DE1051159B - Riegelfallenschloss, insbesondere fuer die Tueren von Kraftwagen - Google Patents
Riegelfallenschloss, insbesondere fuer die Tueren von KraftwagenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des durch das Patent 840 809 geschützten, insbesondere
für die Türen von Kraftwagen bestimmten Riegelfallenschlosses. Dieses Schloß weist im wesentlichen
folgende Teile auf: eine der Stirnkante der Tür benachbarte Grundplatte, die an ihrem der Innenseite
der Tür benachbarten Rand einen winklig zu ihr stehenden Flansch hat, eine an der Grundplatte gelagerte,
um eine zur Türebene im wesentlichen parallele Achse drehbare Falle, die beim Schließen der
Tür durch einen festen Schließkloben gedreht und dadurch mit diesem in Eingriff gebracht wird, eine ebenfalls
an der Grundplatte gelagerte, zum Festhalten der Falle in Schließstellung dienende Sperrklinke, die sowohl
mittels eines an der Grundplatte gelagerten, von der Außenseite der Tür bedienbaren Hebels als auch
mittels eines am Flansch der Grundplatte gelagerten, von der Türinnenseite bedienbaren Hebels ausgerückt
werden kann, um die Falle zum Öffnen der Tür freizugeben sowie einem am Grundplattenfiansch gelagerten,
von der Türinnenseite verstellbaren Hebel zum Verblocken des von außen bedienbaren Klinkenausrückhebels.
Bei den im Hauptpatent gezeigten Ausführungsformen ist der von außen bedienbare Ausrückhebel,
der zusammen mit der Sperrklinke um eine oberhalb der Falle und ihrer Sperrscheibe angeordnete
Achse drehbar ist, aufwärts gerichtet und an seinem oberen Ende mit einem Flansch zum Angriff des
äußeren Bedienungsorgans versehen. DieseAnordnung ergibt nicht nur eine verhältnismäßig große Bauhöhe
des Schlosses, sondern es kommt außerdem auch das äußere Bedienungsorgan, das meist aus einem in einem
festen Türgriff geführten Druckknopf besteht, erheblich höher zu liegen als die Falle. Das ist zwar im allgemeinen
kein Nachteil, wirkt sich aber bei manchen Fahrzeugtüren, z.B. den hinteren Türen von viertürigen
Kraftwagen, bei denen das untere Türscharnier oberhalb eines Kotflügels, also sehr hoch angebracht
werden muß, ungünstig aus. Bei diesen Türen wird nämlich in der Regel die Bedingung gestellt,
daß die Schloßfalle mit Bezug auf die beiden Türscharniere möglichst genau auf Mitte liegt. Diese
Bedingung läßt sich mit den im Hauptpatent gezeigten Ausführungsformen nicht erfüllen, weil bei der erforderlichen
Höhenlage der Falle das äußere Bedienungsorgan dort zu liegen kommen würde, wo die äußere
Wandung der unterhalb des Fensters in der Dicke abgesetzten Tür nach dem Fenster hin gekrümmt ist.
Hier läßt sich aber weder ein den äußeren Druckknopf führender fester Griff oder eine andere geeignete
Druckknopfführung noch ein Bedienungsorgan in Form eines sogenannten Ziehgriffes anbringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß Schloß nach dem Hauptpatent für solche Türen ge-Riegelfallensdiloß,
insbesondere für die
Türen von Kraftwagen
Türen von Kraftwagen
Zusatz zum Patent 840 809
Anmelder:
John H. Roethelr
Coral Gables, Fla. (V. St. A.)
John H. Roethelr
Coral Gables, Fla. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. J. Ludewig und Dipl.-Phys. K.-G. Buse,
Patentanwälte, Wuppertal-Barmen, Unterdörnen 114
Patentanwälte, Wuppertal-Barmen, Unterdörnen 114
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Mai 1956
V. St. v. Amerika vom 31. Mai 1956
John H. Roethel1 Coral Gables, Fla. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
eignet zu machen, bei denen das untere der beiden Türscharniere verhältnismäßig hoch, nämlich beispielsweise
oberhalb eines Kotflügels liegt. Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen
dadurch gelöst, daß der von außen bedienbare Klinkenausrückhebel, der ebenso wie die Fallensperrklinke
wie im Hauptpatent oberhalb der Falle und ihrer Sperrscheibe gelagert ist, einen von seinem
Drehpunkt nach unten sich erstreckenden Arm aufweist, an dem die Angriffsfläche für das äußere Bedienungsorgan
etwa in Höhe der Fallendrehachse oder noch tiefer angeordnet ist, während der Verblockungshebel
einen von seinem Drehpunkt nach oben sich erstreckenden hakenförmigen Arm hat, der
in Verblockungsstellung mit seiner Hakennase eine Verlängerung eines gegen den Grundplattenflansch gerichteten
Armes des von außen bedienbaren Klinkenausrückhebels übergreift. Wie ohne weiteres ersichtlich,
kommt bei dieser Ausführung des Schlosses das Bedienungsorgan des von außen zu bedienenden
Klinkenausrückhebels auch dann, wenn das Schloß an der Tür verhältnismäßig hoch angebracht werden
muß, an einer Stelle zu liegen, wo die äußere Wandung der Tür eben ist, so daß die Anbringung einer
z. B. aus einem festen Türgriff bestehenden Führung für einen Bedienungsdruckknopf oder auch eines Zieh-
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griffes keine Schwierigkeiten bereitet. Daneben wird noch erreicht, daß der mit dem äußeren Bedienungsorgan zusammenwirkende Arm des von außen bedienbaren
Klinkenausrückhebels verhältnismäßig lang gemacht werden kann, wodurch es möglich ist, dem
von außen bedienbaren Klinkenausrückhebel eine verhältnismäßig große Übersetzung zu geben, was das
Ausrücken der Klinke mittels eines Druckknopfes wesentlich erleichtert. Weiterhin wird durch die
Einrichtung gemäß der Erfindung die Bauhöhe des Schlosses verkleinert, woraus sich eine besonders gedrungene
Schloßbauart ergibt. Endlich können, von dem etwa vorhandenen Druckknopf abgesehen, alle
Getriebeteile des Schlosses drehbar angeordnet sein. Drehbare Getriebeteile sind insofern vorteilhaft, als
sie leichter zu bewegen sind und im Winter nicht so leicht festfrieren können wie als Flachschieber ausgebildete
Getriebeteile.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 einen Aufriß, der die an der Innenseite der Schloßgrundplatte gelagerten Teile des Riegelfallenschlosses
bei in Schließstellung befindlicher Falle wiedergibt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 in Richtung der Pfeile gesehen.
Fig. 3 eine Ansicht, in Richtung der Pfeile 3-3 der Fig. 4 gesehen, wobei in vollen Linien das Verhältnis
der Schloßfalle zu einem Schließkloben gezeigt ist, wenn die Falle sich in Schließstellung befindet,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 5 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht, wobei der Verblockungshebel sich in Verblockungsstellung
befindet.
Fig. 6 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung bei in
Offenstellung befindlicher Falle,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6, in Richtung der Pfeile gesehen.
Bevor die Erfindung im einzelnen beschrieben wird, sei bemerkt, daß sie in ihrer Anwendung nicht auf die
in der Zeichnung veranschaulichten Einzelheiten der Ausführung und Anordnung der Teile beschränkt ist,
sondern daß auch andere Verkörperungen möglich sind, und daß die Erfindung auf verschiedenen Wegen
in die Praxis umgesetzt werden kann. Es versteht sich ferner, daß die in der Beschreibung gebrauchten
Ausdrücke und Bezeichnungen nur dem Zweck der Erläuterung und nicht der Beschränkung dienen.
In der Zeichnung sind besondere Ausführungsbeispiele der Erfindung in Anwendung an der Tür und
dem Türrahmen eines Kraftwagenoberteiles veranschaulicht. Das Riegelfallenschloß nach den Fig. 1
bis 5 hat eine Grundplatte 10, die Löcher 11 für Schrauben aufweist, mit denen sie an der Innenseite
der Stirn- oder Stulpwand 12 einer Fahrzeugtür befestigt wird. Die Grundplatte 10 weist an ihrem
inneren Rande einen Flansch 13 auf, der an der inneren Türverkleidung zu liegen kommt. Das Schloß
ist mit einer Falle 14 versehen, die an der Außenseite der Grundplatte 10 angeordnet ist. Die Falle besteht
aus einem Finger oder Hebel, der weiter unten im einzelnen beschrieben werden soll. Sie ist auf dem
äußeren Ende einer Welle 15 angebracht, die durch eine Öffnung in der Grundplatte 10 hindurchgeht, wobei
geeignete Lagermittel vorgesehen sind, um die Welle in der Grundplatte drehbar zu lagern. Auf dem
anderen oder inneren Ende der Welle 15 ist eine zum Eingriff einer Klinke dienende Sperrscheibe 16 be-
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festigt. Die Sperrscheibe 16 ist an ihrem Umfange mit zwei im Abstand angeordneten Vorsprüngen oder
Zähnen 17 und 18 versehen
Auf einem an der Grundplatte 10 befestigten Stehbolzen 19 ist eine schwingende Klinke 20 drehbar gelagert,
die einen abwärts gerichteten Teil 21 aufweist, der mit den Zähnen 17 und 18 zusammenwirkt. Wenn
die Falle 14 sich in Offenstellung befindet, legt sich ein an der Sperrscheibe 16 vorgesehener Anschlag 22
ίο gegen ein an der Grundplatte 10 vorgesehenes Anschlagstück
23. Wenn die Sperrscheibe, in Fig. 1 gesehen, entgegen dem Uhrzeiger so weit gedreht
worden ist, daß der Sperrklinkenteil 21 mit dem Zahn 17 im Eingriff steht, dann befindet sich die Falle 14
in der sogenannten Sicherheitsschließstellung. Und wenn der Klinkenteil 21 mit dem Zahn 18 im Eingriff
steht, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, befindet sich die Falle 14 in ihrer endgültigen Schließstellung.
Der Sperrklinke 20 ist ein von außen bedienbarer Klinkenbetätigungs- oder -ausrückhebel 24 zugeordnet,
der auf dem bereits erwähnten Stehbolzen 19 drehbar ist, so daß er um die gleiche Achse wie die Klinke
20 schwinkt. Es muß bemerkt werden, daß der Stehbolzen 19 oberhalb der Falle 14 und der Sperrscheibe
16 angeordnet ist. Der Ausrückhebel 24 hat einen vom Drehpunkt 19 nach unten sich erstreckenden Arm 25,
der in einen seitlichen Flansch 26 endet. Dieser Flansch liegt etwa in gleicher Höhe mit der Drehachse
15 der Falle 14. Er kann gewünschtenfalls durch entsprechende Verlängerung des Hebelarmes 25 noch
tiefer gelegt werden. Mit dem Flansch 26 wirkt ein in Fig. 1 durch den Pfeil 71 angedeutetes Plunger, Stößel
od. dgl. zusammen, der durch irgendein an der Außenseite der Tür vorgesehenes geeignetes handbedientes
Organ, wie z. B. einen Ziehgriff oder einen im äußeren Türgriff geführten Druckknopf, einwärts verschoben
werden kann, um den Hebel 24 um seinen Drehzapfen 19 zu verschwenken. Der Ausrückhebel 24 hat einen
einwärts gerichteten Arm oder Teil 27, der eine Verlängerung 28 aufweist, die bis zum Flansch 13 der
Grundplatte 10 reicht. Der Flansch 13 kann mit einem Schlitz 29 versehen sein, um dem Ende der Verlängerung
28 des Armes 27 Raum zu geben.
Die Klinke 20 wird durch Federwirkung gegen die Sperrscheibe 16 gedrückt, während der Klinkenausrückhebel
24 durch Federdruck auswärts in seine in Fig. 1 gezeigte Abgangs- oder Ruhestellung gedreht
wird. Beides geschieht mit Hilfe einer gemeinsamen Feder 30. Die Feder 30 hat einen waagerecht sich erstreckenden
Arm 31, dessen Ende auf einen Mitnehmerteil 32 der Klinke 20 drückt. Der Mitnehmer
32 der Klinke geht durch eine Öffnung 33 im Arm 27 des Ausrückhebels hindurch und liegt an der unteren
Kante dieser öffnung an. Das innere Ende des spiralförmig gewundenen Teiles 34 der Feder 30 ist in einer
Kerbe 35 des Stehbolzens 19 befestigt. Die von der Feder 30 beim Andrücken der Klinke 20 an die Sperrscheibe
16 ausgeübte Kraft wird durch den Anschlag 32 auf den Klinkenausrückhebel 24 übertragen, wodurch
der letztere gewöhnlich in seine Ruhestellung bewegt und darin gehalten wird (s. Fig. 1). Die Ruhestellung
des Ausrückhebels 24 ist durch die Unterkante der Verlängerung 28 des Hebelarmes 27 festgelegt,
die an die Unterkante des Schlitzes 29 im Flansch 13 anschlägt. Es ist zu bemerken, daß der abwärts
gerichtete Arm 25 des Ausrückhebels 24 verkröpft ist, so daß er über den Anschlag 23 hinweggeht.
Der Anschlagstift 23 hat lediglich die Aufgabe, den Betrag der Drehung der Sperrscheibe 16 im Uhrzeigersinne
(in Fig. 1 gesehen) zu begrenzen.
Am Grundplattenflansch 13 ist mit Hilfe eines Stehbolzens 36 ein Winkelhebel 37 drehbar gelagert, der
einen aufwärts gerichteten Arm 38 und einen ungefähr waagerechten Arm 39 aufweist, der sich in
Richtung auf die Grundplatte 10 erstreckt und eine ausreichende Länge hat, um die Verlängerung 28 des
Ausrückhebels 24 zu untergreifen. Der Winkelhebel 37 dient unter anderem zum Ausrücken der Sperrklinke
20 von der Innenseite der Tür her.
Das dargestellte Riegelfallenschloß wird von der Innenseite der Tür vorzugsweise mit Hilfe einer
Sperrbedienungsvorrichtung betätigt. Zu dieser Vorrichtung gehört eine längsverschiebbare Zugstange 40,
die mit Hilfe eines Nietes 41 am oberen Ende des Armes 38 des Winkelhebels 37 angelenkt ist. Die
Fernbedienungsvorrichtung wird von der Innenseite der Tür her vorzugsweise mittels eines entfernt von
der Schloßgrundplatte 10 angeordneten, nicht gezeichneten Türdrückers betätigt, der aus einer mittleren
Ruhestellung heraus nach beiden Richtungen gedreht werden kann. Es ist ersichtlich, daß dann, wenn
der Hebel 37 in Fig. 2 gesehen entgegen dem Uhrzeiger verschwenkt wird, sein Arm 39 von unten auf
die Verlängerung 28 des Ausrückhebels drückt und diesen Hebel um seine Drehachse 19, in Fig. 1 gesehen,
in Uhrzeigerrichtung dreht. Wegen der Anlage des Mitnehmers 32 an der Unterkante der Öffnung 33
im Ausrückhebelarm 27 wird durch die Schwingbewegung des Ausrückhebels in Uhrzeigerrichtung
eine Aufwärtsdrehung der Sperrklinke 20 hervorgerufen, wodurch diese außer Eingriff mit den Zähnen
der Sperrscheibe 16 kommt. Die Sperrscheibe wird dadurch frei, und die mit ihr verbundene Falle 14 kann
sich in ihre die Tür freigebende Stellung (Offenstellung) drehen. Eine ähnliche Ausrückbewegung der
Klinke geht dann vor sich, wenn der Arm 25 des Ausrückhebels 24 durch Betätigung des äußeren Türdrückers,
Druckknopfes od. dgl. in Richtung auf den Grundplattenflansch 13 verschwenkt wird. Auch dabei
wird die Bewegung des Ausrückhebels ebenfalls durch Zusammenwirken der Unterkante der Öffnung
33 des Ausrückhebels 27 mit dem Klinkenanschlag 32 auf die Sperrklinke übertragen. Eine spiralig gewundene
Feder 42, deren inneres Ende in einer Kerbe 43 des inneren Endes der Welle 15 befestigt ist, während
ihr äußeres Ende um einen aus der Grundplatte 10 herausgebogenen Vorsprung 44 gehakt ist, ist vorgesehen,
um nach dem Ausrücken des Klinkenarmes 21 aus der Sperrscheibe 16 den Rückzug der Falle in
ihre unverriegelte Stellung zu bewirken.
Bei dem in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Riegelfallenschloß sind Mittel vorgesehen, um den Klinkenausrückhebel
24 zurückzuhalten bzw. zu verblocken, so daß er mit Hilfe des an der Außenseite der Tür
vorgesehenen handbedienten Organs nicht im Sinne des Ausrückens der Sperrklinke 20 bewegt werden
kann. Die Verblockungsvorrichtung besteht aus einem im allgemeinen mit 45 bezeichneten Hebel, der am
Grundplattenflansch 13 mit Hilfe eines seitlich unter dem Winkalhebel 37 angeordneten Stehbolzens 46 drehbar
gelagert ist. Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, hat der Verblockungshebel einen vom Drehpunkt nach
oben sich erstreckenden Arm 47, der in einem Hakenteil 48 endet, das geeignet ist, die Verlängerung 28 des
Ausrückhebelarmes 27 zu übergreifen. Der Verblockungshebel 45 hat einen zweiten, schräg aufwärts
gerichteten Arm 49, der bestimmt ist, den Winkelhebelarm 39 zu untergreifen. Der Arm 49 endet in
einer Nase 50. Wie in Fig. 2 zu sehen, ist der Verblockungshebel 45 durch eine Feder 51 ständig so be-
lastet, daß sein Arm 47 an der Grundplatte 10 anliegt (Ruhestellung). Die Feder 51 ist mit ihrem
inneren Ende in einer Kerbe 52 des Stehbolzens 46 gehalten. Ihr freies Ende ist mit einem Haken 53 versehen,
der über eine Nase 50 des Armes 49 des Verblockungshebels gehakt ist.
Um das Riegelfallenschloß in den Zustand zu versetzen, in dem die Tür von außen nicht geöffnet
werden kann, muß der Verblockungshebel 45 aus ίο seiner in Fig. 2 gezeigten Ausgangs- oder Ruhestellung
in die Stellung gemäß Fig. 5 (Verblockungsstellung) bewegt werden. Das geschieht mit Hilfe des von
innen bedienbaren Klinkenausrückhebels 37 und der in der Zeichnung durch die Zugstange 40 veranschaulichten
Fernbetätigungsvorrichtung. Wird die Zugstange 40 durch entsprechende Drehung des Drückers
der Fernbedienungsvorrichtung in Fig. 2 und 5 gesehen nach rechts bewegt, dann wird der Winkelhebel
37 in Uhrzeigerrichtung verschwenkt. Sein Arm 39 legt sich an den Vorsprung 50 des Verblockungshebels
45 an und drückt dessen Arm 49 abwärts, wodurch der Verblockungshebel in Fig. 2 und 5 gesehen
entgegen dem Uhrzeiger verschwenkt wird. Der Hakenteil 48 des Verblockungshebelarmes 47 greift
nun über die Verlängerung 28 des Armes 27 des Ausrückhebels 24 und hält diesen in seiner Ausgangsstellung
fest.
Es versteht sich, daß die in Verbindung mit dem vorliegenden Riegelfallenschloß anzuwendende Fernbedienungsvorrichtung
von derjenigen Art ist, bei der die Zugstange 40, wenn sie durch entsprechende
Drehung des Innendrückers, in Fig. 2 und 5 gesehen, nach rechts verschoben worden ist, in der dann erhaltenen
Stellung durch in der Fernbedienungsvorrichtung vorgesehene entsprechende Mittel festgehalten
wird. Die hierzu dienende Verrastungsvorrichtung ist von üblicher Art und in der Fachwelt bekannt,
so daß sie im einzelnen nicht dargestellt und beschrieben zu werden braucht. Solange die Zugstange
40 und mit ihr der Winkelhebel 37 in der Fig. 5 gezeigten Stellung gehalten sind, ist die Feder 51 nicht
in der Lage, den Verblockungshebel 45 in seine in Fig. 2 gezeigte unwirksame oder Freigabestellung zurückzustellen.
Sobald jedoch die Fernbedienungsvorrichtung in ihre Mittelstellung zurückgebracht wird,
so daß die Zugstange 40 und der Winkelhebel 37 wieder ihre in Fig. 2 veranschaulichte Stellung einnehmen
können, wird der Verblockungshebel 45 durch die Feder 51 unverzüglich in die Freigabestellung gedreht,
d. h. in die Stellung nach Fig. 2.
Es ist zu bemerken, daß bei dieser Ausführungsform die Klinke 20 unabhängig vom Ausrückhebel 24
beweglich ist. Infolgedessen kann die Klinke 20, wenn die Falle 14 sich in Offenstellung befindet, beim
Schließen der Tür den Zähnen der Sperrscheibe 16 ausweichen. Sie gleitet dann über die Zähne der sich
drehenden Sperrscheibe 16, bis sie beim Erreichen der endgültigen Schließstellung der Falle in die Sperrscheibe
einfällt. Die Aufundabbewegung des Klinkenteiles 21 ruft keinerlei Bewegung des Klinkenausrückhebels
24 hervor, da der Vorsprung 32 des Klinkenarmes 21 sich lediglich innerhalb der Öffnung 33 des
Ausrückhebelarmes 27 auf und ab bewegt. Aus diesem Grunde ist es bei dieser Ausführungsform möglich,
den Drücker der Fernbedienungsvorrichtung in die Stellung zum Sichern des Schlosses zu bewegen, selbst
wenn die Tür sich in der Offenstellung befindet. Obwohl durch diesen Vorgang der Ausrückhebel 24
gegen Schwingbewegung im Uhrzeigersinne, in Fig. 1 gesehen, gesperrt wird, bleibt die Klinke 20 frei dreh-
Claims (1)
1. Riegelfallenschloß, insbesondere für die Türen von Kraftwagen, mit einer der Stirnseite der Tür
benachbarten Grundplatte, die an ihrem der Innenseite der Tür benachbarten Rand einen winklig zu
ihr stehenden Flansch hat, mit einer an der Grundplatte gelagerten, um eine zur Türebene im wesentlichen
parallele Achse drehbaren Falle, die beim Schließen der Tür durch einen festen Schließkloben
gedreht und dadurch mit diesem in Eingriff gebracht wird, mit einer oberhalb der Falle an der
Grundplatte gelagerten, zum Festhalten der Falle in Schließstellung dienenden Sperrklinke, die sowohl
mittels eines ebenfalls oberhalb der Falle an der Grundplatte gelagerten, von der Außenseite
der Tür bedienbaren Hebels als auch mittels eines am Flansch der Grundplatte gelagerten, von der
Türinnenseite bedienbaren Hebels ausgerückt werden kann, um die Falle zum Öffnen der Tür freizugeben,
und mit einem am Flansch der Grundplatte drehbar gelagerten, von der Türinnenseite
verstellbaren Hebel zum Verblocken des von außen bedienbaren Klinkenausrückhebels, nach Patent
840 809, dadurch gekennzeichnet, daß der vo.i außen bedienbare Klinkenausrückhebel (24) einen
vom Hebeldrehpunkt (19) nach unten sich erstrekkenden Arm (25) aufweist, an dem die Angriffsfläche
(26) für das äußere Bedienungsorgan etwa in Höhe der Fallendrehachse (15) oder noch tiefer
angeordnet ist, während der Verblockungshebel (45) einen von seinem Drehpunkt (46) nach oben
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1051159XA | 1956-05-31 | 1956-05-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1051159B true DE1051159B (de) | 1959-02-19 |
Family
ID=22304105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER21045A Pending DE1051159B (de) | 1956-05-31 | 1957-04-26 | Riegelfallenschloss, insbesondere fuer die Tueren von Kraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1051159B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122867B (de) | 1959-02-18 | 1962-01-25 | Keiper Fa F | Schloss fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge mit Schwenkfalle |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1623195U (de) * | 1951-02-01 | 1951-05-10 | Tack & Gabel | Tuerschloss fuer fahrzeuge, insbesondere kraftwagen. |
-
1957
- 1957-04-26 DE DER21045A patent/DE1051159B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1623195U (de) * | 1951-02-01 | 1951-05-10 | Tack & Gabel | Tuerschloss fuer fahrzeuge, insbesondere kraftwagen. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122867B (de) | 1959-02-18 | 1962-01-25 | Keiper Fa F | Schloss fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge mit Schwenkfalle |
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