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CH405246A - Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin

Info

Publication number
CH405246A
CH405246A CH1277762A CH1277762A CH405246A CH 405246 A CH405246 A CH 405246A CH 1277762 A CH1277762 A CH 1277762A CH 1277762 A CH1277762 A CH 1277762A CH 405246 A CH405246 A CH 405246A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cyclohexylhydroxylamine
nitrocyclohexene
hydrogen
atm
catalyst
Prior art date
Application number
CH1277762A
Other languages
English (en)
Inventor
W Chandler Ollie
Original Assignee
Commercial Solvents Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Commercial Solvents Corp filed Critical Commercial Solvents Corp
Publication of CH405246A publication Critical patent/CH405246A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2601/00Systems containing only non-condensed rings
    • C07C2601/12Systems containing only non-condensed rings with a six-membered ring
    • C07C2601/14The ring being saturated

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin durch Hydrierung von Nitrocyclohexen.



   Nitrocyclohexan, ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Caprolactamherstellung, erhält man beim Nitrieren von Cyclohexan bei erhöhter Temperatur und unter Druck. Dabei entstehen oft nebenher erhebliche Mengen von Nitrocyclohexan. Will man das mehrstufige Verfahren zur Caprolactamherstellung jedoch ökonomisch gestalten, so muss man für beste Ausnutzung des Ausgangsmaterials sorgen.



   Es wurde vorgeschlagen, Cyclohexylhydroxylamin in Cyclohexanonoxim zu überführen. Das letzte liefert dann durch die bekannte Beckmann-Umlagerung Caprolactam. Cyclohexylhydroxylamin wird gewöhnlich durch Luftoxydation in das Oxim überführt.



   Es wurde nun ein Verfahren gefunden, bei dem das unerwünschte Nitrocyclohexen durch   Überfüh-    rung in Cyclohexylhydroxylamin in den Caprolactamprozess zurückgeführt wird. Dieses Verfahren arbeitet ökonomisch und wirkungsvoll.



   Es besteht darin, dass man je 1 Mol Nitrocyclohexen mit 3 bis   31A Mol    Wasserstoff umsetzt und dabei in Gegenwart eines Palladium- oder Platinkatalysators und bei   0-65     und 7-140 atm arbeitet.



   Man kann bei dem erfindungsgemässen Verfahren ein inertes organisches Lösungsmittel anwenden.



  Es eignen sich hierzu Methanol, Äthanol Isopropanol, Äther usw. Vorzugsweise benutzt man Methanol.



   Die bevorzugten Reaktionsbedingungen liegen bei etwa   20-300    und 35-85 atm.



   Als Reduktionskatalysator benutzt man mit Vorrang auf Aktivkohle fein verteiltes Palladium oder Platin.



   Das oben genannte Mol-Verhältnis von Nitrocyclohexen zu Wasserstoff wie   1 : 3    bis 3,5 ist kritisch.



   Beispiel 1
Man beschickt einen Ein-Liter-Schüttelautoklav aus nichtrostendem Stahl mit 31,8 g Nitrocyclohexen, 135 g Methanol und 1 g   5Siger    Palladium-Kohle.



   Unter einem Wasserstoffdruck von 35 atm erwärmt man das Reaktionsgemisch auf etwa 300 und steigert den Wasserstoffdruck auf 70 atm, bis 3/4 Mol Wasserstoff aufgenommen sind. Dann bricht man die Reaktion ab. Das Reduktionsprodukt enthält   52,6 %    Cyclohexylhydroxylamin.



   Beispiel II
Man arbeitet analog Beispiel I, jedoch unter Verwendung eines Platinkatalysators. Die Versuchsergebnisse waren ähnlich.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin, dadurch gekennzeichnet, dass man Nitrocyclohexen in Gegenwart von Palladium oder Platin als Hydrierungskatalysator bei   0-65     und 7-140 atm mit Wasserstoff hydriert, wobei man je Mol Nitro  cyclohexen 3-3 t/2 Mole Wasserstoff einsetzt.   



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei einem Druck von 35-85 atm und bei einer Temperatur von   20-300    arbeitet.



   2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Palladium als Katalysator verwendet.



   3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Platin als Katalysator verwendet. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin durch Hydrierung von Nitrocyclohexen.
    Nitrocyclohexan, ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Caprolactamherstellung, erhält man beim Nitrieren von Cyclohexan bei erhöhter Temperatur und unter Druck. Dabei entstehen oft nebenher erhebliche Mengen von Nitrocyclohexan. Will man das mehrstufige Verfahren zur Caprolactamherstellung jedoch ökonomisch gestalten, so muss man für beste Ausnutzung des Ausgangsmaterials sorgen.
    Es wurde vorgeschlagen, Cyclohexylhydroxylamin in Cyclohexanonoxim zu überführen. Das letzte liefert dann durch die bekannte Beckmann-Umlagerung Caprolactam. Cyclohexylhydroxylamin wird gewöhnlich durch Luftoxydation in das Oxim überführt.
    Es wurde nun ein Verfahren gefunden, bei dem das unerwünschte Nitrocyclohexen durch Überfüh- rung in Cyclohexylhydroxylamin in den Caprolactamprozess zurückgeführt wird. Dieses Verfahren arbeitet ökonomisch und wirkungsvoll.
    Es besteht darin, dass man je 1 Mol Nitrocyclohexen mit 3 bis 31A Mol Wasserstoff umsetzt und dabei in Gegenwart eines Palladium- oder Platinkatalysators und bei 0-65 und 7-140 atm arbeitet.
    Man kann bei dem erfindungsgemässen Verfahren ein inertes organisches Lösungsmittel anwenden.
    Es eignen sich hierzu Methanol, Äthanol Isopropanol, Äther usw. Vorzugsweise benutzt man Methanol.
    Die bevorzugten Reaktionsbedingungen liegen bei etwa 20-300 und 35-85 atm.
    Als Reduktionskatalysator benutzt man mit Vorrang auf Aktivkohle fein verteiltes Palladium oder Platin.
    Das oben genannte Mol-Verhältnis von Nitrocyclohexen zu Wasserstoff wie 1 : 3 bis 3,5 ist kritisch.
    Beispiel 1 Man beschickt einen Ein-Liter-Schüttelautoklav aus nichtrostendem Stahl mit 31,8 g Nitrocyclohexen, 135 g Methanol und 1 g 5Siger Palladium-Kohle.
    Unter einem Wasserstoffdruck von 35 atm erwärmt man das Reaktionsgemisch auf etwa 300 und steigert den Wasserstoffdruck auf 70 atm, bis 3/4 Mol Wasserstoff aufgenommen sind. Dann bricht man die Reaktion ab. Das Reduktionsprodukt enthält 52,6 % Cyclohexylhydroxylamin.
    Beispiel II Man arbeitet analog Beispiel I, jedoch unter Verwendung eines Platinkatalysators. Die Versuchsergebnisse waren ähnlich.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin, dadurch gekennzeichnet, dass man Nitrocyclohexen in Gegenwart von Palladium oder Platin als Hydrierungskatalysator bei 0-65 und 7-140 atm mit Wasserstoff hydriert, wobei man je Mol Nitro cyclohexen 3-3 t/2 Mole Wasserstoff einsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei einem Druck von 35-85 atm und bei einer Temperatur von 20-300 arbeitet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Palladium als Katalysator verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Platin als Katalysator verwendet.
CH1277762A 1961-11-13 1962-10-31 Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylhydroxylamin CH405246A (de)

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US15208161A 1961-11-13 1961-11-13

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Publication Number Publication Date
CH405246A true CH405246A (de) 1966-01-15

Family

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Country Status (2)

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CH (1) CH405246A (de)
GB (1) GB953995A (de)

Also Published As

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GB953995A (en) 1964-04-02

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