CH327347A - Mit einer Schreibmaschine kombinierte Rechenmaschine - Google Patents
Mit einer Schreibmaschine kombinierte RechenmaschineInfo
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Description
Diit einer Schreibmaschine kombinierte Rechenmaschine Zweck der Erfindung ist. die Kupplung, d. h. das Zusammenwirken einer an sich be kannten selbständigen Büroschreibmaschine mit einer ebensolchen Rechenmaschine, um jede Maschine für sieh als selbständiges Aggre gat benutzen zu können, wie auch im Bedarfs falle beide Maschinen kombiniert zu verwen den, das heisst,
d@ass in letzterem Falle auf der Schreibmaschine geschriebene Zahlen selbst tätig auf die Rechenmaschine übertragen wer den und dortselbst in irgendeiner gewünsch- ten Rechnungsart, sei es in Addition, Subtrak tion oder dergleichen verrechnet werden.
Von bekannten Ausführungen unterschei det sich der Erfindungsgegenstand im wesent lichen dadurch, dass die Übertragung der Schreibmaschinen-Zah#lentasten auf die Zah- lentasten d er Rechenmaschine mittels eines auf die Tastatur der Rechenmaschine nach Bedarf lösbar aufgesetzten,
die notwendige elektrische Einrichtung für die Betätigung der Rechen maschinentasten besitzenden Aufsatzes erfolgt, so dass beide Maschinen entweder kombiniert oder auch jede für sich einzeln benutzbar sind und es zu diesem Zweck lediglich des Auf setzens oder des Weglassens des Aufsatzes der Rechenmaschine bedarf.
Der besagte auf der Reehenm@aschine leicht auswechselbare Aufsatz Soll seine serienmässige Herstellung unddieV er- wendlmg der bereits im Betrieb befindlichen Rechenmaschinen gestatten, da. es einer Abän- derung deren Aufbaues nicht bedarf.
Nach Entfernen des Aufsatzes von der Rechenma schine ist sogleich jede Maschine getrennt benutzbar.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Darstellung des Erfindungsgegenstandes., und zwar Fig. 7. eine schaubildliche Draufsicht einer bekannten Rechenmaschine, Fig. 2 eine schaubildliche Draufsicht einer bekannten Schreibmaschine mit Schema der Tastatur, Fig.3 ein Schaltschema der elektrischen Übertragung, Fig. 4 eine Kontakteinrichtung der Schreib maschine,
Fig. 5 eine Draufsicht der durch Kabel zusammengeschlossenen Rechen- und Schreib maschine, Fig. 6 ein Schema der Zahlen- und Funk- tionstasten der Schreibmaschine vergrössert.
dargestellt, Fig. 7 ein Schaltschema der Kontakte (30, 31) der Schreibmaschine und der Magnetspule (32) im Aufsätz der Rechenmaschine, Fig. 8 die Anordnung der Magnetaggregate über der Tastatur der Rechenmaschine, Fig. 9 eine Seitenansicht der durch Kabel zusammengeschlossenen Rechen- und Schreib maschine,
Fig.10 ein. Schaltschema des netzseitigen Anschlusses für Wechselstrom, Fig.11 ein Schaltschema des Netzanschlus- ses für Gleichstromrelais-Magnete.
Die Rechenmaschine 3 und die Schreib- maschine 4 sind jede für sieh, wie normale Büromaschinen benutzbar.
Sofern beide Ma schinen kombiniert Verwendung finden sollen, erhält die Rechenmaschine 3 über ihren Zah lentasten 2 einen auswechselbaren Aufsatz 27, der im Innern einen Transformator, einen Gleichrichter und je ein Relaismagnet für die Zahlen- und Funktionstasten der Reehenma schine besitzt,
allgemein alle für die elek- trisehe Übertragung benötigten bekannten Steuerorgane. Der Aufsatz 27 erhält.
seinen Betriebsstrom durch Kabelanschluss an die Liehtleitung und ist des weiteren mittels Kabels 13, 14 an die elektrische Einrichtung der Schreibmaschine lösbar angeschlossen. Das Kabel 13, 14 hat so viel Adern als wie Zahlen oder Zeichen von der Schreibmaschine auf die Rechenmaschine zu übertragen sind.
Die Schreibmaschine besitzt unter ihren Zahlentasten 26 und unter ihren Funktions tasten 19 bzw. unter dem jeweiligen Hebel 6 dieser Tasten Kontakte 7, 8, 9, 10 und ferner die Kontaktträgerschiene 2 für den Strom- kreisaehluss zu den Magnetaggregaten 20 im Aufsatz 27 der Rechenmaschine. Mit 12 ist eine bekannte Isolierleiste bezeichnet.
Ausser den bekannten Zahlentasten 26 erhält die Schreibmaschine an geeigneter Stelle, wie etwa rechts seitlich sogenannte Funktions tasten 19 (.plus, minus, Zwischensumme, End summe, nichtrechnend und multiplizierend), welche den gleichen auf der Rechenmaschine vorgesehenen Funktionstasten entsprechen und deren Betätigung durch Handwahl oder auch durch eine auswechselbare Steuersehiene 29 und Kontakte 28 ferngesteuert erfolgt.
Die auswechselbare Steuerschiene 29, die nach jedem Formular eingestellt werden kann, bestimmt selbsttätig, an welchen Stellen die auf der Schreibmaschine geschriebenen Zahlen von der Rechenmaschine aufgenommen werden sollen, ob addierend, subtrahierend, multipli zierend oder auch nichtrechnend.
Zu diesem Zweck besitzt die Steuerschiene 29 versetzbare Reiter, die auf die Rubriken des betreffenden Formulars eingestellt werden, so dass nur Zahlen in einem gewissen Wagenstellungs- bereich übertragen werden.
Besage Reiter schliessen über die Kontakte 28 den Strom kreis zu den Magneten 20 im Aufsatz 27 zu den Funktionstasten der Rechenmaschine und bestätigen somit selbsttätig die Funktion die ser Tasten.
Ist ein Betrag auf der Schreib maschine falsch geschrieben, so kann dies durch eine der Funktionstasten 19 storniert weiden, ,da durch diese Tasten die Funktionen der Rechenmaschine unabhängig von der Steuerschiene 29 ausgelöst werden können.
Bei dem Schaltsehema nach Fig.10 bedeutet 32 den Magneten, 33 die Klemmenleiste für das Vielfachkabel 14, 34 den Vielfaehstecker am Kabelende zur Verbindung mit der Schreib maschine, 35 eine Lötleiste an der Schreib maschine mit.
Biichsenleiste zur Verbindung mit dem Vielfaehstecker 34, 36 dien Zahlen kontakt, 3 7 den Funktionskontakt, 38 den Ein schaltkontakt für die Steuerreiter zur Zahlen- gebung, 40 Lund 41 den Einschaltkontakt für die Steuerreiter mir Funktionsgebung.
Beim Schaltschema. nach Fig.11 bedeutet. 42 den Schalter. 43 die Sicherung, 1 den Transformator, 44 den Gleichrichter Lind 45 den Kondensator.
Die el.ektrisehe Übertragungseinrichtung von der Tastatur der Sehreibmaschine auf die Tasten der Rechenmaschine ist, an sich be kannt, bzw. rein konstruktiver Art.
Nach der Erfindung erhält die Rechen maschine keine Abänderung sondern nur einen leicht auswechselbaren Aufsatz 27 mit den elektriseh betätigten Übertragungsmitteln, die ihrerseits von den entsprechenden Tasten der Schreibmaschine gesteuert werden. Dieserhalb bedarf die bekannte Schreibmaschine der zu sätzlichen Anordnung der Kontakte unter den Zahlentasten, der Anordnung von Funktions- tasten 19 in Übereinstimmnig mit. den glei chen der Rechenmaschine sowie der Anord nung dem Steuerschiene 29 und deren zuge hörigen Kontakten 28.
Diese zusätzlichen Anordnungen beeintrIeh- tigen die Schreibmaschine nicht, sofern diese für ,sieh als reine Büroschreibmaschine be nutzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3 Mit einer Schreibmaschine kombinierte Re chenmaschine, bei der die Zahlentasten der Rechenmaschine von denen der Sehreibma- sehine mittels einer elektrisehen Übertragungs- einrichtung gesteuert. werden, dadureh gekenn zeichnet.,dass die Übertragung der Schreib- masehinen-Zahlentasten auf die Zahlentasten der Rechenmaschine mittels eines auf die Ta statur der Rechenmaschine nach Bedarf lösbar aufgesetzten,die notwendige elektrische Ein- riehtung für die Betätigung der Reehen- maschinentasten besitzenden Aufsatzes erfolgt, so dass beide Maschinen entweder kombiniert oder auch jede für sieh einzeln benutzbar sind und es zu diesem Zweck lediglich des Auf setzens oder des Weglassens des Aufsatzes der Rechenmaschine bedarf. UNTERANSPRÜCHE 1.Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Schreibma schine zusätzlich Funktionstasten (19) besitzt, welche in Übereinstimmung mit den Tasten der Rechenmaschine ihre Funktion steuern, sei es additiv, subtraktiv oder auch nichtrech nend bzw. zur Ermittlung einer Zwischen- summe oder Endsumme. 2.Rechenmaschine nach Patentanspraeh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Schreibmaschine mit einer Steuer schiene (29) ausäestattet ist., welche die Über tragung der auf der Schreibmaschine ange schlagenen Tasten nur auf einem bestimmten Wagenstellungsbereich auf die Tasten der Rechenmaschine vornimmt., und zwar addie rend, subtrahierend, nichtrechnend oder der gleichen.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE315609X | 1951-12-24 | ||
| DE327347X | 1952-09-05 | ||
| DE241152X | 1952-11-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH327347A true CH327347A (de) | 1958-01-31 |
Family
ID=27185820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH327347D CH327347A (de) | 1951-12-24 | 1953-09-05 | Mit einer Schreibmaschine kombinierte Rechenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH327347A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253935B (de) * | 1961-03-07 | 1967-11-09 | Olympia Werke Ag | Elektrische Wagenfunktionssteuerung fuer Buchungsmaschinenkombinationen |
| DE1293485B (de) * | 1961-12-20 | 1969-04-24 | Anker Werke Ag | Preisauszeichnungseinrichtung fuer wahlweise gewichts- oder stueckpreisabhaengige Werteingaben |
-
1953
- 1953-09-05 CH CH327347D patent/CH327347A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253935B (de) * | 1961-03-07 | 1967-11-09 | Olympia Werke Ag | Elektrische Wagenfunktionssteuerung fuer Buchungsmaschinenkombinationen |
| DE1293485B (de) * | 1961-12-20 | 1969-04-24 | Anker Werke Ag | Preisauszeichnungseinrichtung fuer wahlweise gewichts- oder stueckpreisabhaengige Werteingaben |
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