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DE1048581B - - Google Patents

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Publication number
DE1048581B
DE1048581B DENDAT1048581D DE1048581DA DE1048581B DE 1048581 B DE1048581 B DE 1048581B DE NDAT1048581 D DENDAT1048581 D DE NDAT1048581D DE 1048581D A DE1048581D A DE 1048581DA DE 1048581 B DE1048581 B DE 1048581B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury
chloride
aluminum
reaction
chlorides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1048581D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1048581B publication Critical patent/DE1048581B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Es wurde gefunden, daß Alkyle des Quecksilbers in hohen Ausbeuten und von großem Reinheitsgrad hergestellt werden können durch Umsetzung von Quecksilberchloriden, mit Aluminiumtrialkylen., deren Ätheraten oder Aluminiiumalkylchloriden unter Zusatz von Alkalichloriden, insbesondere Na Cl.
Die Reaktionen verlaufen beispielsweise folgendermaßen :
3HgCl2+2AlR3-r-2NaCl -> 3 HgR2+2 NaAlCL
Durch den erflnd<ungsgemäßen Zusatz von Alkalichlorid, vorzugsweise Natriumchlorid, wird bewinkt, daß das bei der Reaktion entstehende AlCl3, das die Umsetzung durch Nehenreaktionen, Verstopfung der Apparaturenteile u. dgl., erschweren, würde, durch Komplexbildung abgeschieden wird und mühelos aus dem Reaktionsgefäß entfernt werden, kanu· (z. B. durch HerausschmeLzen, Herauslösen oder Austragen). Es werden daher hohe Ausbeuten an sehr reinen Quecksilberarkylen erhalten, und. die an der Alkylierungskomponente vorhandenen Alkylgruppen werden/ vollständig ausgenutzt.
Die Reaktion kann in Gegenwart oder Abwesenheit von Lösungs-, Suspensions- oder Verdünnungsmitteln durchgeführt werden. Mitunter ist es zweckmäßig, als Lösungsmittel das herzustellende Quecksilberalkyl selbst zu verwenden. Die Reaktion wird zweckmäßigerweise )>ei Atmosp'härendruck durchgeführt, doch kann Unter- oder Ül>erdruck ebenfalls angewendet werden.
Das Verfahren kann so durchgeführt werden, daß eine Lösung von alurn'rai umorganischen Verbindungenin einem geeigneten Lösungsmittel wie Methylenchlorid, Chlorbenizol, Methylnaphthalin und Mineralöl mit AIkalichIorid versetzt wird, worauf das Quecksilberchlorid eingetragen wird. Man kann auch umgekehrt in eine Lösung bzw. Suspension des Quecksilberchlorids in einem geeigneten Lösungs- bzw. Suspensionsmittel (auch in dem Quecksilber selbst) die aluminiumorganische Verbindung bzw. deren Lösung zugeben.
Beispiel 1
Zu 57 Alurriiniiumtriäthyl, in welches unter Rühren 23 g Natriumchlorid eingetragen worden waren, wurden sukzessive insgesamt 203,6 g Ouecksilber(II)-chlorid zugesetzt. Die Temperatur der exothermen Reaktion wurde anfangs zwischen 30 und 40° C, gegen Ende zwischen 70 und 80° C gehalten. Durch Vakuumdestillation konnten von dem NaAlCl4-Ritckstand 175 g reines, chloridfreies Ouecksilberdiäthyl erhalten werden, was einer Auslaute von mehr als 90% der Theorie entspricht.
Verfahren zur Herstellung
von Quecksilberalkylen
Anmelder:
Kali-Chemie Aktiengesellschaft,
Hannover, Hans-Böckler-Allee 20
Dr. Herbert Jenkner, Hannover-Wülfel,
ist als Erfinder genannt worden
Beispiel 2
Gemäß Beispiel 1 wurden die gleichen Mengen Aluminiumtriäthyl, Natriumchlorid und OuecksiIber(II)-chlorid zur Reaktion gebracht. Als Lösungsmittel bzw. Verdünnungsmittel für Al R3 wurden 90 ecm Methylenchlorid zusätzlich eingesetzt. Erhalten- wurden 168 g Quecksi lberdiäthyl, Kp. 26° C/0,5 mm.
Wird an Stelle von Methylenchlorid Ouecksilberdiäthyl selbst als Lösungsmittel bzw. Verdünnungsmittel für AlR3 verwendet, so betragen die Ausbeuten ebenfalls mehr als 90% der Theorie. Ebenso kann man ein Gemisch von Ouecksilberdiäthyl und Ouecksilber(II)-Chlorid (Bildung von Äthylquecksilberchlorid) gemäß Beispiel 1 und 2 mit Aluminiumtriäthyl umsetzen. Die Ausbeuten l>etragen ebenfalls mehr als 90%.
Wird an. Stelle von Aluminiumtriäthyl Aluminiumtrimethyl bzw. Aluminiumtripropyl oder aber Diathylaluminiumchlorid gemäß Beispiel 1 und 2 mit Quecksilberchlorid bzw. Alkylquedksilberchlorid umgesetzt, so erhält man- in- jedem Falle die entsprechenden Ouecksilberalkyle in über 85%iger Ausbeute.
Zum Vergleich wurde gemäß Beispiel 1 gearbeitet, doch mit dem Unterschied, daß kein Kochsalz zur Komplexbildung des entstandenen Aluminiumchlorids eingesetzt wurde. Es wurden bei der Destillation nur 16 g eines 31% Chlor enthaltenden Reaktionsproduktes erhalten.
Beispiel 3
100Gewichtsteile Benzol werden mit 12,9Gewichtsteilen NaCl versetzt, worauf 22,8 Gewichtsteile Aluminiumtriäthyl zugegeben werden.
809 729/284

Claims (1)

  1. Innerhalb van 2 Stunden werden in das Reaktionsgemiseh 141,6 Gewichtsteile Quecksilberchlorid eingetragen. Reaktionstemperatur 20 bis 30° C
    Nach Verjagen des Lösungsmittels wurden 70 Gewichtsteile = 91% der Theorie Ouecksilberdiäthyl erhalten.
    Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Quecksilberalkylen, gekennzeichnet durch die Umsetzung von Ouecksilberchloriden mit Aluminiurntrialkylen, deren Ätheraten oder Aluminiumalkylchloriden unter Zusatz von Alkalic'hloriden, insbesondere Natriumchlorid.
DENDAT1048581D Pending DE1048581B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1048581B true DE1048581B (de) 1959-01-15

Family

ID=589739

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1048581D Pending DE1048581B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1048581B (de)

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