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DE1048639B - - Google Patents

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Publication number
DE1048639B
DE1048639B DENDAT1048639D DE1048639DA DE1048639B DE 1048639 B DE1048639 B DE 1048639B DE NDAT1048639 D DENDAT1048639 D DE NDAT1048639D DE 1048639D A DE1048639D A DE 1048639DA DE 1048639 B DE1048639 B DE 1048639B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
surge
arrangement according
converters
converter
speed relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1048639D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1048639B publication Critical patent/DE1048639B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/125Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers
    • H02H7/127Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers having auxiliary control electrode to which blocking control voltages or currents are applied in case of emergency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Verhinderung von Rückzündungen bei Quecksilberdampfgleichrichtern, die von in Stern geschalteten Transformatorsekundärwicklungen gespeist sind und deren Gitter mit Hilfe von Stoßwandlern, die in eine Gleichstromleitung eines Gleichrichtersystems eingeschaltet sind und Schnellrelais beeinflussen, im Störungsfall ein negatives Sperrpotential erhalten.
Um Stromrichter gegen Rückzündungen zu schützen, sind bereits verschiedene Maßnahmen zur Anwendung gekommen. So ist z. B. seit langem bekannt, beim Versagen der Ventil wirkung die Anoden der gestörten Gruppe unter Verwendung von Rückstrom- oder Überstromrelais durch negative Aufladung der Gitter zu sperren. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, durch die bei Rückzündung auftretenden Änderungen des Gitterstromes Relais zu betätigen. Diese Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß ihre Ansprechzeit zu lang ist. Um nämlich eine wirksame Sperrung der Anoden zu erreichen, müssen, die Relais innerhalb von etwa zwei bis drei Tausendstelsekunden zum Ansprechen kommen. Nun steigt aber der Rückzündungsstrom bei dem am häufigsten auftretenden Fall der Rückzündung, d. h. nach beendeter Kommutierung, anfangs relativ langsam an, da die Differenzspannung zwischen der rückzündenden Anode und der nachfolgenden Anode nicht sehr rasch zunimmt. Demnach stellt der Rückstrom selbst kein wirksames Kriterium für die schnelle Erfassung einer Rückzündung dar. Aus diesem Grunde sind bereits Einrichtungen verwendet worden, bei denen die Änderungen des Gleichstromes einen in der Zuleitung zur positiven Sammelschiene liegenden Stoßwandler beeinflussen, der im Zusammenwirken mit Schnellrelais sehr kleine Ansprechzeiten gewährleistet. Solche Anordnungen neigen jedoch zu Fehlschaltungen, da auch Stromänderungen, die im normalen Bereich der Leistungsschwankungen liegen, zu Gittersperrungen führen können.
Hier soll die Erfindung Abhilfe schaffen. Es liegt ihr demnach die Aufgabe zugrunde, die Gittersperrung nur dann vorzunehmen, wenn eine Rückzündung auftritt. Dies läßt sich erfmdungsgemäß erreichen, wenn die magnetische Kennlinie der Stoßwandler einen scharfen Sättigungsknick aufweist, so daß nur bei erheblicher Verkleinerung des Gleichstromes, insbesondere bei dessen Nulldurchgang,- den Schnellrelais ein starker Spannungsstoß zugeführt wird. Hierdurch können die vorgenannten Fehlschaltungen mit Sicherheit vermieden werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von Gitterlöschanordnungen gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Hierbei zeigen
Fig. 1 und 2 Teile von Gleichrichteranlagen, die mit Stoßwandlern ausgerüstet sind,
Anordnung
zur Verhinderung von Rückzündungen
bei Quecksilberdampfgleichrichtern
Anmelder:
Maschinenfabrik Oerlikon,
Zürich-Oerlikon (Schweiz)
Vertreter: Ph. Frhr. v. Habermann, Rechtsanwalt, München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 19. November 1956
Dipl.-Ing. Bjarne Storsand, Zürich (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 3 und 4 geeignete Ausführungsformen von Stoßwandlern,
Fig. 5 gibt eine besonders vorteilhafte magnetische Kennlinie eines Stoßwandlers wieder.
In Fig. 1 sind mit 1 die Primärwicklungen des. Gleichrichtertransformators, mit 2, 2' dessen Sekundärwicklungen, mit 3 die Gleichrichter und mit 4 und 5 die Gleichstromsamtnelschienen bezeichnet. Die Sternpunkte der Transformatorsekundärsysteme sind über die Saugdrosseln 6, 6', die Stoßwandler 7', T, die Strombegrenzungsdrosseln 8, 8' und die Schnellschalter 9, 9' mit der negativen Gleichstromschiene verbunden. An den Sekundärwicklungen, der Stoßwandler 7, T liegen Schnellrelais 10, 10'.
Die Fig. 2, in der gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen versehen sind wie in Fig. 1, zeigt die Parallelschaltung von zwei Stoßwandlern, welche über Gleichrichter 11, 11' auf ein gemeinsames Schnellrelais arbeiten. Die Gleichrichter 11, 11' sind erforderlich, um beim Ansprechen eines Stoßwandlers einen Kurzschluß durch den parallel liegenden Wandler zu vermeiden.
In Fig. 3 sind Einzelheiten einer Ausführungsform eines Stoßwandlers in der Art eines Ringstromwandlers schematisch dargestellt. Die Primärwicklung des Wandlers wird durch einen Hohlleiter 12 gebildet, den der Strom beispielsweise in der durch Pfeile angegebenen Richtung durchfließt. Die Sekundärwicklung 13 umschließt das geschichtete Blechpaket 14 gleichmäßig. Auf diese Weise kann der Streuraum <5 sehr
809 729-/215
klein gehalten und in der Wicklung 13 ein leistungsstarker Spannungsstoß erzeugt werden.
Nach Fig. 4 wird die Primärwicklung des Stoßwandlers durch die Strombegrenzungsdrossel 8 gebildet. Die Sekundärwicklung ist wie in Fig. 3 mit 13 und der Eisenkern mit 14 bezeichnet.
': Die Fig. 5 veranschaulicht die idealisierte magnetische Kennlinie eines Stoßwandlers. Hierbei ist auf der Abszisse die Durchflutung Θ, auf der Ordinate der magnetische Fluß Φ aufgetragen. ίο
Die Anordnung nach der Erfindung, wirkt folgendermaßen: Durch Θο (Fig· 5) sei die Vollastdurchflutung, durch O1 und Θ2 der betriebsmäßig zulässige Schwankungsbereich gegeben. Solange der Stoßwandler im waagerechten Teil α seiner Kennlinie arbeitet, können Belastungsschwankungen keinen Spannungsstoß auslösen. Tritt jedoch an einem der Gleichrichter eine Rückzündung auf, so fällt der Gleichstrom des gestörten Systems rasch ab. Hierdurch wird der Arbeitspunkt des Stoßwandlers in den schrägen Kennlinienteil b verschoben, und es entsteht ein kräftiger Spannungsstoß, der über das Schnellrelais die Gittersperrung bewirkt. Das schadhafte System kann kurz danach durch einen Schnellschalter ausgeschaltet werden.
Zur Erleichterung der Gitterlöschung bzw. zur Begrenzung interner Kurzschluß ströme können die Sekundärwicklungen der Gleichrichtertransformatoren, in bekannter Weise höhere Reaktanzen erhalten.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Verhinderung von Rückzündungen bei Quecksilberdampfgleichrichtern, die von in Stern geschalteten Transformatorsekundärwicklungen gespeist sind und deren Gitter mit Hilfe von Stoßwandlern, die in eine Gleichstromleitung eines Gleichrichtersystems eingeschaltet sind und Schnellrelais beeinflussen, im Störungsfall ein negatives Sperrpotential erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Kennlinie der StO'ßwandler einen scharfen Sättigungsknick aufweist, so daß nur bei erheblicher Verkleinerung des Gleichstromes, insbesondere bei dessen Nulldurchgang, den Schnellrelais ein starker Spannungsstoß zugeführt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sternpunkte der Transformatorsekundärsysteme über Saugdrosseln (6, 6'), über Stoßwandler (7, T), über Strombegrenzungsdrosseln (8, 8') und Schnellschalter (9, 9') mit der negativen Gleichstromsammelschiene verbunden sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßwandler als Ringstromwandler ausgeführt ist, dessen Primärwicklung durch einen Hohlleiter (12) gebildet ist und dessen Sekundärwicklung (13) das Blechpaket (14) gleichmäßig umschließt, so daß der Streuraum (δ) sehr klein bleibt.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strombegrenzungsdrossel (8, 8') als Primärwicklung des Stoßwandlers dient.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stoßwandler über Gleichrichter (11, 11') parallel geschaltet sind und ein gemeinsames Schnellrelais (10) steuern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 501 322, 711 311,
715 819; schweizerische Patentschriften Nr. 122 535,
168 554.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 729/215 1.59
DENDAT1048639D Pending DE1048639B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1048639B true DE1048639B (de) 1959-01-15

Family

ID=589786

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1048639D Pending DE1048639B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1048639B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154567B (de) * 1960-12-22 1963-09-19 Westinghouse Electric Corp Schutzeinrichtung fuer eine mehrphasige Stromrichteranordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154567B (de) * 1960-12-22 1963-09-19 Westinghouse Electric Corp Schutzeinrichtung fuer eine mehrphasige Stromrichteranordnung

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