DE2225982A1 - Vorrichtung zum Kopieren von Filmbildern - Google Patents
Vorrichtung zum Kopieren von FilmbildernInfo
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Description
PATENTANWÄLTE Dipi.-ing. H. Seiler Dipi.-lng. J. Pfenning Dipi.-Phys. K. H. Meinig
1 Berlin 19
Oldenburgallee 10 Tel. 0311/3045521
304 5522
Drahtwort: Seilwehrpatent Postscheckkto. Bln.W.5938
24. Mai 1972
MIGSO INi1OEMATION SYSTEMS, INC.
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf optische Betrachtungs- und Kopiervorrichtungen und betrifft insbesondere
eine Betrachtungs- und Kopiervorrichtung, die es ermöglicht,
auf Mikrofilmen gespeicherte Informationen zu betrachten und zu kopieren.
Die Notwendigkeit, den Raumbedarf aufgezeichneter
Informationen möglichst weitgehend zu verringern, ist seit langer Zeit bekannt. Beispielsweise reproduzierten im
XIX. Jahrhundert Rene-Prudent-Dragon auf photographischem Wege tausende von Telegrammen auf lilmstücken mit einer
Breite von etwa 5o mm, woraufhin diese Filmstücke mit Hilfe
von Brieftauben befördert wurden. Mikrofilme wurden in
großem Umfang erstmals während des Zweiten Weltkriegs verwendet,
als sogenannte V-mail-lormblätter, die gewöhnlich
mit der Hand beschrieben wurden, auf Mikrofilm aufgenommen
^7
wurden, um das Gewicht und den Raumbedarf von Feldpostsendungen
beim Transport nach Übersee zu verringern. Die Verwendung von Mikrofilmen ermöglichte es, das Gewicht der
anfallenden Peldpostsendungen von täglich 2700 Tonnen auf nur J1 Tonnen je Tag zu verringern, so daß ein einziges
Transportflugzeug nahezu 10 Millionen auf Mikrofilmen aufgenommene Briefe transportieren konnte.
Diese beiden Beispiele für die frühzeitige Anwendung von mit Mikrofilmen arbeitenden Verfahren veranschaulichen
die Tatsache, daß allgemein die Schwierigkeiten erkannt worden sind, die auf den Raumbedarf und das Gewicht von
Informationsaufzeichnungen zurückzuführen sind, und zwar
ohne Rücksicht darauf, ob solche Aufzeichnungen transportiert oder oder gespeichert werden sollen, um danach jederzeit
einen Zugriff zu den Informationen zu ermöglichen.
Die Entwicklung der Rechengeräte herstellenden Industrie in den Jahren 1950 bis 1960 führte zu der Möglichkeit,
außerordentlich große Mengen an Informationsaufzeichnungen zu erzeugen, und hieraus ergab sich eine ständig
zunehmende Nachfrage nach brauchbaren Einrichtungen zum Unterbringen der gespeicherten Informationen unter Verringerung
des Raumbedarfs, denn nachdem die Aufgabe, nutzbare Daten zu gewinnen, gelöst worden war, stellte sich die
schwierigere Aufgabe, die Informationen zu speichern und den Zugriff zu den Informationen zu ermöglichen.
Zwar ist die Aufgabe, Informationen auf kleinem Raum zu speichern, mit Hilfe von Mikrofilmen verschiedener Art
auf hervorragende Weise gelöst worden, doch ist es bis jetzt nicht auf völlig befriedigende Weise möglich, auf kikrofilmen
gespeicherte Informationen wieder zugänglich zu machen. Es sind bereits mit einem gewissen Erfolg Vorrichtungen geschaffen
worden, die es ermöglichen, vergrößerte Bilder der gespeicherten Informationen zu betrachten, und zwar ohne
Rücksicht darauf, ob die Informationen auf Ivdkrofilmrollen oder Lochicarten oder nach dem Mikrofiche- oder Ultrafiche-
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Verfahren gespeichert worden sind. Die bis jetzt gemachten Versuche, eine zuverlässige und wirtschaftliche Yorrichtung
zu schaffen, die es ermöglicht, lesbare Abdrucke oder Kopien von solchen gespeicherten Informationen zu erzeugen, haben
jedoch nur einen geringen Erfolg gezeitigt.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Mikrofilm-Betrachtungs- und -Kopiervorrichtung zu schaffen,
die zuverlässig arbeitet und sich mit geringen Kosten herstellen läßt, da sie als neuartige und vereinfachte Konstruktion
ausgebildet ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Schaffung einer Vorrichtung gelöst, zu der eine Einrichtung
zum !transportieren von Kopierpapier zu einer Belichtungsstation gehört, ferner eine Einrichtung zum Transportieren
des Kopierpapiers durch die Belichtungssta.tion hindurch und
zu einer Bildentwicklungsstation, eine Einrichtung zum Projizieren eines optischen Bildes eines Filmbildes auf das
Kopierpapier an der Belichtungsstation, eine Einrichtung zum Aufbringen von Tonerteilchen auf das belichtete Kopierpapier
an der Entwicklungsstation, eine Einrichtung zum Abgeben des Kopierpapiers aus der Entwicklungsstation sowie
eine einzige Antriebs- und Synchronisiereinrichtung, die dazu dient, die vorstehend genannten Einrichtungen zu betätigen
und die Betätigungsdauer jeder dieser Einrichtungen zu bestimmen. !Ferner ist eine Einrichtung vorhanden, die es nach
Bedarf ermöglicht, das optische Bild auf einem Betrachtungsschirm erscheinen zu lassen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Vorderseite einer bevorzugten Ausführungsform einer llikrofilm-Be trachtung s- und -Kopiervorrichtung;
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt längs der Linie 2-2 in Ifig. 1;
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Fig. 3 einen senkrechten Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1; und
Fig. 4 schematisch die elektrische Schaltung einer
"bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung.
In Fig. 1 erkennt man eine insgesamt mit 10 "bezeichnete bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Mikrofilm-Betrachtungs- und -Eopiervorrichtung mit einem Mikrofiche- oder Filmhalter 12 und einem Bildschirm 14 zum
Betrachten eines gewählten Teils der Mikrofiche. Ferner ist ein Ein- und Ausschalter 16 vorhanden, mittels dessen
z.E. ein Wechselstrom von 110 V den verschiedenen Stromkreisen innerhalb der Vorrichtung zugeführt werden kann.
Lin die Bezeichnung "Kopieren" tragender Druckknopf 18 dient dazu, einen elektrischen Schalter zu schließen, mittels
dessen die Vorrichtung auf eine noch zu erläuternde liveise
vom Betrachtungsbetrieb auf den Kopierbetrieb umgeschaltet werden kann. Zur Benutzung während des Kopierbetriebs ist
ein Belichtungsregler 20 vorgesehen, mittels dessen die Dauer der Belichtung des lichtempfindlichen Fapiers festgelegt
werden kann. Außerdem besitzt die Vorrichtung ein Fokussierorgan 22 und eine Öffnung 24 oder dergleichen,
über welche die fertigen Kopien abgegeben werden.
Fig. 2 zeigt als senkrechter Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1 die Antriebs- und Synchronisiereinrichtung,
die dazu dient, eine mechanische Antriebskraft auf die verschiedenen mechanisch anzutreibenden Einrichtungen der
Vorrichtung zu übertragen; ferner zeigt Fig. 2 eine Einrichtung zum Betätigen mehrerer elektrischer Schalter, die
verschiedenen elektrischen Stromkreisen innerhalb der Vorrichtung zugeordnet sind. Bei der dargestellten Anordnung
.bilden die Einrichtungen zum Betätigen der verßchiedenen
Teile der Vorrichtung gleichzeitig eine Einrichtung zum Synchronisieren der Betätigung der verschiedenen Teile.
Bei den bis jetzt bekannten tetrachtungs- und Kopiervorrichtungen
dienen in jedem Fall eine oder mehrere Einrich-
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tungen dazu, eine Antriebsbewegung zu verschiedenen beweglichen
feilen der Vorrichtung zu übertragen, und es sind
hiervon getrennte gesonderte Einrichtungen vorgesehen, um eine genaue Synchronisation der Bewegungen der betreffenden
Teile zu gewährleisten. Beispielsweise ist es bekannt, eine Gliederkette oder dergleichen zu benutzen, um eine
Antriebsbewegung von einem Motor aus zu einer Einrichtung zum Transportieren von Kopierpapier durch eine Kopiereinrichtung
hindurch zu übetragen. lerner ist es bei den bekannten Kopiervorrichtungen üblich, die elektrischen Stromkreise zum
Betätigen der verschiedenen Einrichtungen der Vorrichtung mit Hilfe von Mikrοschaltern zu steuern; beispielsweise
dient ein lv.ikro schalter dazu, das Vorhandensein eines Kopierpapierblatts
an einer Belichtungsstation zu fühlen, wobei der Mikroschalter beim Vorhandensein eines solchen
Blatts den Stromkreis der Einrichtung zum Transportieren des Blatts unterbricht; bei den bekannten Vorrichtungen wird
das Betätigungsglied dieses Mikrοschalters tatsächlich durch
das Kopierpapierblatt selbst betätigt, um die gewünschte Steuerwirkung hervorzurufen.
Im Gegensatz zu den notwendigerweise komplizierten und entsprechend teuren Kopiermaschinen bekannter Art wird
bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine Antriebs- und Synchronisiereinrichtung in Form einer endlosen Gliederkette
26 benutzt, die durch ein Antriebskettenrad 28 angetrieben wird, dessen Drehbewegung durch einen in Pig. 2
mit gestrichelten Linien angedeuteten Antriebsmotor 30 hervorgerufen
wird, v/elcher mit dem Kettenrad 28 durch seine Welle 32 verbunden ist, die gemäß Pig. 2 im Uhrzeigersinne
umläuft.
Die die Antriebs- und Synchronisiereinrichtung bildende Gliederkette 26 arbeitet gemäß Pig. 2 mit mehreren
weiteren Kettenrädern zusammen, und zwar bezogen auf die Laufrichtung der Kette mit einem Umlenkkettenrad 34-» einem
Bandantriebskettenrad 36, einem Papiertranspörtkettenrad
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und einem Umlenkkettenrad 40, das gleichachsig mit einer drehbaren Welle 42 neben einem gleichartigen .Umlenkkettenrad
44 auf dieser Welle angeordnet ist. Das Umlenkkettenrad
44 ist mit der Welle 42 drehfest verbunden, um sie auf eine noch zu erläuternde Weise anzutreiben, während die Kette 26
mit dem auf der Welle 42 frei drehbaren Umlenkkettenrad 40 zusammenarbeitet. Wenn die Kette 26 über das Umlenkkettenrad
40 läuft, gelangen ihre Teile nacheinander zu drei Umlenkkettenrädern 46, 48 und 50»woraufhin sich die Kette um
ein Kettenrad 52 herum, über ein Umlenkkett enrad ^A- und unter
einem zweiten Bandantriebskettenrad 56 hindurch bewegt,
bevor sie zu dem Hauptantriebskettenrad 28 zurückkehrt.
Bei der Kette 26 handelt es sich zum größten Teil um eine einzige Kette, die mit Ausnahme des Kettenrades 44
mit den vorstehend genannten, in einer gemeinsamen Ebene angeordneten Kettenrädern zusammenarbeitet. Jedoch ist die
Kette 26 über einen Teil ihrer Länge als doppelte Gliederkette ausgebildet, die sich aus zwei nebeneinander angeordneten,
fest miteinander verbundenen Ketten zusammensetzt. In Fig. 2 erstreckt sich der doppelte Teil der Kette 26
von dem Hauptantriebskettenrad 28 aus über die Kettenräder 34, 36 und 38 zu dem Kettenrad 44, wobei die verschiedenen
Teile der Vorrichtung die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnehmen. Die zweite Kette ist auf der Hauptkette 26 auf der
dem Betrachter von Fig. 2 zugewandten Seite angeordnet; während die Hauptkette 26 mit dem Kettenrad 40 auf der Welle
42 zusammenarbeitet, arbeitet der zweite Teil der Kette mit den Zähnen des Antriebskettenrades 44 zusammen. Wenn sich
die Hauptgliederkette 26 aus ihrer Stellung nach Fig. 2 in der durch Pfeile bezeichneten Richtung bewegt, kommt somit
die zweite Kette in Eingriff mit dem Kettenrad. 44, so daß dieses Kettenrad zusammen mit der mit ihm drehfest verbundenen
Welle 42 während einer Zeitspanne gedreht wird, die durch die Länge der zweiten Kette und die Laufgeschwindigkeit
der Kette bestimmt ist. Hit der zweiten Kette arbeiten keine weiteren Kettenräder zusammen, und die zweite
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Kette hat lediglich die Aufgabe, das Kettenrad 44 während
eines lj-'eils Jedes vollständigen Umlauf der Hauptkette 26
anzutreiben; hierauf wird im folgenden näher eingegangen.
Die endlope Gliederkette 26 trägt mehrere Hocken zum
Betätigen einer entsprechenden Anzahl elektrischer Schalter, die den -betrieb der elektrischen Teile der Vorrichtung steuern.
Da alle diese Nocken auf der gleichen Kette angeordnet sind,
jedoch die Aufgabe haben, Jeweils nur bestimmte Schalter zu betätigen, während andere längs der Bahn der Kette angeordnete Schalter nicht betätigt werden sollen, sind die verschiedenen
Nocken nicht nur längs der Kette in vorbestimmten Abständen verteilt, die Jeweils den Zeitspannen entsprechen,
während welcher die verschiedenen Schalter betätigt werden sollen, sondern sie sind bezogen auf die Breite der
Kette Jeweils so angeordnet, daß sie nur mit dem Betätigungsglied
oder Fühler des zu betätigenden ilikro schalters
zusammenarbeiten. Mit anderen Worten, die Hocken können nicht nur auf der linken bzw. der rechten Seite der Kette angeordnet,
sondern auch gegenüber der betreffenden Seite weiter nach außen versetzt sein; außerdem können die Nocken gegebenenfalls
eine unterschiedliche Höhe haben, so daß sie entsprechend angeordnete Kikroschalter Jeweils nach Bedarf
betätigen.
Gemäß Fig. 2 ist ein Lampenausschalter 58 so angeordnet,
daß er durch einen Nocken 60 auf der Kette 26 betätigt werden kann. Sähe dem Antriebskettenrad 28 ist ein Coronaschalter
62 so angeordnet, daß er nacheinander durch Hocken 64 und 66 betätigt wird. Bei dem Coronaschalter 62 handelt
es sich um einen bistabilen Schalter, der abwechselnd geschlossen und geöffnet wird, wenn sein Betätigungsglied
nacheinander mit den Hocken zusammenarbeitet, während die übrigen in Fig. 2 gezeigten Schalter gegenüber ihrer normalen Stellung nur so lange betätigt werden, wie ein Hocken
auf der Lette 66 in berührung mit dem Betätigungsglied des
Schalters bleibt. Somit ist der Coronaschalter 62 der einzige
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Schalter, dem sowohl ein Einschaltnocken als auch ein Ausschaltnocken zugeordnet ist; wie im folgenden näher erläutert,
dient der Nocken 64 zum Schließen und der Hocken zum öffnen des Coronaschalters. Hier sei lediglich bemerkt,
daß "beim Niederdrücken des Betätigungsgliedes des Coronaschalters
62 durch den Nocken 64 eine Coronalampe eingeschaltet
wird, um in der Vorrichtung das Kopierpapier elektrisch aufzuladen; die Coronalampe bleibt eingeschaltet,
nachdem der Nocken 64 das Betätigungsglied des Coronaschalters 62 betätigt hat, bis der Ausschaltnocken 66 die Kettenräder
52, 54- und 56 passiert hat und in Berührung mit dem
Betätigungsglied des Coronaschalters 62 kommt.
Ein weiterer Schalter 64a wird durch einen Nocken 70
betätigt, um einen Elektromagneten zum Betätigen einer Schneideinrichtung einzuschalten, die dazu dient, von einem
sich durch die Vorrichtung hindurch bewegenden Kopierpapierstreifen
nacheinander Stücke abzuschneiden, so daß eine Vorratsrolle in einzelne Kopierpapierblätter zerlegt wird.
Ferner ist ein Lagebestimmungsschalter 72 so angeordnet, daß
er durch einen Nocken 74- betätigt werden kann. Wie im folgenden
in Verbindung mit der Beschreibung der elektrischen Schaltung der Vorrichtung erläutert, hat der Lagebestimmungsschalter
72 die Aufgabe, die Transportbewegung eines
Kopierpapierblatts zu unterbrechen, sobald sich das Blatt in
seiner Belichtungsstellung befindet, so daß das Blatt während der Belichtungszeit seine Lage beibehält.
Weiterhin trägt die endlose Gliederkette 26 ein Betätigungsglied in Form eines Ansatzes 76, der sich bei der ■
dargestellten bevorzugten Ausführungsform von der Kette 26
aus in seitlicher Sichtung vom Betrachter von Fig. 2 weg
erstreckt. Iv-it anderen V/orten, der Ansatz 76 bildet .-an der
Kette 26 einen Vorsprung, der sich in Richtung auf den Hauptteil der Vorrichtung erstreckt, so daß er mit einem
seitlichen Ansatz 78 eines Arms 80 zusammenarbeiten kann,
der auf einer ortsfesten Achse 82 drehbar gelagert ist,
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wobei dies geschieht, wenn sich der Ansatz 76 längs des
oberen Teils der Bahn der Kette 26 bewegt. Wenn sich der Ansatz 76 gemäß S1Ig. 2 längs des unteren Teils der Bahn der
Kette 26 wieder nach links bewegt, kommt er zur Anlage an einem zweiten seitlichen Ansatz 84 des schwenkbaren Arms 80.
Jedesmal dann, wenn der Ansatz 76 einen der Ansätze 78 und
84 erfaßt, wird der Arm 80 gemäß ..S1Xg. 2 zuerst nach rechts
und dann nach links geschwenkt, Die Bewegung nach rechts findet statt, solange der Ansatz 76 in Berührung mit dem
Ansatz 78 steht und längs dieses Ansatzes nach unten gleitet;
diese Bewegung wird beendet, sobald der Ansatz 76 über den unteren Rand des Ansatzes 78 hinweggleitet, wobei
der Arm 80 nach seiner Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinne seine äußerste Stellung beibehält. Wenn sich der
Ansatz 76 längs des unteren Teils der Bahn der Kette 26
wieder nach links bewegt, kommt er zur Anlage an dem Ansatz 84, wobei er längs dieses Ansatzes nach oben gleitet, und
wobei der Arm 80 im Uhrzeigersinne geschwenkt wird, bis sich der Ansatz 76 über die Oberkante des Ansatzes 84 hinweg
bewegt, woraufhin der Arm 80 nach seiner Schwenkbewegung im Uhrzeigersinne seine äußerste Stellung beibehält.
Der schwenkbare Arm 80 bildet das Betätigungsglied zum Bewegen einer sich aus einem Verschluß und einem Spiegel
zusammensetzenden Baugruppe zwischen zwei Grenzstellungen, nämlich einer ersten Stellung, bei der die in S1Ig. 2 mit
gestrichelten Linien angedeutete Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 eine solche Stellung einnimmt, daß ein durch die
Vorrichtung erzeugtes optisches Bild in Richtung auf den Bildschirm 14 reflektiert wird (Betrachtungsstellung), und
einer zv/eiten Stellung, bei der die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 die Rückseite des Betrachtungsschirms 14 über- ·
deckt und mit den den Betrachtungsschirm umgebenden Rahmenteilen so zusammenarbeitet, daß ein im wesentlichen vollständiger
Lichtabschluß erzielt wird, um zu verhindern, daß Licht aus der Umgebung durch den Betrachtungsschirm hindurch in die Vorrichtung gelangt, während sich die Vorrich-
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- ίο -
tung in ihrer Kopierstellung.· befindet. Um dem Betätigungsarm
80 eine größere mechanische Stabilität zu verleihen, ist das untere Ende des Arms in Form einer Gabel 88 ausgebildet,
die eine ortsfeste Führungsstange 90 übergreift;
wenn der Arm 80 eine Schwenkbewegung in der einen oder anderen Richtung ausführt, wird sein unteres ünde dadurch in
der gewünschten Lage gehalten, daß die Gabel 88 mit der
ortsfesten Führungsstange 90 zusammenarbeitete
Die Wirkungsweise der Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 ist am deutlichsten aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, wo
diese Baugruppe in ihren beiden äußersten Stellungen gezeigt istο In Fig. 2 ist der Betätigungsarm 80 in eine Stellung
gebracht worden, bei der die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 eine der -"etrachtungsstellung entsprechende Stellung
einnimmt, während sich in Fig. J der Betätigungsarm 80 nach einer Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinne in
seiner anderen Grenzstellung befindet, bei der die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 dem Bildschirm 14- benachbart ist,
so daß sich die Vorrichtung in ihrer Eopierstellung befindet. Gemäß Fig. 3 sind zwei Gestängeglieder 92 und 94-vorgesehen,
die durch einen Bolzen 96 gelenkig miteinander verbunden sind; das obere Ende des bestängegliedes 94- ist
durch einen Gelenkbolzen 98 mit der Verschluß- und Spiegelbaugruppe
86 verbunden. Auch das untere Ende des Gestängegliedes 92 ist mit der Verschluß- und Spiegelbaugruppe
gelenkig verbunden, jedoch durch einen Bolzen 100, der längs eines Schlitzes 102 der Verschluß- und Spiegelbaugruppe
86 verschiebbar ist. Das obere £nde.des Gestängegliedes
ist auf der ortsfesten Achse 82 drehbar gelagert, und das Gestängeglied 92 ist mit dem schwenkbaren Arm 80 fest verbunden,
so daß sich diese beiden !'eile jeweils gemeinsam bewegen. Mit anderen Worten, der Winkel zwischen dem Gestängeglied
92 und dem schwenkbaren Arm 80 ist unveränderlich, und wenn der Arm 80 aus der einen Stellung in die andere
geschwenkt wird, führt das Gestängeglied 92 eine entsprechende V/inkelbewegung aus. Das untere Ende des Gestänge-
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22.59S2
gliedes 94- ist durch einen Gelenkbolzen 104 mit dem freien
. Ende eines weiteren Gestängegliedes 106 verbunden, das auf
einer ortsfesten Achse 108 drehbar gelagert ist.
Wird der Arm 80 aus seiner Stellung nach Fig. 2 entgegen
dem Uhrzeigersinne geschwenkt, führt daher das Gestängeglied
92 eine entsprechende Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinne um die ortsfeste Achse 82 aus. Infolgedessen bewegt
sich die Verschluß- und Spiegelbaugruppe· 86 gemäß Fig. 2 nach rechts, wobei diese Baugruppe gegenüber ihrer geneigten
Stellung nach Fig. 2 eine kleine Drehbewegung ausführt, bis sie die in Fig. 3 gezeigte, im wesentlichen senkrechte
Stellung erreicht. Diese Winkelbewegung der Baugruppe 86 und die gleichzeitige Translationsbewegung der
Baugruppe wird durch die sich kreuzenden Gestängeglieder 92 und 94 sowie das Gestängeglied 106 bewirkt» wobei diese
Teile mit dem Betätigungsarm 80 zusammenarbeiten.» Die beiden Gestängeglieder 92 und 94- bewegen sich relativ zueinander,
wenn sich die Verschluß- und Spiegelbaugruppe 86 auf den Bildschirm zu bewegt, so daß sich der .Winkel zwischen den
beiden Gestängegliedern vergrößert, bis die Baugruppe 86 die in Fig. 3 gezeigte Stellung erreicht. Wird der schwenkbare
Arm 80 wieder im Uhrzeigersinne in seine andere Grenzstellung geschwenkt, führen natürlich die Baugruppe 86
und die mit ihr verbundenen Gestangeglieder Bewegungen in
einer entgegengesetzten Richtung aus, bis die genannten Teile wieder die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnehmen.
Gemäß Fig. 3 enthält die Vorrichtung eine elektrische
Lampe 110, deren Licht durch eine optische Einrichtung 112 durch einen Likrofilm geleitet wird, der durch eine, Trägerbaugruppe
12 unterstützt wird· Das mit Eilfe dieses Lichtes erzeugte Bild wird durch ein Objektiv 114 längs eines in
I1IC· 3 eingezeichneten Strahlenwegs weitergeleitet, um
durch einen ortsfesten Spiegel 116 nach unten und nach links zurückgeworfen zu werden» Befindet sich die Verschluß- und
Spiegelbäugruppe 86 gemäß Fig. 2 in ihrer Betraclitungs-
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stellung, wird das durch den Spiegel 116 reflektierte Licht
durch den Spiegel 118 in Hichtung auf den Bildschirm 14
zurückgeworfen. Nimmt dagegen· die Verschluß- und Spiegelbaugruppe
86 gemäß Pig. 3 ihre Kopierstellung ein, wird das
durch den ebenen Spiegel 116 zurückgeworfene Licht einer im folgenden beschriebenen Belichtungsstation zugeführt.
Gemäß Fig. 3 enthält die Vorrichtung eine insgesamt mit 120 bezeichnete Belichtungsstation mit einem endlosen
Transportband 122, das durch Rollen 124 und 126 angetrieben
wird, die auf Wellen 128 und 1p0 sitzen, mit denen ein Antriebskettenrad
36 bzw. 56 (Fig. 2) drehfest verbunden ist.
Das Transportband 122 ist porös; zwar könnte man das Transportband aus einem porösen Werkstoff herstellen, doch besteht
bei aer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung das Transportband 122 aus einem Kunststoff und ist mit zahlreichen
Perforationen versehen. Zwischen den beiden Strängen des Transportbandes 122 ist ein Gehäuse 152 angeordnet, dessen
obere Wand in Form eines Gitters von beliebiger Konstruktion ausgebildet ist. Ferner ist ein Elektromotor
vorhanden, der ein Sauggebläse 136 antreibt, das mit dem Gehäuse 132 durch eine Rohrleitung 138 verbunden ist, so
daß es mit Hilfe des durch den Lo'cor 134 angetriebenen Sauggebläses
136 möglich ist, in dem Gehäuse 132 ein Teilvakuum zu erzeugen. Da das Transportband 122 porös und die obere
Wand des Gehäuses 132 als Gitter ausgebildet ist, wirkt das in dem Gehäuse erzeugte Teilvakuum auf den oberen Strang
des Transportbandes 122 und dessen Außenfläche; somit bildet
diese Anordnung eine mit einem Unterdruck arbeitende Einrichtung zum Festhalten eines Kopierpapierblatts, das an ·
der Oberseite des oberen Strangs des Transportbandes anliegt. Auf diese Weise wird das Kopierpapierblatt in flacher
Anlage an dem Transportband 122 gehalten, um zu gewährleisten, daß sich der Eeproduktionsvorgang mit der erforderlichen
Genauigkeit vollzieht.
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Lichtempfindliches photοgraphisches Kopierpapier ist
in Form einer Vorratsrolle in der Vorrichtung in einer
lichtdichten Kassette oder einem Gehäuse 140 untergebracht, aus dem das Kopierpapier 142 über eine Öffnung 144 austritt,
wenn es von der Vorratsrolle 146 abgezogen wird. Das Kopierpapier 142 läuft zuerst über eine Umlenkrolle 148 und dann
nach unten zu zwei auf Wellen 42 und 156 angeordneten Transportwagen
150 und 152.
Kurz unterhalb der Transportwagen I50 un& 152 für
das Kopierpapier ist eine Schneideinrichtung angeordnet, die ein ortsfestes Messer 158 und ein bewegliches Messer 160
aufweist; das Messer 160 kann durch einen Elektromagneten 162 betätigt werden, um mit dem ortsfesten Messer I58 zusammenzuarbeiten
und die Kopierpapierbahn 142 zu durchschneiden.
Wenn das Kopierpapier 142 zwischen den Messern 158
und 160 hindurchläuft, wird es von zwei weiteren, auf Wellen 168 und 170 angeordneten Transportwalzen 164 und 166 erfaßt.
Von diesen Transportwalzen aus gelangen die einzelnen zugeschnittenen Kopierpapierblätter in ein Coronaentladungsgehäuse
172, in dem auf das Kopierpapier eine elektrische Ladung aufgebracht wird. Jenseits des Gehäuses 172 läuft das
Papier unter einer auf einer Welle I76 drehbar gelagerten
Führungsrolle 174 hindurch, um auf das Transportband 122 zu gelangen, auf dem es durch den in dem Gehäuse 132 wirksamen
Unterdruck festgehalten wird.
Wie im folgenden im Zusammenhang mit der Beschreibung
der elektrischen Schaltung einer bevorzugten Ausführungsform
der Vorrichtung erläutert, wird die Transportbewegung des zugeschnittenen Kopierpapierblatts unterbrochen, sobald das
Blatt seine Belichtungsstellung auf der Oberseite des Transportbandes 122 einnimmt, und dann wird die optische
Projektionseinrichtung betätigt, um das mit der elektrischen Ladung versehene Papierblatt während einer vorbestimmten
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Zeit entsprechend dem zu reproduzierenden Bild zu belichten.
Hierauf wird das zugeschnittene Kopierpapierblatt wieder in Bewegung gesetzt, so daß es von dem Transportband 122 aus
unter einer auf einer Welle 180 angeordneten Führungsrolle 178 hindurchläuft.
Das belichtete Kopierpapierblatt gelangt dann zu einer in Fig« 3 insgesamt mit 182 bezeichneten Entwicklungsstation
mit einem Behälter 184, der mehrere parallele, durch Abstände getrennte Führungsorgane 186 enthält, deren Oberkanten gemäß
Pig. 3 kreisbogenförmig gekrümmt sind, so daß sie eine Führungseinrichtung für das Kopierpapierblatt bilden, das durch
die Führungsorgane nach oben durchgebogen wird; die Führungsorgane
nehmen das belichtete Kopierpapierblatt von dem Transportband 122 in einer im wesentlichen tangentialen
Richtung auf und leiten das entwickelte Blatt zu zwei auf Wellen 192 und 194 angeordneten Transportwalzen 188 und
190, die aus dem zwischen ihnen hindurchlaufenden Blatt überschüssige Flüssigkeit durch eine Quetschwirkung entfernen,
bevor das Blatt bzw. die Kopie über die Öffnung 24 (Fig. 1) abgegeben wird.
Über der kreisbogenförmig gekrümmten bzw. konkaven Führungseinrichtung, die durch die Oberkanten der verschiedenen
parallelen, durch Abstände getrennten Führungsorgane
186 gebildet wird, ist eine Rohrleitung 196 angeordnet, die sich quer zu der Richtung erstreckt, in der Kopierpapier die
Entwicklungsstation 182 durchläuft. Die Rohrleitung 196
weist auf ihrer Unterseite mehrere Öffnungen oder Spritzdüsen auf, damit eine unter Druck stehende Flüssigkeit, die
über die Leitung 96 zugeführt wird, auf das auf den Oberkanten der Führungsorgane 186 ruhende Kopierpapier gesprüht
werden kann.
Im unteren Teil der Vorrichtung befindet sich gemäß Fig. 3 eine Pumpe 198, die durch den Elektromotor 134 angetrieben
wird, und es ist eine Leitung 200 vorhanden, durch
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- 15 - " ? 2 5 9 Γ
die ein in einer Schale 184 enthaltener flüssiger Tone:«,
zu der Pumpe 198 strömen kann. Der durch die Pumpe 198 geförderte flüssige Toner wird zwei einander ähnelnden
Leitungen 202 und 204 zugeführt, die mit den beiden Enden des rohrförmigen Sprühorgans 196 verbunden sind. Somit tritt
der flüssige Toner in beide Enden des rohrförmigen Spritzkopfes annähernd unter dem gleichen Druck ein, so daß der
Toner von den verschiedenen Spritzdüsen, die über die Länge des Spritzkopfes verteilt sind, in Form eines im wesentlichen
gleichmüßigen Stroms abgegeben wird. Die Schale 184 ist so bemessen, daß sie den auf die Oberseite des Kopierblatts
aufgespritzten flüssigen Toner aufnehmen kann, der über das Papierblatt strömt und über die Kanten des Blatts abläuft.
Ein wichtiges Merkmal der beschriebenen Anordnung besteht darin, daß sich das auf den Oberkanten der Führungsorgane
186 liegende Kopierpapierblatt in einer Lage oberhalb der Oberfläche der Flüssigkeit in der Schale 184 befindet, so
daß nur die Oberseite des Blatts mit dem flüssigen Toner benetzt wird, und daß es daher möglich ist, das Blatt durch
die Quetschwirkung der Transportwalzen 188 und 190 hinreichend zu trocknen, ohne daß es im Gegensatz zu den bis jetzt
bekannten Vorrichtungen erforderlich ist, das Blatt mit Hilfe
von Wärme oder auf andere Weise zu trocknen.
Gemäß Fig. 3 wird die durch das Sauggebläse 136 geförderte Luft durch ein Gehäuse bzw. einen Kanal 206 zu der
elektrischen Projektionslampe 110 geleitet, damit die Lampe
gekühlt wird·
Fig. 4 zeigt die elektrische Schaltung, die bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist,
und zu der zwei Anschlußklemmen 208 und 210 gehören, über
die ein Wechselstrom mit einer Spannung von 110 Y zugeführt werden kann, um die verschiedenen Einrichtungen der Vorrichtungen
zu speisen· Gegebenenfalls kann eine Sicherung 212 vorhanden sein, und gemäß Fig. 4 ist ein Ein- und Ausschalter
16 vorgesehen; wird der Schalter 16 gesciilossen,
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bewirkt dies, daß sofort der Pumpenantriebsmotor 134 und
über einen geschlossenen Lampenausschalter 58 ölie Lampe
eingeschaltet werden, während die übrigen Schalter gemäß iig. 4 ihre normale Stellung bzw. ihre Bereitschaftsstellung
einnehmen. Befinden sich die Schalter in dieser Bereitschaftsstellung, ist die Vorrichtung nach dem Schließen des
Ein- und Ausschalters 16 zur Benutzung in ihrer Betrachtungsstellung
bereit. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit wird beim Schließen des Schalters 16 auch der Pumpenantriebsmotor
154 eingeschaltet, um ein kontinuierliches Umwälzen des
flüssigen Toners zu gewährleisten, so daß die darin enthaltenen ü'eilchen gleichmäßiger verteilt bleiben.
Während das Einschalten des Pumpenmotors 154 beim
Schließen des Schalters 16 ohne weiteres ersichtlich ist, ist bezüglich des gleichzeitigen Einschaltens der Projektionslampe
110 zu bemerken, daß der Einschaltstromkreis von dem Schalter 16 aus über den Lagebestirnmungsschalter 72
und den linken Teil des Lampenausschalters 58 verläuft. Gemäß Fig. 4 macht das Schließen des Schalters 16 auch die
Stromkreise betriebsbereit, die zu einem Coronaschalter 62, einem der Schneideinrichtung zugeordneten Schalter 64,
einem der Kopiereinrichtung zugeordneten Schalter 18 und einem Zeitgeberschalter 214 führen, welch letzterer durch
einen Zeitgebermotor '216 angetrieben wird, wobei die Dauer der Betriebsperiode bei jedem Arbeitsspiel der Vorrichtung
durch die Stellung des in I'ig. 1 gezeigten Drehknopfes 20
zum Einstellen der gewünschten Zeitspanne bestimmt wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
der Filmhalter 12 mit einem ortsfesten oberen Tragglied
versehen, das gemäß I'ig. 3 an seinen Enden nach unten ragende
Abkantungen aufweist. Ferner ist ein zentrales Tragglied vorhanden,das an seinen Rändern mit zwei oberen Planschen
versehen ist, die den Abkantungen des Traggliedes 13 benachbart
sind und mit ihnen zusammenarbeiten, so daß sich das zentrale Tragglied 15 gemäß i'ig. 1 längs des Traggliedes
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nach links und rechts verschieben läßt. Entsprechend ist das zentrale !Tragglied 15 mit zwei nach unten ragenden
Abkantungen versehen, die sich im rechten Winkel zu den nach oben ragenden Abkantungen erstrecken. Mit den nach unten
ragenden Abkantungen arbeiten zwei nach oben ragende Abkantungen einer Filmschale 1? zusammen, so daß sich die FiImschale
längs des zentralen Traggliedes 15 gemäß Fig. 3 nach
links und rechts verschieben läßt. Somit ist die Hirnschale 17 so gelagert, daß sie sich auf den Benutzer der Vorrichtung
zu und von ihm weg sowie gegenüber dem Benutzer nach links und rechts bewegen läßt, damit der gewünschte Bildteil des
Films gewählt werden kann, der in der üblichen Weise in der Hirnschale 17 zwisdhen zwei Glasscheiben in seiner Lage gehalten
wird.
Bei der folgenden Beschreibung der Arbeitsweise der Vorrichtung wird von der in Pig. 2 und 4 gezeigten Anfangsoder Bereitschaftsstellung aller mechanischen und elektrischen
(Teile ausgegangen, d.h. von der beschriebenen Betrachtungsstellung, bei der ein sogenannter Mikrofiche oder
dergleichen durch den Filmträger 12 so unterstützt ist, daß er sich im Strahlenweg des Lichtes der Lampe 110 befindet,
das durch die optische Einrichtung 112 nach oben projiziert wird. Wie anhand von Pig. 4- beschrieben, bewirkt das Schließen
des Ein- und Ausschalters 16, daß die Projektionslampe 110 eingeschaltet wird, so daß das Bild des in dem Träger 12
angeordneten Pilms nach oben auf den ebenen Spiegel 116, von diesem aus nach unten und links auf den ebenen Spiegel
118 und von dort aus auf den Bildschirm 14 geworfen wird. Zwar ist in diesem Zeitpunkt der Pumpenmotor 154 eingeschaltet,
so daß der flüssige Toner durch die Pumpe 198 von dem Behälter bzw. der Schale 184 aus über die Leitungen 202 und
204 sowie den Spritzkopf 196 zu dem Behälter 184 zurückgefördert wird, doch befinden sich alle übrigen Teile der Vorrichtung
im !Ruhezustand, in dem sie verbleiben, bis der Kopierschalter 18 geschlossen wird. Somit kann'der Benutzer
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der Vorrichtung eine beliebige Anzahl von in dem Träger 12
angeordneten Filmen betrachten, wobei außer den beiden soeben genannten Stromkreisen keine weiteren Stromkreise eingeschaltet sindo
Wenn von einem in dem Träger 12 befindlichen Bild eine
Kopie hergestellt werden soll, drückt der benutzer den Knopf des Schalters 18 zum Steuern der Kopiereinrichtung kurzzeitig
nieder; der Schalter 18 ist so ausgebildet, daß er sich wieder öffnet, sobald der Benutzer den Betätigungsknopf wieder
freigibt. Durch das kurzzeitige Schließen des Kopierschalters 18 wird ein EinschaltStromkreis für den Antriebsmotor 30
über den Kopierschalter 18, den rechten Teil des Lampenausschalters 58, den Lagebe st immungs schalt er 72 und den Ein-
und Ausschalter 16 geschlossen» Ist der Motor 30 eingeschaltet, beginnt seine l/velle 32, sich gemäß I1Xg. 2 im Uhrzeigersinne
zu drehen und das Antriebskettenrad 28 anzutreiben, wodurch die beschriebene Bewegung der endlosen G-liederkette
26 eingeleitet wird.
Sofort nach dem Beginn der bewegung der Gliederkette
entfernt sich der Nocken 60 aus seiner Ausgangsstellung unter dem Betätigungsglied des Lampenausschalters 58, so daß
die beiden beweglichen Kontakte des Schalters 58 gemäß
Fig. 4 aus der gezeigten Stellung bewegt und zur Anlage an den anderen Kontakten gebracht werden· Wird der linke Kontakt
des Lampenausschalters 58 gemäß inig. 4 zur Anlage an
dem zugehörigen linken Kontakt gebracht, wird ein Betriebsstromkreis für den Motor 30 über den linken Kontakt des
Lampenausschalters 58 und den Lagebestimmungsschalter 72
geschlossen, so daß der vorher mit Hilfe des Kopiersehalters
18 geschlossene Stromkreis zum Einschalten dieses Lotors nicht mehr benötigt wird. Außerdem bewirkt das Umstellen des
Lampenausschalters 58» daß der Stromkreis unterbrochen
wird, über den die Projektionslampe 110 vorher eingeschaltet
war, so daß die Lampe erlischt.
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_19_ 2225^32
Wird diese Bewegung der Gliederkette 26 eingeleitet, wird auch der Coronaschalter 62 "betätigt, sobald sich der
zugehörige Nocken 64- auf der Kette 26 in der l\iähe des Antrieb
skettenrades 28 an diesem Schalter vorbei bewegt, so
daß die Coronaentladungseinrichtung 172 eingeschaltet wird.
Je nachdem, ob eine negative oder eine positive Kopie des optischen Bildes hergestellt werden soll, wird ein zweipoliger
Umschalter 218 in die eine oder andere seiner beiden Stellungen gebracht, um die gewünschte Polarität des Ausgangsgleichstroms
zu wählen, den eine Coronaenergiequelle 220
der Ooronaentladungseinrichtung 172 zuführt.
Da sich bei der Ausgangs- oder Bereitschaftsstellung der Teile der Vorrichtung der doppelt ausgebildete Abschnitt
der Kette 26 in einer Lage befindet, aus der er beginnt, über das Kettenrad 44 zu laufen, bewirkt das Einleiten der Bewegung
der Kette 26, daß das Kettenrad 44 die zugehörige Welle 42 dreht, wodurch die Transportwalzen 150 und 152 in entgegengesetzten
Drehrichtungen angetrieben werden, um das Kopierpapier 142 von der Vorratsrolle 146 abzuziehen und es
über die Umlenkrolle 148 hinweg nach unten zu bewegen. Diese durch die iTransportwalzen 150 und 152 bewirkte Vorschubbewegung
des Kopierpapiers wird fortgesetzt, solange der doppelt ausgebildete Abschnitt der Kette 26 zur Wirkung
kommt, dessen Länge so gewählt ist, daß der Kopierpapierstreifen 142 längs einer Strecke bewegt wird, die der gewünschten
Länge eines einzelnen Blatts entspricht.
Während das Kopierpapier 142 durch die Transportwalzen 150 und 152 nach unten bewegt wird, wird es von den Transportwalzen
164 und 166 erfaßt, wobei die Walze 166 drehfest mit der Welle I70 verbunden ist, die durch das mit dem
Hauptteil der Gliederkette 26 zusammenarbeitende Kettenrad angetrieben wird.
Somit läuft das Kopierpapier 142 zwischen den Transportwalzen 164 und 166 hindurch, um in das Gehäuse 172
einzutreten, in dem auf das Kopierpapier mit Hilfe einander
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gegenüber angeordneter Coronaentladung sei eine nte 17I und
173 eine elektrische Ladunp mit der gewünschten i-olarität
aufgebracht wird.
173 eine elektrische Ladunp mit der gewünschten i-olarität
aufgebracht wird.
Das elektrisch geladene kopierpapier 142 wird dann
zwischen der Holle 174- und dem 'transportband 122 hindurchgeführt, wie weiter oben beschrieben, bewegt sich der
obere Strang des Transportbandes nach unten, da die falzen oder 'i'romme.ln 124 und 126 zusammen mit den zugehörigen wellen 128 und 150 gedreht werden, wobei diese Wellen dadurch angetrieben werden, daß die Gliederkette 26 mit den zugehörigen Kettenrädern 36 und 56 zusammenarbeitet.
zwischen der Holle 174- und dem 'transportband 122 hindurchgeführt, wie weiter oben beschrieben, bewegt sich der
obere Strang des Transportbandes nach unten, da die falzen oder 'i'romme.ln 124 und 126 zusammen mit den zugehörigen wellen 128 und 150 gedreht werden, wobei diese Wellen dadurch angetrieben werden, daß die Gliederkette 26 mit den zugehörigen Kettenrädern 36 und 56 zusammenarbeitet.
Sobald ein die gewünschte Länge aufweisendes Stück des Kopierpapierstreifens 142 die l'rarisportwalzen I50 und 152
passiert hat, trifft der T.ocken 70 auf der Kette 26 an dem die Schneideinrichtung steuennden Schalter 64a ein, so daß dieser Schalter geschlossen wird, um den Elektromagneten der schneideinrichtung zu betätigen, woraufhin das bewegliche .kesser 160 waagerecht bewegt wird, um mit dem ortsfesten
kesser 158 zusammenzuarbeiten, damit ein Kopierpapierblatt zugeschnitten wird,,
passiert hat, trifft der T.ocken 70 auf der Kette 26 an dem die Schneideinrichtung steuennden Schalter 64a ein, so daß dieser Schalter geschlossen wird, um den Elektromagneten der schneideinrichtung zu betätigen, woraufhin das bewegliche .kesser 160 waagerecht bewegt wird, um mit dem ortsfesten
kesser 158 zusammenzuarbeiten, damit ein Kopierpapierblatt zugeschnitten wird,,
Wenn eine Zeitspanne verstrichen ist, die ausreicht, um es dem zugeschnittenen und elektrisch geladenen Kopierpapierblatt
zu ermöglichen, seine -^elichtungsstellung an der jielichtungsstation 120 zu erreichen, betätigt der Lagebestimmungsnocken
74- auf der Kette 26 den Lagebestimmungsschalter
72, um den Linschaltstromkreis des Motors 30 zu
unterbrechen, so daß auch die Bewegung des Kopierpapierblatts beendet wird. Während der Lampenausschalter 58 noch gemäß
i'ig. 4 seine linke Stellung einnimmt, und während sich der Lagebestimmungsschalter 72 jetzt in seiner linken Stellung befindet, verläuft ein einschaltStromkreis für die Projektionslampe 110 über den rechten Kontakt des Lampenausschalters 5S und den Lagebestimmungsschalter 72» Ferner wird in diesem Augenblick der Zeitgebermotor 216 eingeschaltet, und
unterbrechen, so daß auch die Bewegung des Kopierpapierblatts beendet wird. Während der Lampenausschalter 58 noch gemäß
i'ig. 4 seine linke Stellung einnimmt, und während sich der Lagebestimmungsschalter 72 jetzt in seiner linken Stellung befindet, verläuft ein einschaltStromkreis für die Projektionslampe 110 über den rechten Kontakt des Lampenausschalters 5S und den Lagebestimmungsschalter 72» Ferner wird in diesem Augenblick der Zeitgebermotor 216 eingeschaltet, und
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das elektrisch geladene Aopierpapierblatt wird an der Belichtungsstation
120 belichtet, wobei die Belichtungszeit durch die vorher mit Hilfe des Drehknopfes 20 nach i'ig. 1
gewählte Laufzeit des Zeitgebermotors 216 bestimmt wird» i<ach dem Ablauf der vorher eingestellten Belichtungszeit
schließt der Zeitgeberniotor 216 den Zeitgeberschalter 214,
der den Lagebestimmungsschalter 72 überbrückt, so daß ein
LinsehaltStromkreis für den Motor 30 über den linken Kontakt
des Lampenausschalters 58 und den Zeitgeberschalter 214
geschlossen wird, bomit wird der kotor 30 wieder eingeschaltet,
so daß die Gliederkette 26 erneut bewegt wird. Durch diese Bewegung wird der Nocken 74 außer Eingriff mit dem
.Detätigungsglied des Lagebestimmungsschalters 72 gebracht,
so daß dieser behälter in seine Ausgangsstellung zurückkehrt
.
ferner hat sich bis zu diesem Zeitpunkt der Socken an dem -Betätigungsglied des Goronaschalters 62 vorbei bewegt,
um die Coronaentladungseinrichtung abzuschalten.
Während eines i'eils des soeben beschriebenen Vorgangs
kommt kurz vor dem Einschalten der Projektionslampe 110 und
dem nachfolgenden Belichten des elektrisch geladenen lichtempfindlichen
Papiers der Ansatz 76 der Kette 26 zur Anlage an dem Ansatz 78 <les schwenkbaren Arms 80, um diesen Arm
bis zum Anschlag entgegen" dem Uhrzeigersinne zu bewegen,,
so daß die Verschluß^ und bpiegelbaugruppe 86 in ihre
Schließstellung hinter dem Bildschirm 14 geschwenkt wird, um zu verhindern, daß Licht von der Außenseite des Bild*
schirms aus in das Gehäuse der Vorrichtung eintritt und eine Verschleierung bewirkt oder eine einwandfreie Belichtung
überflüssig und und unmöglich macht. Im weiteren Verlauf des Arbeitsspiels bewegt sich der Ansatz 76 gemäß Fig. 2 zusammen
mit dem unteren btrang der Kette 26 nach links, .so daii er zur Anlage an dem Ansatz 84 des schwenkbaren Arms
bO kommt, um den Arm wieder bis zum Anschlag im Uhrzeigersinne
in seine Ausgangsstellung zu schwenken.
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SA0 ORIGINAL
Nachdem das elektrisch geladene lichtempfindliche
i-apier in der beschriebenen weise belichtet worden ist, wird das mit einem latenten Bild versehene Papierblatt durch
das Transportband 122 der LntwicJLungsstation 162 längs der
schon beschriebenen kreisbogenförmig gekrümmten konkaven Bahn zugeführt, die durch die Oberkanten mehrerer paralleler, in
Abständen verteilter Jiiihrungsorgane 186 bestimmt wird. Las
Kopierpapierblatt durchläuft die jintwicklungsstation 162
kontinuierlich, und während die Vorderkante des Blatts unter dem durch den bpritzkopf 196 erzeugten bprühstrahl des
flüssigen Toners hindurchläuft, wird die Oberseite des Blatts gleichmäßig mit dem flüssigen Toner bespritzt, der von der
Oberseite des Blatts aus über dessen Länder abläuft, um in den Behälter 184 zu gelangen, von dem aus er erneut umgewälzt
wird, bomit wird nur die Oberseite der Kopie in berührung
mit dem flüssigen Toner gebracht, so daß das latente Bild entwidkelt wird, während das Blatt die i^ntwicklunpsstation
182 durchläuft, um dann zu den Quetschwalzen 166 und 190 zu gelangen» Die quetschwalze I90 wird durch die
Welle 194 angetrieben, mit der sie drehfest verbunden ist;
diese Welle wird von der Gliederkette 26 aus über das Kettenrad 52 angetrieben«, Dem Benutzer der Vorrichtung wird
dann die fertige Kopie über die Öffnung 24 in der vorderen Abdeckung der Vorrichtung zugeführt.
"wenn sich das Arbeitsspiel seinem Ende nähert, sind
alle mechanischen Betätigungsteile in ihre Ausgangs- oder Bereitschaftsstellung zurückgekehrt, und schließlich erreicht
auch der Eocken 60 auf der ivette 26 wieder seine Ausgangsstellung in Berührung mit dem Betätigungsglied des
ijampenausschalters 58, so daß dieser behälter wieder in seine
Ausgangsstellung nach £'ig. 4 zurückgeführt wird, um den
Antriebsmotor 30 stillzusetzen und die rrojektionslampe 'HO
wieder einzuschalten, woraufhin sich die Vorrichtung wieder in ihrer Ausgangs- oder jbetrachtungsstellung befindet»
BAD ORIGINAL
?0 98 ':,U/ Ί 1 3 7
Me Erfindung wurde vorstehend unter Berücksichtigung ■zahlreicher einzelheiten insbesondere bezüglich ihrer
Anwendung bei einer Betrachtungs- und Kopiervorrichtung beschrieben, die es ermöglicht, vergrößerte Projektionsbilder
bzw. harte Kopien von Mikrofiche-Originalen zu erzeugen.
Natürlich läßt sich die Erfindung ebenso gut bei Ultrafiche—
Originalen, bei mit Öffnungen versehenen Karten oder !Umspulen
anwenden; hierbei ist es nur erforderlich, den Filmträger entsprechend auszubilden, Ferner könnte man die
Vorrichtung so gestalten, daß es möglich ist, Kopierpapier in Form einzelner Blätter zu verwenden, statt gemäß der vorstehenden
Beschreibung einen Halter für eine Papiervorratsrolle und eine Schneideinrichtung vorzusehen; in disem
Fall müßte man eine Einrichtung vorsehen, die es ermöglicht,
Kopierpapierblätter einzeln nacheinander der Coronaentladungseinrichtung
und den ihr nachgeschalteten Einrichtungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zuzuführen,* Somit ist es
gemäß der Erfindung möglich, bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen
die verschiedensten Abänderungen und Abwandlungen vorzusehen, ohne den Bereich der Erfindung zu
verlassen.
Ansprüche;
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Claims (1)
- ANSPRÜCHE(/Iy Vorrichtung zum Kopieren von Filmbildern, g e kennz.eich.net durch eine Einrichtung (122) zum Transportieren von Kopierpapier (142) zu einer Belichtungsstation (120), eine Einrichtung (122, 178) zum Transportieren des Kopierpapiers durch die Belichtungsstation und zu einer Bildentwicklungsstation (182), Einrichtungen (110,114) zum Projizieren eines optischen Bildes eines zu kopierenden Filmbildes auf das Kopierpapier an der Belichtungsstation, eine Einrichtung (196) zum Aufbringen von Tonerteilchen auf das belichtete Kopierpapier an der Entwicklungsstation, eine Einrichtung (188, 190)zum Abführen des Kopierpapiers aus der Entwicklungsstation sowie durch eine einzige Antriebs- und Synchronisiereinrichtung, die sowohl alle genannten Einrichtungen betätigt als auch die Dauer der Betätigung jeder dieser Einrichtungen bestimmt.2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Anordnung zum Transportieren von Kopierpapier (142) zu der belichtungsstation (120) ein erstes Paar von Transportwalzen (164, 166) zum Transportieren von Kopierpapier zu der Beiichtungsstation aufweist, ferner ein zweites Paar von Transportwalzen (150, 152) zum Transportieren des Kopierpapiers von einer Vorratsrolle (146) aus zu dem ersten Paar von Transportwalzen, eine Einrichtung (140) zum Unterstützen einer Vorratsrolle von Kopierpapier derart, daß das Kopierpapier dem zweiten Paar von Transportwalzen zugeführt v/erden kann, sowie eine zwischen dem ersten und dem zweiten Paar,von Transportwalzen angeordnete Einrichtung (158, 160) zum Zerschneiden des Kopierpapiers in getrennte Blätter.209850/ 1 1 373. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zum Transportieren von Kopierpapier (142) zu der Belichtungsstation (120) eine Einrichtung (172) aufweist, die dazu dient, auf das Kopierpapier vor seinem Eintreten in die Belichtungsstation eine elektrostatische Ladung aufzubringen«.4. Vorrichtung nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen einer elektrostatischen Ladung eine Einrichtung (218) aufweist, die es ermöglicht, das elektrische Vorzeichen der auf das Kopierpapier (142) aufgebrachten elektrostatischen.Ladung zu wählenο5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum transportieren von Kopierpapier (142) durch die Belichtungs-'station (120) hindurch und zu der Entwicklungsstation·(182) ein endloses Transportband (122) umfaßt, das an der Belichtungsstation angeordnet ist und das Kopierpapier so bewegt, daß es eine Belichtungsstellung durchläuft.6. Vorrichtung nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zum Transportieren von Kopierpapier (142) durch die Beiichtungsstation. (120) hindurch mit einer Einrichtung (538, 136) versehen ist, die dazu dient, auf der von dem Kopierpapier abgewandten Seite des endlosen Transportbandes (122) ein Teilvakuum zu erzeugen, um das Kopierpapier auf dem Transportband festzuhalten, und daß das Transportband porös ist.7· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Einrichtung zum Projizieren eines optischen Bildes auf das Kopierpapier (142) an der Belichtungsstation (120) eine Licht erzeugende elektrische Lampe (110) gehört, ferner eine Einrichtung (12) zum Unterstützen eines Films mit einem zu kopierenden Bild, eine erste optische Einrichtung (112) zum Projizieren des209850/1137Lichtes der elektrischen Lampe durch das Filmbild hindurch sowie eine zweite optische Einrichtung (116), durch die das projizierte optische Bild einer Belichtungszone der -Belichtungsstation zugeführt wird.8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß zu der Anordnung zum Projizieren des optischen Bildes ferner ein -^e tr achtungs schirm (14) gehört, weiterhin ein Verschlußteil (86), das im wesentlichen die gleiche Größe hat wie der L'etrachtungsschirm, eine bewegbare Unterstützungseinrichtung (92, 94) für das Verschlußteil, mittels welcher das Verschlußteil abwechselnd im Ütrahlenweg der Projektionseinrichtung (112) bzw. in der Nähe des Betrachtungsschirms angeordnet werden kann, um im letzteren Pail das Eintreten von Licht durch den Betrachtungsschirm zu verhindern, sowie eine auf dem Verschlußteil angeordnete reflektierende !fläche zum Zurückwerfen des von der Projektionseinrichtung kommenden Lichtes in !Richtung auf den Betrachtungsschirm, wenn das Verschlußteil in dem Strahlenweg entsprechend angeordnet ist.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Einrichtung zum Aufbringen von Tonerteilchen auf das belichtete Kopierpapier (142) an der Lntwicklungsstation (182) ein Behälter (184) für einen flüssigen Toner gehört, ferner eine über diesem Behälter angeordnete Einrichtung (186), die das Kopierpapier durch die Entwicklungsstation hindurch längs einer kreisbogenförmigen, an ihrer Oberseite konkaven Bahn über die Oberfläche der Flüssigkeit in dem Behälter hinwegführt, eine Einrichtung (196) zum Aufspritzen des flüssigen Toners von oben nach unten auf das oberhalb des Behälters angeordnete Kopierpapier sowie eine Einrichtung (198) zum Pumpen des flüssigen Toners derart, daß der Toner längs einer Sückumwälzbahn gefördert wird, die von dem Behälter aus über die Spritzeinrichtung und das Kopierpapier hinweg zu dem Behälter zurück verläuft.2098 5 0/1 137_ 27 _ 2«.. 5982ΊΟ. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen von Tonerteilchen mit einem Elektromotor (134) zum Antreiben der Pumpeinrichtung (198) versehen isto11· Vorrichtung nach Anspruch 10. dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen von Tonerteilchen mit einem elektrischen Schalter (16) zum Einschalten des Elektromotors (134) versehen ist.12. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß zu der Spritaeinrichtung ein rohrförmiges Bauteil (196) gehört, das über der Einrichtung (186) zum Führen des Kopierpapiers (142) angeordnet ist und sich quer zur Bewegungsrichtung des Kopierpapiers erstreckt, daß das rohrförmige Bauteil über seine ganze Länge mit einem Satz von Spritzöffnungen versehen ist, und daß Rohrleitungen (202, 204) die Pumpeinrichtung (198) mit beiden Enden des rohrförmigen Bauteils verbinden, damit der flüssige Toner beiden Enden des rohrförmigen Bauteils im wesentlichen in der gleichen V/eise zugeführt wird.13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichne t , daß zu der Einrichtung zum Abführen des Kopierpapiers (142) aus der Entwicklungsstation (182) zwei Transport- bzw. Quetschwalzen (188, 190) gehören, mittels welcher aus dem Kopierpapier überschüssige Flüssigkeit durch eine Quetschwirkung entfernt wird.14. . Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet , daß zu der einzigen vorhandenen Antriebs- und Synchronisiereinrichtung ein Elektromotor (30) mit einer ein Antriebskettenrad (28) tragenden drehbaren Kraftabgabewelle (32) gehört, daß jede der Transport- und Abgabeeinrichtungen (150, 152, 164, 166, 126, I78, 188, 190) mit mindestens einer drehbaren Antriebswelle (42, 170, 130, 194) versehen ist, die ein Kettenrad (44, 38, 56, 52) trägt, daß sowohl die optische Projektionseinrichtung20986Ü/1137 ORIGINAL INSPEÖTHD(112) als auch die Einrichtung (182) zum Aufbringen des 'i'oners mit elektrischen Betätigungsstromkreisen versehen sind, die durch elektrische behälter (5£j 64a, 72) gesteuert werden, und daß mit jedem der genannten Kettenräder eine durch aas Antriebskettenrad angetriebene endlose Gliederkette (26) zusammenarbeitet, um die mit den antreibbaren Kettenrädern verbundenen Bauteile mechanisch anzutreiben, wobei diese Gliederkette mehrere Hocken (60, 66, 64a, 64, 74, 70) trägt, die in vorbestimmten Abständen über die Länge der Gliederkette verteilt sind und azu dienen, nach -^edarf mit den Betätigunp;sgliedern der elektrischen behälter zusammenzuarbeiten, um den betrieb der an sie angeschlossenen btromkreise zu synchronisieren bzw. aufeinander abzustimmen«.15· Vorrichtung nach Anspruch 6 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Transportieren des Kopierpapiers (142) durch die Belichtungsstation (120) hindurch mit einem Elektromotor (134) zum Antreiben der Einrichtung (136) zum Erzeugen eines 'ieilVakuums versehen isto16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6, 7 und 15* dadurch gekennzeichnet , daß zu der Einrichtung (136) zum Erzeugen eines TeilVakuums eine Einrichtung (206) gehört, mittels welcher die durch die Einrichtung zum Erzeugen des Teilvakuums geförderte Luft über die elektrische Lampe (110) geleitet wird, um sie zu kühlen. '17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 14, dadurch gekennzeichnet , daß zu der Einrichtung zum Transportieren des Kopierpapiers (142) zu der Belichtungsstation (120) ein leer umlaufendes Kettenrad (40) und ein Antriebskettenrad (44) gehören, die nebeneinander auf der drehbaren Antriebswelle (42) des zweiten laars von Transportwalzen (15O5 152) angeordnet sind, sowie eine zweite Gliederkette, die sich längs einer beite der zuerst genannten endlosen Gliederkette"(26) über einen vorbestimmten Teil ihrer Länge erstreckt, wobei die Anordnung derart ist, daß.? 0 α 8 ο Ü / 1 1 3 7die zuerst genannte Gliederkette mit dem leer umlaufenden kettenrad zusammenarbeitet und die zweite Gliederkette das Antriebskettenrad intermittierend erfaßt, um es anzutreiben.Patentanwälte Seiler, Pfenning, Meinijl20B8bÜ/1137
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