DE1049621B - - Google Patents
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- planting
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- soil
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G23/00—Forestry
- A01G23/02—Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
- A01G23/04—Transplanting trees; Devices for grasping the root ball, e.g. stump forceps; Wrappings or packages for transporting trees
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Ecology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Cultivation Of Plants (AREA)
Description
Zum Einpflanzen, insbesondere von kleinen und mittleren Pflanzen, z. B. im Forst- oder Baumschulenbetrieb,
sind viele brauchbare Geräte bekannt, wie für den Fichtenprlanzenbetrieb normale Kulturhackcn.
Waklhacken, Hauhacken mit und ohne Schwalbenschwanz, besonders geformte Hacken für die Schrägpflanzung.
Beilhacken usw. oder die verschiedenen Arten von Hohlspaten und Hohlbohrern.
Bekanntlich ist es zur Erzielung befriedigender Ergebnisse wesentlich, beim Pflanzen u. a. die Bodenstruktur
so wenig wie möglich zu verändern sowie die Wurzeln so einzubetten, daß sie möglichst ihre ursprüngliche
Lage wieder einnehmen und die Pflanze genügend Schutz gegen Austrocknen erhält und ausreichend
gegen Auffrieren geschützt ist.
Den bisher in der Hauptsache bekannten Pflanzverfahren, wie beispielsweise die mit dem Spaten
durchzuführende Lochhügelpflanzung, die mit Hilfe einer Pflanzhacke zu bewirkende Lochpultpflanzung,
insbesondere an Hängen, Hügeln usw. sowie die Hohlspatenpflanzung, die Schrägpflanzung, Kreuzstichpflanzung
und Geißfußpflanzung haften insofern Mängel an, als sie entweder mehrere Arbeitsgänge erfordern
oder nur für kleinere Pflanzen brauchbar oder nur auf besonderen Böden anwendbar sind. Besonders
bei größeren Pflanzen sind die bisher bekannten Verfahren zeitraubend. Ein brauchbarer Vorschlag
zur Behebung dieser Mängel ist bisher noch nicht bekanntgeworden.
Der Erfindung liegt als Aufgabe die Schaffung eines Pflanzgerätes zugrunde, das bei einfachstem konstruktivem
Aufbau für alle Bodenbeschaffenheiten (außer steinigem Gebirgsboden) verwendbar und
durch Einsparung von Zeit und somit auch Arbeitskräften besonders wirtschaftlich ist.
Erfindungsgemäß wird dies durch eine Winkelpflanzhaue, insbesondere zum Pflanzen von mittleren
und größeren Pflanzen, z. B. im Forst- oder Baumschulenbetrieb, erreicht, die aus zwei vorzugsweise
trapezförmigen, in ungefähr rechtem Winkel zueinander angeordneten, an ihren Stirnflächen verbundenen
Stahlblättern besteht, die an der Unterkante mit einer Schneide versehen sind und auf dem freien Ende
der Oberkante annähernd dreieckförmige Fußauftrittsflächen besitzen. An der Stoßkantc der beiden Stahlblätter
ist eine dreieckförmige, sich nach unten verjüngende Schneide angesetzt und über der Stoßkante
der beiden Stahlblätter eine annähernd rechtwinklig zur Stoßkante und entgegengesetzt zur Winkelöffnung
verlaufende Düllc zur Aufnahme des Stieles augeordnet.
Beim Arbeiten der von nur einer Person zu bedienenden Haue wird zunächst ein fast senkrechter Hieb
in den Boden ausgeführt. Ist die Haue infolge von Winkelpflanzhaue
Anmelder:
Gustav Kreye, Kirchhatten (Oldbg.)
Gustav Kreye, Kirchhatten (Oldbg.)
Gustav Kreye, Kirchhatten (Oldbg.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Steinen oder Wurzeln nicht ganz in den Boden eingedrungen, so erfolgt das vollständige Eindrücken
derselben durch Treten auf die Fußauftrittsflächen bei gleichzeitigem kurzem Auf- und Abbewegen des
Stieles. Durch seitliches Hin- und Herbewegen und Zurückführen der Haue um etwa 7 bis 10 cm in Richtung
zum Bedienenden ergibt sich bei Lockerung und gleichzeitigem Aufbrechen des Bodens durch Anheben
des Hauenstieles ein Pflanzenspalt, welcher infolge der Winkelstellung der Stahlblätter winkelförmige
Form erhält. Die Pflanze wird so in den Pflanzenspalt eingesetzt, daß deren Wurzelhals bei schwachem Andrücken
auf die Winkelspitze des stehengebliebenen Erdreichs gesetzt und die Wurzeln möglichst gleichmäßig
auf die beiden Schrägflächen verteilt werden. Alsdann wird die Haue in möglichst schüttelnder Bewegung
herausgehoben, wodurch die gelockerte Erde zwischen die Wurzeln krümelt, wonach das Antreten
der Pflanze in bekannter Weise oder aber durch Anstoßen mit der Haue erfolgt.
Die Pflanzung mit der Winkelhaue gemäß der Erfindung stellt eine verbesserte und vereinfachte Art
der Geißfußpflanzung dar, wobei sich durch die konstruktive Ausbildung, insbesondere durch die vom
Bedienenden abgewendete Winkelöffnung der Stahlblätter in A 7Crbindung mit der dreieckförmigen, sich
nach unten verjüngenden Schneide an der Stoßkante der Stahlblätter und den Fußauftrittsflächen ein Gerät
ergibt, das mit nur einem einzigen Hauenschlag ein allen Anforderungen weitestgehend entsprechendes
Pflanzloch herstellt, welches auch für die Verwendung größerer Pflanzen geeignet ist und gerade auf
diesem Gebiet ein neuartiges, äußerst günstiges und billiges Pflanzverfahren ergibt, bei dem außer einer
Hilfskraft zum Einlegen der Pflanzung nur eine einzige Bedienungsperson zum Führen der Haue erforderlich
ist. Da die Wurzeln Berührung mit den Seiien-
80» 747/148
Claims (4)
1. Winkelpflanzhaue, insbesondere zum Pflanzen von mittleren und größeren Pflanzen, z. B. im
Forst- oder Baumschulenbetrieb, gekennzeichnet durch zwei vorzugsweise trapezförmige, in ungefähr
rechtem Winkel zueinander angeordnete, an ihren Stirnflächen verbundene Stahlblätter (1).
2. Winkelpflanzhaue nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Unterkante mit
einer Schneide (4) versehenen Stahlblätter auf dem freien Ende der Oberkante annähernd dreieckförmige
Fußauftrittsflächen (2) besitzen.
3. Winkelpflanzhaue nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stoßkante der
beiden Stahlblätter eine dreieckförmige, sich nach unten verjüngende Schneide (3) angesetzt ist.
4. Winkelpflanzhaue nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß über der Stoßkante der
beiden Stahlblätter eine annähernd rechtwinklig zur Stoßkante und entgegengesetzt zur Winkelöffnung
verlaufende Dülle (5) zur Aufnahme des Stieles (6) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 747/14« 1.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1049621B true DE1049621B (de) | 1959-01-29 |
Family
ID=590201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1049621D Pending DE1049621B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049621B (de) |
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0
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