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CH362600A - Vorrichtung zum Führen von Filmbändern in einem Laufbildwerfer - Google Patents

Vorrichtung zum Führen von Filmbändern in einem Laufbildwerfer

Info

Publication number
CH362600A
CH362600A CH3846256A CH3846256A CH362600A CH 362600 A CH362600 A CH 362600A CH 3846256 A CH3846256 A CH 3846256A CH 3846256 A CH3846256 A CH 3846256A CH 362600 A CH362600 A CH 362600A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
film
line
guide
dependent
switch
Prior art date
Application number
CH3846256A
Other languages
English (en)
Inventor
E Kropp Eric
D Gillham Vernon
E Norman Max
Original Assignee
Perceptual Dev Lab Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Perceptual Dev Lab Inc filed Critical Perceptual Dev Lab Inc
Publication of CH362600A publication Critical patent/CH362600A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B5/00Electrically-operated educational appliances
    • G09B5/02Electrically-operated educational appliances with visual presentation of the material to be studied, e.g. using film strip

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


  Vorrichtung zum     Führen    von Filmbändern     in        einem    Lauf Bildwerfer    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Füh  ren von Filmbändern in einem Laufbildwerfer, ge  kennzeichnet durch eine     Zweibandführung    zur  gleichzeitigen Projektion entsprechender Bilder bei  der Bänder, in sich überdeckender Lagebeziehung,  wobei jedes Band unabhängig voneinander je durch  ein     Filmeingriffselement    bewegbar ist, das sich nor  malerweise in     Aussereingriffsstellung    befindet und  durch Betätigungsmittel von Steuermitteln     betätigbar     ist,

   die die     intermittierende    Bewegung jedes Film  bandes mit konstanter     Vorschubsgeschwindigkeit    in  nach Wahl veränderbaren Intervallen steuern.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht eines     Sehübungsprojek-          tors    mit seiner zugehörigen Fernsteuer- oder Fern  bedienungseinheit.,       Fig.    2 eine Stirnseitenansicht des in     Fig.    1 dar  gestellten Projektors,       Fig.    3 eine vergrösserte Draufsicht der     Fernbedie-          nungseinheit,          Fig.    4 eine vergrösserte Seitenansicht der Fern  bedienungseinheit,       Fig.    5 einen Grundriss des Projektors,

   wobei der  Deckelteil des Gehäuses entfernt ist,       Fig.    6 eine Seitenansicht des Projektors, wobei  der Gehäusedeckel abgenommen ist und bestimmte  Teile zur deutlicheren Darstellung im Schnitt gezeich  net sind,       Fig.    7 eine Vorderansicht des Projektors, wobei  das Gehäuse und andere Teile zur Verdeutlichung  geschnitten dargestellt sind,       Fig.    8 eine Draufsicht auf das Deckelelement  des unteren Gehäuseteils von unten, als Schnitt nach  der Linie 8-8 der     Fig.    6,         Fig.    9 eine vergrösserte Schnittansicht durch den  Deckelteil nach der Linie 9-9 der     Fig.    6,

         Fig.    10 einen Schnitt nach der Linie 10-10  der     Fig.    9,       Fig.    11 einen Schnitt nach der Linie 11-11  der     Fig.    9,       Fig.    12 eine vergrösserte Teilansicht der     Fig.    11,  die einen der     Filmstellungsschalter    zeigt,       Fig.    13 einen Schnitt des     Filmstellungsschalters     nach der Linie 13-13 der     Fig.    12,

         Fig.    14 eine vergrösserte     Einzelteilschnittansicht     nach der Linie 14-14 der     Fig.    9 zur Darstellung  der schwenkbaren     Anbringung    des     Greiferarmes,          Fig.    15 eine teilweise Schnittansicht nach der  Linie 15-15 der     Fig.    14,       Fig.    16 und 17 eine     Vorder-    bzw. Seitenansicht  eines der     axial    wirkenden     Plankurvenelemente,          Fig.    18 und 19 eine     Vorder-    bzw.

   Seitenansicht  der     Radialkurvenelemente,          Fig.    20 eine vergrösserte Teilansicht eines Ma  gnetschalters,       Fig.    21 eine vergrösserte Teilansicht eines pocken  gesteuerten     Synchronisierschalters    als Schnitt nach  der Linie 21-21 der     Fig.    6,       Fig.    22 einen Schnitt nach der Linie 22-22 der       Fig.    9 durch die Mitte des Filmfensters mit Darstel  lung der     Kühlluftkanäle,          Fig.23    eine Aussenansicht eines     Filmfensters,

              Fig.    24 eine Schnittansicht des Bildfensters nach  der Linie 24-24 der     Fig.    23,       Fig.    25 einen Schnitt nach der Linie 25-25 der       Fig.    9,       Fig.    26 abgebrochen dargestellte Teile einer typi  schen     Textfilm-Fixierungsfilm-Kombination,    die bei  der Leseschulung verwendet wird.

             Fig.    27 einen abgebrochenen dargestellten Teil  eines typischen Filmbandes, das bei der     tachistosko-          pischen    Schulung benutzt wird, und       Fig.    28 ein Schaltbild der     Elektronensteueran-          lage.     



  Im folgenden ist eine Vorrichtung zum Führen  von zwei Filmbändern in einem     Sehübungsprojektor     beschrieben. Das eine Filmband wird      Text -Film     genannt und besteht aus aufeinanderfolgenden Bild  feldern, auf denen ein verständlicher Inhalt photo  graphiert ist. Das andere Filmband wird als      Fixie-          rungs -Film    bezeichnet und besteht aus aufeinan  derfolgenden Feldern, die in einer Übungsform ent  weder gänzlich lichtundurchlässig oder völlig licht  durchlässig sind, so dass die Projektion des Gesamt  bildes auf dem Textfeld in der Projektionsöffnung  für einen Augenblick ermöglicht wird, wenn das       Fixierungsfilmband    schnell über ein durchlässiges  Feld vorgeschoben wird.

   Das     Fixierungsfilmband     kann in einer anderen Form der Sehschulung auch  aus aufeinanderfolgenden Feldern bestehen, die teil  weise lichtundurchlässig und teilweise transparent  sind, wobei das Verhältnis der Flächenbereiche der  durchlässigen und undurchlässigen Teile zusätzlich  von einem Feld zum nächsten geändert wird, so dass  eine abgestufte Gestaltung längs des Filmbandes ent  steht, wodurch aufeinanderfolgende Teile der Auf  nahmen auf dem Textfilm nacheinander gezeigt oder  abgedeckt werden, um aufeinanderfolgende Fixierung  zur Leseübung herzustellen, wenn der     Fixierungsfilm     schrittweise durch das Projektionsfenster mit Bezug  zu dem Textfilm vorgeschoben wird.  



  Die Traganordnung ist als Kastenkonstruktion  mit oberen und unteren horizontalen Winkelelemen  ten 10 bzw. 11, senkrechten Winkelelementen 12  und einer ebenen, starren Tragplatte 13 ausgebildet,  die an den oberen     horizontalen    Kastenwinkeln 10  mit Schrauben 14 befestigt ist. Die Tragkonstruk  tion umschliesst einen unteren Gehäuseteil 15 und  einen oberen     Gehäusedeckelteil    16, der am unteren  Gehäuseteil mit Befestigungselementen 17 der bei  Koffern verwendeten Bauart abnehmbar verbunden  ist. Der Deckel 16 bietet Raum für die     Fernbedie-          nungseinheit    18 und das Leitungskabel 19 und ist  mit einem     Traggriff    20 versehen.  



  Im Tragkasten     (Fig.    6 und 7) ist ein Elektro  motor 21 mit einer Welle 22 angeordnet, auf deren  einem Ende eine     Keilnutantriebsscheibe    23     aufge-          keilt    ist. Das andere Ende der Motorwelle 22 trägt  verkeilt mit dieser ein Flügelrad 24, das zwecks Lie  ferung eines Druckluftstromes in einem     Spiralge-          häuse    25 umläuft. Das     Spiralgehäuse    25 hat einen  nach oben gerichteten     Auslass    26, in dem eine Pro  jektionslampe 27 angeordnet ist.

   Auf der Motor  welle 22 neben der Riemenscheibe und innerhalb  des Motorgehäuses ist ein Flügelrad 28     aufgekeilt.     Das Flügelrad 28 läuft in einem exzentrischen Stän  der 29 um und liefert     Druckluft    durch eine     Aus-          strömöffnung    30 und eine biegsame Leitung 31 zu  einem noch zu beschreibenden Zweck. Eine Öffnung    32 befindet sich in der Tragplatte 13, durch welche  die Lampe 27 nach oben oberhalb der Platte vor  tritt. Ein Lampengehäuse 33 mit oberen Entlüftungs  öffnungen 34 umschliesst die Lampe und ist an der  Tragplatte mit Schrauben 35 befestigt. Die von dem  Flügelrad 24 gelieferte Kühlluft strömt nach oben  um die Lampe 27 herum und nach aussen durch die  oberen Entlüftungsöffnungen 34.

   Im Lampengehäuse  sind ein gewöhnlicher Reflektor 36 und ein     Beleuch-          tungslinsensystem    37 angebracht, zu denen das üb  liche     Infrarotfilter    38 gehören kann. Ein Projektions  objektiv 39 gewöhnlicher Bauart ist an der oberen  Fläche der Platte 13 vor dem Lampengehäuse in  einem geeigneten     Traggussteil    40 gelagert angeord  net, das an der Tragplatte 13 mit Schrauben 41 be  festigt ist.  



  Eine horizontale Filmführung ist an der oberen  Fläche der Platte 13 zwischen dem Lampengehäuse  und dem Projektionsobjektiv angebracht. Zu dieser  Führung gehört ein     langgestreckter    Unterteil 42, der  an der Platte 13 mit Schrauben 43 befestigt ist, eine       Filmführungsplatte    44 und ein Paar klappbare     Film-          oder    Bildfenster 45 (vergleiche     Fig.    9 und 25). Der  Unterteil 42 hat zwei Paare zentrisch angeordnete,  aufrechte Nasen 46, zwischen welche die     Filmfüh-          rungsplatte    44 eingesetzt ist, sowie eine Nase 47 an  jedem Ende, an denen die Enden der Führungsplatte  44 mit Schrauben 48 befestigt sind.

   Die Bildfenster  45 sind auf Zapfen 49 schwenkbar gelagert, die in  an einem Paar     Abdeckplatten    51 ausgebildeten Ösen  50 sitzen. Jede     Abdeckplatte    51 überbrückt ein Paar  Ansätze 46 und bildet damit einen senkrechten  Durchgang 52, der sich von der oberen Fläche der  Tragplatte 13 nach oben erstreckt     (Fig.    9, 22 und  25).  



  An der Führungsplatte 44 sind     langgestreckte,     horizontale     Filmführungskanäle    53 ausgebildet, und  jedes Bildfenster 45 trägt eine Druckplatte 54, die  in ihren entsprechenden     Filmführungskanal    eintritt  und je ein Filmband flach gegen den Boden des  Kanals hält, wenn das Bildfenster geschlossen ist.  Die Führungsplatte, die Bildfenster und die Druck  platten haben Projektionsöffnungen 55, 56 bzw. 57,  die mit der optischen Achse der Linsensysteme aus  gerichtet sind.

   Jede Druckplatte 54 ist mit einem  senkrechten Kanal 58 versehen, der sich in der  Aussenfläche der Platte in Ausrichtung mit ihrer  Öffnung befindet, und ein transparentes oder licht  durchlässiges Element 60 liegt gegen die äussere  Fläche jeder Druckplatte und schliesst diesen Ka  nal ein     (Fig.    23 und 24), so dass breite, flache, senk  rechte Durchgänge entstehen, die obere Fortsetzun  gen der Durchgänge 52 (wie vorher beschrieben  wurde) bilden, wenn die Bildfenster geschlossen sind  (vergleiche     Fig.    22).

   Somit ist, wenn sich ein Film  band in der     Filmführungsnut    befindet und das Bild  fenster geschlossen ist, ein ununterbrochener senk  rechter Durchgang durch den Basisteil und die  Druckplatte vorhanden, und die beiden gegenüber  liegenden     Hauptwandflächen    dieses Teiles des durch      die Druckplatte verlaufenden Durchgangs werden  von dem durchlässigen Element 60 an einer Seite  und dem Filmband an der andern Seite gebildet.  



  Kühlluft wird unter Druck von dem vorher er  wähnten Gebläse 28/29 zu der unteren Seite der  Tragplatte 13 durch die biegsame Leitung 31 und  durch einen Durchgang 61 zum Mittelteil des Basis  elementes 42 geleitet     (Fig.    22). Die Druckplatten  54 werden an den Bildfenstern 45 von Zapfen 62  getragen, die an beiden Enden mit Köpfen versehen  sind und sich in Öffnungen der Bildfenster und  Druckplatten frei verschieben können. Die Druck  platten werden durch Federn 63 in Abstand von den  Bildfenstern elastisch festgehalten.  



  Die Filme werden durch die     Filmführungskanäle     feldweise von zwei mit unabhängig voneinander ver  änderbarer Geschwindigkeit     intermittierend    arbeiten  den     Vorschubvorrichtungen        fortgeschaltet,    die nun  beschrieben werden. Jeder     Vorschubmechanismus     weist einen     Greiferarm    64 auf, der an einem Punkt  unterhalb der Tragplatte 13 schwenkbar gelagert ist  und sich durch eine     langgestreckte    Öffnung 65 in  der Tragplatte 13 mit einem freien Ende nach oben  erstreckt, das an dem zugehörigen Film angreifen  kann.

   Die     Greiferarme    64 sind an entgegengesetzten  Seiten der     Filmführungsplatte    angeordnet und an  gegenüberliegenden Seiten der Projektionsöffnung  im Abstand angebracht. Die     Greiferarme    haben je  weils einen     langgestreckten    unteren     Nabenteil    66,  auf jeder Welle eines Paares zu der     Filmführungs-          platte    44 parallelliegenden Wellen 67 und 68     (Fig.    9),

    so dass sie frei drehbar in einer zu der     Filmführungs-          platte    senkrechten Ebene und frei verschiebbar in  einer zu der     Filmführungsplatte    parallelen Ebene  angeordnet sind.  



  Die     Nabenteile    der     Greiferarme    weisen jeweils  ein doppelreihiges Kugellager auf, bei dem die Kugel  reihen mit so ausreichendem Abstand angeordnet  sind, dass eine Verdrehung oder eine     Drehschwing-          bewegung    der Arme auf ihren Lagerwellen vermie  den wird     (Fig.    14 und 15). Die     Greiferarme    64 sind  aus flachem Material hergestellt. Die     Greiferarme     tragen an ihren oberen freien Enden jeweils ein  Paar in Abstand angeordnete Greifer 69, die senk  recht von den flachen Seiten der Arme vortreten  und in Perforationen eines entsprechenden Filmban  des eingreifen können.

   Die Greifer sind an jedem  Arm in Parallelabstand zu der Filmführung ange  bracht, der gleich dem Abstand der Filmperforation  sein oder ein Vielfaches davon betragen kann.  



  Da die Filmbänder     ziemlich    dünn sind und gegen  den Boden des     Filmführungskanals        flach    anliegen,  sind waagrechte Längsschlitze 70 in der     Filmfüh-          rungsplatte    vorhanden, um den Eingriff der Greifer  69 zu ermöglichen     (Fig.    12), so dass sie mit Sicher  heit in die Filmperforationen ausreichend weit ein  treten, um eine angemessene Hebelwirkung für den       Vorschubzug    des Filmes zu erreichen.

   Wenn diese  schlitzförmigen Perforationen in der     Filmführungs-          platte    nicht vorhanden wären, würden die Greifer    beim Eingriff in die Perforationen     herauszuprellen     suchen. Zur gleichzeitigen Fokussierung beider     Filme     muss ihr Zwischenraum auf ein praktisches Minimum  verringert werden, das heisst, die Führungsplatte in  dem     Filmkanalteil    muss so dünn wie praktisch mög  lich gemacht werden. Dies stellt dann ein Problem  der gegenseitigen Beeinträchtigung der Greifer des       Greiferarmes    dar, die den Film auf einer Seite und  das Filmband auf der andern Seite der Führungs  platte vorschieben.  



  Zur Überwindung dieser Schwierigkeit sind die       Greiferarme    in Abstand von dem Projektionsfenster  an gegenüberliegenden Seiten angeordnet, und die  Bildfenster und Druckplatten sind in bezug auf das  Projektionsfenster entgegengesetzt gekröpft, das heisst  jeweils in     Richtung    des entsprechenden     Greiferar-          mes.    Aus     Fig.    5 erkennt man, dass das     Textilfilm-          band    11 infolge dieser     Kröpfung    der Bildfenster und  Druckplatten in den Führungskanal unter einem Win  kel zu diesem in der     Vorschubrichtung    (durch Pfeile  markiert) eintreten kann, so .

   dass eine störende  Beeinflussung durch die     Vorschubgreifer    an der  Gegenseite der     Filmführungsplatte    vermieden wird.  Dies kann dadurch erreicht werden, dass die Ab  nahmespule 72     darstellungsgemäss    seitlich von der       Filmführungsplatte    unter Gewährleistung ausreichen  den Spielraumes angeordnet     wird,    oder dass bei dem        Fixierungs -Filmband    73, das darstellungsgemäss  eine frei liegende fortlaufende Schleife sein kann,  diese geringfügig durch einen     Führungsstift    74 um  geleitet wird, so dass sie sich der     Filmführungsnut     unter einem Winkel     annähert,

      der die Möglichkeit  einer solchen gegenseitigen     Beeinflussung        ausschliesst.     



  An der Unterseite der Tragplatte 13     (Fig.    8 und  10) wird ein Paar Antriebswellen 75 und 76 getra  gen, deren äussere Enden in     Nabenelementen    77 bzw.  78 und deren innere Enden in     Nabenelementen    79  bzw. 80 zapfenartig gelagert sind. Eine Keilnut  scheibe 81 ist auf das äussere Ende der Welle 75       aufgekeilt,    die von der Motorwelle 22 über einen       Riemen    82 mit     Hilfe    der Riemenscheiben 23 und 81  angetrieben wird. Die Welle 76 wird     mit    derselben  Drehzahl wie die Welle 75 über miteinander käm  mende Zahnräder 83 auf den Wellen 75 und 76  kontinuierlich angetrieben.

   An den     inneren    Enden  der Wellen 75 und 76 wird jeweils damit verkeilt  eine radiale Kurvenscheibe oder     Radialnocken    84  und angrenzend ein axial wirkender Daumen oder  Plankurve 85 getragen, von denen jedes Element  locker auf seiner Welle angeordnet ist. Die Plankur  venelemente 85 sind jedoch jeweils     mit    einem Na  benteil 86 versehen, die     Nutfedern    87 haben. Diese  befinden sich im Gleitsitz in Nuten 88 der Antriebs  muffen 89, die mit den Wellen verkeilt sind, so dass  die axial wirkenden Daumen mit den Wellen um  laufen, während sie gleichzeitig ihre geringe, freie       Axialbewegung    auf den Wellen beibehalten.  



  Unter den Antriebswellen 75 und 76 verlaufen  senkrecht zu diesen die     Drehschwenkwellen    67 und  68, deren äussere Enden in     Nabenelementen    90 bzw.      91 und deren innere Enden in den     Nabenelementen     79 bzw. 80 zapfenartig gelagert sind     (Fig.    9 und 10).  Diese Wellen 67 und 68, die ausserdem Schwenk  achsen für die     Greiferarme    64 bilden, tragen auch  jeweils einen      Einrück -Bügel    92     (Fig.    9).

   Diese  Bügel haben jeweils einen     Nabenteil    93, der an ihrer  zugehörigen Welle befestigt ist, und jeder Bügel hat  ein Paar nach oben verlaufende bogenförmige Arme,  an deren freien Enden Rollen 94 getragen werden.  Die Rollen 94 sind so angeordnet, dass sie an den  hinteren Flächen der     Plankurvenelemente    95 angrei  fen, so dass das     Plankurvenelement,    wenn die Welle  67 oder 68 in einer Richtung umläuft, gegen seinen  angrenzenden     Radialdaumen    verschoben und dort  festgehalten wird, bis die Welle entgegengesetzt um  läuft.  



  Die     Greiferarme    64 sind jeweils mit einer Kur  venrolle 95 versehen, deren Umfang ständig an  einem     Radialkurvenelement    84 angreift und dessen  äussere Fläche in Eingriff mit einem     Plankurvenele-          ment    85 ist, wenn das letztgenannte von einem Ein  rückbügel in Richtung seines angrenzenden Radial  kurvenelementes bewegt wird. Die     Greiferarme    64  sind normalerweise von der     Filmführung    nach aussen  kreisend durch Blattfedern 96 und nach innen und  axial zu ihren Schwenkachsen gegen die radialen  Kurvenelemente 84 durch Schraubenfedern 97 vor  gespannt.

   Die     Greiferarme    werden deshalb mit kon  stanter Geschwindigkeit axial zu ihren Schwenkach  sen und parallel zu den     Filmen    von den     Radialkur-          ven    84 hin und her bewegt. Jede     Drehschwenkwelle     67, 68 ist mit einer Kurbel 98 versehen, und die  Kurbeln sind mit Kurbelstangen 99 an den Tauch  kernen von     Magnetspulenrelais    oder Magnetschaltern  100 und 101 befestigt, die Wicklungen     CL1    bzw.  <B>C L2</B> haben.

   Die Anordnung ist so getroffen, dass  bei Erregung einer Magnetspule diese ihre zugehörige  Welle über eine Kurve 98 in     Drehschwingbewegung     in einer solchen Richtung versetzt, dass der daran  befestigte     Einrückbügel    92 sein zugehöriges Plan  kurvenelement gegen seinen angrenzenden Radial  daumen und gegen die     Arbeitsfläche    der Kurven  rolle 95 des entsprechenden     Greiferarmes    bewegt,  so dass das     Plankurvenelement    den     Greiferarm    wäh  rend eines Teiles seiner Umdrehung in die Filmper  forationen bewegt.

   Wenn die Magnetspule stromlos  ist, schwingt das     Plankurvenelement    lediglich axial  auf seiner Welle und kann keine zu der Filmführung  senkrechte Bewegung des     Greiferarmes    bewirken.  



  In der Nähe des äusseren Endes trägt jede Dreh  schwenkwelle 67, 68     daran    befestigt einen Arm 102.  Diese Arme sind so angeordnet, dass sie jeweils an  einem der normalerweise offenen doppelpoligen  Einfachschalter S-11 und S-12     angreifen    und diesen  schliessen, wenn die zugehörige Welle bei Erregung  der Magnetspule umläuft, um das entsprechende       Plankurvenelement    in Tätigkeit zu     setzen.    Eine ge  eignete     Federrückstellvorrichtung    (nicht dargestellt),  ist in jedem Magnetschalter vorgesehen,

   so dass die       Drehschwenkwellen    67 und 68 auf einem Weg bei    der Erregung bewegt werden und beim Stromlos  werden in entgegengesetzter Weise     zurückgelangen.     Die     Greiferarme    64 sind mit Anschlagelementen 103  versehen, um ihre nach aussen von der     Filmführung     weggerichtete Schwingbewegung zu begrenzen. Die  konstant angetriebenen Wellen 75 und 76 tragen  einen Nocken 104, der     Synchronisierschalter    S-7 bzw.  S-13 betätigt, die an der Unterseite der Tragplatte  13 in der Nähe der Wellen 75 und 76 angebracht  sind     (Fig.    8 und 21).

   Die     Synchronisierschalter     haben die Aufgabe, die Erregung und     Aberregung     der Magnetschalter mit Bezug auf die Winkelstellun  gen der radialen Kurvenelemente 86 und somit mit  Bezug auf die Stellungen der     Greiferarme    in ihrem  Vorwärts- und     Rückwärtshub    zu synchronisieren, so  dass die Filmgreifer nicht auf der Filmoberfläche  laufen, wie es der Fall sein würde, wenn die Magnet  schalter nicht synchronisiert wären, so dass die Grei  fer nur gegen den Film bewegt werden, wenn sie  sich im wesentlichen in einer Stellung zum Eingriff  in die Filmperforationen befinden.  



  Jedes Bildfenster trägt einen     Filmstellungsschal-          ter    S-9 für das     Fixierungsfilmfenster    und S-10 für  das     Textfilmfenster.    Diese Schalter bestehen aus fle  xiblen     Kontaktbürstenelementen    199 bzw. 207, die  auf der     Oberfläche    des Filmes laufen. Die Bürsten  sind darstellungsgemäss in geeigneten     Isolierelemen-          ten    angeordnet. Wenn eine Perforationsöffnung A -1  des sich bewegenden Filmbandes eine Bürste 199 oder  207 überdeckt, stellt die Bürste Kontakt mit der  Metallfläche der Führungsplatte 44 her, so dass an  dieser Stelle ein Stromkreis geschlossen wird.

   Wenn  die Bild- oder Filmfenster geöffnet sind, werden  natürlich diese von den Filmfenstern getragenen  Kontaktbürsten mit dem Filmfenster nach aussen ge  schwenkt, so dass das Herausnehmen oder Einset  zen des Filmes erleichtert wird.  



  Die in     Fig.    28 schematisch dargestellte Steuer  anlage ist zum Teil in der Fernsteuer- oder     Fernbe-          dienungseinheit    18 und teilweise in dem Projektor  gehäuse 15 enthalten, wobei die getrennten Ab  schnitte der Anlage mit den das Kabel 19 bildenden  Leitungen verbunden sind. In dem Schaltbild ist ein  Paar Energieversorgungsleitungen 105, 106 an eine  einphasige Energiequelle von 110 Volt und 60 Hertz  angeschlossen. Durch Schliessung eines Leitungs  schalters S-6, der sich in der unteren linken Ecke  des Schaltbildes befindet, wird der Stromkreis des  Relais     RY7    geschlossen, das durch Schliessen seiner  Kontakte 107 einen Stromkreis zur Speisung des  Antriebsmotors 21 und der Projektionslampe 27  schliesst.  



  Der Stromkreis des Relais     RY7    verlauft von der  Speiseleitung 105 über die Sicherung F-1, die Lei  tung<B>108,</B> den Schalter S-6, die Leitung 109 und über  die Wicklung des Relais     RY7    an die Leitung 106.  Der Stromkreis des Motors 21 verläuft von der Lei  tung 105 über die Sicherung F-2, die Relaiskontakte  <B>107,</B> die Leitung 110, den Motor 21 und die Leitung  111     zu    der Speiseleitung 106. Die Projektionslampe      27 ist zwischen die     Motorstromkreisleitungen    110  und 111 über Leitungen 112 und 113 verbunden.  



  Durch Schliessung des Leitungsschalters S-6 wird  auch ein Stromkreis für die Primärwicklung eines  Transformators T (oberer Teil/Mitte des Schaltbildes)  geschlossen, der folgendermassen verläuft: von der  Speiseleitung 106 über die Leitung 112, eine Leitung  113, die Primärwicklung von T, eine Leitung 114,  eine Leitung 115, eine Leitung 116 zu der Leitung  109 über den Schalter S-6, die Leitung 108 und die  Sicherung F-1 zu der Speiseleitung 105. Eine Sekun  därwicklung W-1 des Transformators T liefert 6,3  Volt Wechselspannung an den Heizfaden 117 einer       Glühkathoden-Gasentladungsröhre    V-1 über Ver  bindungsleitungen 118 und 119.

   Eine Sekundär  wicklung<I>W-2</I> des Transformators<I>T</I> liefert 6,3 Volt  Wechselspannung zur Erregung eines Relais     RY1     über einen Stromkreis, der wahlweise einen der       Filmstellungsschalter    S-9 oder S-10 einschliesst, wie  später beschrieben wird.  



  Eine Gleichstromquelle wird von     Selengleich-          richtern        SR1    und     SR2    gebildet, die parallel zu der       Wechselstromquelle    geschaltet sind. Der Gleich  richter SRI, der an eine erste Seite der Primärwick  lung des Transformators T über einen     Strombegren-          zungswiderstand    R-2 und die Leitung 114 und an  die andere Seite über einen Kondensator C-1 und die  Leitung 113 angeschlossen ist, richtet während einer  Hälfte einer Periode gleich, so dass B+ an dem  Punkt 120 entsteht.

   Der Gleichrichter     SR2,    der mit  der ersten Seite des Transformators T über Leitun  gen 115 und 114 und mit der andern Seite über  einen Kondensator C-2 und die Leitung 113 verbun  den ist, richtet während der anderen     Periodenhälfte     gleich, so dass an dem Punkt 121B- entsteht. Die  Leitung 113, welche die Verbindung mit der Speise  leitung 106 herstellt, ist somit eine gemeinsame  Rückleitung für die Gleichspannungen. Infolge der  abwechselnden     Aufladung    und Entladung der Kon  densatoren C-1 und C-2 betragen die Spannungen  bei 120 und 121 angenähert + 150 bzw. -150 Volt.  



  Die Röhre V-1 besitzt ein Steuergitter 122, an  dem eine normalerweise negative     Vorspannung    über  seine Verbindung zu B- bei 121 aufrechterhalten  wird, die wie folgt verläuft: von dem Punkt 121  über eine Leitung 123, eine Leitung 124, normaler  weise geschlossene obere Kontakte 125 eines Relais       RY3,    eine Leitung 126, eine Leitung 127, normaler  weise geschlossene Kontakte 128 eines Relais     RY4,     eine Leitung 129, normalerweise geschlossene obere  Kontakte 130 eines     Druckknopfumschalters    S-4,  eine Leitung 131, normalerweise geschlossene obere  Kontakte 132 eines     Doppelmesser-Druckknopfum-          schalters    S-5, eine Leitung 133, einen Widerstand  R-7, eine Leitung 134,

   eine Leitung 135, die Paral  lelschaltung eines Widerstandes R-6 und eines     Kon-          densators    C-6 und eine Leitung 136 an das Gitter  122. Die Kathode 137 der Röhre     V-1    ist mit der  gemeinsamen Leitung 113 über Leitungen 138, 139,  140 und 141 verbunden.    Die Steueranlage und ihre Arbeitsweise werden  nun im Zusammenhang mit ihren verschiedenen       Filmvorschubfunktionen    weiterhin beschrieben.  



  Wenn das     Fixierungsfilmband    73 bei Handbe  dienung immer um ein Feld vorgeschoben werden  soll, wird der     Funktionsschalterknopf   <I>PS,</I> der an der       Fernbedienungseinheit    in     Fig.    3 dargestellt ist, in  die Stellung 1 gedreht. Dadurch werden alle Schal  ter auf der linken Seite des Schaltbildes mit den Be  zeichnungen     SlA,        S1B,        S1C    und     SID    in ihre Stel  lungen 1 eingestellt. Die Kontaktarme dieser Schal  ter befinden sich auf einer gemeinsamen Welle, die  durch den Knopf     FS    gedreht wird.

   Nach Einstellung  des Funktionsschalters wird der     Druckknopfum-          schalter    S-4 gedrückt. Dadurch wird die gerade be  schriebene Verbindung zwischen B- bei 121 und  dem Gitter 122 über die Kontakte 130 von S-4  unterbrochen und die negative     Vorspannung    abge  trennt. Durch das Schliessen der unteren Kontakte  142 des Schalters S-4 wird ein Stromkreis zur Erre  gung eines Relais     RY5    geschlossen.

   Dieser Strom  kreis hat folgenden Verlauf: von B- am Punkt 121  über die Leitung 123, die Leitung 124, die Kon  takte 125 von     RY3,    die Leitung 126, die Leitung  127, die Kontakte 128 von     RY4,    die Leitung 129,  dem Kontakt 142 des Schalters S-4, eine Leitung  143, eine Leitung 144, eine Leitung 145, den oberen  Kontakt 146 von     RY4,    eine Leitung 147 und über  die Wicklung von     RY5    an die Sammelleitung 113.

    Die Erregung von     RY5    bewirkt Schliessung seiner  Kontakte 148 und ermöglicht die     Aufladung    eines  Kondensators C-7 über einen Widerstand R-9, wo  durch ein starker positiver     Spannungsimpuls    an das  Röhrengitter 122 über den     Synchronisierschalter    S-13  angelegt wird, wenn dieser schliesst.

   Der     Synchroni-          sierschalter    S-13 ist so ausgebildet, dass er schliesst  und diesen Spannungsimpuls zu einem unmittelbar  vor der Beendigung des Rückhubes des     Greiferarmes     liegenden Zeitpunkt liefert, so dass der axial wirkende  Daumen oder     Plankurvenelement    den     Greiferarm     gegen den Film zu einem Zeitpunkt bewegt, zu dem  sich die Greifer an dem freien Ende des Armes in  einer solchen Lage befinden, dass sie in Höhe eines  Paares Perforationen des Filmbandes sind und in  dieses einrasten.

   Der erwähnte positive Stromstoss  nimmt folgenden Weg: von B+ an 120 über die  Leitung 143, die Leitung 153 nach rechts über die  Leitung 152, den Widerstand R-9, die Leitung 151,  den Kondensator C-7 den Kontakt 148 von     RY5,     die Leitung 149, den Schalter S-13, eine Leitung  150, eine Leitung 208, einen Widerstand R-7, die  Leitungen 134 und 135, den Kondensator C-6 und  den Widerstand R-6 und eine Leitung 136 zu dem  Gitter 122.  



  Nachdem die negative     Vorspannung    am Gitter  122 am Kontakt 130 des Schalters S-4 unterbrochen  und der starke positive Stromstoss über C-7 daran  gelegt ist, wird die Röhre V-1 leitend und erregt die       Fixierungsfilm-Magnetschalterwicklung        CL1.    Der  Anodenkreis der Röhre V-1 verläuft von ihrer Anode      154 über die Leitung 142, eine Leitung 155, eine       Leitung    156, die Stellung 1 des Schalters     SlC,    eine  Leitung 157, den Kontakt 158 des Schalters S-5,  eine Leitung 159, die     Magnetschalterwicklung        CL1,     eine Leitung 160, eine Leitung 161, den Widerstand  R-10 und eine Leitung 162 zu B+ am Punkt 120.

    Die Erregung der Magnetspule     CL1    bewirkt, dass  das     Plankurvenelement    86 des     Fixierungsfilmvor-          schubmechanismus    nach innen bewegt wird und die       Fortschaltung    des     Fixierungsfilmes    um ein Feld er  folgt. Die Erregung der Magnetspule     CL1    verursacht  auch das Schliessen der Kontakte 163 und 164 des  Magnetschalters S-11, der sich unmittelbar unter       CL1    befindet.

   Dieser Vorgang erregt ein Relais     RY6     über den folgenden Stromkreis: von einer Seite der  Relaiswicklung     RY6    über eine Leitung 165, den  oberen Kontakt<B>163</B> des Schalters S-11, die Leitung  144, eine Leitung 143, den nun geschlossenen un  teren Kontakt 142 des Schalters S-4, die Leitung  129, den Kontakt<B>128</B> von     RY4,    die Leitung 127  nach oben über die Leitung 126, den Kontakt 125  von     RY3,    die Leitung 124 und die Leitung 123 an  B- an 121. Die andere Seite der Wicklung     RY6     ist mit der gemeinsamen Leitung 113 über eine Lei  tung 166 verbunden.

   Bei Erregung von     RY6    werden  seine unteren Kontakte 167 geschlossen und schlie  ssen einen Haltekreis rings um den Magnetschalter  S-11, so dass die Erregung von R Y6 über die Leitung  144, eine Leitung 168, die Kontakte 167, die Wick  lung     RY6    und die Leitung 166 an die     Sammellei-          tung    113 aufrechterhalten wird.

   Bei Erregung von       RY6    wird auch sein oberer Kontaktsatz 169 ge  schlossen, wodurch ein Stromkreis zur Wiederher  stellung der negativen     Vorspannung    am Röhrengit  ter 122 geschlossen wird, so dass erneutes Leiten der  Röhre V-1 verhindert wird, wenn diese einmal ge  sperrt worden ist, so dass der     Fixierungsfilm    nur um  ein Feld bewegt wird, unabhängig davon, wie lange  der     Druckschalter    S-4 gedrückt gehalten wird.

   Diese  negative     Vorspannung    wird von B- am Punkt 121  über Leitungen 123 und 124, Kontakte 125, die  Leitung 126, Kontakte 169 von     RY6,    die Leitung  150, die Leitung 208, den Widerstand R-7, die Lei  tung 134, den Widerstand R-6 und den Konden  sator C-6 und über die Leitung 136 an das Gitter  122 angelegt.  



  Wenn der     Fixierungsfilm    um ein Feld     fortge-          schaltet    worden ist, schliesst der     Synchronisierschalter     S-7 und legt einen stark negativen Spannungsimpuls  infolge der Entladung eines Kondensators C-3 an  die     Anode    154 an, so dass die Röhre     gesperrt    wird.  Bevor der Schalter S-7 schliesst und während die  Röhre leitend ist, wird der Kondensator C-3 über  einen Widerstand R-3 und die Leitung 143 zu B+  an 120 geladen. Das Loslassen des Druckknopfschal  ters S-4 bewirkt die Öffnung der Kontakte 142,  lässt das Relais     RY6    abfallen und beseitigt die nega  tive     Gittervorspannung    über dieses Relais.

   Jedoch  werden auch wieder die Schalterkontakte 130 ge-    schlossen, um die normale negative     Vorspannung     über diese Kontakte herzustellen.  



  Wenn der Textfilm unter Handbedienung jeweils  um ein Feld     fortgeschaltet    werden soll, wird der  Funktionsknopf wieder in die Stellung 1 gedreht.  Dann wird ein Druckknopfschalter S-5 gedrückt. Da  durch wird das obere Schaltmesser 132 veranlasst,  seinen oberen Kontakt zu unterbrechen, wodurch  die normale negative     Vorspannung    unterbrochen  wird. Auch wird dadurch das Schaltmesser 132 mit sei  nem unteren Kontakt verbunden, so dass C-7 geladen  und ein positiver Spannungsimpuls an das Gitter 122  über denselben vorher erwähnten Stromkreis gelie  fert wird.

   Wenn das untere Schaltmesser<B>158</B> von  S-4 seinen oberen Kontakt unterbricht, wird die  Verbindung zwischen der Magnetspule     CL1    und der  Röhrenanode unterbrochen und über seinen unteren  Kontakt die Verbindung der     Textfilmmagnetspule          CL2    mit dem     Röhrenanodenkreis    über die Leitun  gen 170 und 171 hergestellt.

   Im übrigen entspricht  die Arbeitsweise dem Vorgang bei der     Fortschaltung     des     Fixierungsfilmes.    Somit wird immer dann, wenn  S-4 gedrückt ist, der     Fixierungsfilm    um ein Feld       fortgeschaltet,    und immer dann, wenn S-5 nieder  gedrückt ist, wird der Textfilm um ein Feld vorge  schoben, wobei es keine Rolle spielt, wie lange diese  Knöpfe betätigt werden. Immer wird nur ein Feld  weitergeschaltet.  



  Wenn der     Fixierungsfilm    wiederholt jeweils um  ein Feld mit einer gewählten Geschwindigkeit fort  geschaltet werden soll, werden die     Funktionssehalter          SIA-S1D    wieder in die Stellung 1 gedreht. Durch  Niederdrücken eines      Start -Knopfes    an der Fern  bedienungseinheit werden die Kontakte 172 eines  Startschalters S-2 in dem oberen Teil des Schaltbildes  geschlossen, wodurch ein Stromkreis zur Erregung  des Relais     RY4    geschlossen wird.

   Dieser Stromkreis  verläuft von B+ am Punkt 120 über die Leitung  143, die Leitung 153, die Leitung<B>152,</B> die Wick  lung des Relais     RY4,    die Leitung 173, die oberen  Kontakte eines Relais     RY2,    eine Leitung 175, den  in Stellung 1 befindlichen Schalter     SlB,    den nun  geschlossenen Startschalter S-2 und eine Leitung  176 zu der gemeinsamen Seite der Gleichspannungen  an der Leitung 113.

   Die Erregung des Relais     RY4     schliesst einen Erregungskreis für das Relais     RY3     über die normalerweise offenen unteren Kontakte 177  von     RY4.    Dieser Stromkreis verläuft von B+ bei  120 über die Leitung 143, die Leitung 153, die Lei  tung 178, die Wicklung von     RY3,    eine Leitung 179,  die Kontakte 177 von     RY4,    eine Leitung 180, eine  Leitung 181, Kontakte 182 eines      Stop -Schalters     S-3, eine Leitung 183, eine Leitung 184, normaler  weise geschlossene Kontakte 185 des Relais     RYl,     eine Leitung 186,

   dem in Stellung 1 befindlichen  Schalter     S1A    und die Leitung 176 an die     Sammel-          leitung    113.  



  Durch Schliessung des Relais     RY4    wird nun auch  über seinen oberen normalerweise offenen Kontakt  187 ein Erregungskreis für das Relais     RY5    geschlos-      sen, um einen positiven Spannungsimpuls an das  Gitter 122 zu liefern. Dieser Stromkreis hat folgenden  Verlauf: von B+ am Punkt 120 über die Leitung  143, die Leitung 153, eine Leitung 188, den Kon  takt<B>187,</B> die Leitung 174 und die Wicklung des  Relais     RY5    an die gemeinsame Leitung 113.

   Das  Öffnen des normalerweise geschlossenen mittleren  Kontaktes 128 von     RY4    bei Erregung unterbricht  auch die normale negative     Vorspannung    am Röh  rengitter 122, und durch das Schliessen seines nor  malerweise offenen mittleren Kontaktes 190 wird  B- bei 121 mit einem der Kontakte 163 des  Magnetschalters S-11 verbunden, so dass, wenn die  Magnetspule     CL1    erregt ist und der Schalter S-11  schliesst, ein Stromkreis zur Erregung des Relais       RY6    geschlossen wird.

   Wenn das Relais     RY3     durch das Schliessen des Relais     RY4    erregt ist,  wird seine Erregung durch einen Haltekreis auf  rechterhalten, der sich von B+ an 120 über die  Leitung 153, die Leitung 178, die Wicklung     RY3     und über seine unteren Kontakte 191, die Leitung  181, die Kontakte 182 des      Stop -Schalters    S-3,  die Leitung 183, die Leitung 184, Kontakte 185  von     RY1,    die Leitung 186, den Schalter     SIA    und  die Leitung 176 zu der gemeinsamen Leitung 113  erstreckt.

   Der nun geschlossene mittlere Satz von  normalerweise offenen Kontakten 192 des Relais       RY3    schliesst einen Stromkreis zur Erregung des  Relais     RY2,    und seine oberen normalerweise ge  schlossenen Kontakte 125 werden geöffnet, so dass  die Verbindung zwischen B- an 121 und den Kon  takten 169 des Relais     RY6    unterbrochen wird.  



  Der durch das Schliessen der Kontakte 192 von       RY3    geschlossene Erregungskreis für das Relais       RY2    verläuft von B+ an 120 über die Leitung 143,  die Leitung 153, die Wicklung von     RY2,    eine Lei  tung 193, die Kontakte 192 von     RY3    und eine Lei  tung 194 zu der gemeinsamen Leitung 113. Wenn  das Relais     RY2    erregt ist, unterbricht es seinen obe  ren Kontakt 174, so dass der Stromkreis für das  Relais     RY4    unterbrochen wird, das dann abfällt.

    Unter diesen Bedingungen, das heisst, wenn das  Relais     RY4    stromlos ist und das Relais     RY3    gehal  ten wird, wird die Steuerung des Stromkreises von  dem      Start -Schalter    S-2 entfernt, der nun losgelas  sen werden kann. Der einzige Weg, der zu einer       Aberregung    von     RY3    führt, ist das Öffnen des        Stop -Schalters    S-2 oder das Öffnen von Kontak  ten 185 des Relais     RYl.     



  Wenn das Relais     RY5    durch die Funktion des  Relais     RY4    erregt ist, ladet sich der Kondensator  C-7 auf, wie vorher beschrieben wurde, und ein  stark positiver Spannungsimpuls gelangt an das  Gitter 122 über den     Synchronisierschalter    S-13, wenn  dieser schliesst. Dieser Vorgang zusammen mit der  Tatsache, dass die normale negative     Vorspannung    an  dem Gitter durch das Relais     RY4    unterbrochen  wurde, bewirkt, dass die Röhre V-1 leitet und die  Magnetspule     CL1    über den vorher beschriebenen    Anodenkreis erregt, so dass die     Fortschaltung    des  Filmes erfolgt.  



  Wenn die Magnetspule     CL1    erregt ist, werden  die Kontakte 164 des Magnetschalters     S-11    geschlos  sen. Dadurch wird eine stark negative     Vorspannung     an das Gitter 122 von B- bei 121 über die Leitun  gen 123, 195, die Kontakte 164, die     Leitungen    196,  134, 135, den Kondensator C-6 sowie den Wider  stand R-6 und die     Leitungen    136 und 137 angelegt.  Dieser Vorgang bewirkt auch die Ladung eines     Kon-          densators    C-5 über einen Widerstand R-5 und die  Leitung 141 an die gemeinsame Leitung 113.

   Nach  dem der Vorschub des Filmes um ein Feld bewirkt  worden ist, schliesst der     Synchronisierschalter    S-7,  worauf der Kondensator C-3 entladen wird und ein  negativer Spannungsimpuls an die Röhrenanode 154  gelangt, der     zusammen    mit der an das Gitter ange  legten negativen     Vorspannung    das Leiten der Röhre  unterbindet.  



  Infolge der Drehung des     Synchronisierschalter-          nockens    und der     Aberregung    der Magnetspule wer  den nun die Schalter S-7 und S-11 wiederum geöff  net, und der Kondensator C-5 beginnt sich von     B-          auf    die Spannung B+ über die Leitung 134, einen  Widerstand R-8, eine Leitung 197, ein     Potentio-          meter    P-1, die Leitung 152 und die Leitung 153  nach 121 mit einer durch P-1 bestimmten Geschwin  digkeit aufzuladen. Der Widerstand P-1 wird durch  Drehen des     Geschwindigkeitssteuerknopfes        S-C    an  der     Fernbedienungseinheit    geändert.

   Wenn das Git  ter wieder ausreichend positiv wird, zündet die Röhre  und die Magnetspule     CL1    wird wiederum erregt, so  dass der     Film    um ein Feld     fortgeschaltet    wird. Dieser  wiederholte Vorgang setzt sich mit einer gewählten  Geschwindigkeit fort, die von der Ladegeschwindig  keit über die Geschwindigkeitsregelung P-1 bestimmt  wird, bis der Erregungskreis für das Relais     RY3     entweder durch Öffnen des      Stop -Schalters    S-3  oder durch Öffnen von Kontakten 185 des Relais       RY1    unterbrochen wird.  



  Wenn dieser wiederholte Vorschub     an    einer oder  mehreren Stellen längs des Filmbandes selbsttätig  unterbrochen werden soll, sind in dem     Film    Perfo  rationen oder Einkerbungen vorgesehen, wie in       Fig.    26 dargestellt ist, und ein Wählwechselschalter  S-14 (in der oberen linken Ecke des Schaltbildes  dargestellt) wird in eine Stellung zwecks Schliessung  seines Kontaktes 198 geschaltet.

   Die     räumliche        über-          einstimmung    einer Öffnung oder     Einkerbung    N-1 in  dem Filmband mit der Kontaktbürste 199 des     Fixie-          rungsfilmstellungsschalters    S-9 bewirkt die Schlie  ssung eines Erregungskreises für das Relais     RY1.     Dieser Stromkreis hat folgenden Verlauf: von einem  Pol der     Transformatorsekundärwicklung    W-2 über  eine Leitung 200, eine Kontaktbürste 199, eine Lei  tung 201, Kontakte 198 des Schaltmessers S-14,  eine Leitung 202, die Wicklung von     RYl    und eine  Leitung 203 zum anderen Pol der Sekundärwicklung  W-2.

   Dieser Kreis wird dann durch die     Filmführungs-          platte    44 und Erde geschlossen, wenn die Kontakt-      bürste 199 in eine Öffnung in dem Film eintritt und  mit der     Filmführungsplatte    Kontakt herstellt. Zur  Vereinfachung sind jedoch in dem Schaltbild Leitun  gen gezeichnet worden. Die Erregung von     RY1    be  wirkt das     Öffnen    seiner Kontakte 185, wodurch der  Haltekreis von     RY3    unterbrochen wird und der  Betrieb     aufhört.    Wiederholte     Fortschaltung    wird  durch erneutes Niederdrücken des      Start -Schalters     S-2 erneut eingeleitet.  



  Die Einrichtung der     Filmstellungsschalter    und  der in Abständen in dem Filmband angeordneten  Öffnungen oder Einkerbungen ermöglicht der Bedie  nungsperson, die genaue gewünschte Anzahl an Fel  dern ohne Leerlauf oder zu weitem Lauf selbsttätig       fortzuschalten,    was sonst auftreten kann, wenn man  auf das Niederdrücken des     Stopknopfes    von Hand  angewiesen wäre.  



  Wenn das Textfilmband 71 feldweise wiederholt  mit einer gewünschten Geschwindigkeit vorgeschoben  werden soll, wird der Funktionsschalter in die Stel  lung 3 gedreht. Dadurch werden auch die Schalter       S1A    und     S1D    in die Stellung 3 gebracht, so dass die       Fixierungsfilmmagnetwicklung        CL1    von dem     Röh-          renanodenkreis    durch Unterbrechung des Kontaktes  bei der Stellung 1 in     S1C    abgeschaltet wird,

   und es  wird die     Textfilmmagnetwicklung        CL2    in dem     Röh-          renanodenkreis    in der Stellung 3 des Schalters     S1C     verbunden. Zur selbsttätigen Unterbrechung der Fort  schaltung des Textfilmes wird der     Wählschalter    S-14  umgeschaltet, so dass seine Kontakte 198 offen und  seine Kontakte 204 geschlossen sind. Unter diesen  Bedingungen     wird        RY1    über S-10 anstatt über S-9  erregt, wenn eine Öffnung oder Einkerbung N-2 in  dem Textfilm 71     (Fig.    27) von der Kontaktbürste  207 des     Textfihnstellungsschalters    S-10 überdeckt  wird.

   Im übrigen ist die Arbeitsweise so, wie gerade  im Zusammenhang mit wiederholter     Fortschaltung     des     Fixierungsfilmes    beschrieben wurde. Selbsttätig  unterbrochener wiederholter Vorschub in der gerade       erläuterten    Weise ist in einem Stadium der Sehschu  lung, das man      tachistoskopische    Schulung oder  Weiterbildung  nennt, besonders nützlich. Bei diesem  Ausbildungsverfahren wird ein     Filmfeld,    das eine  Gestaltungsform, einen Satz oder eine Zahl enthält,  als Ganzes während eines kurzen, abgemessenen  Zeitraumes     projiziert,    um rasche     Erkennungsfähigkeit     zu entwickeln.

   Der in     Fig.    27 dargestellte Filmstrei  fen zeigt abwechselnd Leerfelder und Kennzeich  nungsfelder, wobei die Kennzeichnung oder gegen  ständliche Darstellung wenigstens einmal wiederholt  ist. Auch befinden sich an diesem Streifen Ausspa  rungen N-2, die jedem Feld zugeordnet sind, an  dem der Vorschub selbsttätig unterbrochen werden soll.  



  Bei der Leseschulung ist es erwünscht, den     Fixie-          rungsfilm    um jeweils ein Feld wiederholt selbsttätig       fortzuschalten,    bis der Gesamtinhalt auf einem Feld  eines Textfilmes freigelegt ist, und dann den Text  film um ein Feld gleichzeitig mit dem nächsten Feld  des     Fixierungsfilmes        fortzuschalten,    so dass aufein  anderfolgende Teile des Inhalts von Zeile zu Zeile    auf einem Textfeld und von Feld zu Feld des Textes       kontinuiertlich    über die     Gesamttextlänge    freigelegt  werden, die sich über eine Mehrzahl Felder     erstrek-          ken    kann.

   Um dies zu erreichen, wird der Funktions  knopf in die Stellung 2 gedreht, und der     Wählschal-          ter    S-14 wird in eine Stellung geschaltet, in der  sein Kontakt 198 geschlossen ist.  



  Wenn sich die Funktionsschalter in der Stellung  2 befinden, ist die     Fixierungsfilmmagnetwicklung        CL1     direkt in den     Röhrenanodenkreis    über     S1C    wie vor  her geschaltet.

   Nun werden aber sowohl     CLI    als auch  die     Textfilmmagnetwicklung        CL2    in den Anoden  kreis über die normalerweise offenen Kontakte 205  des Relais     RY1    geschaltet, wenn dieses erregt ist,  und infolge der Stellung des Wählschalters S-14  wird     RY1    erregt, wenn eine Aussparung N-1 in dem       Fixierungsfilm    mit der Kontaktbürste 199 des     Fixie-          rungsfilmstellungsschalters    S-9 zusammenfällt. Da  durch wird der Vorschub beider Filmbänder um ein  Feld gleichzeitig bei dem Auftreten der Aussparung  N-1 in dem     Fixierungsfilmband    bewirkt.

   Nachdem  beide um dieses Feld weitergeschaltet worden sind,  hat sich die Filmaussparung N-1 natürlich an der  Kontaktbürste 199     vorbeibewegt,    und der Vorschub  des     Fixierungsfilmes    setzt sich wieder allein fort.  Wenn die Funktionsschalter in die Stellung 2 bewegt  sind, schliesst der Kontakt 2 von     S1A    einen Neben  schlusskreis an die gemeinsame Leitung 113 über  Kontakte 185 des Relais     RYl,    so dass bei Erregung  des Relais     RY1    das Öffnen der Kontakte 185 den  Haltekreis, der die Erregung von     RY3    aufrechter  hält, nicht unterbricht. Die Arbeitsfunktion wird  durch Niederdrücken des     Stopschalters    S-3 unter  bunden.  



  Der     Fixierungsfilmstreifen    73 besteht bei Verwen  dung mit einem Textfilmband zur Leseschulung aus  aufeinanderfolgenden Feldern, die abgeschattete Flä  chen und transparente Fenster haben, wobei die  Fenster entlang dem Filmband Staffel- oder stufen  artig angeordnet sind, wie in     Fig.    26 dargestellt ist.

    Die Anzahl der Stufen in jeder solchen     Staffelform     der Fenster ist gleich der Zeilenzahl des Textes an  jedem Feld des     Textfilmes    71, und es ist eine Aus  sparung N-1 in dem     Fixierungsfilm    für jede Staffel  gestaltung der Fenster vorhanden, so dass der Text  film um ein Feld gleichzeitig mit dem Vorschub des  nächsten Feldes des     Fixierungsfilmes        fortgeschaltet     wird, wenn der vollständige Text auf einem Feld  stufenweise dargeboten worden ist.  



  Bei dem wiederholten Vorschub eines Filmban  des mit gewählten Frequenzen wird die Synchroni  sierung der Röhrenzündung mit der Stellung des       Greiferarmes    durch eine Kombination der     Abkling-          zeit    des negativen Sperrimpulses durch den verän  derbaren Widerstand P-1 und durch die Anlegung  eines Kippimpulses erreicht, der an das Gitterglied  angelegt wird, wenn der     Synchronisierschalter    S-7       öffnet.    Dieser Kipp- oder     Auslösestromstoss    wird  über einen Kondensator     C-R    und einem Wider  stand R-4 an das Gitterglied bei C-5 angelegt.

        Beispielsweise werde angenommen, dass die Röhre  bei dem Gitterpotential Null zündet, die Nocken  scheibe des Schalters S-7 mit 25     U/s    umläuft und bei  jeder Öffnung des Schalters S-7 einen     +50-V-Strom-          stoss    liefert, der bei kurzzeitigem Schliessen des  Magnetschalters S-11 angelegte negative Sperrimpuls  das Gitter auf -150 Volt treibt und dass zweimal  pro Sekunde oder bei jeder     zwölften    Umdrehung des  Schalternockens die Röhre gezündet und die Magnet  spule erregt werden soll.

   Unter diesen Bedingungen  würde der veränderbare Widerstand P-1 so einge  stellt werden, dass der negative     -150-Volt-Sperrim-          puls    in einer halben Sekunde auf -50 Volt oder  etwas weniger abklingt. Bei dem nächsten Öffnen  des Schalters S-7 bewirkt dann der über C-4 und R-4  an das Gitterglied angelegte     +50-Volt-Stromstoss,    dass  die Röhre an dem Umdrehungspunkt der     Nockenan-          triebswelle    zündet, der, wie vorher beschrieben  wurde, auch den     Greiferarm    hin und her bewegt.  



  Wenn der     Textfilinstreifen    mit der Maximalge  schwindigkeit wiederholt vorgeschoben werden soll,  wird der     Funktionsschalterknopf    in die Stellung 4  gedreht. Dadurch wird eine Seite der     Textfilmmagnet-          wicklung        CL2    über den Schalter     SlD,    die normaler  weise geschlossenen Kontakte 185 von     RYl    und       SIA    an die gemeinsame Leitung 113 angeschlossen.  Die andere Seite von     CL2    wird mit<I>B+</I> bei 120 ver  bunden.

   Der Stromkreis für     CL2    hat folgenden Ver  lauf: von B+ bei 120 über R10, eine Leitung 161,  die Leitung 160,     CL2,    die Leitung 171, die Leitung  170, den in der Stellung 4 befindlichen Schalter     SlD,     eine Leitung 206, die Leitung 186, Kontakte 185,  die Leitung 184, den in der Stellung 4 befindlichen  Schalter     S1A    und die Leitung 176 an die gemein  same Leitung 113.

   Das     Textfilm-Plankurvenelement     wird nun in konstanter Weise durch die Textfilm  magnetspule gegen die     Greiferarmkurvenrolle    gehal  ten, und der Textfilm wird mit der Geschwindigkeit  der Hin- und     Herbewegung    des     Greiferarmes    vorge  schoben, der von dem mit konstanter Geschwindig  keit umlaufenden     Radialdaumen    86 auf der Welle 75  angetrieben wird.

   Die     Fortschaltung    kann unterbro  chen werden, falls eine Öffnung oder Aussparung  N-1 in dem Textfilm vorhanden ist, indem der Schal  ter S-14 im Sinne einer Schliessung seiner Kontakte  204 bewegt wird, so dass das Relais     RYl    bei Lage  übereinstimmung der Öffnung und der Kontaktbürste  207 erregt wird und die Kontakte 185 öffnet. Sonst  wird der Vorschub dadurch unterbrochen, dass man  die Funktionsschalter aus der Stellung 4 in eine  andere     Stellung    bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Führen von Filmbändern in einem Laufbildwerfer, gekennzeichnet durch eine Zweibandführung (42, 44, 45) zur gleichzeitigen Pro jektion entsprechender Bilder beider Bänder (71, 73) in sich überdeckender Lagebezeichnung, wobei jedes Band unabhängig voneinander durch je ein Filmeingriffselement (64) bewegbar ist, das sich nor- malerweise in Aussereingriffsstellung befindet und durch Betätigungsmittel (CL1, <I>94,</I> 85) von Steuer mitteln (V-1, P-1, C-5, R-4) betätigbar ist,
    die die intermittierende Bewegung jedes Fihnbandes mit konstanter Vorschubgeschwindigkeit in nach Wahl veränderbaren Intervallen steuern. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel sowohl für jeden Vorschubhub als auch während intermittieren- den Vorschubhüben betriebswirksam gemacht wer den können, um die Vorschubgeschwindigkeit des Filmes einzustellen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fihneingriffselement parallel und senkrecht zur genannten Führung bewegbar ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel mit kon stanter Geschwindigkeit wirkende Mittel (21, 84) einschliessen, durch welche das Filmeingriffselement mit konstanter Geschwindigkeit parallel zur Genann ten Führung durch Vorwärts- und Rückwärtshub hin und her bewegbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel Mittel (CLl, 99, 98, 92, 85) einschliessen, durch welche das Filmein- griffselement mit veränderbarer Geschwindigkeit quer zur genannten Führung hin und her bewegbar ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel Mittel (CL1, 99, 98, 92, 85) einschliessen, durch welche das Film eingriffselement transversal zur genannten Filmfüh rung mit veränderbarer Geschwindigkeit hin und her bewegbar ist, und dass die letztgenannten Mittel mit den mit konstanter Geschwindigkeit wirkenden Mitteln so synchronisiert sind, dass die Bewegung des Filmein- griffselementes gegen die Filmführung zu Beginn seines Vorschubhubes und seine Entfernung von der Filmführung bei Beendigung seines Vorschub hubes bewirkt wird. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Element (85) die ge nannten Mittel (CL1, 99, 98, 92, 85) senkrecht von der Fihnführung so ausreichend wegbewegt, dass sie nicht in der Lage sind, die transversale Hin- und Herbewegung des Fihmeingriffselementes zu bewir ken. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel einen elek tromagnetischen Schalter (CLl) einschliessen, durch den das Filmeingriffselement in Eingriff mit dem Filmband in der Führung 24 bewegbar und dort während seines Vorschubes festhaltbar ist. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Schalter mit einem Erre gungskreis verbunden ist, zu dem eine intervallver- änderbare Schaltvorrichtung zum Erregen dieses Schalters mit dem gewählten Intervall gehört. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregungskreis Druckknopf starter (S-4) und Relais (RY5) zum Geschlossenhal- ten des Stromkreises beim Lösen des Druckknopfes besitzt. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregungsstromkreis durch einen filmbetätigten Unterbrecherschalter (S-9) ge steuert ist, der den Stromkreis unterbricht, wenn je des der ausgewählten Felder des Filmbandes in ein Projektionsfenster vorgeschoben wird. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter Synchronisierschalt- mittel (S-13) aufweist, die auf eine Stellung in der Betriebsperiode des Vorschubes derart ansprechen, dass sie den Eingriff des Filmeingriffelementes mit einem Filmband nur bei einer bestimmten Stellung seiner Vorschubbetriebsperiode bewirken.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregungsstromkreis eine gittergesteuerte Elektronenentladungsröhre (V-1) auf weist sowie Startmittel (S-4, RY5, C-7, R-9), um das Röhrengitter so vorzuspannen, dass die Röhre leitend wird, ferner Mittel (RY6), die eine Schalt vorrichtung (S-7) zum Anlegen eines negativen Sperr impulses an das Röhrengitter (122) aufweisen.
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, ge kennzeichnet durch Antriebsmittel (CLl, 21) zum Hin- und Herbewegen des Filmeingriffselementes durch Vorschub- und Rückwärtshübe, durch einen Anoden-Kathodenstromkreis für die Elektronenent- ladungsröhre, der über eine Energiequelle (n ge schaltet ist, wobei die Startvorrichtung einen von der Antriebsvorrichtung betätigten ersten Schalter (S-13) zum anfänglichen Zünden der Röhre in Phase mit einer ersten periodischen Stellung des Filmeingriffs elementes,
    und einen von der Antriebsvorrichtung betätigten zweiten Schalter (S-7) aufweist, die einen so ausreichenden Abfall des Anodenpotentials be wirkt, dass die Leitfähigkeit der Röhre in Phase mit einer zweiten periodischen Stellung des Elementes unterbunden wird, und durch Mittel (R Y6), zu denen der erste von der Antriebsvorrichtung betätigte Schal ter gehört, zum Anlegen der Auslöseimpulse an das Röhrengitter in Phase mit der ersten periodischen Stellung des Elementes 14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung zur Aufnahme von zwei Filmbändern in sich überdeckender Lage beziehung für Gleichlaufprojektion ausgebildet ist. 15.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jedem der beiden Filmbänder ein Filmeingriffselement zugeordnet ist. 16. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsmittel einen Wählschalter (F-S) einschliessen, so dass jeder Film mit einer Geschwindigkeit, die höchstens gleich der Frequenz der Hin- und Herbewegung seines Film eingriffselementes ist, Feld um Feld verschiebbar ist. 17.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmeingriffselement einen Greiferarm besitzt, der um seine erste Achse senk recht zur Filmführung drehbar und entlang seiner zweiten Achse parallel zu dieser Führung bewegbar ist. 18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung des Greifer armes durch ein Kurvenelement (85) steuerbar ist. 19. Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Greiferarm durch ein Kur venelement (84) längs der zur genannten Führung parallelen Achse steuerbar ist. 20.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle mit konstan ter Geschwindigkeit arbeitet und das Kurvenelement (85) verschiebbar auf einer Welle (76) angeordnet und axial auf der Welle zwischen einer Wirk- und Ruhestellung bewegbar ist. 21. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung eine länglich geformte Führungsplatte (44) mit einem Führungs kanal (53) für den Film sowie ein angelenktes Bild fenster (45) aufweist, um ein Filmband in diesem Kanal zu halten, und dass an diesem Bildfenster ein Kontaktorgan (199) vorgesehen ist, das bei geschlos senem Bildfenster gegen die Führungsplatte gepresst ist. 22.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung eine Führungs platte (44) mit zwei an gegenüberliegenden Seiten angeordneten länglich geformten Führungskanälen (54) und einer zentral angeordneten Projektionsöff nung (55) aufweist, dass auf jeder Seite der Führungs platte ein längliches Bildfenster (45) angelenkt ist, das gegenüber der Projektionsöffnung in Längsrich tung derselben verläuft, und dass das Filmeingriffs element auf jeder Seite der Führungsplatte mit Ab stand von der Projektionsöffnung angeordnet ist. 23.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 17 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferarme so ausgebildet sind, dass sie zwei Filmbänder in gegenläufiger Richtung den genannten Führungs kanälen zuführen können, so dass jedes Filmband sich der Projektionsöffnung aus einer Richtung nähert, die der entsprechenden Bildöffnung gegen überliegt.
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