DE1052573B - Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Elektrodensystems, insbesondere eines Transistors - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Elektrodensystems, insbesondere eines TransistorsInfo
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- H10W72/00—
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Description
^ Cl Ji f
DEUTSCHES MRSf^ PATENTAMT
ία. 21-g~l-l-/02
INTERNAT. KL. H 01 1
AUSLEGESCHRIFT 1052 573
51
N 13359 VIII c/21g
ANMELDETAG: 26. FEBRUAR 1957
BEKANNTMACHUNG ΟΠΟ 1) 1 / ft C
deranmeldunW J U D 3 l/U d
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12.MÄRZ 1959
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Elektrodensystems, insbesondere
eines Transistors, bei dem ein halbleitender Körper, z. B. aus Germanium oder Silizium mit mindestens
einer Gleichrichterelektrode und einer Ohmschen Verbindung versehen und das Gebilde darauf nachgeätzt
und in einer Hülle untergebracht wird, welche vakuumdicht verschlossen wird.
Es ergibt sich, daß das Verfahren gemäß der Erfindung bei Transistoren eine Erhöhung des Strom-Verstärkungsfaktors
aci, herbeiführt, der durch die
Gleichung
«ob =
öl,
definiert wird.
Ic und Ib bezeichnen dabei die bei konstanter Kollektorspannung
Vc gemessenen Kollektor und Basisströme.
Es ist bereits bekannt, daß der Stromverstärkungsfaktor von Germanium- und insbesondere von Siliziumtransistoren
dadurch erhöht werden kann, daß die halbleitende Oberfläche mit einer Schicht oxydierenden
Materials, z. B. Bleimennige, Zinkchromat oder Strontiumchromat, überzogen wird; es ist weiter
bekannt, daß auch organische Verbindungen zu diesem Zweck benutzt werden können. Versuche haben
jedoch ergeben, daß auf diese Weise hergestellte Transistoren, insbesondere bei höheren Temperaturen,
häufig nicht stabil sind.
Mit dem vorliegenden Verfahren kanu ein Transistor od. dgl. mit einem hohen Stromverstärkungsfaktor
und einer sehr großen Stabilität hergestellt werden. Es ergibt weiter den Vorteil, daß auf einfache Weise
auf der Oberfläche des halbleitenden Körpers sehr dünne, diese vorteilhaften Wirkungen herbeiführende
Schichten — deren Stärke sogar molekulare Abmessungen haben kann — angebracht werden können.
Gemäß der Erfindung wird nach dem Ätzvorgang der halbleitende Körper mit Gleichrichterelektrode(n)
und Ohmscher Verbindung in eine Umgebung gebracht, die mindestens eines der Halogene und/oder
mindestens eine ihrer Verbindungen mit Wasserstoff enthält, mit Ausnahme des elementaren Fluors. Das
elementare Fluor ist ausgenommen, da es wegen seiner großen Aggressivität unverwendbar ist. In der
Praxis hat es sich ergeben, daß nahezu unmittelbar eine Zunahme des Stromverstärkungsfaktors auftritt,
wenn der Raum, in den der halbleitende Körper mit Gleichrichterelektrode(n) und Ohmscher Verbindung
eingeführt wird, nur eine sehr kleine Menge Dampf λ on mindestens einem dieser Elemente oder Verbindungen
enthält. Die Wirkung wird somit auch erzielt, wenn die Umgebung eine sich zersetzende Süb-Verfahren
zur Herstellung
eines halbleitenden Elektrodensystems,
insbesondere eines Transistors
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 29. Februar 1956
Louis Marius Nijland und Jan Adrianus Manintveld,
Eindhoven (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
stanz enthält, die eine merkbare Dampfspannung der Halogene und/oder der Wasserstoffhalogene entwickeln
kann.
Als besonders geeignet erweisen sich Chlorwasserstoff und Fluorwasserstoff. Die Wirkung wird noch
erhöht, wenn die Umgebung außerdem Wasserdampf enthält.
Eine besondere Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß der halbleitende Körper mit Gleichrichterelektrode (n) und
Ohmscher Verbindung erst in der vakuumdicht verschlossenen Hülle in eine Umgebung gelangt, die
mindestens eines der Halogene und/oder mindestens eine ihrer Verbindungen mit Wasserstoff enthält, mit
Ausnahme des elementaren Fluors. In der Hülle kann außerdem Wasserdampf vorhanden sein. Gemäß einer
weiteren zweckmäßigen Ausbildung läßt sich eine zusätzliche Wirkung dadurch erzielen, daß vor dem endgültigen
Verschluß der Hülle das darin enthaltene Gasgemisch wieder teilweise abgepumpt wird, vorzugsweise
bis zu einem Druck von weniger als 10~2 mm Quecksilber.
Obgleich sich das vorliegende Verfahren nicht auf die Anwendung bei einer bestimmten halbleitenden
Substanz beschränkt, eignet sie sich insbesondere für Legierungstransistoren, deren halbleitender Körper
aus Silizium besteht, da die üblichen Mittel, die bei Germanium bereits praktisch zufriedenstellende Werte
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Elektrodensystems, insbesondere eines Transistors,
bei dem ein halbleitender Körper, z. B. aus Germanium oder Silizium, mit mindestens einer
Gleichrichterelektrode und einer Ohmschen Verbindung verseilen und das Gebilde darauf nachgeätzt
und in einer Hülle untergebracht wird, welche vakuumdicht verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der halbleitende Körper mit Gleichrichterelektrode (n) und Ohmscher Verbindung
nach dem Ätzvorgang in eine Umgebung gebracht wird, die mindestens__eihes der Halogene und/oder
mindestens eine ihrer Verbindungen mit Wassersroff—67TfKaTF;
mri Ausnahme des elementaren
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daiß die erwähnte Umgebung Chjox;
wasserstoff enthält.
3TVerfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erwähnte Umgebung Fluorwasserstoff enthält.
?T Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die erwähnte Umgebung außerdem Wasserdampf, enthält.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der halbleitende Körper mit Gleichrichterelektroden und
Ohmscher Verbindung erst in der vakuumdicht verschlossenen Hülle in eine Umgebung gelangt,
die mindestens eines der Halogene und/oder mindestens eine ihrer Verbindungen mit Wasserstoff
enthält, mit Ausnahme des elementaren Fluors, gegebenenfalls in Anwesenheit von Wasserdampf.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem endgültigen Verschluß das
Gasgemisch der Hülle teilweise abgepumpt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gasgemisch aus der Hülle bis zu einem Druck von weniger als 10~2 mm Quecksilber
abgepumpt wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
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| NL (1) | NL95308C (de) |
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| DE1260445B (de) * | 1965-03-08 | 1968-02-08 | Siemens Ag | Verfahren zum Eindiffundieren von gasfoermigem Dotierungsmaterial in einen Halbleiterkristall |
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Also Published As
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| NL95308C (de) | 1960-09-15 |
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