DE480926C - Handgeraet zur Bodenlockerung und Unkrautbekaempfung in Forstpflanzschulen - Google Patents
Handgeraet zur Bodenlockerung und Unkrautbekaempfung in ForstpflanzschulenInfo
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- DE480926C DE480926C DEP58552D DEP0058552D DE480926C DE 480926 C DE480926 C DE 480926C DE P58552 D DEP58552 D DE P58552D DE P0058552 D DEP0058552 D DE P0058552D DE 480926 C DE480926 C DE 480926C
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Links
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 title claims description 8
- 239000002689 soil Substances 0.000 title claims description 6
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 claims 1
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
- A01B1/06—Hoes; Hand cultivators
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Handgerät, welches einerseits zu der für
junge Pflanzen und deren Wachstum unerläßlichen Lockerung des Bodens, andererseits
zur Bekämpfung der Verunkrautung dient.
Bei der Bearbeitung von Forstpflanzschulen ist es erforderlich, nicht allein die Schollen
zu zerkleinern, sondern auch den Untergrund aufzureißen, so daß sich die bekannten Gerate
für diese Zwecke als ungeeignet erwiesen haben.
Bei dem Gegenstand der Erfindung sind besondere Vorrichtungen angebracht, welche
diese Erfordernisse erfüllen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in drei Abbildungen dargestellt, es zeigt:
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in drei Abbildungen dargestellt, es zeigt:
Abb. ι eine schaubildliche Darstellung,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
ao Abb. 3 die Rückansicht.
Abb. 2 eine Seitenansicht,
ao Abb. 3 die Rückansicht.
Das Handgerät besteht aus einem mehrere Meter langen Holzstiel a, der als Handgriff
dient und an dessen unterem Ende eine Halteklemme b, c befestigt ist, die, wie auch
ag die übrigen Halteteile aus Leichtmetall hergestellt
wird. In ähnlicher Form, wie die mittlere am Stiel zu befestigende Halteklemme, sind noch zwei Außenklauen d ausgeführt
und an einer Traverse e verstellbar befestigt. Zu diesem Zwecke ist die Traverse
auf ihrer Oberseite mit Einkerbungen / versehen, in welche die Halteschrauben g
eingedreht werden können. Zur Versteifung der Traverse am Stiel α sind schräge Verstrebungen
h angebracht, die die Traverse an ihren abgesetzten Enden umfassen, dort befestigt
sind und mit ihrem Scheitel i am Stiel befestigt werden. Sowohl die Halteklaue b, c
als auch die beiden Außenklauen d erhalten U-förmigen Querschnitt und sind geeignet,
entlang des Steges und zwischen den U-förmigen Schenkeln Stäbe k der Höhe nach in
bekannter Weise verstellbar aufzunehmen. Der mittlere Stab k ist durch eine Traverse m
gegen den Stiel α hin abgestützt. Am unteren Ende der Stäbe k sind pflugscharartige
Schneidwerkzeuge n, die ein wenig ausgewölbt sind, mit ihren Spitzen gegen den
Stiel hinzeigen und seitlich abgeschärft sind, angebracht. Nach hinten zu sind federartig
wirkende Führungssohlen 0 befestigt, die zwischen den Schenkeln von seitlich ausladenden,
backenartig gebogenen Aufreißern p derart ausliegen, daß sie auf der Rückseite
mit denselben abschließen, der Höhe nach aber zwischen den Oberflächen der Schneidwerkzeuge
η und den Enden der Aufreißer p ausliegen. Die letzteren sind an ihrem Ende
angeschärft, aus einem Stück Draht gewunden und an den Stäben k befestigt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Das Handgerät dient zum Abschneiden von kuchenartigen Erdstücken zwischen den in bekannter Weise parallel laufenden Forstungspflanzen, um so den Boden zwischen denselben zu lockern. Diese Arbeit wurde bisher mit einer Hacke ausgeführt, was aber sehr zeitraubend war und insbesondere den
Das Handgerät dient zum Abschneiden von kuchenartigen Erdstücken zwischen den in bekannter Weise parallel laufenden Forstungspflanzen, um so den Boden zwischen denselben zu lockern. Diese Arbeit wurde bisher mit einer Hacke ausgeführt, was aber sehr zeitraubend war und insbesondere den
Claims (1)
- Nachteil hatte, daß nicht selten auch die Wurzeln der Pflanzen beschädigt wurden. Sehr oft wurden auch die Pflanzen zertreten oder sonstwie beschädigt. Diese Mangel beseitigt der Erfindungsgegenstand auf einfachste Weise dadurch, daß der Förster oder der Landwirt sich in den bei allen Forstpflanzungen vorhandenen Gehweg stellt und hierbei das Gerät am anderen Ende derίο Pflanzung aufsetzt, um es gegen sich herzuziehen, wobei ihm der lange Stiel die genaue Geradführung erleichtert. In den meisten Fällen sind nun die Forstpflanzschulen im Quadrat, d. h. so angelegt, daß sowohl die' 15 Längsreihen wie die Querreihen genau nach der Schnur parallel verlaufen. Man kann also mit dem Gerät die Pflanzungen sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung geradlinig durcharbeiten. Wesentlieh ist dabei, daß die kuchenförmigen Abschnitte sofort durch die Aufreißer zerkleinert werden und, da diese tiefer eingreifen, auch eine tiefere Schicht aufgerissen und gelockert wird. Die federartigen Führungssohlen 0 geben hierbei dem Jätschar noch eine genauere Führung. Die ganze Schneideeinrichtung kann je nach der Pflanzung sowohl seitlich wie auch der Höhe nach verstellt werden. Die Lockerung des Bodens ist sonach eine dreifache, nämlich eine erstens durch die Schneidewerkzeuge n, zweitens durch die den abgeschnittenen Kuchen zerteilenden Gabelschenkel des Aufreißers p und drittens durch die spitzen Enden desselben erfolgende.Patent an s I1K υ CH :Handgerät zur Bodenlockerung und Unkrautbekämpfung in Forstpflanzschulen, bestehend aus einer an einem Stiel unter "Vermittlung von Traversen angebrachten Reihenhackvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die das Jätschar tragenden, kolterartig geschärf ten Träger gleichzeitig noch eine nach hinten gehende federartige FuforungBsolile! (0) und seitlich ausladende, hakenartig gebogene Federzinken (p) tragen, welch letztere sowohl die Schollen zerkleinern als auch den Untergrund aufreißen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP58552D DE480926C (de) | 1928-09-11 | 1928-09-11 | Handgeraet zur Bodenlockerung und Unkrautbekaempfung in Forstpflanzschulen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP58552D DE480926C (de) | 1928-09-11 | 1928-09-11 | Handgeraet zur Bodenlockerung und Unkrautbekaempfung in Forstpflanzschulen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480926C true DE480926C (de) | 1929-09-16 |
Family
ID=7388996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP58552D Expired DE480926C (de) | 1928-09-11 | 1928-09-11 | Handgeraet zur Bodenlockerung und Unkrautbekaempfung in Forstpflanzschulen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480926C (de) |
-
1928
- 1928-09-11 DE DEP58552D patent/DE480926C/de not_active Expired
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