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DE1052575B - Verfahren zur Herstellung von Kontaktierungen auf Halbleiterkoerpern fuer Halbleiteranordnungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kontaktierungen auf Halbleiterkoerpern fuer Halbleiteranordnungen

Info

Publication number
DE1052575B
DE1052575B DES39716A DES0039716A DE1052575B DE 1052575 B DE1052575 B DE 1052575B DE S39716 A DES39716 A DE S39716A DE S0039716 A DES0039716 A DE S0039716A DE 1052575 B DE1052575 B DE 1052575B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor
vol
metallization
contacts
arrangements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES39716A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helmut Fischer
Dr-Ing Heinz Henker
Dr-Ing Alfred Politycki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES39716A priority Critical patent/DE1052575B/de
Publication of DE1052575B publication Critical patent/DE1052575B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H10P14/46
    • H10P95/00

Landscapes

  • Electrodes Of Semiconductors (AREA)

Description

  • Verfahren Es ist bekannt (J. W. T i 1 ey und R. A. W i 11i a m s, Proc. IRE, 41, Dezember 1953, S. 1706 bis 1708, R. F. S c h w a r z und J. F. W a 1 s h, Proc. IRE, 41, Dezember 1953, S. 1715 bis 1720) die Oberfläche von Halbleitern, vorzugsweise Halbleiterkristallen, im allgemeinen Einkristallen, elektrolytisch zu behandeln, insbesondere abzutragen, und anschließend durch Umpolen des Elektrolytvorganges zu elektroplattieren. Man hat auf diese Weise Germanium npn- bzw. pnp-Transistoren hergestellt, indem auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Germanium-Einkristalls die beschriebene Behandlung der Germaniumoberfläche durchgeführt wurde. Es wurde beispielsweise auf Germanium eine Indiumplattierung angebracht, nachdem durch die vorangegangene elektrolytische Abtragung der Oberfläche eine dünne Germaniumschicht von genau definierter Dicke hergestellt worden war. Die Germanium-Zwischenschicht dient als Basis, während die beiden Metallschichten als Emitter und Kollektor dienten und mit entsprechenden Anschlüssen versehen waren.
  • Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß sich das bekannte Verfahren nicht mit gleichem Erfolg auch bei anderen halbleitenden Stoffen anwenden läßt. Insbesondere ist die Anwendung bei Silizium sowie Verbindungen von Elementen der III. und V. oder II. und VI. Gruppe des Periodischen Systems sowie anderen halbleitenden chemischen Verbindungen oder Legierungen fraglich, mindestens dann, wenn diese Stoffe elektrolytisch schlecht angreifbar oder umgekehrt derart wenig widerstandsfähig sind, daß sie in einem Fall nur in sehr einsgeschränktem Maße überhaupt eine Abtragung zulassen oder im anderen Fall keine glatte Oberfläche nach der Behandlung mehr aufweisen. Die Erfindung beschreitet daher einen anderen Weg zur Erreichung dieses Zieles.
  • Die Erfindung bezieht sich daher auf ein Verfahren zur Herstellung von Kontaktierungen auf Halbleiterkörpern für Halbleiteranordnungen, bei dem eine Abtragung der Oberfläche des Halbleiterkörpers bis zu einer genau definierten Dicke mit anschließender Metallisierung erfolgt. Erfindungsgemäß wird eine rein chemische Abtragung des Halbleiterkörpers durch eine wasserfreie Schmelze vorgenommen, und anschließend wird die Halbleiteroberfläche in an sich bekannter Weise entweder elektrolytisch und/oder chemisch, beispielsweise durch Ionenaustausch, metallisiert. Die Metallisierung kann dabei entweder gleichzeitig elektrolytisch und chemisch vor sich gehen, so daß sich beide Verfahren gegenseitig unterstützen, oder beide Verfahren können abwechselnd angewandt werden, beispielsweise in der Art, daß zunächst eine dünne Metallschicht auf dem einen Weg, etwa durch Zonenaustausch, aufgetragen wird und diese nachträglich elektrolytisch verstärkt wird. Weiterhin ist vorgesehen, daß zur Erzeugung von Sperrschichten, vorzugsweise zur Herstellung eines Transistors mit zwei Kontaktierungen auf einander gegenüberliegenden Oberflächen des Halbleiters eine Legierung auf die Oberfläche oder eine sonstige Verbindung von mindestens zwei Metallen und/oder Halbleitern aufgetragen wird, von denen eine Komponente derart ausgebildet ist, daß sie die Abscheidung auf der Halbleiteroberfläche ermöglicht oder besonders fördert, während die oder eine andere Komponente der Plattierung besondere Eigenschaften verleiht, die die Richtleiter- bzw. Transistorwirkung der entstandenen Anordnung verbessert bzw. in bestimmter Weise beeinflußt. Insbesondere wird hierdurch die Konzentration an Störstellen in der Halbleiteroberfläche, beispielsweise von Donatoren, Akzeptoren, Haftstellen, Rekombinationszentren u./od. dgl., beeinflußt.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird die letztgenannte Beeinflussung der Oberfläche des Halbleiters durch eine thermische Nachbehandlung des Halbleiters nach aufgetragener Metall- oder Metallverbindungsschicht ermöglicht bzw. gefördert. Die vorangehende chemische Abtragung der Oberfläche, durch die gleichzeitig eine Reinigung, Glättung oder Herstellung einer optimalen Rauhigkeit der Oberfläche erzeugt wird, kann vorzugsweise bei erhöhter Temperatur vorgenommen werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens läßt sich der Prozeß des Abtragens der Halbleiteroberfläche und/oder der Kontaktierung noch dadurch steigern, daß während dieser Vorgänge Ultraschall auf die Halbleiteroberfläche bzw. die auf ihr befindliche wirksame Flüssigkeit einwirkt. Ausführungsbeispiel Ein Siliziumkristall 1, welcher als Basis B eines Transistors dienen soll, wird auf beiden Seiten chemisch abgetragen, so daß die in der Zeichnung dargestellten Vertiefungen entstehen, und poliert durch Anwendung eines Gemisches von 40%iger Flußsäure und rauchender Salpetersäure zu etwa gleichen Teilen. Anschließend wird die Siliziumschicht in einem Schmelzfluß aus Aluminium und Alkalihalogeniden getaucht und elektrolytisch mit einem Film von Aluminium überzogen. Statt Aluminium können auch Indium und Gallium benutzt werden. Die so entstehenden Schichten werden als Emitter E und Kollektor K verwendet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Kontaktierungen auf Halbleiterkörpern für Halbleiteranordnungen, bei dem eine Abtragung der Oberfläche des Halbleiterkörpers bis zu einer genau definierten Dicke mit anschließender Metallisierung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine rein chemische Abtragung des Halbleiterkörpers durch eine wasserfreie Schmelze vorgenommen wird und daß anschließend die Halbleiteroberfläche in an sich bekannter Weise entweder elektrolytisch und/oder chemisch, beispielsweise durch Ionenaustausch, metallisiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktierung in mehreren Stufen, mindestens in zwei Stufen, derart vorgenommen wird, daß zunächst eine dünne Schicht niedergeschlagen wird, die dann, vorzugsweise galvanisch, verstärkt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontaktierung bzw. Metallisierung mindestens zwei Elemente, beispielsweise Metalle oder Halbleiter, gleichzeitig und/oder nacheinander verwendet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch mindestens ein Element die mechanischen Eigenschaften der Metallisierung, z. B. die Haftfestigkeit, begünstigt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch mindestens ein Element die elektrischen Eigenschaften der Halbleiteroberfläche, insbesondere deren Konzentration an Störstellen, Akzeptoren, Donatoren, Haftstellen, Rekombinationszentren u. dgl., bestimmt bzw. beeinflußt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 263 779; Proc. IRE, Bd.40, 1952, S.1353, 1513; Bd.41, 1953, S. 1702 bis, 1720; Auszüge deutscher Patentanmeldungen, Vol. 5, 1. 11. 1948,S 139194VIIIc/21g.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122635B (de) * 1959-10-03 1962-01-25 Telefunken Patent Verfahren zur galvanoplastischen Herstellung von Kontaktierungen auf Halbleiterkoerpern
DE1197178B (de) 1958-10-24 1965-07-22 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen eines pn-UEbergangs in einem Halbleiterkoerper
DE1255820B (de) 1954-12-06 1967-12-07 Philips Nv Verfahren zur Kontaktierung eines Koerpers aus einem halbleitenden Selelid oder Tellurid eines zweiwertigen Metalls
DE1271838B (de) * 1959-01-12 1968-07-04 Siemens Ag Verfahren zur Dotierung von Halbleiterkoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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Title
DE S139194 *

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