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DE2225982A1 - Vorrichtung zum Kopieren von Filmbildern - Google Patents

Vorrichtung zum Kopieren von Filmbildern

Info

Publication number
DE2225982A1
DE2225982A1 DE19722225982 DE2225982A DE2225982A1 DE 2225982 A1 DE2225982 A1 DE 2225982A1 DE 19722225982 DE19722225982 DE 19722225982 DE 2225982 A DE2225982 A DE 2225982A DE 2225982 A1 DE2225982 A1 DE 2225982A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copy paper
station
transporting
switch
exposure station
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722225982
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence M.; Arnold Francis T.; Atlanta Ga. Freeman (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Micro Information Systems Inc
Original Assignee
Micro Information Systems Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Micro Information Systems Inc filed Critical Micro Information Systems Inc
Publication of DE2225982A1 publication Critical patent/DE2225982A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
    • G03B21/118Reader-printers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/26Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is obtained by projection of the entire image, i.e. whole-frame projection
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T74/18Mechanical movements
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE Dipi.-ing. H. Seiler Dipi.-lng. J. Pfenning Dipi.-Phys. K. H. Meinig
1 Berlin 19
Oldenburgallee 10 Tel. 0311/3045521 304 5522
Drahtwort: Seilwehrpatent Postscheckkto. Bln.W.5938
24. Mai 1972
MIGSO INi1OEMATION SYSTEMS, INC.
Vorrichtung zum Kopieren von Filmbildern
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf optische Betrachtungs- und Kopiervorrichtungen und betrifft insbesondere eine Betrachtungs- und Kopiervorrichtung, die es ermöglicht, auf Mikrofilmen gespeicherte Informationen zu betrachten und zu kopieren.
Die Notwendigkeit, den Raumbedarf aufgezeichneter Informationen möglichst weitgehend zu verringern, ist seit langer Zeit bekannt. Beispielsweise reproduzierten im XIX. Jahrhundert Rene-Prudent-Dragon auf photographischem Wege tausende von Telegrammen auf lilmstücken mit einer Breite von etwa 5o mm, woraufhin diese Filmstücke mit Hilfe von Brieftauben befördert wurden. Mikrofilme wurden in großem Umfang erstmals während des Zweiten Weltkriegs verwendet, als sogenannte V-mail-lormblätter, die gewöhnlich mit der Hand beschrieben wurden, auf Mikrofilm aufgenommen
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wurden, um das Gewicht und den Raumbedarf von Feldpostsendungen beim Transport nach Übersee zu verringern. Die Verwendung von Mikrofilmen ermöglichte es, das Gewicht der anfallenden Peldpostsendungen von täglich 2700 Tonnen auf nur J1 Tonnen je Tag zu verringern, so daß ein einziges Transportflugzeug nahezu 10 Millionen auf Mikrofilmen aufgenommene Briefe transportieren konnte.
Diese beiden Beispiele für die frühzeitige Anwendung von mit Mikrofilmen arbeitenden Verfahren veranschaulichen die Tatsache, daß allgemein die Schwierigkeiten erkannt worden sind, die auf den Raumbedarf und das Gewicht von Informationsaufzeichnungen zurückzuführen sind, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob solche Aufzeichnungen transportiert oder oder gespeichert werden sollen, um danach jederzeit einen Zugriff zu den Informationen zu ermöglichen.
Die Entwicklung der Rechengeräte herstellenden Industrie in den Jahren 1950 bis 1960 führte zu der Möglichkeit, außerordentlich große Mengen an Informationsaufzeichnungen zu erzeugen, und hieraus ergab sich eine ständig zunehmende Nachfrage nach brauchbaren Einrichtungen zum Unterbringen der gespeicherten Informationen unter Verringerung des Raumbedarfs, denn nachdem die Aufgabe, nutzbare Daten zu gewinnen, gelöst worden war, stellte sich die schwierigere Aufgabe, die Informationen zu speichern und den Zugriff zu den Informationen zu ermöglichen.
Zwar ist die Aufgabe, Informationen auf kleinem Raum zu speichern, mit Hilfe von Mikrofilmen verschiedener Art auf hervorragende Weise gelöst worden, doch ist es bis jetzt nicht auf völlig befriedigende Weise möglich, auf kikrofilmen gespeicherte Informationen wieder zugänglich zu machen. Es sind bereits mit einem gewissen Erfolg Vorrichtungen geschaffen worden, die es ermöglichen, vergrößerte Bilder der gespeicherten Informationen zu betrachten, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob die Informationen auf Ivdkrofilmrollen oder Lochicarten oder nach dem Mikrofiche- oder Ultrafiche-
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Verfahren gespeichert worden sind. Die bis jetzt gemachten Versuche, eine zuverlässige und wirtschaftliche Yorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, lesbare Abdrucke oder Kopien von solchen gespeicherten Informationen zu erzeugen, haben jedoch nur einen geringen Erfolg gezeitigt.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Mikrofilm-Betrachtungs- und -Kopiervorrichtung zu schaffen, die zuverlässig arbeitet und sich mit geringen Kosten herstellen läßt, da sie als neuartige und vereinfachte Konstruktion ausgebildet ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Schaffung einer Vorrichtung gelöst, zu der eine Einrichtung zum !transportieren von Kopierpapier zu einer Belichtungsstation gehört, ferner eine Einrichtung zum Transportieren des Kopierpapiers durch die Belichtungssta.tion hindurch und zu einer Bildentwicklungsstation, eine Einrichtung zum Projizieren eines optischen Bildes eines Filmbildes auf das Kopierpapier an der Belichtungsstation, eine Einrichtung zum Aufbringen von Tonerteilchen auf das belichtete Kopierpapier an der Entwicklungsstation, eine Einrichtung zum Abgeben des Kopierpapiers aus der Entwicklungsstation sowie eine einzige Antriebs- und Synchronisiereinrichtung, die dazu dient, die vorstehend genannten Einrichtungen zu betätigen und die Betätigungsdauer jeder dieser Einrichtungen zu bestimmen. !Ferner ist eine Einrichtung vorhanden, die es nach Bedarf ermöglicht, das optische Bild auf einem Betrachtungsschirm erscheinen zu lassen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Vorderseite einer bevorzugten Ausführungsform einer llikrofilm-Be trachtung s- und -Kopiervorrichtung;
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt längs der Linie 2-2 in Ifig. 1;
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Fig. 3 einen senkrechten Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1; und
Fig. 4 schematisch die elektrische Schaltung einer "bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung.
In Fig. 1 erkennt man eine insgesamt mit 10 "bezeichnete bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Mikrofilm-Betrachtungs- und -Eopiervorrichtung mit einem Mikrofiche- oder Filmhalter 12 und einem Bildschirm 14 zum Betrachten eines gewählten Teils der Mikrofiche. Ferner ist ein Ein- und Ausschalter 16 vorhanden, mittels dessen z.E. ein Wechselstrom von 110 V den verschiedenen Stromkreisen innerhalb der Vorrichtung zugeführt werden kann. Lin die Bezeichnung "Kopieren" tragender Druckknopf 18 dient dazu, einen elektrischen Schalter zu schließen, mittels dessen die Vorrichtung auf eine noch zu erläuternde liveise vom Betrachtungsbetrieb auf den Kopierbetrieb umgeschaltet werden kann. Zur Benutzung während des Kopierbetriebs ist ein Belichtungsregler 20 vorgesehen, mittels dessen die Dauer der Belichtung des lichtempfindlichen Fapiers festgelegt werden kann. Außerdem besitzt die Vorrichtung ein Fokussierorgan 22 und eine Öffnung 24 oder dergleichen, über welche die fertigen Kopien abgegeben werden.
Fig. 2 zeigt als senkrechter Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1 die Antriebs- und Synchronisiereinrichtung, die dazu dient, eine mechanische Antriebskraft auf die verschiedenen mechanisch anzutreibenden Einrichtungen der Vorrichtung zu übertragen; ferner zeigt Fig. 2 eine Einrichtung zum Betätigen mehrerer elektrischer Schalter, die verschiedenen elektrischen Stromkreisen innerhalb der Vorrichtung zugeordnet sind. Bei der dargestellten Anordnung .bilden die Einrichtungen zum Betätigen der verßchiedenen Teile der Vorrichtung gleichzeitig eine Einrichtung zum Synchronisieren der Betätigung der verschiedenen Teile. Bei den bis jetzt bekannten tetrachtungs- und Kopiervorrichtungen dienen in jedem Fall eine oder mehrere Einrich-
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tungen dazu, eine Antriebsbewegung zu verschiedenen beweglichen feilen der Vorrichtung zu übertragen, und es sind hiervon getrennte gesonderte Einrichtungen vorgesehen, um eine genaue Synchronisation der Bewegungen der betreffenden Teile zu gewährleisten. Beispielsweise ist es bekannt, eine Gliederkette oder dergleichen zu benutzen, um eine Antriebsbewegung von einem Motor aus zu einer Einrichtung zum Transportieren von Kopierpapier durch eine Kopiereinrichtung hindurch zu übetragen. lerner ist es bei den bekannten Kopiervorrichtungen üblich, die elektrischen Stromkreise zum Betätigen der verschiedenen Einrichtungen der Vorrichtung mit Hilfe von Mikrοschaltern zu steuern; beispielsweise dient ein lv.ikro schalter dazu, das Vorhandensein eines Kopierpapierblatts an einer Belichtungsstation zu fühlen, wobei der Mikroschalter beim Vorhandensein eines solchen Blatts den Stromkreis der Einrichtung zum Transportieren des Blatts unterbricht; bei den bekannten Vorrichtungen wird das Betätigungsglied dieses Mikrοschalters tatsächlich durch das Kopierpapierblatt selbst betätigt, um die gewünschte Steuerwirkung hervorzurufen.
Im Gegensatz zu den notwendigerweise komplizierten und entsprechend teuren Kopiermaschinen bekannter Art wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine Antriebs- und Synchronisiereinrichtung in Form einer endlosen Gliederkette 26 benutzt, die durch ein Antriebskettenrad 28 angetrieben wird, dessen Drehbewegung durch einen in Pig. 2 mit gestrichelten Linien angedeuteten Antriebsmotor 30 hervorgerufen wird, v/elcher mit dem Kettenrad 28 durch seine Welle 32 verbunden ist, die gemäß Pig. 2 im Uhrzeigersinne umläuft.
Die die Antriebs- und Synchronisiereinrichtung bildende Gliederkette 26 arbeitet gemäß Pig. 2 mit mehreren weiteren Kettenrädern zusammen, und zwar bezogen auf die Laufrichtung der Kette mit einem Umlenkkettenrad 34-» einem Bandantriebskettenrad 36, einem Papiertranspörtkettenrad
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und einem Umlenkkettenrad 40, das gleichachsig mit einer drehbaren Welle 42 neben einem gleichartigen .Umlenkkettenrad 44 auf dieser Welle angeordnet ist. Das Umlenkkettenrad 44 ist mit der Welle 42 drehfest verbunden, um sie auf eine noch zu erläuternde Weise anzutreiben, während die Kette 26 mit dem auf der Welle 42 frei drehbaren Umlenkkettenrad 40 zusammenarbeitet. Wenn die Kette 26 über das Umlenkkettenrad 40 läuft, gelangen ihre Teile nacheinander zu drei Umlenkkettenrädern 46, 48 und 50»woraufhin sich die Kette um ein Kettenrad 52 herum, über ein Umlenkkett enrad ^A- und unter einem zweiten Bandantriebskettenrad 56 hindurch bewegt, bevor sie zu dem Hauptantriebskettenrad 28 zurückkehrt.
Bei der Kette 26 handelt es sich zum größten Teil um eine einzige Kette, die mit Ausnahme des Kettenrades 44 mit den vorstehend genannten, in einer gemeinsamen Ebene angeordneten Kettenrädern zusammenarbeitet. Jedoch ist die Kette 26 über einen Teil ihrer Länge als doppelte Gliederkette ausgebildet, die sich aus zwei nebeneinander angeordneten, fest miteinander verbundenen Ketten zusammensetzt. In Fig. 2 erstreckt sich der doppelte Teil der Kette 26 von dem Hauptantriebskettenrad 28 aus über die Kettenräder 34, 36 und 38 zu dem Kettenrad 44, wobei die verschiedenen Teile der Vorrichtung die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnehmen. Die zweite Kette ist auf der Hauptkette 26 auf der dem Betrachter von Fig. 2 zugewandten Seite angeordnet; während die Hauptkette 26 mit dem Kettenrad 40 auf der Welle 42 zusammenarbeitet, arbeitet der zweite Teil der Kette mit den Zähnen des Antriebskettenrades 44 zusammen. Wenn sich die Hauptgliederkette 26 aus ihrer Stellung nach Fig. 2 in der durch Pfeile bezeichneten Richtung bewegt, kommt somit die zweite Kette in Eingriff mit dem Kettenrad. 44, so daß dieses Kettenrad zusammen mit der mit ihm drehfest verbundenen Welle 42 während einer Zeitspanne gedreht wird, die durch die Länge der zweiten Kette und die Laufgeschwindigkeit der Kette bestimmt ist. Hit der zweiten Kette arbeiten keine weiteren Kettenräder zusammen, und die zweite
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Kette hat lediglich die Aufgabe, das Kettenrad 44 während eines lj-'eils Jedes vollständigen Umlauf der Hauptkette 26 anzutreiben; hierauf wird im folgenden näher eingegangen.
Die endlope Gliederkette 26 trägt mehrere Hocken zum Betätigen einer entsprechenden Anzahl elektrischer Schalter, die den -betrieb der elektrischen Teile der Vorrichtung steuern. Da alle diese Nocken auf der gleichen Kette angeordnet sind, jedoch die Aufgabe haben, Jeweils nur bestimmte Schalter zu betätigen, während andere längs der Bahn der Kette angeordnete Schalter nicht betätigt werden sollen, sind die verschiedenen Nocken nicht nur längs der Kette in vorbestimmten Abständen verteilt, die Jeweils den Zeitspannen entsprechen, während welcher die verschiedenen Schalter betätigt werden sollen, sondern sie sind bezogen auf die Breite der Kette Jeweils so angeordnet, daß sie nur mit dem Betätigungsglied oder Fühler des zu betätigenden ilikro schalters zusammenarbeiten. Mit anderen Worten, die Hocken können nicht nur auf der linken bzw. der rechten Seite der Kette angeordnet, sondern auch gegenüber der betreffenden Seite weiter nach außen versetzt sein; außerdem können die Nocken gegebenenfalls eine unterschiedliche Höhe haben, so daß sie entsprechend angeordnete Kikroschalter Jeweils nach Bedarf betätigen.
Gemäß Fig. 2 ist ein Lampenausschalter 58 so angeordnet, daß er durch einen Nocken 60 auf der Kette 26 betätigt werden kann. Sähe dem Antriebskettenrad 28 ist ein Coronaschalter 62 so angeordnet, daß er nacheinander durch Hocken 64 und 66 betätigt wird. Bei dem Coronaschalter 62 handelt es sich um einen bistabilen Schalter, der abwechselnd geschlossen und geöffnet wird, wenn sein Betätigungsglied nacheinander mit den Hocken zusammenarbeitet, während die übrigen in Fig. 2 gezeigten Schalter gegenüber ihrer normalen Stellung nur so lange betätigt werden, wie ein Hocken auf der Lette 66 in berührung mit dem Betätigungsglied des Schalters bleibt. Somit ist der Coronaschalter 62 der einzige
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Schalter, dem sowohl ein Einschaltnocken als auch ein Ausschaltnocken zugeordnet ist; wie im folgenden näher erläutert, dient der Nocken 64 zum Schließen und der Hocken zum öffnen des Coronaschalters. Hier sei lediglich bemerkt, daß "beim Niederdrücken des Betätigungsgliedes des Coronaschalters 62 durch den Nocken 64 eine Coronalampe eingeschaltet wird, um in der Vorrichtung das Kopierpapier elektrisch aufzuladen; die Coronalampe bleibt eingeschaltet, nachdem der Nocken 64 das Betätigungsglied des Coronaschalters 62 betätigt hat, bis der Ausschaltnocken 66 die Kettenräder 52, 54- und 56 passiert hat und in Berührung mit dem Betätigungsglied des Coronaschalters 62 kommt.
Ein weiterer Schalter 64a wird durch einen Nocken 70 betätigt, um einen Elektromagneten zum Betätigen einer Schneideinrichtung einzuschalten, die dazu dient, von einem sich durch die Vorrichtung hindurch bewegenden Kopierpapierstreifen nacheinander Stücke abzuschneiden, so daß eine Vorratsrolle in einzelne Kopierpapierblätter zerlegt wird. Ferner ist ein Lagebestimmungsschalter 72 so angeordnet, daß er durch einen Nocken 74- betätigt werden kann. Wie im folgenden in Verbindung mit der Beschreibung der elektrischen Schaltung der Vorrichtung erläutert, hat der Lagebestimmungsschalter 72 die Aufgabe, die Transportbewegung eines Kopierpapierblatts zu unterbrechen, sobald sich das Blatt in seiner Belichtungsstellung befindet, so daß das Blatt während der Belichtungszeit seine Lage beibehält.
Weiterhin trägt die endlose Gliederkette 26 ein Betätigungsglied in Form eines Ansatzes 76, der sich bei der ■ dargestellten bevorzugten Ausführungsform von der Kette 26 aus in seitlicher Sichtung vom Betrachter von Fig. 2 weg erstreckt. Iv-it anderen V/orten, der Ansatz 76 bildet .-an der Kette 26 einen Vorsprung, der sich in Richtung auf den Hauptteil der Vorrichtung erstreckt, so daß er mit einem seitlichen Ansatz 78 eines Arms 80 zusammenarbeiten kann, der auf einer ortsfesten Achse 82 drehbar gelagert ist,
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wobei dies geschieht, wenn sich der Ansatz 76 längs des oberen Teils der Bahn der Kette 26 bewegt. Wenn sich der Ansatz 76 gemäß S1Ig. 2 längs des unteren Teils der Bahn der Kette 26 wieder nach links bewegt, kommt er zur Anlage an einem zweiten seitlichen Ansatz 84 des schwenkbaren Arms 80. Jedesmal dann, wenn der Ansatz 76 einen der Ansätze 78 und 84 erfaßt, wird der Arm 80 gemäß ..S1Xg. 2 zuerst nach rechts und dann nach links geschwenkt, Die Bewegung nach rechts findet statt, solange der Ansatz 76 in Berührung mit dem Ansatz 78 steht und längs dieses Ansatzes nach unten gleitet; diese Bewegung wird beendet, sobald der Ansatz 76 über den unteren Rand des Ansatzes 78 hinweggleitet, wobei der Arm 80 nach seiner Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinne seine äußerste Stellung beibehält. Wenn sich der Ansatz 76 längs des unteren Teils der Bahn der Kette 26 wieder nach links bewegt, kommt er zur Anlage an dem Ansatz 84, wobei er längs dieses Ansatzes nach oben gleitet, und wobei der Arm 80 im Uhrzeigersinne geschwenkt wird, bis sich der Ansatz 76 über die Oberkante des Ansatzes 84 hinweg bewegt, woraufhin der Arm 80 nach seiner Schwenkbewegung im Uhrzeigersinne seine äußerste Stellung beibehält.
Der schwenkbare Arm 80 bildet das Betätigungsglied zum Bewegen einer sich aus einem Verschluß und einem Spiegel zusammensetzenden Baugruppe zwischen zwei Grenzstellungen, nämlich einer ersten Stellung, bei der die in S1Ig. 2 mit gestrichelten Linien angedeutete Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 eine solche Stellung einnimmt, daß ein durch die Vorrichtung erzeugtes optisches Bild in Richtung auf den Bildschirm 14 reflektiert wird (Betrachtungsstellung), und einer zv/eiten Stellung, bei der die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 die Rückseite des Betrachtungsschirms 14 über- · deckt und mit den den Betrachtungsschirm umgebenden Rahmenteilen so zusammenarbeitet, daß ein im wesentlichen vollständiger Lichtabschluß erzielt wird, um zu verhindern, daß Licht aus der Umgebung durch den Betrachtungsschirm hindurch in die Vorrichtung gelangt, während sich die Vorrich-
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tung in ihrer Kopierstellung.· befindet. Um dem Betätigungsarm 80 eine größere mechanische Stabilität zu verleihen, ist das untere Ende des Arms in Form einer Gabel 88 ausgebildet, die eine ortsfeste Führungsstange 90 übergreift; wenn der Arm 80 eine Schwenkbewegung in der einen oder anderen Richtung ausführt, wird sein unteres ünde dadurch in der gewünschten Lage gehalten, daß die Gabel 88 mit der ortsfesten Führungsstange 90 zusammenarbeitete
Die Wirkungsweise der Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 ist am deutlichsten aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, wo diese Baugruppe in ihren beiden äußersten Stellungen gezeigt istο In Fig. 2 ist der Betätigungsarm 80 in eine Stellung gebracht worden, bei der die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 eine der -"etrachtungsstellung entsprechende Stellung einnimmt, während sich in Fig. J der Betätigungsarm 80 nach einer Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinne in seiner anderen Grenzstellung befindet, bei der die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 dem Bildschirm 14- benachbart ist, so daß sich die Vorrichtung in ihrer Eopierstellung befindet. Gemäß Fig. 3 sind zwei Gestängeglieder 92 und 94-vorgesehen, die durch einen Bolzen 96 gelenkig miteinander verbunden sind; das obere Ende des bestängegliedes 94- ist durch einen Gelenkbolzen 98 mit der Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 verbunden. Auch das untere Ende des Gestängegliedes 92 ist mit der Verschluß- und Spiegelbaugruppe gelenkig verbunden, jedoch durch einen Bolzen 100, der längs eines Schlitzes 102 der Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 verschiebbar ist. Das obere £nde.des Gestängegliedes ist auf der ortsfesten Achse 82 drehbar gelagert, und das Gestängeglied 92 ist mit dem schwenkbaren Arm 80 fest verbunden, so daß sich diese beiden !'eile jeweils gemeinsam bewegen. Mit anderen Worten, der Winkel zwischen dem Gestängeglied 92 und dem schwenkbaren Arm 80 ist unveränderlich, und wenn der Arm 80 aus der einen Stellung in die andere geschwenkt wird, führt das Gestängeglied 92 eine entsprechende V/inkelbewegung aus. Das untere Ende des Gestänge-
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gliedes 94- ist durch einen Gelenkbolzen 104 mit dem freien . Ende eines weiteren Gestängegliedes 106 verbunden, das auf einer ortsfesten Achse 108 drehbar gelagert ist.
Wird der Arm 80 aus seiner Stellung nach Fig. 2 entgegen dem Uhrzeigersinne geschwenkt, führt daher das Gestängeglied 92 eine entsprechende Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinne um die ortsfeste Achse 82 aus. Infolgedessen bewegt sich die Verschluß- und Spiegelbaugruppe· 86 gemäß Fig. 2 nach rechts, wobei diese Baugruppe gegenüber ihrer geneigten Stellung nach Fig. 2 eine kleine Drehbewegung ausführt, bis sie die in Fig. 3 gezeigte, im wesentlichen senkrechte Stellung erreicht. Diese Winkelbewegung der Baugruppe 86 und die gleichzeitige Translationsbewegung der Baugruppe wird durch die sich kreuzenden Gestängeglieder 92 und 94 sowie das Gestängeglied 106 bewirkt» wobei diese Teile mit dem Betätigungsarm 80 zusammenarbeiten.» Die beiden Gestängeglieder 92 und 94- bewegen sich relativ zueinander, wenn sich die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 auf den Bildschirm zu bewegt, so daß sich der .Winkel zwischen den beiden Gestängegliedern vergrößert, bis die Baugruppe 86 die in Fig. 3 gezeigte Stellung erreicht. Wird der schwenkbare Arm 80 wieder im Uhrzeigersinne in seine andere Grenzstellung geschwenkt, führen natürlich die Baugruppe 86 und die mit ihr verbundenen Gestangeglieder Bewegungen in einer entgegengesetzten Richtung aus, bis die genannten Teile wieder die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnehmen.
Gemäß Fig. 3 enthält die Vorrichtung eine elektrische Lampe 110, deren Licht durch eine optische Einrichtung 112 durch einen Likrofilm geleitet wird, der durch eine, Trägerbaugruppe 12 unterstützt wird· Das mit Eilfe dieses Lichtes erzeugte Bild wird durch ein Objektiv 114 längs eines in I1IC· 3 eingezeichneten Strahlenwegs weitergeleitet, um durch einen ortsfesten Spiegel 116 nach unten und nach links zurückgeworfen zu werden» Befindet sich die Verschluß- und Spiegelbäugruppe 86 gemäß Fig. 2 in ihrer Betraclitungs-
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stellung, wird das durch den Spiegel 116 reflektierte Licht durch den Spiegel 118 in Hichtung auf den Bildschirm 14 zurückgeworfen. Nimmt dagegen· die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 gemäß Pig. 3 ihre Kopierstellung ein, wird das durch den ebenen Spiegel 116 zurückgeworfene Licht einer im folgenden beschriebenen Belichtungsstation zugeführt.
Gemäß Fig. 3 enthält die Vorrichtung eine insgesamt mit 120 bezeichnete Belichtungsstation mit einem endlosen Transportband 122, das durch Rollen 124 und 126 angetrieben wird, die auf Wellen 128 und 1p0 sitzen, mit denen ein Antriebskettenrad 36 bzw. 56 (Fig. 2) drehfest verbunden ist. Das Transportband 122 ist porös; zwar könnte man das Transportband aus einem porösen Werkstoff herstellen, doch besteht bei aer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung das Transportband 122 aus einem Kunststoff und ist mit zahlreichen Perforationen versehen. Zwischen den beiden Strängen des Transportbandes 122 ist ein Gehäuse 152 angeordnet, dessen obere Wand in Form eines Gitters von beliebiger Konstruktion ausgebildet ist. Ferner ist ein Elektromotor vorhanden, der ein Sauggebläse 136 antreibt, das mit dem Gehäuse 132 durch eine Rohrleitung 138 verbunden ist, so daß es mit Hilfe des durch den Lo'cor 134 angetriebenen Sauggebläses 136 möglich ist, in dem Gehäuse 132 ein Teilvakuum zu erzeugen. Da das Transportband 122 porös und die obere Wand des Gehäuses 132 als Gitter ausgebildet ist, wirkt das in dem Gehäuse erzeugte Teilvakuum auf den oberen Strang des Transportbandes 122 und dessen Außenfläche; somit bildet diese Anordnung eine mit einem Unterdruck arbeitende Einrichtung zum Festhalten eines Kopierpapierblatts, das an · der Oberseite des oberen Strangs des Transportbandes anliegt. Auf diese Weise wird das Kopierpapierblatt in flacher Anlage an dem Transportband 122 gehalten, um zu gewährleisten, daß sich der Eeproduktionsvorgang mit der erforderlichen Genauigkeit vollzieht.
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Lichtempfindliches photοgraphisches Kopierpapier ist in Form einer Vorratsrolle in der Vorrichtung in einer lichtdichten Kassette oder einem Gehäuse 140 untergebracht, aus dem das Kopierpapier 142 über eine Öffnung 144 austritt, wenn es von der Vorratsrolle 146 abgezogen wird. Das Kopierpapier 142 läuft zuerst über eine Umlenkrolle 148 und dann nach unten zu zwei auf Wellen 42 und 156 angeordneten Transportwagen 150 und 152.
Kurz unterhalb der Transportwagen I50 un& 152 für das Kopierpapier ist eine Schneideinrichtung angeordnet, die ein ortsfestes Messer 158 und ein bewegliches Messer 160 aufweist; das Messer 160 kann durch einen Elektromagneten 162 betätigt werden, um mit dem ortsfesten Messer I58 zusammenzuarbeiten und die Kopierpapierbahn 142 zu durchschneiden.
Wenn das Kopierpapier 142 zwischen den Messern 158 und 160 hindurchläuft, wird es von zwei weiteren, auf Wellen 168 und 170 angeordneten Transportwalzen 164 und 166 erfaßt. Von diesen Transportwalzen aus gelangen die einzelnen zugeschnittenen Kopierpapierblätter in ein Coronaentladungsgehäuse 172, in dem auf das Kopierpapier eine elektrische Ladung aufgebracht wird. Jenseits des Gehäuses 172 läuft das Papier unter einer auf einer Welle I76 drehbar gelagerten Führungsrolle 174 hindurch, um auf das Transportband 122 zu gelangen, auf dem es durch den in dem Gehäuse 132 wirksamen Unterdruck festgehalten wird.
Wie im folgenden im Zusammenhang mit der Beschreibung der elektrischen Schaltung einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung erläutert, wird die Transportbewegung des zugeschnittenen Kopierpapierblatts unterbrochen, sobald das Blatt seine Belichtungsstellung auf der Oberseite des Transportbandes 122 einnimmt, und dann wird die optische Projektionseinrichtung betätigt, um das mit der elektrischen Ladung versehene Papierblatt während einer vorbestimmten
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Zeit entsprechend dem zu reproduzierenden Bild zu belichten. Hierauf wird das zugeschnittene Kopierpapierblatt wieder in Bewegung gesetzt, so daß es von dem Transportband 122 aus unter einer auf einer Welle 180 angeordneten Führungsrolle 178 hindurchläuft.
Das belichtete Kopierpapierblatt gelangt dann zu einer in Fig« 3 insgesamt mit 182 bezeichneten Entwicklungsstation mit einem Behälter 184, der mehrere parallele, durch Abstände getrennte Führungsorgane 186 enthält, deren Oberkanten gemäß Pig. 3 kreisbogenförmig gekrümmt sind, so daß sie eine Führungseinrichtung für das Kopierpapierblatt bilden, das durch die Führungsorgane nach oben durchgebogen wird; die Führungsorgane nehmen das belichtete Kopierpapierblatt von dem Transportband 122 in einer im wesentlichen tangentialen Richtung auf und leiten das entwickelte Blatt zu zwei auf Wellen 192 und 194 angeordneten Transportwalzen 188 und 190, die aus dem zwischen ihnen hindurchlaufenden Blatt überschüssige Flüssigkeit durch eine Quetschwirkung entfernen, bevor das Blatt bzw. die Kopie über die Öffnung 24 (Fig. 1) abgegeben wird.
Über der kreisbogenförmig gekrümmten bzw. konkaven Führungseinrichtung, die durch die Oberkanten der verschiedenen parallelen, durch Abstände getrennten Führungsorgane 186 gebildet wird, ist eine Rohrleitung 196 angeordnet, die sich quer zu der Richtung erstreckt, in der Kopierpapier die Entwicklungsstation 182 durchläuft. Die Rohrleitung 196 weist auf ihrer Unterseite mehrere Öffnungen oder Spritzdüsen auf, damit eine unter Druck stehende Flüssigkeit, die über die Leitung 96 zugeführt wird, auf das auf den Oberkanten der Führungsorgane 186 ruhende Kopierpapier gesprüht werden kann.
Im unteren Teil der Vorrichtung befindet sich gemäß Fig. 3 eine Pumpe 198, die durch den Elektromotor 134 angetrieben wird, und es ist eine Leitung 200 vorhanden, durch
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die ein in einer Schale 184 enthaltener flüssiger Tone:«, zu der Pumpe 198 strömen kann. Der durch die Pumpe 198 geförderte flüssige Toner wird zwei einander ähnelnden Leitungen 202 und 204 zugeführt, die mit den beiden Enden des rohrförmigen Sprühorgans 196 verbunden sind. Somit tritt der flüssige Toner in beide Enden des rohrförmigen Spritzkopfes annähernd unter dem gleichen Druck ein, so daß der Toner von den verschiedenen Spritzdüsen, die über die Länge des Spritzkopfes verteilt sind, in Form eines im wesentlichen gleichmüßigen Stroms abgegeben wird. Die Schale 184 ist so bemessen, daß sie den auf die Oberseite des Kopierblatts aufgespritzten flüssigen Toner aufnehmen kann, der über das Papierblatt strömt und über die Kanten des Blatts abläuft. Ein wichtiges Merkmal der beschriebenen Anordnung besteht darin, daß sich das auf den Oberkanten der Führungsorgane 186 liegende Kopierpapierblatt in einer Lage oberhalb der Oberfläche der Flüssigkeit in der Schale 184 befindet, so daß nur die Oberseite des Blatts mit dem flüssigen Toner benetzt wird, und daß es daher möglich ist, das Blatt durch die Quetschwirkung der Transportwalzen 188 und 190 hinreichend zu trocknen, ohne daß es im Gegensatz zu den bis jetzt bekannten Vorrichtungen erforderlich ist, das Blatt mit Hilfe von Wärme oder auf andere Weise zu trocknen.
Gemäß Fig. 3 wird die durch das Sauggebläse 136 geförderte Luft durch ein Gehäuse bzw. einen Kanal 206 zu der elektrischen Projektionslampe 110 geleitet, damit die Lampe gekühlt wird·
Fig. 4 zeigt die elektrische Schaltung, die bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist, und zu der zwei Anschlußklemmen 208 und 210 gehören, über die ein Wechselstrom mit einer Spannung von 110 Y zugeführt werden kann, um die verschiedenen Einrichtungen der Vorrichtungen zu speisen· Gegebenenfalls kann eine Sicherung 212 vorhanden sein, und gemäß Fig. 4 ist ein Ein- und Ausschalter 16 vorgesehen; wird der Schalter 16 gesciilossen,
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bewirkt dies, daß sofort der Pumpenantriebsmotor 134 und über einen geschlossenen Lampenausschalter 58 ölie Lampe eingeschaltet werden, während die übrigen Schalter gemäß iig. 4 ihre normale Stellung bzw. ihre Bereitschaftsstellung einnehmen. Befinden sich die Schalter in dieser Bereitschaftsstellung, ist die Vorrichtung nach dem Schließen des Ein- und Ausschalters 16 zur Benutzung in ihrer Betrachtungsstellung bereit. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit wird beim Schließen des Schalters 16 auch der Pumpenantriebsmotor 154 eingeschaltet, um ein kontinuierliches Umwälzen des flüssigen Toners zu gewährleisten, so daß die darin enthaltenen ü'eilchen gleichmäßiger verteilt bleiben.
Während das Einschalten des Pumpenmotors 154 beim Schließen des Schalters 16 ohne weiteres ersichtlich ist, ist bezüglich des gleichzeitigen Einschaltens der Projektionslampe 110 zu bemerken, daß der Einschaltstromkreis von dem Schalter 16 aus über den Lagebestirnmungsschalter 72 und den linken Teil des Lampenausschalters 58 verläuft. Gemäß Fig. 4 macht das Schließen des Schalters 16 auch die Stromkreise betriebsbereit, die zu einem Coronaschalter 62, einem der Schneideinrichtung zugeordneten Schalter 64, einem der Kopiereinrichtung zugeordneten Schalter 18 und einem Zeitgeberschalter 214 führen, welch letzterer durch einen Zeitgebermotor '216 angetrieben wird, wobei die Dauer der Betriebsperiode bei jedem Arbeitsspiel der Vorrichtung durch die Stellung des in I'ig. 1 gezeigten Drehknopfes 20 zum Einstellen der gewünschten Zeitspanne bestimmt wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Filmhalter 12 mit einem ortsfesten oberen Tragglied versehen, das gemäß I'ig. 3 an seinen Enden nach unten ragende Abkantungen aufweist. Ferner ist ein zentrales Tragglied vorhanden,das an seinen Rändern mit zwei oberen Planschen versehen ist, die den Abkantungen des Traggliedes 13 benachbart sind und mit ihnen zusammenarbeiten, so daß sich das zentrale Tragglied 15 gemäß i'ig. 1 längs des Traggliedes
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nach links und rechts verschieben läßt. Entsprechend ist das zentrale !Tragglied 15 mit zwei nach unten ragenden Abkantungen versehen, die sich im rechten Winkel zu den nach oben ragenden Abkantungen erstrecken. Mit den nach unten ragenden Abkantungen arbeiten zwei nach oben ragende Abkantungen einer Filmschale 1? zusammen, so daß sich die FiImschale längs des zentralen Traggliedes 15 gemäß Fig. 3 nach links und rechts verschieben läßt. Somit ist die Hirnschale 17 so gelagert, daß sie sich auf den Benutzer der Vorrichtung zu und von ihm weg sowie gegenüber dem Benutzer nach links und rechts bewegen läßt, damit der gewünschte Bildteil des Films gewählt werden kann, der in der üblichen Weise in der Hirnschale 17 zwisdhen zwei Glasscheiben in seiner Lage gehalten wird.
Bei der folgenden Beschreibung der Arbeitsweise der Vorrichtung wird von der in Pig. 2 und 4 gezeigten Anfangsoder Bereitschaftsstellung aller mechanischen und elektrischen (Teile ausgegangen, d.h. von der beschriebenen Betrachtungsstellung, bei der ein sogenannter Mikrofiche oder dergleichen durch den Filmträger 12 so unterstützt ist, daß er sich im Strahlenweg des Lichtes der Lampe 110 befindet, das durch die optische Einrichtung 112 nach oben projiziert wird. Wie anhand von Pig. 4- beschrieben, bewirkt das Schließen des Ein- und Ausschalters 16, daß die Projektionslampe 110 eingeschaltet wird, so daß das Bild des in dem Träger 12 angeordneten Pilms nach oben auf den ebenen Spiegel 116, von diesem aus nach unten und links auf den ebenen Spiegel 118 und von dort aus auf den Bildschirm 14 geworfen wird. Zwar ist in diesem Zeitpunkt der Pumpenmotor 154 eingeschaltet, so daß der flüssige Toner durch die Pumpe 198 von dem Behälter bzw. der Schale 184 aus über die Leitungen 202 und 204 sowie den Spritzkopf 196 zu dem Behälter 184 zurückgefördert wird, doch befinden sich alle übrigen Teile der Vorrichtung im !Ruhezustand, in dem sie verbleiben, bis der Kopierschalter 18 geschlossen wird. Somit kann'der Benutzer
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der Vorrichtung eine beliebige Anzahl von in dem Träger 12 angeordneten Filmen betrachten, wobei außer den beiden soeben genannten Stromkreisen keine weiteren Stromkreise eingeschaltet sindo
Wenn von einem in dem Träger 12 befindlichen Bild eine Kopie hergestellt werden soll, drückt der benutzer den Knopf des Schalters 18 zum Steuern der Kopiereinrichtung kurzzeitig nieder; der Schalter 18 ist so ausgebildet, daß er sich wieder öffnet, sobald der Benutzer den Betätigungsknopf wieder freigibt. Durch das kurzzeitige Schließen des Kopierschalters 18 wird ein EinschaltStromkreis für den Antriebsmotor 30 über den Kopierschalter 18, den rechten Teil des Lampenausschalters 58, den Lagebe st immungs schalt er 72 und den Ein- und Ausschalter 16 geschlossen» Ist der Motor 30 eingeschaltet, beginnt seine l/velle 32, sich gemäß I1Xg. 2 im Uhrzeigersinne zu drehen und das Antriebskettenrad 28 anzutreiben, wodurch die beschriebene Bewegung der endlosen G-liederkette 26 eingeleitet wird.
Sofort nach dem Beginn der bewegung der Gliederkette entfernt sich der Nocken 60 aus seiner Ausgangsstellung unter dem Betätigungsglied des Lampenausschalters 58, so daß die beiden beweglichen Kontakte des Schalters 58 gemäß Fig. 4 aus der gezeigten Stellung bewegt und zur Anlage an den anderen Kontakten gebracht werden· Wird der linke Kontakt des Lampenausschalters 58 gemäß inig. 4 zur Anlage an dem zugehörigen linken Kontakt gebracht, wird ein Betriebsstromkreis für den Motor 30 über den linken Kontakt des Lampenausschalters 58 und den Lagebestimmungsschalter 72 geschlossen, so daß der vorher mit Hilfe des Kopiersehalters 18 geschlossene Stromkreis zum Einschalten dieses Lotors nicht mehr benötigt wird. Außerdem bewirkt das Umstellen des Lampenausschalters 58» daß der Stromkreis unterbrochen wird, über den die Projektionslampe 110 vorher eingeschaltet war, so daß die Lampe erlischt.
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Wird diese Bewegung der Gliederkette 26 eingeleitet, wird auch der Coronaschalter 62 "betätigt, sobald sich der zugehörige Nocken 64- auf der Kette 26 in der l\iähe des Antrieb skettenrades 28 an diesem Schalter vorbei bewegt, so daß die Coronaentladungseinrichtung 172 eingeschaltet wird. Je nachdem, ob eine negative oder eine positive Kopie des optischen Bildes hergestellt werden soll, wird ein zweipoliger Umschalter 218 in die eine oder andere seiner beiden Stellungen gebracht, um die gewünschte Polarität des Ausgangsgleichstroms zu wählen, den eine Coronaenergiequelle 220 der Ooronaentladungseinrichtung 172 zuführt.
Da sich bei der Ausgangs- oder Bereitschaftsstellung der Teile der Vorrichtung der doppelt ausgebildete Abschnitt der Kette 26 in einer Lage befindet, aus der er beginnt, über das Kettenrad 44 zu laufen, bewirkt das Einleiten der Bewegung der Kette 26, daß das Kettenrad 44 die zugehörige Welle 42 dreht, wodurch die Transportwalzen 150 und 152 in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben werden, um das Kopierpapier 142 von der Vorratsrolle 146 abzuziehen und es über die Umlenkrolle 148 hinweg nach unten zu bewegen. Diese durch die iTransportwalzen 150 und 152 bewirkte Vorschubbewegung des Kopierpapiers wird fortgesetzt, solange der doppelt ausgebildete Abschnitt der Kette 26 zur Wirkung kommt, dessen Länge so gewählt ist, daß der Kopierpapierstreifen 142 längs einer Strecke bewegt wird, die der gewünschten Länge eines einzelnen Blatts entspricht.
Während das Kopierpapier 142 durch die Transportwalzen 150 und 152 nach unten bewegt wird, wird es von den Transportwalzen 164 und 166 erfaßt, wobei die Walze 166 drehfest mit der Welle I70 verbunden ist, die durch das mit dem Hauptteil der Gliederkette 26 zusammenarbeitende Kettenrad angetrieben wird.
Somit läuft das Kopierpapier 142 zwischen den Transportwalzen 164 und 166 hindurch, um in das Gehäuse 172 einzutreten, in dem auf das Kopierpapier mit Hilfe einander
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gegenüber angeordneter Coronaentladung sei eine nte 17I und
173 eine elektrische Ladunp mit der gewünschten i-olarität
aufgebracht wird.
Das elektrisch geladene kopierpapier 142 wird dann
zwischen der Holle 174- und dem 'transportband 122 hindurchgeführt, wie weiter oben beschrieben, bewegt sich der
obere Strang des Transportbandes nach unten, da die falzen oder 'i'romme.ln 124 und 126 zusammen mit den zugehörigen wellen 128 und 150 gedreht werden, wobei diese Wellen dadurch angetrieben werden, daß die Gliederkette 26 mit den zugehörigen Kettenrädern 36 und 56 zusammenarbeitet.
Sobald ein die gewünschte Länge aufweisendes Stück des Kopierpapierstreifens 142 die l'rarisportwalzen I50 und 152
passiert hat, trifft der T.ocken 70 auf der Kette 26 an dem die Schneideinrichtung steuennden Schalter 64a ein, so daß dieser Schalter geschlossen wird, um den Elektromagneten der schneideinrichtung zu betätigen, woraufhin das bewegliche .kesser 160 waagerecht bewegt wird, um mit dem ortsfesten
kesser 158 zusammenzuarbeiten, damit ein Kopierpapierblatt zugeschnitten wird,,
Wenn eine Zeitspanne verstrichen ist, die ausreicht, um es dem zugeschnittenen und elektrisch geladenen Kopierpapierblatt zu ermöglichen, seine -^elichtungsstellung an der jielichtungsstation 120 zu erreichen, betätigt der Lagebestimmungsnocken 74- auf der Kette 26 den Lagebestimmungsschalter 72, um den Linschaltstromkreis des Motors 30 zu
unterbrechen, so daß auch die Bewegung des Kopierpapierblatts beendet wird. Während der Lampenausschalter 58 noch gemäß
i'ig. 4 seine linke Stellung einnimmt, und während sich der Lagebestimmungsschalter 72 jetzt in seiner linken Stellung befindet, verläuft ein einschaltStromkreis für die Projektionslampe 110 über den rechten Kontakt des Lampenausschalters 5S und den Lagebestimmungsschalter 72» Ferner wird in diesem Augenblick der Zeitgebermotor 216 eingeschaltet, und
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das elektrisch geladene Aopierpapierblatt wird an der Belichtungsstation 120 belichtet, wobei die Belichtungszeit durch die vorher mit Hilfe des Drehknopfes 20 nach i'ig. 1 gewählte Laufzeit des Zeitgebermotors 216 bestimmt wird» i<ach dem Ablauf der vorher eingestellten Belichtungszeit schließt der Zeitgeberniotor 216 den Zeitgeberschalter 214, der den Lagebestimmungsschalter 72 überbrückt, so daß ein LinsehaltStromkreis für den Motor 30 über den linken Kontakt des Lampenausschalters 58 und den Zeitgeberschalter 214 geschlossen wird, bomit wird der kotor 30 wieder eingeschaltet, so daß die Gliederkette 26 erneut bewegt wird. Durch diese Bewegung wird der Nocken 74 außer Eingriff mit dem .Detätigungsglied des Lagebestimmungsschalters 72 gebracht, so daß dieser behälter in seine Ausgangsstellung zurückkehrt .
ferner hat sich bis zu diesem Zeitpunkt der Socken an dem -Betätigungsglied des Goronaschalters 62 vorbei bewegt, um die Coronaentladungseinrichtung abzuschalten.
Während eines i'eils des soeben beschriebenen Vorgangs kommt kurz vor dem Einschalten der Projektionslampe 110 und dem nachfolgenden Belichten des elektrisch geladenen lichtempfindlichen Papiers der Ansatz 76 der Kette 26 zur Anlage an dem Ansatz 78 <les schwenkbaren Arms 80, um diesen Arm bis zum Anschlag entgegen" dem Uhrzeigersinne zu bewegen,, so daß die Verschluß^ und bpiegelbaugruppe 86 in ihre Schließstellung hinter dem Bildschirm 14 geschwenkt wird, um zu verhindern, daß Licht von der Außenseite des Bild* schirms aus in das Gehäuse der Vorrichtung eintritt und eine Verschleierung bewirkt oder eine einwandfreie Belichtung überflüssig und und unmöglich macht. Im weiteren Verlauf des Arbeitsspiels bewegt sich der Ansatz 76 gemäß Fig. 2 zusammen mit dem unteren btrang der Kette 26 nach links, .so daii er zur Anlage an dem Ansatz 84 des schwenkbaren Arms bO kommt, um den Arm wieder bis zum Anschlag im Uhrzeigersinne in seine Ausgangsstellung zu schwenken.
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SA0 ORIGINAL
Nachdem das elektrisch geladene lichtempfindliche i-apier in der beschriebenen weise belichtet worden ist, wird das mit einem latenten Bild versehene Papierblatt durch das Transportband 122 der LntwicJLungsstation 162 längs der schon beschriebenen kreisbogenförmig gekrümmten konkaven Bahn zugeführt, die durch die Oberkanten mehrerer paralleler, in Abständen verteilter Jiiihrungsorgane 186 bestimmt wird. Las Kopierpapierblatt durchläuft die jintwicklungsstation 162 kontinuierlich, und während die Vorderkante des Blatts unter dem durch den bpritzkopf 196 erzeugten bprühstrahl des flüssigen Toners hindurchläuft, wird die Oberseite des Blatts gleichmäßig mit dem flüssigen Toner bespritzt, der von der Oberseite des Blatts aus über dessen Länder abläuft, um in den Behälter 184 zu gelangen, von dem aus er erneut umgewälzt wird, bomit wird nur die Oberseite der Kopie in berührung mit dem flüssigen Toner gebracht, so daß das latente Bild entwidkelt wird, während das Blatt die i^ntwicklunpsstation 182 durchläuft, um dann zu den Quetschwalzen 166 und 190 zu gelangen» Die quetschwalze I90 wird durch die Welle 194 angetrieben, mit der sie drehfest verbunden ist; diese Welle wird von der Gliederkette 26 aus über das Kettenrad 52 angetrieben«, Dem Benutzer der Vorrichtung wird dann die fertige Kopie über die Öffnung 24 in der vorderen Abdeckung der Vorrichtung zugeführt.
"wenn sich das Arbeitsspiel seinem Ende nähert, sind alle mechanischen Betätigungsteile in ihre Ausgangs- oder Bereitschaftsstellung zurückgekehrt, und schließlich erreicht auch der Eocken 60 auf der ivette 26 wieder seine Ausgangsstellung in Berührung mit dem Betätigungsglied des ijampenausschalters 58, so daß dieser behälter wieder in seine Ausgangsstellung nach £'ig. 4 zurückgeführt wird, um den Antriebsmotor 30 stillzusetzen und die rrojektionslampe 'HO wieder einzuschalten, woraufhin sich die Vorrichtung wieder in ihrer Ausgangs- oder jbetrachtungsstellung befindet»
BAD ORIGINAL
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Me Erfindung wurde vorstehend unter Berücksichtigung ■zahlreicher einzelheiten insbesondere bezüglich ihrer Anwendung bei einer Betrachtungs- und Kopiervorrichtung beschrieben, die es ermöglicht, vergrößerte Projektionsbilder bzw. harte Kopien von Mikrofiche-Originalen zu erzeugen. Natürlich läßt sich die Erfindung ebenso gut bei Ultrafiche— Originalen, bei mit Öffnungen versehenen Karten oder !Umspulen anwenden; hierbei ist es nur erforderlich, den Filmträger entsprechend auszubilden, Ferner könnte man die Vorrichtung so gestalten, daß es möglich ist, Kopierpapier in Form einzelner Blätter zu verwenden, statt gemäß der vorstehenden Beschreibung einen Halter für eine Papiervorratsrolle und eine Schneideinrichtung vorzusehen; in disem Fall müßte man eine Einrichtung vorsehen, die es ermöglicht, Kopierpapierblätter einzeln nacheinander der Coronaentladungseinrichtung und den ihr nachgeschalteten Einrichtungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zuzuführen,* Somit ist es gemäß der Erfindung möglich, bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen die verschiedensten Abänderungen und Abwandlungen vorzusehen, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
Ansprüche;
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Claims (1)

  1. ANSPRÜCHE
    (/Iy Vorrichtung zum Kopieren von Filmbildern, g e kennz.eich.net durch eine Einrichtung (122) zum Transportieren von Kopierpapier (142) zu einer Belichtungsstation (120), eine Einrichtung (122, 178) zum Transportieren des Kopierpapiers durch die Belichtungsstation und zu einer Bildentwicklungsstation (182), Einrichtungen (110,114) zum Projizieren eines optischen Bildes eines zu kopierenden Filmbildes auf das Kopierpapier an der Belichtungsstation, eine Einrichtung (196) zum Aufbringen von Tonerteilchen auf das belichtete Kopierpapier an der Entwicklungsstation, eine Einrichtung (188, 190)zum Abführen des Kopierpapiers aus der Entwicklungsstation sowie durch eine einzige Antriebs- und Synchronisiereinrichtung, die sowohl alle genannten Einrichtungen betätigt als auch die Dauer der Betätigung jeder dieser Einrichtungen bestimmt.
    2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Anordnung zum Transportieren von Kopierpapier (142) zu der belichtungsstation (120) ein erstes Paar von Transportwalzen (164, 166) zum Transportieren von Kopierpapier zu der Beiichtungsstation aufweist, ferner ein zweites Paar von Transportwalzen (150, 152) zum Transportieren des Kopierpapiers von einer Vorratsrolle (146) aus zu dem ersten Paar von Transportwalzen, eine Einrichtung (140) zum Unterstützen einer Vorratsrolle von Kopierpapier derart, daß das Kopierpapier dem zweiten Paar von Transportwalzen zugeführt v/erden kann, sowie eine zwischen dem ersten und dem zweiten Paar,von Transportwalzen angeordnete Einrichtung (158, 160) zum Zerschneiden des Kopierpapiers in getrennte Blätter.
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    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zum Transportieren von Kopierpapier (142) zu der Belichtungsstation (120) eine Einrichtung (172) aufweist, die dazu dient, auf das Kopierpapier vor seinem Eintreten in die Belichtungsstation eine elektrostatische Ladung aufzubringen«.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen einer elektrostatischen Ladung eine Einrichtung (218) aufweist, die es ermöglicht, das elektrische Vorzeichen der auf das Kopierpapier (142) aufgebrachten elektrostatischen.Ladung zu wählenο
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum transportieren von Kopierpapier (142) durch die Belichtungs-'station (120) hindurch und zu der Entwicklungsstation·(182) ein endloses Transportband (122) umfaßt, das an der Belichtungsstation angeordnet ist und das Kopierpapier so bewegt, daß es eine Belichtungsstellung durchläuft.
    6. Vorrichtung nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zum Transportieren von Kopierpapier (142) durch die Beiichtungsstation. (120) hindurch mit einer Einrichtung (538, 136) versehen ist, die dazu dient, auf der von dem Kopierpapier abgewandten Seite des endlosen Transportbandes (122) ein Teilvakuum zu erzeugen, um das Kopierpapier auf dem Transportband festzuhalten, und daß das Transportband porös ist.
    7· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Einrichtung zum Projizieren eines optischen Bildes auf das Kopierpapier (142) an der Belichtungsstation (120) eine Licht erzeugende elektrische Lampe (110) gehört, ferner eine Einrichtung (12) zum Unterstützen eines Films mit einem zu kopierenden Bild, eine erste optische Einrichtung (112) zum Projizieren des
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    Lichtes der elektrischen Lampe durch das Filmbild hindurch sowie eine zweite optische Einrichtung (116), durch die das projizierte optische Bild einer Belichtungszone der -Belichtungsstation zugeführt wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß zu der Anordnung zum Projizieren des optischen Bildes ferner ein -^e tr achtungs schirm (14) gehört, weiterhin ein Verschlußteil (86), das im wesentlichen die gleiche Größe hat wie der L'etrachtungsschirm, eine bewegbare Unterstützungseinrichtung (92, 94) für das Verschlußteil, mittels welcher das Verschlußteil abwechselnd im Ütrahlenweg der Projektionseinrichtung (112) bzw. in der Nähe des Betrachtungsschirms angeordnet werden kann, um im letzteren Pail das Eintreten von Licht durch den Betrachtungsschirm zu verhindern, sowie eine auf dem Verschlußteil angeordnete reflektierende !fläche zum Zurückwerfen des von der Projektionseinrichtung kommenden Lichtes in !Richtung auf den Betrachtungsschirm, wenn das Verschlußteil in dem Strahlenweg entsprechend angeordnet ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Einrichtung zum Aufbringen von Tonerteilchen auf das belichtete Kopierpapier (142) an der Lntwicklungsstation (182) ein Behälter (184) für einen flüssigen Toner gehört, ferner eine über diesem Behälter angeordnete Einrichtung (186), die das Kopierpapier durch die Entwicklungsstation hindurch längs einer kreisbogenförmigen, an ihrer Oberseite konkaven Bahn über die Oberfläche der Flüssigkeit in dem Behälter hinwegführt, eine Einrichtung (196) zum Aufspritzen des flüssigen Toners von oben nach unten auf das oberhalb des Behälters angeordnete Kopierpapier sowie eine Einrichtung (198) zum Pumpen des flüssigen Toners derart, daß der Toner längs einer Sückumwälzbahn gefördert wird, die von dem Behälter aus über die Spritzeinrichtung und das Kopierpapier hinweg zu dem Behälter zurück verläuft.
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    _ 27 _ 2«.. 5982
    ΊΟ. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen von Tonerteilchen mit einem Elektromotor (134) zum Antreiben der Pumpeinrichtung (198) versehen isto
    11· Vorrichtung nach Anspruch 10. dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen von Tonerteilchen mit einem elektrischen Schalter (16) zum Einschalten des Elektromotors (134) versehen ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß zu der Spritaeinrichtung ein rohrförmiges Bauteil (196) gehört, das über der Einrichtung (186) zum Führen des Kopierpapiers (142) angeordnet ist und sich quer zur Bewegungsrichtung des Kopierpapiers erstreckt, daß das rohrförmige Bauteil über seine ganze Länge mit einem Satz von Spritzöffnungen versehen ist, und daß Rohrleitungen (202, 204) die Pumpeinrichtung (198) mit beiden Enden des rohrförmigen Bauteils verbinden, damit der flüssige Toner beiden Enden des rohrförmigen Bauteils im wesentlichen in der gleichen V/eise zugeführt wird.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichne t , daß zu der Einrichtung zum Abführen des Kopierpapiers (142) aus der Entwicklungsstation (182) zwei Transport- bzw. Quetschwalzen (188, 190) gehören, mittels welcher aus dem Kopierpapier überschüssige Flüssigkeit durch eine Quetschwirkung entfernt wird.
    14. . Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet , daß zu der einzigen vorhandenen Antriebs- und Synchronisiereinrichtung ein Elektromotor (30) mit einer ein Antriebskettenrad (28) tragenden drehbaren Kraftabgabewelle (32) gehört, daß jede der Transport- und Abgabeeinrichtungen (150, 152, 164, 166, 126, I78, 188, 190) mit mindestens einer drehbaren Antriebswelle (42, 170, 130, 194) versehen ist, die ein Kettenrad (44, 38, 56, 52) trägt, daß sowohl die optische Projektionseinrichtung
    20986Ü/1137 ORIGINAL INSPEÖTHD
    (112) als auch die Einrichtung (182) zum Aufbringen des 'i'oners mit elektrischen Betätigungsstromkreisen versehen sind, die durch elektrische behälter (5£j 64a, 72) gesteuert werden, und daß mit jedem der genannten Kettenräder eine durch aas Antriebskettenrad angetriebene endlose Gliederkette (26) zusammenarbeitet, um die mit den antreibbaren Kettenrädern verbundenen Bauteile mechanisch anzutreiben, wobei diese Gliederkette mehrere Hocken (60, 66, 64a, 64, 74, 70) trägt, die in vorbestimmten Abständen über die Länge der Gliederkette verteilt sind und azu dienen, nach -^edarf mit den Betätigunp;sgliedern der elektrischen behälter zusammenzuarbeiten, um den betrieb der an sie angeschlossenen btromkreise zu synchronisieren bzw. aufeinander abzustimmen«.
    15· Vorrichtung nach Anspruch 6 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Transportieren des Kopierpapiers (142) durch die Belichtungsstation (120) hindurch mit einem Elektromotor (134) zum Antreiben der Einrichtung (136) zum Erzeugen eines 'ieilVakuums versehen isto
    16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6, 7 und 15* dadurch gekennzeichnet , daß zu der Einrichtung (136) zum Erzeugen eines TeilVakuums eine Einrichtung (206) gehört, mittels welcher die durch die Einrichtung zum Erzeugen des Teilvakuums geförderte Luft über die elektrische Lampe (110) geleitet wird, um sie zu kühlen. '
    17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 14, dadurch gekennzeichnet , daß zu der Einrichtung zum Transportieren des Kopierpapiers (142) zu der Belichtungsstation (120) ein leer umlaufendes Kettenrad (40) und ein Antriebskettenrad (44) gehören, die nebeneinander auf der drehbaren Antriebswelle (42) des zweiten laars von Transportwalzen (15O5 152) angeordnet sind, sowie eine zweite Gliederkette, die sich längs einer beite der zuerst genannten endlosen Gliederkette"(26) über einen vorbestimmten Teil ihrer Länge erstreckt, wobei die Anordnung derart ist, daß
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    die zuerst genannte Gliederkette mit dem leer umlaufenden kettenrad zusammenarbeitet und die zweite Gliederkette das Antriebskettenrad intermittierend erfaßt, um es anzutreiben.
    Patentanwälte Seiler, Pfenning, Meinijl
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