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DE1155085B - Dampfbuegeleisen - Google Patents

Dampfbuegeleisen

Info

Publication number
DE1155085B
DE1155085B DEP17154A DEP0017154A DE1155085B DE 1155085 B DE1155085 B DE 1155085B DE P17154 A DEP17154 A DE P17154A DE P0017154 A DEP0017154 A DE P0017154A DE 1155085 B DE1155085 B DE 1155085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soleplate
steam
water
evaporation
iron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP17154A
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Elliott Clapp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Proctor Manufacturing Corp
Original Assignee
Proctor Manufacturing Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Proctor Manufacturing Corp filed Critical Proctor Manufacturing Corp
Publication of DE1155085B publication Critical patent/DE1155085B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/10Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed
    • D06F75/14Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed the steam being produced from water in a reservoir carried by the iron
    • D06F75/18Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed the steam being produced from water in a reservoir carried by the iron the water being fed slowly, e.g. drop by drop, from the reservoir to a steam generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

  • Dampfbügeleisen Die Erfindung bezieht sich auf ein Dampfbügeleisen mit einer Sohlenplatte und mit einem Eintropfverdampfer.
  • Bei derartigen Bügeleisen ist es bekanntlich allgemein üblich, in der inneren Oberfläche der Sohlenplatte Verdampfungskanäle anzuordnen, die von einer Wassereintropfstelle ausgehen und dabei so verlegt sind, daß sie den größten Teil der Sohlenplatte einnehmen. Auch kann es nicht mehr als etwas besonders Neues gelten, die Verdampfungskanäle nach oben hin mit einem Abschlußdeckel zu versehen, was aus herstellungstechnischen Gründen (Anwendung allgemein üblich gewordener kernloser Gußverfahren) mehr oder weniger zwangläufig wurde. In der Regel handelt es sich dabei zumeist nur um einen in der Mitte der Sohlenplatte verlaufenden einzigen Kanal, von dem seitwärts mehrere Abzweigungen ausgingen. Zur kritischen Beurteilung des Erfindungsgegenstandes war aber auch das Bekanntsein von Dampfbügeleisen zu berücksichtigen, bei denen der Thermostatschalter im vorderen Bügeleisenhandgriff untergebracht ist.
  • Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, ganz bewußt die bei Dampfbügeleisen bekanntgewordenen Maßnahmen miteinander zu kombinieren. Und zwar sollen die größtmögliche Verdampfungskanalfiäche, die einer Bügeleisensohle zur Verfügung steht, und ihre Abdeckung mit einer Blechplatte, die Unterbringung des Thermostatschalters mit seinen Schaltelementen im vorderen Bügeleisengriffuß sowie schließlich die geeignete Anbringung der Schalterkontaktfedern an der Bügeleisensohle in eine unmittelbare Funktionsbeziehung miteinander gebrachtwerden. Auf diese erfindungsgemäße Weise 1'äßt sich nun erreichen, daß eine wesentlich größere Wassermenge als bei den bekannten Bügeleisen in Dampf umgewandelt werden kann, was sich letzten Endes in einer Steigerung des Wirkungsgrades auswirken muß, da mit einer Verlängerung des Kanalweges und maximaler Kanalbreite das zu verdampfende Wasser mit geringer Geschwindigkeit strömen kann _ und infolge gleichmäßiger Erwärmung alles Wasser zur Verdampfung gelangt. Aber auch rein konstruktiv ist die Erfindung dem Bekannten gegenüber überlegen, da die aufrecht stehende Anordnung des thermostatischen Schalters die Handlichkeit des Bügeleisens in keiner Weise nachteilig beeinflußt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der folgenden, ins einzelne gehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es stellt dar Fig.1 eine Seitenansicht des Dampfbügeleisens, teilweise geschnitten, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1, wobei der obere Teil des Handgriffes in Vorderansicht und der untere Teil des Bügeleisens im Querschnitt dargestellt ist, Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1, Fig.4 einen Teilquerschnitt durch das Eintropf-. ventil längs der Bedienungsstange desselben, Fig. 5 eine Aufsicht auf die Bügeleisensohle und auf die Verdampferkammer, wobei ungefähr die Hälfte des Deckels der Verdampferkammer weggebrochen ist, Fig. 6 eine Bodenansicht der Sohlenplatte, Fig.7 einen Längsschnitt durch die Sohlenplatte und durch die Verdampferkammer längs der Linie 7-7 in Fig. 5, Fig. 8 einen Querschnitt durch die Sohlenplatte und durch die Verdampferkammer längs der Linie 8-8 in Fig. 5, Fig.9 eine perspektivische Ansicht des Wasserbehälters und seines Fülltrichters, wobei ein Teil des Behälters fortgebrochen ist, um die die Pendelbewegungen des Wassers verhütende Stauwand zu zeigen, Fig. 9 a eine perspektivische Ansicht der in Verbindung mit dem Wasserbehälter verwendeten Feder, Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Vorderteiles des Wasserbehälters mit dessen Bodenteil, Fig. 11 eine perspektivische Ansicht der Sohlenplatte, Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des Deckels der Verdampferkammer, wobei ein Teil fortgebrochen ist, Fig. 13 einen Teilquerschnitt ähnlich dem unteren Teil der Fig. 2, welche eine Abwandlung derselben zeigt.
  • Nach den Fig. 1 und 2 besteht das dargestellte Dampfbügeleisen aus einer Sohlenplatte 10 mit einem darin eingebetteten Heizelement 11, aus einer Verdampferkammer 12, aus einem oberhalb der Verdampferkammer gelegenen Wasserbehälter 13, ferner aus einem oberhalb der Sohlenplatte 10 angeordneten Thermostatschalter 14, aus einer Haube 15, die zur Abdeckung der unmittelbar über der Sohlenplatte 10 liegenden Teile und aus einem Handgriff 16, der eine Vorderstütze 17 aufweist, die zur Aufnahme des oberen Teiles des Thermostatschalters 14 hohl ausgebildet ist und weiterhin zur Aufnahme des Fülltrichters 18 des Wasserbehälters 13 und der Betätigungsvorrichtung des Eintropfventils 19 dient, welches den Zufluß von dem Wasserbehälter 13 zur Verdampferkammer 12 regelt.
  • Der Thermostatschalter umfaßt einen Schalter 20, der mittels eines aus der Stirnseite der Vorderstütze hervorragenden Knopfes 21 einstellbar ist, und eine wärmeempfindliche Feder 22, die den Schalter 20, auf die Temperatur des Teiles der Sohlenplatte 10 ansprechend, auf dem der Thermostatschalter angeordnet ist, betätigt. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, erstreckt sich das Heizelement 11 längs der Seitenteile der Sohlenplatte 10 und entspricht im allgemeinen deren Umriß. Der Thermostatschalter 14 bzw. 20 ist in Reihe mit dem Heizelement 11 mittels der Verbindungsleiter 23 und 24 geschaltet, die sich oberhalb der Seitenteile der Sohlenplatte 10 erstrecken und von Isolierträgern. 25 und 26 unterstützt werden. Der Verbindungsleiter 23 verbindet einen Anschluß des thermostatischen Schalters 20 mit einer Klemme 27 des Heizelementes 11. Der Verbindungsleiter 24 verbindet den anderen Anschluß des thermostatischen Schalters 20 mit einer Hauptanschlußklemme 28 des Bügeleisens. Die andere Hauptanschlußklemme 29 ist durch einen Verbindungsleiter 30 mit der anderen Klemme 31 des Heizelementes 11 verbunden.
  • Es muß bemerkt werden, daß die wärmeempfindliche Feder 22 die Sohlenplatte 10 an einem Punkt berührt, der im Bereich zwischen dem Heizelement und dem Punkt liegt, an dem Wasser auf die Sohlenplatte tropft. Die wärmeempfindliche Feder 22 spricht daher schnell auf Temperaturänderungen der Sohlenplatte 10 sowohl beim Dampfbügeln als auch beim Trockenbügeln an.
  • Entsprechend den Fig. 5, 7, 8, 11 und 12 hat die Verdampferkammer 12 eine annähernd ovale Form, die den größten Teil der Sohlenplattenfläche innerhalb der Umgrenzung des Heizelementes 11 einnimmt. Die Verdampferkammer 12 wird durch eine Wand 32 begrenzt, die einen Teil der Sohlenplatte bildet und mit einer nach oben gerichteten Rille 33 versehen ist. Ein z. B. aus rostfreiem Stahl hergestellter Deckel 34 mit geringer Wärmeleitfähigkeit ist auf die die Kammer begrenzende Wand 32 mit einer U-förmigen Ringrille 35 aufgesetzt, die in die Rille 33 hineinpaßt. Da der Deckel 34 aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, hat er korrosionsbeständige Eigenschaften, und seine niedrige Wärmeleitfähigkeit verhindert den Wärmeübergang zu dem Wasserbehälter 13, der über der Verdampferkammer 12 liegt. Dadurch wird die Kochgefahr des Wassers in dem Behälter 13 verringert, wenn das Eintropfventil 19 geschlossen und das Heizelement 11 eingeschaltet ist. Beim Zusammenbau wird die U-förmige Ringrille 35 in die Rille 33 eingesprengt, wobei eine auftreibende Wirkung auf die Wände der Rille 33 in der verhältnismäßig weichen Aluminiumsohlenplatte durch das verhältnismäßig harte Material der Ringrille 35, ausgeübt wird. Die Abmessungen der Rille 33 und der Ringrille 35 sind so gewählt, daß sich eine Spannung im Deckel 34 mit einem daraus folgenden leichten Ausbauchen des mittleren Teiles desselben beim Zusammenbau ergibt. Wenn die Sohlenplatte 10 erwärmt wird, vergrößert das sich schneller ausweitende Aluminium die Größe der ovalen Fläche, wodurch das Ausbauchen des Deckels 34 beseitigt und etwas Vorspannung in dem Deckel erzeugt wird. Man sieht also, daß die Verdampferkammer einen Verschluß besitzt, der leicht aufgebracht werden kann und einen dichten Abschluß ohne die Verwendung von Befestigungs- oder Abdichtelementen bewirkt und der zum Reinigen der Kammer entfernt werden kann, falls dieses notwendig werden sollte. Der Deckel 34 der Verdampferkammer hat eine Öffnung 36 an seinem vorderen Ende und, wie in den Fig. 2 und 4 dargestellt ist, einen nach unten verlaufenden Flansch 37, der die Öffnung begrenzt und dazu dient, den kegeligen Ventilkörper 19 aufsitzen zu lassen. Wenn das Eintropfventil 19 offen ist, wird Wasser in aufeinanderfolgenden Tropfen dem vorderen Kammerteil 38 (Fig. 11) des mittleren Verdampfkammerkanals 39 zugeführt. Wie in Fig. 8 dargestellt, ist dieser mittlere Kanal verhältnismäßig tief und mit einem verhältnismäßig dünnen Boden 40 versehen. An den gegenüberliegenden Seiten des Mittelkanals 39 befinden sich flachere Seitenkanäle 41 und 42 mit verhältnismäßig dickeren Böden 43 und 44. Man sieht in Fig. 11, daß die Seitenkanäle 41, 42 mit dem Mittelkanal 39 an den verhältnismäßig niedrigen Stauwandabschnitten 45 und 46 miteinander in Verbindung stehen. Zwei Außenkanäle 47 und 48 sind an ihren vorderen Enden in Verbindung mit den Seitenkanälen 41 und 42, wie in Fig.11 dargestellt ist. Diese Außenkanäle 47, 48 sind noch flacher als die benachbarten Seitenkanäle 41, 42 und sind mit den dicksten Böden 49 und 50 versehen. In der Nähe des Vorderendes der Seitenkanäle 41 und 42 sind Drosselstellen 51 und 52 vorgesehen.
  • Bei der eben beschriebenen Konstruktion wird das Wasser der Verdampferkammer an einem verhältnismäßig kühlen Teil der Sohlenplatte 10 mit einem dünnen Boden 40 zugeführt, und die beiden Wege von dem Mittelkanal 39 zu den Außenkanälen 47, 48 verlaufen über zunehmend dickere Bodenflächen 43, 44, 49, 50, die zunehmend wärmer sind, wobei die heißesten Teile die dicksten Bodenflächen 49 und 50 sind, die in nächster Nähe des Heizelementes 11 liegen. Der dünne Boden 40 des Mittelkanals 39 ermöglicht es diesem Teil, kühl zu bleiben, und verhindert heftiges Sprudeln des in die Verdampferkammer 12 eintretenden Wassers. Der Strömungsweg über die Teile der Sohlenplatte mit zunehmend steigender Temperatur bewirkt vollständige Umwandlung des Wassers in Dampf und verhindert ein stoßweises Aussprühen desselben. Die Fließwege sind lang, und der Fluß erfolgt bei verhältnismäßig niedriger Geschwindigkeit. Von den beiden äußersten Kanälen 47 und 48 wird der Dampf durch Auslaßöffnungen 53, 54 ausgestoßen, die nach Fig. 6 bis 8 angeordnet sind. Diese Auslaßöffnungen 53 und 54, die sich von den Außenkanälen 47 und 48 aus nach unten erstrecken, besitzen einen geneigten Durchlaß 55, der sich in die nächste Nähe des Vorderteils des Heizelementes 11 erstreckt sowie geneigte Durchlässe 56 und 57 am hinteren Ende der dampferzeugenden Kammer. Die Anordnung der Durchlässe bewirkt gute Verteilung des Dampfes.
  • Die Verdampferkammer besitzt einen ausreichenden Raum für mineralische Ablagerungen in dem tiefen Mittelkanal 39, wo das Wasser in die Kammer eintritt. Daher werden die Seitenkanäle durch eine wesentliche Ansammlung mineralischer Ablagerungen aus dem Wasser nicht allmählich blockiert. Die Stauwände 45, 46 dienen dazu, um zu verhindern, daß mitgerissenes Wasser in die nachfolgenden Außenkanäle 47, 48 übertritt.
  • Wie aus den Fig. 1, 9 und 10 am besten zu ersehen ist, besteht der Wasserbehälter 13 aus einer Hülle 58 und einem Boden 59, die an ihren Umfangskanten durch Sickern miteinander verbunden sind. Wie in Fig. 4 dargestellt ist, hat der Boden 59 des Behälters 13 einen mit einer Öffnung zur Aufnahme des Ventilkörpers 19 versehenen Kanalabschnitt 60; der Ventilkörper 19 ist bei 61 zur Befestigung im Boden 59 umgebördelt. Der Ventilkörper dient außerdem dazu, den waagerechten Abschnitt 62 einer L-förmigen Stauwand 63 (Fig. 1 und 2) mit darin befindlichen öffnungen 64 zu befestigen. Diese im vorderen Teil des Wasserbehälters 13 angeordnete Stauwand 63 verringert das Pendeln des Wassers, welches durch die Hin- und Herbewegung des Eisens beim Bügeln erzeugt wird. Die Stauwand 63 und der verhältnismäßig lange, annähernd senkrechte Fülltrichter 18 mit seiner nach vorn gerichteten Öffnung dienen dazu, zu verhindern, daß Wasser aus dem Fülltrichter ausgespritzt wird.
  • Der in der Einlaßöffnung der Verdampferkammer aufsitzende Ventilkörper 19 dient dazu, den vorderen Teil des Wasserbehälters 13 zu unterstützen und zu verankern. Der hintere Teil des Behälters 13 ruht auf Säulen 65, die aus wärmeisolierendem Material hergestellt sein können. Der Behälter 13 wird durch eine Blattfeder 66 (Fig. 1, 3 und 9 a), die von dem Handgriff 16 und der Haube 15 gehalten wird, nach unten gedrückt. Der nach unten gerichtete Druck bewirkt ein Aufsitzen des Ventilkörpers 19 in dem Deckel der Verdampferkammer.
  • Wie in Fig. 4 dargestellt ist, werden der Fülltrichter 18 und der Betätigungsmechanismus des Eintropfventils von einem auf dem Oberteil 58 des Wasserbehälters 13 angeordneten Körper 67 getragen, der sich mit kreisförmigen Vorsprüngen 68 und 69 durch kreisförmige Öffnungen in dem Oberteil des Behälters erstreckt, die, wie dargestellt, umgebördelt sind. Das untere Ende des Fülltrichters 18 liegt in einer Öffnung 70 des Körpers 67 auf einer Schulter 71 auf. Wie in Fig. 1 dargestellt ist, erstreckt sich der Fülltrichter 18 innerhalb der Vorderstütze des Handgriffes nach oben; sein Eingang liegt an einer vorderen Öffnung, in die ein Mundstück 72 eingesetzt ist, welches einen Teil des Einfülltrichters 73 bildet, welches auch einen waagerechten Deckelabschnitt 74 umfaßt, der über der Einstellvorrichtung des Thermostatschalters 14 liegt. Das Mundstück 72 greift in das Eingangsende des Trichters 18 ein und hält dieses Ende fest. An der Rückseite des Bügeleisenhandgriffes sind Vorsprünge 75 und 76 zum Aufstellen des Eisens vorgesehen, wenn das Bügeleisen nicht benutzt wird oder wenn der Wasserbehälter 13 gefüllt werden soll. Die Anordnung des Fülltrichters ermöglicht es, Wasser in den Wasserbehälter 13 zu gießen, wobei das Wasser mit der thermostatischen Schaltervorrichtung nicht in Berührung kommen kann. Wenn das Bügeleisen in aufrechter Lage steht, ist das Eintrittsende des Fülltrichters nach oben gerichtet, so daß das Wasser in. den Fülltrichter ohne Behinderung eingegossen werden kann und ohne daß Wasser in den Schlitz läuft, der den Knopf 20 zur Einstellung der thermostatischen Schaltervorrichtung aufnimmt. Wenn es weiterhin erwünscht ist, in dem Behälter verbliebenes Wasser zu entfernen, z. B. vor der Lagerung, dreht die Bedienungsperson das Eisen dazu aus der aufrechten Lage weiter rückwärts, um das Wasser aus dem Fülltrichter zu gießen.
  • Das in Fig. 4 dargestellte Regelventil 19 ist als Nadelventil mit einer Nadelstange 77 ausgebildet, das zur Regelung des Wasserstromes durch die Ventilöffnung senkrecht beweglich ist. Die Nadelstange 77 wird von dem unteren Ende einer Stange getragen, deren oberer Teil durch eine Bohrung 79 in dem Körper 67 verläuft und durch eine Dichtbüchse 80 längs geführt ist, die in einer Aussparung 81 des sich nach oben erstreckenden rohrförmigen Teiles 82 eingesetzt ist. Auf dem oberen Gewindeende der Stange 78 ist durch eine Mutter 83 eine Schraubenfeder 84 vorgespannt, um die Stange nach oben zu drücken, d. h. um das Ventil in die offene Stellung zu drücken. Eine zweite Mutter 85 dient dazu, einen Schieber 86 am oberen Ende der Stange 78 zu befestigen. Das obere Ende des Schiebers 86 berührt eine Nockenoberfläche 87 innerhalb einer Führungsaussparung eines von Hand zu bedienenden Regelelementes 88. Letzteres ist nach Fig. 4 mit einem gekrümmten Teil 89 ausgebildet, durch den es auf einer im Oberteil des Frontabschnittes des Handgriffes verankerten Stange 90 gleitend geführt ist. Ein Betätigungsnocken 91 erstreckt sich durch einen Schlitz 92 und ermöglicht die Bewegung des Regelelementes 88 von Hand. In der in Fig. 1 dargestellten Lage ist daher das Ventil geschlossen. Wenn der Betätigungsnocken nach rückwärts bewegt wird, ermöglicht das Ansteigen der Nockenoberfläche 87 das Öffnen des Ventils mittels der Feder 84.
  • Die Fig. 13 zeigt beispielsweise eine Abwandlung, bei der die Betätigungsstange 78a des Ventils gerade und nicht gebogen ist und wobei das Ventil 19 a aus der mittleren Längsachse versetzt ist und in die Verdampferkammer über eine Rutsche 93 eintritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dampfbügeleisen mit einer Sohlenplatte, in deren innerer Oberfläche von einer Eintropfstelle ausgehende Verdampfungskanäle angeordnet und nach oben durch einen Deckel abgeschlossen sind und dabei eine einstellbare Eintropfvorrichtung den Wasserzufluß zur Eintropfstelle sowie ein einstellbarer Thermostatschalter die Sohlentemperatur regelt, gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale, nämlich daß die Verdampfungskanäle (39, 41, 42, 47, 48) den größten Teil der Bügelsohlenfläche (10) einnehmen und nach oben durch eine Blechplatte (34) abgedeckt sind, der Thermostatschalter (14) mit seinen Betätigungsgliedern im vorderen Bügeleisengriffuß (17) untergebracht ist und schließlich die Kontaktfedern (20) des Thermostatschalters (14) sich von der Bügeleisensohle (10) nach oben erstrecken.
  2. 2. Dampfbügeleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise zwei zu den Ausströmöffnungen (54) für den Dampf führende Verdampfungskanalzweige (41, 42, 47, 48) von einer die Eintropfstelle enthaltenden Mittelkammer (39) ausgehen, wobei die Kanaltiefe zu den Ausströmöffnungen (54) zu abnimmt.
  3. 3. Dampfbügeleisen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Verdampfungskanäle eine den gesamten Dampfführungsbereich umschließende Rille (33) in der Bügeleisensohle angebracht ist, in die der mit einer entsprechenden Rille (35) versehene Deckel (34) für die Verdampfungskanäle in an sich bekannter Weise eingesprengt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 384 839, 2 353 604, 2 637126, 2 499184, 2 683 320,2 668 378, 2 387 281, 2 499 184, 2 557 732, 2 690 623, 2 674133, 2 019 954, 2 309 427, 2 336 807; britische Patentschriften Nr. 740175, 686 569; französische Patentschriften Nr. 944 024, 1065 595, 690 034; schweizerische Patentschrift Nr. 182 023.
DEP17154A 1955-10-10 1956-10-09 Dampfbuegeleisen Pending DE1155085B (de)

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