[go: up one dir, main page]

DE1079211B - Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkoerpern von Halbleiteranordnungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkoerpern von Halbleiteranordnungen

Info

Publication number
DE1079211B
DE1079211B DES40845A DES0040845A DE1079211B DE 1079211 B DE1079211 B DE 1079211B DE S40845 A DES40845 A DE S40845A DE S0040845 A DES0040845 A DE S0040845A DE 1079211 B DE1079211 B DE 1079211B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor
semiconductor body
purity
production
treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES40845A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Politycki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES40845A priority Critical patent/DE1079211B/de
Publication of DE1079211B publication Critical patent/DE1079211B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H10P50/00
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F3/00Electrolytic etching or polishing
    • C25F3/02Etching
    • C25F3/14Etching locally
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D62/00Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
    • H10D62/60Impurity distributions or concentrations
    • H10P95/00

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Weting (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkörpern von Halbleiteranordnungen Es ist bekannt (J. W. T i 1 e y und R. A. W i 11i a m s, Proc. IRE, 41, Dezember 1953, S. 1706 bis 1708; R. F. Schwarz und J. F. W a1 s h, Proc. IRE, 41, Dezember 1953, S. 1715 bis 1720), die Oberfläche von Halbleiterkörpern, vorzugsweise Halbleiterkristallen oder -einkristallen, elektrolytisch zu behandeln, insbesondere abzutragen, und anschließend durch Umpolen des Elektrolytvorganges zu elektroplattieren. Man hat auf diese Weise Germanium-npn- bzw. -pnp-Transistoren hergestellt, indem auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Germaniumeinkristalls die beschriebene Behandlung der Germaniumoberfläche durchgeführt wurde. Es wurde beispielsweise auf Germanium eine Indiumplattierung angebracht, nachdem durch die vorangegangene elektrolytische Abtragung der Oberfläche eine dünne Germaniumschicht von genau definierter Dicke hergestellt worden war. Die Germaniumzwischenschicht dient als Basiszone, während die beiden Metallschichten als Emitter- und Kollektorelektroden dienten und mit entsprechenden Anschlüssen versehen waren.
  • Der Gegenstand des Hauptpatents betrifft eine Abwandlung des bekannten Verfahrens zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkörpern von Halbleiteranordnungen, bei dem eine Abtragung der Oberfläche des Halbleiterkörpers bis zu einer genau definierten Dicke mit anschließender Metallisierung erfolgt und bei dem eine rein chemische Abtragung des Halbleiterkörpers durch eine wasserfreie Schmelze vorgenommen wird und anschließend die Halbleiteroberfläche in an sich bekannter Weise entweder elektrolytisch und/oder chemisch, beispielsweise durch Ionenaustausch, metallisiert wird. Hierdurch wird vor allem die Möglichkeit geschaffen, noch andere Halbleitersubstanzen als gerade Silizium für den gleichen Zweck zu verwenden. Es lassen sich insbesondere Silizium sowie Verbindungen von Elementen der III. und V. oder II. und VI. oder I. und VII. Gruppe des Periodischen Systems oder Verbindungen bzw. Legierungen von mehreren Angehörigen der gleichen, insbesondere der IV. Gruppe des Periodischen Systems nach dem Verfahren gemäß dem Hauptpatent behandeln.
  • Die Erfindung gründet sich auf die Erfahrung, daß bei sehr vielen derartigen Behandlungsarten der Oberfläche von Halbleiterstoffen, insbesondere Halbleitereinkristallen, die Oberflächentherme beeinflußt und oft durch die Bildung von Haftstellen, Rekombinationszentren od. dgl. verschlechtert werden.
  • Das obige Verfahren gemäß dem Hauptpatent wird nun erfindungsgemäß dadurch verbessert und alle ungewollten Beeinflussungen der Oberflächentherme dadurch vermieden, daß die Reinheit der Behandlungsmittel, wenigstens bezüglich der edleren Metalle, die in der Spannungsreihe höher als der Werkstoff des Halbleiterkörpers liegen, mindestens von der gleichen Größenordnung wie die Reinheit des Werkstoffes des Halbleiterkörpers selbst gewählt wird, so daß die störenden Fremdstoffe in den Behandlungsmitteln, weniger als der l05te Teil, besser der 106te bis 107te, möglichst weniger als der 108te Teil, vorkommen werden. Man war bisher der Ansicht, daß derartige Reinheitsgrade nur bei Substanzen anzuwenden seien, welche bei sehr hohen Temperaturen, nahe bei oder sogar oberhalb der Schmelztemperatur mit der Halbleitersubstanz in Berührung kommen. Es hat sich Jedoch gezeigt, daß auch bei Oberflächenbehandlungen unterhalb der Schmelztemperatur derart hohe Ansprüche an die Reinheit der Behandlungsmittel und erst recht an die Kontaktierungsmittel zu stellen sind.
  • So sind beispielsweise die chemischen oder elektrochemischen Bäder zum Atzen, Abtragen und/oder Polieren der Oberfläche erfindungsgemäß mit Substanzen durchzuführen, welche die im Vorstehenden angegebenen Reinheitsbedingungen erfüllen. Solche Behandlungssubstanzen sind aber auch beispielsweise diejenigen Bäder, Elektrolyte, Metallkomplexe usw., aus denen die Kontaktierungsmetalle abgeschieden werden.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich besonders zur Herstellung von Transistoren, Richtleitern od. dgl. Im übrigen ist die Maßnahme gemäß der Erfindung auch bei solchen Oberflächenbehandlungen zu beachten, bei denen die Oberfläche des Halbleiterkristalls gerade in der Weise beeinflußt werden soll, daß bestimmte Rekombinationszentren oder sonstige Oberflächentherme z. B. zwecks Symmetrierung der Halbieiterkristallanordnung entstehen, wie sie beispielsweise bei symmetrischen Transistoranordnungen vorgeschlagen wurden. Bei derartigen Behandlungsmethoden muß man sich ebenfalls reinster Behandlungsmittel bedienen, um die einzulagernden bzw. zu erzeugenden, die Diffusionslänge beinflussenden Störzentren in kontrollierbarer und dosierter Menge an die Oberfläche heranführen zu können. Ausführungsbeispiel Natronlauge zur Ätzbehandlung von Silizium wird dadurch hochgradig gereinigt, daß man sie einer längeren Elektrolyse mit für Halbleiterzwecke höchstreinen Siliziumelektroden bei einer Spannung von etwa 3 Volt etwa 14 Tage unterzieht. Hierbei scheiden sich die genannten störenden Verunreinigungen, z. B. Kupfer, Blei, Eisen, auf der Kathode ab. Eine Kontrolle der Reinigung wird mittels radioaktiver Spurenanalyse durchgeführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkörpern von Halbleiteranordnungen, bei dem eine Abtragung der Oberfläche des Halbleiterkörpers bis zu einer genau definierten Dicke mit anschließender Metallisierung erfolgt und bei dem eine rein chemische Abtragung des Halbleiterkörpers durch eine wasserfreie Schmelze vorgenommen wird und anschließend die Halbleiteroberfläche in an sich bekannter Weise entweder elektrolytisch und/oder chemisch, beispielsweise durch, Ionenaustausch, metallisiert wird, nach Patent 1052 575, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinheit der Behandlungsmittel, wenigstens bezüglich der edleren Metalle, die in der Spannungsreihe höher als der Werkstoff des Halbleiterkörpers liegen, mindestens von der gleichen Größenordnung wie die Reinheit des Werkstoffes des Halbleiterkörpers selbst gewählt wird, so daß die störenden Fremdstoffe in den Behandlungsmitteln weniger als der 105te Teil, besser der loste bis 107te, möglichst weniger als der 108te Teil, vorkommen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Behandlungsmittel von höchster Reinheit dosierte Mengen solcher Fremdstoffe eingelagert werden, welche Oberflächentherme, beispielsweise Haftstellen, Rekombinationszentren od. dgl. in der Halbleiteroberfläche in gewünschter Menge erzeugen.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungsmittel zur Reinigung längere Zeit einer Elektrolyse unterworfen werden, bei der für die Elektroden der gleiche, höchstgereinigte Halbleiterwerkstoff benutzt wird, aus dem der zu behandelnde Halbleiterkörper besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 619 414; »Der Radio-Markt«, Beilage in der. »Elektro-Technik«, Coburg, 9. 2. 1951, S. 14 bis 16.
DES40845A 1954-09-15 1954-09-15 Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkoerpern von Halbleiteranordnungen Pending DE1079211B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES40845A DE1079211B (de) 1954-09-15 1954-09-15 Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkoerpern von Halbleiteranordnungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES40845A DE1079211B (de) 1954-09-15 1954-09-15 Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkoerpern von Halbleiteranordnungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1079211B true DE1079211B (de) 1960-04-07

Family

ID=7483769

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES40845A Pending DE1079211B (de) 1954-09-15 1954-09-15 Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkoerpern von Halbleiteranordnungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1079211B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2619414A (en) * 1950-05-25 1952-11-25 Bell Telephone Labor Inc Surface treatment of germanium circuit elements

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2619414A (en) * 1950-05-25 1952-11-25 Bell Telephone Labor Inc Surface treatment of germanium circuit elements

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1621265C3 (de) Verfahren zur Oberflächenhärtung von Tit^n oder Titanlegierungen
DE1100178B (de) Verfahren zur Herstellung von anlegierten Elektroden an Halbleiter-koerpern aus Silizium oder Germanium
DE1079211B (de) Verfahren zur Herstellung von Kontaktelektroden auf Halbleiterkoerpern von Halbleiteranordnungen
DE1044287B (de) Legierungsverfahren zur Herstellung von Halbleiter-anordnungen mit p-n-UEbergaengen
DE1052575B (de) Verfahren zur Herstellung von Kontaktierungen auf Halbleiterkoerpern fuer Halbleiteranordnungen
DE2239145A1 (de) Verfahren zur behandlung von halbleitermaterialien aus iii-v-verbindungen
DE1521080A1 (de) Verfahren zur Aufbringung von metallischen Oberflaechenschichten auf Werkstuecke aus Titan
DE966905C (de) Verfahren zur Herstellung elektrisch unsymmetrisch leitender Systeme
DE1521383A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Metallueberzuegen auf metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen unter Erhoehung der Abscheidungsgeschwindigkeit
DE1119625B (de) Verfahren zum AEtzen der Oberflaeche eines Halbleiterkoerpers
DE1186950C2 (de) Verfahren zum entfernen von unerwuenschten metallen aus einem einen pn-uebergang aufweisenden silicium-halbleiterkoerper
DE1049658B (de)
DE968097C (de) Verfahren zur Herstellung von Germaniumkristallen mit Zonen bzw. Schichten entgegengesetzten Leitfaehigkeitstyps
DE977513C (de) Verfahren zur Beseitigung eines Sperreffektes von flaechenhaften Kontaktelektroden an Halbleiterkoerpern aus Germanium oder Silizium
DE1131324B (de) Legierungsverfahren zur Herstellung von Gleichrichtern und Transistoren
DE822746C (de) Verfahren zum Herstellen von metallischen Gleitlagern
DE1122635B (de) Verfahren zur galvanoplastischen Herstellung von Kontaktierungen auf Halbleiterkoerpern
DE688152C (de) Gegen Zersetzung bestaendige Salpeterschmelzbaeder
AT324435B (de) Verfahren zur herstellung von halbleiterbauelementen
DE1771954C (de) Verfahren zum Herstellen whiskerfrei bleibender lötfähiger Zinnschichten
DE1771954B1 (de) Verfahren zum herstellen whiskerfrei bleibender loetfaehiger zinnschichten
DE1043517B (de) Verfahren zum Aufbringen eines Schutzueberzuges auf der Oberflaeche von Halbleiteranordnungen
DE1107830B (de) Verfahren zum Herstellen von elektrisch unsymmetrisch leitenden Systemen
DE1053278B (de) Verwendung einer waessrigen Loesung einer komplexbildenden zwei- oder mehr-basischen organischen Saeure zum Reinigen von Oberflaechen
DE1012626B (de) Verfahren zur Erzielung leicht abloesbarer Zunderschichten auf Oberflaechen von Eisen und dessen Legierungen