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DE1045973B - Verfahren zum Bedrucken oder Klotzen von Faserstoffen nach dem Pigmentdruck- oder Klotzverfahren - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken oder Klotzen von Faserstoffen nach dem Pigmentdruck- oder Klotzverfahren

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Publication number
DE1045973B
DE1045973B DEF17440A DEF0017440A DE1045973B DE 1045973 B DE1045973 B DE 1045973B DE F17440 A DEF17440 A DE F17440A DE F0017440 A DEF0017440 A DE F0017440A DE 1045973 B DE1045973 B DE 1045973B
Authority
DE
Germany
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printing
padding
basic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF17440A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Graulich
Dr Wolfgang Lehmann
Dr H C Dr E H Dr H C Otto B Dr
Dr Wilhelm Kass
Dr Wilhelm Berlenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF17440A priority Critical patent/DE1045973B/de
Publication of DE1045973B publication Critical patent/DE1045973B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken oder Klotzen von Faserstoffen nach dem Pigmentdruck-oder Klotzverfahren Es ist bekannt, Faserstoffe mit pigmenthaltigen Lösungen von basischen Polymeren oder Polymerisatemulsio@nen zu bedrucken oder auszurüsten. Auch die Kombination dieser beiden Bindemittel ist schon bekannt. Vorteilhafterweise wird dabei in Gegenwart von Verbindungen, die die basischen Polymeren zu vernetzen vermögen, gearbeitet. Verwendet man bei dieser Kombination Latices mit reaktiven Gruppen, die den basischen Polymeren gegenüber reaktiv sind, so kann andererseits noch eine Vernetzung der Latices herbeigeführt werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß Pigmentdrucke mit besonderer Echtheit erhalten werden, wenn diese Latices mit reaktiven Gruppen in Gegenwart von basischen selbstvernetzenden höhermolekularen Kondensationsprodukten aus Di- bzw. Polyaminen mit Epiholodrinen, Dihalodrinen, Halogenfettsäureestern oder Di- oder Polyoxydverbindungen bzw. Gemischen davon angewendet werden, die nicht nur mit den L atices vernetzen, sondern auch für sich allein leicht unlöslich werden können. In dieser Weise hergestellte Drucke zeichnen sich durch praktisch völlige Abriebfestigkeit, besonders 'hohe Brillanz, eine hervorragende Waschechtheit und einen äußerst weichen Griff aus - Echtheiten, die bisher mit den bekannten Pigmentdruckverfahren nicht zu erreichen gewesen sind. Darüber hinaus sind derartige Druckpasten weitgehendst unempfindlich gegen Zusätze von Säuren sowie Oxydations- und Reduktionsmittel. Das hierdurch anwendungstechnisch besonders vielseitig werdende Verfahren kann gegebenenfalls mit beliebigen Verdickungsmitteln, vorzugsweise mit einer Benzinemulsionverdickung, durchgeführt werden.
  • Geeignete Mischpolymerisate für die Durchführung des beschriebenen Verfahrens können erhalten werden, indem man polymerisationsfähige Mono@mere, die reaktionsfähige Gruppen enthalten, mit anderen polymerisationsfähigen Verbindungen polymerisiert.
  • Als Monomere mit reaktionsfähigen Gruppen eignen sich insbesondere solche Mononiere., die eine Carbonylgruppe, wie z. B. Aldehydgruppen, Ketogruppen, ferner Carboxyl und/oder Carbonamidgruppen enthalten, die mindestens ein Wasserstoffatom am Stickstoff tragen. Geeignete Mononiere sind z. B. Acrylsäure, Methacrylsäure, Halbester der Malein- und Fumarsäure, Acrylamid, Methacrylamid, Acrylsäurernonobutylamid, Methylacrolein.
  • Mo.nomere, die mit sich selbstvernetzende Misch po-lymerisate liefern, stellen z. B. Dime.thylolalkyläther polymerisierbarer Verbindungen dar, die die Gruppierung in der Ri Wasserstoff, Alkyl oder Aryl und R2 Alkyl bedeutet, ein oder mehrere Male im Molekül enthalten, z. B. die Alkyläther der Methylolveirbindungen des Acrylsäure- und Methacry1säureamids. Weiterhin liefern solche selbstvernetzenden Mischpolymerisate Acryl- und Methacrylsäure-Glycidester sowie die Glycidester und Halbester von Fumar- und Maleinsäure.
  • Als Monomere, die mit den vorgenannten, reaktionsfähige Gruppen enthaltenden Monomeren mischpolymerisiert werden können, eignen sich beispielsweise folgende Verbindungen: Diolefine mit konkugierten Doppelbindungen wie Butadien, Isopren, Dimethylbutadien, 2-Chlorbutadien, andere Monomere mit zwei Doppelbindungen wie Glykoldiacrylate, Acrylsäureallylester usw., Vinyl- und Vinylidenverbindungen wie Styrol, Acryl- und Methacrylsäurederivate, Vinylchlorid, Vinylacetat, Vinylbutyrat, Vinylidenchlorid, Vinyläther, Maleinsäüre- und Fumarsäurediester usw., weiterhin die Substitutionsprodukte und Homologen dieser genannten Produkte.
  • Die Auswahl der Mononieren aus den vorgenannten Gruppen erfolgt je nach den gewünschten Eigenschaften. So erhält man Drucke mit besonders angenehmem Griff bei Verwendung hoher Mengen an Butadien oder der Acrylsäureester bzw. der Vinyläther höherer Alkohole. Der Anteil der Monomeren mit reaktionsfähigen Gruppen im Polymerisat bestimmt den Grad der Vernetzbarkeit. Da eine zu hohe Vernetzung im allgemeinen zur Versprödung des erzielten Films führt, wird der Anteil dieser Mono meren an dem Polymerisat verhältnismäßig gering sein und etwa 0',5 bis 25 % der Ausgangsmonomeren betragen können. Die Komponenten der Mischpodymerisate der Latices können vorteilhaft so gewählt werden, daß die wäßrigen Emulsionen mit sehr geringen Mengen von in Wasser gelösten Polymeren, insbesondere mit den oben angeführten basischen Polymeren, abnorm starke Viskositätserhöhungen geben. Die entsprechenden Druckpasten benötigen dann nur relativ geringe Mengen einemulgierten Benzins und keine zusätzlichen, sonst üblichen Verdickungsmittel, um druckfähig, d. h. genügend viskos und zügig zu sein. Da als substantielle Binde- und Verdickungsmittel nur solche Stoffe in den Druckpasten vorhanden sind, welche einen wasserunlöslichen, abriebfesten Film ergeben, resultieren hieraus Drucke mit besonders überraschend weichem Griff und ausgezeichneten Reib- und Waschechtheiten.
  • Die basischen Polymeren selbstvernetzender Art sind Kondensationsprodukte aus Di-bzw. Polyaminen mit Epiehlorhydrin, Dichlorhydrin, Halogenfettsäureestern oder Di- oder Polyoxydverbindungen bzw. Gemischen derselben. Als Di- bzw. Polyamine können hierfür unter anderem verwendet werden: Propylendiamin, Tetramethylendiamin, Hexamethylendiamin, y,y =Diaminopropyl-methylamin, y,y'-Diaminopropyläther, Dipropylentriamin, Diaminopropyläthylendiamin, Diaminop.ropyl - tetramethylendiamin (Sperrain), Diaminopropyl-hexamethylendiamin, Bis-(y-aminopropyl) -piperazin, N- (1,6-hexandiamin)-3-pyrrolidon H,N-CH2-CH2-CH-CH,-CH,-CH2-NH2 oder Polyäthylenimine.
  • Die Herstellung dieser Produkte ist in der Patentschrift 944 $47 und in der Auslegeschrift 1006 155 beschrieben. Die Umsetzung der Di- bzw. Polyamine mit Epichlorhydrin, Dichlorhydrin usw. oder Halogenestern hat in solchen Mengen und unter solchen Bedingungen zu erfolgen, daß nicht alle am Stickstoff befindlichen Wasserstoffatome ersetzt werden, damit nach erfolgtem Drucken oder Klotzen eine weitere Vernetzung mit sich selbst bzw. mit den Latices noch g Währleistet ist.
  • e Durch geeignete Wahl der Modverhältnisse, des pH-Wertes, der Konzentration, der Temperatur und der Reaktionszeit ist es möglich, Produkte der verschiedensten Viskosität herzustellen. Die Kondensationsreaktionen lassen sich durch Säurezugabe jederzeit unterbrechen. Gleichzeitig tritt durch diesen Säurezusatz eine Stabilisierung der Kondensationsprodukte ein. Die Kondensationsprodukte reagieren bei Erwärmung auf Temperaturen von etwa 100° C auf Grund ihres Gehaltes an Epoxygruppen, C H2 CloderEstergruppen sowie NH-und/oderNH2 Gruppen unter Selbstvernetzung, wobei wasserunlösliche Produkte entstehen. In Gegenwart von Latices mit reaktiven Gruppen, die mit Epoxyd-, C H2 Cl-, Estergruppen oder wasserstofftragenden Aminen zu reagieren-vermögen, kann beim Erwärmen neben einer Reaktion der basischen Polymeren unter sich noch eine Vernetzung mit den Latices eintreten.
  • Die Anwendung solcher Latexvernetzer; die gleichzeitig noch als Pigmentbindemittel fungieren, hat den ZTorteil gegenüber den meisten anderen Vernetzern, daß sie wegen ihrer eigenen Vernetzbarkeit auch mengenmäßig überdosiert zur Anwendung gelangen können. Bei Überdosierung der üblichen wasserlöslichen und beim Trocknen (100, bis 150° C) nicht flüchtigen Vernetzer bleiben diese nach der Fixierung teilweise unverändert im Film enthalten und bewirken so eine geringere Wasserfestigkeit. Trotz dieser Nachteile wendet man aber in der Praxis lieber eine kleine Überdosierung an, da sich ein - wenn auch nur geringer - Mindergehalt an Vernetzern noch ungünstiger bemerkbar machen würde.
  • Es ist auch möglich, in untergeordneter Menge weitere zusätzliche höher- oder niedermolekulare Substanzen anzuwenden, die für sich allein keine Eigenvernetzbarkeit zeigen, jedoch entweder mit den Latices oder den basischen selbstvernetzbaren höhermolekularen Verbindungen unlöslich werden (z. B. Triacrylformal, Polyacrylamid, Podyvinylalkohod, Polyvinylacetat, basische Polymere nicht selbstvernetzender Art). Beispiel 1 Ein Baumwollgewebe wird mit folgender Druckpaste bedruckt:
    Zu 50 Gewichtsteilen eines 30 0/aigen Pigmentteiges
    werden
    150 Gewichtsteile einer 40 %igen Mischpo:lymeri-
    satemulsion aus 30 Gewichts-
    teilen Butadien, 30 Gewichts-
    teilen Styrol, 36 Gewichtsteilen
    Butylacrylat und 4 Gewichts-
    teilen Methacrylsäure gegeben.
    Dann fügt man zu
    550, Gewichtsteilen einer 70%igen Benzin-in-Was-
    ser-Emulsion
    165 Gewichtsteile Wasser,
    20 Gewichtsteile Glykol,
    30 Gewichtsteile Harnstoff und
    35 Gewichtsteile einer 300/aigen wäßrigen Lö-
    sung (300 cP/25° C) des Chlor-
    hydrates eines aus 0,3 Mol Di-
    propylentriamin und 1,0 Mol
    Epichlorhydrin gebildeten basi-
    sehen Polymeren.
    1000 Gewichtsteile.
    Das bedruckte Gewebe wird getrocknet und an-
    schließend 5 Minuten auf 140° C erhitzt. Man erhält
    einen Druck von vorzüglichen Echtheitseigenschaften.
    Beispiel 2
    In eine Mischung aus
    50 Gewichtsteilen eines 20%ngen wäßrigen Pig-
    mentfarbstoffteiges und
    200 Gewichtsteilen eines 40%igen Latex aus 40%
    Dichlo,räthen, 400/a Butylacrylat,
    16 Gewichtsteilen Styrol und
    4Gewichtsteilen Methacrylsäure,
    25 Gewichtsteilen einer 10%igen wäßrigenLösung
    des Umsetzungsproduktes von
    Cetylalkohol mit Äthyleno:xyd
    emulgiert man nach und nach
    650 Gewichtsteile Benzin ein. Hierzu werden
    45 Gewichtsteile Wasser und
    30 Gewichtsteile einer 301 0/aigen wäßrigen Lösung
    des Chlorhydrates eines aus
    0,76 Mol Dip:ropylentriamin und
    1,00 Mo:l ChloTessigsäureäthyl-
    ester gebildeten basischen Poly-
    meren mit einer Viskosität von
    650 eP hinzugegeben.
    1000 Gewichtsteile
    Bedruckt man mit dieser Druckpaste Baumwoll-oder Zellwollgewebe, so erhält man sowohl nach Fixierung durch Dämpfen als auch durch Kondensieren sehr gute Echtheiten. Beispiel 3
    600 Gewichtsteile einer Emulsion aus 70°/o. Ben-
    zin, 29,% Wasser und 1% einer
    10 %igen wäßrigen Lösung von
    Polyacrylsäureoxäthylester wer-
    den mit
    150 Gewichtsteilen eines Latex, wie im Beispiel 1
    beschrieben, gemischt. In diese
    Mischung werden
    100 Gewichtsteile eines 15 %igen wäßrigen Pig-
    mentteiges eingerührt und
    20 Gewichtsteile ciner40%aigenLösung des Chlor-
    hydrates eines aus 0,28 Mol
    7,y'-Diaminopropyl - methylamin
    und 1,0 Mol Epichlorhydrin her-
    gestellten basischenEpoxydpody-
    meren zugegeben. Dann wird mit
    50 Gewichtsteilen Harnstoff und
    80 Gewichtsteilen Wasser aufgefüllt.
    1000 Gewichtsteile.
    Die vorstehende Mischung ergibt eine gut haltbare, zügige Druckpaste, die sich mit Wasser gut von den Druckwalzen oder Filzdruckschablonen abspülen läßt. Die Druckpaste wird in üblicher Weise auf Baumwalle, Zellwolle oder Podyamidfasern aufgedruckt. Zur Nachbehandlung des Druckes wird in einer Mansarde bei 40 bis 70° C vorgetrocknet und anschließend bei 100 bis 150,° C trocken erhitzt.
  • An Stelle des Erhitzens kann auch, eine neutrale oder saure Dämpfung oder das Passieren eines alkalischen Bades (2 bis 3 g Na O H 38° Be pro Liter bei 50, bis 80,° C) treten. Die erhaltenen Drucke auf Baumwolle, Zellwolle oder Polyamidfasern zeichnen sich durch einen äußerst weichen Griff, durch Farbtiefe, Klarheit des Farbtons, gute Trocken- und sehr gute Naßreibechtheit, sehr gute Handreibwäsche, sehr gute Sodalzochechtheit und Lichtechtheit aus. Beispiel 4
    200, Gewichtsteile einer 40,o/oigen.Mischpolymerisat-
    emulsion aus 30 Gewichtsteilen
    Butadien, 30 Gewichtsteilen
    Styrod, 30 Gewichtsteilen Acryl-
    säurebutylester und. 10,Gewichts-
    teilen Methacrvlamidwerden mit
    300 Gewichtsteilen einer 6 %igen Methylcellulose-
    lösung,
    300, Gewichtsteilen Wasser,
    50 Gewichtsteilen Harnstoff,
    50 Gewichtsteilen einer wäßrigen 20%igen Pig-
    mentdispersion,
    50 Gewichtsteilen Glycerin und
    50 Gewichtsteilen einer 20%igen Lösung (100cP/
    25° C) des Chlorhydrates eines
    aus 1,0 Mol Dipropylentriamin,
    1,65 Mol Ep,ichlo,rhydrin und
    0,65 Mod Chlo,ressigsäureäthyl-
    ester gebildeten Polymeren ge-
    mischt.
    1000 Gewichtsteile.
    Man erhält auf Baumwolle, Zellwolle und Kunstseide Drucke, die sich durch Farbtiefe und Brillanz der Töne sowie durch sehr gute Trocken- und Naßreibechtheit und sehr gute Handreibwäsche auszeichnen. Beispiel 4
    Die mit dieser Druckpaste erzielten Drucke gleichen in ihren Eigenschaften denen gemäß Beispiel 4. Beispiel 5
    600 Gewichtsteile einer Emulsion aus 70%Benzin,
    29 % Wasser und 1%, einer
    10°/oigen wäßrigen Lösung von
    Polyacrylsäureaxäthylester wer-
    den mit
    150 Gewichtsteilen eines Latex, wie im Beispiel 1
    beschrieben, gemischt. In diese
    Mischung werden
    100 Gewichtsteile eines 15 %,igen wäßrigen Pig-
    mentteiges eingerührt und
    20 Gewichtsteile ciner40%igenLösung des Chlor-
    hydratacetates eines aus 0,5 Mod
    Diaminopropyl-hexamethylen-
    diamin und 1,0 Mod Chlor-
    essigsäureester gebildeten basi-
    schenPolymeren zugegeben. (Zur
    Stabilisierung des Polymeren
    wird Essigsäure zugefügt.) Dann
    wird mit
    50 Gewichtsteilen Harnstoff und
    80 Gewichtsteilen Wasser aufgefüllt.
    1000 Gewichtsteile.
    Das mit dieser Druckpaste bedruckte Gewebe wird getrocknet und anschließend 5 Minuten auf 130 bis 150° C erhitzt. Man erhält einen Druck von vorzüglichen Echtheitseigenschaften. Beispiel 7
    In 215 Gewichtsteilen einer 4Oa/oigen Mischpolymeri-
    satemulsion aus 40 Gewichts-
    teilen Butadien, 20 Gewichts-
    teilen Acrylnitril, 30 Gewichts-
    teilen Styrol und 10 Gewichts-
    teilen des Methyläthers der
    Methylolverbindung des Meth-
    acrylamids werden
    200 Gewichtsteile einer 8 °/aigen wäßrigen Farb-
    stoffdispersion,
    500 Gewichtsteile einer Benzin-in-Wasser-Emul-
    sion,
    5 Gewichtsteile einer 10a/o:igen Lösung desAce-
    tats des aus 0,2 Mol Diäthy-
    lentriamin, 0,8 Mol y,y'-Di-
    aminopropyl-methylamin und
    1,02 Mod Hexandiisocyanat ge-
    bildeten basischen Polymeren
    und
    80 Gewichtsteile einer 10"/oigenwäßrigenLösung
    des Chlorhydrates eines Re-
    aktionsproduktes aus 0a32 Mol
    7,y =Diaminopropyl-methylamin,
    1,00 Mo:l Epichlorhydrin ge-
    gegeben.
    1000 Gewichtsteile.
    Bedruckt man mit dieser Paste Baum.wo:ll- und Zellwollgewebe, so erhält man nach dem Vortrocknen und Dämpfen oder nach einer thermischen Fixierung bei 100 bis 140° C Pigmentdrucke, welche sehr gute Naß- und Reibechtheiten zeigen. Beispiel 8
    10 Gewichtsteile einer 10 o/aigen wäßrigen Lösung
    des Acetates eines Umsetzungs-
    produktes aus einem Polyacryl-
    säurebutylester vom K-Wert 53
    und Methylpropylendiamin hin-
    zugefügt,
    5 Gewichtsteile Triacrylformal,
    50 Gewichtsteile Harnstoff zugefügt und mit
    75 Gewichtsteilen Wasser aufgefüllt.
    1000 Gewichtsteile.
    Das mit dieser Druckpaste bedruckte Gewebe wird getrocknet und anschließend 5 Minuten auf 130 bis 150° C erhitzt. Man erhält einen Druck von vorzüglichen Echtheitseigenschaften.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Bedrucken oder Klotzen von Faserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man Mischungen verwendet, die einerseits aus basischen selbstvernetzenden höhermolekularen Kondensationspraduk.ten aus Di- bzw. Polyaminen mit Epihalohydrinen, Dihalchydrinen, Halogenfettsäureestern oder Di- oder Po:lyoxydv erbindungen bzw. Gemischen davon und andererseits aus Emulsionen von Mischpolymerisaten bestehen, die aus Komponenten aufgebaut sind, die zum Teil elastifizierend wirken, zum Teil aber auch Gruppen enthalten, die mit den basischen Kondensationsprodukten reagieren können.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Latices verwendet werden, die unter sich selbst vernetzen können.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in untergeordneter Menge reaktive Substanzen mitverwendet, die entweder mit der Latexkomponente oder der Aminkomponente bzw. mit beiden gleichzeitig reagieren können.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Verdickungsmittel, insbesondere Benzinemulsionen, mitverwendet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung F 7020 IV b/8n; deutsche Patentschriften Nr. 849 997, 922 943. 915 329. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel ausgelegt worden. .
DEF17440A 1955-04-30 1955-04-30 Verfahren zum Bedrucken oder Klotzen von Faserstoffen nach dem Pigmentdruck- oder Klotzverfahren Pending DE1045973B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE849997C (de) * 1950-10-05 1952-09-22 Basf Ag Verfahren zur Erzeugung von pigmentierten Drucken oder Faerbungen auf Geweben
DE922943C (de) * 1950-10-20 1955-01-31 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von Pigmentdrucken, Impraegnierungen und UEberzuegen auf Fasermaterialien
DE915329C (de) * 1950-10-12 1957-07-11 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Pigmentdrucken oder -klotzungen

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