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DE2552810A1 - Maschine zum ausbringen von saatgut und duengemitteln - Google Patents

Maschine zum ausbringen von saatgut und duengemitteln

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Publication number
DE2552810A1
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DE
Germany
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machine according
coulter
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machine
soil
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DE19752552810
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English (en)
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DE2552810B2 (de
Inventor
Heinz Dipl Ing Dr Dreyer
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Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • A01C7/201Mounting of the seeding tools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/06Seeders combined with fertilising apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Amazonen-Werke H.Dreyer
4507 Hasbergen-Gaste Postfach 109
Haschine zum Ausbringen von Saatgut und Düngemitteln
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Ausbringen von Saatgut und Düngemitteln, die einen Rahmen, Vorratsbehälter und in mindestens drei Reihen hintereinander als Bodenbearbeitungswerkzeuge ausgebildete sowie in aufrechter Ebene bewegbare Schare aufweist, denen die Güter in einstellbaren Mengen über zrohrförmige Zuleitungen zum Einbringen in den Boden zugeführt werden.
Durch die CA-PS 881 28O ist bereits eine Maschine der vorstehend beschriebenen Bauart bekannt. Diese Maschine zeichnet sich dadurch aus, daß infolge der dreireihig hintereinander getroffenen Anordnung der Schare die Zwischenräume zwischen ihnen auch bei in engen Reihenabständen auszubringenden Gütern so groß sind, daß ein Zusetzen dieser Zwischenräume durch Quecken oder Kluten vermieden wird. Auch ist es infolge der Ausbildung der Schare als Bodenbearbeitungswerkzeuge möglich, die Güter in ein nur ungenügend vorbereitetes Saatbett einzubringen. Nachteilig ist bei dieser Maschine Jedoch, daß die Tiefenführung der Schare nicht genau eingehalten werden kann. Vor allem auf Feldern mit starkem Kluten- oder Unkrautbesatz bzw. mit unterschiedlicher Bodendichte oder auch bei unebenen Bodenoberflächen kommt es zu einer derart unterschiedlichen Tiefenablage der in den Boden einzubringenden Güter, daß bei Saatgut die zu Ertragsminderungen führenden Aufgangsunterschiede unvermeidbar sind. Dieser Nachteil wird noch dadurch ver-
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stärkt, daß die in der von den Scharen gebildeten Furche eingelegten Samenkörner nur teilweise mit locker in die Furche zurückrollenden Erdbestandteilen bedeckt werden und hierdurch nicht nur dem Vogelfraß ausgesetzt sind, sondern auch keinen für ihr schnelles Keimen erforderlichen Bodenschluß erhalten. Vor allem bei trockenen Fitterungsverhältnissen bleiben sie daher längere Zeit in ungekeimten Zustand im Boden liegen, falls nicht durch zusätzliche Arbeitsgänge für ihre Bedeckung und ihr Andrücken an die unter ihnen befindlichen Bodenschichten gesoxg; wird. Ähnliche nachteilige Auswirkungen ergeben sich für den eingebrachten Dünger, da sich wegen des ungenügenden Bodenschlusses Düngerkörner nur mit größeren Verzögerungen auflösen können, wobei sie bei Trockenheit unaufgelöst längere Zeit im Boden bleiben und dem Wachstum der Pflanze zunächst verloren gehen.
Ferner ist durch die GB-PS 1 l84 I70 eine Einzelkornsämaschine bekannt, bei welcher sich hinter dem schneepflugartig ausgebildeten Schar eine Druckrolle befindet. Dieser Druckrolle kommt die Aufgabe zu, die hinter dem Schar wieder in die vom Schar gebildete Furche zurückrollende Erde zusammen mit dem in die Furche eingebrachten Saatgut anzudrücken und hierdurch für das Saatgut den Bodenschluß zu schaffen, durch den auch bei trockener Witterung ein schnelles Keimen der Samenkörner erreicht wird. Obwohl diese Druckrolle in höhenverstellbarer Anordnung mit dem Schar verbunden ist, läßt sich jedoch auch mit ihrer Hilfe eine gleichmäßige Tiefenablage deqiSaatgutes nicht erreichen» Dieses ist darauf zu- · ; rückzuführen, daß sich bei unterschiedliche» Tiefgang des Schares die genau in der Saatfurche abrollende Bodendruckrolle diesem Tiefgang anpassen muß. Auch bei dieser Maschine ist daher ein unterschiedliches Aufgehen der Saat nicht zu vermeiden,
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene bekannte Maschine derart zu verbessern, daß eine genaue Tiefenhaltung der als Bodenbearbeitungswerkzeuge ausgebildeten Schare unter allen in der Praxis vorliegenden Bodenverhältnissen zusammen mit einem gleichmäßigen Andrücken der in den Boden eingebrachten Güter erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich in an sich bekannter Weise hinter Jedem Schar eine Druckrolle befindet und daß zusätzlich für jedes Schar eine zu diesem in der Höhe verstellbare und seitlich neben dem Eingriffsbereich des Schares auf dem Boden abrollende Führungsrolle vorgesehen ist. Infolge dieser Maßnahmen können die Schare niemals tiefer in den Boden eindringen, als es die auf der nicht von den Scharen aufgerissenen oberen Bodenschicht abrollenden Führungsrollen zulassen. Da sich andererseits diese Führungsrollen genau der Bodenoberfläche anpesen, werden auch in unebene» Gelände eine gleichmäßige Tiefenführung der Schare und damit eine ebensolche Tiefenablage der Güter im Boden gewährleistet. Infolge der Höhenverstellbarkeit der Führungerolle ist es zusätzlich möglich, die Schartiefe der für die jeweilige Gutsorte obtimalen Ablagetiefe im Boden genau anzupassen.
Um zu erreichen, daß auch auf ungenügend vorbereitetem und verunkrautetem Saatbett die Schare beim Einsetzen schnell und sicher in den Boden eingeführt werden und bei gewollter Veränderung der Eindringtiefe keinen anderen Druck auf die Führungsrollen erzeugen, ist erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen, daß die Oberkanten der Schare in Arbeitsrichtung mit der Bodenoberfläche einen spitzen Winkel bilden und daß die Schare an Haltern befestigt sind, die
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mit Hilfe von Führungselementen in einem zu einer waagerechten Bezugsebene unveränderbaren Winkel auf- und abbewegbar sind. Zusätzlich wird hierdurch der Vorteil erreicht, daß der Boden über den Scharen durch Anheben aufgelockert wird und nach dem Einlegen der Güter in größerem Umfange in die Furchen zurückfallen und von der Druckrolle gleichmäßig angedrückt werden kann.
Hierbei ergibt sich eine einfache Ausführung dadurch, daß die Führungselemente in an sich bekannter Weise aus in zwei Reihen übereinander angeordneten und sowohl mit den Haltern als auch mit dem Rahmen der Maschine über in aufrechter Ebene wirksame Gelenke verbundenen Streben bestehen. Diese bereits aus der GB-PS 873 737 bekannten Maßnahmen wirken sich bei der erfindungsgemäßen Maschine mit exakter Schartiefenfuhrung besonders günstig aus.
Ferner sind hierbei in zweckdienlicher Weise für die Schare federnde Element vorgesehen, die einerseits unterhalb der Gelenke am Rahmen der Maschine, andererseits an je einer der Streben im Bereich zwischen den Gelenken befestigt sind. Hierdurch wird ein zusätzlicher Druck auf die Schare in Richtung auf den Boden erzielt, der wiederum unabhängig von der jeweils durch die Führungsrolle festgelegten Eindringtiefe gleichbleibend ist. Dieses ist darauf zurückzuführen, daß beispielsweise bei tiefer festgelegter Eindringtiefe der Schare einerseits die Spannung der federnden Elemente nachläßt, andererseits der Abstand zwischen den federnden Elementen und dem zugehörigen Gelenkpunkt größer wird, so daß die erzeugten Drehmomente gleich bleiben.
Auch ist es hierbei von besonderem Vorteil, wenn eines der Gelenke
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eine in Richtung der daran anschließenden Streben verlaufende Führung aufweist, mit deren Hilfe die Entfernung des in die Führung eingreifenden Gelenkbolzens zum anderen Gelenk dieser Streben veränderbar ist, und daß ein auf die in Arbeitsrichtung gesehen hintere Stellung des in der Führung befindlichen Gelenkbolzens wirksames federndes Element vorgesehen ist. Infolge dieser Maßnahmen ist beim Anstoßen des einen oder anderen Schares an einen festen Widerstand, beispielsweise an einen größeren Stein ein elastisches Ausweichen möglich. Ferner tritt hierbei eine nach oben gerichtete Kraft auf, welche ein kurzzeitiges Anheben des Schares nach oben bewirkt. Beschädigungen der Schare und Scharhalterungen auf steinigen Böden werden hierdurch vermieden.
In einer bevorzugten Ausführung sieht die Erfindung schließlich vor, daß jedes Schar in an sich bekannter Weise als Gänsefußmesser ausgebildet ist, wobei sich unterhalb der Auslauföffnung für die auszubringenden Güter ein Verteilelement befindet. Diese an sich bei einer anderen Scharanordnung durch das DT-GM 69 k9 Ö22 bekannten Maßnahmen ermöglichen in zusätzlich vorteilhafter Weise die Anwendung des sog. Bandsäverfahrens, welches insbesondere im Hinblick auf die übrigen Vorteile der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Maschine zu feststellbaren Ertragssteigerungen führt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. i ein erfindungsgemäße Maschine in Seitenansicht,
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H)
Fig. 2 ein Schar dieser Maschine im vergrößerten Maßstab und ebenfalls in der Seitenansicht,
Fig. 3 das gleiche Schar im Schnitt A-B,
Fig. k eine andere Ausführung des Schares und seiner Halterung sowie seiner Druck- und Führungsrolle in der Seitenansicht,
Fig. 5 das Schar nach Fig. k in der Draufsicht,
Fig. 6 eine weitere Ausführung des Schares und seiner Anordnung in der Seitenansicht und
Fig. 7 eine gänderte Anordnung des Schares nach Fig. 6 ebenfalls in der Seitenansicht.
Die Maschine ist mit dem Rahmen 1 und den darauf angeordneten und zu einer Einheit zusammengefaßten Vorratsbehältern 2 und 3 ausgestattet. Hierbei dient in der Regel der Vorratsbehälter 2 zur Aufnahme des Saatgutes, während der Vorratsbehälter 3 für Mineraldünger bestimmt ist. Ferner stützt sich der Rahmen 1 über vier an ihm angebrachten P ende 11 auf räder k auf den Boden ab, während sich am vorderen Rahmenende die Zugvorrichtung 5 befindet, mit deren Hilfe die Maschine an einen Schlepper oder eine vorlaufende Arbeitsmaschine angekuppelt werden kann.
Am Rahmen 1 sind außerdem in drei Reihen hintereinander die als Bodenbearbeitungswerkzeuge ausgebildeten Schare 6 über die Scharhalter 7 in aufrechter Ebene schwenkbar angeordnet, wobei einer-
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seits am Rahmen 1, andererseits an den Scharhaltern die Zugfedern 8 befestigt sind, die auf die Schare eine Kraft in Richtung auf den Boden ausüben. Diesen Scharen 6 werden die in den Vorratebehältern 2 und 3 befindlichen Güter über je einen Dosiermechanismus 9 sowie die rohrförmigen Zuleitungen 10 zugeführt. Um auch für eine gegebenenfalls mögliche Anordnung der Schare 6 in vier oder fünf Reihen hintereinander scharfe Knicke und enge Bögen in den rohrförmigen Zuleitungen 10 zu vermeiden, ist jedes Schar 6 mit zwei Einlaufstutzen 11 und 12 ausgestattet, von denen in Arbeitsrichtung 13 gesehen der Stutzen 11 schräg nach hinten oben, der Stutzen 12 schräg nach vorn oben ausgerichtet ist. Hierbei können die Leitungsrohre 10 entsprechend Fig. 1 wahlweise am Stutzen 11 oder am Stutzen 12 angeschlossen werden.
Wie die Fig. 2 und 3 deutlich zeigen, sind an den nach hinten verlängerten Scharhaltern 7 die Drtckrollen Ik in aufrechter Ebene schwenkbar gelagert. Ebenfalls hinter jedem Schar 6 ist seitlich zum Schar versetzt die Führungsrolle 13 angeordnet. Mit Hilfe der in den Befestxgungslaschen l6 angeordneten Bohrungen 17 kann die Führungsrolle 15 in aufrechter Ebene zum Schar 6 verstellt werden. Ferner ist bei diesem Ausführungebeispiel jedes Schar 6 als einfaches Hackmesser ausgebildet, dessen Oberfläche l8 mit der Bodenoberfläche 19 in Arbeitsrichtung 13 gesehen einen spitzen Winkel bildet.
Für die Transportfahrt und das Wenden auf den Feldenden werden die Schare 6 vom Boden durch Einschalten des Hydraulikzylinders abgehoben, der über den Kniehebel 21 und die über diq&ollen 22
Al
geführten Seile 23 mit den Scharhaltern 7 verbunden ist. Wie die Fig. 3 deutlich zeigt, rollt die Führungsrolle 15 im abgesenkten Zustand der Schare 6 seitlich neben den Eingriffsbereich bzw. der vom Schar gebildeten Furche 24 auf dem Boden ab. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Führungsrolle 15 seitlich vor dem Schar anzuordnen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 besitzt das Schar 25 die Form eines Grubberwerkzeuges, dessen Oberfläche 26 zur Bodenoberfläche 19 wiederum einen spitzen Winkel ^L bildet. Wie beim vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist dieses Schar 25 mit je zwei in Arbeitsrichtung 13 gesehen in unterschiedliche Richtungen weisende Einlaufstutzen 11 und 12 ausgestattet, und an einem Halter 27 befestigt, der mit Hilfe der als Führungselemente dienenden Rollen 28 und des Seiles 23 innerhalb der kastenförmigen Vorrichtung 29 auf- und abbewegt werden kann. Hierbei bleibt der Winkel /? des Halters 27 zu einer waagerechten Bezugsebene 30 konstant. Zur Verdeutlichung ist in der Fig. 4 die kastenförmige Vorrichtung 29 im Längsschnitt dargestellt«
Ferner sind die Druckrolle 31 und die Führungsrolle 32 einstückig ausgeführt und auf der Welle 33 drehbar gelagert, wobei die Druckrolle 31 einen größeren Durchmesser als die Führungsrolle 32 aufwieist. Um die Eindringtiefe des Schares 25 in den Boden einstellen zu können, ist die Welle 33 an einer Platte 34 befestigt, die mit Hilfe der Schraubbolzen 35 innerhalb des in der Platte 34 angeordneten Langloches 36 schwenkbar und arretierbar an der Halterung 37 angeordnet ist. Wie die Fig. 5 deutlich wiedergibt, läuft auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Führungsrolle 32 seitlich neben dem Eingriffsbereich 24 des Schares 25.
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Trotz der bei diesem Ausführungsbeispiel gegebenen einfachen Ausführung und Anordnung beider Rollen 31 und 32 wird ein wirksames Andrücken der in den Boden in gleichmäßiger Tiefenablage eingebrachten Güter 38 erreicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 hat das Schar 39 die Form eines Gänsefußmessers, wobei sich unterhalb der Auslauföffnung 40 das stabartig ausgebildete Verteilelement 4l befindet. Wie bei dem DT-GM 69 49 822 kann das Verteilelement 4l auch plattenförmig ausgebildet sein oder einen Querschnitt mit einem besonderen Profil aufweisen, um zu gewährleisten, daß die in den Boden einzubringenden Güter 38 in einem breiten Band die gesamte von dem Schar 39 gebildete Furche 24 ausfüllen. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel bildet in Arbeitsrichtung 13 gesehen die in den Boden eingreifende Oberfläche 42 des Schares 39 mit der Bodenoberfläche 19 einen spitzen Winkel K^- . Wiederum ist das Schar 39 mit den beiden Einlaufstutzen 11 und 12 versehen, die in Arbeitsrichtung 13 gesehen in unterschiedliche Richtungen weisen.
Der Halter 43, an dem sich das Schar 39 befindet, ist mit Hilfe von zwei oberen Streben 44 und zwei unteren Streben 45 am Rahmen 1 der Maschine angeordnet, wobei die jeweils äußeren Enden dieser Streben 44,und 45 mit den Befestigungsbolzen 46 in aufrechter Ebene wirksame Gelenke 47 bilden, und der Halter 43 wie beim ersten Ausführungsbeispiel mit Hilfe des Seiles 23 in aufrechter Ebene auf- und abbewegt werden kann und hierbei mit einer waagerechten Bezugsebene 30 einen unveränderbaren Winkel P) einschließt,
Ferner sind sowohl in dem Halter 43 als auch im Rahmen für die
oberen Streben 44 je drei Bohrungen 48 angebracht, durch welche die Abstände der Gelenke 47 zueinander und damit sowohl der Winkel x. als auch der Winkel r^yrerändert werden können. Dieser Veränderungsmöglichkeit kommt insbesondere auf schweren Böden im Hinblick auf ein leichteres Einführen der Schare 39 in den Boden eine gewisse Bedeutung zu.
Zusätzlich weist das vordere untere Gelenk 47 eine in den unteren Streben 45 angebrachte Führung 49 auf, die je als Langloch ausgebildet ist und in Richtung der unteren Streben 45 verläuft. In diesen Langlöchern 49 kann sich der Gelenkbolzen 46 hin- und herbewegen. Zwischen dem Gelenkbolzen 46 und dem hinteren Ende einer unteren Strebe 45 ist das an dieser Strebe befestigte elastische Element 50 in Form eines Schwingmetallpuffers angeordnet. Dieses Element 50 übt auf den Bolzen und das hintexe Ende der Strebe 45 einen Druck aus, so daß der Bolzen am in Arbeitsrichtung 13 gesehen hinteren Ende der Langlöcher 49 anliegt. Stößt nun die Spitze des Schares 39 an einen Stein, so kann sie elastisch ausweichen. Gleichzeitig wird durch die hierbei erzielte Vergrößerung des Abstandes zwischen den Gelenken 47 der unteren Streben 45 eine nach oben gerichtete Kraft erzeugt, welche das Schar 39 anhebt. Nachdem das Schar 39 den Stein passiert hat, drückt das elastische Element 50 die Strebe;45 innerhalb der Führung 49 wieder nach vorn, so daß das Schar leicht in den Boden eindringen kann. Um dieses Eindringen zu beschleunigen, ist einerseits an einer oberen Strebe 44 andererseits am Rahmen das federnde Element in Form der Zugfeder 51 angeordnet.
Schließlich sind an den am Schar 39 befestigten Halter 52 in der
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gleichen Höhe wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 die Druckrolle 31 und die Führungsrolle 32 angebracht.
Das in der Fig. 7 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 im wesentlichen durch folgende Maßnahmen:
Zunächst sind die Streben 44 und 45 zusammen mit dem Halter 43 innerhalb der Vorrichtung 52*angeordnet, deren Seitenwände sich beiderseits an die Streben 44 und 45 anschließen. Ferner weisen die Halter 43 und der Rahmen 1 für die oberen und unteren Streben 44 und 45 nur jeweils eine Bohrung 48 auf. Schließlich sind die die Führung bildenden Langlöcher 49 im in Arbeitsrichtung 13 gesehen hinteren Bereich der oberen Streben 44 angeordnet, wobei einerseits am Bolzen 46 andererseits am hinteren Ende der Streben 44 das elastische Element 53 in Form einer Zugfeder angeordnet ist. Diese Zugfeder 53 zieht in Arbeitsrichtung 13 gesehen das hintere Ende der Streben 44 gegen das hintere Ende der Langlöcher
Beim Anstoßen der Spitze des Schares 39 bewegt sich der Gelenkbolzen 46 in den Langlöchern 49 der Streben 44 nach vorn, so daß sich der Abstand zwischen den oberen Gelenken 47 verringert. Hierdurch entsteht am Schar 30 eine wiederum nach oben gerichtete Kraft, welche ein Anheben des Schares bewirkt, so daß es ohne Beschädigung dem Stein ausweichen kann. Nach dem Passieren des Steines kann das Schar 39 ebenfalls wieder unterstützt durch die Feder 51 leicht in den Boden bis zu der durch die Führungsrolle 32 begrenzte^Tiefe eindringen.
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4t
Diese Wirkung kann dadurch dem jeweiligen Steinbesatz in den Feldern angepaßt werden, daß die Zugfeder 53 mit Hilfe der Osenschraube 5^ an der Strebe kk angeordnet ist, mit deren Hilfe die Federspannung verändert werden kann.
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Claims (1)

  1. Amazonen-Werke H. Drey er
    4507 Hasbergen-Gaste Postfach 109
    Patentansprüche
    ■ '*·■■ Maschine zum Ausbringen von Saatgut und Düngemitteln, die einen
    Rahmen, Vorratsbehälter und in mindestens drei Reihen hintereinander als Bodenbearbeitungswerkzeuge ausgebildete sowie in aufrechter Ebene bewegbare Schare aufweist, denen die Güter in einstellbaren Mengen über rohrförmige Zuleitungen zum Einbringen in den Boden zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sich in an sich bekannter Weise hinter jedem Schar (6,25,39) eine Druckrolle (l4,3l) befindet und daß zusätzlich für jedes Schar (6,25, 39) eine zu diesem in der Höhe verstellbare und seitlich neben dem Eingriffsbereich (24) des Schares (6,25,39) auf den Boden abrollende Führungsrolle (15,32) vorgesehen ist.
    Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle (31) und die Führungsrolle (32) auf einer Walle (33$ drehbar gelagert sincu
    Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckroll· (3l) und die Führungsrolle (32) einstückig ausgeführt sind.
    OFIIG(NAL INSPECTED 709822/0122
    Maschine nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle (3l) einen größeren Durchmesser als die Führungsrolle (32) aufweist.
    Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Boden eingreifenden Oberflächen (26,42) der Schare (25,39) in Arbeitsrichtung (13) mit der Bodenoberfläche (19) einen spitzen Winkel C\/) bilden und daß die Schare (25,39) an Haltern (27,43) befestigt sind, die mit Hilfe von Führungselementen (20,44,45) in einem zu einer waagerechten Bezugsebene (30) unveränderbaren Winkel ( K ) auf- und abbewegbar sind.
    Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente in an sich bekannter Weise aus in zwei Reihen übereinander angeordneten und sowohl mit den Haltern (43) als auch mit dem Rahmen (l) der Maschine über in aufrechter Ebene wirksame Gelenke (47) verbundenen Streben (44,45) bestehen.
    Maschine nach Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Gelenke (47) zueinander veränderbar sind.
    Maschine nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß für die Schare (39) federnde Elemente (5l) vorgesehen sind, die einerseits unterhalb der Gelenke (47) am Rahmen (l) der Maschine, andererseits an je einer der Streben (44,45) im Bereich zwischen deren Gelenken (47) befestigt sind, ......
    709822/0122
    9. 3
    Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Gelenke (47) eine in Richtung der daran anschließenden Streben (44,45) verlaufende Führung (49) aufweist, mit deren Hilfe die Entfernung des in die Führung (49) eingreifenden Gelenkbolzens (46) zum anderen Gelenk (47) dieser Streben (44,45) veränderbar ist, und daß ein auf die in Arbeitsrichtung (13) gesehen hintere Stellung des in der Führung (49) befindlichen Gelenkbolzens (46) wirksames federndes Element (50,53) vorgesehen ist.
    Maschine nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß das
    federnde Element (53) in seiiver Federspannung veränderbar ist.
    Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Führungselemente (28,44,45) für jedes Schar (25,39) innerhalb einer sich quer zur Arbeitsrichtung (13) der Maschine seitlich an €ie Führungselemente (28,44,45) anschließenden Vorrichtung (29,52) auf- und abbewegbar sind.
    Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (29) kastenförmig ausgebildet ist und die Führungselemente (28) eines jeden Schares (25) in waagerechter Ebene allseitig umschließt.
    Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schare (6,25,39) mit je zwei in Arbeitsrichtung
    7098 2 2/0122
    (13) gesehen in unterschiedliche Richtungen weisende Einlaufstutzen (11,12) für die auszubringenden Güter (38) ausgestattet sind.
    Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schar (39) in an sich bekannter Weise als Gänsefußmesser ausgebildet ist, wobei sich unterhalb der Auslauföffnung (kO) für die auszubringenden Güter (38) ein Verteilelement befindet.
    7098 2 2/0122
DE19752552810 1975-11-25 1975-11-25 Maschine zum Ausbringen von Saatgut und Düngemitteln Ceased DE2552810B2 (de)

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