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DD211814A1 - Verfahren zur herstellung von kupferoxid-ammoniak-cellulose-spinnloesung - Google Patents

Verfahren zur herstellung von kupferoxid-ammoniak-cellulose-spinnloesung Download PDF

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Publication number
DD211814A1
DD211814A1 DD82245345A DD24534582A DD211814A1 DD 211814 A1 DD211814 A1 DD 211814A1 DD 82245345 A DD82245345 A DD 82245345A DD 24534582 A DD24534582 A DD 24534582A DD 211814 A1 DD211814 A1 DD 211814A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
cellulose
copper oxide
spin solution
preparing copper
cellulose spin
Prior art date
Application number
DD82245345A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Tautz
Original Assignee
Raedel Kunstseidenwerk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Raedel Kunstseidenwerk filed Critical Raedel Kunstseidenwerk
Priority to DD82245345A priority Critical patent/DD211814A1/de
Publication of DD211814A1 publication Critical patent/DD211814A1/de

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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
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Abstract

Verfahren zur Herstellung von Kupferoxid-Ammoniak-Cellulose-Spinnloesung bei dem als Celluloserohstoff ganz oder teilweise nicht abgesaeuerter Spinnereiseidenabfall eingesetzt wird.

Description

Titel der Erfindung
Verfahren zur Herstellung von Kupferoxid-Ammoniak-Cellulose· Spinnlösung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung dient der Herstellung einer Spinnlösung nach dem Kupferoxid-Ammoniak-Cellulose-Verfahren (im weiteren Kuozamverfahren)·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es sind Verfahren bekannt, in denen Cellulose in hochveredelter Form ζ·Β· Edelzellstoff und Baumwollinters, als Celluloserohstoff für das Kuoxamverfahren eingesetzt wird* (Ulimann, Bd. 11, "Enzyklopädie der Techn. Chemie"; Pummerer "Chemische Textilfasern, Filme und Folien" F. Enke Verlag Stuttgart 1953; DRP 183153) Ein Nachteil dieser Verfahren ist, daß die beim Xuoxamverfahren eingesetzten Celluloserohstoffe im Gegensatz zu anderen Regeneratseidenverfahren ζ·Β, dem Viskoseverfahren von hoher Reinheit sein müssen, da ein zusätzlicher Reinigungsprozeß z«B« die Herauslösung von Harzen, Wachsen, Kohlehydraten und kurzkettigen Cellulosen durch eine Behandlung mit verdünnter Lauge nicht möglich ist, Auch normaler Celluloseregeneratseidenabfall, wie er im W? 137367 für den Viskoseprozeß beschrieben wurde, ist für die Herstellung einer hochwertigen Kuoxamspizmlösung, trotz hoher Cellulosereinheit, nicht wieder einsetsbar.
Die Celluloseketten haben während der Regenerierung mit Säure, den Nachbehandlungswäschen und dem Trockenprozeß einen starken Abbau der Kettenlänge erfahren, so daß nach einem erneuten Löseprozeß und dem wiederholten Kettenlängen~ abbau beim Spinn-, Sachbehandlungs- und Trockenprozeß, eine Seide erzeugt wird, die durch eine zu geringe Festigkeit für textile Zwecke nicht geeignet ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zu entwickeln, das es ermöglicht, beim Kuoxamverfahren anfallenden Celluloseabfall mit für die Herstellung der Spinnlösung zu verwenden und somit die Cellulose- und KupferrohstoffVerluste zu senken und die Importe der teuren Rohstoffe zu verringern«
Darlegung des WeSePS 1 der Erfindung
"Aufgabenstellung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bei der Regenerierung mit Saure, bei der Nachbehandlung und Trocknung eintretenden starken Abbau der Kettenlange im Celluloseabfall zu umgehen·
Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Verfahren zur Herstellung von.Spinnlösung entwickelt wurde, bei dem in der alkalischen Stufe des Kuoxam-Spinnprozesses anfallende nicht abgesäuerter Spinnereiseidenabfall, der einen Durchschnittspolymerisationsgrad von mindestens 500 besitzt, in eine für den Löseprozeß geeignete Größe zerkleinert und kurz nach der Entstehung, spätestens jedoch nach 24 Stunden erneut zur Herstellung von Kuosam-Spinnlösung eingesetzt wird und damit den Rohstoff für die Herstellung der"Kuoxam-Spinnlösung bildet.
Der Einsatz des nicht abgesäuerten Spinnereiseidenabfalls kann auch in Verbindung mit Baumvsollinters oder Edelzellstoff als Celluloserohstoff erfolgen.
Ausführungsbeispiel 1
Der beim Spinnprozeß anfallende nicht abgesäuerta Seidenabfall, der nicht älter als 24 Stunden, vorzugsweise nicht älter als 8 Stunden ist, wird bis auf max· 30 cm Länge zerkleinert, damit er für den Löseprozeß geeignet ist· 921 Gramm dieses Seidenabfalls werden mit 37,5 Gramm Kupferhydroxid (iOO%ig), sowie mit 380 Milliliter 32%iger Ammoniaklösung -versetzt. Durch intensives Mischen (Kneten) löst sich die Cellulose vollständig zu Kuoxamspinnlösung mit einer Zusammensetzung von 12 % Cellulose, 4,6 % Kupfer und 10,35 % Ammoniak auf· Dabei ist besonders vorteilhaft, daß diese Cellulose bereits über 75 % des für die Herstellung der Kuoxamspinnlösung benötigten Kupfers enthält und in einem stark gequollenen Zustand vorliegt, der eine schnelle und vollständige Lösung ermöglicht. Diese Spinnlösung kann allein oder im Geraisch mit Spinnlösung deren Celluloserohstoff Baumwollinters oder hochveredelter Zellstoff ist, in bekannter Weise weiterverarbeitet und versponnen werden·
Ausführungsbeispiel 2
Zu einer vorliegenden Kuoxamspinnlösung wird bis zu 10 % nicht abgesäuerter, feuchter, zerkleinerter Spinnereiseidenabfall zugegeben· Durch intensives Rühren geht die Cellulose in Lösung. Die so mit Cellulose angereicherte Spinnlösung wird nach einer Filtration und Entlüftung dem Spinnprozeß zugeführt·

Claims (4)

  1. Erf ind imgjs anspruch
    1β Verfahren zur Herstellung von Kupferoxid-Ammoniak-Gellulose-Spinnlösung dadurch gekennzeichnet, daß als Celluloserohstoff ganz oder teilweise nicht angesäuerter Spinnereiseidenabfall, mit einem Durchschnittspolymerisationsgrad von mindestens 500 eingesetzt wird«
  2. 2· Verfahren nach Punkt .. 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Spinnereiseidenabfall innerhalb von 24 Stunden, vorzugsweise innerhalb von 8 Stunden gelöst wird*
  3. 3· Verfahren nach Punkt 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der in Padenform vorliegende Spiunereiseidenabfall I verkleinerter Form verwendet vsird.
  4. 4· Verfahren nach Punkt 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz das Spinnereiseidenabfalls in Verbindung mit Baumwollinters oder Edelzellstoff erfolgt.
DD82245345A 1982-11-30 1982-11-30 Verfahren zur herstellung von kupferoxid-ammoniak-cellulose-spinnloesung DD211814A1 (de)

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