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AT231116B - Vorrichtung zum selbsttätigen Anzünden, Überwachen und Auslöschen von Gasbrennern, insbesondere von Wassererhitzern u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Anzünden, Überwachen und Auslöschen von Gasbrennern, insbesondere von Wassererhitzern u. dgl.

Info

Publication number
AT231116B
AT231116B AT983461A AT983461A AT231116B AT 231116 B AT231116 B AT 231116B AT 983461 A AT983461 A AT 983461A AT 983461 A AT983461 A AT 983461A AT 231116 B AT231116 B AT 231116B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valve
gas supply
pilot flame
gas
monitoring
Prior art date
Application number
AT983461A
Other languages
English (en)
Inventor
Tommaso Farinella
Original Assignee
Tommaso Farinella
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tommaso Farinella filed Critical Tommaso Farinella
Application granted granted Critical
Publication of AT231116B publication Critical patent/AT231116B/de

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  • Control Of Combustion (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum selbsttätigen   Anzünden,   Überwachen und
Auslöschen von Gasbrennern, insbesondere von
Wassererhitzern u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum   selbsttätigen     Anzünden,   Überwachen und Auslöschen von
Gasbrennern, insbesondere von Wassererhitzern   u. dgl., hei welcher   der Druck der zu erhitzenden Flüssig- keit die Gaszufuhr zu einer   Zündflamme   und eine elektrische Zündvorrichtung zum Entzünden der Zünd- flamme steuert und bei der die Zündflamme die Einschaltung der Hauptbrenner bewirkt. 



   Bei einer bekannten Ausbildung für eine solche Vorrichtung handelt es sich um ein System, bei dem durch einen in der Warmwasserleitung liegenden Druckschalter elektrische Stromkreise beeinflusst werden, die über entsprechende Umsetzeinrichtungen die Öffnung des   Gashahnes für   die Hauptbrenner, die Betätigung der Zündeinrichtung, die Freigabe der Gaszuleitung zum Zündbrenner und schliesslich die Einschaltung einer photoelektrischen   Überwachungseinrichtung   für die Zündflamme bewirken.

   Allein durch die Vielzahl der in ihrer Wirkung zum Teil ineinandergreifenden Funktionskreise dieser bekannten Einrichtung folgt, dass es sich hier um ein überaus kompliziertes Gerät handelt, das durch den grossen Aufwand und den schwer zu iíbersehenden Aufbau für die Praxis wenig geeignet ist. Überdies stellt die Verwendung eines gesonderten Elektroventils für die   Zündflamme einen Unsicherheitsfaktor dar,   dem kein funktioneller Vorteil gegenübersteht. 



   Nach einem andern bekannten Ausbildungsvorschlag, bei dem jedoch von vornherein auf die automatische Durchführung des Entzündens und Löschen der Zündflamme in Abhängigkeit son der   Flüssigkeit-   entnahme verzichtet ist, hängt die Sicherheit der Wirkung des Gerätes von der Aufmerksamkeit des Benützers ab. Dies kommt schon darin zum Ausdruck, dass bei dieser Einrichtung Kontrollampen vorgesehen sind, bei   deren Erlöschen   erst die Betriebsbereitschaft gegeben ist. Ein weiterer Mangel besteht hier noch darin, dass das von der Zündflamme beeinflusste thermo-hydraulische Element, das die Gaszufuhr zu den Hauptbrennern steuert, eine für die Praxis bedenkliche Trägheit der Sicherung der Hauptbrenner verursacht. 



   Die Erfindung hat die Behebung dieser Nachteile sowie die Erreichung eines einfachen Aufbaues, einer grossen Zuverlässigkeit und einer sicherheitstechnisch einwandfreien Wirkung zum Ziel. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist gewährleistet, dass bei Ausbleiben eines der Betriebsmittel der Vorrich-   tung, nämlich   Wasser, Gas oder elektrischer Strom, unverbranntes Gas auch dann nicht auftreten kann, wenn bei Wiedereinsetzen der Gaszufuhr oder der Wasserabgabe die Vorrichtung unbeaufsichtigt eingeschaltet ist.

   Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, dass die Steuerung der Gaszufuhr zur Zünd-   flamme   und die Steuerung der   Zündvorrichtung   durch ein \om Druck der zu erhitzenden Flüssigkeit mittels einer Membrane beaufschlagtes Ventil erfolgt, das gleichzeitig ein Elektroventil zur Überwachung der Brenngaszufuhr zum Gerät einschaltet, und dass ein von der Zündflamme gesteuertes Element mit thermischer Verformung, vorzugsweise ein in an sich bekannter Weise als Bimetallplättchen ausgebildeter Temperaturfühler, ein Ventil für die Gaszufuhr zu den Hauptbrennern betätigt.

   Durch die nach der Erfindung gegebene Verkettung der Wirkung des Elektroventils und der   ZündvorricllLung   ist die Abhängigkeit der Freigabe des Gaseintritts in die Vorrichtung nach der Erfindung von der Versorgung der   Zündvorrich-   tung mit elektrischem Strom gegeben. Das Austreten von Gas beim Fehlen einer Zündflamme ist damit 

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 unter allen Umständen ausgeschlossen. Durch die bevorzugte Verwendung der bewährten Bimetallwärmefühler für die Steuerung der Gaszufuhr zu den Hauptbrennern ist gegenüber den vergleichbaren bekannten Einrichtungen gewährleistet, dass diese'Steuerung ohne nennenswerte thermische Trägheit vor sich geht. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Ventil zur Überwachung der Gaszufuhr zur Zündflamme mit dem Gasabsperrventil   für die Hauptbrenner   gekoppelt sein,   wobei das erstgenannte Ventil zwi-   schen dem Elektroventil und dem Ventil für die Hauptbrenner liegt, welches durch das von der Zündflamme beeinflusste thermische Verformungselement gesteuert ist. Durch die in der Strömungsrichtung des Gases hintereinanderliegenden Ventile wird im Zusammenhang mit den ihnen zugeordneten Funktionen bei einfachstem Aufbau eine perfekte Sicherungswirkung erreicht. 



   Ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ein Ventil zum Absperren einer Leitung für die Gaszufuhr zur Zündflamme vorgesehen, wobei diese Leitung vor dem Elektroventil abzweigt und das genannte Absperrventil von einem weiteren thermischen Verformungselement gesteuert ist, so ergibt dies den Vorteil, dass die Gaszufuhr zum Zündbrenner über einen gewissen Zeitraum auch dann bestehen bleibt, wenn die Gaszufuhr zu den Hauptbrennern zufolge Unterbrechung der Wasserentnahme gesperrt ist. Bei der nächsten Wasserentnahme wird in diesem Fall sofort die Gaszufuhr zu den Hauptbrennern wirksam, ohne dass vorher die Zündvorrichtung betätigt wird.

   Das auf das Absperrventil einwirkende thermische Verfor- 
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 gebildeten Temperaturfühler, welcher von der Flamme wenigstens eines Hauptbrenners beaufschlagt ist und der auf einen Unterbrecher einwirkt, der in an sich bekannter Weise im Stromkreis der Zündvorrichtung liegt. 



   Um die Inbetriebnahme der Vorrichtung auch bei Ausfall der Zündvorrichtung zu ermöglichen, kann das Elektroventil nach einem weiteren Ausbildungsvorschlag mit einer Einrichtung versehen sein, durch welche dessen Ventilkörper von Hand betätigbar ist. 



   Das vom Flüssigkeitsdruck gesteuerte Ventil für die Gaszufuhr zur Zündflamme kann als Ventil mit 
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    nach dem Elektro-ventil steuern. Diese Form des   Ventilkörpers bietet vor allem mit Bezug auf die Herstellung des Ventils   erheb-   liche Vorteile, durch die Anordnung des Elektroventils vor dem durch den Flüssigkeitsdruck gesteuerten Ventil ist gewährleistet, dass durch die Überwachung des Zündstromkreises bei Fehlern an der Zündeinrichtung der überwiegende Teil der Vorrichtung frei von Gas bleibt. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines   Ausführung-   beispiels zu entnehmen, welches in den Zeichnungen dargestellt ist. In diesem zeigt Fig. l eine Seiten- 
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 einer Teildraufsicht auf die Hauptbrenner dargestellt. Fig. 5 zeigt schliesslich das Schaltschema der elektrischen Einrichtungen der Vorrichtung. 
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 einfache Weise durch blosses Aufdrehen des Warmwasserhahnes und ist ausserdem mit   den nötigen   Sicherheitsvorrichtungen zur Vermeidung von Gefahren bei Vorliegen von Betriebsstörungen ausgestattet. Insbe- 
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 zufuhr gesperrt bleibt und die Funkenzündvorrichtung C nicht in Betrieb tritt.

   Beim Ausbleibender Gaszufuhr wird wohl das Ventil 9 geöffnet, die Zündvorrichtung C in Betrieb gesetzt und das Elektroventil B geöffnet, aber dieser Betriebszustand bleibt nur bis zum Eintreffen des Gases, wobei dann automatisch der beschriebene Zündvorgang abläuft, oder bis zum Schliessen des Warmwasserhahnes aufrecht, womit die Zündvorrichtung und das Elektroventil wieder in ihre Ruhelage zurückkehren. 

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   Beim Ausbleiben der Stromzufuhr tritt die Zündvorrichtung nicht in Betrieb, es bleibt aber auch das
Elektroventil B geschlossen und sperrt damit die Gaszufubr zu den Brennern. In diesem Fall kann man mit- tels des Handhebels 16 auf den   Ventilkörper 12 des   Elektroventils B einwirken und damit die Gaszufuhr zur
Kammer 14 freigeben. Dreht man dann den Warmwasserhahn auf, so läuft auch so der automatische Zy- klus ab, nur mit dem Unterschied, dass jetzt wie bei einem normalen Wassererhitzer die Zündflamme mit einem Streichholz angezündet werden muss. Es könnte allerdings auch vorkommen, dass die Stromzufuhr gerade dann unterbrochen wird, wenn nach Schliessen   des Warmwasserhahnes das Bimetallplättchen 26   noch warm ist und somit das Ventil 28 noch offen und die Zündflamme am Hilfsbrenner 17 noch brennt.

   Wenn dann anschliessend nach Verlöschen der   Zündflamme   wegen Abkühlung des Bimetallplättchens 26 der Warm- wasserhahn wieder geöffnet wird, würde das Gas zi   den Hauptbrennern D   strömen, da ja dasBimetallplätt- chen 19 noch heiss und somit der Ventilkörper 21 offen ist. In diesem   10 all   würde das einströmende Gas unverbrannt bleiben, da ja die Zündvorrichtung ausser Betrieb ist. Falls demnach unter   diesenUmstän-   den der elektrische Strom wieder kommt, würde die Zündvorrichtung in gasgesättigter Atmosphäre in Betrieb treten, was äusserst gefährlich wäre. Gerade das   Elektroventil B verhindert   aber diese Gefahr, da durch das Ausbleiben des elektrischen Stromes auch die Gaszufuhr zu den Brennern gesperrt bleibt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum selbsttätigen   Anzünden, Überwachen   und Auslöschen von Gasbrennern, insbesondere von Wassererhitzern u. dgl., bei welcher der Druck der zu erhitzenden Flüssigkeit die Gaszufuhr zu einer Zündflamme und eine elektrische Zündvorrichtung zum Entzünden der Zündflamme steuert und bei der die Zündflamme die Einschaltung der Hauptbrenner bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Gaszufuhr zur Zündflamme und die Steuerung   der Zündvorrichtung (e) durch ein vom Druck der zu   erhitzenden Flüssigkeit mittels   einer Membranebeaufschlagtes   Ventil (9, 10) erfolgt, das gleichzeitig ein Elektroventil (B) zur Überwachung der   Brenngabzufuhr   zum Gerät einschaltet,

   und dass ein von der   Zünd -   flamme gesteuertes Element (19) zur thermischen Verformung, vorzugsweise ein in an sich bekannter Weise als Bimetallplättchen ausgebildeter Temperaturfühler, ein Ventil (21) für die Gaszufuhr zu den Hauptbrennern (D) betätigt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (9,10) zur Überwachung der Gaszufuhr zur Zündflamme mit dem Gasabsperrventil (21) für die Hauptbrenner (D) gekoppelt ist. wobei das Ventil (9,10) zwischen dem Elektroventil (B) und dem Ventil (21) für die Hauptbrenner (D) liegt, welches durch das von der Zündflamme beeinflusste thermische Verformungselement (19) gesteuert ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventil (28) zum Absper - ren einer Leitung (33) für die Gaszufuhr zur Zündflamme vorgesehen ist, wobei diese Leitung (33) vor dem Elektroventil (B) abzweigt, und das genannte Absperrventil (28) von einem weiteren thermischen Verformungselement, vorzugsweise einem in an sich bekannter Weise als Bimetallplättchen ausgebildeten Temperaturfühler (26), gesteuert ist, welches von der Flamme wenigstens eines Hauptbrenners (D) beaufschlagt ist und das auf einen Unterbrecher (41) einwirkt, der in an sich bekannter Weise im Stromkreis der Zündvorrichtung (C) liegt.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dasElektroventil (B) mit einer Einrichtung (16) versehen ist, durch welche dessen Ventilkörper (12) auch von Hand betätigbar ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Flüssig - keitsdruck gesteuerte Ventil (9,10) für die Gaszufuhr zur Zündflamme ein Ventil mit zylindrischem Ventilkörper (9) ist und die Gaszufuhr in Strömungsrichtung nach dem Elektroventil (B) steuert.
AT983461A 1960-12-28 1961-12-28 Vorrichtung zum selbsttätigen Anzünden, Überwachen und Auslöschen von Gasbrennern, insbesondere von Wassererhitzern u. dgl. AT231116B (de)

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AT983461A AT231116B (de) 1960-12-28 1961-12-28 Vorrichtung zum selbsttätigen Anzünden, Überwachen und Auslöschen von Gasbrennern, insbesondere von Wassererhitzern u. dgl.

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