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DE1293485B - Preisauszeichnungseinrichtung fuer wahlweise gewichts- oder stueckpreisabhaengige Werteingaben - Google Patents

Preisauszeichnungseinrichtung fuer wahlweise gewichts- oder stueckpreisabhaengige Werteingaben

Info

Publication number
DE1293485B
DE1293485B DE1961A0039066 DEA0039066A DE1293485B DE 1293485 B DE1293485 B DE 1293485B DE 1961A0039066 DE1961A0039066 DE 1961A0039066 DE A0039066 A DEA0039066 A DE A0039066A DE 1293485 B DE1293485 B DE 1293485B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording machine
switch
lever
machine
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961A0039066
Other languages
English (en)
Inventor
Rethmeier Gerhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anker Werke AG
Original Assignee
Anker Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anker Werke AG filed Critical Anker Werke AG
Priority to DE1961A0039066 priority Critical patent/DE1293485B/de
Publication of DE1293485B publication Critical patent/DE1293485B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Preisauszeichnungseinrichtung für wahlweise gewichts- oder stückpreisabhängige Werteingaben, bestehend aus einer wertimpulsgebenden Rechenwaage und einer etikettdruckenden Registriermaschine, bei der die Rechenwaage und Registriermaschine wahlweise automatisch oder manuell verwendbar ist.
Eine derartige Einrichtung ist notwendig, denn in Selbstbedienungsladen, in denen Waren verschiedenster Art, sorgsam verpackt und ausgezeichnet, zur freien Entnahme zum Verkauf angeboten werden, erfordert die Warenauszeichnung große Sorgfalt und viel Arbeit, da geringste Rechenfehler zu unangenehmen Reklamationen führen und außerdem manche Waren nicht nur in stets genügender Anzahl, sondern, wie beispielsweise Lebensmittel, auch in stets frischer Qualität vorrätig sein müssen.
Um diesen letztgenannten Forderungen nachkommen zu können, wurden schon Vorrichtungen ao geschaffen, welche das Abwiegen der Waren und das Errechnen ihres Stückpreises bei bekanntem Grundpreis vollständig automatisch durchführten und das Rechenergebnis daraufhin, ebenfalls vollständig automatisch, zur Anzeige brachten oder sogar einer besonderen Etikettiermaschine zuleiteten, welche wieder automatisch einen entsprechenden Scheck druckte und beispielsweise auf eine Heißsiegelplatte auswarf, von wo aus er durch Aufdrücken des zugehörigen Warenpostens auf dessen Verpackung aufgebracht werden konnte.
Eine weitere Vorrichtung hingegen arbeitete zwar vollautomatisch, doch ähnlich wie ein automatisches Telephon mit einem elektromechanischen Wählsystem, das längst nicht die hohe Rechenleistung eines praktisch zeitlos arbeitenden elektronischen Rechengerätes ermöglicht. Obendrein sind die Preise der Waren oftmals nicht von deren Gewicht, sondern von der Stückzahl der zu einem Warenposten vereinigten Gegenstände abhängig, und außerdem kommt es vor, daß Waren ausgezeichnet werden müssen, deren Gewicht bereits festliegt und deren nochmaliges Wiegen nur die Waage unnötig belasten würde. Als Beispiel seien abgefüllt und paketiert angelieferte Waren genannt. In der Praxis ist es ferner nicht selten, daß innerhalb einer serienmäßigen Auszeichnung plötzlich einem oder mehreren Sonderwünschen nachgekommen werden muß, denen mit einer automatischen Auszeichnungsvorrichtung nicht oder nur durch unnötige Einstellungsänderungen entsprochen werden kann. In den letztgenannten Fällen sind somit Zusatzgeräte erforderlich, deren Anschaffung nicht nur zusätzlich Kosten verursacht, sondern auch einen zusätzlichen Arbeitsraum erforderlich macht und obendrein noch das Arbeiten wesentlich kompliziert und damit auch störanfälliger werden läßt.
Die Erfindung geht aus von einer Preisauszeichnungseinrichtung, die aus einer Rechenwaage und einer Registriermaschine und deren Druckwerk besteht. Bei dieser Preisauszeichnungseinrichtung wird sowohl das Gewicht des Kaufgutes, der errechnete Preis für das Kaufgut sowie der Kilopreis des Kaufgutes in das Tastenfeld der Registriermaschine eingebracht, durch Drücken einer Auslösetaste gegebenenfalls in Rechenwerke und in das Druckwerk übergeführt und im Anschluß hieran ein Scheck ausgegeben, der diese Daten enthält. Im Zuge der Ausgabe wird dieser Scheck in bekannter Weise auf das Kaufgut aufgebracht.
Um nun bei einer derartigen Kombination von Geräten das optische Übertragen der genannten Daten in die Registriermaschine überflüssig zu machen, ist nach der Erfindung eine Preisauszeichnungseinrichtung entwickelt worden, bei der nach dem Wiegevorgang die genannten Daten selbsttätig in die Registriermaschine übergeführt werden.
Nun kann es aber vorkommen, daß die Waage und/oder die Registriermaschine je für sich benötigt werden, um Wiegevorgänge ohne Preisauszeichnung oder normale Registriervorgänge durchführen zu können.
Die Erfindung löst die gestellten Aufgaben dadurch, daß die Registriermaschine mit einer Schalteinrichtung versehen ist, die gleichzeitig auf mechanische Sperreinrichtungen der Registriermaschine und einen elektrischen Schalter derselben derart einwirkt, daß in einer ersten Schaltstellung die Verbindung der Rechenwaage mit der Registriermaschine über elektrische Leitungen bei gleichzeitiger Sperrung von handbetätigten Werteingabe- und Aufrechnungstasten der Registriermaschine hergestellt ist, daß in einer zweiten Schaltstellung die Verbindung aufgehoben ist und daß in einer dritten Schaltstellung die Verbindung ebenfalls aufgehoben ist, daß aber bei gleichzeitiger Sperrung der Totalsummentaste eine Sichtblende der Registriermaschine über einen Zapfen geöffnet wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend beschrieben und zeichnerisch dargestellt, es zeigt
F i g. 1 eine Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Auszeichnungsvorrichtung und die Handbedienung der zu ihr gehörenden Registriermaschine,
Fig. 2 die automatische Auszeichnung von Waren, deren Preis sich nach ihrem Gewicht berechnet,
F i g. 3 einen Blick auf die Registriermaschine aHein in größerem Maßstab,
F i g. 4 einen Scheck, wie er bei automatischer Warenauszeichnung gedruckt und ausgeworfen wird,
Fig. 5 einen Scheck, wie er bei Drücken der Totalsummentaste ausgeworfen wird,
Fig. 6 einen Scheck nach Betätigung der Aufrechnungstaste von Hand,
F i g. 7 eine schematisierte Skizze des Sperrschlosses an der Registriermaschine mit dem an dasselbe angeschlossenen Steuergestänge,
F i g. 7 a die Sperre der Nullklinkenschieber im Detail,
F i g. 8 das Schaltschema der die automatische Auszeichnungsvorrichtung steuernden Registriermaschine,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Auslösemagnets für die Registriermaschine mit dazugehörigem Steuergestänge,
Fig. 9a den Schalter für die Gewichtswertübernahme aus dem elektronischen Rechner im Detail,
F i g. 10 die Antriebsnockenscheibe der Registriermaschine mit dem mit ihr in Verbindung stehenden Steuergestänge,
F i g. 11 einen Schnitt durch das Feld der vom elektronischen Rechner erregbaren Wertmagnete mit zugehöriger Abführvorrichtung,
Fig. 12 die Löschvorrichtung für die abgefühlten Wertmagnete,
Fig. 13 die Übertragungsvorrichtung für die von
den Wertmagneten abgefühlten Werte auf Druck- zeichenvorrichtung gehörenden Waage gewogen
und Saldierwerk, wurde.
F i g. 14 die Übertragungsvorrichtung der abge- Die Handauszeichnung wird ermöglicht durch Verfühlten Werte auf die Typenräder des Druckwerkes, drehen des Steckschlosses 5 in die Stellung »H«, wo-
F i g. 15 die Sperrvorrichtung für den elektroni- 5 durch die Stromzufuhr zur Rechenwaage 1 und zum
sehen Rechner während des Totalsummenzuges, elektronischen Rechner unterbunden wird. Vermittels
F i g. 16 die Einstellhebel für den Grundpreis der der Sichtanzeige kann die Waage 1 jedoch noch
Ware im Detail, immer zum Abwiegen einzelner Stücke herangezo-
F i g. 17 ebenfalls im Detail die Übertragungs- gen werden.
mittel für die durch die Einstellhebel eingestellten io Für die Auszeichnung der Ware, deren Preis, wie
Grundpreiswerte auf das Druckwerk und zum elek- oben bereits erwähnt, entweder nach Stück berech-
tronischen Rechner, net wird oder deren Gewicht bereits bekannt ist, da
F i g. 18 eine Seitenansicht eines Einstellhebels sie beispielsweise bereits abgefüllt angeliefert wird,
für die Grundpreiseinstellung mit Sperrvorrichtung kann die Registriermaschine, wie ebenfalls aus
für die Zeit während eines Maschinenganges und 15 F i g. 1 ersichtlich, von Hand aus betätigt werden.
Wählerbügel für die Weiterleitung der eingestellten Ein auswechselbares Klischee 9 (F i g. 2) sorgt dafür,
Werte an den elektronischen Rechner, daß der Scheck den entsprechenden Aufdruck erhält
F i g. 19 einen Schnitt entlang der Linie XIX-XIX und beispielsweise statt »Gewicht« die Bezeichnung
in Fig. 18 und »Stück« gedruckt wird usf.
F i g. 20 einen Schnitt entlang der Linie XX-XX *° Das Eintasten der abzudruckenden Werte wird
ebenfalls in Fig. 18 sowie der LinieXXa-XXa in jedoch in das aus Fig. 3 besonders ersichtliche Be-
F i g. 17. tragstastenfeld der Registriermaschine 4 von Hand
Wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, besteht die erfin- aus durchgeführt (F i g. 1). Dieses Betragstastenfeld dungsgemäße Auszeichnungsvorrichtung aus einer gliedert sich in mehrere Sparten. So umfaßt die Kombination einer an sich bekannten, elektronische «5 Sparte 10 die Grundpreiseinstellung, welche beiImpulse aussendenden Neigungswaage 1 mit Sicht- spielsweise durch das Verstellen kleiner Hebel durchanzeige, die in ebenfalls bekannter Weise mit einem geführt wird, während die Sparten 11 und 12 einernicht gezeigten elektronischen Rechner bekannter seits die Gewichts- bzw. Stückzahlangabe und die Bauart in Leitungsverbindung 2 steht, der seinerseits Preisanzeige selbst betreffen.
wieder vermittels eines Vielfachsteckers 3 mit einer 30 Hier erfolgt das Drucken des Schecks durch Aus-Registriermaschine 4 verbindbar ist, die mittels eines lösen der Aufrechnungs- oder Totalsummentaste, in verschiedene Stellungen verdrehbaren Steck- während die Auszeichnung der Ware selbst auch hier Schlosses 5 entweder automatisch oder von Hand wieder durch Aufdrücken der Ware auf den auf der bedienbar ist. Heißsiegelplatte 7 liegenden Scheck 8 erfolgt. Aus
Diese aus Fig. 1 ersichtliche Auszeichnungsvor- 35 Fig. 3 ist weiter noch ersichtlich, daß die Temperarichtung ermöglicht das in F i g. 2 gezeigte rationelle tür der Heißsiegelplatte vermittels eines Heizreglers Auszeichnungsverfahren. Steht das Steckschloß 5 in 14 in bekannter Weise einstellbar ist.
Stellung »,4«, so kann die Auszeichnung vollkom- Um anzuzeigen, daß das Gewicht der Ware in men automatisch erfolgen. Dazu entnimmt die diesem Falle nicht mittels der geeichten automadurchführende Person die Ware mit der einen Hand 40 tischen Warenauszeichnungsvorrichtung ermittelt dem auszuzeichnenden Warenstapel und legt sie wurde bzw. daß es sich gar nicht um eine Gewichts-Stück für Stück auf die Waage 1, während sie die angabe, sondern um eine Stückzahlangabe handelt, dort bereits gewogene Ware mit der anderen Hand kommt bei der handbetätigten Registriermaschine 4 derselben wieder entnimmt und auf den vor der das Eichzeichen bzw. die Angabe der Gewichtsein-Scheckfalle 6 auf der Heißsiegelplatte 7 liegenden 45 heit nicht zum Abdruck.
Schecke aufdrückt. Dabei wird die Scheckfalle6 Ermöglicht wird dies dadurch, wie später noch ebenfalls nach unten gedrückt, der Maschinengang ausführlich beschrieben, daß die Gangarttasten für ausgelöst und der nächstfolgende Scheck gedruckt Aufrechnung und Totalsumme sowie die automa- und ausgeworfen. Da jeweils nur die bereits ge- tische Auszeichnungsvorrichtung verschiedenen Posiwogene Ware mit dem zugehörigen Scheck in Ver- 5<> tionen der Gangartbank zugeordnet sind,
bindung gebracht werden kann, ist jeder Irrtum Schließlich ist noch in der dritten Stellung des praktisch ausgeschlossen. Die Auszeichnung erfolgt Steckschlosses 5, »AB« bezeichnet, eine Ablesung obendrein in fließendem Arbeitsgang und könnte er- des Hauptaddierwerkes möglich, in welchem Falle forderlichenfalls noch weiter mechanisiert werden, die Registriermaschine weder manuell noch autobeispielsweise durch automatischen Warentransport, 55 matisch betätigt werden kann, sich aber der Schieber da keinerlei Geistestätigkeit zwischendurch mehr im Registriermaschinengehäuse senkt und den Blick geleistet zu werden braucht. Selbstverständlich besitzt auf das Hauptaddierwerk freigibt,
die zur Anwendung kommende Rechenwaage eine Als Ergebnis des vorstehend beschriebenen Aus-Sicherungsvorrichtung bekannter Art, welche den Zeichnungsvorganges zeigen die F i g. 4, 5 und 6 die Rechenvorgang erst dann einsetzen läßt, wenn der 60 verschiedenen Schecks, die dem oben beschriebenen Wiegevorgang zum Stillstand gekommen ist, wodurch Auszeichnungsverfahren entsprechen und dabei ausjede fälschliche Preisbestimmung ausgeschlossen geworfen werden.
wird, so daß Waage, Rechner und Registriermaschine So zeigt beispielsweise Fig. 4 einen Scheck bei zusammen geeicht werden können. Ein neben der automatischer Auszeichnung, der auf den einzelnen Gewichtsangabe auf den Scheck gedrucktes Eich- 65 Warenposten aufgebracht werden kann. Da hier die zeichen, das beispielsweise bloß aus einem die Ge- automatische Waage und Gewichtsberechnung wirkwichtseinheit bezeichnenden Buchstaben besteht, läßt sam sind, erscheint neben dem Gewicht das Eicherkennen, daß die Ware auf der zu dieser Aus- zeichen oder im vorliegenden Fall der Buchstabe g
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als Angabe für die verwendete Gewichtseinheit. Ist nach unten vorragenden Fahnen 32 in der gezeichein Warenposten fertig ausgezeichnet, so ist es üblich, neten Lage festgehalten werden und, wie in F i g. 7 a die Summe zu ziehen, was sowohl bei automatischer gezeigt, vermittels der von den Tastenschiebern 33 als auch bei Handauszeichnung durch Drücken der vorragenden Stifte 34 jede Bewegung der Tasten-Totaltaste geschieht, und der solcherart ausgezeich- 5 schieber sperren. Dadurch sind auch die Betragsnete Scheck, der aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist da- tasten u.dgl. selbst gesperrt, da deren Stifte35 auf durch kenntlich, daß der Summenbetrag nicht das den Rücken der zahnförmig ausgebildeten Tasten-Zeichen für die Währungseinheit, in diesem Fall DM, schieber 33 aufliegen und diese selbst nicht mehr neben dem Summenpreis trägt, sondern das Zei- auszuweichen vermögen, sobald die Tasten gedrückt chen T. Dieser Scheck wird üblicherweise an Stelle io werden.
eines besonderen Lieferscheines der Lieferung bei- Die Wirkungsweise der oben beschriebenen gefügt. Schließlich zeigt F i g. 6 einen bei Handbetäti- Einzelteile des Sperrschlosses ist nun die folgende: gung der Registrierkasse ausgezeichneten Scheck. Er In der in Fig. 7 gezeigten Stellung/ϊ des Sperrträgt als einzigen Unterschied gegenüber dem aus Schlosses 5 ist der elektrische Schalter 19 nicht ge-F i g. 4 ersichtlichen, automatisch ausgezeichneten 15 drückt und die Registriermaschine auf Handbedie-Scheck neben der Gewichtsangabe kein Eichzeichen nung eingestellt. Die Hohlwelle 31 ist frei beweglich, und in diesem Fall auch keine Angabe der Gewichts- weshalb die Tastenschieber 33 (s. F i g. 7 a) durch einheit, also kein »g«. Wie oben bereits erwähnt, die Stifte 35 der Tasten bei deren Niederdrücken kann im Klischee an Stelle der Angabe »Gewicht« nach oben auszuweichen vermögen. Sollen nach Einauch die Angabe »Stück« od. dgl. aufscheinen. Auf 20 stellen der Betragstasten die Totalsummentaste 27 jeden Fall ist es den F i g. 4 bis 6 eindeutig zu ent- oder die Aufrechnungstaste 28 gedrückt werden, so nehmen, daß die ausgeworfenen Schecks es eindeutig können sie das, da sie ja in die entsprechenden Auserkennen lassen, ob die Auszeichnung automatisch schnitte an der Peripherie des Schiebers 22 einzu- oder manuell durchgeführt wurde, ob es sich um greifen vermögen. Beim Totalsummenzug mittels der einen Summen- oder einen Einzelscheck han- 25 Taste 27 weicht auch hier der Schieber 22 nach oben delt u. dgl. m. aus und sperrt dabei mit seiner Nase 29 die Fahnen
Nachdem somit in den vorstehenden Ausführun- 32 der Hohlwelle 31 und damit über die Stifte 34 gen und in den Fig. 1 bis 6 das erfindungsgemäße auch die Betragstasten33, wodurch jegliche Falsch-Auszeichnungsverfahren klargemacht wurde, soll in buchung verhindert wird.
den nachfolgenden Zeilen und Figuren auch noch 3° Wird das Sperrschloß jedoch in die Stellung
eine das erfindungsgemäße Auszeichnungsverfahren »A« — Automatik verdreht, so drückt die Stange 16
ermöglichende Vorrichtung in beispielsmäßiger Aus- den Schieber 22 nach oben und sperrt dabei in der
führungsform eingehend gezeigt und beschrieben oben bereits beschriebenen Weise die Handeintastung
werden. der Betragstasten, gleichzeitig aber auch die hand-
Es unterscheidet sich die Registriermaschine 4, 35 betätigte Aufrechnungstaste, da deren Stift 28 in die
wie besonders aus Fig. 3 ersichtlich, durch die Ausnehmung36 an der Peripherie des Schiebers 22
Grundpreiseinstellhebel 10 und die Verwendung eintritt. Gleichzeitig verschwenkt sich der Hebel 18
eines Vielfachsteckers 3 (F i g. 1) von einer Regi- um die Welle 17 und schaltet vermittels seines freien
strierkasse üblicher Bauart. An der Etikettausgabe 13 Endes 37 den elektrischen Schalter 19 und damit in
befindet sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich, eine Heiß- 40 weiterer Folge die automatische Bedienung der er-
siegelplatte 7 mit anschließender Scheckfalle 6. Zur findungsgemäßen Auszeichnungsvorrichtung ein.
Temperaturregelung der Heißsiegelplatte 7 ist außer- Schließlich sperrt die Zugstange 16 vermittels
dem noch ein Heizregler 14 vorgesehen. ihres Langloches 20 in der Stellung »AB« des Sperr-
An der rechten Seitenwand der Registrier- Schlosses, wie aus F i g. 7 zu ersehen, die Betätigung maschine 4 befindet sich, wie oben bereits erwähnt, 45 der Totalsummentaste 27, der Schalter 19 wird über ein in drei Stellungen »A«, »ff« und »AB« verdreh- die Stange 15 geöffnet, und der Hebel 18 zieht verbares Sperrschloß, das in Fig.7 in Zusammenhang mittels seines Langloches38 die an den Bolzen39 mit verschiedenen Steuerorganen gezeigt ist. So sind angelenkte Blende des Hauptergebniswerkes nach unmittelbar mit dem Sperrschloß 5 zwei Zugstangen unten und gestattet, dasselbe abzulesen.
15, 16 gelenkig verbunden, von denen die eine, 15, 50 Während somit die Stellungen »H« und »AB« des über einen um die Achse 17 verschwenkbaren Hebel Sperrschlosses 5 lediglich Arbeitsgänge bekannter 18 auf einen im Stromkreis des später noch genauer Art ermöglichen, gestattet die Stellung »^4« = Autozu beschreibenden Auslösemagnets liegenden Schal- matik einen automatischen Auszeichnungsvorgang, ter 19 einwirkt, während die Zugstange 16 auf einen dessen Ablauf der Schemaskizze in Fig. 8 im Prinin einem Langloch 20 beweglichen Stift 21 einzuwir- 55 zip zu entnehmen ist:
ken vermag, welcher seinerseits von einem Schieber Darin zeigt 3 den bereits aus Fig. 1 bekannten
22 vorragt. Vielfachstecker und in schematischer Form auch die
Der Schieber 22 ist beispielsweise um den gedach- durch ihn herstellbaren Stromkreise. Er verbindet die
ten Mittelpunkt 23 kreisbogenförmig verschiebbar zum elektronischen Rechner führenden Leitungen 40
und wird von einer Zugfeder 24 stets in die in Fig. 7 60 bis 46 teils mit dem elektrischen Leitungsnetz 100,
gezeichnete Lage zu ziehen versucht. teils mit der Registriermaschine und den an ihr vor-
An seiner Peripherie trägt der Schieber 22 Aus- gesehenen Schaltelementen. Folgende Stromkreise
nehmungen 25, 26, in welche die Stifte 27, 28 der sind zu unterscheiden: Direkt im Leitungsnetz 100
Totalsummentaste und der Aufrechnungstaste ein- Hegt der Antriebsmotor der Registriermaschine 4.
zugreifen vermögen, während an seinem oberen 65 Ein Schutzschalter 200 ermöglicht die Abschaltung
Ende eine Nase 29 vorragt, in welche bei angehobe- vom Netz und ein Motorschalter 70 die Inbetrieb-
ner Stellung des Schiebers die Klinke 30 der Hohl- Setzung des Motors 71.
welle 31 eingreift, wodurch die von der Hohlwelle 31 Unmittelbar an das Leitungsnetz 100 angeschlos-
7 8
sen ist ein weiterer Stromkreis 47, der in Stellung unteren, bogenförmigen Nase gegen die Rolle 62
»A« des Sperrschlosses 5 vermittels des bereits be- eines Rollenhebels 63 ab, der seinerseits auf einer
schriebenen Schalters 19 zur Wirkung kommt. In Achse 64 schwenkbar gelagert ist und von einer
ihm liegen die Scheckfalle 6 und der Auslösemagnet Feder 65 im Uhrzeigersinn zu verdrehen versucht 48, der beim Niederdrücken der Scheckfalle 6 unter 5 wird.
Strom gesetzt wird. Dabei wird, wie später noch aus- In der in F i g. 9 gezeigten Stellung des Rollen-
führlich beschrieben, von der Schaltachse 49 aus der hebeis 63 drückt die Rolle, wie in F i g. 9 a heraus-
Schalter 68 geschlossen, und über den Stromkreis 42, gezeichnet, auf einen Hebel 66, der unter der Ein-
43 und den normalerweise eingeschalteten Schalter wirkung einer Rückholfeder 67 steht, welche diesen 111 beginnt die Gewichtswertübernahme des Rech- io Hebel gegen einen Mikroschalter 68 zu drücken
ners. Anschließend wird über den Stromkreis 40, 41 sucht, welcher, wie aus F i g. 8 zu ersehen ist, die
der Magnetschalter 69, 70 geschlossen, und der An- Schließung des Stromkreises über die Leitungen 42,
triebsmotor 71 beginnt seine Tätigkeit, wobei er die 43 ermöglicht, wodurch die Gewichtswertübernahme
Nockenscheibe 72 im Sinne des eingezeichneten aus dem elektronischen Rechner bewerkstelligt wird. Pfeiles zu drehen beginnt. 15 Die Wirkungsweise der bis jetzt beschriebenen
Im ersten Viertel deren Umlaufes wird über den baulichen Einzelheiten ist die folgende:
Schalter 77 der Stromkreis 45, 46 geschlossen, des- Sobald das Sperrschloß 3 in die Stellung»/!« ge-
sen Schalter 110 den handbetätigten Gangarttasten bracht ist, ist auch der Schalter 19 eingerückt, und
zugeordnet und normalerweise geschlossen ist. In der Stromkreis 47 ist für die Auslösung des Auslösespäter noch genauer zu beschreibender Weise werden 20 magnets 48 vorbereitet, liegt somit am Netz 100.
dadurch der vom Rechner ermittelte Stückpreis und Wird nun die Scheckfalle 6 betätigt, so wird der Aus-
die übrigen zum Abdruck kommenden Angaben in lösemagnet 48 unter Strom gesetzt, sein Anker 50
die Wertmagnete übertragen. zieht über die Hebel 51, 53 und die Zugstange 55
Gegen Ende der ersten Viertelumdrehung der den Schieber 56 nach oben, wodurch der Nocken 57 Nockenscheibe72 ist der Schalter77 wieder geöffnet, 25 die Klinke 58 freigibt. Dadurch kann das Sperrstück und erst zu Beginn des letzten Viertels einer vollen 59 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles ausUmdrehung der Nockenscheibe 72 beginnt sich der schwingen, die Rolle 62 hebt sich vom freien Ende Schalter 78 zu schließen, welcher nunmehr den des Hebelarmes 66 ab, und die Rückholfeder drückt Stromkreis 43, 44 schließt und die Löschung der im denselben gegen den Stift des Schalters 68, wodurch, Rechner gespeicherten Zahlenwerte bewirkt. Am 30 wie oben bereits beschrieben, die Gewichtswertüber-Ende der Umdrehung ist auch der Schalter78 wieder nähme des Rechners einsetzt,
offen, die Löschung der gespeichert gewesenen Zah- Anschließend wird über die Leitungen 40, 41 der lenwerte ist sowohl im Rechner als auch in den Wert- Magnetschalter 69 unter Strom gesetzt, der seinermagneten der Registriermaschine vollzogen, und die seits wieder den Motorschalter 70 schließt, wodurch Auszeichnungsvorrichtung steht zu einem neuen 35 der Antriebsmotor 71 der Registriermaschine 4 Auszeichnungsvorgang bereit, der durch die Scheck- anläuft,
falle 6 eingeleitet zu werden vermag. Dabei verdreht der Antriebsmotor 71 eine Nok-
Nachdem nun in den vorhergehenden Zeilen die kenscheibe 72 entgegen dem Uhrzeigersinne, welche,
prinzipielle Verschaltung der eifindungsgemäßen wie aus F i g. 8 und 10 zu ersehen, an ihrem Um-
Auszeichnungsvorrichtung geschildert wurde, werden 40 fange diverse Erhebungen aufweist, über die die
nachstehend die erfindungsgemäßen baulichen Ein- Rolle 73 eines zweiarmigen Hebels 74 abläuft, der
zelheiten näher beschrieben, ausgehend von dem be- um die Achse 75 zu schwingen vermag. An seinem
reits erwähnten Auslösemagnet 48, der von der freien Ende ist eine Stoßstange 76 gelenkig ange-
Scheckfalle 6 an sich bekannter Art unter Strom ge- schlossen und außerdem zwei Schalter 77 und 78,
setzt zu werden vermag. 45 von denen der eine 77, wie bereits beschrieben, den
Dieser Auslösemagnet 48 und seine Stellung inner- Stromkreis über die Leitungen 45, 46, der andere 78
halb der Registriermaschine4 ist den Fig. 9 und 9a den über die Leitungen 43, 44 des Rechners zu
der Zeichnung zu entnehmen. Er ist in der Nähe schließen vermag. Die Anordnung ist so getroffen,
der Schaltachse 49 innerhalb des Registriermaschi- daß die Wertübernahme aus dem elektronischen
nengehäuses ortsfest gelagert und steht über seinen 50 Rechner in die Registriermaschine im ersten Viertel
Zuganker 50 mit dem einen Ende einer Zugstange 51 der Umdrehung der Nockenscheibe 72 beginnt und
in Wirkungsverbindung, deren anderes Ende an den auch wieder beendet ist, während die Löschung der
mit der Achse 52 fest verbundenen Hebel 53 dreh- Wertübernahme im letzten Viertel dieser Umdrehung
beweglich angeschlossen ist. Auf der Achse 52 sitzt beginnt und nach Beendigung derselben auch wieder
ferner ein weiterer Klemmhebel 54, an dessen 55 abgeschlossen ist.
freiem Hebelarm eine Zugstange 55 angreift, deren Von den beiden Schaltern 77 und 78 schließt der
entgegengesetztes Ende mit dem Schieber56 ver- erstere, 77, die Minusleitung der in den Fig. 11
bunden ist, der in bekannter Weise um den gedach- und 12 gezeigten Wertmagnete 79 an sich bekannter
ten Fixpunkt 23 zu schwingen vermag. Bauart. Dadurch wird erreicht, daß die Klinken 80
An seinem oberen Ende trägt dieser Schieber einen 60 dieser Magnete, welche im gelöschten Zustand des
abgesetzten Nocken 57, auf dessen Oberkante eine Rechenergebnisses durch die unter Federwirkung
Klinke 58 aufruht, solange der Auslösemagnet 48 stehenden Klappen 81 niedergehalten werden, beim
stromlos ist. Klinke 58 und Sperrstück 59 sind glei- Ansprechen der Wertmagnete 79 unter dem Einfluß
chermaßen mit einer Hohlwelle 60 drehfest verbun- des vom elektronischen Rechner übernommenen
den, welche von einer an dem Sperrstück 59 ange- 65 Rechenergebnisses abfallen, wie bei Klinke 82 in
lenkten Feder 61 entgegen dem Uhrzeigersinn zu ver- Fi g. 12 gezeigt.
drehen versucht wird. Zur Abfühlung der abgefallenen Klinken 82 und
Das Sperrstück seinerseits stützt sich mit seiner damit des Rechenergebnisses sowie der Übertragung
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ίο
desselben in das Druckwerk dient je eine mechanisch angetriebene Zahnstange 83, welche ihre Abfühlbewegung von einer Kupplung 84 aus über eine Zugstange 65, ein oberes Addierwerkssegment 86, eine Addierwerkszugstange 87, ein unteres Addierwerkssegment 88 und ein Ritzel 89 erhält, und zwar so lange, bis sie mit einer ihrer Abwinkelungen 90 an ihrem unteren Rande gegen eine der abgefallenen Klinken 82 stößt.
nach oben und in weiterer Folge die Steuerschiene 101 unter Wirkung der Zugfeder 103 in ihre Ruhestellung zurück. Dabei greifen die Klinken 82 an den bei ausgeschalteten Wertmagneten 79 nach oben 5 ragenden Klappen 81 an und verbleiben in der eingefahrenen Stellung der Klappen 80, wodurch das gesamte Magnetwerk zur Aufnahme neuer Werte bereitsteht.
Gleichzeitig sind auch die aus den F i g. 9 und 9 a Gleichzeitig mit der Kupplung 84 verdreht sich io ersichtlichen Steuerteile 50 bis 66 unter dem Einfluß auch das mit ihr verbundene Zahnsegment 91 und ihrer Federn in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt, stellt sich auf die der abgefallenen Klinke entspre- da der Auslösemagnet 48 ja nur kurzzeitig zur Auschende Position ein. lösung des automatischen Auszeichnungsvorganges
Wie aus F i g. 13 zu ersehen, kämmt das Zahn- unter Strom gesetzt worden war, so daß beim ersegment 91 mit dem Zahnrad 92 des Hauptrohr- 15 neuten Drücken der Scheckfalle 6 ein neuer autowellensystems und dieses wieder mit einem Zahnrad matischer Auszeichnungsvorgang eingeleitet werden
kann, usf., solange das Sperrschloß 5 in seiner Stellung»^« verbleibt.
Um nun nach Beendigung eines automatischen 20 Auszeichnungsvorganges einen Summenscheck drukken zu können, ohne das Sperrschloß 5 verstellen zu müssen, ist eine Sicherungsvorrichtung vorgesehen, welche den elektronischen Rechner während des Summenzugvorganges von der Registriermaschine 4 der nächstfolgenden halben Umdrehung der Nocken- 25 trennt und in ihrem prinzipiellen Aufbau aus F i g. 15 scheibe 72 erfolgt in an sich bekannter Weise das der Zeichnung zu ersehen ist. Sie besteht aus zwei
Schaltern 110, 111, die, wie aus F i g. 8 zu ersehen, in die Leitungen 45 und 42, 43 eingeschaltet sind und während des automatischen Auszeichnungsvor-30 ganges üblicherweise unter Strom stehen, also eingeschaltet sind.
Zu ihrer Betätigung ist ein um eine Achse 112 schwenkbarer Hebel 113 vorgesehen, der über eine Stange 114 mit dem ebenfalls um den gedachten
Wertübernahme, und zwar mit Hilfe der folgenden 35 Punkt 23 verschwenkbaren Schieber 115 für die baulichen Einzelteile: Endsummentaste 27 gelenkig (Teil 116) verbunden
Die Nockenscheibe 72 selbst drückt die Rolle 73 ist. Der Schieber 115 steht unter der Wirkung einer nach oben, wodurch der Rollenhebel 74 mit seinem Zugfeder 117, welche ihn in Richtung des Pfeiles zu freien Ende nunmehr den Schalter 78 schließt und ziehen sucht. Die Wirkung dieser Vorrichtung ist damit auch den Stromkreis über die Leitungen 43,44 40 nun die folgende:
des elektrischen Rechners, der die Ergebnisspeiche- Wird die Endsummentaste zum Ziehen einer End-
rung im Rechner löscht. Auch dieser Vorgang wird summe gedrückt, so wird der Schieber 115 entgegen hier nicht näher beschrieben, da er bei elektronischen der Wirkung der Zugfeder 117 verschoben. Dabei Rechnern schon bekannt ist und die Verwen- öffnet die Stange 114 über den Hebel 113 die Schaldung eines solchen bekannter Bauart vorausgesetzt 45 ter 110, 111, und die Stromkreise, in denen sie einwird, geschaltet sind, werden unterbrochen. Dadurch ist Gleichzeitig drückt der Rollenhebel 74 die Zug- der elektronische Rechner von der Registrierstange 76 nach unten, deren unteres Ende an einen maschine abgeschaltet, und die Registriermaschine um eine Achse 95 schwenkbaren Winkelhebel 96 druckt und wirft den Endsummenscheck in bekannangeschlossen ist, dessen zweiter Arm mit einer Zug- 50 ter Art und Weise aus.
stange 97 in Verbindung steht. Die Zugstange selbst Wie bereits eingans erwähnt, sind jedoch die autogreift wieder an einem auf der Löschachse 98 an- matisch und von Hand ausgezeichneten Schecks sogebrachten Winkelhebel 99 an, der mit seiner Ober- wie die Endsummenschecks streng voneinander zu kante die Steuerschiene 101 mit den von ihr vor- unterscheiden; die dazu erforderlichen baulichen ragenden Stiften 102 entgegen der Wirkung der Zug- 55 Mittel werden später noch eingehend beschrieben, feder 103 in Längsrichtung zu verschieben vermag. Vorerst seinen lediglich die Mittel beschrieben,
Die Wirkung dieser Vorrichtung ist die, daß der welche bei allen drei Arten von Schecks gleicherüber die Zugstange 76 verschwenkte Winkelhebel 96 maßen zur Anwendung kommen, und zwar sei anüber die weitere Zugstange97 den Winkelhebel96 genommen, wie in den Fig.4, 5, 6 gezeigt, daß es gegen die Steuerschiene 101 bewegt und diese ent- 60 sich um eine Ware handelt, deren Preis sich nach gegen der Wirkung der Zugfeder in Längsrichtung ihrem Gewicht berechnet. Ganz gleich, um welche verschiebt. Dabei greifen die von ihm nach der Seite Art von Scheck es geht, ist der Kopf des Schecks in vorragenden Stifte 102 unter die nach unten ragen- allen drei Fällen der gleiche, er wird in an sich beden Arme der Klinken 82 und drücken sie entgegen kannter Art mittels des auswechselbaren Klischees 9 der Wirkung der an ihnen einwirkenden Zugfeder 65 gedruckt. Es ist einleuchtend, daß dieser Kopf be-104 nach außen. liebig gestaltet sein kann und beliebige Bezeichnun-
Hat nun die Nockenscheibe 72 ihren Umlauf wie- gen tragen kann. Wie bereits bekannt, wird das der beendet, so geht auch die Zugstange 76 wieder Klischee an geeigneter Stelle des Druckwerkes in das
93 des Druckstockrohrwellensystems, wodurch, wie aus F i g. 14 zu ersehen, die Typenräder 94 des Druckwerkes in die der Position der abgefallenen Klinken entsprechenden Werte eingestellt werden.
Am Ende des ersten Viertels einer Umdrehung der Nockenscheibe 72 rückt der Schalter 77 wieder aus, die Verbindung der Wertmagnete 79 mit dem elektronischen Rechner wird unterbunden, und während
Drucken und Auswerfen des Schecks, wie es bei Registriermaschinen üblich ist. Die baulichen Einzelheiten für diese Tätigkeit brauchen daher nicht näher beschrieben zu werden.
Um nach Beendigung dieser obengenannten Tätigkeit die Wertmagnete für einen nächsten Arbeitsgang bereitstellen zu können, erfolgt im letzten Viertel der Umdrehung der Nockenscheibe 72 die Löschung der
11 12
Maschinengehäuse eingesteckt und beim Wechseln man durch Einstecken des zugehörigen Schlüssels in
nur herausgezogen und durch ein anderes ersetzt. das Steckschloß 5 und dessen Verdrehung in eine der
Dem oben angegebenen Zwecke entsprechend, drei möglichen Stellungen das gewünschte Arbeits-
trägt der Scheck nebst der Warenangabe noch die verfahren.
Angabe des Kilopreises bzw. des Preises pro Ge- 5 Steht das Sperrschloß 5 in der Stellung »A«, so
wichtseinheit, allgemeiner gesprochen, ferner die An- kann das Auszeichnen selbst automatisch erfolgen,
gaben Gewicht und Preis der auszuzeichnenden d. h., an der Registriermaschine 4 wird das passende
Ware. Klischee 9 eingesteckt und an der Grundpreiseinstel-
Während diese letztgenannten Angaben, wie be- lung 10 mittels der Einstellhebel 120 der Grundpreis
reits oben erwähnt, mittels der bei Registrier- io eingestellt. Außerdem wird am Heizregler 14 die
maschinen üblichen Rechen- und Druckwerke in die Temperatur der Heizplatte 13 eingestellt.
Schecks eingegeben werden können, sind für die Wird nun nach Auflegen der auszuzeichnenden
Eingabe der spezifischen Kilopreise besondere Ein- Ware auf die Waage 1 die Scheckfalle 6 gedrückt, so
gabeelemente und Druckwerke erforderlich, welche wird, wie bereits beschrieben, der Auslösemagnet 48
in beispielsmäßiger Form den Fig. 16 bis 20 der 15 unter Strom gesetzt und in weiterer Folge die Schalt-
Zeichnung zu entnehmen sind. achse 49 in Bewegung gesetzt (s. F i g. 8).
Die bereits aus Fig. 3 der Zeichnung bekannte Dabei tritt einesteils die Klinke 153 hinter den Grundpreiseinstellung 10 erfolgt durch die aus den Rücken 152 der Sperre 151, und der Grundpreis der F i g. 16 bis 20 in größerem Maßstab ersichtlichen auszuzeichnenden Ware wird in bereits beschriebener Einstellhebel 120, welche von Einstellsegmenten 121 ao Weise über die vorderen und hinteren Wählerbügel vor- und über das Maschinengehäuse 122 hinaus- 134,141 und den Vielfachstecker 3 an den elektroragen. Die Einstellsegmente 121 können um eine nischen Rechner weitergeleitet, gleichzeitig tritt die Achse 123 verschwenkt werden und kämmen mit elektronische Rechenwaage 1 in Aktion und überihrer Außenverzahnung mit den Zahnrädern 124 des mittelt, sobald sie zum Stillstand gekommen ist, das Rohrwellensystems 125 an sich bekannter Art, 25 Gewicht des auszuzeichnenden Warenpostens ebenweiches über die Typenantriebsrädersitze 126 die falls an den Rechner, der das ermittelte Produkt Typenräder 127 einzustellen gestattet. Mittels am sowie das Gewicht selbst ebenfalls über den Vielfach-Maschinengehäuse 122 angebrachter Skalen 128,129 stecker 3, der zu diesem Zweck sinngemäß verschaltet kann die Stellung der Hebel 120 genau festgelegt ist, an die Wertmagnete 79 der Registriermaschine 4 werden. 3° weitermeldet. Aus diesen Wertmagneten 79 werden
Über die Stangen 130 (s. besonders die Fig. 18 nun, wie oben bereits beschrieben, die dort eingestell-
bis 20) steht ein Teil der Einstellhebel 120 mit den ten Zahlenwerte entnommen und die Typenräder 94
um die Achse 132 verdrehbaren Hebeln 131 in so eingestellt, daß Stückgewicht und Stückpreis zum
Wirkungsverbindung, welche ihrerseits über Rohr- Abdruck gelangen können. Da die Typenräder 127
wellen bekannter Art mit den Abfühlgliedern 133 35 für das Abdrucken des Grundpreises bereits vor
über die vorderen Wählerbügel 134 hinwegschleifen. Inbetriebnahme der Auszeichnungsvorrichtung einge-
Gleichermaßen steht ein anderer Teil der Einstell- stellt worden waren, wird bei dem nun folgenden hebel 120 durch Stangen 135 über ebenfalls um die Druck der Scheck so ausgedruckt, wie ihn F i g. 5 der Achse 132 verschwenkbare Winkelhebel 136 und Zeichnung zeigt, anschließend auf die Heißsiegelweitere Stangen 137 mit um die Achse 139 ver- 40 platte 7 ausgeworfen und kann dann durch Aufschwenkbaren Hebeln 138 in Wirkungsverbindung, drücken der bereits gewogenen Ware auf dieselbe die ihrerseits wieder, ebenfalls durch Rohre bekannter aufgebracht werden, wobei die automatische Aus-Art, weitere Abfühlglieder 140 betätigen, die nun- Zeichnungsvorrichtung schon wieder zur Wiedermehr über die hinteren Wählerbügel 141 hinweg- verwendung bereitsteht, sobald der nächste Warengleiten und ebenso wie die vorderen Wählerbügel die 45 posten auf die Waage 1 aufgebracht ist, so daß durch Weitergabe der eingestellten Werte an den elektro- gleichzeitiges Niederdrücken der Scheckfalle 6 der nischen Rechner ermöglichen. Durch die Einstellung nächste Auszeichnungsvorgang eingeleitet werden der Hebel 120 an den Skalen 128,129 können somit kann usw. in ununterbrochener Reihenfolge,
über die vorderen und hinteren Wählerbügel 134 und Wird das Sperrschloß 5 jedoch in die Stellung »7?« 141 die einzelnen Zahlenwerte des Grundpreises an 50 verdreht, so sind elektronischer Rechner und Waage 1 den elektronischen Rechner eingegeben werden. Um von der Registriermaschine 4 elektrisch getrennt. Das dies nun mit Sicherheit tun zu können, ist am Umfang Eintasten des Stückgewichtes oder der Stückzahl der gezahnten Einstellscheiben 121 eine um eine Achse sowie des Stückpreises erfolgt dann von Hand in die 150 schwenkbare, in diese Verzahnung eingreifende aus Fig. 3 ersichtlichen Sparten 11 und 12 des Sperre 151 angeordnet, welche auf ihrer Oberseite 55 Tastenfeldes der Registriermaschine 4. Das Auslösen eine Gleitkurve 152 aufweist, hinter die der auf der des Maschinenganges kann durch die Aufrechnungs-Schaltachse 49 aufgeklemmte Hebel 153 zu treten taste 28 oder die Totalsummentaste 27 erfolgen. Auch vermag, sobald der Maschinengang einsetzt. Die Ein- hier wird der Scheck (s. Fi g. 7 und 6) auf die Heißstellhebel 120 können somit nur dann eingestellt siegelplatte 7 ausgeworfen und kann von dort auf die werden, sobald sich die automatische oder auch hand- 60 auszuzeichnende Ware aufgebracht werden. Ein bediente Aufszeichnungsvorrichtung außer Betrieb Totalzusammenbruch nach F i g. 6 kann, wie oben befindet. Während desselben sind sie mechanisch bereits erwähnt, auch bei automatischer Auszeichgesperrt. nung durch Drücken der Totalsummentaste erhalten
Zusammenfassend kann somit die Wirkungsweise werden, bei welcher Gelegenheit die Schalter 110 und der vorstehend in ihren Einzelheiten geschilderten 65 111 geöffnet und damit die Registriermaschine 4 vom Auszeichnungsvorrichtung dermaßen beschrieben elektronischen Rechner getrennt wird. Die Totalwerden: summe selbst wird in bekannter Weise auf mecha-
Bevor man die Arbeit mit derselben beginnt, wählt nische Weise gezogen und dem Druckwerk mitgeteilt.
Schließlich kann das Sperrschloß noch in die Stellung »AB« gebracht werden, in der, wie ebenfalls oben bereits beschrieben, das Betragstastenfeld gesperrt und nur eine Betrachtung des Hauptaddierwerkes ermöglicht wird.
Die beschriebene Auszeichnungsvorrichtung ermöglicht somit neben der vollautomatischen Auszeichnung noch eine Reihe weiterer Arbeiten; so können bei der Stellung »H« des Sperrschlosses Registriermaschine 4 und Neigungswaage 1 auch getrennt Verwendung finden, wozu die letztere eine Sichtanzeige befähigt. Selbstverständlich wäre es auch denkbar, die Grundpreiseinstellung statt in der Registriermaschine 4 in der Waage 1 unterzubringen, nur muß in diesem Fall dafür Sorge getragen sein, daß nur die eine Grundpreiseinstellung entweder in der Waage oder in der Registriermaschine auf den elektronischen Rechner einwirkt.
Schließlich wird noch darauf verwiesen, daß, wie oben ebenfalls bereits erwähnt, unterschiedliche Merkmale an den verschiedenen Schecks angebracht werden müssen, um erkennen zu können, ob das Gewicht mit der geeichten Auszeichnungsvorrichtung ermittelt wurde, oder auf anderem Wege, ob es sich um einen Totalsummenscheck handelt bzw. muß das Zeichen der Gewichtseinheit in Fortfall kommen, wenn sich der Warenpreis auf eine Stückzahl und nicht auf deren Gewicht bezieht.
Dieser Tatsache wird dadurch Rechnung getragen, daß von der Gangartbank zwei durch ein Rohr miteinander verbundene Typenräder in bekannter Weise gesteuert werden. Dabei greifen die Totalsummentaste, die Endsummentaste und die automatische Auslösung des Maschinenganges in verschiedenen Positionen dieser Gangartbank an, beispielsweise in Position 1, 4 und 8. Dementsprechend tragen die Typenräder für die Angabe der Gewichtseinheit bzw. auch des Eichzeichens sowie der Währungseinheit oder des Zeichens T für die Totalsumme nur in der Stellung, die der Position 8, also der automatischen Auszeichnung entspricht, die Typen g (bzw. eines zusätzlichen Eichzeichens) und DM oder einer anderen Währung (s. F i g. 5 der Zeichnung), während bei Betätigung der Totalsummentaste, die nach obigem in Position 1 der Gangartbank angreift, keine Type für die Bezeichnung der Gewichtseinheit, dafür aber die Type T an Stelle der Typen DM zum Abdruck gelangen.
Schließlich kommt bei Drücken der Handaufrechnungstaste, die im vorliegenden Fall beispielsweise in Position 4 der Gangartbank angreift, zwar die Type g neben der Gewichtsangabe in Fortfall, dafür erscheint aber wieder die Bezeichnung der Währungseinheit neben dem Preis der Ware. Richtet sich der Preis nicht nach dem Gewicht der Ware, sondern nach deren Stückzahl, so wird die Angabe der Gewichtseinheit sowieso nicht benötigt, in diesem Fall erscheint im Klischee an Stelle der Bezeichnung »Gewicht« die Bezeichnung »Stück«.

Claims (16)

60 Patentansprüche:
1. Preisauszeichnungseinrichtung für wahlweise gewichts- oder stückpreisabhängige Werteingaben, bestehend aus einer wertimpulsgebenden Rechenwaage und einer etikettdruckenden Registriermaschine, bei der die Rechenwaage und Registriermaschine wahlweise automatisch oder manuell verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriermaschine (4) mit einer Schalteinrichtung (S) versehen ist, die gleichzeitig auf mechanische Sperreinrichtungen (22, 33, 39) der Registriermaschine und einen elektronischen Schalter (19) derselben derart einwirkt, daß in einer ersten Schaltstellung (A) die Verbindung der Rechenwaage (1) mit der Registriermaschine (4) über elektrische Leitungen (40 bis 46) bei gleichzeitiger Sperrung von handbetätigten Werteingabe- und Aufrechnungstasten (27,28,35) der Registriermaschine hergestellt ist, daß in einer zweiten Schaltstellung (H) die Verbindung aufgehoben ist und daß in einer dritten Schaltstellung (AB) die Verbindung ebenfalls aufgehoben ist, daß aber bei gleichzeitiger Sperrung (22, 33) der Totalsummentaste (27) eine Sichtblende der Registriermaschine über einen Zapfen (39) geöffnet wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Registriermaschine (4) angeordnete Schalteinrichtung (5) über Stangen (15,16) einerseits an einen um eine Achse (17) verschwenkbaren, einen elektrischen Schalter (19) betätigenden zweiarmigen Hebel (18) und andererseits an einen periphere Ausnehmungen (25,26, 36) aufweisenden, um eine gedachte Achse (23) kreisbogenförmig verschiebbaren Schieber (22) gelenkig angeschlossen ist, wobei der Schieber (22) unter der Einwirkung einer ihn in seine Ruhelage zurückziehenden Zugfeder (24) steht und an seinem freien Ende eine vorspringende Nase (29) aufweist, welche in Stellung »A« der Schalteinrichtung (5) unter die Klinke (30) einer um die Schaltachse (49) schwingenden Hohlwelle
(31) zu treten vermag, wodurch deren Fahnen
(32) festgelegt und in weiterer Folge über die Stifte (34) jede Betätigung der Nullklinkenschieber
(33) gesperrt wird.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schalteinrichtung (5) gelenkig angeschlossene Steuerstange (16) an ihrem freien Ende ein Langloch (20) aufweist, in dem ein Stift (21), der von der Seitenwand des Schiebers (22) vorragt, zu gleiten vermag.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Stange (15) gelenkig angeschlossene, zweiarmige Hebel (18) an seinem dem Schalter (19) gegenüberliegenden Ende ein Langloch (38) trägt, in welchem der Achsbolzen (39) der Blende des Hauptergebniswerkes gleitend geführt ist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Gehäuses (122) der Registriermaschine (4) ein Auslösemagnet (48) ortsfest gelagert ist, dessen Hubanker (50) über Hebel (51, 53) mit einer Welle (52) in Schwenkverbindung gebracht ist, welche vermittels eines weiteren, mit ihr verdrehfest verbundenen Hebels (54) und einer an dessen freiem Ende angeschlossenen Stange (55) mit einem Schieber (56) in Wirkungsverbindung steht, der durch eine Zugfeder in seiner Ausgangslage zu halten gesucht wird und an seinem mit der Stange (55) in Verbindung stehenden Ende einen abgesetzten Nocken (57) aufweist, der in der Ausgangslage des Schiebers (56) einen Anschlag für die Kinke (58) eines um die Schaltachse (49)
der Registriermaschine (4) schwingenden Sperrstückes (59) bildet.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schaltachse (49) mittels eines Rohres (60) eine Sperre (59) drehbeweglich gelagert ist, die in Ruhestellung des Auslösemagneten (48) mit einer kreisbogenförmig abgerundeten Nase an der Rolle (62) eines Rollenhebels (63) anliegt, der um eine Achse (64) schwenkbar ist und dessen freies Ende unter der Einwirkung einer Feder (65) steht, wobei an der Sperre (59) selbst eine weitere Feder (61) angreift und die Sperre (59) unter der Wirkung dieser Feder (61) sich mit einer am Rohr (60) drehfest angeordneten Klinke (58) an den abgesetzten »s Nocken (57) des Schiebers (56) abstützt.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (62) des Rollenhebels (63) mit dem freien Ende eines unter der Wirkung einer Zugfeder (67) stehenden dreh- »o beweglichen Hebelarmes (66) in Wirkungsverbindung steht, der seinerseits wieder auf einen elektrischen Schalter (68) einwirkt.
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (68) in as den einen weiteren elektrischen Unterbrecherschalter (111) aufweisenden, der Gewichtswertübernahme des elektronischen Rechners dienenden Stromkreis (42,43) des Mehrfachsteckers (3) eingebaut ist.
9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der vom Antriebsmotor der Registriermaschine (4) angetriebenen Kurvenscheibe (72) die Rolle (73) eines um die Achse (75) schwingenden, zweiarmigen Hebels (74) angreift, wobei am freien Arm des Hebels (74) eine Stange (76) angelenkt ist und außerdem elektrische Schalter (77,78) angeordnet sind, welche in Abhängigkeit von der äußeren Form der Kurvenscheibe (72) den mit einem weiteren Schalter (110) ausgestatteten Stromkreis (45, 46) sowie den Stromkreis (43, 44) des Mehrfachsteckers (3) zu öffnen und zu schließen vermögen.
10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Registriermaschine (4) Wertmagnete (79) an sich bekannter Art angeordnet sind, und zwar derart, daß beim Einschalten des elektrischen Schalters (77) und die dadurch bewirkte Schließung des Stromkreises (45, 46) die in die Wertmagnete (79) vom elektronischen Rechner übernommenen Rechenwerte ein Abfallen der Klinken (81) bewirken, worauf die abgefallenen Klinken (82) von einer Kerbungen aufweisenden Zahnstange (83) abgefühlt werden, für deren Antrieb eine Kupplung (84) vorgesehen ist, die mit einem Zahnsegment (91) in Mitnahmeverbindung steht, welches über Stangen, Zahnsegmente und Zahnräder (Teile 65, 86 bis 89) die Verschiebung der Zahnstange (83) gegen die abgefallenen Klinken (82) bewirkt, wobei die von den Klinken (82) verkörperten Zahlenwerte in die Rechenwerke und durch das Zahnsegment (91) auch in die Druckwerke übertragen werden.
11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnsegmente (91) mit dem Hauptrohrwellensystem (92) und dieses wieder mit dem Druckstockrohrwellensystem (93) in Wirkungsverbindung stehen, wobei durch das Druckstockrohrwellensystem (93) in an sich bekannter Weise die Typenräder (94) eingestellt werden.
12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Stromkreise (45,46 und 42,43) des Mehrfachsteckers (3) eingeschalteten elektrischen Schalter (110,111) im Inneren der Registriermaschine (4) angeordnet sind, und zwar so, daß sie ein zweiarmiger, um die Achse (112) verschwenkbarer Hebel (113) zu unterbrechen vermag, der über eine Stange (114) und ein Gelenk (116) mit dem unter der Wirkung einer Feder stehenden Schieber (115) in Wirkungsverbindung steht, dermaßen, daß beim Niederdrücken der Totalsummentaste (27) die Schalter (110,111) unterbrochen und damit die Registriermaschine von elektronischem Rechner und elektronischer Waage (1) elektrisch getrennt ist, so daß die Totalsumme in bekannter Weise gezogen und der dazugehörige Summenscheck ausgeworfen werden können.
13. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Registriermaschine (4) aus deren Gehäuse (122) herausragende Einstellhebel (120) für die Einstellung des Grundpreises um eine Achse (123) schwenkbar angeordnet und mit Verzahnungen tragenden Einstellsegmenten (121) in Verbindung gebracht sind, welche einerseits über ein Rohrwellensystem (125) und Typenantriebsräder (126) mit den Typenrädern (127) und andererseits über Stangen (130) und weitere Bauelemente (131 bis 133 und 135 bis 140) an sich bekannter Art mit vorderen und hinteren Wählerbügeln (134 und 141) in Wirkungsverbindung gebracht sind, so daß die durch die Einstellhebel (120) eingestellten Zahlenwerte auf elektronischem Wege an den elektronischen Rechner übermittelt werden.
14. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Einstellhebeln (120) in Verbindung gebrachten Einstellsegmente (121) mit einem Klinkengesperre (150 bis 152) im Eingriff stehen, dessen Rasten mit den am Maschinengehäuse (122) angebrachten Skalen (129) übereinstimmen, wobei auf der Schaltachse (49) eine Klinke (153) drehfest aufgebracht ist, welche bei Auslösung des Maschinenganges hinter den Rücken (152) des Klinkengesperres tritt und damit die Einstellung der Hebel (120) verriegelt.
15. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß für die automatische Bedienung derselben nach Stellung (A) der Schalteinrichtung (5) eine einer mit Temperaturregler (14) ausgestatteten Heißsiegelplatte (7) an sich bekannter Art nachgeschaltete Maschinenfreigabeeinrichtung (6) vorgesehen ist, welche in gedrücktem Zustand den an das Leitungsnetz (100) angeschlossenen Stromkreis (47) schließt, den Auslösemagnet (48) unter Strom setzt und damit in weiterer Folge über die Stromkreise (40 bis 43) des Mehrfachsteckers (3) auch den Magnetschalter (69) unter Strom setzt, wodurch der Motorschalter (70) geschlossen und damit der Motor (71) für die Durchführung des Maschinenganges in Betrieb gesetzt wird.
16. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15,
909 517/438
• dadurch gekennzeichnet, daß- mit den Gangarttasten zwei durch ein Rohr miteinander verbundene Typenräder (127) an sich bekannter Art in
' Wirkungsverbindung stehen, welche bei ■ automatischer Auslösung der Auszeichnungsvorrichtung und der ihr entsprechenden .Position. der .Gangartbank neben- dem gewogenen Gewicht die Gewichtseinheit, gegebenenfalls mit einem zusätzlichen Eichzeichen und neben dem Stückpreis die
■ Bezeichnung der. Währungseinheit' zum Abdruck bringen, beim Drücken der Aufrechnungstaste ■(28), somit bei Handbedienung der Auszeichnungsvorrichtung jedoch lediglich die Währungseinheit und beim Drücken der Totalsummentaste (27) statt dessen deji Buchstaben »T« neben den Stückpreis drucken, die Gewichtsangabe oder die Stückzahl jedoch frei vöh;- jeder Zusatzbezeichüung lassen. .:■-- r'--> ,-'' -'■■-"·■_
i.'.Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
'■"Λ ■
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3017315A1 (de) * 1979-05-07 1980-11-27 Sharp Kk Kombination aus einer elektronischen registrierkasse und einer elektronischen waage

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BE552790A (de) *
CH327347A (de) * 1951-12-24 1958-01-31 Christmann Lewen Mathilde Mit einer Schreibmaschine kombinierte Rechenmaschine
US2985362A (en) * 1959-07-09 1961-05-23 Ncr Co Checking device for record controlled recording apparatus

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