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DE602005003940T2 - Verteilvorrichtung für parfüm - Google Patents

Verteilvorrichtung für parfüm Download PDF

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DE602005003940T2
DE602005003940T2 DE602005003940T DE602005003940T DE602005003940T2 DE 602005003940 T2 DE602005003940 T2 DE 602005003940T2 DE 602005003940 T DE602005003940 T DE 602005003940T DE 602005003940 T DE602005003940 T DE 602005003940T DE 602005003940 T2 DE602005003940 T2 DE 602005003940T2
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Fabrice Perignon
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Valois SAS
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/24Closures not otherwise provided for combined or co-operating with auxiliary devices for non-closing purposes
    • B65D51/32Closures not otherwise provided for combined or co-operating with auxiliary devices for non-closing purposes with brushes or rods for applying or stirring contents
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abgabevorrichtung für Parfüm, die einen Behälter für das Parfüm und einen Stopfen umfasst, der auf dem Behälter für das Parfüm montiert ist. Der Stopfen umfasst eine Befestigungsbasis, die eine Öffnung aufweist, und ein Verschlussorgan, das geeignet ist, diese Öffnung zu verschließen.
  • Zahlreiche Verschlusssysteme für Behälter, die im Allgemeinen als Stopfen bezeichnet werden und ein Verschlussorgan umfassen, das geeignet ist, auf einer Basis befestigt zu werden, um das Austreten eines fluidförmigen Produktes zu verhindern, das in einem Behälter enthalten ist, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Es ist beispielsweise im Bereich der kosmetischen Parfümerie-Muster bekannt, das Abgabevorrichtungen einen Behälter mit einem Fassungsvermögen in der Größenordnung von 2 bis 3 ml aufweisen, die im Allgemeinen als Miniflakon bezeichnet werden und mit einem Stopfen versehen ist, der eine abnehmbare Kappe aufweist. Die Kappe kann auch an einem am Hals des Miniflakons befestigten Basiskörper befestigt sein. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Kappe einfach auf den Hals aufgesetzt oder in den Hals des Miniflakons eingedrückt werden. Es kann auch eine Befestigung durch Aufschrauben verwendet werden, um die Kappe auf der Basis oder dem Hals des Miniflakons zu befestigen. Somit genügt es zur Abgabe einer Dosis des fluidförmigen Produktes, die Kappe dadurch zu entfernen, dass man sie abschraubt oder abzieht, um dann die Abgabevorrichtung zu neigen oder umzudrehen, um das im Behälter enthaltene Produkt zu entnehmen. Das in dem Behälter enthaltene Produkt, bei dem es sich um eine Creme, eine Lotion, ein Parfüm oder ein Pulver handeln kann, wird dabei im Allgemeinen vom Verwender mit den Fingerspitzen gehalten und dann auf eine Auftragoberfläche, im Allgemeinen die Haut aufgebracht. Somit liegt ein Problem, das mit der Verwendung derartiger Miniflakons verbunden ist, darin, dass die abgegebenen Dosen des fluidförmigen Produktes nicht reproduzierbar sind und allgemeiner gesagt in der Ungenauigkeit der abgegebenen Dosen. Ein anderes Problem ist mit der Verwendung der Finger verbunden, die einerseits mit dem Fluid benetzt werden und andererseits das Produkt in dem Miniflakon verschmutzen.
  • Eine Abgabevorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist in dem Dokument US-A-4,732,287 beschrieben.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, die existierenden Abgabevorrichtungen zu verbessern.
  • Die vorliegende Erfindung hat auch zum Ziel, die Nachteile des Standes der Technik dadurch zu beheben oder zu vermindern, dass eine Abgabevorrichtung zur Verwendung kommt, welche einen Stopfen aufweist, der in der Lage ist, eine genauere und bessere produzierbare Menge des fluidförmigen Produktes zu entnehmen, ohne dass das Produkt mit den Fingern des Verwenders in Berührung kommt.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen einfach herzustellenden, und mit geringen Herstellungskosten zusammenzubauenden Stopfen zu schaffen.
  • Eine dichte Befestigung der Kappe auf dem Hals oder der Basis ist ein weiteres Problem.
  • Um diese Ziele zu erreichen, schafft die vorliegende Erfindung eine Abgabevorrichtung für ein Parfüm, wie sie im Anspruch 1 beschrieben ist.
  • Vorteilhafterweise umfasst das Element zur Entnahme und/oder zum Auftragen Einrichtungen zum Zurückhalten des fluidförmigen Produktes. Die Einrichtungen können die Form beispielsweise von Rillen oder Rippen besitzen.
  • Vorteilhafterweise umfasst die Basis einen Ring, der mit einem Rastprofil versehen ist, das in eine Ausnehmung im Bereich des Halses einrasten kann, um die Basis am Hals festzuhalten.
  • Vorteilhafterweise umfasst die Basis eine Dichtschürze, die im Hals in dichten Eingriff treten kann.
  • Die Basis und das Verschlussorgan sind in der Weise einstückig hergestellt, dass sie miteinander durch eine Materialbrücke verbunden sind, die bei der ersten Verwendung zerbrochen werden kann. Diese einstückige Ausbildung bildet somit eine Erstverwendungs-Sicherung, die dem Käufer die Erstverwendung der im Handel erworbenen Vorrichtung garantiert. Die Materialbrücke garantiert auch eine perfekte Dichtigkeit der Abgabevorrichtung vor der ersten Verwendung.
  • Die Öffnung der Basis wird von einem Umfangsrand begrenzt, der durch die Materialbrücke mit einer Verbindungsoberfläche des Entnahme- und/oder Aufbringelementes verbunden ist. Anders ausgedrückt, ist die Basis zunächst mit einem Element mit dem Verschlussorgan verbunden und weist nach dem Abnehmen des Verschlussorgans einen Umfangsrand auf, der die Abgabeöffnung bildet. Die Basis kann mit dem Verschlussorgan auf andere Weise als im Bereich des Entnahmeelementes verbunden sein.
  • Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Umfangsrand geeignet ist, an einer Dichtoberfläche des Entnahme- und/oder Aufbringelementes nach einem Brechen der Materialbrücke in dichter Berührung zu kommen. Es handelt sich dabei um eine beim Wiederverschließen nach der ersten Verwendung entstehende dichte Verschlussposition.
  • Vorteilhafterweise umfasst das Element zur Entnahme und/oder Aufbringung einen Rastwulst, der geeignet ist, mit dem Umfangsrand zusammenzuwirken, um es in der Verschlussstellung nach dem Wiederverschließen in dichter Berührung mit der Dichtoberfläche zu halten.
  • Vorteilhafterweise ist der Rastwulst zwischen der Verbindungsoberfläche und der Dichtoberfläche angeordnet.
  • Vorteilhafterweise umfasst das Verschlussorgan ein Griffelement, das dazu dient, von einem Verwender ergriffen zu werden, wobei das Griffelement eine Basiswand umfasst, die im Bereich der Basis angeordnet ist, wobei die Basiswand von der Basis vor dem Aufbrechen der Materialbrücke einen Abstand aufweist, und mit der Basis nach dem Aufbrechen der Materialbrücke und dem Einrasten des Umfangsrandes zwischen dem Rastwulst und der Basiswand in Berührung kommt.
  • Vorteilhafterweise ist die Dichtoberfläche zwischen dem Rastwulst und der Basiswand angeordnet.
  • Vorteilhafterweise weist das Griffelement zwei Flächen auf, die sich spiegelbildlich gegenüber liegen und von denen jede eine konkave Oberfläche besitzt, die dazu dient, das Herausziehen des Verschlussorgans zu erleichtern.
  • Vorzugsweise weist die Öffnung einen derartigen Durchmesser auf, dass das im Behälter enthaltene, fluidförmige Produkt durch Kapillarwirkung im Bereich dieser Öffnung zurückgehalten wird, wenn der Behälter umgedreht bzw. der Stopfen zurückgebracht wird. Man kann auf diese Weise den Stopfen als Aufbringvorrichtung verwenden.
  • Vorteilhafterweise besitzt die Öffnung einen Durchmesser in der Größenordnung von 2 bis 6 mm, vorzugsweise von 3 bis 4 mm.
  • Die Erfindung wird nun noch genauer unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, die nicht einschränkend zu verstehende Ausführungsformen der Erfindung wiedergibt.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • 1a eine Vertikalschnittansicht durch eine Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt, die einen Stopfen gemäß der Erfindung umfasst, vor der ersten Verwendung,
  • 1b eine Vergrößerung eines Teils des Stopfens aus 1a,
  • 2a eine der 1a ähnliche Ansicht in der Schließstellung nach dem Widerverschließen des Stopfens;
  • 2b eine der 1b ähnliche Darstellung in der nach dem Widerverschließen erreichten geschlossenen Stellung aus 2a,
  • 3 eine seitliche Vertikalschnittansicht einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt, die einen Stopfen gemäß der Erfindung umfasst, vor der Verwendung,
  • 4 eine der 3 ähnliche Darstellung, welche eine Ausführungsvariante des Stopfens gemäß der Erfindung wiedergibt und
  • 5 eine ebenfalls der 3 ähnliche Ansicht, die eine weitere Abwandlungsform des Stopfens gemäß der Erfindung zeigt.
  • Gemäß den Figuren umfasst die Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt gemäß der Erfindung einen Behälter 4 und einen Stopfen 1.
  • Der Behälter 4, der dazu bestimmt ist, ein Parfüm zu enthalten, kann aus Glas oder aus Kunststoff hergestellt sein. Der Behälter 4 umfasst einen Hals 40, der eine Öffnung bildet, welche eine Verbindung zwischen dem Inneren des Behälters und der Außenseite herstellt. Der Hals 40 umfasst eine Innenwand 41, die sich in der Öffnung des Halses befindet, ein oberes Ende 43 und eine Außenwand 42. Eine Vertiefung 401 ist im Bereich der Außenwand 42 vorgesehen. Der Behälter umfasst auch einen Schaft 44, der durch einen Boden 45 verschlossen ist. Die Außenwand des Schaftes 44 kann beispielsweise kreiszylindrisch sein. Das Fassungsvermögen des Behälters liegt im Allgemeinen in der Größenordnung von einigen Millilitern.
  • Der Stopfen 1 umfasst zwei ihn bildende Elemente, d. h. eine Befestigungsbasis 2 und ein Verschlussorgan 3.
  • Die Befestigungsbasis 2 umfasst eine radiale Platte 20, eine Dichtschürze 21 und einen Befestigungsring 22.
  • Die radiale Platte 20 bildet eine obere Oberfläche, die vorteilhafterweise kreisförmig und eben ist.
  • Die Dichtschürze 21 erstreckt sich ausgehend von der radialen Platte 20 axial nach unten.
  • Der Ring 22 erstreckt sich ausgehend von dem äußeren Umfang der radialen Platte 20 in konzentrischer Weise zur Dichtschürze 21 in axialer Richtung und umfasst ein unteres Ende, das mit einem Rastprofil 220 versehen ist, das nach innen vorspringt.
  • Somit steht dann, wenn die Basis 2 auf dem Hals 40 des Behälters 4 montiert ist, der Ring 22 in Berührung mit der Außenwand 42 und das Rastprofil 220 steht in Eingriff in der Vertiefung 401. Vorteilhafterweise erstreckt sich der Ring 22 in Ausrichtung mit dem Schaft 44 derart, dass vorteilhafterweise insgesamt ein rohrförmiges Aussehen erzielt wird. Die radiale Platte 20 ist vorteilhafterweise so angeordnet, dass sie auf dem oberen Ende 43 des Halses zum Aufliegen kommt. Die Dichtschürze 21 kommt, soweit sie in die Öffnung des Halses hineinragt, in vorteilhafterweise in dichte Berührung mit der Innenwand 41 derart, dass jegliche Möglichkeit eines Austretens zwischen dem Hals und der Basis verhindert wird.
  • Das Verschlussorgan 3, das vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist, umfasst ein Griffelement 30 und ein Element zur Entnahme und/oder zum Auftragen des fluidförmigen Produktes 31.
  • Das Griffelement 30, das dazu bestimmt ist, von einem Verwender beim Auftragen des fluidförmigen Produktes ergriffen zu werden, kann jede geeignete Form besitzen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Griffelement 30 einen Scheitel 300, von dem ausgehend sich zwei Ränder 301 einander gegenüber erstrecken und zwei Flächen 303a und 303b, die ebenfalls einander gegenüber angeordnet sind. Die Ränder 301 und die Flächen 303a und 303b bilden somit vier Seiten, die an einer Basiswand 302 münden. Wie in 3 zu sehen ist, die eine Profil-Abgabevorrichtung darstellt, erstrecken sich die Flächen 303a und 303b vom Scheitel 300 bis zur Basiswand 302 indem sie auf den beiden Seiten der Ränder 301 angeordnet sind. Diese Flächen 303a und 303b besitzen eine gekrümmte insbesondere eine konkave Form. Der Scheitel 300 besitzt eine kleinere Abmessung als die Basiswand 302 und die Flächen 303a und 303b divergieren somit in beträchtlicher Weise im Bereich der Basiswand 302. Diese Flächen 303a und 303b bilden in dieser bevorzugten Ausführungsform somit zwei einander bezüglich einer Symmetrieebene A, welche axial durch die Ränder 301 des Verschlussorgans 3 hindurch verläuft, spiegelbildlich entgegengesetzte Flächen. Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, da sie das Ergreifen mit der Hand des Verschlussorgans 3 und sein Herausziehen aus dem Behälter 4 erleichtert.
  • Das Element zum Entnehmen und/oder Auftragen 31 hat die Funktion, die Entnahme einer gegebenen Menge des fluidförmigen Produktes zu ermöglichen. Das Element 31 besitzt eine im Allgemeinen zylindrische, vorteilhafterweise stumpfkegelige Form, doch ist diese Ausbildung nicht einschränkend, da zahlreiche Formen vorgesehen werden können. Der Querschnitt des Elementes 31 nimmt ausgehend vom Griffelement vorzugsweise regelmäßig ab.
  • Das Entnahmeelement 31 hat auch die Funktion, das Zurückbringen des Verschlussorgans in die Basis zu erleichtern.
  • Das Element 31 umfasst vorteilhafterweise ein unteres freies Ende 313, eine Verbindungsoberfläche 310, einen Rastwulst 311 und eine Dichtoberfläche 312.
  • Das untere freie Ende 313 kann Einrichtungen zum Zurückhalten des fluidförmigen Produktes aufweisen. Diese Rückhalteeinrichtungen können eine oder mehrere sich in Längsrichtung erstreckende Rillen 3130 sein, wie in 4 dargestellt, oder ein Schlitz 3131, wie in 5 gezeigt, die bzw. der sich von einer zur anderen Seite durch das freie untere Ende 313 hindurch erstrecken. Es können jedoch auch andere Ausführungsformen der das Zurückhalten des fluidförmigen Produktes garantierenden Einrichtungen vorgesehen werden, wie z. B. ein Rückhaltering, ein Pinsel, ein Tampon oder ein nachgiebiger Ansatz.
  • Die Verbindungsoberfläche 310 ist eine kreiszylindrische Oberfläche, die sich über das ganze Element 31 erstreckt.
  • Der Rastwulst 311 bildet ein kleines, ringförmiges Polster, das ausgehend vom Element 31 radial vorspringt.
  • Die Dichtoberfläche 312 entspricht dem insofern, als sie ebenfalls eine kreisförmige zylindrische Oberfläche besitzt, die sich über das gesamte Element 31 erstreckt.
  • Vorteilhafterweise befinden sich die Verbindungsoberfläche 310 und die Dichtoberfläche 312 auf den beiden Seiten des Rastwulstes 311. Bei der in den verschiedenen Figuren dargestellten Ausführungsform befindet sich die Verbindungsoberfläche 310 zwischen dem unteren freien Ende 313 des Elementes 31 und dem Rastwulst 311, während sich die Dichtoberfläche 312 zwischen dem Rastwulst 312 und der Basiswand 42 des Griffelementes befindet. Die Dichtoberfläche 312 bildet somit eine dichte Rastvertiefung zwischen dem Wulst 311 und der Basiswand 302.
  • Das Element 31 erstreckt sich vorteilhafterweise von der Basiswand 302 durch die Basis 2 hindurch bis ungefähr zur halben Höhe des Behälters 4. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Höhe, bis zu der sich das freie Ende 313 des Elementes 31 erstreckt, in starkem Maße variiert werden kann. Tatsächlich kann das Element 31 ein sehr kleiner Stift sein, der nicht über die Höhe der Basis 2 hinausragt, oder es kann im Gegenteil ein sehr langer Stab sein, der nahezu mit dem Boden des Behälters 4 in Berührung kommt.
  • Das Verschlussorgan 3 ist mit der Basis 2 einstückig ausgebildet. Wie in den 1a und 1b dargestellt, ist das Verschlussorgan 3 dann, wenn es aus der Form herauskommt, durch eine ringförmige Materialbrücke 23 mit der Basis 2 verbunden. Genauer gesagt, verbindet die Materialbrücke 23 die Verbindungsoberfläche 310 des Elementes 31 mit einem Umfangsrand 200, der von der radialen Platte 20 gebildet wird. Diese Konfiguration hat den Vorteil, dass eine Sicherheit der Erstverwendung garantiert wird, da das in dem Behälter 4 enthaltene Produkt nicht vor einem Zerbrechen der Materialbrücke 23 entnommen werden kann.
  • Diese Materialbrücke muss somit bei der ersten Verwendung zerbrochen werden. Dieses Zerbrechen wird durch eine Zug-, Druck- oder Drehbewegung des Verschlussorgans 3 bezüglich der Basis bewirkt. Ein derartiges Brechen hat somit die Wirkung, zur Erzeugung einer Öffnung 24 zu führen, die vom Umfangsrand 200 der radialen Platte 20 begrenzt wird. Das Verschlussorgan 3 kann somit frei aus dem Behälter 4 und der Basis 2 herausgezogen werden. Diese Anordnung führt somit zu einem Verschlussorgan 3, das in der geöffneten Stellung das Entnehmen und Auftragen des Produktes ermöglicht. Es sei darauf hingewiesen, dass die Öffnung 24 vorteilhafterweise in der Mitte der radialen Platte 20 vorgesehen ist, und dass diese Öffnung jede geeignete Form annehmen kann: kreisförmig, länglich, elliptisch usw. Jedenfalls ist die Abmessung der Öffnung 24 vorteilhafterweise derart, dass das fluidförmige Produkt durch Kapillarwirkung im Bereich der Öffnung zurückgehalten wird, wenn die Abgabevorrichtung geneigt oder gar umgedreht wird. Somit führt dieses Merkmal dazu, dass die Basis 2 selbst als Aufbringungselement verwendet werden kann. Zu diesem Zweck besitzt die Öffnung 24 vorteilhafterweise einen eingeschränkten Durchmesser in der Größenordnung von 2 bis 6 mm und vorzugsweise in der Größenordnung von 3 bis 4 mm.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass der Umfangsrand, der die Öffnung bildet, anfangs als Befestigungspunkt für die zerbrechbare Materialbrücke dient und danach im Zusammenwirken mit der Dichtoberfläche 312 des Verschlussorgans als ringförmige Dichtzone.
  • Andererseits ist darauf hinzuweisen, dass das Element 31 nicht unbedingt zum Entnehmen und Auftragen dienen muss, sondern lediglich als Führungsstab dienen kann, der dazu bestimmt ist, das Verschlussorgan leichter an seinen Platz zurückzubringen, sobald die Abgabe beendet ist. So wird dann, wenn die Abgabe beendet ist, das Verschlussorgan 3 derart an seinen Platz zurückgebracht, dass es die Öffnung 24 verschließt. Das Element 31 erleichtert wohlgemerkt das erneute Positionieren, da es genügt, das Element 31 im Bereich der Öffnung 24 zum Eingriff zu bringen, um das Verschlussorgan bezüglich der Basis zu führen.
  • Das Verschlussorgan kann an seinen Platz zurückgebracht werden. Das Verschlussorgan kann somit eine geschlossene Stellung des Widerverschließens einnehmen, wie dies in den 2a und 2b dargestellt ist. Diese Position ermöglicht es dem Verschlussorgan 3, fest an der Basis 2 gehalten zu werden. Zu diesem Zweck ist ein Einrastsystem vorgesehen. Dieses Einrastsystem verwirklicht ein Zusammenwirken zwischen dem Umfangsrand 200 der Basis 2 und dem Rastwulst 311 des Elementes 31. Dieses Zusammenwirken findet nach einem Druck auf das Verschlussorgan statt, der ausreichend stark ist, dass der Umfangsrand 200 den Rastwulst 311 frei überspringt. Sobald der Rastwulst 311 übergesprungen ist, hält der Umfangsrand 200 vermittels des Rastwulstes 311 das Verschlussorgan in der geschlossenen Widerverschluss-Stellung. In diese Position steht der Umfangsrand 200 somit in dichtem Eingriff mit der Dichtoberfläche 312 des Elementes 31, wodurch alle Möglichkeiten vermieden werden, dass das Produkt zwischen dem Element 31 und der Basis 2 hindurch austritt.
  • Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass es in dieser Stellung möglich ist, jegliches Spiel oder jegliche axiale Relativverschiebung zwischen dem Verschlussorgan 3 und der Basis 2 zu vermeiden. Tatsächlich kann die Basiswand 302 des Griffelementes, das in der Anfangsposition und der offenen Stellung im Abstand von der radialen Platte 20 angeordnet ist, an der radialen Platte zur Anlage kommen, nachdem der Rastwulst 311 in der geschlossenen Stellung eingerastet ist. Das Spiel zwischen dem Verschlussorgan 3 und der Basis 2 kann somit begrenzt werden, wenn der Umfangsrand 200 der radialen Platte 20 eine Höhe besitzt, die im Wesentlichen gleich der Höhe der Dichtoberfläche 312 ist.
  • 5 zeigt eine andere Konfiguration für das Griffelement 30. Die Flächen 303a und 303b sind weniger konkav, sondern weisen einen oberen Teil auf, der das Ergreifen im Hinblick auf einen Zugvorgang erleichtert, um das Verschlussorgan aus der Öffnung der Basis herauszuziehen.
  • Wenn also der Verwender wünscht, das Grifforgan in die geöffnete Stellung zu bewegen, ermöglicht ein einfacher Zug, der auf das Verschlussorgan 3 ausgeübt wird, dass der Umfangsrand 200 den Rastwulst 311 freigibt, so dass das Element 31 herausgezogen werden kann.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsformen beschrieben wurde, sei darauf hingewiesen, dass sie nicht durch die oben beschriebenen Beispiele beschränkt ist. Im Gegenteil kann ein Fachmann an diesen Beispielen jegliche nützliche Modifikation anbringen, ohne vom Rahmen der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

Claims (11)

  1. Abgabevorrichtung für Parfüm, die Folgendes umfasst: – einen Parfüm-Behälter (4), der einen Hals (40) aufweist, der eine Öffnung besitzt, wobei der Behälter im Wesentlichen starr ist, – einen Stopfen (1), der auf dem Hals (40) des Behälters (4) montiert ist, wobei der Stopfen eine Befestigungsbasis (2) und ein Verschlussorgan (3) umfasst, wobei die Basis am Hals des Behälters befestigt ist und die Basis (2) eine Öffnung (24) besitzt, und wobei das Abgabeorgan (3) geeignet ist, diese Öffnung (24) zu verschließen, wobei das Abgabeorgan (3) ein Element zum Entnehmen und/oder Auftragen von Parfüm (31) umfasst, das sich durch die Basis (2) hindurch erstreckt, – wobei die Basis (2) und das Verschlussorgan (3) einstückig ausgebildet und miteinander durch eine Materialbrücke (23) verbunden sind, die bei der ersten Verwendung aufgebrochen werden kann, wobei die Öffnung (24) der Basis (2) von einem Umfangsrand (200) begrenzt ist, der durch die Materialbrücke (23) mit einer Verbindungsoberfläche (310) des Elements (31) zum Entnehmen und/oder Auftragen verbunden ist, – dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsrand (200) geeignet ist, an einer Dichtoberfläche (312) des Elements (31) zum Entnehmen und/oder Auftragen in dichte Berührung zu kommen, nachdem besagte Materialbrücke (23) aufgebrochen worden ist.
  2. Abgabevorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Element (31) zum Entnehmen und/oder Auftragen Einrichtungen (3130; 3131) zum Zurückhalten von Parfüm umfasst.
  3. Abgabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die besagte Basis (2) einen Ring (22) umfasst, der mit einem Rast-Profil (220) versehen ist, das in einer Ausnehmung (401) im Bereich des Halses (40) einrasten kann, um die Basis (2) auf dem Hals (40) festzuhalten.
  4. Abgabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Basis (2) eine Dichtschürze (21) umfasst, die im Hals (40) in dichten Eingriff treten kann.
  5. Abgabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Element (31) zum Entnehmen und/oder Auftragen einen Rast-Wulst (311) umfasst, der geeignet ist, mit dem Umfangsrand (200) zusammenzuwirken, um es in dichter Berührung mit der Dichtoberfläche (312) in der Verschlussstellung beim Wiederverschließen zu halten.
  6. Abgabevorrichtung nach Anspruch 5, bei der der Rast-Wulst (311) zwischen der Verbindungsoberfläche (310) und der Dichtoberfläche (312) angeordnet ist.
  7. Abgabevorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher das Verschlussorgan (3) ein Griffelement (30) umfasst, das dazu dient, von einem Verwender ergriffen zu werden, wobei das Griffelement (30) eine Basiswand (302) umfasst, die im Bereich der Basis (2) angeordnet ist, wobei die Basiswand (302) von der Basis (2) vor dem Aufbrechen der Materialbrücke (23) einen Abstand aufweist, und mit der Basis (2) nach dem Aufbrechen der Materialbrücke (23) und dem Einrasten des Umfangsrandes (200) zwischen dem Rast-Wulst (311) und der Basiswand (302) in Berührung kommt.
  8. Abgabevorrichtung nach Anspruch 7, bei der die Dichtoberfläche (312) zwischen dem Rast-Wulst (311) und der Basiswand (302) angeordnet ist.
  9. Abgabevorrichtung nach Anspruch 7, bei der das Griffelement (30) zwei Flachen (303a, 303b) aufweist, die einander spiegelbildlich entgegengesetzt sind und von denen jede eine konkave Oberfläche aufweist, die dazu dient, das Herausziehen des Verschlussorgans (3) zu erleichtern.
  10. Abgabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Öffnung (23) einen derartigen Durchmesser aufweist, dass das im Behälter (4) enthaltene, fluidförmige Produkt durch Kapillarwirkung im Bereich dieser Öffnung (24) zurückgehalten wird, wenn der Stopfen (1) zurückgebracht wird.
  11. Abgabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Öffnung (24) einen Durchmesser aufweist, der Vorteilhafterweise von 2 mm bis 6 mm und vorzugsweise von 3 mm bis 4 mm reicht.
DE602005003940T 2004-04-16 2005-04-14 Verteilvorrichtung für parfüm Expired - Lifetime DE602005003940T2 (de)

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