[go: up one dir, main page]

CH432803A - Anschlagvorrichtung für Tischfräsen - Google Patents

Anschlagvorrichtung für Tischfräsen

Info

Publication number
CH432803A
CH432803A CH316465A CH316465A CH432803A CH 432803 A CH432803 A CH 432803A CH 316465 A CH316465 A CH 316465A CH 316465 A CH316465 A CH 316465A CH 432803 A CH432803 A CH 432803A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
stop
guide rail
tool
stop device
carrier
Prior art date
Application number
CH316465A
Other languages
English (en)
Inventor
Schneider Karl
Original Assignee
Striffler Max Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Striffler Max Kg filed Critical Striffler Max Kg
Publication of CH432803A publication Critical patent/CH432803A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/001Stops, cams, or holders therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F5/00Slotted or mortised work
    • B27F5/02Slotting or mortising machines tools therefor
    • B27F5/12Slotting or mortising machines tools therefor for making holes designed for taking up fittings, e.g. in frames of doors, windows, furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description


      Anschlagvorrichtung        für        Tischfräsen       Die Erfindung     betrifft    eine Anschlagvorrichtung für  Tischfräsen, mit einer auf dem Maschinentisch     befestig-          baren    Führungsschiene und mindestens einem in deren  Längsrichtung verschiebbaren, feststellbaren Anschlag  träger, der mit einer zur Längsrichtung der Führungs  schiene parallelen und zum Maschinentisch lotrechten,  der Führungsschiene abgekehrten Anlagefläche und  einem hinter diese schwenkbaren Anschlag versehen ist.  



  Bei den bekannten Anschlagvorrichtungen dieser  Art werden die Anschlagträger, deren Anschläge als  einschiebbare Stifte ausgebildet sind, auf Grund eines  angezeichneten Werkstückes oder mittels eines auf der  Führungsschiene vorgesehenen Massstabes eingestellt.  Da ausserdem die Führungsschiene nur auf einer Seite  des Werkzeuges angeordnet ist, sind diese bekannten  Anschlagvorrichtungen zum Herstellen von Aussparun  gen für     Beschlagteile    von     Dreh-Kipp-Fenstern        mit    ein  gelassenen Übertragungselementen nicht geeignet.  



  Bei diesen Fenstern liegen die Übertragungselemente  verdeckt. In das Flügelholz müssen daher an der Unter  seite und mindestens einer Hochseite des Fensterflügels  Stangennuten für die Treibstangen und Aussparungen  für die sogenannten     Schliesser,    Eckgetriebe und     Eckum-          lenkungen    eingefräst werden. Die Lage der Aussparun  gen ist durch die Treibstangen bestimmt, deren Nuten in  die     Kuppelzähne    der     Beschlagteile    eingreifen und diese  dadurch mit dem Antrieb kuppeln.  



  Da die Lage der     Aussparungen    von den verwendeten  Treibstangen abhängt,     wurden    bisher die für die An  zeichnung der Aussparungen auf dem Werkstück erfor  derlichen Masse von der Treibstange abgenommen und  auf das Werkstück übertragen. Sowohl beim Übertragen  als auch beim Anzeichnen der     Beschlagsitze    auf den       Fensterflügeln    können aber Fehler unterlaufen. Aber  auch das Anzeichnen der Sitze mittels der Treibstange,  die in diesem Falle in eine Eckschablone eingehängt und  auf den Fensterflügel aufgelegt wird, erfordert Sorgfalt  und weist den Nachteil auf, dass jedes Fenster ange  zeichnet werden muss.  



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe     zugrunde,    eine    Anschlagvorrichtung zu schaffen, die ein Anzeichnen  der     Beschlagsitze    überflüssig macht und deren An  schläge leicht und fehlerfrei einstellbar sind. Diese Auf  gabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der An  schlagträger einen in eine Treibstange     einhängbaren     Nocken aufweist, dem ein in die Treibstange     einhäng-          barer,    an der Führungsschiene     in    einem Abstand von  der Werkzeugachse befestigter Nocken zugeordnet ist.  



  Durch diese Ausbildung der Anschlagvorrichtung  kann der Anschlag mittels einer Treibstange eingestellt  werden. Die Einstellung kann einfach, weil nur die  Treibstange in die Nocken eingehängt zu werden  braucht, und fehlerfrei durchgeführt werden, weil keine       Übertragungs-    oder     Anzeichnungsfehler    auftreten kön  nen.  



  Vorzugsweise kann der Anschlag eine ebene     An-          schlagfläche    aufweisen. Dadurch     kann    eine sichere An  lage des Werkstückes gewährleistet werden, auch wenn  schon Aussparungen an den Ecken für die Eckbeschläge  vorhanden sind.  



  Da Aussparungen immer in mindestens zwei Schen  kel eines Fensterflügels eingearbeitet werden müssen,  kann die Führungsschiene     zweckmässigerweise    zwei auf  diametral gegenüberliegenden Seiten des Werkzeuges  angeordnete, miteinander fluchtende Teilstücke aufwei  sen, die je mindestens mit einem Anschlagträger verse  hen sind, dessen Anschlag dem Werkzeug zugekehrt ist.  Dadurch ist es     möglich,    einen Fensterflügel immer an  derselben Ecke anzuschlagen. Dies ist     deshalb    wichtig,  weil der mittels der Treibstange bestimmte Abstand       ebenfalls    von der den beiden Schenkeln gemeinsamen  Ecke aus, in der der     Eckbeschlagteil    sitzt, bestimmt  wird.  



  Bei einer vorteilhaften     Ausführungsform    sind die  Teilstücke der     Führungsschiene    unter Bildung einer       Aussparung    für das Werkzeug mittels eines     Mittelstük-          kes    miteinander verbunden und am Maschinentisch be  festigt. Das Mittelstück kann     zweckmässigerweise    eine  über dem Werkzeug angeordnete, abnehmbare Konsole  aufweisen, die     mit    einer auf die Werkzeugachse aus-           richtbaren        Zentrierbohrung    und den Nocken versehen  ist.

   Dadurch ist es sehr einfach, die an der Führungs  schiene vorgesehenen Nocken in die richtige Lage  bezüglich der     Werkzeugachse    zu bringen. Es braucht  dazu nur die     Zentrierbohrung    auf die Werkzeugachse  ausgerichtet zu werden.  



  Bei einer     vorteilhaften        Ausführungsform    ist eine  wahlweise von beiden Enden der Führungsschiene in  diese einschiebbare, in wählbarer     Einschiebtiefe    mittels  einer ohne     Hilfsmittel        betätigbaren    Klemmvorrichtung  feststellbare Verlängerungsschiene vorgesehen, an der  ein     Anschlagträger    befestigt ist, der in der Arbeitslage  oben und unten je einen mit einer     Auflagefläche    für die  Treibstange versehenen Nocken     aufweist.    Die Länge der  beiden gleich lang ausgebildeten Teilstücke der Füh  rungsschiene kann in diesem Falle Fenster     mittlerer     Grösse angepasst sein.

   Dadurch ist die Vorrichtung  weder im Betrieb noch beim Versand sperrig. Grosse  Fenster können dann mit     Hilfe    der Verlängerungs  schiene bearbeitet werden.  



  Zur Herstellung von     Aussparungen    für Eckgetriebe  und     Eckumlenkungen    kann die Anschlagvorrichtung  zwei weitere Anschlagträger aufweisen, von denen der  von der Arbeitsseite aus gesehen rechts neben dem  Werkzeug angeordnete Anschlagträger     zweckmässiger-          weise        mit    einem um eine horizontale Achse hinter die  Anschlagfläche schwenkbaren Winkelanschlag versehen  ist. Durch diesen Winkelanschlag ist vermieden, dass  beim Einschneiden der     Eckaussparung    ein Vorschieben  des Werkstückes in der Schnittrichtung der Säge erfor  derlich ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    der  Vorrichtung gemäss der     Erfindung    dargestellt. Es zei  gen:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,       Fig.2    eine Draufsicht der Vorrichtung gemäss       Fig.    1,       Fig.    3 einen vergrössert dargestellten Ausschnitt der       Fig.    2,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    3,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V    der     Fig.    3,

         Fig.6    einen Schnitt nach der Linie     VI-VI    der       Fig.    4,       Fig.7    einen Schnitt nach der Linie     VII-VII    der       Fig.    2,       Fig.    8 einen Schnitt nach der Linie     VIII-VIII    der       Fig.    2,       Fig.    9 einen Schnitt nach der Linie     IX-IX    der     Fig.    2,       Fig.    10 einen Schnitt nach der Linie     X-X    der     Fig.    2,

         Fig.    11 eine Teilansicht eines Fensterflügels, bei dem  die Lage der herzustellenden Aussparungen in Abhän  gigkeit von den zu verwendenden Treibstangen ange  deutet ist,       Fig.    12a bis 12f die Lage der zur Herstellung der       Aussparungen    gemäss     Fig.    11 eingestellten Anschläge  und die     jeweilige    Lage und Bewegungsrichtung .des  Werkstückes beim Herstellender Aussparungen, in der  Bearbeitungsfolge geordnet.  



  Auf einem Maschinentisch 1 einer Tischfräse mit  einem Werkzeug 2 liegt eine als Ganzes     mit    3 bezeich  nete     Führungsschiene    auf. Die     Führungsschiene    3 be  steht aus zwei auf diametral gegenüberliegenden Seiten  des Werkzeuges 2 angeordneten, miteinander fluchten  den Teilstücken 4 bzw. 5, die mittels eines brückenarti  gen Mittelstückes 6 unter Bildung einer     Aussparung    für  das Werkzeug 2 miteinander verbunden sind.  



  Auf der dem Werkzeug 2 zugekehrten Seite 6' ist am         Mittelstück    6 eine Konsole 7 mittels Passstiften 8 und  einer Schraube 9 lösbar befestigt. Die Konsole 7, deren  Oberfläche in der Ebene der Oberflächen 4' und 5' der  Teilstücke 4 bzw. 5 liegt, ist mit einer     Zentrierbohrung     10 versehen. Wenn diese     Zentrierbohrung    auf die  Werkzeugachse ausgerichtet ist, weist die Führungs  schiene die richtige Lage     bezüglich    des     Werkzeuges    2 auf.  Mittels Schrauben 11 o. dgl. im Mittelstück wird sie in  dieser Lage am Maschinentisch 1 befestigt.

   Die Konsole  7, die zum Wechsel des Werkzeuges 2 abnehmbar ist,  dient ausserdem als Schutzplatte über dem Werkzeug 2  und zur Befestigung einer     Fingerschutzvorrichtung    12.  



  Auf den beiden Teilstücken 4 und 5 der Führungs  schiene 3 sind je zwei Anschlagträger 13 und 14 bzw. 15  und 16 verschiebbar und feststellbar angeordnet. Die  Anschlagträger sitzen auf einer an der Vorderseite 4"  bzw. 5" der als     Rechteckrohr    ausgebildeten Teilstücke 4  bzw. 5 befestigten, im     Profil        T-förmigen    Gleitschiene  17. Da die Anschlagträger im Prinzip alle gleich ausge  bildet sind, ist im folgenden nur der Anschlagträger 13  im einzelnen erläutert.  



  Wie     Fig.    6 zeigt, ist der Anschlagträger mit einer Nut  18 versehen, die den nach oben gerichteten Arm der  Gleitschiene 17 umfasst. Unter dem Träger 13 ist ein  Klemmstück 19 mit einer Nut 20 angeordnet, die den  nach unten gerichteten Arm der Gleitschiene 17     um-          fasst.    Mittels einer mit einem Handhebel 21 versehenen  Schraube 22 kann das Klemmstück 19 gegen den Träger  13 .gezogen und damit der Träger ohne Spiel festge  klemmt werden. Auf einem Zapfen 23, der im Abstand  von einer zur     Tischfläche    lotrechten     Anlagefläche    24  mit vertikaler Achse am Träger 13 befestigt ist, ist ein  Anschlag 25 schwenkbar gelagert.

   Der Schwenkbereich  des Anschlages ist durch einen im Träger sitzenden  Hohlstift 27, der in eine     Bohrung    des Anschlages 25  ragt, begrenzt. Eine Schenkelfeder 26, deren längerer  Schenkel im Hohlstift 27 befestigt ist und deren kürzerer  Schenkel am Anschlag 25 anliegt, sucht diesen mög  lichst weit aus der     zur    Längsachse der     Führungsschiene          parallelen    Richtung     herauszuschwenken.    In dieser     äus-          sersten    Schwenkstellung, in die sich der Anschlag 25  selbsttätig einstellt, steht eine zur Tischfläche lotrechte       Anschlagfläche    28 im rechten Winkel zur Anlagefläche  24.

   In der anderen Endstellung steht der Anschlag 25  vollständig hinter der Anlagefläche 24.  



  Auf der der     Anlagefläche    24 abgekehrten Seite des  Trägers 13 ist ein vorstehender, bis nahe zur Oberfläche  4' der     Führungsschiene    reichender Nocken 29 in einem  bestimmten Abstand von einer durch die Anschlagfläche  28 gelegten Ebene befestigt. Diesem ist ein auf der Kon  sole 7 befestigter Nocken 30     zugordnet.    Zur Einstellung  des Anschlagträgers 13 wird auf die Konsole 7 und die  Oberfläche 4' der     Führungsschiene    eine Treibstange 46       (Fig.    11) aufgelegt und in die Nocken 29 und 30 einge  hängt.  



  Der Anschlagträger 15 ist in gleicher Weise wie der  Anschlagträger 13, nur spiegelbildlich zu diesem ausge  bildet. Seinem Nocken 32 ist auf der Konsole 7 ein  Nocken 31 zugeordnet, so dass auch der Anschlagträger  15 mittels einer Treibstange einstellbar ist.  



  Der von der Arbeitsseite aus gesehen links neben  dem Werkzeug 2 angeordnete Träger 16 unterscheidet  sich von den Anschlagträgern 13 und 15 nur dadurch,  dass der Anschlag mit dem Träger einen stumpfen und       keinen    spitzen     Winkel    bildet und dass er keinen Nocken  aufweist. Der rechts neben dem Werkzeug angeordnete       Anschlagträger    14     (Fig.    7) weist anstelle eines um eine      vertikale Achse schwenkbaren Anschlages einen um  eine horizontale Achse 33 schwenkbaren Winkelan  schlag 34 auf.

   Die Schwenkachse 33 dieses     Winkel-          anschlages    34, der mit einer zur Tischfläche und  zur Anlagefläche 36 des Anschlagträgers 14 senkrechten  Anschlagfläche 35 versehen ist, ist so hinter der Anlage  fläche 36 angeordnet, .dass der Winkelanschlag 34 mit  tels eines Handgriffes 37 hinter die     Anlagefläche    36  schwenkbar ist. Die Anlageflächen aller Anschlagträger  liegen in einer Ebene. Ferner sind die Anschlagflächen  aller Anschläge dem Werkzeug 2 zugekehrt.  



  Eine wahlweise in das Teilstück 4 oder das Teilstück  5 einschiebbare     Verlängerungsschiene    38 besteht, wie  die     Fig.    9 und 10 zeigen, aus einem im Profil quadrati  schen Rohr 39 und einer auf einer Rohrseite befestigten  Platte 40. Die     Verlängerungsschiene    38 wird so in die  Teilstücke eingeschoben, dass die Platte 40 der Gleit  schiene 17 zugekehrt ist.

   Am einen Ende der Verlänge  rungsschiene 38 ist ein Anschlagträger 41 befestigt, der  sich von den übrigen Anschlagträgern nur dadurch un  terscheidet,     -dass    er sowohl oben als auch unten je einen  Nocken 42 und 43 aufweist, die über das Ende der Sei  tenteile 4 und 5 der     Führungsschiene    schiebbar und je  mit einer Auflagefläche 42' bzw. 43' versehen sind. Da  mit ist eine gute Auflage der Treibstangen bei der Ein  stellung des Anschlages gewährleistet. Die beiden     Nok-          ken    42 und 43 sind erforderlich, da beim Einsetzen der  Verlängerungsschiene in das andere     Teilstück    der vorher  unten gelegene Nocken nach oben kommt.  



  Zum Feststellen der Verlängerungsschiene 38 ist  jedes Teilstück 4 und 5 mit einer Klemmvorrichtung 44  bzw. 45 versehen, die     in.    gleicher Weise ausgebildet  sind. Wie     Fig.    9 zeigt, drückt ein mittels eines Handhe  bels 46     betätigbarer    Backen 47 die Verlängerungs  schiene 38 mit ihrer Platte 40 gegen die Wandung des  das Teilstück bildenden Rohres.

   Zur Herstellung von       Aussparungen        Cl,        C2,    D, E und F an den     Fig.    11 einge  zeichneten Stellen werden nach dem Ausrichten der       Zentrierbohrung    10 auf die Werkzeugachse der An  schlagträger 13 mittels einer Treibstange 46 durch Ein  hängen der Nuten 44 und 45     in    die Nocken 30  bzw. 29, und die Anschlagträger 15 und 41 mittels einer  Treibstange 47 durch Einhängen der Nuten 48, 49 und  50 in die Nocken 31 bzw. 32 bzw. 42 eingestellt. Die  Einstellung der Anschlagträger 14 und 16 ist ein     Fest-          mass.     



  Die Herstellung der     Aussparungen    erfolgt     zweck-          mässigerweise    in der in den     Fig.    12b bis 12f dargestell  ten Reihenfolge. Wie     Fig.    12b zeigt, wird ein Fensterflü  gel 51 zunächst mit derjenigen Ecke, in die die Ausspa  rungen     C1    und     C2    eingearbeitet werden, an den Anschlag  25 angelegt und gegen das Werkzeug 2 geführt.

    Der Winkelanschlag 34 ist dabei hochgeklappt,  und der Anschlag des Anschlagträgers 16 wird beim       Andrücken    des Werkstückes hinter die Anlage  fläche     gedrückt.    Beim nächsten Arbeitsgang wird der  Fensterflügel 51 an den wieder zurückgeklapp  ten Winkelanschlag 35 angelegt und zunächst gegen die  Führungsschiene bis zur Anlage an den Anlageflächen  und dann parallel zur Führungsschiene entgegen der  Schnittrichtung geschoben     (Fig.    12c).

   Zur Herstellung  der Aussparung     C2    wird nun der     Fensterflügel    51 um  90  gedreht, an die Anlageflächen der Anschlagträger  13 und 14, dessen Winkelanschlag 35 wieder hochge  klappt ist, angelegt und gegen das Werkzeug 2 bis zur  Anlage am Anschlag des Anschlagträgers 16 geschoben       (Fig.    12d). Bei der Herstellung der Aussparung D und E    ist der     Fensterflügel    51 mit der die Aussparungen     Cl     und     C2    aufweisenden Ecke an den Anschlägen der An  schlagträger 15 bzw. 41 angeschlagen     (Fig.    12e und 12f).  Der Fensterflügel 51 wird dabei bis zur Anlage an den  Anlageflächen der übrigen Anschlagträger gegen das  Werkzeug 2 gedrückt.

   Die an den diesen Anlageflächen       zugekehrten        Schenkeln    anliegenden Anschläge werden  dabei zurückgeschwenkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anschlagvorrichtung für Tischfräsen, mit einer auf dem Maschinentisch befestigbaren Führungsschiene und mindestens einem in deren Längsrichtung verschiebba ren, feststellbaren Anschlagträger, der mit einer zur Längsrichtung der Führungsschiene parallelen und zum Maschinentisch lotrechten, der Führungsschiene abge kehrten Anlagefläche und einem hinter diese schwenk baren Anschlag versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagträger (13) einen in eine Treibstange (46) einhängbaren Nocken (29) aufweist, dem ein in die Treibstange (46) einhängbarer, an der Führungsschiene (3)
    in einem Abstand von der Werkzeugachse befestigter Nocken (30) zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Anschlagvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlag (25) eine ebene Anschlagfläche (28) aufweist. 2. Anschlagvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlag (20) als schwenkbar im Anschlagträger (13) gelagerter, gegen die Kraft einer Feder (26) hinter die Anlagefläche (24) ver schiebbarer Backen ausgebildet ist. 3.
    Anschlagvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Feststellen des An schlagträgers (13) eine mittels eines Handhebels (21) betätigbare Klemmvorrichtung vorgesehen ist. 4. Anschlagvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (3) zwei auf diametral gegenüberliegenden Seiten des Werkzeu- ges (2) angeordnete, miteinander fluchtende Teilstücke (4, 5) aufweist, die je mit mindestens einem Anschlag träger (13, 14 bzw. 15, 16) versehen sind, dessen An schlag dem Werkzeug (2) zugekehrt ist. 5.
    Anschlagvorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Teilstücke (4, 5) unter Bildung einer Aussparung für das Werkzeug (2) mittels eines Mittelstückes (6) miteinander verbunden und am Maschinentisch (1) befestigt sind. 6. Anschlagvorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (6) eine über dem Werkzeug (2) angeordnete, abnehmbare Konsole (7) aufweist, die mit einer auf die Werkzeugachse aus- richtbaren Zentrierbohrung (10) und zwei Nocken (30, 31) versehen ist. 7.
    Anschlagvorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Oberseiten der Konsole (7) und der Teilstücke (4, 5) der Führungsschiene (3) als in einer Ebene liegende Auflageflächen für eine in die Nocken eingehängte Treibstange ausgebildet sind. B. Anschlagvorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Teilstücke (4, 5) der Führungsschiene (3) gleich lang sind. 9.
    Anschlagvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine wahlweise von beiden Enden der Führungsschiene (3) in diese einschiebbare, in wählbarer Einschiebtiefe mittels einer ohne Hilfsmit- tel betätigbaren Klemmvorrichtung (46, 47) feststellbare Verlängerungsschiene (38) vorgesehen ist, an der ein Anschlagträger (41) befestigt ist, der in der Arbeitslage oben und unten je einen mit einer Auflagefläche (42', 43')
    für die Treibstange versehenen Nocken (42 bzw. 43) aufweist. 10. Anschlagvorrichtung nach Unteranspruch 9, da- durch gekennzeichnet, dass jedes Teilstück (4, 5) mit einer Klemmvorrichtung versehen ist. 11. Anschlagvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Schnittrichtung neben dem Werkzeug (2) ein Anschlagträger (14) mit einem um eine horizontale Achse (33) hinter die Anlagefläche (36) des Trägers (44) schwenkbaren Winkelanschlag (34) vorgesehen ist.
CH316465A 1964-03-19 1965-03-08 Anschlagvorrichtung für Tischfräsen CH432803A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964ST017061 DE1893303U (de) 1964-03-19 1964-03-19 Anschlagvorrichtung fuer tischfraesen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH432803A true CH432803A (de) 1967-03-31

Family

ID=33181526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH316465A CH432803A (de) 1964-03-19 1965-03-08 Anschlagvorrichtung für Tischfräsen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH432803A (de)
DE (1) DE1893303U (de)
FR (1) FR1426756A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2955519B1 (fr) * 2010-01-26 2012-04-06 Pascal Levif Dispositif de pointage de mortaises realisees par une machine a bois du type toupie dans les traverses et/ou les montants de vantaux, notamment de fenetres.
AT525009B1 (de) * 2021-04-29 2023-03-15 Blum Gmbh Julius Kettenfräsvorrichtung mit Anschlagelementen zum Fräsen einer taschenförmigen Ausnehmung in einem Werkstück

Also Published As

Publication number Publication date
FR1426756A (fr) 1966-01-28
DE1893303U (de) 1964-05-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2734343C2 (de) Werkbank mit Spanneinrichtung
EP0149429B1 (de) Einrichtung zur Halterung eines Gegenstandes in einer gewünschten räumlichen Lage
DE3741439C2 (de)
DE3338943A1 (de) Bohr-lehrenvorrichtung fuer moebelbeschlagteile
DE3430496A1 (de) Hilfsvorrichtung zum fraesen von schwalbenschwanznuten bei rechtwinklig zusammenzuzinkenden brettern
DE4016834A1 (de) Fraeslehre zum fraesen von zinken
CH432803A (de) Anschlagvorrichtung für Tischfräsen
AT255109B (de) Anschlagvorrichtung für Tischfräsen
DE820665C (de) Blockfoermiger Mehrfachwerkzeugtraeger mit auswechselbaren Werkzeughaltern
DE2750869A1 (de) Hilfsgeraet zum bohren der duebelloecher in miteinander zu verduebelnden brettern o.dgl.
DE1653044C3 (de) Bohrschablone zum Bohren von Befestigungslöchern für Einbohrbänder
EP0151410B1 (de) Universalwerktisch
DE4000456A1 (de) Fraes- oder bohrvorrichtung
DE4320274A1 (de) Verstellbarer Spannrahmen zum Spannen eines Maler-Laminats
DE2834232A1 (de) Vorrichtung zum brechen keramischer verkleidungsstuecke
DE2613673A1 (de) Spannvorrichtung
DE2225136A1 (de) Verbesserungen an Werkstück-Spannvorrichtungen
DE3926903A1 (de) Vorrichtung zur anbringung von bohrungen
EP0271892A2 (de) Eckverbindung von auf Gehrung geschnittenen Fensterhölzern und Vorrichtung zu deren Herstellung
DE8706730U1 (de) Führungsschuh für Elektrowerkzeuge
DE8612639U1 (de) Variable Spannvorrichtung für Werkzeuge
DE2358028C3 (de) Anreißlehre für Topfscharniere
DE1303685B (de)
DE603023C (de) Bohrlehre zum gleichzeitigen Bohren von Loechern in die Stege und Flanschen von Profileisen
DE3511957C2 (de)