DE1246906B - Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Mono- oder Disazofarbstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Mono- oder DisazofarbstoffenInfo
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Auslegetag:
1 246 906
F 43303 IV c/22 a
30. Juni 1964
10. August 1967
F 43303 IV c/22 a
30. Juni 1964
10. August 1967
Es wurde gefunden, daß man wertvolle wasserlösliche Mono- oder Disazofarbstoffe erhält, wenn
man
a) aromatische Diazo-, Tetrazo- oder Azodiazoverbindungen
mit Azokomponenten kuppelt, wobei mindestens eine der Komponenten eine oder mehrere Gruppen der Formel
— SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3X
in welcher X ein Wasserstoffatom oder ein Alkalimetallatom bedeutet, enthält, oder
b) Mono- oder Disazofarbstoffe, die mindestens eine Gruppe der Formel
-SO2-CH = CH2
enthalten, mit Salzen der Thioschwefelsäure umsetzt und dabei den pH-Wert des Umsetzungsgemisches durch Zugeben einer anorganischen
oder organischen Säure zwischen 3 und 8 hält, wobei die Vinylsulfongruppe in die Gruppe der
Formel
— SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3X
in welcher X die obengenannte Bedeutung besitzt, umgewandelt wird,
und gegebenenfalls die so erhaltenen Azofarbstoffe, bei Ausfuhrungsform b) gegebenenfalls auch die
Ausgangsfarbstoffe, soweit sie metallkomplexbildende Gruppen oder in solche überführbare Gruppen besitzen,
durch Behandeln mit metallabgebenden Mitteln in die Metallkomplexfarbstoffe überfuhrt.
Neben einer oder mehreren wasserlöslichmachenden Sulfonyläthylthioschwefelsäuregruppen der angegebenen
Art können die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen Farbstoffe noch
weitere wasserlöslichmachende Gruppen, wie Carbonsäure- oder vor allem Sulfonsäuregruppen, enthalten.
Die Anzahl der gegebenenfalls vorhandenen wasser-
Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen
Mono- oder Disazofarbstoffen
Mono- oder Disazofarbstoffen
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft
vormals Meister Lucius & BrUning, Frankfurt/M.
Als Erfinder benannt:
Dr. Fritz Meininger,
Dr. Ernst Hoyer, Frankfurt/M.-Höchst
löslichmachenden Gruppen, die im Farbstoffmolekül beliebig verteilt sein können, richtet sich nach der
Molekülgröße sowie nach dem beabsichtigten Verwendungszweck der Farbstoffe.
Die Herstellung der Azofarbstoffe nach Ausführungsform
a) erfolgt durch Kuppeln von beliebigen Diazo-, Tetrazo- oder Azodiazoverbindungen
mit beliebigen Azokomponenten unter den für das Kuppeln üblichen und bekannten Bedingungen,
wobei mindestens eine der verwendeten Komponenten mindestens eine Sulfonyläthylthioschwefelsäuregruppe
enthalten muß. Selbstverständlich können auch alle zur Farbstoffherstellung verwendeten
Komponenten eine oder mehrere Sulfonyläthylthioschwefelsäuregruppen
enthalten.
AlsDiazokomponenten werden vorzugsweise solche
diazotierbaren primären aromatischen Mono- oder Diamine verwendet, die mindestens eine Sulfonyläthylthioschwefelsäuregruppe
im Molekül enthalten.
Falls die verwendeten Azokomponenten eine SuI-fonyläthylthioschwefelsäuregruppe
enthalten, können aber auch Diazokomponenten verwendet werden, die von einer solchen Gruppe frei sind.
Beispielsweise können die Diazoniumverbindungen von Aminen der allgemeinen Formel
H2N
/Λ
SO2-CH2-CH2-S-SO3X
verwendet werden, in welcher X ein Wasserstoff- oder Alkalimetallatom und B eine direkte Bindung oder
ein zweiwertiges Brückenglied, wie beispielsweise eine Gruppe der Formel -CH8-, — O—, — S—,
— CO—, —NH-, -SO2-, —CO — NH-,
— SO2 — NH — oder -N = N-, bedeutet und
worin die Phenylreste noch weitere Substituenten tragen können. Als Substituenten kommen beispielsweise
Halogenatome oder Alkyl-, Alkoxy-, Nitro-, Cyano-, Carbonsäure-, Carbonsäureester-, Carbonsäureamid-,
Sulfonsäure-, Sulfonsäureester- oder Sulfonsäureamidgruppen in Frage.
709 620/465
Als Azokomponenten sind alle Verbindungen der
Naphthalin- und Benzolreihe geeignet, die auf Grund der Anwesenheit einer Aminogruppe oder einer Hydroxygruppe
kuppeln können, ferner Ketomcthylenverbindungen, die eine kupplungsfähige, in Nachbarstellung
zu einer enolisierbarcn Ketogruppe stehende Methylengruppe enthalten, sowie Oxythiophene,
Oxycarbazole, Barbitursäure, Oxychinoline, Pyrazolone, Aminopyrazole und andere kupplungsfähige
Heterocyclen. Falls die Diazokomponente mindestens eine Gruppe der Formel
— SO2 — CH2 — CH2 — S — SOaX
enthält, dann können Azokomponenten verwendet werden, die auch Sulfönyläthylthioschwefelsäuregruppen
enthalten oder aber davon frei sind. Die verwendeten Azokomponenten müssen jedoch eine
solche Gruppe enthalten, wenn die Diazokomponente keine Sulfonyläthylthioschwefelsäuregruppe enthält.
Die bei der Ausführungsform a) verwendeten Diazo- und Azokomponenten mit einer oder mehreren
Sulfonyläthylthioschwefelsäuregruppen können beispielsweise durch Umsetzung von Vinylsulfongruppen
enthaltenden Diazo- bzw. Azokomponenten mit Salzen der Thioschwefelsäure bei pH-Werten
zwischen 3 und 8,5 hergestellt werden (deutsche Auslegeschrift 1 204 666).
Zur Herstellung der Farbstoffe nach Ausführungsform b) verfährt man zweckmäßig so, daß man einer
wäßrigen oder wäßrig-organischen Lösung bzw. Suspension eines Azofarbstoffe, der die Gruppe der
Formel
— SO2 — CH = CH2
ein- oder mehrmals enthält, ein Salz der Thioschwefelsäure
zusetzt und dann, da während der Reaktion Wasserstoffionen verbraucht werden, durch
entsprechende Zugabe einer Säure einen pH-Wert des Reaktionsgeroisches zwischen 3 und 8 einhält.
Hierbei können alle Mono- und Disazofarbstoffe als Ausgangsverbindungen dienen, sofern sie mindestens
eine Vinylsulfongruppe im Molekül enthalten. Auch deren Metallkomplexverbindungen
können verwendet werden, wobei man metallhaltige Azofarbstoffe mit mindestens einer Sulfonyläthylthioschwefelsäuregruppe
erhält.
Im allgemeinen setzt man die Vinylsulfonylgruppen enthaltenden Farbstoffe und das verwendete
Thiosulfat im äquivalenten Verhältnis um. In manchen Fällen erweist sich ein Überschuß des Salzes der
Thioschwefelsäurc als vorteilhaft.
Als Salze der Thioschwefelsäure kommen die Alkali- und Erdalkalisalze in Frage, insbesondere
Natriumthiosulfat sowohl in der wasserfreien als auch in der kristallwasserhaltigcn Form.
Als Säuren zur Einstellung des pH-Wertes kommen organische Säuren, wie beispielsweise Ameisensäure
und Essigsäure, oder anorganische Säuren, wie beispielsweise Phosphorsäure, Salzsäure oder Schwefelsäure,
in Frage.
Man kann auch einer neutralen wäßrigen Lösung oder Suspension des Ausgangsfarbstoffes die erforderliche
Menge einer schwachen Säure, die gegebenenfalls durch eines ihrer Alkalisalze abgepuffert sein
kann, hinzufügen und dann portionsweise das Thiosulfat zusetzen.
Eine andere Variante des Verfahrens besteht darin,
daß man in die wäßrige Lösung oder Suspension des Ausgangsfarbstoffes unter Beachtung des pH-Wertes
gleichzeitig eine Lösung eines Salzes derThioschwefelsäure
und eine Säure zulaufen läßt.
Die Umsetzung wird zweckmäßig bei Temperaturen zwischen 15 und 120° C und vorzugsweise
zwischen 40 und 100° C durchgeführt.
Als organische Lösungsmittel, die im Gemisch mit Wasser als Reaktionsmedium dienen können, kommen
beispielsweise Methanol, Äthanol, Aceton und Dimethylsulfoxyd in Betracht.
Die nach Ausführungsform b) erhältlichen Farbstoffe sind leichter wasserlöslich als die Ausgangs-
TS farbstoffe. Sie werden nach Beendigung der Umsetzung
mit anorganischen Salzen, wie Natrium- oder Kaliumchlorid, ausgefällt und durch Filtrieren isoliert.
Die nach den oben beschriebenen Ausführungsformen erhältlichen Farbstoffe können, soweit sie
metallkomplexbildende Gruppen oder in solche überführbare Gruppen enthalten, in an sich bekannter
Weise durch Behandeln mit metallabgebenden Mitteln in die entsprechenden Metallkomplexverbindungen
übergeführt werden. Die Metallisierung kann auch auf einem Substrat erfolgen. Als metallabgebcnde
Mittel können beispielsweise die Salze und Komplexverbindungen des Kupfers, Chroms, Nickels,
Kobalts und Eisens verwendet werden.
Die verfahrensgemäß erhältlichen Mono- und Disazofarbstoffe eignen sich zum Färben und Bedrucken
von Materialien der verschiedensten Art, beispielsweise von nativen und regenerierten Cellulosefasern,
stickstoffhaltigen Fasern sowohl animalischer als auch synthetischer Herkunft, wie von Wolle, Seide,
Polyamid- oder Polyurethanfasern oder Leder.
Die Herstellung von Färbungen und Drucken kann nach den verschiedensten bekannten Verfahren
erfolgen. Hydroxylgruppen enthaltende Fasern, wie Cellulosefasern, werden zweckmäßig nach den für
Reaktivfarbstoffe bekannten Färbe- und Druckverfahren gefärbt bzw. bedruckt.
Die mit den verfahrensgemäß erhältlichen Farbstoffen hergestellten Färbungen und Drucke zeichnen
sich durch sehr gute Fabrikations- und Trageechtheiten aus. Den aus der deutschen Palentschrift
965 902 bekannten Azofarbstoffe™ sind die verfahrensgemäß erhältlichen Farbstoffe in der Löslichkeit,
der Alkalibeständigkeit und der Unempfindlichkeit gegenüber Elektrolytzusätzen überlegen.
Aus der französischen Patentschrift 1 254 830 sind wasserlösliche Azofarbstoffe ähnlicher Konstitution
bekannt, die zum Unterschied von den verfahrensgemäß herstellbaren Farbstoffen an Stelle
des Restes
— SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3X
die Gruppierung
— SO2 — NH — CH2 — CH2 — S — SO.3X
— SO2 — NH — CH2 — CH2 — S — SO.3X
enthalten, wobei X in beiden Fällen ein Alkalimetallatom bedeuten kann. Die verfahrensgemäß erhältliehen
Farbstoffe übertreffen die nach der französischen Patentschrift zugänglichen Farbstoffe durch
ihre einfache Fixierbarkeit auf Cellulosefasern in Gegenwart von Alkalien.
Beispiel 1
47 Gewichtsteile des Farbstoffes der Formel
47 Gewichtsteile des Farbstoffes der Formel
OCH3
Beispiel 2
110 Gewichtsteile des Farbstoffes der Formel
110 Gewichtsteile des Farbstoffes der Formel
OCH3
IO
SO3Na
«5
werden in 600 Volumteile Wasser eingetragen, worauf die Lösung auf 70 bis 75"C erwärmt und bei dieser
Temperatur mit 47 g kristallwasserhaltigem Natriumthiosulfat
versetzt wird. Der pH-Wert wird durch Zugabe von 50%iger Essigsäure auf 5,7 bis 6,2 eingestellt
und während 3 Stunden durch Zugabe weiterer Säure gehalten, wonach die Reaktion beendet
ist. Der Farbstoff wird durch Zugabe von Natriumchlorid ausgefällt, abgesaugt, getrocknet und
gemahlen. Man erhält 70 Gewichtslcile eines roten Pulvers, welches neben 22 Gewichtsteilen anorganischer
Salze etwa 78% des Farbstoffes der Formel
OCH
OH
SO3Na
werden in 2000 Volumteile Wasser eingetragen, worauf auf 65 bis 70"C erwärmt wird und 150 Gewichtsteile knstallwasserhaltiges Natriumthiosulfat zugesetzt
werden. Der pH-Wert wird auf 5,1 bis 5,5 durch Zutropfen von 50%iger Essigsäure eingestellt und 4
bis 5 Stunden auf diesem Wert gehalten. Der Farbstoff wird durch Zugabe von 250 Gewichtsteilcn
Kaliumchlorid ausgefällt, abgesaugt, getrocknet und gemahlen. Man erhält 159 Gewichtsteile eines gelben,
salzhaltigen Farbstoffpulvers mit einem Farbstoffreingehalt von etwa 80%. Der erhaltene Farbstoff
besitzt die Formel
OCH3
35
CH2 — S — SO3Na
— N = N C C — CH3
40 CH2
enthält.
Auf Baumwolle erhält man mit diesem Farbstoff in Anwesenheit säurebindender Mittel klare rote
Drucke von guten bis sehr guten Naßechtheiten.
Den gleichen Farbstoff erhält man, wenn man den pH-Wert nicht mit 50%iger Essigsäure, sondern mit
2 η-Salzsäure einstellt.
CH2 — S — SO3K
H3C
SO3K
45 Mit diesem Farbstoff erhält man auf Baumwolle in Anwesenheit säurebindender Mittel klare gelbe
Drucke von sehr guter Licht- und Naßechtheit.
557 Gewichtsteile des Farbstoffes der Formel
CH3O
CH3O
werden in 7000 Volumteile Wasser eingetragen, worauf auf 70 bis 75 C erwärmt wird, 375 Gewichtsteile knstallwasserhaltiges Natriumthiosulfat zugesetzt
werden und dann der pH-Wert durch portionsweise Zugabe von 50%iger Essigsäure auf 5,7 bis 6,2
eingestellt und 4 bis 5 Stunden auf diesem Wert NH-CO-CH3
gehalten wird. Der Farbstoff wird durch Zugabe von 2000 Gewichtsteilen Kaliumchlorid ausgefällt, abgesaugt,
getrocknet und gemahlen. Man erhält 950 Gewich tsteile eines dunkelroten, salzhaltigen Farbstoffpulvers
mit einem Farbstoffreingehalt von 72%. Der erhaltene Farbstoff besitzt die Formel
| 7 CH1O ι |
1 | 246 | 906 OH I |
8 |
| SO2-<>— | -N | = N — | T) | -NH-CO —CH |
| f** OCH3 CH2 |
KO3S- | \/ | ||
| I S |
||||
| /V | ||||
SO3K
Mit diesem Farbstoff erhält man auf Baumwolle säure in 200 Volumteilen Wasser vermischt, die durch
unter Verwendung alkalisch wirkender Zusätze volle Zugabe von Soda neutral gestellt worden ist. Es wird
rote Färbungen von guten bis sehr guten Echtheiten. ,s bei Raumtemperatur über Nacht gerührt, dann der
Farbstoff durch Zugabe von 160 Gewichtsteilen Natriumchlorid ausgefallt, abgesaugt, getrocknet
und gemahlen. Man erhält 74 Gewichtsteile eines
Beispiel 4
34,9 Gewichtsteile der Base der Formel
34,9 Gewichtsteile der Base der Formel
OCH3
NH2
salzhaltigen Farbstoffpulvers mit einem Farbstoffreingebalt
von 75%. Der Farbstoff, der die Formel
OCH;
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3Na
in Form eines 90%igen salzhaltigen Produktes werden in 160 Volumteilen Wasser gelöst, worauf 20 Volumteile
5 n-Natriumnitritlösung zugesetzt werden. Die erhaltene Lösung wird dann bei O bis 5°C in ein
Gemisch aus 30 Gewichtsteilen konzentrierter Salzsäure und 200 Gewichtsteilcn Eis laufen gelassen.
Nach Zerstörung der überschüssigen salpetrigen Säure mit wenig Amidosulfonsäure wird mit 12 Gewichtsteilen Natrjumbicarbonat neutral gestellt. Die Diazoniumsalzlösung
wird mit einer Lösung von 22,4 Gewichtsteilen l-Hydroxynaphtbalin-5-sulfon-
SO3Na
30
CH2
CH2
S — SO3Na
35
besitzt, ist mit dem
Farbstoff identisch.
Farbstoff identisch.
im Beispiel 1 beschriebenen
Beispiel 5
16,8 Gewichtsteile der Verbindung der Formel
16,8 Gewichtsteile der Verbindung der Formel
H2N-
SO2 — CH2 — CH2 — S — SOuK
werden in 160 Volumteilen Wasser gelöst und mit 10 Volumteilen 5 n-Natriumnitritlösung versetzt.
Diese Lösung läßt man dann in eine Mischung aus 15 Gewichtsteilen konzentrierter Salzsäure und
100 Gewichtsteilen Eis einlaufen. Es wird 15 Minuten gerührt und dann die überschüssige salpetrige Säure
mit wenig Amidosulfonsäurc zerstört. Die so erhaltene
Diazoniumsalzlösung wird zu einer Lösung von 16 Gewichtsteilen 1-Amino-8-hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure
und 2,9 Gewichtsteilen Natriumcarbonat in 100 Volumteilen Wasser gegeben, wobei das Kupplungsgemisch sauer reagieren muß.
Man rührt 17 Stunden bei Raumtemperatur, worauf durch Zugabe von 16,4 Gewichtsteilen Natriumbicarbonat
neutral gestellt wird. Danach wird mit einer Diazoniumsalzlösung gekuppelt, die durch
Diazotierung von weiteren 16,8 Gewichtsteilen Base der oben angegebenen Formel erhalten und mit
10,55 Gewichtsteilen Natriumbicarbonat neutral gestellt worden ist. Die Farbe des Kupplungsgemisches
schlägt von Rotviolett nach Blauschwarz um. Nachdem weitere 17 Stunden bei Raumtemperatur gerührt
worden ist, wird die Farbstofflösung mit etwas Essigsäure auf einen pH-Wert von 6,5 eingestellt
und dann im Vakuum zur Trockne eingedampft. Man erhält 84 Gewichtsteile eines schwarzen Pulvers,
welches 56°/oig an dem Farbstoff der Formel
HO NH2
— N = N—<fV-SO2-CH2-CH2-S-SO3Na
-SO3Na
9 10
HO NHa
N = N—/ V-SO2-CH =
CH2
CH2
mit 100 g kristallwasserhaltigem Natriumthiosulfat nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren umsetzt.
Man erhält mit diesem Farbstoff auf Cellulosefasem unter Verwendung säurebindender Mittel tiefschwarze
Färbungen und Drucke von guten bis sehr guten Echtheiten.
Beispiel 6 22,7 Gewichtsteile der Verbindung der Formel
H2N
CO —NH
werden in 200 Volumteilen Wasser gelöst, worauf 10 Volumteile 5 n-Natriumnitritlösung zugesetzt
werden. Die so erhaltene Lösung wird bei 0 bis 50C unter Rühren in ein Gemisch aus 15 Gewichtsteilen konzentrierter Salzsäure und 200 Gewichtsteilen Eis einlaufen gelassen. Die überschüssige
salpetrige Säure wird mittels wenig Amidosulfosäure zerstört, dann wird mit 11,8 Gewichtsteilen
Natriumbicarbonat neutral gestellt. Nun gibt man eine Lösung von 14,2 Gewichtsteilen 1-(4'-SuHb
phenyl)-pyrazol-(5)-on-3-carbonsäure und 5 Gewichtsteilen Natriumcarbonat in 150 Volumteilen
Wasser zu.
Nachdem über Nacht bei Raumtemperatur gerührt worden ist, wird die Farbstofflösung auf einen
pH-Wert von 5 eingestellt und dann bei 400C im Vakuum zur Trockne eingedampft. Man erhält
51 Gewichtsteile eines gelben Pulvers mit einem Farbstoffreingehalt von 70%. Der Farbstoff besitzt
die Formel
NH- CO
V-N = N-
C — COONa
HO-C N
CH2
S — SO3Na
SO3Na
Man erhält mit diesem Farbstoff auf Cellulosefasem unter Einwirkung alkalischer Mittel klare gelbe Färbungen und Drucke von sehr guten Echtheiten.
4,88 Gewichtsteile der Verbindung der Formel
CH3
SO2 -NH
NH2
werden in 25 Volumteilen Wasser gelöst, worauf 10 Volumteile 1 n-Natriumnitritlösung zugegeben
werden. Diese Lösung läßt man bei O bis 5° C auf eine Mischung aus 3 Volumteilen konzentrierter
Salzsäure und 15 Gewichtsteilen Eis laufen. Die überschüssige salpetrige Säure wird mit wenig
Amidosulfonsäure zerstört, und dann wird mit einer frisch hergestellten Suspension von 2,4 Gewichtsteilen 7-Amino-1 -hydroxynaphthalin-3-sulfonsäure in Wasser gekuppelt, wobei der pH-Wert
durch Zugabe von Natriumacetat auf 3 bis 3,5 gehalten wird. Es wird 17 bis 20 Stunden bei Raum-
709 620/465
temperatur gerührt, dann wird der Farbstoff durch Zugabe von Kochsalz ausgefällt, abgesaugt und
getrocknet. Es werden 5,0 Gewichtsteile eines rotbraunen Pulvers mit einem Farbstoffreingehalt von
70% erhalten. Der Farbstoff besitzt die Formel
NH2
worauf 4 Volumteile 5 n-Natriumnitritlösung zugesetzt werden und die Lösung auf eine Mischung
aus 8 Gewichtsteilen konzentrierter Salzsäure und 30 Gewichtsteilen Eis gegeben wird. Die überschüssige
salpetrige Säure wird mit wenig Amidosulfonsäure zerstört. Dann wird eine Lösung von
3,85 Gewichtsteilen der Verbindung der Formel
NH2
10
SO3Na
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3Na
Mit diesem Farbstoff werden auf Cellulosefasem unter Zusatz von säurebindenden Mitteln rote
Färbungen von sehr guten Echtheitseigenschaften erhalten. Färbungen auf Wolle ergeben rote Nuancen
von ausgezeichneten Echtheiten.
3,72 Gewichtsteile 4,4'-Diamino-3,3'-dimethy)-diphenyl-6,6'-disulfonsäure
werden in 10 Volumteilen 2 η-Natronlauge und 5 Volumteilen Wasser gelöst,
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3K
in 100 Volumteilen Wasser zugegeben und der pH-Wert durch Zugabe von etwas Natriumcarbonat
auf 8,0 eingestellt. Nach 3stündigem Rühren bei Raumtemperatur wird eine Lösung von 2,24 Gewichtsteilen
l-Hydroxynaphthaljn-4-sulfonsäure und
0,5 Gewichtsteilen Natriumcarbonat in 20 Volumteilen Wasser zugegeben und bei einem pH-Wert
von 7,5 über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, wobei der Farbton von Goldgelb nach Rot umschlägt.
Der gelöste Farbstoff wird durch Zugabe von Kaliumchlorid ausgefällt, abgesaugt und getrocknet.
Man erhält 13 Gewichtsteile eines rotbraunen Pulvers, welches etwa 80%ig an dem Farbstoff
der Formel
CH3
SO3K
SO3K
SO3K
CH3
N = N
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3K
Auf Baumwolle erhält man mit diesem Farbstoff unter Zusatz säurebindender Mittel rotstichigorange
Drucke von sehr guten Echtheiten. Auf Wolle erhält man klare scharlachrote Färbungen.
Beispiel 9
33,5 Gewichtsteile der Verbindung der Formel
33,5 Gewichtsteile der Verbindung der Formel
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3K
werden in 240 Volumteilen Wasser gelöst. Nach Zugabe von 20 Volumteilen 5 n-Natriumnitritlösung
HO
wird die Lösung bei 0 bis 5°C in ein Gemisch aus 30 Gewichtsteilen konzentrierter Salzsäure und
200 Gewichtsteilen Eis einfließen gelassen. Die überschüssige salpetrige Säure wird mit wenig
Amidosulfonsäure zerstört, und dann wird mit 16,1 Gewichtsteilen Natriumbicarbonat neutralisiert.
Die erhaltene Diazoniumsalzlösung wird mit einer Lösung von 5,5 Gewichtsteilen Resorcin und
0,12 Gewichtsteilen Natriumcarbonat in 40 Volumteilen Wasser vermischt. Nach 18stündigem Rühren
bei Raumtemperatur wird der Farbstoff durch Zugabe von Natriumchlorid ausgefällt, abgesaugt
und getrocknet. Es werden 39 Gewichtsteile eines salzhaltigen Farbstoffes der Formel
SO2
CH2
CH2
S — SO3Na
CH2
CH2
S — SO3Na
\—/
HO N =
HO N =
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3Na
erhalten.
Der Farbstoff kann durch Behandeln mit Kupfersulfat
und Wasserstoffperoxyd in wäßriger Lösung in einem wertvollen braunen Kupferkomplexfarbstoff
übergeführt werden.
Beispiel 10
Eine Lösung von 19,3 Gewichtsteilen der Verbindung der Formel
OH
NH2
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3Na
prozentiger Essigsäure angesäuert und auf 50 bis 6O0C erwärmt. Man versetzt die Farbstofflösung
sodann mit 8,4 GewichtsteUen Kobaltsulfat und 10 Gewichtsteilen kristallisiertem Natriumacetat
und rührt das Gemisch 3 Stunden bei 70 bis 75 0C. Nachdem die Bildung des Metallkomplexfarbstoffes
beendet ist, wird die Lösung heiß filtriert und anschließend mit 10% Kaliumchlorid (bezogen auf
das Volumen der Lösung) versetzt. Der ausgefallene Farbstoff der Formel
CH2 — CH2 — S — SO3Na
'5
in 100 Volumteilen Wasser wird mit 30 Gewichtsteilen konzentrierter Salzsäure versetzt, worauf
bei 0 bis 5°C mit 11,5 Volumteilen 5 n-Natriumnitritlösung diazotiert wird. Die überschüssige salpetrige
Säure wird mit wenig Amidosulfonsäure zerstört, und dann wird mit 15,4 Gewichtsteilen Natriumbicarbonat
neutral gestellt. Die Diazoniumsalzlösung wird mit einer Lösung von 8,3 Gewichtsteilen
2-Hydroxynaphthalin in 29 Volumteüen 2n-Natronlauge
und 29 Volumteüen Wasser vermischt und 18 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Der Farbstoff wird nötigenfalls mit Natriumchlorid
vollständig ausgefällt, abgesaugt und getrocknet. Man erhält 32 Gewichtsteile eines salzhaltigen
Farbstoffes der Formel
SO2
CH2 — CH2 — S — SO3Na
Na®
S — SO:,Na
35
40
45
Mit diesem Farbstoff kann man nach dem Nachchromierverfahren
auf Wolle gedeckte violette Färbungen von ausgezeichneten Echtheiten erzeugen, so
Beispiel 11
Eine Lösung von 19,3 Gewichtsteilen der Verbindung der Formel
55 wird abfiltriert und bei 6O0C im Vakuum getrocknet.
Der neue Farbstoff ergibt auf Baumwolle in Gegenwart von Natriumbicarbonat braunrote Drucke, die
gute Licht- und Waschechtheiten besitzen.
Verwendet man an Stelle von Kobaltsulfat 15,6 Gewichtsteile
Chromalaun und rührt das Gemisch 5 Stunden bei 98 bis 1000C, so erhält man den entsprechenden
2 : 1-Chromkomplexfarbstoff. Dieser Farbstoff ergibt auf Cellulosetextilien in Gegenwart
von Natriumbicarbonat einen violetten Druck, der gegenüber Waschbehandlung und Lichteinwirkung
sehr echt ist.
Beispiel 12
14,4 Gewichtsteile der Verbindung der Formel
14,4 Gewichtsteile der Verbindung der Formel
OH
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3Na
NH2
SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3Na
in 100 Volumteilen Wasser wird, wie im Beispiel 10 beschrieben, diazotiert und mit 2-Hydroxynaphthalin
gekuppelt. Die Lösung des entstandenen Monoazofarbstoffes, der die im Beispiel 10 angegebene
Formel besitzt, wird mit 5 Volumteüen 50gewichtswerden in 100 Volumteüen Wasser gelöst und in
üblicher Weise diazotiert. Durch Zugeben von kristallisiertem Natriumacetat wird die Lösung des
Diazoniumsalzes auf den pH-Wert 3,5 bis 4,0 eingestellt und anschließend auf 38 bis 420C erwärmt.
Die Lösung wird sodann innerhalb von 4 Stunden in. eine Lösung von 9,6 GewichtsteUen
2 - Aminonaphthalin - 5 - sulfonsäure (38gewichtsprozentig)
und 2,3 Gewichtsteilen Natriumcarbonat in 42.5 Volumteüen Wasser eingetropft. Das Gemisch
wird 15 Stunden bei 38 bis 42 0C gerührt. Nach beendeter Farbstoffbildung wird die Tem-
15
peratur auf 60 bis 700C erhöht und das Gemisch anschließend den Metallkomplexfarbstoff durch Einmit
7 Gewichtsteilen Kobaltsulfat versetzt. Man dampfen im Vakuum bei 400C. Der erhaltene 2 : 1-rührt
weitere 5 Stunden bei 60 bis 7O0C und isoliert Kobaltkomplexfarbstoff der Formel
CH2-CH2-S-SO3Na
SO2
CH2 — CH2 — S — SO3Na
Na®
stellt ein schwarzes Pulver dar, das auf Baumwolle weiteren erfindungsgemäß erhältlichen Azofarbstof-
in Gegenwart von Natriumbicarbonat graue, licht- fen sowie die Farbtöne der mit diesen Farbstoffen
und waschechte Drucke ergibt. auf Cellulosefasern bzw. Wolle erhältlichen Färbun-
Die folgende Tabelle beschreibt eine Anzahl von 30 gen oder Drucke.
Farbton
auf Baumwolle
OH
SO3Na
SO3Na
Orange Orange Gelbstichigrot
17
Farbton auf Baumwolle
NH-CO-CH3
N = N
SO3Na
OH
-CO-CH3
CH2-S-SO3Na
f\- N = N-
\J NaO3S -VAy- SOsNa
SO2
CH2 I CH2-S-SO3Na
OH
S-SO3Na
Orange
Orange
Orange
Rot
Orange
709 620/465
19
Fortsetzung 20
Farbton auf Baumwolle
SO3Na Rot
SO3Na
CH2 CH2-S-SO3Na
NH2
Orange
SO3Na OCH3 SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3Na
Goldgelb
OCH3 ■C-CH3
SO2 Η°-έ
CH2 CH2 S — SO3Na
SO2 — CH2 — CH2 — 0 — SO3Na
KO3S — S — CH2 — CH2 — SO2 — CH2
CH Gelb
Gelb
KO3S — S — CH2 — CH2 — SO2 — CH2
C-CH3
HO-C N
\N/ CH2-CH2-S-SO3K
21
Farbion auf Baumwolle
CH2-CH2-O2S
SOsNa
<N — C-
O —Cu-O'
\N/ C-CH3
Il
Gelbbraun
Bordo
SO3Na
NH2
Rot
SO2 CH2-CH2-S-SO3K
SO2 H0"C
CH2-CH2-S-SO3Na
C-CH3 nachchromiert Orange
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Mono- oder Disazofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß mana) aromatische Diazo-, Tetrazo- oder Azodiazoverbindungen mit Azokomponenten kuppelt, wobei mindestens eine der Komponenten eine oder mehrere Gruppen der Formel— SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3X in welcher X ein Wasserstoffatom oder ein Alkalimetallatom bedeutet, enthält, oderb) Mono- oder Disazofarbstoffe, die mindestens eine Gruppe der Formel-SO2-CH = CH8enthalten, mit Salzen der Thioschwefelsäure umsetzt uni dabei den pH-Wert des Umsetzungsgemisches durch Zugeben einer anorganischen oder organischen Säure zwischen3 und 8 hält, wobei die Vinylsulfongmppe in die Gruppe der Formel— SO2 — CH2 — CH2 — S — SO3Xin welcher X die obengenannte Bedeutung s besitzt, umgewandelt wird,und gegebenenfalls die so erhaltenen Azofarbstoffe, bei Ausführungsform b) gegebenenfallsauch die Ausgangsfarbstoffe, soweit sie metallkomplexbildende Gruppen oder in solche überfuhrbare Gruppen besitzen, durch Behandeln mit metallabgebenden Mitteln in die Metallkomplexfarbstoffe überführt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 965 902; französische Patentschrift Nr. 1 254 830.Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind vier Färbetafeln mit Erläuterungen ausgelegt worden.
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF43303A DE1246906B (de) | 1964-06-30 | 1964-06-30 | Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Mono- oder Disazofarbstoffen |
| AT226966A AT261078B (de) | 1964-06-30 | 1965-06-28 | Verfahren zur Herstellung von neuen, wasserlöslichen Mono- und Disazofarbstoffen |
| CH612768A CH478899A (de) | 1964-06-30 | 1965-06-28 | Verfahren zur Herstellung von neuen wasserlöslichen Mono- und Disazofarbstoffen und deren Metallkomplexverbindungen |
| CH899865A CH457657A (de) | 1964-06-30 | 1965-06-28 | Verfahren zur Herstellung von neuen wasserlöslichen Mono- oder Disazofarbstoffen |
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| NL6508390A NL6508390A (de) | 1964-06-30 | 1965-06-30 | |
| FR22873A FR1439540A (fr) | 1964-06-30 | 1965-06-30 | Colorants monoazoïques et disazoïques, leurs complexes de métaux et leur préparation |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE1246906B (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2222096A1 (de) * | 1972-05-05 | 1973-11-15 | Hoechst Ag | Neue wasserloesliche schwermetallkomplexfarbstoffe und verfahren zu ihrer herstellung |
| EP0731089A1 (de) * | 1995-03-09 | 1996-09-11 | Basf Aktiengesellschaft | Anilinderivate |
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|---|---|---|---|---|
| US4185012A (en) * | 1970-09-24 | 1980-01-22 | Hoechst Aktiengesellschaft | Water-soluble, fibre-reactive copper complex disazo dyestuffs |
| DE3420467A1 (de) * | 1984-06-01 | 1985-12-05 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Reaktivfarbstoffe |
| DE3717667A1 (de) * | 1987-05-26 | 1988-12-15 | Hoechst Ag | Wasserloesliche naphthyl-azo-pyrazolon-verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als farbstoffe |
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- 1964-06-30 DE DEF43303A patent/DE1246906B/de active Pending
-
1965
- 1965-06-28 CH CH899865A patent/CH457657A/de unknown
- 1965-06-28 AT AT226966A patent/AT261078B/de active
- 1965-06-28 AT AT584865A patent/AT256277B/de active
- 1965-06-30 BE BE666192A patent/BE666192A/xx unknown
- 1965-06-30 NL NL6508390A patent/NL6508390A/xx unknown
- 1965-06-30 GB GB2770365A patent/GB1106244A/en not_active Expired
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1969
- 1969-11-20 NL NL6917500A patent/NL6917500A/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6917500A (de) | 1970-01-26 |
| CH457657A (de) | 1968-06-15 |
| NL6508390A (de) | 1965-12-31 |
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| GB1106244A (en) | 1968-03-13 |
| AT256277B (de) | 1967-08-10 |
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