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DE1118602B - An Wechselstromnetze verschiedener Spannung und Frequenz anschliessbarer Laufbildprojektor - Google Patents

An Wechselstromnetze verschiedener Spannung und Frequenz anschliessbarer Laufbildprojektor

Info

Publication number
DE1118602B
DE1118602B DEL36473A DEL0036473A DE1118602B DE 1118602 B DE1118602 B DE 1118602B DE L36473 A DEL36473 A DE L36473A DE L0036473 A DEL0036473 A DE L0036473A DE 1118602 B DE1118602 B DE 1118602B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motion picture
picture projector
projector according
camshaft
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL36473A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr Helmuth Frenk
Dipl-Ing Heribert Luessem
Robert Mees
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DEL36473A priority Critical patent/DE1118602B/de
Priority to CH714861A priority patent/CH391459A/de
Priority to GB22647/61A priority patent/GB923874A/en
Publication of DE1118602B publication Critical patent/DE1118602B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • An Wechselstromnetze verschiedener Spannung und Frequenz: anschließbarer Laufbildprojektor Die Erfindung betrifft einen Laufbildprojektor mit Einphasen-Induktionsmotor, der an Stromnetze mit unterschiedlichen elektrischen Werten anschließbar ist.
  • Die Stromnetze, welche die Bevölkerung Europas und der Welt mit elektrischer Energie versorgen, sind bekanntlich nicht einheitlich. Sie differieren in der Spannungshöhe und, soweit es Wechselstromnetze sind, auch in der Frequenz. Am häufigsten vorkommend sind Wechselstromnetze mit folgenden elektrischen Werten: 220 V/50 Hz, 110 V/50 Hz, 117 V/60 Hz.
  • Es ist nun nicht ohne weiteres möglich, ein Gerät, das mit einem für eine bestimmte Wechselspannung gebauten Motor ausgerüstet ist, ohne größeren Umbau an einem anderen als dem vorgesehenen, Netz zu betreiben. Besonders Geräte, bei denen es auf eine konstante Drehzahl der Motorwelle ankommt, wie z. B. Laufbildprojektoren, erfordern eine genaue Beobachtung ihrer elektrischen Daten: Laufbildprojektoren sind in der Regel mit Einphasen-Induktionsmotoren ausgerüstet, deren Drehzahl direkt frequenzabhängig ist. So ergibt sich beispielsweise bei Verwendung eines für 50 Hz ausgelegten Motors an einem 60-Hz-Netz eine Erhöhung der Drehzahl um etwa 20 %, während das Drehmoment um etwa 10 °/o sinkt.
  • Neben dem Ausgleich der unterschiedlichen Spannungen sind daher besondere Maßnahmen zur Konstanthaltung der Drehzahl erforderlich. Daher bestand die Aufgabe, einen Einphasen-Induktionsmotor in einem Laufbildprojektor so zu schalten bzw. ihn mit einem nachgeschalteten Getriebe zu versehen, daß er ohne Umbau und mit einem Minimum an Handgriffen an jedes der drei genannten Netze anschließbar ist.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein beim Umschalten von 50-Hz- auf 60-Hz-Betrieb zu betätigendes Stellmittel zur gleichzeitigen gemeinsamen Umschaltung des übersetzungsverhältnisses eines die Motorwelle mit der Königswelle kuppelnden Getriebes sowie der Sekundäranschlüsse eines Speisetransformators für den Motor und der Schaltung eines dem Motoren-Kondensator parallel geschalteten zweiten Kondensators vorgesehen ist. Dabei kann mit dem Stellmittel ein weiterer Schalter zur primärseitigen Umschaltung des Speisetransformators steuerbar sein, die aber auch selbsttätig mittels eines spannungsabhängigen Relais und eines von diesem gesteuerten Doppelschalters bewirkt werden kann.
  • Ein erfindungsgemäß ausgerüsteter Laufbildprojektor ist ohne Rücksicht darauf, ob es sich um ein 220-V-/50-Hz- oder um ein 110-V-/50-Hz-Netz handelt, vom Benutzer ohne besonderen Handgriff an das Netz anschließbar. Die erforderliche Umschaltung erfolgt automatisch durch das eingebaute, spannungsabhängige Relais.
  • Lediglich, wenn sich außer der Spannung auch die Frequenz ändert - wie das z. B. bei Anschluß des Gerätes an das amerikanische Netz der Fall wäre -, ist ein zusätzlicher Handgriff, nämlich die Betätigung des Stellmittels, erforderlich.
  • Als dem Motor nachgeschaltetes Getriebe ist erfindungsgemäß ein Keilriemengetriebe vorgesehen, dessen Keilriemen auf einer Seite zwischen zwei in an sich bekannter Weise in axialer Richtung relativ zueinander verschiebbaren Riemenscheibenhälften läuft. Die unterschiedliche Riemenspannung wird durch eine Spannrolle ausgeglichen. Es sind ferner Mittel vorgesehen, die den Abstand der beiden Riemenscheibenhälften und damit die Übersetzung in Abhängigkeit von der Stellung des Frequenzstellmittels ändern, wodurch der bei der Änderung der Frequenz auftretende Drehzahlunterschied kompensiert wird. Für diese Mittel können in jedem Frequenzbereich entweder je eine oder je zwei Stellungen vorgesehen sein. Das bedeutet, daß im ersteren Fall der Laufbildprojektor stets mit einer konstanten Bilderzahl pro Sekunde läuft, während er im letzteren Fall wahlweise auf zwei Bildfrequenzen, z. B.. .18. und 24, einstellbar ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Esi zeigt Fig.1 einen Projektor in schematischer Darstellung in Frontalansicht, Fig. 2 eine schematische Ansicht der Rückseite des Projektors bei abgenommener Rückwand, Fig. 3 und 4 Schaltbilder des Motors in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen, Fig.5 eine perspektivische Darstellung des Keilriemengetriebes mit Frequenzstellmittel, eingerichtet für eine konstante Bildfrequenz, Fig.6 eine perspektivische Darstellung des Keilriemengetriebes mit Frequenzstelhnittel, eingerichtet für zwei Bildfrequenzen.
  • In Fig.1 trägt das Gehäuse 1 eines Laufbildprojektors ein Projektionsobjektiv 2 vor einem Lampengehäuse 3. Zwischen letzterem und dem Objektiv 2 sind eine Filmführungsbahn 4 und eine Bildfensterplatte 5 angeordnet. Oberhalb und unterhalb des Objektivs 2 liegen zwei Filmtransportrollen 6 und 7, die den von einer Vorratsspule 8 kommenden Film 9 transportieren und ihn über die Filmführungsbahn 4 der Aufwickelspule 10 zuführen.
  • Die Filmtransportrollen 6 und 7 sowie eine vor der Filmführungsbahn umlaufende Sektorenblendell und ein Greifer 18 werden von einem Motor 13 über eine Königswelle 14 angetrieben.
  • Motor 13 und Welle 14 sowie weitere Bauteile sind in Fig.1 zur allgemeinen Orientierung gestrichelt eingezeichnet. Ihre genaue Lage ist aus Fig.2 zu ersehen. Dort ist erkennbar, daß die Welle13a des Motors 13 mittels eines Riemens 15 mit der Königswelle 14 getrieblich verbunden ist. Mit letzterer fest verbunden sind zwei Schnecken 16 und 17. Schnecke 16 treibt ein Zahnrad 10a, das über eine Friktionskupplung mit der Aufwickelspule 10 zusammenwirkt, während Schnecke 17 mit zwei Zahnrädern 6a, 7a kämmt, welche die Transportrollen 6 und 7 antreiben. Mit der Königswelle 14 ist ferner die Sektorenblende 11 fest verbunden, deren Nabe 11a eine Steuerkurve 11b trägt, die bei umlaufender Königswelle 14 in an sich bekannter und daher nicht näher erläuterter Weise einen Greiferarm 18 bewegt. Auf den Greiferlg bzw. auf dessen. Führungstei118a wirkt in ebenfalls bekannter Weise ein auf einer Welle 19a sitzender Exzenter19 ein. Eine Verstellung des Exzenters 19 durch Betätigung eines Rändelknopfes 20 bewirkt eine Höhenverstellung der Arbeitsstrecke der Greiferspitze. Diese Einrichtung dient der Bildstrichverstellung bei der Projektion.
  • Die getriebliche Verbindung zwischen dem Motor 13 und der Königswelle 14 besteht aus einer einstückigen, mit der Motorwelle starr verbundenen, kleinen Riemenscheibe 13b, dem schon erwähnten Riemen 15 und einer großen zweistückigen Riemenscheibe 21a, 21b. Die Riemenscheibenhälfte 21a sitzt fest auf der Königswelle 14, auf der auch die Riemenscheibenhälfte 21b, allerdings axial beweglich, angeordnet ist.
  • Die einander zugekehrten Seitenflächen .der Riem2nscheibenhälften verlaufen unter einem dem Flankenwinkel des Keilriemens entsprechenden Winkel zueinander. Beide Riemenscheibenhälften sind durch Stifte 22 miteinander verbunden, die in der Riemenscheibenhälfte21a fest eingelassen sind und lose in entsprechende Löcher 21c in der Riemenscheibenhälfte 21b eingreifen. Die verbreiterten Köpfe 22a der Stifte 22 begrenzen die Axialbewegung der losen Riemenscheibenhälfte 21b nach einer Seite. Die Bewegungsbegrenzung nach der anderen Seite ist durch die feste Riernen:scheibenhälfte21a selbst gegeben. Über die Stifte 22 erfolgt auch die Mitnahme der losen Riemenscheibenhälfte 21 b bei der Drehung der Königswelle 14.
  • Zu dem beschriebenen Riemengetriebe gehören ferner eine Spannrolle 23 (Fig. 2 und 5) mit Spannrollenarm 24 und ein Schalthebe125. Letztere sind mit einer Nockenwelle 26 fest verbunden, die im Gehäuse 1 und einem Lagerbock 27 drehbar gelagert ist. Auf der Nockenwelle 26 sitzen außerdem zwei Nokkenscheiben 28ä, 28b, die zwei Mikroschalter 29a, 29b steuern. Die Nockenwelle 26 dient der Umstellung des Projektors von 50-Hz- auf 60-Hz-Betrieb und führt sowohl die mechanische Umschaltung des Riemengetriebes als auch durch Betätigung der Mikroschalter 29a und 29b die erforderliche elektrische Umschaltung durch. Die mechanische Getriebeumschaltung erfolgt durch den Schaltarm 25, der in, einer seiner Schaltstellungen die bewegliche Riemenscheibenhälfte21b gegen die feste Riemenscheibenhälfte 21a drückt, während er in seiner anderen Schaltstellung nicht auf die Riemenscheibenhälfte 21 b einwirkt.
  • Letztere bewegt sich dann unter dem Druck des Riemens 15 von der festen Riemenscheibenhälfte21a fort, -soweit es die Stifte 22 zulassen.
  • Für die Nockenwelle 26 können mehrere Betriebsstellungen vorgesehen sein, je nachdem, ob der Projektor nur für eine oder für mehrere Bildfrequenzen gebaut ist (z. B. 18 und 24 Bilder pro Sekunde).
  • In Fig. 2 sind ferner außer dem Motor 13 weitere elektrische Bauteile, wie z. B. der Anschlußstecker 33, der Transformator 34, das Relais 35 und die Kondensatoren49 und 50, dargestellt, deren elektrische Schaltung aus der Fig.3 ersichtlich ist. Die Primärwicklung des Transformators 34 hat drei Anschlußklemmen: für den. Null-Leiter, für 110V und 220V. Von einem Pol 33 a des Anschlußsteckers 33 geht eine Leitung 37 direkt zur Null-Klemme des Transformators 34, während: vom zweiten Pol 33b je eine Leitung 38, 39 über einen Doppelschalter 40, 41 zur 110-V-Klemme und zur 220-V-Klemme des Transformators läuft. Der Doppelschalter 40, 41 wird von einem spannungsabhängigen Relais 35 betätigt. Letzteres ist zwischen die beiden Pole 33a, 33b des Anschlußsteckers 33 geschaltet.
  • Sekundärseitig hat der Transformator 34 fünf Abgriffe. Zwei von ihnen führen zu einer Niederspannungslampe 43, während die restlichen drei für den Motorbetrieb bestimmt sind. Der Null-Leiter 44 verläuft dabei direkt zu demEinphasen-Induktionsmotor 13, während die von der 180-V-Klemme kommende Leitung 45 bzw. die von der 200-V-Klemme kommende Leitung 46 über einen Umschalter 29a und einen zweiten Umschalter 48 zum Motor 13 führen. Der Umschalter 29 a schaltet den Motor 13 dabei entweder an die 180-V-Leitung 45 oder an die 200-V-Leitung 46 an, während der Umschalter 48 bei Betätigung eine Umschaltung der Drehrichtung der Motorwelle bewirkt. Zwischen die Statorwicklungen des Motors 13 ist in bekannter Weise ein: der Phasenverschiebung des Stromes dienender Kondensator 49 geschaltet, dem ein zweiter Kondensator 50 parallel geschaltet werden kann. Diese Parallelschaltung wird durch einen Schalter 29 b bewirkt, der zusammen mit dem Umschalter 29a von der Nockenwelle 26 betätigt wird.
  • Bei Verwendung eines Speisetransformators, der primärseitig für 110 Volt ausgelegt ist, kann die gezeigte Schaltung ,mit spannungsabhängigem Relais ebenfalls mit Vorteil zur Zuschaltung eines entsprechenden Vorwiderstandes verwendet werden.
  • Die elektrischen Bauelemente und die mechanischen Getriebeteile arbeiten in ihrer Funktion wie folgt zusammen: Soll das Gerät z. B. an ein Wechselstromnetz mit 220 V/50 Hz angeschlossen werden, so muß sich der Benutzer zunächst vergewissern, daß die Nockenwelle 26 entsprechend 50 Hz eingestellt ist.
  • Durch die Einstellung der Nockenwelle 26 auf die 50-Hz-Marke wird der Motor 13 mittels des Umschalters 29a an die 180-V-Leitung 45 angeschlossen. Gleichzeitig wird der Schalter 29b geschlossen, d. h., der Kondensator 50 wird dem Kondensator 49 parallel geschaltet. In dieser Stellung der Nockenwelle 26 wirkt der Schaltarm 25 nicht auf die lose Riemenscheibenhälfte 21 b ein.
  • Letztere bewegt sich- daher unter dem Zug des Riemens 15 in axialer Richtung in eine Stellung, die von den Köpfen 22a der Stifte 22 begrenzt wird. In den sich dadurch zwischen der festen und der losen Riemenscheibenhälfte 21a und 21b verbreiternden Spalt 52 rutscht der Riemen 15 ein, soweit es seine Dicke zuläßt, d. h., der Riemen rutscht ein bis zu einem bestimmten, die Übersetzung des Getriebes bestimmenden Durchmesser. Das sich aus dem an den Riemenscheibenhälften 21a, 21b wirksam werdenden kleineren Durchmesser ergebende Spiel des Riemens 15 wird durch die Spannrolle 23 ausgeglichen, die bei Einstellung der Nockenwelle 26 auf die 50-Hz-Marke gegen den Riemen gedrückt wird.
  • Wird der Projektor nach erfolgter Einstellung der Nockenwelle 26 an das Netz angeschlossen, so erfolgt die an der Primärseite des Transformators 34 nötige Schaltung auf 220 V automatisch. Das zwischen die Pole 33a und 33b des Anschlußsteekers 33 geschaltete Relais 35 ist spannungsabhängig, d. h., es zieht bei einer Spannung von etwa 220 V an. Dabei öffnet es den Schalter40 in der 110-V-Leitung38 und schließt den Schalter 41 in der 220-V-Leitung 39. Der Projektor ist damit auf einen Anschlußwert von 220V/50 Hz Wechselspannung eingestellt.
  • Wird nachfolgend das Gerät beispielsweise an ein 110-V-/50-Hz-Netz angeschlossen, sind keinerlei besondere Handgriffe des Benutzers erforderlich. Die Anpassung an 110 V geschieht dadurch, daß das Relais 35 in diesem Fall nicht genügend Spannung erhält und daher nicht anzieht.
  • In diesem Zustand ist der Schalter40 geschlossen und verbindet den Pol33b des Anschlußsteckers33 mit der 110-V-Klemme des Transformators 34. Der Schalter 41 ist geöffnet.
  • Die gleiche primärseitige Schaltung des Transformators 34 wird bewirkt, wenn das Gerät an ein 117-V-/60-Hz-Netz angeschlossen wird. Sowohl bei Anschluß an ein 110-V- als auch an ein 117-V-Netz wird die verfügbare Spannung auf der Primärseite an die 110-V-Klemme gelegt. Dadurch tritt bei der Projektion unter Benutzung eines 117-V-Netzes ein Unterschied in der Bildfrequenz auf. Dieser ist jedoch vernachlässigbar gering und kann zudem bei der Bemessung des Getriebes berücksichtigt werden. Vor Anschluß des Gerätes an ein 117-V-/60-Hz-Netz ist vom Benutzer die Nockenwelle 26 auf die 60-Hz-Marke einzustellen. Damit werden folgende Funktionen ausgeführt: Erstens wird der Umschalter 29a betätigt, der den Motor 13 an die 200-V-Leitung 46 anschließt, gleichzeitig wird der Schalter 29b geöffnet, d. h., der Kondensator 50 wird abgeschaltet. Der Motor 13 muß bei 60-Hz-Betrieb an eine etwas höhere Spannung als bei 50-Hz-Betrieb angelegt' werden, um das sonst um etwa 10 % sinkende Drehmoment wieder auszugleichen. Bei höherer Frequenz wird jedoch zur Phasenverschiebung nur eine geringere Kapazität des Kondensators benötigt, welch letzterer Umstand durch die Abschaltung des Kondensators 50 berücksichtigt Ist.
  • Zweitens wird der Schaltarm 25 gegen die lose Riemenscheibenhälfte 21b gedrückt und gleichzeitig die Spannrolle 23 mit Spannrollenarm 24 vom Riemen 15 abgehoben. Der vom Schaltarm 25 auf die Riemenscheibenhälfte 21b ausgeübte Druck verschiebt diese längs der Königswelle 14, bis sie an der festen Riemenscheibenhälfte 21a anliegt. Dadurch ist der Spalt 52 enger geworden, und der Riemen 15 läuft nunmehr auf einem Kreisumfang größeren Durchmessers. Dieser Durchmesser ist jetzt für das übersetzungsverhältnis bestimmend, das ungefähr 20 % höher liegt als bei Einstellung der Nockenwelle 26 auf die 50-Hz-Marke.
  • Sind an dem Projektor mehrere, z. B. zwei Bildfrequenzen einstellbar, so müssen für die Nockenwelle 26 statt zwei vier Schaltstellungen vorgesehen sein, nämlich zwei für 50-Hz-Betrieb und zwei für 60-Hz-Betrieb. Fig. 6 stellt das Riemengetriebe eines Projektors dar, der zum wahlweisen Betrieb mit zwei Bildfrequenzen vorgesehen ist. Spannrollenarm 24' und Schaltarm 25' sind hier nicht fest mit der Nockenwelle 26 verbunden, sondern sind auf einer zusätzlichen Achse 30 drehbar gelagert. Beide sind als zweiarmige Hebel ausgebildet, deren einer Arm 24'a und 25'a auf je einer Radialkurvenscheibe 32, 32 a gleitet und an deren anderem Arm 24'b und 25'b je eine Feder 31 und 31a angreift. Den vier Schaltstellungen entsprechen vier Stellungen des Schaltarmes 25' und damit vier Stellungen der losen Riemenscheibenhälfte 21 b. Der Schaltarm 25' ist an seinem unteren Ende mit einem schräg zur Königswelle 14 stehenden Lappen 25'a versehen, der in den einzelnen Schaltstellungen nach Art eines Keiles oder einer schiefen Ebene mehr oder weniger stark gegen die lose Riemenscheibenhälfte 21 b drückt und diese in vier verschiedenen Stellungen festhält. Daraus ergeben sich vier verschiedene Übersetzungsverhältnisse, die auf die verwendete Frequenz und die gewünschte Bildzahl pro Sekunde abgestimmt sind.
  • Zusammen mit dem Schaltarm 25' nimmt auch der Spannrollenarm 24' vier verschiedene Stellungen ein, die dem bei der jeweiligen Übersetzung vorhandenen Spiel des Riemens 15 angepaßt sind.
  • Schaltarm 25' und Spannrollenarm 24' können auch bei diesem Ausführungsbeispiel fest mit der Nockenwelle 26 verbunden sein. Allerdings wird dann der Schaltweg von Schaltstufe zu Schaltstufe sehr gering. Daher ist es zweckmäßiger, beide Arme über besondere Radial-Kurvenscheiben 32, 32a zu verstellen, deren Anstieg .so gewählt ist, daß der Benutzer eine ausreichend große Drehbewegung (z. B. 9'0°) an der Nockenwelle 26 ausführen muß, um mit Sicherheit von einer Bildfrequenz auf eine benachbarte umzuschalten. Dabei ist die Stellung der Nockenscheiben 28a und 28b der Stellung der Radialkurven 32, 32a so zugeordnet, daß die elektrische Umschaltung bei Verdrehung der Nockenwelle 26 von der Einstellung 60 Hz/18 Bilder/Sekunde auf die Einstellung 50 Hz/24 Bilder/Sekunde erfolgt.
  • Fig.4 zeigt den Schaltplan eines weiteren, allerdings stark vereinfachten Ausführungsbeispieles. Ein Gerät dieser Art ist nur dazu bestimmt, wahlweise an ein Netz mit 220 V/50 Hz und an ein Netz mit 117 V/60 Hz angeschlossen zu werden. Es unterscheidet sich von dem in Fig.3 dargestellten im wesentlichen dadurch, daß im Primärstromkreis des Transformators 34' das spannungsabhängige Relais eingespart ist. Da mit einer Spannungsänderung bei diesem Gerät auch immer eine Frequenzänderung verbunden ist, muß bei Umschaltung in jedem Fall die Nockenwelle 26 betätigt werden. Der Spannungsumschalter 60 des Primärstromkreises ist daher ebenfalls von der Nockenwelle 26 betätigbar gemacht und wird von dieser zusammen mit den übrigen elektrischen Schaltmitteln und dem Getriebe geschaltet. Dadurch wird, bei allerdings begrenzter Verwendungsmöglichkeit des Gerätes, eine Verbilligung erreicht.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. An Wechselstromnetze verschiedener Spannung und Frequenz anschließbarer Laufbildprojektor mit Einphasen-Induktionsmotor für eine oder mehrere Bildfrequenzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Umschalten von 50 Hzauf 60 Hz-Betrieb zu betätigendes Stehmittel (26) zur gleichzeitigen gemeinsamen Umschaltung des Übersetzungsverhältnisses eines die Motorwelle (13 a) mit der Königswelle (14) kuppelndes Getriebes, sowie der Sekundäranschlüsse eines Speisetransformators (34) für den Motor (13) und der Schaltung eines dem Motoren-Kondensator (49) parallel geschalteten zweiten Kondensators (50) vorgesehen ist.
  2. 2. Laufbildprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Stelhnittel (26) ein weiterer Schalter (60) zur primärseitigen Umschaltung des Speisetransformators (34) steuerbar ist.
  3. 3. Laufbildprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Primärstromkreis des Speisetransformators (34) ein spannungsabhängiges Relais (35) und ein von diesem gesteuerter Doppelschalter (40, 41) angeordnet sind.
  4. 4. Laufbildprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stellmittel eine von außerhalb des Gehäuses (1) betätigbare, drehbare Nockenwelle (26) angeordnet ist.
  5. 5. Laufbildprojektor nach den Ansprüchen 1 und 4 mit konstanter Bildfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Nockenwelle (26) Nockenscheiben (28 a, 28 b) sowie ein Schalthebel (25) und ein Spannrollenarm (24) fest verbunden sind.
  6. 6. Laufbildprojektor nach den Ansprüchen 1 und 4 mit mehreren wahlweise einstellbaren Bildfrequenzen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Nockenwelle (26) Nockenscheiben (28 a, 28 b) und Radialkurven (32, 32 a) fest verbunden sind.
  7. 7. Laufbildprojektor nach den Ansprüchen 1, 4 und 6 mit mehreren wahlweise einstellbaren ,Bildfrequenzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (25') und der Spannrollenarm (24') als zweiarmige Hebel ausgebildet und auf einer Achse (30) drehbar gelagert sind und durch die Radialkurven (32, 32 a) der Nockenwelle (26) betätigt werden. B.
  8. Laufbildprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (13 a) mit der Königswelle (14) in an sich bekannter Weise mittels eines Riemengetriebes verbunden ist und daß die auf der Königswelle (14) angeordnete Riemenscheibe aus einer wellenfesten und einer axial verschiebbaren Riemenscheibenhälfte (21 a, 21 b) besteht.
  9. 9. Laufbildprojektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß beide Riemenscheibenhälften (21 a, 21 b) durch die Stifte (22) miteinander verbunden sind, die parallel zur Königswelle (14) in einer Riemenscheibenhälfte fest und in der anderen lose angeordnet sind.
  10. 10. Laufbildprojektor nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (25) mit der axial verschiebbaren Riemenscheibenhälfte in Wirkverbindung steht.
  11. 11. Laufbildprojektor nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben (28a, 28b) der Nockenwelle (26) mit elektrischen Schaltern (29 a, 29 b) zusammenarbeiten.
DEL36473A 1960-07-01 1960-07-01 An Wechselstromnetze verschiedener Spannung und Frequenz anschliessbarer Laufbildprojektor Pending DE1118602B (de)

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GB (1) GB923874A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195160B (de) * 1961-11-06 1965-06-16 Eastman Kodak Co Laufbildprojektor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1195160B (de) * 1961-11-06 1965-06-16 Eastman Kodak Co Laufbildprojektor

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