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CH347196A - Verfahren zur Herstellung von alkylierten Hydro-pyrazolopyrimidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von alkylierten Hydro-pyrazolopyrimidinen

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Publication number
CH347196A
CH347196A CH347196DA CH347196A CH 347196 A CH347196 A CH 347196A CH 347196D A CH347196D A CH 347196DA CH 347196 A CH347196 A CH 347196A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
group
pyrazole
alkylated
pyrimidine
formula
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH347196A publication Critical patent/CH347196A/de

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  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von     alkylierten        Hydro-pyrazolopyrimidinen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von an wenigstens zwei       Ringstickstoffatomen        alkylierten,    insbesondere     methy-          lierten        Hydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidinen    mit dem  Kern der Formel  
EMI0001.0009     
    die in     4-Stellung    eine     Oxygruppe    und in     6-Stellung     eine     Oxo-    bzw.

       Oxygruppe    oder eine     Thiono-    bzw.       Mercaptogruppe    aufweisen.  



  Von den gemäss der Erfindung erhältlichen Ver  bindungen sind besonders das     2,5,7-Trimethyl-4,6-          dioxo    - 4,5,6,7 -     tetrahydro    -     pyrazolo[3,4-d]pyrimidin     und das     2,5-Dimethyl-6-methylmercapto-4-oxo-4,5-          dihydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    von Interesse.  



  Die neuen Verbindungen wie auch ihre Salze zeigen  wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbeson  dere koffeinartige Wirkungen, und können als Stimu  lantia oder     Diuretica    sowie als Zwischenprodukte zur  Herstellung von Heilmitteln verwendet werden.  



  Die obengenannten Verbindungen werden     erfin-          dungsgemäss    erhalten, indem man     3-Amino-pyrazol-          4-carbonsäuren    oder ihre funktionellen Säurederivate  der Teilformel  
EMI0001.0028     
    mit Verbindungen der Formel  
EMI0001.0029     
    umsetzt, wobei die Reste X und X' zusammen     mit     Ausnahme     einer    in einem von ihnen enthaltenen  Gruppe
EMI0001.0032  
   sich bei der Reaktion abspaltende  Reste sind,

   wobei R Wasserstoff oder     Alkyl    bedeutet  und Y' einen zusammen     mit    dem Wasserstoffatom  der Gruppe     -NHR    in     3-Stellung    des     Pyrazols    ab  spaltbaren Rest und Z eine     Oxo-    oder     Thionogruppe     darstellt, und die erhaltenen     Pyrazolopyrimidine,    falls  sie weniger als     zwei        alkylierte        Ringstickstoffatome     aufweisen, mit     alkylierenden    Mitteln behandelt. Als       alkylierende    Mittel kann man z.

   B. reaktionsfähige  Ester von     Alkanolen,    insbesondere des Methanols,  wie z. B.     Alkylhalogenide    oder     Dialkylsulfate,    ver  wenden. Bei der allfälligen     Alkylierung    können ge  gebenenfalls vorhandene, durch     Tautomerisierung    aus       Thionogruppen    entstandene     Mercaptogruppen    eben  falls     alkyliert    -werden.

   In erhaltenen Verbindungen  mit freier oder     verätherter        Mercaptogruppe    in     6-Stel-          lung    kann diese zur     Oxygruppe        hydrolysiert    werden.  



  Zur Umsetzung mit den     Aminopyrazolen    verwen  det man in erster Linie Harnstoff,     Thioharnstoff    oder,  sofern die funktionell abgewandelte     Carboxylgruppe     der     Pyrazolverbindung    eine     Carbonamidgruppe    ist,  z. B. einen     Chlorameisensäureester    oder     Phosgen.     



  Die Kondensation der     Aminopyrazole    zu den       Pyrazolopyrimidinen    erfolgt vorzugsweise bei Tem  peraturen über 100 , gegebenenfalls in Anwesenheit  von     Verdünnungs-    und/oder     Kondensationsmitteln    im  offenen oder geschlossenen     Gefäss.     



  Je nach den vorhandenen     Substituenten    in den  Verfahrensprodukten lassen sich verschiedene Salze      herstellen. Besitzen sie freie     Oxy-    oder     Mercapto-          gruppen,    so können     Metallsalze    gewonnen werden,  z. B. durch Lösen in     Alkalilaugen.    Verbindungen von  basischem Charakter, wie mit basischen     Substituen-          ten,    bilden     Salze    mit anorganischen oder organischen  Säuren.

   Als     salzbildende    Säuren kommen beispiels  weise in Frage:     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefel  säuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure,     Perchlor-          säure;        aliphatische,        alicyclische,    aromatische oder       heterocyclische        Carbon-    oder     Sulfonsäuren,    wie  Ameisen-, Essig-,     Propion-,        Oxal-,        Bernstein-,        Gly-          kol-,    Milch-, Äpfel-, Wein-, Zitronen-,     Ascorbin-,

            Oxymalein-,        Dioxymalein-    oder     Brenztraubensäure;          Phenylessig-,        Benzoe-,        p-Aminobenzoe-,        Anthranil-,          p-Oxybenzoe-,        Salicyl-    oder     p-Aminosalicylsäure;        Me-          thansulfon-,        Äthansulfon-,        Oxyäthansulfon-,        Athylen-          sulfonsäure;

          Toluolsulfon-,        Naphthalinsulfonsäuren     oder     Sulfanilsäure;        Methionin,        Tryptophan,        Lysin     oder     Arginin.     



  Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden, in     4-          Stellung    eine freie oder funktionell     abgewandelte          Carboxylgruppe    aufweisenden     3-Amino-pyrazole    wer  den z.

   B. durch Umsetzung von     unsubstituierten    oder       substituierten        a-Cyan-ss-oxo-propionsäuren    oder ihren  funktionellen Derivaten, wie ihren     Estern    oder     Ami-          den        und/oder    ihren     Enoläthern,        Acetalen    oder     Mer-          captalen    mit     Hydrazinen    erhalten. Letztere können       unsubstituiert    oder auch mono- oder     N,N'-disubsti-          tuiert    sein, wie z.

   B. durch     Alkylreste.    Als funktio  nelle Derivate einer     a-Cyan-ss-oxo-propionsäure    wer  den vorzugsweise     Enoläther    der     a-Cyan-ss-oxo-pro-          pionsäureester,    wie z. B. der     Äthoxymethylencyan-          essigsäureäthylester,    verwendet. Die Kondensation zu  den     Pyrazolen    verläuft unter milden Bedingungen,  zum Teil bei     Zimmertemperatur    und     exotherm.    Man  kann auch bei höherer Temperatur und in Anwesen  heit von     Kondensationsmitteln    arbeiten, wie z.

   B. in  Gegenwart von Säuren.     Vorteilhaft    setzt man die  Reaktionsteilnehmer in Anwesenheit eines Verdün  nungsmittels, wie eines Alkohols,     Toluol    oder Chloro  form, um.  



  <I>Beispiel 1</I>  50 g     3-Amino-4-carbäthoxy-pyrazol    und 100 g       Harnstoff    werden gut vermischt und während 40 Mi  nuten in einem Bade von 2000- erhitzt. Man zieht  dann die Schmelze     mit    400     cm3    heisser 1-n. Natron  lauge aus, filtriert von. wenig nicht Gelöstem ab und  stellt das Filtrat mit Eisessig sauer, worauf ein weisser  Niederschlag ausfällt, von dem     abgenutscht        wird.     Man erhält so     4,6-Dioxy-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    in  weissen     Kristallen,    die bei 300  noch nicht geschmol  zen sind.  



  Eine Lösung von 15,2 g     4,6-Dioxy-pyrazolo-          [3,4-d]pyrimidin    in 200     cm3    2-n. Natronlauge wird  langsam unter Rühren mit 42g     Dimethylsulfat    ver  setzt. Man lässt dann während 20 Stunden bei Zim  mertemperatur     -weiterrühren    und zieht die Lösung  mit viel Chloroform aus. Der     Chloroformrückstand       wird aus siedendem Wasser umkristallisiert.     2,5,7-          Trimethyl-4,6-dioxo    - 4,5,6,7 -     tetrahydro-pyrazolo-          [3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0098     
    wird so in weissen Kristallen vom F. 195-196  er  halten.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     3-Amino-4-          carbäthoxy-pyrazol    kann wie folgt erhalten werden:  8,5 g     Äthoxymethylencyanessigester    werden in  500     cm3    Alkohol gebracht; die Lösung wird dann  mit 2,5     cm3        Hydräzinhydrat    versetzt und während  6 Stunden am     Rückfluss    gekocht. Man dampft im  Vakuum zur Trockne ein und kristallisiert aus wenig  Wasser.     3-Amino-4-carbäthoxy-pyrazol    der Formel  
EMI0002.0107     
    wird so in weissen Kristallen vom F. 102-103  er  halten.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine Mischung von 25 g     3-Amino-4-carbäthoxy-          pyrazol    und 50 g     Thioharnstoff    wird in einem Bade  von 200  während einer Stunde erhitzt. Man nimmt  dann die Schmelze in 400     cm3    2-n. Natronlauge auf  und säuert mit Eisessig an, wobei     4-Oxy-6-mercapto-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    in weissen Kristallen aus  fällt, die bei 300  noch nicht geschmolzen sind.  



  <B>16</B>,<B>8</B> g     4-Oxy-6-mercapto-pyrazolo[3,4-d]pyrimi-          din    werden in 200     cm3    2-n. Natronlauge gelöst, und  die Lösung wird langsam unter     Rühren    mit 42 g     Di-          methylsulfat    versetzt. Man rührt während 20 Stunden  bei Zimmertemperatur weiter und zieht dann mit viel       Chloroform    aus.

   Der     Chloroformrückstand    besteht  aus einem Gemisch zweier Verbindungen, wovon die  eine in Essigester schwer löslich ist und aus viel       Alkohol        umkristallisiert    wird.     2,5-Dimethyl-6-methyl-          mercapto-4-oxo-4,5-dihydro-pyrozolo[3,4-d]pyrimidin     der Formel  
EMI0002.0126     
         wird    so in weissen Kristallen vom F. 203-204  er  halten.      <I>Beispiel 3</I>  15,2 g des gemäss Beispiel 1 erhältlichen     4,6-Di-          oxy-pyrazolo[3,4-d]pyrimidins    werden in 110     cm3    2-n.  Natronlauge gelöst.

   Man tropft zu der so hergestell  ten Lösung innerhalb 4 Stunden 25g     Dimethylsulfat     und rührt nachher noch während 6 Stunden bei Zim  mertemperatur weiter. Die alkalische Lösung wird  dann mit viel Chloroform ausgezogen, wobei das als  Nebenprodukt entstandene     Trimethylderivat    in die       Chloroformphase    geht. Man stellt die     wässrige    Lösung  auf     pti    = 4, wonach ein weisser kristalliner Nieder  schlag ausfällt, der nochmals in Natronlauge gelöst  und dann mit Eisessig ausgefällt wird.

   Man kristalli  siert den entstandenen Niederschlag mehrmals aus  siedendem Wasser und erhält so     4,6-Dioxo-5,7-dime-          thyl-4,5,6,7-tetrahydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der  Formel  
EMI0003.0011     
    in weissen Kristallen vom F. 301-303   <I>Beispiel 4</I>  Eine Lösung von 8 g des gemäss Beispiel 2 er  hältlichen     2,5-Dimethyl-6-methylmercapto-4-oxo-4,5-          dihydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidins    in 70     em3        konz.     Salzsäure wird während 3 Stunden zum Sieden er  hitzt.

   Nach dem Erkalten wird von dem entstandenen  weissen Niederschlag     abgenutscht.    Man kristallisiert  aus verdünntem Alkohol und erhält so     2,5-Dimethyl-          4,6    -     dioxo    -     4,5,6,7-tetrahydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimi-          din    der Formel  
EMI0003.0022     
    in weissen Kristallen, die bei 330  noch nicht ge  schmolzen sind.  



  <I>Beispiel 5</I>  10 g     2-Isopropyl-3-amino-4-carbamyl-pyrazol    und  20 g Harnstoff werden gut vermischt und während  einer Stunde in einem Bade von 200  erhitzt. Man  bringt dann die heisse Schmelze in 150     cm3    1-n. Na  tronlauge, behandelt mit Tierkohle und putscht ab.  Das Filtrat wird mit Salzsäure auf     pA    = 3 gestellt,  wonach sich weisse Kristalle ausscheiden. Durch Um  kristallisation dieses Niederschlages aus Wasser er  hält man     1-Isopropyl-4,6-dioxy-pyrazolo[3,4-d]pyri-          midin    der Formel  
EMI0003.0028     
    in weissen Kristallen vom F. 286-287  (unter Zer  setzung).  



  Eine Lösung von 10 g des beschriebenen     1-Iso-          propyl-4,6-dioxy-pyrazolo[3,4-d]pyrimidins    in 75     cm3     2-n. Natronlauge wird langsam unter Rühren mit  14 g     Dimethylsulfat    versetzt. Man lässt die Nacht hin  durch stehen und zieht am andern Morgen mit  Chloroform aus. Der     Chloroformrückstand    wird aus  Alkohol umkristallisiert und so 1-Isopropyl-4,6-di       oxo-5,7-dimethyl-4,5,6,7-tetrahydro-pyrazolo[3,4-d]-          pyrimidin    der Formel  
EMI0003.0036     
    in weissen Kristallen vom F. 141-142  erhalten.

    Das als Ausgangsstoff verwendete     2-Isopropyl-3-          amino-4-carbamyl-pyrazol    kann wie folgt erhalten  werden:  Eine Lösung von 48,8 g     Athoxymethylen-malonitril     in 500     cm3    Alkohol wird mit 30 g     Isopropylhydrazin     versetzt. Man erhitzt dann während 10 Stunden zum  Sieden, dampft im Vakuum zur Trockne ein und kri  stallisiert aus viel     Isopropyläther.        2-Isopropyl-3-          amino-4-cyano-pyrazol    wird so in weissen Kristallen  vom F. 94-95  erhalten. 10 g der so hergestellten  Verbindung werden mit 200     cm3    2-n.

   Natronlauge  und 100     em3    Alkohol versetzt und die Lösung wäh  rend 3 Stunden zum Sieden erhitzt. Man dampft vom       Alkohol    im Vakuum ab, lässt erkalten und putscht  den ausgefallenen Niederschlag ab. Letzterer wird aus  Alkohol umkristallisiert. Man erhält so     2-Isopropyl-          3-amino-4-carbamyl-pyrazol    der Formel  
EMI0003.0050     
    in weissen Kristallen vom F. 2l5-216 .      <I>Beispiel 6</I>  10 g     2-Methyl-3-amino-4-carbamyl-pyrazol    und  20 g Harnstoff werden gut vermischt und während  drei Stunden in einem Bade von 200  erhitzt. Man       bringt    dann die heisse     Schmelze    in 150     cm3    1-n.

   Na  tronlauge, behandelt mit Tierkohle und putscht ab.  Das Filtrat wird mit Salzsäure auf     PH    3 gestellt, wo  nach sich weisse Kristalle ausscheiden. Durch Umkri  stallisation dieses Niederschlages aus viel Wasser er  hält man     1-Methyl-4,6-dihydroxy-pyrazolo[3,4-d]pyri-          midin    der Formel  
EMI0004.0008     
    in weissen Kristallen, die bei     300     noch nicht ge  schmolzen sind.  



  Eine Lösung von 4,2 g     1-Methyl-4,6-dihydroxy-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin        in    30     cm3    2-n. Natronlauge  wird tropfenweise mit 7,5g     Dimethylsulfat    versetzt,  und es wird     während    10 Stunden weitergerührt. Man  stellt dann mit 2-n. Natronlauge auf PH 9 und zieht  mit Chloroform aus. Der     Chloroformrückstand    wird  aus viel Alkohol umkristallisiert.     1,5,7-Trimethyl-4,6-          dioxo-4,5,6,7-tetrahydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der  Formel  
EMI0004.0019     
    wird so in weissen Kristallen vom F. 230-231  er  halten.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     2-Methyl-3-          amino-4-carbamyl-pyrazol    wird wie folgt erhalten:  Eine Lösung von 40 g     Äthoxymethylen-malonitril     in 400     cm3    Äthanol wird mit 27g     Methylhydrazin     versetzt. Man erhitzt dann während 10 Stunden zum  Sieden, lässt erkalten und putscht von dem ausgefal  lenen Produkte ab.     2-Methyl-3-amino-4-cyano-pyr-          azol    wird so     in    weissen Kristallen vom F. 219-220   erhalten. 10 g der so hergestellten Verbindung wer  den mit 200     cm3    2-n.

   Natronlauge und 100     cm3        Ätha-          nol    versetzt, und die Lösung wird während 3 Stun  den zum Sieden erhitzt. Man dampft vom Äthanol  im Vakuum ab, lässt erkalten und putscht den aus  gefallenen Niederschlag ab. Letzterer wird aus     Atha-          nol    umkristallisiert. Man erhält so     2-Methyl-3-amino-          4-carbamyl-pyrazol    der     Formel     
EMI0004.0037     
    in weissen Kristallen vom F. 232-234 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von an wenigstens zwei Ringstickstoffatomen alkylierten Hydro-pyrazolo- [3,4-d]pyrimidinen mit dem Kern der Formel EMI0004.0042 die in 4-Stellung eine Oxogruppe und in 6-Stellung eine Oxo- bzw. Oxygruppe oder eine Thiono- bzw.
    Mercaptogruppe aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Amino-pyrazol-4-carbonsäuren oder ihre funktionellen Säurederivate der Teilformel EMI0004.0052 mit Verbindungen der Formel EMI0004.0053 umsetzt, wobei die Reste X und X' zusammen mit Ausnahme einer in einem von ihnen enthaltenen R Gruppe -N- bei der Reaktion sich abspaltende Reste sind, wobei R Wasserstoff oder Alkyl bedeutet, und Y' einen zusammen mit dem Wasserstoffatom der Gruppe NHR in 3-Stellung des Pyrazols ab spaltbaren Rest und Z eine Oxo- oder Thionogruppe darstellt,
    und die erhaltenen Pyrazolopyrimidine, falls sie weniger als zwei alkylierte Ringstickstoffatome aufweisen, mit alkylierenden Mitteln behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Harnstoff verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Thioharnstoff verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem 3-Aminopyrazol-4-carbonsäureester umsetzt,. der im Pyrazolkern N-alkyliert oder N-un- substituiert ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene, an weniger als zwei Ringstickstoffatomen alkylierte Pyrazolo[3,4-d]pyrimidine methyliert. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man einen 3-Amino-pyrazol-4-carbonsäureester mit Harn stoff umsetzt und das erhaltene 4,6-Dioxy-pyrazolo- [3,4-d]pyrimidin zum 2,5,7-Trimethyl-4,6-dioxo-4,5, 6,7-tetrahydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin methyliert. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen mit freier oder ver- ätherter Mercaptogruppe in 6-Stellung diese zur Oxy- gruppe hydrolysiert.
CH347196D 1956-04-07 1956-04-07 Verfahren zur Herstellung von alkylierten Hydro-pyrazolopyrimidinen CH347196A (de)

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