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CH441586A - Verfahren zur Herstellung von Perylentetracarbonsäureimiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Perylentetracarbonsäureimiden

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Publication number
CH441586A
CH441586A CH628364A CH628364A CH441586A CH 441586 A CH441586 A CH 441586A CH 628364 A CH628364 A CH 628364A CH 628364 A CH628364 A CH 628364A CH 441586 A CH441586 A CH 441586A
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CH
Switzerland
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acid
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zinc
condensation
quinoline
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CH628364A
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Willy Dr Braun
Ernst Dr Anton
Original Assignee
Basf Ag
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09B43/15Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents with polycarboxylic acids with formation of cyclic imides of ortho- or peri- dicarboxylic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Perylentetracarbonsäureimiden       Diese Erfindung     betrifft    ein neues     Verfahren,    nach       dem    auf besonders vorteilhafte Weise Farbstoffe der       Perylentetracarbonsäureimi.d-Reihe    hergestellt werden  können.  



  Die Herstellung von     Küpenfarbstoffen    :durch Um  setzung von     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäure    oder  deren     Anhydrid    mit primären Aminen ist bekannt. Die  Kondensation wird im allgemeinen mit einem grösseren       Überschuss    des     betreffenden    Amins bei erhöhter Tem  peratur ausgeführt. Nach anderen Literaturangaben  gelingt diese     Umsetzung    auch mit einem geringen       Überschuss    des Amins bei Anwesenheit eines hochsie  denden     Verdünnungsmittels,    z. B.

   Nitrobenzol oder       o-Dichlorbenzol,    und eines de Wasserabspaltung för  dernden Mittels, wie wasserfreien     Zinkchlorids    oder  Eisenchlorids. Auch in der deutschen     Auslegeschrift     <B>1128</B> 584 und der deutschen Patentschrift<B>1132</B> 272  und in der belgischen Patentschrift 580 343 wird für  die Umsetzung der     Perylentetracarbonsäure    mit den  verschiedensten Aminen als Katalysator und wasser  entziehendes Mittel Zinkchlorid empfohlen. Derartige       Kondensationsmittel    sind um so wichtiger, je schwä  cher basisch und damit reaktionsträger das betreffende  Amin -ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Kondensation  von     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäure    oder deren       Anhydrid    mit Aminen vorteilhafter beeinflusst wird,  wenn man als Kondensationshilfsmittel Zink- oder       Cadmiumsalze    organischer     Carbonsäuren    benutzt. Bei  der     erfindungsgemässen    Arbeitsweise erhält man rei  nere Kondensationsprodukte, die Reaktionszeiten sind  kürzer und die Umsetzungen können bei tieferen. Tem  peraturen ausgeführt werden. Vor allem mit schwach  basischen Aminen verläuft die Kondensation wesent  lich glatter.  



  Die organischen Anionen der bei dem neuen Ver  fahren verwendeten Zink- und     Cadmiumsalze    können  von     aliphatischen,        hydroaromatischen,    aromatischen,       aromatisch-aliphatischen    und     heterocyclischen        Carbon-          säuren        stammen.    Auch mehrbasische     Carbonsäuren       sind geeignet, z. B. zweibasische Säuren wie     Phthal-          säure.    Die Fettsäuren sind im allgemeinen technisch  und wirtschaftlich besonders gut zugänglich.

   Die Ver  wendung .ihrer Zink-     und.        Cadmiumsalze    ist daher be  sonders empfehlenswert, beispielsweise     Zinkformiat,     Zinkacetat,     Zinkpropionat,        Zinkbutyrat,        Zinkstearat.     Die Zinksalze der     Hexahydrobenzoesäure,    der     Benzoe-          säure,    der     Phthalsäure,    der     Phenylessigsäure,    der Niko  tinsäure und die entsprechenden     Cadmiumsalze,    wie       Cad@miumacetat,

      seien ebenfalls als Beispiele     erfin-          d:ungsgemäss    zu     verwendender        Salze    genannt. Auch  Gemische von Salzen verschiedener organischer Säuren  können verwendet werden. Es ist jedoch nicht erfor  derlich, die fertigen Zink- oder     Cadmiumsalze    in das  Reaktionsgemisch zu geben; man kann vielmehr auch  Zinkoxyd oder     Cadmiumhyd:roxyd    hinzufügen und die  Oxyde im Reaktionsgemisch mit der betreffenden     Car-          bonsäure    in die Salze überführen.

   Als Kondensations  mittel genügen bereits 0,1 bis 1     Mol    der organischen  Salze, bezogen auf     Perylentetracarbonsäure    oder ihr       Anhydrid.    Auch grössere Mengen können benutzt wer  den.  



  Die Kondensation wird     zweckmässigerweis.e    in  hochsiedenden Lösungsmitteln ausgeführt, z. B. in     Tri-          chlorbenzol,        Diphenyl,        Dphenylenoxyd,    dem flüssigen       eutektischen    Gemisch von     Diphenyl    und     Diphenylen-          oxyd    oder     Diäthylanilin.    Ganz besonders eignet sich       Chinolin.    In manchen Fällen ist es zweckmässig, Ge  mische von Lösungsmitteln, beispielsweise ein Gemisch  von     Trichlorbenzol    und     Ch:

  inolin,    als Kondensations  medium zu verwenden. Beim Arbeiten in hochsieden  den Lösungsmitteln bei ungefähr 200  C oder darüber  erhält man. besonders reine Produkte. Die obere Tem  peraturgrenze kann in manchen Fällen bis ungefähr  330  C gewählt werden. Bei Verwendung niedriger sie  dender     Lösungsmittel,    z. B.     Pyridin,    empfiehlt es sich,  die Kondensation im genannten Temperaturbereich in       Druckgefässen    auszuführen.  



  Abgesehen von den Vorteilen,     dce    das neue Ver  fahren dadurch herbeiführt, dass es     mildere    Kondensa-           tionsbedingungen    erlaubt,     bewährt    es sich     auch    beson  ders bei der Umsetzung der     Perylentetracarbonsäure     mit solchen Aminen, die sich unter der Einwirkung  von Zink- oder Eisenchlorid verändern und Nebenre  aktionen eingehen, denn beispielsweise bildet das       4-Aminoazobenzol    unter den bekannten Bedingungen       indulinartige    Verbindungen als Nebenprodukte,     die     eine Trübung der entstehenden Farbstoffe bewirken.

    Mit     o-Amino-azotoluol,        4-Amino-2-methyl-4'-chlor-          azobenzol    oder     4-Phenylazo-l-naphthylamin    gelingt  die Kondensation nach dem Verfahren: dieser Erfin  dung     ebenfalls    ohne Nebenreaktion des angewandten  Amins. Ein weiterer     Vorteil    des     neuen    Verfahrens be  steht darin, dass Schwierigkeiten, die häufig bei der  Aufarbeitung der unter Verwendung von Zinkchlorid  oder Eisenchlorid hergestellten Kondensationsprodukte  auftreten, nicht zu beobachten     sind.     



  Besonders wertvoll ist das neue Verfahren bei sol  chen aromatischen     Aminen,    die sich     unter    den übli  chen     Bedingungen    nur sehr schwer oder überhaupt  nicht mit     Perylentetracarbonsäure    oder ihrem     Anhy-          drid    kondensieren lassen, wie beispielsweise bei     Ami-          noanthrachinonen.    Nach der deutschen Patentschrift  386 057, Beispiel 3, Nachsatz, soll sich.

       Aminoanthra-          chinon    mit     Perylentetracarbonsäure    leicht und glatt zu  den entsprechenden     Imidfarbstoffen        umsetzen.    Es ist  jedoch, im Gegensatz zu den Angaben der genannten  Patentschrift, nicht möglich, unter den dort angegebe  nen Bedingungen, also ohne ein Kondensationsmittel,  diese Farbstoffe zu erhalten. Selbst mit Zinkchlorid  verläuft die     Umsetzung        unbefriedigend    und führt zu  uneinheitlichen Produkten.  



  Als     Aminoanthrachinone    können     beispielsweise        a-          oder        r,-Aminoanthrachinon,    die noch weitere     Substi-          tuenten    tragen können, verwendet werden. Auch       1,2-Diaminoanthrachinon    lässt sich in     Gegenwart    der  genannten Zink- oder     Cadmiumsalze    glatt     mit        Perylen-          3,4,9,10-tetracarbonsäure    oder     ihrem        Anhydrid    umset  zen.

   Dabei entsteht ein violetter     Küpenfarbstoff    mit  guten     Echtheiten,    der auf andere Weise gut saugbar  und in dieser Reinheit nicht erhältlich ist.  



  Nach dem Verfahren dieser Erfindung erhält man  Verbindungen, die unmittelbar oder nach üblicher       Zubereitung    als Farbstoffe oder     Farbstoffzwischenpro-          dukte    verwendet werden können. Einige der erfin  dungsgemäss erhältlichen Verbindungen sind     wertvolle     Pigmente, die sich nach     Überführung    in     feinverteilte     Form zum Färben von organischen Erzeugnissen, wie  Lacken, plastischen Massen, als Druckfarben oder zum  Spinnfärben von Kunstfasern, eignen.

   Andere Verfah  rensprodukte sind     Küpenfarbstoffe,    die in manchen  Fällen eine für     Perylimidfarbstoffe.    überraschend gute       Sodakochechtheit    zeigen.  



  Die in den folgenden     Ausführungsbeispielen    ge  nannten Teile beziehen     sich    auf Gewichtsteile.     Volum-          teile    verhalten sich zu -den Gewichtsteilen wie das Liter  zum Kilogramm unter Normalbedingungen. Die Tem  peraturangaben bedeuten: Celsiusgrade.

      <I>Beispiel 1</I>  9,8 Gewichtsteile     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäu-          redianhydrid,    12,5     Gewichtsteile        4-Amino-azobenzol     und 4,6 Gewichtsteile     kristallisiertes    Zinkacetat werden  unter Rühren nacheinander in 130     Volumteile        Chino-          lin    eingetragen.

   Das Gemisch wird unter Durchleiten  eines schwachen Luft- oder Stickstoffstromes auf 230    bis 235  erhitzt und 1 Stunde bei dieser Temperatur       gehalten.    Das in Gestalt derber roter Kristalle abge  schiedene     Kondensationsprodukt    wird bei 100  abge  saugt, mit     Chinolin,    :dann mit Methanol und schliess  lich mit Wasser gewaschen. Zur Entfernung etwa noch  vorhandener     Perylentetracarbonsäure    wird mit ver  dünnter Natronlauge ausgekocht, darauf mit     heissem     Wasser neutral gewaschen und getrocknet.

   Man erhält  das     Perylenr-3,4,9,10-tetracarbonsäure-bis-[4-phenyl-          azo]-phenyl-imid    in vorzüglicher Ausbeute und in     gros-          ser        Reinheit.     



       Ersetzt    man das     Chinolin    in obigem Beispiel durch       Diäthylannlin,        Trichlorbenzol,        Diphenyl,        Diphenylen-          oxyd    oder deren     eutektisches    Gemisch:, so erhält man  ein     ähnliches    Ergebnis.    <I>Beispiel 2</I>  0,5 Teile fein gepulvertes Zinkoxyd und 0,75 Teile  Eisessig werden in 110     Volumteile        Chinolin    eingetra  gen.

   Man erwärmt auf 100  und gibt dann nacheinan  der 9,8 Teile     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäure-dian-          hydrid    und 12,5 Teile     4-Aminoanzobenzol    zu. Unter  Durchleiten eines schwachen Luft- oder Stickstoffstro  mes wird nun. zum Sieden     erhitzt    und darauf das Reak  tionsgemisch 1 Stunde bei 230 bis 235  gehalten. Das  kristallin abgeschiedene     Kondensationsprodukt    wird  bei 100  abgesaugt und wie in Beispiel 1 beschrieben  aufgearbeitet. Es entspricht dem nach diesem Beispiel  erhaltenen Farbstoff.  



  Ersetzt man in obigem Beispiel die Essigsäure  durch 0,7 Teile Ameisensäure 85     oloig,    durch 0,95  Teile     Propionsäure    oder durch 3,5 Teile     Stearinsäure,     so gelangt man zu einem     ähnlichem    Ergebnis.  



  <I>Beispiel 3</I>  1 Teil fein gepulvertes Zinkoxyd und 3,1 Teile       Benzoesäure    werden in 100     Volumteile        Chinolin    einge  tragen. Nach dem Erwärmen auf 100  werden zugefügt  9,8 Teile     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäure    und 15  Teile     4-Amino-azobenzol.    Man erhitzt unter Durchlei  ten eines schwachen Luft- oder Stickstoffstromes 2  Stunden auf 230 bis 235 . Man arbeitet das     Reak#          tionsgemisch    auf die in Beispiel 1 beschriebene     Weise     auf. Die erhaltene Verbindung entspricht dem nach  Beispiel 1 hergestellten Farbstoff.  



  Ersetzt man in obigem Beispiel die     Benzoesäure     durch 4,2 Teile     Phthalsäure,    durch 3,4 Teile     Phenyles-          s:igsäure,    durch 3,2 Teile     Hexahydrobenzoesäure    oder  durch 3,1 Teile     Nikotinsäure,    so gelangt man zu     einem          ähnlichen    Ergebnis.  



  <I>Beispiel 4</I>  19,6 Teile     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäure-dian-          hydrid,    34 Teile     o-Amino-azotoluol    und 9,2 Teile kri  stallisiertes Zinkacetat werden in 200     Volumteile        Chi-          nolin    eingetragen. Das Gemisch wird unter Durchleiten  von Luft oder Stickstoff 1 Stunde auf 230 bis 235        erhitzt.    Das kristallisiert abgeschiedene Kondensations  produkt wird bei ungefähr 100  abgesaugt und auf die  In Beispiel 1 beschriebene Weise aufgearbeitet. Es fällt  in Form von roten Kristallen an, die sich in Schwefel  säure rot mit blauer Fluoreszenz lösen. Die Farbe der       Küpe    ist violett.

   Die Verbindung ist     gelbstichiger    als  der Farbstoff nach Beispiel 1. Sie besitzt die Konstitu  tion    
EMI0003.0001     
    <I>Beispiel 5</I>  Ersetzt man in Beispiel 4 das     o-Amino-azotoluol       durch 30,6 Teile     2-Methyl-4-amino-4'-chlor-azobenzol,     so erhält man den Farbstoff der     Konstitution     
EMI0003.0005     
    die in Form roter Nadeln anfallende Verbindung     küpt     violett und löst sich in Schwefelsäure mit blauroter  Farbe.  



  <I>Beispiel 6</I>  110     Volumteile        Chinolin,    9,8 Teile     Perylen-          3,4,9,10-tetracarbonsäureanhydrid,    15,5     Teile    4-Phen-         ylazo-l-naphlhyl-amin    und 4,6 Teile     Zinkacetat    wer  den unter Durchleiten eines schwachen Stickstoffstro  mes 6 Stunden auf 230 bis 235  erhitzt. Man saugt das  rote Kondensationsprodukt bei 100  ab und arbeitet in  der üblichen Weise auf. Der Farbstoff hat die Konsti  tution  
EMI0003.0014     
    Er färbt Baumwolle aus violetter     Küpe    in blaustichig  roten Tönen an. In Schwefelsäure löst er sich blaurot  mit blauer Fluoreszenz.  



  <I>Beispiel 7</I>  39,2     Gewichtsteile        P:erylen-3,4,9,10-tetracarbon-          säuredianhydrid,    56 Gewichtsteile 1-Amino-anthrachi-         non    und 18 Gewichtsteile Zinkacetat werden in 120       Volumteilen        Chinolin    unter     Durchleiten    von Luft oder       Stickstoff    5 Stunden auf 230 bis 235  erhitzt. Die ab  geschiedenen roten, plattenförmigen Kristalle werden       bei    ungefähr 150  abgesaugt, mit heissem     Chinolin,     Alkohol und Wasser gewaschen, dann mit verdünnter  Natronlauge aufgekocht, neutral gewaschen und ge  trocknet.

   Der erhaltene Farbstoff hat die Konstitution  
EMI0003.0026     
    Er löst sich in konzentrierter Schwefelsäure blaurot mit  blauer Fluoreszenz. In organischen Lösungsmitteln .ist  er     äusserst    schwer löslich. Baumwolle wird aus violet  ter     Küpe    in     Rosa-Tönen.    angefärbt.  



  Ersetzt man in obigem Beispiel das     1-Amino-an-          thrachinon    durch     2-Amino-anthrachinon,    so erhält  man blaurote Kristalle, die sich in Schwefelsäure rot  mit     blauer        Fluoreszenz        lösen    und     Baumwolle    aus blau  roter     Küpe    blaustichig rot färben.

      <I>Beispiel 8</I>  3,9 Teile     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäure-dian-          hydrid,    6 Teile     1,4-Diamino-2-acetyl-anthrachinon    und  1,8 Teile Zinkacetat werden in 110 Teilen     Chinolin    2       Stunden    auf 230 bis 235  erhitzt. Die abgeschiedenen  dunkel blauroten Kristalle werden bei 100  abgesaugt  und wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben  weiterbehandelt. Die     Verbindung    hat     die    Konstitution  
EMI0003.0045     
      und löst sich in     konzentrierter    Schwefelsäure mit blau  violetter Farbe.

   Baumwolle wird aus violetter     Küpe    in       Bordotönen    gefärbt.  



  <I>Beispiel 9</I>  19,6 Teile     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonSäure-dian-          hydrid,    30 Teile 1,2     Diamido-anthrachinon    und 9,2  Teile Zinkacetat werden mit 300 Teilen     Chinolin    unter  Durchleiten eines schwachen Stickstoffstromes 6 Stun  den auf 230 bis 235      erhitzt.    Das     dunkelviolette     Reaktionsprodukt wird bei 150  abgesaugt, mit     heis-          sem        Chinolin,    Alkohol und Wasser gewaschen, mit  verdünnter Natronlauge ausgekocht, mit Wasser neu  tral gewaschen und getrocknet.

   Es hat     vermutlich        die     Konstitution  
EMI0004.0015     
    Es löst sich in Schwefelsäure blaugrün und färbt  Baumwolle aus violetter     Küpe    in kräftigen violetten  Tönen mit ausgezeichneten     Echtheiten.       <I>Beispiel 10</I>  9,8 Teile     Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäureanhy-          drid,    9 Teile     2-Amino-pynmidin    und 4,

  6 Teile Zink  acetat wenden mit 110     Volumteilen        Chinolin        unter          Durchleiten    eines Stickstoffstromes 1 Stunde zum Sie  den     erhitzt.    Die     abgeschiedenen    dunkelblauroten, plat  tenförmigen Kristalle werden bei 100  abgesaugt und  in der     üblichen        Weisse    aufgearbeitet. Das Reaktionspro  dukt löst sich in Schwefelsäure mit blauroter Farbe. Es  färbt Baumwolle aus violetter     Küpe    in rosa Tönen und       besitzt    die folgende     Konstitution     
EMI0004.0032     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Peryl.entetracarbon- säureimiden durch Kondensation von Perylen- 3,4,9,10-tetracarbonsäure oder deren Anhydrid mit Aminen in organischem Medium, dadurch gekenn- zeichnet, dass man Zink- oder Cadmium.salze organi scher Carbonsäuren als Kondensationshilfsmittel ver wendet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zink- oder Cadmiumsalze im Reaktionsgemisch aus Zinkoxyd oder Cadmiumhydr- oxyd und organischen Carbonsäuren gebildet werden.. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man die Zink- oder Cadrniumsalze der Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Butter säure, Stearinsäure, Benzoesäure, Phthalsäure, Hexa- hydrobenzoesäure, Phenylessigsäure oder Nikotinsäure verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kondensation in Chinolin oder einem Chinolin enthaltenden Gemisch ausgeführt wird.
CH628364A 1964-05-14 1964-05-14 Verfahren zur Herstellung von Perylentetracarbonsäureimiden CH441586A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001092420A3 (de) * 2000-05-29 2002-06-20 Radiant Color N V Perylenfarbstoffe mit persistenter fluoreszenz durch sterische aggregationshinderung

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