Elektrisches Bügeleisen. Vorliegende Erfindung betrifft, ein elek trisches Bügeleisen mit einem regulierbaren Thermostaten zum Einstellen der Tempera tur der Sohlenplatte und mit einer Dampf kammer, die ein einstellbares Wassereinlass- ventil aufweist.
Dieses Bügeleisen zeichnet sich erfin dungsgemäss dadurch aus, dass eine auf einer Thermostatregulierstange angeordnete Nocken scheibe eine allmählich ansteigende Steuer- fläche aufweist, mit. der ein an einer Ventil stange des Wassereinlassventils vorhandener Antriebsarm zusammenwirkt, um dadurch das Ventil in einem durch das Ansteigen der ge nannten Steuerfläche entsprechenden Ausmass zu öffnen, und dass ein Organ vorhanden ist.
das den Antriebsarm in einer in Bezug auf die Ventilstange eingestellten Lage sichert, dass ferner der Thermostat, die Nockenscheibe und das Wassereinlassventil entfernt und wieder eingesetzt werden können, ohne die Tem peratureinstellung des Thermostaten und die Einstellung des Antriebsarmes zu beeinträch tigen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht mit. teilweisem senkrechtem Schnitt durch ein mit der Regu liereinrichtung versehenes Bügeleisen; Fig. 2 ist eine auseinandergezogene per spektivische Ansicht der Hauptteile der Re guliereinrichtung; Fig. 3 zeigt eine Draufsicht eines Teil stückes des in Fig. 1 dargestellten Bügel eisens mit weggenommenem Handgriff und entfernter Reguliereinrichtung;
Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab den mittleren Teil der Fig. 1; Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der Dampf zufuhrregulierung des Bügeleisens mit den Organen in der Stellung bei Benützung als Dampfbügeleisen und Fig. 6 eine gleiche Draufsicht wie Fig. a mit den Organen in der Stellung bei Benüt zung als Trockenbügeleisen;
Fig. 7 zeigt in grösserem Massstab einen Teil des Schnittes nach der Linie VII-VII in Fig. 1 und Fig. 8 in grösserem Massstab einen senkrech ten Schnitt durch eine Variante der unten in Fig. 2 dargestellten Nockenscheibe.
Die Fig. 1 bis 7 der Zeichnung zeigen ein elektrisches Bügeleisen 10 mit einer Sohlen platte 12, einem Flüssigkeitsbehälter 14, einem diesen letzteren umgebenden Mantel 18 und einem Handgriff 16. Der Behälter 1.4 ist an der Sohlenplatte befestigt, während der Hand griff 16 am Behälter 14 befestigt ist, es ge gebenenfalls aber auch direkt an der Sohlen platte 12 sein könnte, wodurch der Mantel 18 in seiner Lage zwischen Sohlenplatte 12 und Handgriff 16 gehalten würde. Zur Füllung des Behälters 14 mit Flüssigkeit dient ein nicht dargestelltes Rohr, dessen oberer Ein- lauf durch Aufwärtsschieben eines Verschlus ses 20 auf dem Handgriff 16 zugänglich wird.
Die Sohlenplatte 12 wird in üblicher Weise mittels eines Heizelementes 22 beheizt, wel chem der Strom durch nicht dargestellte elek trische Leiter zugeführt wird. Die Strom zufuhr zum Heizelement wird durch einen Thermostaten gesteuert, dessen Kontakt in einer Vertiefung 24 der Sohlenplatte 12 ein gelassen ist.
Sämtliche Bestandteile des Thermostaten sind miteinander zu einem Ganzen vereinigt; der Thermostat kann in die Sohlenplatte des Bügeleisens als Ganzes eingesetzt oder her ausgenommen werden, ohne irgendeinen seiner Teile abzunehmen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, hat der Thermostat einen beweg lichen, federnden Schaltarm 26 mit einem Kontakt 28, ein Bimetallelement 30 und einen reit ihm vernieteten Regulierhebel 32. Der Schaltarm 26 und ein das Bimetallelement 30 und den Regulierhebel 32 tragendes, federn des Organ 35 sind mittels eines Nietes 34 zusammengehalten.
Der Niet sitzt. in einer Tragplatte 36, welche ausserdem eine Btichse 38 und einen festen Kontakt 40 trägt.
Der Thermostat wird durch eine Einstell stange 42 betätigt, die in die Büchse 38 ein geschraubt ist und welche einen elektrisch isolierenden Stift 44 trägt, welcher auf den Hebel 32 einwirkt, um die Vorspannung oder sogar die Stellung des Bimetallelementes 30 in bezug auf den Schaltarm 26 zu ändern. Der so zusammengebaute Thermostat kann vor seiner Befestigung an der Sohlenplatte des Bügeleisens geeicht werden.
Die Stange 42 geht durch eine Hülse 46 hindurch, welche sich als durchgehender Kanal durch den Behälter 14 hindurchzieht. Das obere und das untere Ende der Hülse 46 gehen durch Öffnungen in der obern und der untern Wandung des Behälters hindurch und sind in diesen Öffnungen flüssigkeitsdicht eingelötet. Gewünschtenfalls kann die Hülse 46, wie dargestellt, mit \#,Tülsten 48 versehen sein, welche an der obern und untern Wan dung des Behälters anliegen, so dass die Hülse als Distanzbolzen wirkt, uni die obere und untere Wand des Behälters im Abstand voneinander zu halten und den Behälter zu versteifen.
Die Sohlenplatte 12 ist ausserdem mit einer Dampferzeugungskammer 50 versehen. welche aus dem Behälter 14 in Dampf zu verwandelnde Flüssigkeit. erhält. Der in der Kammer 50 erzeugte Dampf strömt durch nichtdargestellte Kanäle zu Bohrungen 52, durch welche er auf das zu bügelnde Gewebe ausströmt. Der obere Teil der Kammer 5l1 ist durch eine Platte 54 abgeschlossen, welche eine Öffnung aufweist, durch welche eine Büchse 56 eingeführt ist.
Die Büchse 56 stützt sich mit einem Flansch 58 auf die Platte 54. Gewünschtenfalls kann zur Er zielung eines dichten Abschlusses zwischen dem Flansch 58 und der Platte 54, wie ge zeigt, eine Dichtung 59 eingelegt werden. Die Büchse 56 hat eine Bohrung 60, welche in eine Ventilöffnung 62 ausmündet. Das obere Ende der Büchse 56 ist in das untere Ende einer durch den Behälter 14 hindurchgehen den, einen Kanal bildenden Hülse 64 einge schraubt. Das obere und das untere Ende der Hülse 64 gehen durch Öffnungen oben und unten im Behälter und sind flüssigkeitsdicht in die Ränder dieser Öffnungen eingesetzt, von denen die untere zur Durchführung von Wasser vom Behälter 14 in die Kammer 50 dient.
Am obern und untern Ende weist die Hülse 64 Schultern 66 auf, so dass die Hülse als Distanzbolzen für die Wände des Behäl ters 14 wirkt.
Aus dem Behälter 14 strömt die Flüssig keit zur Dampfkammer 50, und zwar durch Öffnungen 68 in der Hülse 64 nahe dem Bo den des Behälters, durch die Bohrung 60 der Büchse 56 und durch die Öffnung 62.
Die Öffnung 62 wird durch einen Ventil kegel 70 gesteuert, welcher an einer Ventil- stange 72 sitzt, welche durch die Hülse 6.1 hindurchgeht und in die Büchse 56 hinein ragt. Das untere Ende der Ventilstange 72 ist ein dünnerer Fortsatz 71, welcher sich zu sammen mit-, dem Ventil 70 in der Öffnung 62 bewegt, um etwa niedergeschlagenes Salz oder sonstige Verunreinigungen aus der Off- nung 62 herauszutreiben. Am obern Teil hat die Ventilstange 7<B>2</B> einen Bund 74, wel cher im obern Teil einer Bohrung 76 der Hülse 64 ruht. Das untere Ende der Boh rung 76 ist konisch und bildet einen Kegel sitz für eine Dichtung 78.
Eine zwischen den Bund 74 und eine Federscheibe 82 ein gelegte Feder 80 drückt die Dichtung 78 auf ihren Sitz, um ein Herausrinnen der Flüssigkeit aus dem Behälter längs der Ventil- stange nach oben zu verhüten.
Wie aus Fig. 1, 3 und 7 ersichtlich, be sitzt der Mantel 18 einen nach unten sich wenig öffnenden Seitenteil 84, dessen Unter kante auf einem Rand der Sohlenplatte 12 aufruht, einen horizontalen Sims 86 als Stütze für den Handgriff 16 und eine obere, horizon tale Verbindungsbrücke 88, -elche quer zur Längsachse des Bügeleisens liegt und einen seitlichen Lappen 90 aufweist. Zwecks Ver ringerung des Gewichtes und Materialerspar nis ist der übrige Oberteil des Mantels 18 weggeschnitten.
Die Verbindungsbrücke 83 bzw. der Lappen 90 sind mit Öffnungen 92 bzw. 94 versehen, durch welche die Regulier stange 42 des Thermostaten bz -. die Ventil stange 72 hindurchgeht.
Die Thermostatregulierstange 42 hat Längsnuten, und eine entsprechend genutete Nockenscheibe 96 ist so auf die Stange 7 2 aufgesetzt, dass sie sich mit der Stange dreht, aber sich senkrecht darauf, das heisst längs derselben, verschieben kann. Die Nocken scheibe 96 hat eine Nabe 98 mit einem ab gesetzten obern Ende, welches. eine Schulter 100 bildet. Zwischen der Nockenscheibe und dem Oberteil des Behälters 1.4 ist eine Druckunterlagescheibe 102 eingesetzt.
Zur Aufnahme der Scheibe 102, des Nockens 96 sowie eines Teils eines Armes 108 hat der Behälter eine obere Vertiefung 104, um den Handgriff nicht in grossem Abstand vom Oberteil des Mantels 18 aufsetzen zu müssen. Die Ventilstange 72 ist in eine Öffnung 106 eines Antriebsarmes 108 eingeschraubt, und dieser Arm ist auf der Stange mittels einer Mutter 110 festgehalten. Eine zwischen dem Lappen 90 und dem Arm 1.08 einge setzte Feder 112 ist bestrebt, die Ventilstange abwärts oder in einer solchen Richtung zu drücken, dass sie die Öffnung 62 verschliesst.
Der Arm 108 ist mit einem abwärts gerich teten Vorsprung 114 versehen, welcher in einer Stellung des Armes auf einer progressiv ansteigenden Steuerfläche 115a eines Nockens <B>115</B> der Scheibe 96 auflaufen kann, so dass die Ventilstange 72 und der Ventilkegel 70 in Abhängigkeit von der Nockenscheiben- stellung angehoben oder gesenkt. werden. Der Nocken 115 bildet gegen den senkrechten Umfang der Scheibe 96 eine geneigte Fläche 11.6 und lässt die Scheibe bei 117 frei.
Auf die geneigte Fläche 116 und die ebene Partie 117 wird im nachstehenden noch zurück gekommen. Der Arm 108 ist ausserdem mit einem aufwärts gerichteten Fortsatz 118 versehen; welcher in das gegabelte Ende<B>1220</B> eines Be tätigungshebels 122 eingreift. Der Hebel 122 hat einen Hauptteil 1.24 und einen Endteil 1.26 zur Aufnahme eines Handknopfes 128. Der Hauptteil des Hebels hat eine Öffnung 130, durch welche das obere, abgesetzte Ende der Nockenscheibennabe 98 hindurchgeht, so dass der Hebel 122 drehbar auf der Schulter <B>100</B> dieser Nockenscheibe aufliegt. Der Teil 126 ragt durch einen gebogenen Schlitz 132 in der Bodenplatte 134 des Handgriffes 16 hindurch.
Der Hebel 122 und die Nockenscheibe 96 werden nach abwärts gegen die Druckunter lagscheibe 102 gedrückt durch eine Flach feder 140 mit einer Öffnung 142, durch #,.eelebe das obere Ende der Thermostatstange 42 hindurchgeht. Die Flachfeder 140 ist mit --esetzten, abgebogenen Enden 144 ver <B>,</B> -ibn <B>C</B> sehen, welche in 'Öffnungen 146 des Mantel teils 88 eingreifen. Das obere Ende der Thermostatstange geht durch eine Öffnung 148 in der Grundplatte 134 des Handgriffes und trägt einen Antriebsknopf 150.
Der Be hälter 14 ist aus einem obern, haubenförmigen Teil 152 und einem ebenen Abschlussboden 154 zusammengesetzt. Zusammenbau. Der obere und der untere Teil 152, 154 des Behälters und die Hülsen 46 und 64 sowie der nicht gezeigte Einfüllstutzen werden, wie dargestellt, zusammengebaut und flüssigkeits dicht miteinander verlötet. Die Büchse 56 wird dann auf das untere Ende der Hülse 64 aufgeschraubt, und die Dichtung 78, die Federscheibe 82, die Feder 80 und der Bund 74 werden auf die Ventilstange 72 aufgesetzt.
Dann wird der Arm 108 auf die Ventilstange aufgeschraubt.
Der vorher geeichte Thermostat, dessen Regulierstange so weit eingeschraubt wird, dass sich die Kontakte 28, 40 gerade noch be rühren, wird in die Sohlenplatte eingesetzt, und der Behälter wird auf die Sohlenplaee gesenkt, so dass die Thermostatregulierstange nach oben durch die Hülse 46 hindurchgeht. In dieser Lage ruht der Flansch 58 der Büchse 56 auf der Dichtung 59 und der Ver- schlussplatte 54 der Dampfkammer 50, wie in Fig. 4 dargestellt.
Nachdem der Behälter auf diese Weise mit der Sohlenplatte zusammengebaut ist, werden die Scheibe 102 und die Nocken scheibe 96 über das obere Ende der Thermo- statregulierstauge 42 geschoben, und zwar wird die Nockenscheibe 96 so auf der Thermo- statregulierstange angebracht, dass die Mitte der ebenen,
niedrigen Partie 117 der Scheibe später mit dem abwärts gebogenen Fortsatz 114 des Armes 108 übereinstimmt. Um den Zusammenbau zu erleichtern und ein richtiges Einstellen der Lage des Nockens zu gewähr leisten, können die Nockenscheibe und die Thermostatregulierstange in passender Weise mit Markenversehen sein. Nunwird die Ventil stange in die Hülse 64 so eingesetzt, dass ihr unteres Ende in die Büchse 56 hineinragt, und der Arm 108 wird,
wie in. Fig. 5 dar gestellt, in die Stellung für Dampferzeugun geschwenkt.
Der Arm 108 wird nun in bezug auf die Ventilstange 72 vertikal eingestellt, bis der Fortsatz 114 einen vorbestimmten Abstand von der niedrigen Partie 117 der Nocken scheibe besitzt, nachdem das untere Ende 70 der Ventilstange weit genug herabbewegt worden ist, um die Öffnung 62 vollständig zu schliessen. Dank dieser Anordnung kann die Nockenecheibe in jeder Richtung um eine Strecke bewegt werden, welche mindestens der Hälfte der niedrigen Partie 117 entspricht. ohne die Stellung des Armes 108 und des Ventils 70 zu beeinflussen.
Die Scheibe 95 kann dabei in eine Ausschaltstellung bewegt werden., in welcher sich die Stange 42 in ihrer untersten Stellung befindet und das Heiz- element des Bügeleisens keinen Strom erhält, das heisst die Kontakte 28, 40 voneinander abgehoben sind, und in eine Einschaltstellung, in welcher das Heizelement Strom erhält, während die Öffnung 62 geschlossen bleibt.
Wenn das Heizelement gespeist wird, wäh rend der Fortsatz 114 im Bereich der niedri gen Partie 117 ist, wird das Bügeleisen zu folge schwachen Kontaktdruckes zwischen 28 tmd 40 auf einer verhältnismässig niedrigen Temperatur gehalten, bei welcher kein Wasser in die Dampferzeugungskammer einströmen soll.
Die Anordnung ist somit derart, dass die Zufuhr von Wasser zur Dampferzeugungs- kammer vollständig unterbrochen ist, solange das Heizelement keinen Strom erhält oder solange das Bügeleisen auf einer vorbestimm ten, niedrigen Temperatur gehalten wird.
Der Nocken 115 ist derart geformt, dass in der in Fig. 5 dargestellten Stellung des Armes 108 die Temperatur und Dampfent wicklung des Bügeleisens für das Bügeln einer gewissen Art Gewebe, wie z. B. Wolle, geeignet ist.
Durch das Zusammenwirken des Fortsatzes 114 mit der Fläche 115a des Nok- kens 115 wird das Ventil geöffnet und das Wasser in die Dampferzeugungskammer in einer solchen Menge einströmen, dass die Verdampfung dieses Wassers durch die Tem peratur, auf welcher das Bügeleisen durch die Einstellung des Bimetalles 30 gehalten wird, gesichert ist. Die Verriegelungshülse 110 wird dann auf das obere Ende der Ventil stange bis zum Anschlag am Arm 108 auf geschraubt, um den letzteren in der einge stellten Lage festzuhalten.
Die Nockenfläche 1.15a ist somit derart ausgebildet, dass bei der beschriebenen Einstellung des Armes<B>108</B> durch die Drehung der Nockenscheibe in d->r einen oder der andern Richtung die Ventil stange auf oder ab bewegt wird, um den Durchfluss des Wassers durch die Öffnung 62 entsprechend dem Ansteigen oder Sinken der Temperatur des Bügeleisens zu erhöhen oder zu verringern. Wenn z.
B. der Nocken<B>115</B> (vermittels des Knopfes 150 und einer darauf befindlichen Skala) in die mit Leinen be zeichnete Stellung gedreht wird, erhöht sich die Temperatur des Eisens, der Fortsatz 1.1-1 des Armes 118 läuft auf eine höhere Partie der Fläche 115a des Nockens 115 auf, und dementsprechend wird der Wasserdurchfluss durch die Öffnung 62 erhöht. Wenn der Nocken in die mit < < Kunstseide>> bezeichnet,- Stellung gedreht. wird.
wird die Temperatur des Bügeleisens verringert, der Fortsatz 114 wird auf eine niedrigere Partie des Nockens auflaufen und der Durchfluss des Wassers durch die Öffnung 62 dementsprechend ver ringert.
Nachdem die Nockenscheibe 96 und der Arm 108 eingebaut und eingestellt worden sind, wird der Antriebshebel 122 auf die Thermostateinstellstange 42 geschoben, wobei das obere Ende der Stange frei durch die Öffnung 130 liera.usragt und der Hauptteil 124 des Hebels 122 auf der Schulter 1.00 der Nockennabe 98 aufliegt. Der Hebel 122 wird so eingestellt, dass das gegabelte Ende 120 desselben den aufwärts abgebogenen Fortsatz 118 des Armes 108 erfasst.
Der schwenkbar gelagerte Hebel 122 kann auf diese Weise um die Achse der Thermostat einstellstange gedreht werden und bewirkt die Bewegung des Armes 108, um dessen Fort- eatz 114 mit der Fläche 115a des Nockens 115 in oder ausser Eingriff zu bringen. Ge- wünschtenfalls kann eine Feder oder eine andere Stellvorrichtung benützt werden, um den Hebel 122 gegen eine seiner Stellungen zu verschieben und in dieser festzuhalten.
Zur Fertigstellung des Zusammenbaues wird die Feder 112 über die Verriegelungs- hülse 110 geschoben, und .die Flachfeder 14 l wird auf den Hauptteil 124 des Antriebs- hebels 122 aufgesetzt, wobei die Thermostat einstellstange durch die Öffnung 142 in der Flachfeder 140 hindurchgeht.
Dann wird der Mantel 18 über den zusammengesetzten Be hälter und die Sohlenplatte gestülpt, wobei die obern Enden der Ventilstange 72 und der Thermostateinstellstange 42 durch die Off nungen 94 bzw. 92 hindurchgehen, die Enden der Feder 140 in die Öffnungen 146 der Verbindungsbrücke 88 des Deckels eingreifen und die Feder 112 zwischen dem Körper des Armes 108 und dem Lappen 90 des Deckels eingesetzt ist. In dieser Lage drückt die Feder 112 die Ventilstange und die Fedr 1.40 die Nockenscheibe 96 und damit den An trittshebel 122 abwärts. Schliesslich werden der Handgriff 16 und die Knöpfe 128 und 150 montiert.
<I>Wirkungsweise.</I> Wenn man das Biegeleisen als Trocken eisen benützen will, wird der Hebel 1222 in die Stellung trocken bewegt (Feg. 6), in welcher der innerste Teil des Fortsatzes 114 des Armes 108 über dem äussersten Rand der Fläche 116 bzw.<B>117</B> läuft, wodurch die Fe der 1.12 die Ventilstange 70 abwärts bewegen kann, bis der Ventilkegel die Öffnung 62 voll ständig abschliesst. Der Thermostat kann nun mittels Drehung des Knopfes 150 aus der Ausschaltstellung in die Einschaltstellung bewegt und so eingestellt werden, dass das Glätteisen auf der gewünschten Temperatur gehalten wird. Bei dieser Einstellung wird der Dampferzeugungskammer kein Wasser zugeführt, wie auch die Einstellung des Thermostaten sei.
Wenn das Eisen bei in der Einschaltstel lung befindlichem Thermostaten genügend waren ist und das Bügeleisen Dampf abgeben soll, wird der Hebel 122 in die mit Dampf;> bezeichnete Stellung gedreht (Feg. 5), in wel- eher der Fortsatz 114 des Armes 108 auf die Fläche 115a des Nockens 115 aufzusitzen kommt, so dass die Ventilstange 70 angehoben und die Öffnung 62 um ein Mass geöffnet wird, welches von der Höhe des Nockenteils abhängt, auf welchem sich der Fortsatz 114 gerade befindet.
Wenn die Thermostatein- stellstange in einer Richtung gedreht wird., um die Temperatur zu erhöhen, auf welcher man das Bügeleisen zu halten wünscht, gerät ein höherer Teil der Nockenfläche 115a unter den Fortsatz 114, so dass .die Öffnung des Durchlasses bei 62 und damit die Abgabe von Wasser an die Dampferzeugungskammer vergrössert wird. Wenn die Thermostatein- stellstange in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, ergibt sich die entgegengesetzte Wirkung.
Die Ausbildung des Nockens 115 und die Einstellung des Wasserventils sind, wie bereits unter dem Abschnitt ,Zusammen bau angedeutet, derart, dass, wenn der Nok- ken so eingestellt. wird, dass das Bügeleisen auf einer niedrigen Temperatur gehalten wird, bei welcher das Wasser nicht leicht in Dampf verwandelt wird, die Ventilstange 70 die Öffnung 62 selbst dann schliesst, wenn der Fortsatz 114 noch auf einer niedrigen Partie der Nockenfläche 115a steht.
Ebenso kann, wie bereits erwähnt, wenn die Stelle 117 unter dem Fortsatz 114 steht, der Thermostat in seiner Ausschaltstellung stehen, bei welcher das Heizelement keinen Strom erhält, oder in einer Stellung, in welcher das Heizelement zwar Strom erhält, aber das Bügeleisen auf einer noch niedrigeren Temperatur gehalten wird. Die Dampfzufuhr kann während des Ge brauches entweder gänzlich abgeschlossen oder aufgedreht oder dazwischen eingestellt sein, indem man einfach den Hebel 122 von einer zur andern Stellung dreht, ohne die Einstellung des Thermostaten zu ändern. In beiden Stellungen des Armes 108 bleibt das gegabelte Ende 120 des Antriebshebels 12l in Eingriff mit dem aufwärtsgekehrten Fort satz 118 des Armes 108.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich ausser dem, dass die Knöpfe 128, 150, der Handgriff 16, der Mantel 18 und der Behälter 14 zu sammen mit .dem Ventil und der Nacken scheibe in der genannten Reihenfolge vonein ander bzw. von der Sohlenplatte 12 abgenom men werden können, ohne die Eichung des Wasserventils oder des Thermostaten zu be- einflussen. Es kann dann z. B die Stange 72 nach Entfernen des Hebels 122 vollständig aus der Hülse 64 herausgezogen und wieder in dieselbe eigesetzt werden, ohne die Eichung oder Einstellung .des Ventils zu beeinflussen, solange die Einstellung des Armes 108 und der Verriegelungshülse 110 zur Ventilstange g 2 die gleiche bleibt.
Auch kann durch An zeichnen der eingestellten Lage der Büchse 56 diese abgenommen, gereinigt und wieder in der angezeichneten Zage eingesetzt werden, ohne die Einstellung des Ventils zu beein trächtigen. Ausserdem können dann die Feder 140, die Nockenscheibe 96 und die LTnterlag- scheibe 102 vom Behälter 14 abgenommen und kann danach der Thermostat als Ganzes von der Sohlenplatte abgehoben werden, und alle genannten Teile können wieder zusammen gesetzt werden, ohne die Eichung des Thermostaten -zu beeinflussen, wobei natür lich dafür Sorge getragen werden muss,
dass Staubpartikel weder unter die Scheibe 96 noch unter die L nterlagscheibe 102 geraten.
In Fig. 8 ist als Variante eine Nacken scheibe 96a dargestellt, welche gegen die Nok- kenscheibe 96 der in Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsform ausgewechselt werden kann.
Die Scheibe 96a ist im wesentlichen gleich ausgebildet wie die Scheibe 96, ausser dass sie zwischen der Schrägfläche 116 und der all mählich ansteigenden Fläche 115a des Nok- kens 115 eine erhabene Partie 156 aufweist. Die Erhöhung 156 ist kreisbogenförmig und besitzt von der Fläche 117 aus gemessen eine konstante Höhe. Die Erhöhung 156 ist vor zugsweise so hoch oder etwas höher als der höchste Punkt der Nackenfläche 15a.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, liegt die Er höhung 156 in der Bewegungsbahn des Fort satzes 114 des Armes 108, so dass sich der Fortsatz 114, wenn er radial auf die Nacken fläche 115a aufläuft oder von derselben ab läuft, sieh über die obere Fläche der Er höhung 156 bewegen muss. Durch das augen blickliche Zusammenwirken des Fortsatzes 114 mit der Erhöhung 156 wird die Ventil stange 72 zu einer maximalen Ventilöffnungs- Stellung angehoben, wodurch ein augenblick licher und plötzlich erhöhter Was,serdurch- fluss durch die Öffnung 62 unabhängig von der Einstellung der Scheibe 96 bewirkt wird.
Es ist klar, dass der Fortsatz 114 nach dem Verlassen der Erhöhung 156 auf die angren zende Partie der Nockenfläche <I>l I</I> 5a auflaufen kann, so dass dann die t>ffnung des Durch lasses 62 wieder der Einstellung der Nok- kenseheibe entsprechend geregelt wird, wie in Verbindung mit der Scheibe 96 erklärt.
Die augenblickliche und plötzliche Er höhung des Wasserdurchflusses durch d"" Öffnung 62 dient zum Durchspülen der Öff nung, um auf diese Weise lose Salzpartikel oder andere Fremdkörper fortzuschwemmen, welche sich in der Öffnung festgesetzt haben, und welche nicht durch denjenigen langsamen Wasserabfluss durch die Öffnung entfernt würden, welcher sich ergibt, wenn die Öff nung allmählich bis zu dem Umfang geöffnet wird, welcher durch die Partie der Nocken scheibenfläche, auf welcher der Fortsatz 114 gerade läuft, bei irgendeiner gegebenen Ein stellung bewirkt wird.
Dies gilt besonders dann, wenn diese Scheibe so eingestellt ist, dass sie das Bügeleisen auf einer verhältnis mässig geringen -Temperatur hält und die Öffnung verhältnismässig wenig geöffnet ist.
Die Wassermenge, welche während des Lau fes des Fortsatzes 11,4 über die Erhöhung<B>158</B> besonders bei Einstellung des Thermostaten für niedere Temperatur hindurchfliesst, wird die für die Bügeleisentemperatur erforder liche Wassermenge übersteigen; da aber der erhöhte Wasserzufluss meist nur vorüber gehend ist, ist die auf diese W eise abgegebene überschüssige Wassermenge trotzdem zu ge ring, um eine richtige Wirkungsweise des Bügeleisens zu beeinträchtigen.