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DE1043241B - Sicherheitssteuereinrichtung fuer gasbeheizte Geraete - Google Patents

Sicherheitssteuereinrichtung fuer gasbeheizte Geraete

Info

Publication number
DE1043241B
DE1043241B DER10682A DER0010682A DE1043241B DE 1043241 B DE1043241 B DE 1043241B DE R10682 A DER10682 A DE R10682A DE R0010682 A DER0010682 A DE R0010682A DE 1043241 B DE1043241 B DE 1043241B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
shut
gas
chamber
closed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER10682A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest George Brooks
James Edward Cooper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
De la Rue International Ltd
Original Assignee
Thomas De la Rue and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas De la Rue and Co Ltd filed Critical Thomas De la Rue and Co Ltd
Publication of DE1043241B publication Critical patent/DE1043241B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/005Regulating fuel supply using electrical or electromechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/72Safety devices, e.g. operative in case of failure of gas supply
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/10Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using thermocouples
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23N5/24Preventing development of abnormal or undesired conditions, i.e. safety arrangements
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23N2227/22Pilot burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23N2235/12Fuel valves
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23N2235/24Valve details

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Sicherheitssteuereinrichtung für gasbeheizte Geräte Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitssteuereinrichtung für gasbeheizte Geräte mit einem in der Hauptgasleitung vor dem Brenner angeordneten Gasabsperrhahn für die Regelung der Gaszufuhr zum Brenner, einem Zündbrenner, einem durch Membran druckgeregelten Absperrventil in der Hauptgasleitung und einem elektromagnetisch betätigten Ventil, das durch ein von der Zündflamme erwärmtes Thermoelement beeinflußt wird und zur Atmosphäre hin öffnet.
  • Das Problem liegt bei gasbeheizten Geräten darin, daß auf jeden Fall ein Ausströmen unverbrannten Gases verhindert werden muß. Diese Gefahr kann bei einem Bruch einer der hinter dem Hauptabsperrhahn liegenden Leitungen oder auch dann auftreten, wenn der Gasdruck so weit absinkt, daß Haupt- und Zündflamme erlöschen. Bei wiederkehrendem Gasdruck könnte das Gas ungehindert ausströmen.
  • Es sind bereits Einrichtungen bekanntgeworden, die mit einem elektromagnetischen, von einem von der Zündflamme beheizten Thernioelement beeinflußten Ventil arbeiten, welche das druckgeregelte Absperrventil betätigen. Bei diesen Einrichtungen ist bei brenciender Zündflamme das elektromagnetische Ventil geöffnet, d. h., in der Verbindungsleitung zum Absperrventil herrscht Atmosphärendruck. Gleichzeitig wird das Absperrventil durch den in der Hauptgasleitung herrschenden Gasdruck ebenfalls offengehalten.
  • Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß bei einem Bruch der Verbindungsleitung zwischen elektromagnetischem Ventil und Absperrventil das Absperrventil -geöffnet bleibt, da der in der Hauptgasleitung herrschende Druck ein Schließen verhindert. Dabei ist es gleichgültig, ob die Zündflamme brennt oder nicht. Das Gas kann also ungehindert ausströmen. Auch beim Erlöschen der Hauptflammen wird sich das Absperrventil nicht schließen. Bei einem kurzzeitigen Absinken des Druckes in der Gasleitung, das sowohl Haupt- als auch Zündflamme zum Erlöschen bringt, wird _ sich zwar das Absperrventil sofort schließen, aber auch sofort bei Wiederkehr des Druckes wieder öffnen, weil das elektromagnetisch betätigte Ventil infolge der Trägheit des Thermoelements noch eine gewisse Zeit lang geöffnet bleibt. Es kann also auch in diesem Fall unverbranntes Gas ausströmen.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Sicherheitssteuereinrichtung zu schaffen, hei der die Nachteile der bekannten Einrichtungen vermieden werden und die unter allen Umständen das Austreten unverbrannten Gases verhindert.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die im Betrieb unter Druck stehende Kammer des membrangesteuerten Absperrventils derart mit dem elektromagnetisch betätigten Ventil verbunden ist, daß das Absperrventil geschlossen ist, wenn das elektromagnetische Ventil geöffnet ist.
  • Das heißt also, daß das elektromagnetisch betätigte Ventil bei brennender Zündflamme und normalem Betrieb geschlossen ist, während das Absperrventil geöffnet ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß z. B. bei einem Bruch in der Verbindungsleitung zwischen Absperrventil und elektromagnetisch betätigtem Ventil das Absperrventil sofort geschlossen wird, da die im Betrieb unter Druck stehende Kammer des Absperrventils nunmehr durch die Bruchstelle mit der Atmosphäre verbunden wird, so daß sich das Absperrventil sofort schließt und geschlossen bleibt. Nach einem weiteren Merkmal ist das Absperrventil gewichtsbelastet, so daß es normalerweise geschlossen ist.
  • Ebenfalls wird bereits, wenn die Zündflamme erlischt, das elektromagnetische Ventil geöffnet, so daß auch dann sofort das Absperrventil geschlossen wird.
  • Sollte der Fall eintreten, daß für kurze Zeit der Gasdruck in der Leitung so weit absinkt, daß sowohl Haupt- als auch Zündflamme erlöschen, so würde wegen der bereits erwähnten Trägheit der Thermoelemente das elektromagnetisch betätigte Ventil noch für kurze Zeit geschlossen bleiben, so daß bei wiederkehrendem Gasdruck noch unv erbranntes Gas aus= strömen kann, bis sich das elektromagnetisch betätigte Ventil infolge der Abkühlung öffnet und ein Schließen des Absperrventils bewirkt. Um auch dieses kurzzeitige Ausströmen zu verhindern, ist nach einem weiteren Merkmal in der im Absperrventil liegenden Ventilspindel eine kleine Bohrung vorgesehen, die einen Druckausgleich ermöglicht und dadurch bei abgesunkenem Gasdruck in der Hauptleitung trotz des geschlossenen elektromagnetisch betätigten Ventils ein sofortiges Schließen des Absperrventils bewirkt.
  • Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sicherheitssteuereinrichtung ist in ihrer Anwendung auf einen Gas-Wassererhitzer in der Zeichnung dargestellt, die schematisch den Leitungsplan darstellt.
  • In der Zeichnung ist 1 die Hauptgasleitung; eine Abzweigleitung 1 a führt zu einem Zündbrenner 2. In der Zündleitung ist ein Absperrhahn 3 vorgesehen, der aber nicht unbedingt notwendig ist. Auch der Hauptabsperrhahn 4 in der Hauptleitung ist nicht wesentlich für die Erfindung. Die Zuleitung führt durch einen Regler von bekannter Bauweise, der einen gleichbleibenden Druck aufrechterhält und allgemein mit 5 bezeichnet ist, zu einem allgemein mit 6 bezeichneten druckgeregelten Absperrventil. Ein Teil des Gehäuses des Absperrventils steht über eine enge Rohrleitung 7 mit einem elektromagnetisch betätigten Ventil in Verbindung, das allgemein mit 8 bezeichnet ist; dieses ist normalerweise an dem Gasgerät angebracht. Die Idauptgasleitung 1 führt durch das Absperrventil 6 zu einem Relaisschaltventil 9 ebenfalls bekannter Bauweise, das keinen wesentlichen Teil der Erfindung darstellt; dieses wird durch einen Immersionsthermostaten 10 betätigt, der auf einer engen Rohrleitung 11 angebracht ist. Auch der Immersionsthermostat bildet keinen wesentlichen Teil der Erfindung und könnte durch irgendein anderes Ventil ersetzt werden, mit dem sich eine thermostatische Regelung erreichen läßt; vorzugsweise wählt man eine solche Regelung entweder nach dem »Auf-Zu«-Typ oder in der Art der »Groß-Klein«-Schalter. Hinter dem Relaisschaltventil 9 befindet sich ein Absperrhahn 12, der das Gas für die Hauptbrenner 13 freigibt; diese liegen innerhalb des Wassererhitzers 50. Im Gasgerät ist dicht neben dem Zündbrenner 2 ein Thermoelement 14 eingebaut, das über Leitungen 36 an das elektromagnetisch betätigte Ventil 8 angeschlossen ist, das im folgenden auch als »ther-inoelektrisch« betätigtes Ventil bezeichnet wird.
  • Die Sicherheitssteuereinrichtung gemäß der Erfindung besteht aus zwei Hauptteilen, dem Absperrventil 6 und dem thermoelektrisch betätigten Ventil B.
  • Das Absperrventil 6, das eine zylindrische Gehäusewand 15 besitzt, wird durch eine kreisförmige Trennwand 16 in zwei Hauptkammern unterteilt. Die untere Kammer 17 bildet den Hauptgasweg: das Gas tritt bei 18 aus der Hauptleitung 1 ein und strömt an einem Ventilsitz 19 vorbei zum Auslaß 20, der zu dem Relaisschaltventil 9 führt. Die obere Kammer ist durch eine elastische Membran 21 wieder in zwei Kammern 22, 23 unterteilt. Die untere Kammer 22 steht über die enge Rohrleitung 7 ständig mit dem thermoelektrisch betätigten Ventil 8, die obere Kammer 23 über eine Entlüftung 24 mit der Atmosphäre in Verbindung. In der unteren Kammer 17 liegt ein Ventil 25, das auf den Sitz 19 paßt und durch ein Belastungsgewicht 26, das einen Teil der Membran 21 bildet und auf der «#"entilspindel 27 befestigt ist, normalerweise auf seinen Sitz gedrückt und so geschlossen gehalten wird.
  • Die Ventilspindel bewegt sich frei durch die Öffnung in der Mitte der Trennwand 16. Die Abdichtung erfolgt durch eine kleine Verschlußmembran 28. Die Ventilspindel selbst ist mit einer Bohrung versehen, welche die Kammer 22 mit der Unterseite des Ventiltellers verbindet.
  • In dem zylindrischen Mittelteil 15 des Ventilgehäuses ist ein federbelasteter Druckknopf oder Kolbenschieber 30 eingebaut, der von Hand betätigt wird und dann durch Querbohrungen 31 Gas aus dem Ein -laß 18 in die Kammer 22 eintreten läßt.
  • Die enge Rohrleitung 7 ist bei 32 mit dem thermoelektrisch betätigten Ventil verbunden und kann durch eine Entlüftung 34 in dessen Gehäuse mit der Atmosphäre verbunden werden, wenn das thermoelektrisch betätigte Ventil geöffnet wird. Im Gehäuse des Ventils ist ein Elektromagnet 35 eingebaut, der durch Leitungen 36 mit dem Thermoelement 14 verbunden ist; sein ebenfalls in dem Gehäuse untergebrachter Anker 37 ist auf einer Spindel 38 befestigt, die in einem Bund 39 endet. Der Ventilteller 33 sitzt mit Gleitsitz auf der Spindel 38; normalerweise wird das Ventil in geschlossener Stellung gehalten, d. h. durch eine Druckfeder 40 auf seinen Sitz gedrückt, wenn der Anker 37 durch den Elektromagnet 35 gegen die Kraft der Feder 41 angezogen gehalten wird. Sollte aber der Elektromagnet stromlos werden, so drückt die Feder 41 den Anker nach oben, der Absatz 42 an der Spindel 38 greift unter den Ventilteller 33 und hebt ihn von seinem Sitz ab. Wenn der Elektromagnet wieder mit Strom versorgt wird, reicht seine Anziehungskraft nicht aus, den Anker auf den Magnet zurückzuziehen; es ist daher ein handbetätigter Druckknopf 43 vorgesehen, der beim Niederdrücken den Anker zur Anlage auf dem Elektromagnet bringt, wo er durch die Anziehungskraft gehalten wird.
  • Wenn das Gerät in Betrieb genommen werden soll, werden der Absperrhahn 12 und der Hauptabsperrhahn 4, wenn ein solcher vorhanden ist, geschlossen. Der Absperrhahn 3 für die Zündflamme wird geöffnet und die Zündflamme angezündet. Diese erwärmt das Thermoelement 14, welches dann einen Strom abgibt, der den Magnet 35 erregt. Wie oben ausgeführt wurde, verhindert jedoch die Feder 41 das Anziehen und Festhalten des Ankers, Nun wird der Hahn 4 geöffnet, so daß das Gas zum Absperrventil 6 strömen kann. Unter der Belastung des Gewichtes 26 bleibt jedoch das Ventil 25 noch so lange geschlossen, bis das Gas die Unterseite der Membran 21 erreichen, d. h. bis es in die Kammer 22 eintreten kann. Um das Ventil 25 von seinem Sitz 19 abzuheben, wird der Druckknopf 43 niedergedrückt, so daß der Anker 37 mit dem Elektromagnet 35 in Berührung kommt, von dem er dann gehalten wird. Damit wird das Ventil 33 geschlossen und so die enge Rohrleitung 7 von der Verbindung mit der Atmosphäre über die Entlüftung 34 abgesperrt. Darauf wird der Druckknopf 30 gedrückt, so daß das Gas durch die Querbohrungen 31 in die Kammer 22 tritt. Da der Weg durch die enge Rohrleitung 7 versperrt ist, tritt das Gas über die Bohrung 29 auf die Auslaßseite 20 des Absperrventils über. Da der Absperrhahn 12 noch geschlossen ist, baut sich ein Gasdruck unter der Membran 21 auf. Sobald dieser ausreicht, das Ventil 25 von seinem Sitz abzuheben, öffnet dieses, worauf das Gas durch den Auslaß 20 bis zum Absperrhahn 12 strömen kann. Wenn dieser nun aufgedreht wird, gelangt das Gas zu den Hauptbrennern 13 und wird durch die Zündflamme 2 gezündet.
  • Falls der Gasdruck aussetzt oder unter eine vorherbestimmte untere Grenze absinkt, so sinkt der Druck unter der Membran 21 ebenfalls ab, das Ventil 25 setzt sich unter der Belastung des Gewichtes 26 fast augenblicklich auf seinen Sitz 19 auf, und der Hauptbrenner 13 erlischt.
  • Falls der Gasdruck nur so weit absinkt, daß die Zündflamme brennen bleibt, muß zunächst der Absperrhahn 12 geschlossen werden. Bevor die Hauptbrenner wieder angezündet werden, muß natürlich der Gasdruck von der Hauptleitung her wieder seine volle Höhe erreicht haben. Wenn diese erreicht ist, muß der Druckknopf 30 so lange niedergedrückt werden, bis sich unter der Membran 21 ein hinreichender Gas druck aufgebaut hat. Die Verbindung zwischen der engen Rohrleitung 7 und der Entlüftung 34 bleibt unterbrochen, da der Anker 37 nicht freigegeben wird und so der Ventilteller 33 das Ventil 8 geschlossen hält; daher kann sich in der Kammer 22 ein Druck aufbauen, bei dem die Membran 21 das Ventil 25 öffnet; damit strömt das Gas durch die Rohrleitung 1 zum Absperrhahn 12. Dieser kann dann aufgedreht und die Brenner angezündet werden.
  • Wenn dagegen der Gasdruck ganz aussetzt, erlischt selbstverständlich auch die Zündflamme. Nach Wiederherstellung der Zufuhr gelangt das Gas bis zum Ab- sperrventil 6, welches jedoch geschlossen bleibt, bis folgende Schritte durchgeführt sind: Zuerst wird die Zündflamme wieder angezündet und anschließend mittels des Druckknopfes 43 das thermoelektrisch betätigte Ventil 8 wieder so eingestellt, daß der Anker 37 von dem Magnet 35, der durch den vom Thermoelement 14 gelieferten Strom erregt wird, angezogen bleibt. Darauf muß der Absperrhahn 12 geschlossen und dann der Druckknopf 30 so lange gedrückt werden, bis sich unter der Membran 21 ein Gasdruck aufgebaut hat. Wenn dieser Druck hinreichend groß ist, hebt sich das Ventil 25 von seinem Sitz ab. Danach kann der Absperrhahn 12 geöffnet und der Brenner angezündet werden.
  • Sollte aus irgendeinem Grunde die Zündflamme erlöschen, so kühlt sich das Thermoelement 14 ab, der Elektromagnet 35 wird stromlos, und das Ventil 33 öffnet sich unter der Wirkung seiner Feder 41. In diesem Fall wird das Gas aus der Kammer 22 durch die enge Rohrleitung 7 schneller in die Atmosphäre abgelassen, als es durch die Bohrung 29 in der Ventilspindel 27 eintreten kann; daher schließt sich das Ventil 25 unter der Wirkung des Belastungsgewichtes 26.
  • Selbst angesichts eines unerwarteten Bruches, z. B. der engen Rohrleitung 7, bleibt das System sicher. Wenn nämlich das Gas ausströmt, wird sich das Ventil 25 schließen und dadurch den Hauptbrenner absperren.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sicherheitssteuereinrichtung für gasbeheizte Geräte mit einem in der Hauptgasleitung vor dem Brenner angeordneten Gasabsperrhahn für die Regelung der Gaszufuhr zum Brenner, einem Zündbrenner, einem durch Membran druckgeregelten Absperrventil in der Hauptgasleitung und einem elektromagnetisch betätigten, zur Atmosphäre hin öffnenden Ventil, das durch ein von der Zündflamme erwärmtes Thermoelement bee-influßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die im Betrieb unter Druck stehende Kammer (22) des membrangesteuerten Absperrventils (6) derart mit dem elektromagnetisch betätigten Ventil (8) verbunden ist, daß das Absperrventil (6) geschlossen ist, wenn das elektromagnetisch betätigte Ventil (8) geöffnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (6) durch Belastung der Membran (21) mit einem Gewicht (26) in Schließstellung gehalten wird und nur durch den Gasdruck in der Kammer (22) geöffnet werden kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen im Absperrventil (6) angeordneten, die Verbindung zwischen der Hauptgasleitung (18) und der Steuerkammer (22) herstellenden, handbetätigten Kolbenschieber (30, 31).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine enge Bohrung (29) im Ventilteller (25) und in der Ventilspindel (27), so daß bei geöffnetem Ventil die Kammer (22) mit der Kammer (17) und bei geschlossenem Ventil die Kammer (22) mit der Auslaßseite (20) des Ab- sperrventils (6) verbunden ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das thermoelektrisch betätigte Ventil (8) aus einem Gehäuse besteht, das zwei Kammern enthält, von denen die eine den Magnet (35) und seinen Anker (37) und die andere den durch den Elektromagnet betätigten Ventilteller (33) umschließt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (8) gegen den Widerstand einer Feder (41) durch einen Druckknopf (43) geschlossen und von dem Elektromagnet (35) durch Anziehen des Ankers (37) so lange in Schließstellung gehalten wird, wie die Zündflamme brennt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (37) an einer Spindel (38) befestigt ist, auf der der Ventilteller (33), der bei angezogenem Anker durch Federkraft auf seinen Sitz gedrückt wird, mit Gleitsitz sitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 706 905; schweizerische Patentschrift Nr. 173 898.
DER10682A 1952-02-04 1953-01-12 Sicherheitssteuereinrichtung fuer gasbeheizte Geraete Pending DE1043241B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231837B (de) * 1960-05-10 1967-01-05 Albert Horace Greaves Sicherheitsregeleinrichtung fuer Gasbrenner

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CH173898A (de) * 1933-09-28 1934-12-15 Askania Werke Ag Sicherungseinrichtung für Gasgeräte.
DE706905C (de) * 1936-02-04 1941-06-09 Junkers & Co Sicherheitsvorrichtung fuer gasbeheizte Geraete

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