DE1814565C3 - Fäden aus regenerierter Cellulose und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Fäden aus regenerierter Cellulose und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft Fäden aus regenerierter Cellulose, die durch einen Gehalt an einem basischen
Polymeren modifiziert und gegebenenfalls vernetzt sind, sowie ein Verfahren zur Herstellung solcher Fäden.
Derartige Fäden aus regenerierter Cellulose zeigen verbesserte Affinität für Direktfarbstoffe und Säurefarbstoffe.
Bei der Herstellung von regenerierten Cellulosefäden, die sich mit Säurefarbstoffen anfärben lassen, ist es
bekannt, eine aminosubstituierte Cellulose in die Cellulosemasse bzw -matrix der Fäden einzuarbeiten.
Hierzu wird das Xanthat einer Aminoäthylcellulose, die zwischen 1,2 und 1,6% Aminostickstoff hat, gebildet,
worauf man das Xanthat in Ätznatron löst und eine basische Viskose bildet, die basische Viskose mit einer
normalen Viskose vermischt und das Gemisch zu Fäden von regenerierter Cellulose verspinnt, die eine genügende
Basizität aufweisen, damit die Fäden von Säurefarbstoffen angefärbt bzw. von Direktfarbstoffen besser
angefärbt werden können.
Versuche, eine Mischung von Cellulose mit einer aminosubstituierten Cellulose zu xanthieren, um in
einem einstufigen Verfahren eine gemischte Viskose zu erhalten, die sich verspinnen läßt, sind wegen der
unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Xanthierung der betreffenden Cellulosearten fehlgeschlagen. Es war
daher bisher notwendig, die Xänihierung jeder CeIIuIoseart
gesondert vorzunehmen und die Xanthate zu vereinigen, um dann erst die modifizierte Viskose zu
erhalten. Diese Arbeitsweise hat die Herstellung von besser anfärbbaren Fasern so kompliziert, daß diese
bisher in nicht nennenswertem Umfang hergestellt wurden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Fäden aus regenerierter Cellulose zur Verfugung zu
stellen, welche sich durch Direktfarbstoffe und Säurefarbstoffe besser anfärben lassen, und ein vereinfachtes
und wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung solcher Fäden zu entwickeln.
Gegenstand der Erfindung sind somit Fäden aus regenerierter Cellulose, die durch einen Gehalt an
einem basischen Polymeren modifiziert und gegebenenfalls vernetzt sind, die dadurch gekennzeichnet sind, daß
sie als modifizierendes basisches Polymeres Aminoäthylcellulose mit einem Gehalt von wenigstens 2
Gew.-% Stickstoff enthalten und der Stickstoffgehalt der Fäden wenigstens 0,06 Gew.-% beträgt.
Erfindungsgegenstand ist außerdem ein Verfahren zum Herstellen von Fäden aus regenerierter Cellulose,
bei welchem eine ein gelöstes basisches Polymeres enthaltende Viskose versponnen wird und die erhaltennen
Fäden verstreckt sowie gegebenenfalls mit einem Cellulose-Vernetzungsmittel umgesetzt werden, das
dadurch gekennnzeichnet ist, daß man als basisches Polymeres eine Aminoäthylcellulose mit wenigstens 2
Gew.-% Stickstoff, die in Wasser oder wäßrigem Ätznatron löslich ist, verwendet.
Die Löslichkeitswerte von Aminoäthylcellulose in wäßrigen Medien hängt von dem Aminogehalt ab.
Unterhalb von etwa 2,0% Stickstoffgehalt sind die Cellulosearten per se weder in wäßrigem Natriumhydroxyd
noch in Wasser löslich; sie müssen vielmehr chemisch modifiziert werden, z. B. durch Umwandlung
in das Xanthat, um die entsprechende Löslichkeit anzunehmen. Bei etwa 2,0% Stickstoffgehalt sind die
Aminoäthylcellulosearten nennenswert in wäßriger Ätznatronlösung von 10 gew.-%-iger Konzentration
löslich. Die Lösung muß an der unteren Grenze der Substitution nicht vollständig klar sein, jedoch sind die
ungelösten Teilchen gelatineartig und verleihen der Lösung nur eine geringe Trübung oder Opaleszenz.
Wenn der Stickstoffgehalt noch weiter ansteigt, kann die Konzentration von Natriumhydroxyd in dem
Lösungsmittel gesenkt werden, bis schließlich bei ungefähr 4% Stickstoffgehalt und darüber die Aminoäthylcellulosearten
in Wasser löslich sind. Durch Auswählen dieser Aminoäthylcellulosearten, die in wäßrigem Ätznatron oder in Wasser löslich sind, und
durch die Beseitigung derjenigen Arten, die eine Xanthierung notwendig machen, damit sie löslich
werden, wird das Verfahren zur Herstellung von besser anfärbbaren Fäden vereinfacht und verbilligt. Es ist
vorzuziehen, daß der Stickstoffgehalt der Aminoäthylcellulose 2,7-3,3 Gew.-% betragen soll, so daß der
Äther in wäßrigem Ätznatron löslich, in Wasser jedoch unlöslich ist.
Die wasserlöslichen Aminoäther, welche 4% oder mehr Stickstoff enthalten, können aus den regenerierten
Cellulosefäden in die sie eingearbeitet worden sind, ausgewaschen werden, besonders wenn die Fäden in
heiße verdünnte Säurelösungen eingetaucht werden, wie sie beim Naßfärben verwendet werden. Dieser
Nachteil läßt sich jedoch überwinden, wenn man die frisch koalierten Fäden um wenigstens 60% ihrer
ursprünglicher. Länge streckt, oder indem man die
Fäden mit einem der bekannten Cellulosevernetzungsmittel
vernetzt und insbesondere mit den permanent löslichen Vernetzungsmitteln, die in der USA-Faicii·-
schrift 30 38 777 bzw. in der britischen Patentschrift
9 50 073 beschrieben sind.
Bei der Herstellung von Aminoäthylcellulose durch
Umsetzen von Cellubse mit Amiiioäthylhydrogensulfai
und Nairiumhydroxyd ist es unwirtschaftlich, einen
Stickstoffgehalt von mehr als etwa 2,0% in ι Stufe erreichen zu wollen, während man die CeIIu! segen
zu starken Abbau schützt, und es ist wahrsclu -inlieh auf
diese Tatsache zurückzuführen, die die bisherigen Bearbeiter dieses Fachgebiets zu dem Vorschlag geführt
hat, die Xanthierung von Aniinoäthylcellulose vorzunehmen,
um sie löslich und mit Viskosearten verträglich zu machen. Es hat sich nun als möglich erwiesen, den
Stickstoffgehalt erheblich über den obenerwähnten Wert zu erhöhen, indem man die Verätherungsreaktion
wiederholt, d. h. das Umsetzen des- Aminoäihylcellulose
mit zusätzlichen Mengen an Aminoäthylhydrogensulfat und Natriumhydroxyd; man hat hierbei substituierte
Cellulosen erhalten, die sich alle in wäßrigem Nairiumhydroxyd und manche auch in Wasser lösen.
Die opaleszierenden Lösungen von manchen Aminoäthylcellulosen, die in wäßrigem Natriumhydroxyd oder
in Wasser hergestellt wurden, können zur Viskose gegeben werden, ohne im wesentlichen ihre Filtrationsund
Verspinneigenschaften zu beeinflussen, insbesondere, wenn das Mischen einige Stunden vor dem
Auspressen der modifizierten Viskose stattfindet. Man kann annehmen, daß die gelatinösen Teilchen, die das
Opaleszieren der wäßrigen Lösungen verursachen, gequollene Cellulosesegmente oder -teilchen, in einem
für die rasche Xanthierung geeigneten Zustand sind und sich daher mit überschüssigem Schwefelkohlenstoff in
der Viskose oder durch Transxanthation durch Berührung mit der Viskose lösen.
Die Kriterien, ob die Aminoäthylceilulose in ihrem wäßrigen Natriumhydroxyd-Lösungsmittel genügend
löslich ist, können weniger gut anhand des opaleszierenden
Verhaltens der Lösung, sondern am besten dadurch gefunden werden, daß man die Lösung mit einer Viskose
der erforderlichen Zusammensetzung und in den für die Herstellung erforderlichen Anteilen vermischt und das
Fiitrierungsverhalten der Viskose vor dem Vermischen und eine gewisse Zeit nach dem Vermischen, z. B. bis zu
12 Stunden, mißt Wenn das Filtrierungsverhaltens nicht zu verschieden ist, trägt der unlösliche Anteil, der das
Opaleszieren der Lösung verursacht, nicht nennenswert
zu Verspinnschwierigkeiten bei. Wenn die modifizierte Viskose jedoch deutlich schwieriger zu filtrieren ist,
sollte eine Aminoäthylceilulose mit einem höheren Stickstoffgehalt für einen weiteren Versuch verwendet
werden.
Für die Herstellung der erfindungsgemäßen Aminoäthylceilulose
in gesonderten Reaktionen der Cellulose mit aufeinanderfolgenden Mengen von Aminoäthylhydrogensulfat
und Natriumhydroxyd, ist es. ratsam, die als Nebenprodukt auftretenden Verunreinigungen aus der
als Zwischenprodukt anfallenden Aminoäthylceilulose auszuwaschen, bevor man weitere Reagenzien zugibt,
da dies die Wirksamkeit der nächsten Verätherungsreaktion verbessert Man kann jedoch die Nebenprodukte
der letzten Reaktion in der Aminoäthylceilulose lassen.
Wenn auch das Zwischenprodukt gewaschen werden sollte, so sollte es jedoch nicht erhitzt oder getrocknet
werden, da dies zu einer Vernetzung und zu einem Unlöslichmachen führer, kann. Das Endprodukt kann
> unmittelbar in dem ausgewählten Lösungsmittel, d. h.
wäßriges Natriumhydroxyd oder Wasser, gelöst werden.
Es hat sich gezeigt, daß regenerierte Cellulosefäden,
hergestellt durch Auspressen der modifizierten Viskose.
to und mit einem Gehalt von wenigstens 0,06% Stickstoff,
in einem größeren Umfang gefärbt werden können, als diejenigen aus unmodifizierter regenerierter Cellulose
mit Direktfarbstoffen, und daß ähnliche Fäden, die wenigstens 0,25% Stickstoff enthalten, leicht mit
is Saurefarbstoffen so weit gefärbt werden können, daß
der Färbegrad denjenigen von Wolle erreicht oder sogar übersteigt.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat mehrere besondere Vorteile. Da die Aminoäthylcellulosen
:o wenigstens 2 Gew.-% Stickstoff enthalten, sind sie per
se in der Viskose löslich, so daß keine zusätzliche Menge Sciiwelelkohlenstoff erforderlich ist, um die Amincäthylcellulose/Viskosemischung
homogen zu machen. Ein zweiter Vorteil ist der daß die Lösung der
is Aminoäthylcellulose in wäßrigem Ätznatron oder in
Wasser stabil ist, im Gegensatz zu den Lösungen von Xynthatderivaten von Aminoäthylcellulosen, die weniger
als 2 Gew.-% Stickstoff enthalten; sie können deshalb in beträchtlichen Mengen hergestellt und
gelagert werden. Die wäßrigen Lösungen können in die Viskose injiziert werden, unmittelbar bevor die
Mischung ausgepreßt wird, unter Verwendung der für die Injektion von Pigmenten bei den sogenannten
Spinnfärbeverfahren entwickelten Methoden. Weil der Aminogehalt der substituierten Cellulose so viel größer
ist als er bisher versucht worden ist, genügt ein kleinerer Anteil Aminoäthylcellulose, um die gewünschte Verbesserung
der Anfärbbarkeit zu erzielen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, in denen Prozente Gewichtsprozente
sind.
Eine Viskose wurde hergestellt aus 7,95% Cellulose und 5,68% Natriumhydroxyd. Diese Mischung wurde 40
Stunden lang gealtert, bis die Salzzahl etwa 6,0 erreicht hatte. Dann wurde eine Lösung, die 5,0% lösliche
Aminoäthylcellulose und 9,5% Natriumhydroxyd enthielt, in einer Geschwindigkeit von 143,6 g Lösung pro
Kilo normale Viskose injiziert. Der prozentuale Stickstoffgehalt in der festen löslichen Aminoäthylcellulose
war 3,0%.
Nach dem Injizieren wurde das Material unmittelbar durch eine 300/5 Düse in ein Spinnrad vom spezifischen
Gewicht 1,25 bei einer Temperatur von 42° C versponnen. Das Bad enthielt 9,63% Schwefelsäure, 0,99%
Zinksulfat und 19,5% Natriumsulfat. Die Eintauchlänge war 68 cm und das ersponnene Material wurde um 30%
gestreckt. Es wurde dann in Form eines Stranges mit den folgenden Lösungen behandelt:
Faserwäsche
Anzahl Gesamt- Temperatur
der dauer
Wäschen
Zusammensetzung des Bads
| Saure Vorwäsche | 1 | 10 | Raumtemperatur | 32 ml kons. Schwefelsäure pro Liter |
| weiches Wasser | ||||
| Alkalische Vorwäsche | 4 | 5 | Raumtemperatur | entmineralisiertes Wasser |
| Alkalische Vorwäsche | 2 | 5 | Raumtemperatur | weiches Wasser |
Fortsetzung
Faserwäsche
Anzahl Gesamt- Temperatur
der dauer
Wäschen Zusammensetzung des Bads
Sulfidbad
Sulfidbad
Vorbleiche
Saures Bad
Vorbleiche
Saures Bad
Abschließende Wäsche
Ausrüstung (Finish)
1 20 62GC
4 5 45° C
1 5 Raumtemperatur
1 10 Raumtemperatur
4 5 480C
2 5 480C
1 15 40°C
339 ml. 8%iges Natriumsulfid pro Liter
in weichem Wasser
weiches Wasser
weiches Wasser
32 ml. kons. Salzsäure pro Liter
entmineralisiertes Wasser
entmineralisiertes Wasser, pH 7
entmineralisiertes Wasser mit 0,1%
Natriumbicarbonat
halbneutralisierte Oleinsäure mit 0,2%
Natriumhydroxyd
Die Faser wurde dann 5 Minuten lang zentrifugiert und
bei 800C getrocknet. Nach dem Trocknen war in der knochentrockenen Faser ein prozentualer Stickstoffgehalt
von 0,28%. Die Erschöpfung eines Bads, welches den Farbstoff C. I. Acid Red 1 (0,2 g/l) enthielt, war 55%,
im Vergleich zu 5,5% bei einem normalen Garn, welches unter identischen Bedingungen, jedoch ohne die
Aminoäthylcellulose, ersponnen worden war.
Eine Viskose wurde hergestellt, die 9,13% Natriumcellulose, 6,29% Natriumhydroxyd mit einer Salzzahl
von 6,6 und einer Kugelfallviskosität von 49 Sek. bei einer Temperatur von 15° C aufwies. Hierzu wurden
1,7% Aminoäthylcellulose, bezogen auf die Cellulose der Viskose als 5,9%ige Lösung in 9,5%iger Ätznatronlösung,
injiziert Die für die Injektorlösung bereitete feste Aminoäthylcellulose enthielt durchschnittlich 2,9%
Stickstoff bei einem Bereich von 2,7 bis 3,2% Stickstoff. Die Viskose wurde in einem Bad ersponnen, das bei
64° C 6,5% Schwefelsäure, 13% Zinksulfat und 23,0% Natriumsulfat enthielt. Es wurde eine 7500 χ 4 Düse
und eine Eintauchlänge von 68 cm verwendet. Der Stickstoffwert des Produkts nach dem Waschen mit den
in Beispiel 1 angegebenen Lösungen war 0,06%. Die so erhaltene Stapelfaser hatte ein Denier von 4'/2 und war
stark gekriiuselt. Sie enthielt ungenügend Aminoäthylcellulose,
damit sie so deutlich wie Wolle gefärbt werden konnte, sie enthielt jedoch genügend von dem
erwähnten Zusatz, damit sie von Direktfarbstoffen befriedigend gefärbt werden konnte. Beim Färben mit
dem Farbstoff C. I. Direkt-Green 27 ergab sich eine Erschöpfung von 50% gegenüber einem Erschöpfungswert von 15% einer unter den gleichen Bedingungen
ersponnenen Faser, jedoch ohne Aminoäthylceliulose.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei jedoch die ursprüngliche Aminoäthylcelluloselösutig
durch eine 60 gew.-%-ige Lösung von Aminoäthylcellulose mit 4,3 Gew.-% Stickstoff in Wasser ersetzt
wurde. Die ersetzte Lösung wurde mit einer Menge von 100g pro kg Viskose injiziert.
Der Stickstoffgehalt der knochentrockenen Faser war 0,25%, fiel jedoch, sobald die Faser mit 2%iger
wäßriger Schwefelsäure 1 Stunde lang bei 95°C ausgewaschen wurde.
Das Verfahren wurde mit frisch zentrifugierter Faser wiederholt, die mit einer Lösung imprägniert wurde,
welche 3,5% Formaldehyd, 3,5% Magnesiumchlorid enthielt. Die Faser wurde bis zu einem Flüssigkeitsgehalt
von 75% der Cellulose ausgequetscht Danach wurde die Faser bei 82° C getrocknet und 4 Min. lang bei
1600C gehärtet. Der Stickstoffgehalt der raser war
wiederum 0,25%, konnte aber nicht mehr bestimmt werden, nachdem die Faser eine Stunde lang in 2%ige
Schwefelsäure eingetaucht worden war.
Das Verfahren des Beispiels 3 wurde mit den frisch koagulierten Fäden wiederholt, die mit einem Zugverhältnis
von 1,6 :1 gestreckt worden waren. Die fertigen Fäden enthielten 0,28 Gew.-% Stickstoff und zeigten
selbst ohne Vernetzung der Cellulose keinen nennenswerten Verlust an Stickstoff, wenn sie mit 2%iger
Schwefelsäure 1 Stunde lang bei 95° C ausgelaugt wurden.
Claims (5)
1. Fäden aus regenerierter Cellulose, die durch einen Gehalt an einem basischen Polymeren
modifiziert und gegebenenfalls vernetzt sind, d a durch gekennzeichnet, daß sie als modifizierendes
basisches Polymeres Aminoäthylcellulose mit einem Gehalt von wenigstens 2 Gew.-%
Stickstoff enthalten und der Stickstoffgehalt der ,0
Fäden wenigstens 0,06 Gew.-°/o beträgt
2. Fäden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Stickstoffgehalt wenigstens 0,25 Gew.-%
beträgt
3. Verfahren zum Herstellen von Fäden aus regenerierter Cellulose gemäß Anspruch 1 und 2, bei
welchem eine ein gelöstes basisches Polymeres enthaltende Viskose versponnen wird und die
erhaltenen Fäden verstreckt sowie gegebenenfalls mit einem Cellulose-Vernetzungsmittel umgesetzt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß man als basisches Polymeres eine Aminoäthylcellulose mit
wenigstens 2 Gew.-% Stickstoff, die in Wasser oder wäßrigem Ätznatron löslich ist, verwendet
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Aminoäthylcellulose verwendet,
die einen Stickstoffgehalt von 2,3 bis 2,7 Gew.-°/o Stickstoff aufweist und in wäßrigem Ätznatron
löslich ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Aminoäthylcellulose verwendet,
die einen Stickstoffgehalt von wenigstens 4 Gew.-% aufweist und in Wasser löslich ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB56592/67A GB1243194A (en) | 1967-12-13 | 1967-12-13 | The manufacture of more dyeable regenerated cellulose filaments |
| GB5659267 | 1967-12-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1814565A1 DE1814565A1 (de) | 1969-07-24 |
| DE1814565B2 DE1814565B2 (de) | 1977-03-24 |
| DE1814565C3 true DE1814565C3 (de) | 1977-11-17 |
Family
ID=
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