DE1267971B - Projektionsvorrichtung mit zwei Filmbaendern, deren Projektion ununterbrochen ablaeuf - Google Patents
Projektionsvorrichtung mit zwei Filmbaendern, deren Projektion ununterbrochen ablaeufInfo
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- G—PHYSICS
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G03b
Deutsche Kl.: 57 a - 57
Nummer: 1267 971
Aktenzeichen: P 12 67 971.9-51
Anmeldetag: 14. August 1965
Auslegetag: 9. Mai 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Projektionsvorrichtung mit zwei Filmbändern, deren Projektion
ununterbrochen in der Art abläuft, daß das eine Filmband sich aufrollt, während das andere Filmband abrollt und eines der beiden Filmbänder dabei 5
projiziert wird, und daß nach Beendigung der Projektion des einen Bandes Laufrichtung gewechselt
wird und die Projektion auf das andere Band umgeschaltet wird, daß die beiden Filmbänder durch zwei
Bildfenster hindurchlaufen, die vor zwei Projektionslampen angeordnet sind.
Die Projektion von Filmen, insbesondere von Filmen verhältnismäßig geringer Länge, stellt ein besonderes
Problem dar, wenn eine hohe Lebensdauer der Filme gewünscht wird, da dann die Förderbewegung
des Filmes durch Malteserkreuzantrieb und durch entsprechenden Eingriff nicht filmschonend
ist, ein solcher Ablauf aber gefordert werden muß.
Es sind Doppelprojektoren bekannt, wobei ein Filmband aufgerollt, das andere Filmband gleichzeitig
abgerollt wird. Dieser Doppelprojektor weist zwei einzelne Projektoren für das Abblendspiel der
Vorführungen auf. Bekannte Greiferprojektoren sind für derartige Zwecke, z. B. für das Fernsehen, für
Filmabtaster u. dgl., wenig gebraucht, da die Filmbänder leicht beschädigt werden. Man bevorzugt aus
diesem Grunde Projektoren mit optischem Ausgleich.
Der optische Ausgleich bewirkt einen kontinuierlichen Ablauf der Filmbänder, wobei die optische
Kompensation mit Hilfe einer Vielzahl von Objektiven verwirklicht wird oder mit Prismen, die im
wesentlichen rhomboedrische Form aufweisen, oder mit schwingfähigen bzw. pendelnden Spiegeln.
Die bisher bekannten bzw. vorgeschlagenen Vorrichtungen für den optischen Ausgleich weisen
Systeme mit Kompensatoren auf, die mit Prismen bzw. einer Vielzahl von Facetten arbeiten. Diese
Systeme bringen eine chromatische Zerstreuung des Lichtes mit sich, die bei Wiedergabe Farbränder erzeugt,
so daß diese Vorrichtungen wesentliche Nachteile aufweisen.
Optische Ausgleiche mit oszillierenden Spiegeln arbeiten geräuschvoll. Außerdem muß das Bild von
einem zweiten optischen Element wieder abgelenkt werden. Die Lichtstärke des endgültigen Bildes wird
dadurch wesentlich herabgesetzt.
Optische Ausgleiche mit Linsenkranz verlangen größte Genauigkeit in bezug auf die Brennweiten der
Objektive, in ihrer Halterung sowie in der optischen Korrektur der Halterung jedes der Objektive. Sie sind
dennoch für den optischen Ausgleich am besten ge-Projektionsvorrichtung mit zwei Filmbändern,
deren Projektion ununterbrochen abläuft
deren Projektion ununterbrochen abläuft
Anmelder:
Societe Anonyme FRANCE-ECRANS, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. L. Welling, Patentanwalt,
5000 Köln, Lothringer Str. 81
Als Erfinder benannt:
Henri Chaplais,
Lucien Pillon, Paris;
Georges Pierre Carre,
Chatillon sous Bagneux, Seine;
Lucien Rips, Paris (Frankreich)
Henri Chaplais,
Lucien Pillon, Paris;
Georges Pierre Carre,
Chatillon sous Bagneux, Seine;
Lucien Rips, Paris (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 9. Oktober 1964 (990 879),
vom 1. April 1965 (11629)
Frankreich vom 9. Oktober 1964 (990 879),
vom 1. April 1965 (11629)
eignet, wenn sie auch infolge des hohen Bauaufwandes teuer sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Projektionsvorrichtung zu schaffen, welche gegenüber
den bekannten Vorrichtungen wesentlich vereinfacht und billiger herzustellen ist, und gleichzeitig die
Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu vermeiden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Projektionsstrahlengänge beider
Bildwerfer aufeinander zugekehrt sind, so daß ihre optischen Achsen eine gemeinsame Gerade bilden,
in deren Mitte ein für den optischen Ausgleich bestimmtes umlaufendes Linsenrad derart angeordnet
ist, daß das von einem oder dem anderen Projektor auf diesen Linsenkranz gelangende Projektionslichtbündel
in das Innere des Linsenkranzes gelangt und von dort über Umlenkspiegel auf die Bildwand geworfen
wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung vereinigt in sich gleichzeitig die folgenden Vorteile: gute Bildqualität,
besonders in bezug auf die Bildhelligkeit und Bildschärfe, Vermeidung von Flimmern bzw.
Schimmern des Bildes, keine Abnutzung bzw. Verschleiß des Filmes.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus dem Nachfolgenden.
809 548/253
3 4
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der mit Kern 12 a, während das Band des Filmes 86 von
Erfindung im Schema dargestellt, und zwar zeigt dem Teller 116 mit Kern 12 6 zu dem Teller 96 mit
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der gesamten Kern 10 b gelangt. Die Bewegungsrichtung, in welcher
Vorrichtung, wobei das die Vorrichtung umgebende die beiden Bänder ablaufen, ist durch Pfeile ange-
Gehäuse teilweise aufgeschnitten ist, 5 zeigt, ebenso wie der Drehsinn des Kranzes 7 mit der
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines wesent- Vielzahl von Objektiven6. Die Teller 9 a und Ua
liehen Teiles der Vorrichtung, werden in dem gleichen Drehsinn gedreht, wobei der
Fig. 3 einen Schnitt gemäß Schnittlinie HMI in Film 8α von einer auf der Achse 13 sitzenden und
Fig. 2, mit einer Verzahnung versehenen Antriebstrommel
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Kranz mit einer io gefördert wird, wobei ferner eine doppelte Verriege-
Vielzahl von Objektiven, teils im Schnitt, lung 14 vorgesehen ist, die gemeinsam für die beiden
F i g. 5 und 6 Einzelheiten, welche teils in Ansicht, Filmbänder 8 a, 86 wirkt; der Film stützt sich auf
teils im Schnitt die Lagerung eines Objektivs zeigen, den Rollen 15 a, 16 a und 17 a ab. Der FUm gelangt
Fig. 7 und 8 Ansichten auf die Unterseite, und sodann zu einem nach innen gekrümmten Projekzwar
zur Hälfte auf die linke und zur Hälfte auf die 15 tionskanall8a, welcher vor der Lampe 19 a angerechte
Seite des Antriebsmechanismus für die Vor- ordnet ist, nachdem der Film an der zwischenrichtung,
geschalteten Abstützrolle 20 a und der mit einer
Fig. 9 eine Ansicht auf die Unterseite, wobei der Zahnung versehenen Trommel21a abgelaufen ist,
zentrale Teil des Antriebsmechanismus für den Kranz wobei die letztere Trommel mit einer Verriegelung
mit der Vielzahl von Objektiven dargestellt ist, ao 14 zusammenarbeitet; der Film gelangt somit zu einer
Fig. 10 eine Seitenansicht des zentralen Teiles weiteren Stützrolle 22 a. Der Film erreicht die Trom-
dieses Mechanismus, meI23a, die zu dem Tonabnehmer (Tonleser) 24 a
Fig. 11 eine Ansicht zur Ergänzung der Fig. 2, gehört und mit einer Photozelle25a zusammen-
Fig. 12 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum arbeitet; ferner sind eine Antriebstrommel26a mit
Einstellen der Spannung der beiden Filmbänder, 35 Verzahnung, eine Verriegelung 14 und eine Stützrolle
Fig. 13 eine Draufsicht auf die Vorrichtung ge- 28α sowie schließlich der Teller 11 α vorgesehen, so
maß Fig. 12, daß der Film nach Durchlauf durch diese Vorrich-
Fig. 14 einen Querschnitt durch die Zentrifugal- tungsteile sich auf dem Kern 12α aufwickelt,
vorrichtung, welche eine Verzögerung der Erleuch- Die Rolle 22 a sowie die symmetrisch angeordnete
tung der Projektionslampen und der Erregerlampen 30 Rolle 22 6 sind an schwenkbaren Armen 85 α und
bewirkt, 856 befestigt, welche ihrerseits gelenkig an Unter-
F i g. 15 ein Spezialzahnrad, welches für den Trans- teilen 86 a und 866 angebracht sind. Diese Unterteile
port des Filmes benutzt wird, sind auf der Oberfläche des Tellers 1 aufgeschraubt;
Fig. 15 a und 15 b Ansichten verschiedener Zähne- die Arme 85 a, 85 6 sind andererseits mit Federn 87 α
formen, 35 und 876 verbunden, die wiederum auf einer Achse
Fig. 16 eine Ansicht von oben auf die obere 88 befestigt sind, wie aus den Fig. 12 und 13 zu
Platte, wobei die Vorrichtung für die Halterung der entnehmen ist, und zwar in Seitenansicht und Drauf-
Spezialzahnräder am Eingang des Projektionskanals sieht; diese Vorrichtung dient zur Kompensation,
gezeigt ist, d. h., sie sorgt dafür, daß eine ständig gleichbleibende
Fig. 17 eine Seitenansicht des Antriebsrades für 40 Spannung auf die beiden Filmbänder 8a und 86 aus-
den Kranz mit der Anzahl Objektiven, geübt wird, während die Bänder in Richtung der ein-
Fig. 18 und 19 Darstellungen zur Vervollständi- gezeichneten Pfeile (Fig. 13) ablaufen; dadurch wird
gung der Fig. 9 und 10, die Anlage in den Projektionskanälen 18α und 186
Fig. 20 und 21 und 22 eine Ansicht von unten sowie beim Ablauf über die Trommeln der Tonbzw,
eine Seitenansicht bzw. eine Ansicht von oben 45 abnehmer 23 a und 236 wesentlich verbessert,
auf die Platte, wobei der Steuerungsmechanismus für Die Trommeln 26 a und 266 sind auf den Achsen die Umkehrung der Laufrichtung durch Schwenkarme 27 a und 276 fest aufgekeilt, wobei diese Achsen mit dargestellt ist, zwei Getrieben eines Motors 29 verbunden sind. Der
auf die Platte, wobei der Steuerungsmechanismus für Die Trommeln 26 a und 266 sind auf den Achsen die Umkehrung der Laufrichtung durch Schwenkarme 27 a und 276 fest aufgekeilt, wobei diese Achsen mit dargestellt ist, zwei Getrieben eines Motors 29 verbunden sind. Der
Fig. 23, 24 andere Ausführungsbeispiele zur An- Kranz7 trägt eine Anzahl Objektive, wie mit dem
Wendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung für eine 50 Bezugszeichen dargestellt ist; der Kranz wird in Rich-
verzögerte Übertragung von Fernsehfilmen, tung des eingezeichneten Pfeiles gedreht und begleitet
Fig. 23a, 24a und 24b Einzelheiten aus den auf diese Weise die Verschiebung des Filmbandes 8a
Fig. 23 und 24. während seines Ablaufes durch den nach innen ge-
Aus den Zeichnungen, insbesondere aus den wölbten Projektionskanal 18 a.
Fig. 1, 2 und 3, ersieht man, daß die erfindungs- 55 Das Filmband86, welches projiziert werden soll,
gemäße Projektionsvorrichtung auf einer Platte 1 an- rollt von dem Teller 116 nach den Teller 9 6 ab;
geordnet ist, die ihrerseits in den unteren Teil eines nachdem dieses Band zur Anlage auf der Rolle 286
kastenförmigen Gehäuses 2 untergebracht ist. In dem gekommen ist, wird es von der mit Verzahnung veroberen
Teil des Gehäuses befindet sich der Projek- sehenen Antriebstrommel 26 6 weitergefördert; diese
tionsschirm 3, der auf dem Wege über einen Spiegel 4 Antriebstrommel ist auf der Achse 27 6 aufgekeilt;
und weitere Spiegel 5 α und 56, wobei die letzteren das Filmband läuft nun an der Trommel 23 6 des
abwechselnd verwendet werden, den Lichtstrahl Tonabnehmers 24 6 vorbei, dessen Lampe nicht erempfängt,
der aus der Vielzahl der Objektive 6 her- leuchtet ist, sodann gelangt es nach Ablauf der Rolle
austritt, die ihrerseits schließlich auf einem Kranz 7 226 zu dem nach innen gewölbten Kanal 18 6, der
angeordnet sind. 65 vor der Projektorlampe 196 angeordnet ist, die Rolle
Das Band des Filmes 8 a, welches sich in Projek- 226 stellt zusammen mit der symmetrisch angeordtion
befindet, rollt von dem Teller 9 a, welcher den neten Rolle 22 a einen Teil der Regulierungsvorrich-Kern
10 a aufweist, ab und gelangt zu dem Teller lla tung für die Einstellung der richtigen Spannung, wie
5 6
weiter oben beschrieben worden ist, dar. Die Projek- Weise mit Ausnehmungen ausgestattet ist, die am
torlampel96 ist während dieses Durchlaufes ausge- Rand der Perforationen vorgesehen sind; diese Ausschaltet.
Der Film gelangt nun weiter über die nehmungen betätigen abwechselnd einen Mikroum-Trommel
216 mit Verriegelung 14, welche gemein- schalter, der ein Relais abtrennt, wodurch der Stromsam
für die beiden Filmbänder wirkt, zu der Stütz- 5 kreislauf unterbrochen wird, der den Motor sowie
rolle 20 6 sowie zu der mit Verzahnung ausgestatteten die Projektions- und Erregerlampen speist. Mittels
Antriebstrommel auf der Achse 13, die ebenfalls für eines anderen Kontaktes wird ein zweites Relais unter
beide Filmbänder wirkt und mit einer Verriegelungs- Spannung gesetzt, welches als Verzögerungsrelais
vorrichtung 14 ausgestattet ist. Schließlich läuft das (Vorerhitzung) und Umkehrer 48 der Bewegungs-Filmband86
über Stützrollen 17 b, 16 b und 15 & io richtung ausgebildet ist, so daß der Stromkreislauf
und endet auf dem Teller 9 b und rollt sich auf dem für den Motor, den Projektor und die Zündung in
Kern 10 & dieses Tellers auf. Diese Stützrollen 15 α, bezug auf das zu projezierende Band wieder einge-
15 b, 28 a und 28 b sind auf Armen 30 a, 306, 31a schaltet wird.
und 31 b (Fig. 7 und 8) befestigt, die paarweise mit Die Birne für die Projektorlampe 19b, die nun in
vier Mikroschaltern32a, 32 b, 33 a und 33 & sowie 15 Betrieb gesetzt werden soll, wird ebenso während
den von dem Gebläse 39 a überdeckten Mikroschal- einer Zeit von etwa 2 bis 3 Sekunden vorerhitzt, die
tern 31α und 33 α zusammenwirken. zur Umkehrung der Bewegungsrichtung für den Ab-
Diese Mikroschalter gewährleisten, daß der Lauf lauf der beiden Bänder nach Projektion des FiIm-
des Apparats augenblicklich angehalten wird, wenn bandes 8 a erforderlich ist. Das Filmband Sb, welches
einer der Arme infolge plötzlichen Durchreißens eines ao sich nun in Projektion befindet, rollt von dem Teller
der beiden Filmbänder in seiner Bewegung frei wird. 9 b nach dem Teller 11 b ab, und der Kranz 7 mit
In Fig. 3 sind die Projektorlampen mit 19a und einer Vielzahl von Objektiven6 dreht im entgegen-19
b und die nach innen gewölbten Projektionskanäle gesetzten Sinn zu dem eingezeichneten Pfeil,
mit 18 α und 18 b bezeichnet. Es ist ferner der Kranz 7 Die beiden Filmbänder laufen stets in dem gleichen mit einer Mehrzahl von Objektiven sowie ein Paar 25 Sinn trotz der wechselnden Projektion ab, d. h. der ebener Spiegel 5 α und 56 vorgesehen, welche etwa Teller 9 b nach dem Teller 11 b für das Filmband 86 rechtwinklig zueinander angeordnet sind und welche und der Teller 9« nach dem Teller lla für das Filmabwechselnd den lichtstrahl empfangen, der von den band 8 α, wobei die jeweils abgebenden Teller ein-Bildern der beiden Filmbänder 8 α und 86 ausgeht, ander benachbart sind.
mit 18 α und 18 b bezeichnet. Es ist ferner der Kranz 7 Die beiden Filmbänder laufen stets in dem gleichen mit einer Mehrzahl von Objektiven sowie ein Paar 25 Sinn trotz der wechselnden Projektion ab, d. h. der ebener Spiegel 5 α und 56 vorgesehen, welche etwa Teller 9 b nach dem Teller 11 b für das Filmband 86 rechtwinklig zueinander angeordnet sind und welche und der Teller 9« nach dem Teller lla für das Filmabwechselnd den lichtstrahl empfangen, der von den band 8 α, wobei die jeweils abgebenden Teller ein-Bildern der beiden Filmbänder 8 α und 86 ausgeht, ander benachbart sind.
und zwar abwechselnd von dem jeweils in Projektion 30 Man kann aber auch die beiden Filmbänder in
befindlichen Film in den nach innen gewölbten entgegengesetztem Sinne ablaufen lassen zur Erzielung
Kanälen 18 α und 186. einer anderen Projektion, beispielsweise von dem
Die Spiegel 5 a und 56 gewährleisten die Umkeh- Teller 11 α nach dem Teller 9 a für das Filmband 8 α
rung der Bilder der beiden Filmbänder auf den Pro- und von dem Teller 96 nach dem Teller 116 für das
jektionsschirm 3 nach Spiegelung auf dem großen 35 Filmband 8 6, wobei infolgedessen die Stellung des
Spiegel 4, der unter 45° in bezug auf die vertikale Tonabnehmers 24 a und des Antriebsmechanismus
Ebene, die die optische Achse x-y enthält, einge- für die beiden Filmbänder, die stets die gleiche Länge
stellt ist. aufweisen, geändert wird; der Kranz 7 mit der Viel-
Die Projektionslampen 19 α und 196 weisen jede zahl von Objektiven dreht infolgedessen stets in dem
einen Spiegel 34 a bzw. 346, eine Birne 35 α bzw. 356 40 gleichen Drehsinn, und die beiden filmabgebenden
und einen Kondensor 36 a bzw. 366 auf, bestehend Teller sind einander diagonal gegenüberliegend an-
aus zwei Linsen, wobei die eine Linse 37 a, 376 nicht geordnet.
kugelig, die andere Linse 38 a, 38 6 kugelig gestaltet Der Mechanismus für den Antrieb der Vorrichtung
ist, die Lampen werden ständig durch zwei Gebläse ist unterhalb der Platte 1 angeordnet.
39 a und 396 gekühlt, wobei jedes Gebläse für eine 45 Aus den beiden Untersetzungsgetrieben des Motors
Lampe bestimmt ist; die Rohrleitungen bzw. Kanäle 29 ragen die Achsen 27 α und 276 heraus, die durch
zur Führung des Kühlmittelstromes sind mit 40 a und die Platte 1 hindurchtreten. Auf den Achsen sind
406 bezeichnet (vgl. Fig. 3, 7 und 8). die mit Verzahnung versehenen Trommeln26α und
Der Kranz 7 mit einer Anzahl Objektiven und den 266 aufgekeilt, die zur Förderung der beiden Film-Spiegeln
5 a und 56 ist geschützt in einem Gehäuse 50 bänder dienen und deren Wirkungsweise weiter oben
41 angeordnet, welches mit zwei Projektionsgläsern bereits näher erläutert worden ist.
42a und 426 ausgestattet ist. Gemäß Fig. 7 trägt die Achse276 ebenfalls ein
42a und 426 ausgestattet ist. Gemäß Fig. 7 trägt die Achse276 ebenfalls ein
In F i g. 2 erkennt man ferner, daß auf der Platt- mit Verzahnung versehenes Ritzel 53, welches mittels
form 1 ein Umschalter 43 für die Handbetätigung des einer Kette 54 mit Kettenspanner 55 ein weiteres
Apparates mit Hilfe von Druckknopfschaltern vor- 55 Ritzel 56 antreibt, wobei das letztere die Achse 13 in
gesehen ist. Man kann hierzu eine Fernsteuerung Umdrehung versetzt. Auf dieser Achse 13 ist eine
bzw. Fernbedienung oder einen Zeitschalter verwen- Trommel zum gemeinsamen Antrieb der beiden
den. Es ist ferner ein Umschalter 44 für alle erf order- Filmbänder 8 a und 86 montiert,
liehen Spannungen vorgesehen, außerdem eine Steck- Auf dieser gleichen Achse 27 6 ist ferner eine
dose 45 für den Anschluß eines Vergrößerungsappa- 60 Riemenscheibe 57 aufgekeilt, welche mittels eines
rates mit großer Genauigkeit und Stabilität, und Riemens 58 eine Riemenscheibe 59 a in Umdrehung
unterhalb der Plattform 1 (Fig. 7 und 8) sind Kabel versetzt. Um eine koaxiale, in der Riemenscheibe59α
46 der Tonabnehmer 24 a und 246 vorgesehen sowie eingearbeitete Rille läuft ein weiterer Riemen 60, an
ein Schalter 47, ein Umschalter 48, ein Kondensator welchen eine Spannvorrichtung 61 angreift und wel-
49 und ein eigener eingebauter Transformator 50. 65 eher für die Umdrehung der Riemenscheibe 596, 62 a
Das eine der Filmbänder 8 α oder 8 6 ist am Anfang und 626 Sorge trägt. Die Naben dieser Riemen-
und am Ende des Bandes mit einer Vorrichtung zum scheiben sind so ausgebildet, daß die Riemenscheiben
Ingangsetzen verbunden, welche in an sich bekannter sich auf den Achsen frei drehen können. Die Riemen-
7 8
scheiben sind, mit Ausnahme der Scheibe 59 b, in Flimmervorgang, der mit Hilfe der umlaufenden
Fig. 1 in Perspektive sichtbar. Die Riemenscheiben Flügel76α und 766, welche sich zwischen den Obsind
mit den Tellern 9 a, 9 b und 11a durch Achsen, jektiven 6 und den Spiegeln Sa und Sb befinden,
wie beispielsweise durch die Achse 63, verbunden. ausgeschaltet werden kann.
Während ihres Ablaufes bewirken die beiden Film- 5 Wenn sich die Filmbänder 8« und 86 in schlechbänder
8 a und 8 b eine Drehung der mit Verzahnung tem Zustand befinden, kann es vorkommen, daß die
versehenen Trommeln 21a und 21 b, die mit der Ausnehmungen, die am Rand der Perforationen im
Verriegelung 14 zusammenarbeiten; durch diese Bereich der Anfangsteile und der Endteile der Bänder
Rotationsbewegung wird eine Umdrehung der Satel- vorgesehen sind, Störungen bei der automatischen
litenritzel64a und 64& (Fig. 9 und 10) durch io Umkehrung der Ablaufrichtung der beiden Bänder
Zwischenschaltung von Achsen 65 und 66 bewirkt, hervorrufen können, nachdem die Projektion eines
wobei die Achsen auf einer Platte 67 angeordnet sind. der beiden Bänder abgelaufen ist. Es ist vorteilhaft,
Diese Ritzel stehen im Eingriff mit einem weiteren das System der Ausnehmungen durch eine Vorrich-Ritzel
68, welches auf einer Hohlwelle 72 angeordnet tung zu ersetzen, die in den Fig. 20, 21 und 22
ist, in der sich die Achse 74 dreht. Die Achse 74 15 dargestellt ist; dies sind Abbildungen der Vorrichtung
trägt ein Zahnrad 69, welches mittels einer Kette 71 mit Ansicht von unten, Seitenansicht und Ansicht
(Fig. 3 und 9) von einem ebenfalls mit Verzahnung von oben auf die Platte 1, welche den Steuermechaversehenen
Rad 70 angetrieben ist. nismus für die Umkehrung der Laufrichtung mit Tast-
Die Hohlwelle 72 mit dem Zahnrad 68, die mittels armen 106 b und 106 b' zeigt. Es sind Rückholfedern
Wälzlagern 73 gelagert ist, trägt den Kranz 7 mit 20 111, 111' und Anschläge 107,107' vorgesehen, wobei
einer Vielzahl Objektiven, beispielsweise mit den die letzteren auf der Unterseite der Platte 1 befestigt
Objektiven 6; die Achse 74 durchquert von Ende zu sind; diese Tastarme 106 b und 106 b' folgen den
Ende die Hohlwelle 72 und ist an dem einen Ende Spulen des Filmes, die aus dem Filmband 8 b bedurch
ein Kopfstück 75 begrenzt, auf welchem eine stehen, während des aufeinanderfolgenden Aufrollens
Vorrichtung zum Verhindern eines Flimmerns bzw. 25 und Abrollens auf den Tellern9& und Ub; diese
Schimmerns, die mit 76 bezeichnet ist und die Form Arme 106 δ und 106 δ' sind mit den Nocken bzw.
einer Schale aufweist, ruht. Diese Vorrichtung weist Nockenscheiben 109, 109' fest verbunden, und zwar
Flügel 76 α und 76 b auf; in F i g. 4 ist nur der Flügel mittels Achsen, die durch die Platte 1 hindurchgeführt
76 & zeichnerisch dargestellt. Diese Vorrichtung 76 sind. Am Ende einer dieser Phasen, die durch die
zum Verhindern eines Flimmerns und Schimmerns 30 Stellung des Tastannes 106 & in bezug auf die Teller
dreht ebenfalls im Innern des Kranzes7, und zwar 9b gemäß Fig. 22 bestimmt ist, läuft die Tastrolle
mit größerer Geschwindigkeit als der Kranz, bei- des Mikroumkehrschalters 108, 108' auf der Rampe
spielsweise und vorteilhaft mit etwa der zehnfachen bzw. Tastfläche 110, 110' der Nockenscheibe 109,
Geschwindigkeit und im umgekehrten Drehsinn. 109' herab und unterbricht den Stromkreislauf für
Wenn die Filmbänder 8 α und 8 b eine gleiche 35 die Speisung des Motors; der Stromkreislauf wird
Länge von beispielsweise 400 m aufweisen, ergibt später wieder eingeschaltet, nachdem die Ablaufsich
bei einem Durchlauf von 24 Bildern in der Se- richtung der beiden Filmbänder 8 α und 8 b, wie oben
künde und 52 Bildern je Meter eine Programmdauer bereits beschrieben worden ist, umgekehrt worden ist.
von etwa 30 Minuten, und dieses Programm kann Nach dieser Umkehrung der Bewegungsrichtung
automatisch so oft wie gewünscht wiederholt werden. 40 wächst die Geschwindigkeit des Ablaufes der beiden
Die Objektive 6 sind je beispielsweise und mit Filmbänder 8 α und 8 b ständig von Null bis auf
Vorteil aus zwei achromatischen Linsen 77 und 78 24 Bilder je Sekunde an; solange diese typische Gezusammengesetzt,
die in einer Trommel 79 montiert schwindigkeit für den Ablauf noch nicht erreicht ist,
sind, die ihrerseits in einer Fassung 80 eingeschlossen schadet die vorzeitige Erhitzung der Filme durch die
ist. Diese Fassung ist in je einem konischen Gehäuse 45 Birne der Projektionslampe im Betrieb die Lebens-81
eingesetzt, wobei diese konischen Gehäuse auf dauer des Filmes und verursacht gleichzeitig äußerst
dem Umfang des Kranzes 7 vorgesehen sind. lästige Verzerrungen in bezug auf das Bild und den
Die optische Achse jedes der Objektive kann durch Ton. Man kann diese beiden Störungen dadurch ausdie
gemeinsame Wirkung der beiden Gruppen von je schalten, daß man eine Zentrifugalvorrichtung verdrei
Mikrometerscheiben 82, 83 und 84 einerseits und 50 wendet, die eine Verzögerung der Erleuchtung der
82', 83' und 84' andererseits geändert werden. Birnen des Projektors und der Zündung bewirkt.
F i g. 5 zeigt, daß die drei Mikrometerschrauben Diese Vorrichtung ist im Längsschnitt in F i g. 14
82, 83 und 84 in der Fassung 80 eines Objektivs 6 dargestellt. Sie ist durch die Arme 89 und 90 an der
um 120° zueinander versetzt sind. Achse des Kettenrades 56 befestigt; die Achse 91, die
Aus Fig. 6 geht die Stellung der Schrauben82 55 durch Kugellager92 und 93 gehalten ist, wird von
und 82' in der Fassung 80 und außerdem die Stellung dem Spannrad 55 angetrieben, wobei dieses Spannrad
der Schrauben 84 und 84' hervor, wobei die letztere selbst mittels einer Kette 54 von dem Kettenrad 56
Schraube in gestrichelten Linien eingezeichnet ist. angetrieben wird. Das schalenartige Bauelement 94,
Während des Durchlaufes wird der Film kontinuier- welches beispielsweise elf Stahlkugeln, wie die Stahllich
bewegt, und jedes Bild wird von einem Objektiv 6 60 kugel 95, aufnimmt, ist mit der Achse 91 verbunden
während seines Umlaufes an den Fenstern begleitet, und wird von einem Flansch 96 abgedeckt, wobei
und zwar entsprechend einem Doppelbild der Kanäle dieses flanschartige Bauelement frei auf der Achse in
a und 18 δ. Da für die Projektion nur eine einzige axialer Richtung gleiten kann bis zu dem Anschlag
Lichtquelle vorhanden ist, die aus der Lampe besteht, 97; eine Tastrolle 98 eines Mikroschalters stützt sich
ergibt sich eine Änderung der Belichtung, die ein 65 oben auf der Fianschfläche 96 ab; dieser MikroMaximum
in dem Augenblick erreicht, in dem sich schalter betätigt unter Zwischenschaltung eines Redas
Bild in der optischen Achse des Kanals befindet. lais das Öffnen und Schließen eines Stromkreislaufes
Aus diesem Vorgang ergibt sich ein gewisser zur Speisung der Zündlampen 24 a und 24 & und der
Birnen der Projektionslampen 19 α und 196 zwecks
Inbetriebnahme. Im Stillstand sind die Kugeln 95 auf dem Boden des schalenförmigen Bauteiles 94 gruppiert,
und der Flansch 96 ruht auf ihnen. In dem Maße, in dem sich die Geschwindigkeit des beckenförmigen
Bauteiles 94 während der Rotation ständig steigert, wobei dies für beide Drehrichtungen gilt,
spreizen sich die Kugeln 95 aus ihrer anfänglichen zentralen Lage unter der Wirkung der Zentrifugalkraft
immer mehr nach außen und drücken den Flansch 96 nach oben hin. Sobald die Ablaufgeschwindigkeit
mit 24 Bildern je Sekunde erreicht ist, wird das Aufsteigen des Flansches 96 durch den
Anschlag 97 begrenzt und der Stromkreislauf des Mikroschalters 99 durch Wirkung des Tastrades 98
geschlossen. Dies hat zur Folge, daß augenblicklich Üas Relais erregt wird, wodurch der Stromkreislauf
für die Speisung der Birnen des Tonabnehmers und des Projektors gespeist werden.
In den Fig. 15 bis 19 ist ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer besonderen Vorrichtung
für den Antrieb des Kranzes 7 mit der Anzahl Objektiven dargestellt. Ferner sind neue mit
Verzahnung versehene Trommeln dargestellt, welche dank der Verzahnung verhindern, daß irgendein as
Gleiten der beiden Filmbänder 8 α und 86 bei ihrem
Eintritt in die Projektionskanäle 18 α und 18 6 erfolgt, wobei das Fenster der Doppelkanäle einem doppelten
Bild entspricht, um die Stabilität des auf dem Schirm 3 projezierten Bildes zu sichern.
Die gezahnten Trommeln 21'a, 21'b tragen an
ihrem unteren Teil, wie in Fig. 15 dargestellt ist, eine Standardverzahnung mit einem größeren Modul
(Fig. 15a) als der übliche Modul (Fig. 15b), welcher
bei der oberen Verzahnung benutzt wird. Diese verzahnten Trommeln sind ebenso wie der Kranz 7
mit Kettenrädern 64'a, 64'6 und 68', wie in den Fig. 17, 18 und 19 dargestellt ist, fest verbunden,
wobei diese Kettenräder durch eine Kette 103 angetrieben sind.
Das Filmband 8 α bzw. 8 b, welches von der Andrückrolle
20a bzw. 20& (Fig. 1) kommt, wird an der Rolle 100a bzw. 100b gemäß Fig. 3 und 16
vorbeigeführt. Diese beiden letzteren Rollen werden von schwingfähig gelagerten Armen 101a, 101 & getragen,
an welchen Rückholfedern 102 α, 1026 angebracht sind. Sodann gelangt der Film zu der betreffenden
gezahnten Trommel 21'a, 21'b, welche im unteren Teil eine besondere Standardverzahnung aufweist.
Diese Trommeln arbeiten mit der Verriegelung 14 zusammen. Während des Durchlaufes durch den
nach innen gekrümmten Kanal 18 a nimmt das Filmband die gleiche Krümmung wie der Kanal an, um
nach Überführung um die Spannrolle 22 α, 226, die von einem schwingfähig gelagerten Arm 85 a, 856
getragen ist, die Trommel für den Tonabnehmer 23 a, 236 zu erreichen.
Der kontinuierliche Ablauf hinter einem Fenster, welches einem Doppelbild des Filmes entspricht, wird
in nicht kontinuierlicher Weise aufgezeichnet, und zwar beispielsweise mit 24 Bildern je Sekunde, mit
optischer Kompensation durch Wirkung des Kranzes mit der Vielzahl von Objektiven. Hierdurch ergibt
sich eine sehr günstige Lösung für eine genaue differenzierte Übertragung von insbesondere Filmen für
die Television bei kontinuierlichem Ablauf des Filmes, wobei weder eine zusätzliche Optik, noch ein
Verschluß, noch Prismen und schließlich auch keine oszillierenden Spiegel oder Spiegelräder erforderlich
sind.
Indem man in geeigneter Weise die Brennweiten des Kondensors der Projektionslampe und der Anzahl
der Objektive 6 des Kranzes 7 kombiniert, ist es möglich, wie Fig. 23 zeigt — wobei das entsprechende
Fenster ein Doppelbild 18 a, 18'a gemäß Fig. 23a wiedergibt —, auf der Fernsehröhre, beispielsweise
auf der Photokathode 104 a eines Super-Ikonoskops 105 a, ein ständiges Bild, vorzugsweise in
Vergrößerung, zu erhalten, und zwar entweder in Schwarzweiß oder in Farben, je nachdem, welche
Frequenzen für das Abstimmen und Erproben verwendet werden sollen (Frankreich: 25 Bilder je Sekunde;
USA.: 30 Bilder je Sekunde).
Aus den obigen Gründen ist der Kranz 7, der stets in gleichem Umlaufsinn dreht, mit einer Anzahl
Objektiven 6 ein ideales Gerät für Fernseh-Kinematographen, die gleichzeitig zwei Filmbänder in Schwarzweiß oder in Farbe in beliebiger Länge projizieren
sollen. Die elektromechanischen Vorrichtungsteile, die weiter oben beschrieben worden sind, können
entsprechend geändert werden, um einen voneinander unabhängigen Ablauf im entgegengesetzten Sinn, der
synchron für jedes der beiden Filmbänder ist, zu gewährleisten.
Die Fig. 23 und 24 zeigen die Anordnung der Fernsehröhren 105 a und 1056 mit Photokathoden
104 a und 1046 in bezug auf die Spiegel Sa und 56,
an welche die Spiegel 5'a und 5'6 zum Richten der Lichtstrahlen angeschlossen sind, während die
Fig. 24a und 24b die Fenster 18a, 1%'a und 186,
18'6 entsprechend einem Doppelbild in den Projektionskanälen 18 α und 18 6 zeigen, wobei diese Fenster
in die horizontale Ebene umgeklappt gezeichnet sind und die eingezeichneten Pfeile die Bewegungsrichtung
angeben, in welcher die beiden Bänder ablaufen.
Claims (9)
1. Projektionsvorrichtung mit zwei Filmbändern, deren Projektion ununterbrochen in der
Art abläuft, daß das eine Filmband sich aufrollt, während das andere Filmband abrollt und eines
der beiden Filmbänder dabei projiziert wird, und daß nach Beendigung der Projektion des einen
Bandes die Laufrichtung gewechselt wird und die Projektion auf das andere Band umgeschaltet
wird, daß die beiden Filmbänder durch zwei Bildfenster hindurchlaufen, die vor zwei Projektionslampen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Projektionsstrahlengänge beider Bildwerfer aufeinander zugekehrt sind, so
daß ihre optischen Achsen eine gemeinsame Gerade bilden, in deren Mitte ein für den optischen
Ausgleich bestimmtes umlaufendes Linsenrad derart angeordnet ist, daß das von einem oder
dem anderen Projektor auf diesen Linsenkranz gelangende Projektionslichtbündel in das Innere
des Linsenkranzes gelangt und von dort über Umlenkspiegel auf die Bildwand geworfen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der beiden Filmbänder
in gleicher Richtung erfolgt und der Drehsinn des Linsenkranzes für die Projektion bei
Bandwechsel umgekehrt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Filmbänder im
entgegengesetzten Sinne bei abwechselnder Pro-
: 809 548/253
jektioii ablaufen und daß der Linsenkranz stets im gleichen Drehsinn umläuft.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch, gekennzeichnet, daß vier
Filmteller mit vertikalen Achsen auf einer im wesentlichen waagerechten Tischplatte im Viereck
angeordnet sind, daß Filmumlenk- und -spannvorrichtungen auf dem Filmweg von den Filmtellern
zu dem Linsenkranz auf der Tischplatte vorgesehen sind, daß der Antrieb für die Film- ίο
teller und den Linsenkranz in bezug auf die Drehrichtung der Filmteller und/oder den Linsenkranz
umsteuerbar ausgebildet und unterhalb der . Tischplatte angebracht ist, daß die im Innern des
Linsenkranzes angeordneten Umlenkspiegel dachförmig mit zwei Spiegelflächen ausgebildet sind
und daß die Bildwand mit Abstand oberhalb der Umlenkspiegel vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Linseneinheiten des Linsenkranzes je in einer Fassung eingesetzt sind, daß zwei Schraubensätze
von je drei Schrauben zwecks regelbarer Einstellung der Linsensätze vorgesehen sind, daß
die drei Schrauben jedes Schraubensatzes unter as einem Winkel von 120° auf der Halterung angeordnet
sind und sich die optischen Achsen in der gleichen horizontalen Ebene befinden.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß elektromagnetische
Mittel zum selbsttätigen Umkehren des Drehsinnes des Antriebes vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
nach Umkehrung des Drehsinnes und der Ablaufrichtung der beiden Filmbänder eine Verzögerung
für das Schließen des Stromkreislaufes der Bildwerfer hervorrufende Zentrifugalvorrichtung vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Filmumlenk- und -spannvorrichtung zwei schwingfähig gelagerte Arme aufweist, welche
Umlenkrollen für die Filmbänder tragen, daß ein Arm und eine Umlenkrolle für je ein Filmband
vorgesehen sind und daß an den Armen zwei Federn zur Regelung der Filmbandspannung angreifen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Filmumlenk- und -spannvorrichtung zwei mit dem Antrieb verbundene Zahntrommeln aufweist,
daß jede Zahntrommel zwei Zahnkränze besitzt und daß einer der Zahnkränze einen größeren
Modul als der andere an sich bekannte Zahnkranz erhält.
Hierzu S Blatt Zeichnungen
809 548/253 *.« 9 Bundetdruckerel Berlin
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