DE1303685B - - Google Patents
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- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anschlaglehre für die Flügel- und Rahmenbeschlaßteile von Fenster- oder
Türbeschlägen, insbesondere Dreh-Kippbeschlägen, mit mehreren durch Kupplungseckstücke verbundenen,
im rechten Winkel zueinander liegenden Führungsstangen und auf diesen verschiebbar und in jeder
Schiebestellung festlegbaren Lehrenklötzchen, deren jeder mit Führungen für ein Werkzeug zum
Anbringen oder Bestimmen des Sitzes der zusammengehörigen Flügel- und Rahmenbeschlagteile versehen
ist.
Solche Anschlaglehren sind seit kurzem zum Anschlagen von Beschlagen mit sogenannten Einbohrzapfenbändern
auf dem Markt und werden hauptsächlich zum Anschlagen der Einbohrzapfenbänder und gegebenenfalls der zugehörigen, aufschraubbaren
Beschlagteile von Dreh-Kippbeschlägen empfohlen. Aber auch zum Anbringen der normalen Tür- und
Fensterbänder mit Einbohrzapfen sind derartige Anschlaglehren benutzbar.
Schon in der verhältnismäßig kurzen Zeit ihres Bekanntseins haben sich diese Anschlaglehren außerordentlich
bewährt und verbreitet Eingang in die Praxis gefunden. Es hat sich nämlich gezeigt, daß besonders
bei der Serienherstellung von Fenstern und Türen durch Anwendung solcher Anschlaglehren der Arbeitsaufwand
und damit auch die Herstellungskoste.i beträchtlich vermindert werden können. Auch Anschlagfehler
werden vermieden, da nach erfolgter Einstellung der Lehren Meßfehler praktisch nicht
mehr auftreten können.
Die Anschlaglehren einer bevorzugten Ausfülirungsform
sind so ausgestaltet, daß ohne Umsteckoder Verstcllarbeiten deren Verwendung beliebig bei
rechts oder links anzuschlagenden Beschlagteilen möglich ist. Zeitraubende Unistcck- und Verstdkrrbciten
werden also beim Übergang von Rechts- auf Linksansclilag und umgekehrt vermieden, so daß der
Gebrauchswert dieser Anschlaglehren auch in dieser Hinsicht beträchtlich ist und bei allen Fenstern oder
Türen gleicher Größe die Beschlagteile an der gleichen Stelle sitzen.
Die Erfindung bezweckt nun eine Verbesserung dieser Anschlagich ren. die die Erweiterung des Anwendungsbereiches
und damit eine weitere Erhöhung des Gebrauchswertes derselben zum Ziele hat.
Die bekannten Anschlaglehren der vorbeschricbcncn
Art eignen sich ihrer Natur nach nämlich nur zum Anschlagen von Einbohrzapfenbändern an Flügel
und Rahmen sowie auf den Rahmen aufschraubbarcr Besuhlagleile. Die Sitzbestimmung für auf die
Flügclstirnflächc aufsetzbare Bcschlagtcile sowie das Anbringen des Sitzes für in die Flügelstirnfläche einlaßbaren
Beschlagteile ist mit diesen Anschlaglehren jedoch nicht möglich. Zu diesem Zweck ist vielmehr
noch eine weitere Anschlaglehre erforderlich, so daß derartige Beschläge nur in zwei Aufspannungen angebracht
werden können. Das ist aber nicht nur umständlich und zeitraubend, sondern es hat sich gezeigt,
daß leicht Anschlagfeder eintreten können, die ihre Ursache in der notwendigerweise aufeinanderfolgenden
Benutzung zweier verschiedener Anschlaglchren haben. Während nämlich die eine Anschlaglehre
gleichzeitig an Flügel und zugehörigem Rahmen aus-
gerichtet wird, erfolgt die Ausrichtung der anderen
Anschlaglehre nur am Flügel selbst.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Anschlaglehre zu schaffen, mit deren Hilfe in
nur einer Aufspannung der Sitz sämtlicher Flügel- und Rahmenbeschlagteile, gleichgültig ob es sich um
solche mit Einbohrzapfen, um aufschraubbare Beschlagteile oder um einlaßbare Beschlagteile handelt,
bestimmt bzw. angebracht werden kann. Insbesondere soll die Anschlaglehre auch das exakte Anbringen
der aufschraubbaren oder einlaßbaren Flügeleckbeschläge, wie Eckversteifungswinkel und Eckgeiriebe,
Eckumlenkungen od. dgl. ermöglichen.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe begeht darin, daß von den vorhandenen Lehrenklötzen
mindestens eines der Kupplungseckstücke den Flügel übergreift und als Bohr- und/oder Frässchablone
oder Träger für Schablonen zur Werkzeugführung feiin Erstellen der Ausfräsungen bzw. Bohrungen für
clic auf die Stirnfläche des Flügels aufsetzbaren oder in die Stirnfläche des Flügels einzulassenden Be-M_1ilagteile
ausgebildet ist.
Zur fachgerechten Ausrichtung von Flügel und Rahmen ineinander sowie der Anschlaglehre an diesen
ist es zweckmäßig, wenn der als Bohr- oder Frässchablone oder Schablonenträger ausgebildete und in
an sich bekannter Weise mit ^Ausrichtanschlägen für
Miigel und Rahmen versehene Lehrcnklotz, insbesondere das Kupplungseckstück, mit einer Spannvorrichtung
zum Festklemmen am Flügel und/oder einer ,Spannvorrichtung zum Verspannen des Flügels gegen
den Rahmen verschen ist.
Besonders vorteilhaft wirkt es sich aus. wenn die Spannvorrichtungen als Eckspannvorrichtunccn ausgebildet
sind.
Die uneingeschränkte Anwendung der erfindungsjL'cm„ßen
Anschlaglehre bei rechts und links anzu-M;hlagenden Beschlagteilen ist dadurch gewährleiste;.
daß der als Bohr- und/oder Frässchablone oder Schablonenträger ausgebildete Lehrcnklotz, insbcsondere
das Kupplungseckstück, zu einer parallel zur Mügel- und Rahmenebenc liegenden Mittclebene
!symmetrisch ausgebildet ist und insbesondere mit Aiisrichtanschlägcn verschen ist.
Bei Ausbildung des Kupplungscckstückcs als Scha-Moncntriiger
sind in vorteilhafter Weise Schabloncngilalten auswechselbar auf diesen aufsteckbar. Dadurch
ist die Möglichkeit gegeben. Schabloncnplatten für verschiedene Bcschlagtypen im Bedarfsfälle zu
■verwenden oder nacheinander Schabloncnplatten für zusammengehörige aber verschieden tief liegende
] räskonUircn aufzusetzen.
Bei einer Anschlaglchrc mit als Schablonenträger ftir auswechselbare Fräs- und/oder Bohrschablone
ausgebildetem Lehrcnklol/ ist es zur Wahrung der Iiηlicschrankten rechten und linken Verwendbarkeit
von Bedeutung, daß das Kupplungseckstück oder ein anderer Lehrenklotz beidseitig seiner Symmetrieebene
mit Paßflächen für das Einsetzen bzw. Aufstekkcn der Schablonen versehen ist.
Bei einsr Annchlaglehre für Dreh-Kippbeschläge
mit Ecklager ist vorgesehen, das Kupplungseckstück mit einer fest eingebauten Bohrerfühmngshülse zum
Anbringen des Sitzes für den Zapfen des Einbohrecklagers am Rahmen auszustatten.
Schließlich besteht eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung noch darin, daß die Fülmmgsstangcn
lösbar in Ausnehmungen an den Schenkeln des Kiipplungseckslückes sitzen. Nach Entfernung
der Führungsstangen für die verschiebbaren Lehrenklötze
ist damit die alleinige Verwendung des Κ,υρρ-lungseckstückes
als Bohr- und/oder Frässchablone möglich.
An Hand der Zeichnung wird die erfindungsgemäße Anschlaglehre nunmehr im einzelnen beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 in räumlicher Darstellung eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Anschlaglehre in Arbeitslage für Linksanschlag,
F i g. 2 die Anschlaglehre gemäß F i g. 1 in Arbeitslage für Rechtsanschlag an dem Rahmen und an
dem Flügel eines Fensters und
F i g. 3 in vergrößertem Maßstab und räumlicher Darstellung das als Schablonenträger ausgestaltete,
untere Kupplungseckstück der Anschlaglehre gemäß den F i g. 1 und 2.
Den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist zu entnehmen,
daß die Anschlaglehre eine seitliche Führungsstange 1, eine dazu im rechten Winkel liegende untere
Führungsstange 2 und eine zur Führungsslange 1 ebenfalls im rechten Winkel liegende, obere Fühningsstange
3 aufweist. Diese drei Führungsstangen 1 bis 3 haben beispielsweise quadratischen Querschnitt,
wobei die Führungsst?.nge 1 und die Führungsstange
2 miteinander durch ein Kupplungseckstück 4 verbunden sind. Ein Kupplungseckstück 5 verbindet,
die Führungsstange 1 mit der Fülirungsstange 3, wobei das Kupplungseckslück 5 entlang der Fülirungsstange
1 verschiebbar und in jeder Stellung gegenüber dieser, beispielsweise über eine Flügelschraube 6,
feststellbar ist. Die seitliche, lotrechte Führungsstange trägt ferner zwei Lehrenklötze 7 und 8, deren
jeder in Stangenlängsrichtuni.; verschiebbar sowie durch eine Flügelschraube 9 feststellbar ist. Entlang
der unteren Führungsstangc 2 ist ein Lchrenklotz 10 verschiebbar, der ebenfalls mit Hilfe einer Flügelschraube9
an jeder beliebigen Stelle fcstlegbar ist. Entlang der oberen Führungsstange 3 ist der Lehrcnklotz
11 längsverschiebbar. wobei eine jede Schiebe-.stellung durch seine Flügelschraube 9 an der Stange 3
festgelegt werden kann.
Wie aus Fig. 2 erkennbar ist, wird die Anschlag-Ich
re durch Längsverschiebung des Kupplungseck slückcs 5 auf der Führungsstangc 1 so auf die Höhenabmessupg
des Flügels F eingestellt, daß der Flügel F genau zwischen die inneren Anschhgflächen 4 a
und 5</ der beiden Kupplungseckstückc 4 und 5 paßt.
Durch Anziehen der Flügclschraube 6 wird das Kupplunuseckstück 5 in seiner jeweiligen Einstellage
festgelegt.
Nachdem der Flügel /·' im zugehörigen Rahmen R ausgerichtet ist. wird die Arischlaglehre aufgelegt,
und zwur so, daß sie sowohl mit den Kupplungscckslückcn
4 und 5 als auch mit ihren Lehrenklötzen 7, 8, 10, 11 auf dem Rahmen R aufliegt. Außerdem
wird die Anschlaglehre seitlich gegen den Flügel F geschoben, so daß die Anschlagflächen 4 b
und Sb der Kupplungseckstücke 4 und 5 gegen den Flügel F zur Anlage kommen. Diese Arbeitslage der
Anschlaglehre ist aus F i g. 2 ersichtlich.
Durch Verschiebung der Lchrcnklötze 7. 8, 10 und
11 auf den Führungsstangen 1, 2 und 3 wird entsprechend
der jeweiligen FlUgclgröße die Lage für die verschiedenen Beschlagleile bestimmt und durch Anziehen
der Flügelschrauben 9 genau festgelegt.
Zur Bestimmung des Sitzes der jeweils zusammen-
arbeitenden Beschlagteile an Flügel F und Rahmen R besitzen die Lehrenklötze 7. 8. 10 und 11 Führungsbüchsen,
und zwar dienen die Führungsbüchsen 12 zur Sitzbestimmiing von mit Einbohrzapfen versehenen
Flügclbeschlagleilen, während Führiingsbüchsen
13 zur Sitzbestimmung von Rahmenbeschlagteilen mit Einbohrzapfen vorgesehen sind. Weiterhin
sind noch Führungsbüchsen 14 vorhanden, mit deren Hilfe der Sitz von auf den Rahmen R aufschraubbaren
Beschlagteilen bestimmt wird, wenn diese mit den Flügelbeschlagteilen zusammenarbeiten sollen.
Damit die in F i g. 2 zur Sitzbestimmung der Beschlagteile für einen rechts angeschlagenen Flügel gezeigte
Anschlaglehre ohne Umbauarbeiten auch zur Sitzbestimmung der Beschlagteile eines links angeschlagenen
Flügels benutzbar ist (Fig. 1), sind besondere Vorkehrungen getroffen. Diese Vorkehrungen
bestehen darin, daß, wie aus F i g. 3 hervorgeht, die Anschlaglehre zu einer mit der Flügel- und Rahmenebene
parallelen Längsmittelebene E-E symmetrisch ausgebildet ist. Zur Sitzbestimmung der Flügelbeschlagteile
sind dabei in jedem der Lehrenklötze?, 8, 10 und 11 zwei Führungsbüchsen 12 vorgesehen,
und zwar liegen sie spiegelbildlich zur Längsmittelebene E-E an sich gegenüberliegenden
Seiten der Führungsstangen 1 bis 3. Eine dieser Führungsbüchsen 12 wird dabei benutzt, wenn die Lehre
zur Sitzbestimmung der Beschlagteile bei einem rechts angeschlagenen Flügel F aufgelegt wird, während
die andere Führungsbüchse 12 in entsprechender Weise als Bohrerführung dient, wenn die Lehre
für die Sitzbestimmung der Beschlagteile bei einem links angeschlagenen Flügel benutzt wird.
Zur Sitzbestimmung der Rahmenbeschlagteile werden sowohl bei Rechtsanschlag als auch bei Linksanschlag
eines Flügels ein und dieselben Führungsbüchsen 13 bzw. 14 benutzt.
Damit die Anschlaglehre in ein und demselben Arbeitsgang auch zum Anbringen von Ausfräsungen an
der Flügel- oder Rahmenstirnfläche benutzt werden kann, in die besondere Beschlagteile, beispielsweise
Eckversteifungswinkel. Dreh-Kipp-Eckgetriebe oder Eckumlenkungen, eingesetzt werden sollen, sind bestimmte
Lehrenkötze, davon das Kupplungseckstück 4 als Schablone oder Schablonenträger ausgebildet.
Diese Schablonen oder Schablonenträger übergreifen den auszufräsenden oder sonstwie zu bearbeitenden
Teil des Flügels oder Rahmens, im Ausführungsbeispiel z. B. eine Flügelecke, wobei das
Kupplungseckstück 4 durch Auflage auf dem Rahmen R in Höhenrichtung und durch Anlage seiner
Anschlagflächen 4 a und 4 b am Flügelüberschlag parallel zur Flügel- und Rahmenebene ausgerichtet
wird. Die Konturen 15 des als Schablone ausgebildeten oder eine Schablonenplatte 16 tragenden Kupplungseckstücks
4 kommen dadurch in eine bestimmte Bezugslage über der Flügelecke zu liegen, die die
Lage der anzubringenden Ausfräsungen genau in Abhängigkeit von der Lage der übrigen Beschlagteile
festlegt. Das Anbringen der Ausfräsungen erfolgt in bekannter Weise, z. B. mittels einer Handoberfräse,
die entlang den Schablonenkonturen 15 geführt wird.
Zweckmäßig ist es, das Kuppiungseckstück 4 als Schablonenträger für auswechselbare Schablonenplatten
16 auszubilden. Dadurch ist es dann möglich, von Fall zu Fall verschiedene Schablonenplatten für
unterschiedliche Beschlagtypen einzusetzen. Auch ist dadurch die Möglichkeit gegeben, nacheinander
Schablonenplatten 16 für zusammengehörige, aber verschieden tief liegende Fräskonturen aufzustekken.
Wie aus F i g. 3 hervorgeht, sitzen die Schablonenplatten
16 in Paßflächen 17 des Kupplungseckstükkes 4 und werden durch diese in ihrer Lage genau f;
xiert. Zusätzlich zu den Paßflächen 17 oder statt derselben können auch Paß-Stifte vorgesehen werden,
ίο die in entsprechende Bohrungen des Kupplungseckstücks
4 eingreifen.
Bei der Verwendung auswechselbarer Schablonenplatten 16 in Verbindung mit dem Kupplungseckstück
4 ist es zur Wahrung der Rechts- und Linksverwendung der Anschlaglehre notwendig, beidseitig der
Symmetrieehene E-E Paßflächen 17 für den Sitz der
Schablonenplatten 16 anzuordnen. Bei Rechtsverwendung der Anschlaglehre muß dann die Schablonenplafte
16 auf der einen Seite, bei Linksverwendung derselben hingegen auf der gegenüberliegenden
Seite in die Paßflächen eingesetzt werden.
Es ist möglich, die Führungsstangen 1 und 2 mit dem Kupplungseckstück 4 lösbar, beispielsweise
durch Flügelschrauben, zu verbinden. Dadurch wird ag tier Anwendungsbereich der Anschlaglehre noch erweitert,
denn das Kupplungseckstück 4 kann in diesem Falle auch für sich allein in Verbindung mit den
Schablonenplatten 16 &ls Bohr- und/oder Frässchablone benutzt werden.
Das Kuppiungseckstück 4 ist an seiner äußersten Ecke mit einer Bohrerführungshülse 18 versehen, die
senkrecht zur Flügel- und Rahmenebene verläuft und beim Anschlagen von Dreh-Kippbeschlägen zum Anbringen
der Bohrung für den Sitz des Einbohreckla· gers dient.
Zur fachgerechten Ausrichtung des Flügels F im
zugehörigen Rahmen R sowie zur Ausrichtung dei Anschlaglehre gegen Rahmen und Flügel ist e<
zweckmäßig, der Anschlaglehre, und zwar besonder« dem Kuppiungseckstück 4. Spannvorrichtungen
(nicht dargestellt) zuzuordnen, mit deren Hilfe so wohl Flügel F und Rahmen R gegeneinander als auch
die Lehre gegenüber Flügel und Rahmen verspannbar ist. Das ist beispielsweise möglich, indem eine
Schraubspindel am Kupplungseckstuck 4 lagert, mittels
der letzteres am Flügel festspannbar ist. Ein« weitere Schraubspindel ist sm Kuppiungseckstück 4
so gelagert, daß mit ihrer Hilfe der Flügel F mit dei
daran befestigten Anschlaglehre diagonal in die un tere Rahmenecke verspannt werden kann.
Auch diese Spannvorrichtungen sind dabei so ausgestaltet oder angeordnet, daß sie beliebis die
Rechts- oder Linksverwendung der Anschlaglehre gestatten.
In gleicher Weise wie beim vorbeschriebenen Aus führungsbeispjel einer Anschlaglehre das Kupplungs
eckstück 4 als Bohr- und/oder Frässchablone vorgesehen ist. können zusätzlich auch die übrigen Lehrenklötze
7. 8.10 und 11 als entsprechende Bohr- und Oder Frässchablonen ausgestaltet -werden, ohne da£
der Erfindungsbereich verlassen wird. Besonders da: Anbringen von Ausfräsungen für das Einsetzen vor
Einlaßgetrieben oder das Einfräsen normaler Türbe schlage wird dadurch erleichtert Selbstverständlicr
wäre auch eine Anwendung der erfindangsgemäßer Anschlaglehre in Verbindung mit Spezialbeschlägen
wie HebetürbescWägen und Hebe-Dreh-Kippbeschlägen denkbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2333
Claims (9)
1. Anschlaglehre für die Flügel- und Rahmenbeschlagteile
von Fenster- ader Türbeschlägen, insbesondere Dreh-Kippbeschlagen, mit mehreren
durch Kupplungseckstücke verbundenen, im rechten Winkel zueinander liegenden Führungsstangen und auf diesen verschiebbar und in jeder
Schiebestellung festlegbaren Lehrenklötzen, deren jeder mit Führungen für ein Werkzeug zum
Anbringen oder Bestimmen des Sitzes der zusammengehörigen Flügel- und Rahmenbeschlagteile
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß von den vorhandenen Lehrenklötzen (4, S, 7,
8, 10, 11) mindestens eines der Kupplungseckstücke (4) den Flügel (F) übergreift und als Bohr-
und/oder Frässchablone oder Träger für Schablonen (16) zur Werkzeugführung beim Erstellen der
Ausfräsungen bzw. Bohrungen für die auf die Stirnfläche des Flügels (F) aufsetzbaren oder in
die Flügelstirnflächen einzulassenden Beschlagteile ausgebildet ist.
2. Anschlaglehre nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der als Bohr- und/oder Frässchablone
oder als Schablonenträger ausgebildete und in an sich bekannter Weise mit Ausrichtanschlägen
(4 a. 4 b) für den Flügel (F) und den Rahmen (*?) versehene Lehrenklotz, insbesondere
das Kupplungseckstück (<i\ mit einer Spannvorrichtung
zum Festklemmen am Flügel und/oder einer Spannvorrichtung zurr Verspannen des Flügels
(F) gegen den Rahmen (R) versehen ist.
3. Anschlaglehre nach den Ansprüchen 1 und
2. dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtungen
als Eckspannvorrichtungen ausgebildet sind.
4. Anschlaglehre nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß der als Bohr- und-/odcr
Frässchahlnne oder Schablonenträger ausgebildete Lehrenklotz. insbesondere das Kupplungseckstück
(4). zu einer parallel zur Flügel- und Rahmenebene liegenden Mittelcbene (E-E)
symmclrisch ausgebildet ist.
5. Anschlaglehre nach den Ansprüchen I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtanschläge
(4 a. 4 h) symmetrisch zur Mittelcbene (E-E) liegen.
6. Anschlaglchrc nach den Ansprüchen 1 bis 5.
dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Kupplnngscckstückes (4) als Schablonenträger
die Schabloncnplattcn (16) auswechselbar auf diesen aufsteckbar sind.
7. Anschlaglehrc nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungscckstück (4)
oder andere Lchrenklötze (7. 8. TO. 11) beidseitig der Symmetrieebene (E-E) mit Paßflächen (1.7)
für das Einsetzen bzw. Aufsetzen der Schablonenplatten (16) verschen sind.
8. Anschlaglehre nach den Ansprüchen I bis 7 für Dreh-Kippbeschläge mit Einbohrecklager, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kupplungseckstück (4) mit einer fest eingebauten Bohrerführungshülse
(18) /Jim Anbringen des Sitzes für den Zapfen des Einbohrecklagers am Rahmen vcrsehen
ist.
9. Anschlaglehre nach den Ansprüchen I bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Fiihrungsstangen
(1, 2) lösbar in Ausnehmungen an den Schenkeln des Kuppliingseckstückes (4) sitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ0026211 | 1964-07-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1303685B true DE1303685B (de) | 1972-05-31 |
Family
ID=7202517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641303685D Pending DE1303685B (de) | 1964-07-15 | 1964-07-15 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1303685B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2701507A1 (fr) * | 1993-02-15 | 1994-08-19 | Chambon Jean | Dispositif de perçage pour fiches à visser et fiches à lacet d'un ouvrant monté dans un dormant. |
| CN109690005A (zh) * | 2016-09-09 | 2019-04-26 | 罗托·弗兰克公司 | 用于安装移动窗或移动门的锁定量规 |
-
1964
- 1964-07-15 DE DE19641303685D patent/DE1303685B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2701507A1 (fr) * | 1993-02-15 | 1994-08-19 | Chambon Jean | Dispositif de perçage pour fiches à visser et fiches à lacet d'un ouvrant monté dans un dormant. |
| CN109690005A (zh) * | 2016-09-09 | 2019-04-26 | 罗托·弗兰克公司 | 用于安装移动窗或移动门的锁定量规 |
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