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DE1047045B - Verschluss fuer Behaelter mit Hals - Google Patents

Verschluss fuer Behaelter mit Hals

Info

Publication number
DE1047045B
DE1047045B DEC13193A DEC0013193A DE1047045B DE 1047045 B DE1047045 B DE 1047045B DE C13193 A DEC13193 A DE C13193A DE C0013193 A DEC0013193 A DE C0013193A DE 1047045 B DE1047045 B DE 1047045B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
cap
neck
seal
closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC13193A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Marx
Paul Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Priority to DEC13193A priority Critical patent/DE1047045B/de
Publication of DE1047045B publication Critical patent/DE1047045B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
    • B65D41/02Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
    • B65D41/04Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation
    • B65D41/0435Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation with separate sealing elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschluß für Behälter mit Hals Es ist bekannt, Behälter, z. B. Flaschen, mit Rappen zu verschließen. Zum Abdichten dient meistens eine in diese Kappe eingelegte elastische Dichtungsscheibe, z. B. aus Kork. Um die mit einer solchen eingelegten Dichtungsscheibe erreichbare Abdichtung zu verstärken, sind eine große Anzahl von Vorschlägen gemacht worden. Diese sollen die Auflage bzw. Zentrierung der Dichtungsscheibe auf der zur Dichtung verwendeten Fläche des Behälters, z.B. dem Flaschenmündungsrand, verbessern. Auch durch diese Anordnungen läßt sich indessen im allgemeinen kein zuverlässiger luftdichter Ahschluß des Behälters erzielen, wie dies insbesondere bei Arzneimittelflaschen erwünscht sein kann. Man hat daher in solchen Fällen zum Notbehelf gegriffen, den Behälterhals vor dem Befestigen der Kappe mit einem abdichtenden Stopfen, z. B. einem paraffinierten Kork, zu verschließen.
  • Dieses Verfahren besitzt den Nachteil der Umständlichkeit und läßt sich auch nicht ohne weiteres im maschinellen Betrieb durchführen. Ferner ist es beim Gebrauch der Behälter auch häufig unerwünscht, wenn der abdichtende Verschluß nicht zusammen mit der Kappe entfernt werden kann.
  • Es ist ferner ein Verschluß bekanntgeworden, bei welchem eine kugelförmige elastische Dichtungskappe in die hohlkugelig gestaltete Dichtungsfläche des zu verschließenden Gefäßes hineingedrückt wird, wobei der Krümmungsradius der Dichtungsfläche größer ist als der der Kappe. Auch hier wird keine unbedingt sichere Abdichtung erreicht, da das Abdichten durch Ausdehnen der Dichtungskappe gegen die Dichtungsfläche hin erreicht wird, so daß die rücktreibende Kraft, welche die Dichtung in den undeformierten Zustand zurückzubringen sucht, einer guten Abdichtung entgegenwirkt.
  • Die Erfindung geht nun aus von einem Verschluß für Behälter mit Hals, insbesondere Arzneimittelflaschen. mit sich gegen das Behälterinnere verengender konischer Halsinnenfläche mittels einer Kappe, in die eine napfförmige, gegen das Behälterinnere bomvierte Dichtungseinlage aus elastisch deformierbarem Material eingesetzt ist, die im undeformierten Zustand die ionische Halsinnenfläche längs einer Kreislinie berührt. Erfindungsgemäß fällt die Berührungslinie der undeformierten Dichtungseinlage an der konischen Behälterhalsinnenfläche im wesentlichen mit der inneren Kreiskante des Behältermündungsrandes zusammen, wobei beim Schließen der Kappe diese auf den Mittelteil der Dichtungseinlage in Richtung auf das Behälterinnere einen Druck ausübt, derart, daß sie sich elastisch verformt und dabei mit ihrer Umfangsfläche satt an die konische Innenfläche des Behälterhalses anschmiegt.
  • Um das Zusammenarbeiten der Kappe und der Dichtung beim Verschließen des Behälters im erforderlichen Sinne zu bewirken, kann beispielsweise der Mittelteil der Dichtung mit einem Fortsatz versehen sein, welcher gegen die Innenseite des Kappenbodens gerichtet ist, und mit dessen Hilfe die Dichtung an der Kappe geführt wird; umgekehrt kann auch der Mittelteil der Kappe mit einem gegen die konkave Seite der Dichtung gerichteten Fortsatz zur Führung der Dichtung an der Kappe versehen sein, und es könneu ferner sowohl die Dichtung als die Kappe mit einem zentralen Fortsatz bzw. Führungsstück versehen sein, welche miteinander zusammenarbeiten. In jedem Fall muß die Dichtung dabei derart an der Kappe geführt sein, daß zwischen dem Randteil der Dichtung im undeformierten Zustand und dem Kappenboden ein Spiel verbleibt, derart, daß beim Verschließen des Behälters die Kappe zunächst nur einen gegen das Behälterinnere gerichteten Druck auf den Mittelteil der Dichtung ausübt.
  • Der Fortsatz an der Dichtung bzw. an der Kappe kann als einfacher Zapfen ausgebildet sein, dessen freies Ende entweder am Boden der zusammenarbeitenden Kappe bzw. Dichtung starr befestigt oder in ein genau passendes rohrförmiges Führungsstück der betreffenden Kappe bzw. Dichtung eingeschoben ist.
  • Im letzteren Fall muß das freie Zapfenende ebenfalls an den Boden der Kappe bzw. der Dichtung anstoßen, um beim Verschließen des Behälters den Druck von der Kappe auf die Dichtung zu übertragen. An Stelle eines einfachen Zapfens und dazugehörigen rohrförmigen Führungsstückes kann der Zapfen z.B. auch mit Längsrippen bzw. mit Längsnuten und das zugehörige Führungsstück mit entsprechenden Längsnuten bzw. Längsrippen versehen sein. Ferner kann der Zapfen an seinem freien Ende eine Vertiefung aufweisen, in die ein Stift vom Boden des Führungsrohres eintritt.
  • Der Behälter kann aus Glas, Kunststoff oder einem anderen Material bestehen. Als äußerer Verschluß dient zweckmäßig eine auf den Behälterhals aufschraubbare Gewindekappe, z. B. aus Kunstharz, Porzellan oder Bimetall. Es sind aber auch andere bekannte Ausführungen für die Kappe möglich, so beispielsweise eine Schließkappe mit Lappen, welche beim \'erschließen des Behälters durch einen Umlegehebel um den Behälterhals zusammengezogen werden.
  • Die Dichtung muß aus einem elastisch deformierharen Material bestehen, z. B. einem natürlichen oder synthetischen Rautschukmaterial oder einem elastischen Kunststoff, wie weichgemachtes Polyvinylchlorid. Bevorzugt werden Materialien, die außer der Elastizität eine große Widerstandsfähigkeit gegen chemische Agenzien, wie Säuren, Basen und organische Lösungsmittel, besitzen und außerdem keinen Geruch an die im Behälter aufbewahrten Substanzen abgeben, wie z.B. Polyäthylen und insbesondere AIischungen von Polyäthylen und Polyisobutylen.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher erIäutert. Für dieselben Teile werden in den Figuren dieselben Bezugszeichen verwendet. Es zeigt jeweils im Längsschnitt Fig. 1 einen Verschluß vor erfolgter elastischer Deformation der Dichtung, Fig. 2 den Verschluß gemäß Fig. 1 nach erfolgter elastischer Deformation der Dichtung, Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform des Verschlosses vor erfolgter Deformation der Dichtung, Fig. 4 den Verschluß gemäß Fig. 3 nach erfolgter Deformation der Dichtung, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Verschlusses vor erfolgter Deformation der Dichtung und Fig. 6 den Verschluß gemäß Fig. 4 nach erfolgter Deformation der Dichtung.
  • Gemäß den Fig. 1 und 2 weist der Verschluß eine Rappe 1, z. B. aus Kunststoff, auf, die mit Innengewinde 2 versehen ist und mit einem Schraubgewinde 3 am Hals 4 eines Behälters, z. B. einer Glasflasche, in Eingriff gebracht werden kann. Innen am Kappenhoden befindet sich in der Mitte ein Zapfen 5, der in den hohlen zentralen Fortsatz 6 des napfförmigen Dichtungskörpers 7 eingeschoben ist, wobei das freie Ende des Zapfens 5 an den Boden des Dichtungskörpers 7 anstößt. Der Fortsatz 6 ist durch radiale Rippen 6a mit der sphärisch gewölbten Umfangsfläche 8 des Dichtungskörpers 7 verbunden.
  • Der Dichtungskörper 7 ist an seinem Rand mit einem Ringflansch 9 versehen. Der Zapfen 5 bzw. der Fortsatz 6 sind dabei derart dimensioniert, daß beim Anstoßen des freien Zapfenendes am Boden des Dichtungskörpers zwischen dem Boden der Kappe 1 und dem Rand der Umfangsfläche 8 bzw. dem Flansch 9 ein Spiel verbleibt, solange der Dichtungskörper 7 nicht elastisch deformiert ist.
  • Wenn die Rappe 1 mit der Dichtung auf den Hals 4 der Flasche geschraubt wird, wird der Dichtungskörper 7 zunächst gegen den Behältermündungs rand 10 gesenkt, bis er die in der Fig. 1 gezeigte Lage erreicht hat. Die an den Behältermündungsrand 10 angrenzende ionische Innenfläche 11 des Behälterhalses 4 besitzt einen solchen Konuswinkel, daß der napfförmige Dichtungskörper 7 im undeformierten Zustand im wesentlichen nur entlang der Kante 12 berührt, welche die konische Innenfläche 11 gegen den Behältermündungsrand 10 abgrenzt. Ferner befindet sich in dieser Stellung der Ringflansch 9 nicht nur in einem Abstand zum Boden der Kappe 1, sondern ebenfalls in einem Abstand vom Behältermündungsrand 10.
  • Wird nun die Kappe 1 weiter abwärts geschraubt, so übt der Zapfen 5 auf den Mittelteil des Dichtungskörpers 7 einen deformierenden Druck aus, wodurch der Dichtungskörper gleichzeitig nach abwärts in die Mündung des Behälters gedrückt und die Umfangsfläche 8 der Dichtung satt anliegend der Form der konischen Innenfläche 11 des Halses 4 angepaßt wird, bis der in der Fig. 2 gezeigte deformierte Zustand des Dichtungskörpers erreicht und der Behälter hierdurch luftdicht verschlossen ist. Gleichzeitig wird auch der Ringflansch 9 zwischen dem Boden der Kappe 1 und dem Behältermündungsrand 10 fest eingeklemmt und so eine zusätzliche Abdichtung erreicht.
  • Wird beim Öffnen des Behälters die Verschraubung der Kappe zunächst so weit gelöst, bis die in der Fig. 1 gezeigte Stellung der Kappe erreicht ist, so strebt der Dichtungskörper 7 infolge der innewohnenden Elastizität seines Materials aus seiner in der Fig. 2 gezeigten deformierten Gestalt wiederum in den ursprünglichen undeformierten Zustand zurück.
  • Durch die auftretende rücktreibende Kraft wird daher die Dichtung sicher von der konischen Innenfläche 11 bzw. vom Behältermündungsrand 10 gelöst. Es besteht daher im allgemeinen keine Gefahr, daß die Dichtung beim Absclirauben der Kappe an der Behältermündung kleben bleibt bzw. nicht zusammen mit der Kappe entfernt wird.
  • In den Fig. 3 und 4 wird eine abgeänderte Ausführungsform des oben beschriebenen Verschlusses gezeigt, wobei der hohle Fortsatz 6 und der in diesen passende Zapfen 5 breiter ausgebildet sind und ferner der Ringflansch 9 des Dichtungskörpers 7 im undeformierten Zustand des letzteren schräg nach oben gerichtet ist. Durch diese Anordnung wird jeglicher Neigung zum Klebenbleiben der Dichtung an der Behaltermündung besonders wirksam entgegengesteuert.
  • In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführung gezeigt, wobei das freie Ende des zentralen Zapfens 5 an der Kappe 1 in der Mitte des napfförmigen Dichtungskörpers 7 mittels einer Schraube 13 festgehalten ist. Im Unterschied zu den Ausführungen gemäß den Fig. 1 bis 4 trägt somit hier der Dichtungskörper keinen Fortsatz zur lösbaren Verbindung mit der Kappe.
  • Mit dem beschriebenen Verschluß wird eine gleich zuverlässige Abdichtung des Behälters erzielt wie beim viel umständlicheren Verschließen der Behältermündung mit Hilfe eines paraffinierten Stopfens vor dem Aufsetzen der Kappe, und gegenüber dieser bekannten Methode besitzt der neue Verschluß den großen Vorteil, daß er ein Verschließen von am Fließband abgefüllten Behältern, wie z. B. Arzneiflaschen, auf vollmaschinellem Wege ermöglicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Verschluß für Behälter mit Hals, inbesondere Arzneimittelflaschen, mit sich gegen das Behälterinnere verengender konischer Hals innenfläche mittels einer Kappe, in die eine napfförmige, gegen das Behälterinnere bombierte Dichtungseinlage aus elastisch deformierbarem Material eingesetzt ist, die im undeformierten Zustand die konische Halsinnenfläche längs einer Kreislinie berührt, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungslinie der undeformierten Dichtungseinlage an der konischen Behälterhalsinnenfläche im wesentlichen mit der inneren Kreiskante des Behältermündungsrandes zusammenfällt, wobei beim Schließen der Kappe diese auf den Mittelteil der Dichtungseinlage in Richtung auf das Behälterinnere einen Druck ausübt, derart, daß sie sich elastisch verformt und dabei mit ihrer Umfangsfläche satt an die konische Innenfläche des Behälterhalses anschmiegt.
  2. 2. Verschluß nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Randflansch der napf- förmigen Dichtungseinlage im undeformierten Zustand derselben weder den Boden der Kappe noch den Behältermündungsrand berührt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 913 132; französische Patentschrift Nr. 841 717; britische Patentschriften Nr. 684 276, 710470.
DEC13193A 1956-06-12 1956-06-12 Verschluss fuer Behaelter mit Hals Pending DE1047045B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3053407A (en) * 1958-10-30 1962-09-11 Lowen Stanley Bottle closure
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