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AT511848B1 - Mobiles, multifunktionales, variables gurtsystem - Google Patents

Mobiles, multifunktionales, variables gurtsystem Download PDF

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AT511848B1
AT511848B1 AT12502011A AT12502011A AT511848B1 AT 511848 B1 AT511848 B1 AT 511848B1 AT 12502011 A AT12502011 A AT 12502011A AT 12502011 A AT12502011 A AT 12502011A AT 511848 B1 AT511848 B1 AT 511848B1
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Austria
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belt system
mobile
multifunctional
variable
belt
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AT12502011A
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Inventor
Matthias Mag Steiner
Original Assignee
Matthias Mag Steiner
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Publication date
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Abstract

Mobiles, multifunktionales, variables Gurtsystem mit am Gurtband (4b) angebrachter Fixierschlaufen (4a) für eine Mehrzahl an vorzugsweise unterschiedlichen Einhängeeinrichtungen (B, C, D, E, F, G, H1, H2), welches zwischen zwei Ankern(1a, 1b) mittels Gurtband (4b) und Ratsche (5) gespannt wird. Eignet sich zum Klettern, Hangeln, Entspannen, Schaukeln, Balancieren und Schwingen. Schneller und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmter, variabler Auf- und Abbau, leichte Materialen verbunden mit mobiler Einsatzmöglichkeit und Abwechslungsreichtum durch die Variationsmöglichkeit der unterschiedlichen Einhängeeinrichtungen definieren das Gurtsystem. Künstliche Anker (6, 7) für das Spannen des Gurtsystems stehen als Alternativanker zur Verfügung. Dämpfungselemente (9) sollen in Hallen Fallschutz bieten.

Description

österreichisches Patentamt AT 511 848 B1 2013-03-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein mobiles, multifunktionales, variables Gurtsystem.
[0002] Es sind Slacklines bekannt, welche vorzugsweise zum Balancieren und für diverse Gleichgewichtsübungen benutzt werden. Slacklines können jedoch nur einen eingeschränkten Übungshorizont anbieten.
[0003] Andererseits sind Hochseilgärten und Kletterparks bekannt, welche einerseits viele gymnastische Übungen zulassen, andererseits jedoch fix verankert sind.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein mobiles, multifunktionales, variables Gurtsystem zur Verfügung zu stellen, mit Hilfe dessen die Vorteile beider angeführten Varianten kombiniert und darüber hinaus noch weitere Einsatzmöglichkeiten angeboten werden.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein mobiles, multifunktionales, variables Gurtsystem gelöst. Zum einen soll der Gurt die Funktion einer Slackline erfüllen. Zum anderen ermöglichen am Gurt befestigte Fixierschlaufen in bestimmten Abständen die Fixierung verschiedenartiger Einhängeeinrichtungen.
[0006] Das erfindungsgemäße Gurtsystem kann durch die einfache Handhabung und durch das geringe Gewicht sehr leicht an jedem beliebigen Ort aufgebaut/gespannt werden. Voraussetzung sind ausschließlich zwei fixe Anker (beispielsweise Bäume). Durch die Möglichkeit, verschiedenartige Kletter- und Einhängeeinrichtungen zu variieren bzw. miteinander zu ergänzen, bietet das Gurtsystem auch bei längerem Einsatz Abwechslung und Spannung. Durch die variable Höheneinstellung kann das Gurtsystem an die Größe und den Erfahrungsschatz der Aktiven individuell problemlos angepasst werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die Tatsache, dass das erfindungsgemäße Gurtsystem im Gegensatz zu bestehenden starren und fix verankerten Klettersystemen durch die Flexibilität/Instabilität des Gurtes beim Klettern zusätzliche Muskelgruppen aktiviert und dadurch einen erhöhten Trainingseffekt impliziert.
[0007] Werden mehrere Gurtsysteme miteinander kombiniert, so entsteht die Möglichkeit, Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen durch das Einhängen verschiedenartiger Klettereinrichtungen in unterschiedlichen Höhen zu gestalten.
[0008] Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen mobilen, multifunktionalen, variablen Gurtsystems sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Die Erfindung wird anhand der Ausführungsbeispiele gemäß den Zeichnungen näher erläutert, wobei [0010] Fig. 1 [0011] Fig. 2 [0012] Fig. 3 [0013] Fig. 4 [0014] Fig. 5 eine erste Ausführungsform des mobilen, multifunktionalen, variablen Gurtsystems eine zweite Ausführungsform des mobilen, multifunktionalen, variablen Gurtsystems eine dritte Ausführungsform des mobilen, multifunktionalen, variablen Gurtsystems eine perspektivische Darstellung einer Fixierschlaufe und eine perspektivische Darstellung einer entsprechenden Wandhalterung und einer gegenüberliegenden Befestigungsvorrichtung zeigen.
[0015] In den Figuren 1,2 und 3 sind jeweils bevorzugte Ausführungsformen des mobilen, multifunktionalen, variablen Gurtsystems dargestellt. Die beiden Ausführungsformen unterscheiden sich hierbei im Wesentlichen nur durch die Funktionalität der Einhängeeinrichtungen. In Figur 1 sind vorzugsweise verschiedenartige Klettereinrichtungen (B, C, D, F, G, H1, H2) in Kombination mit einem schwingenden Element (E) angeführt. In Figur 2 sind zwei Klettereinrichtungen (B, C) mit einem Entspannungselement (A) kombiniert. In Figur 3 sind wiederum verschiedenartige Klettereinrichtungen (11, I2, F, K) mit einem weiteren Entspannungselement (J) 1 /8 österreichisches Patentamt AT 511 848 B1 2013-03-15 dargestellt.
[0016] Das Gurtsystem kann je nach Bedarf durch die unterschiedlichen Einhängeeinrichtungen zum Klettern, Hangeln, Entspannen, Schaukeln, Balancieren und Schwingen unterschiedlich genutzt werden. Es besteht aus folgenden Teilen: Gurtband (4b) mit mehreren Fixierschlaufen (4a), Ratsche mit Gurtband (5), Karabiner (3), Kletterelemente (B, C, D, F, G, H1, H2, 11,12, K) zum Einhängen, weitere Bewegungs- und Entspannungselemente zum Einhängen (A, E, J).
[0017] Die Befestigung erfolgt zwischen zwei Ankerpunkten, wobei das Gurtband um den ersten Anker (in Fig.1,2,3: 1a / in Fig. 5: 6) gewickelt wird. Das Band wird durch eine geschützte Befestigungsschlaufe (2a) gefädelt und bildet so eine Schlinge. Dieselbe Technik wird auch bei der Ratsche (5) beim zweiten Anker (in Fig.1,2,3: 1b / in Fig. 5: 7) angewendet. Dann werden Band (4ab) und Ratsche (5) verbunden und mit der Ratsche die notwendige Spannung erzeugt.
[0018] In Figur 4 wird eine Fixierschlaufe (4a) dargestellt. Der Gurt (4b) ist in gleichmäßigen Abständen abhängig von der jeweiligen Länge des Gurtes mit Fixierschlaufen versehen, mit Hilfe welcher die unterschiedlichen Einhängeeinrichtungen mittels Karabiner (3) am Gurt fixiert werden können. Die Fixierschlaufen sorgen für Stabilität und ermöglichen auch das Einhängen von Elementen mit mehreren Verbindungsseilen und entgegengesetzten Zugkräften wie beispielsweise einer Hängematte.
[0019] In Figur 5 werden zwei sog. künstliche Anker dargestellt. Eine entsprechenden Wandhalterung (6) und eine gegenüberliegende Befestigungsvorrichtung (7), welche durch im umliegenden Gelände verankerte Fixierseile (8) stabilisiert wird, stehen für die Spannung des Gurtsystems zur Verfügung. Die Wandhalterung kann dabei im Freien an Hauswänden und entsprechenden Außenfassaden, aber auch in Hallen an entsprechenden Wänden montiert werden und zur Anwendung kommen. Werden mehrere Wandhalterungen miteinander kombiniert, so können mehrere Gurtsysteme unterschiedliche Routen bilden, welche auch verbunden werden können. Durch diese Möglichkeit kann ein sog. Gurtsystem - Park entstehen. Durch die variablen Einsatzmöglichkeiten des Gurtsystems kann der sog. Park ein breites Anforderungsspektrum bieten. Die Anpassungsmöglichkeiten des Gurtsystems auf unterschiedlichen Höhen und das Einhängen entsprechender Einhängeeinrichtungen ermöglichen diesen Vorteil. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Gurtsystem oder mehrere Gurtsysteme in geringer Zeit auf- und abgebaut sind und es somit in Hallen, aber auch im Freien zu keinen Behinderungen durch gespannte Gurte kommen kann. Diesbezüglich sei noch erwähnt, dass das Gurtsystem neben der Anwendung im privaten Bereich vor allem auch in Sporthallen für Schulen, Kindergärten, diversen Bildungseinrichtungen und Vereinen die optimale Bewegungseinrichtung darstellt. Durch das große Angebot an Bewegungsmöglichkeiten in Kombination mit einem geringen Arbeitsaufwand beim Auf-und Abbau bietet sich das Gurtsystem, insbesondere eine Kombination aus mehreren Gurtsystemen, optimal für den Einsatz an Schulen an.
[0020] Es sei außerdem darauf hingewiesen, dass bei der Anwendung in Hallen unterhalb des Gurtsystems Dämpfungselemente (9) in Form von Sportmatten als Fallschutz zu verwenden sind.
[0021] Die Befestigungsvorrichtung (7) kann selbstverständlich auch kombiniert angewendet werden. Gleich wie bei der Wandhalterung kann eine Kombination aus mehreren Befestigungsvorrichtungen die Möglichkeit eröffnen, mehrere Gurtsysteme zu kombinieren. Wandhalterungen und Befestigungsvorrichtungen können zum einen mit natürlichen Ankern (Bäume, etc.) kombiniert werden, sollen aber vor allem als Alternativen zu nicht bestehenden natürlichen Ankern dienen.
[0022] Der Einsatz des Gurtsystems ist insbesondere für Kinder und Jugendliche vorgesehen, um das angeborene Bewegungsverhalten durch die vielen Bewegungsmöglichkeiten, die das Gurtsystem bietet, ausleben zu können. Körpererfahrungsmöglichkeiten, Koordinations- und Gleichgewichtsschulung und der besondere Trainingseffekt stehen dabei im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt.
[0023] Die Mobilität und der variable Einsatz des erfindungsgemäßen Gurtsystems ermöglichen 2/8
AT12502011A 2011-09-01 2011-09-01 Mobiles, multifunktionales, variables gurtsystem AT511848B1 (de)

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