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DE2938364A1 - Sportgeraet - Google Patents

Sportgeraet

Info

Publication number
DE2938364A1
DE2938364A1 DE19792938364 DE2938364A DE2938364A1 DE 2938364 A1 DE2938364 A1 DE 2938364A1 DE 19792938364 DE19792938364 DE 19792938364 DE 2938364 A DE2938364 A DE 2938364A DE 2938364 A1 DE2938364 A1 DE 2938364A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
supports
sports device
transverse part
rope
sports
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792938364
Other languages
English (en)
Inventor
Peter 4040 Neuss Jerzewski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792938364 priority Critical patent/DE2938364A1/de
Publication of DE2938364A1 publication Critical patent/DE2938364A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B7/00Freely-suspended gymnastic apparatus
    • A63B7/08Apparatus for rope-dancing

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Sportgerät mit zwei im Abstand von
  • mehreren Metern voneinander angeordneten Stützen und einem Querteil das im wesentlichen senkrecht zu den Stützen diese miteinander verbindend angeordnet und so ausgebildet ist, daß es das Gewicht einer oder mehrerer Personen tragen kann.
  • Sportgeräte wie Recks und Schwebebalken dienen zur Körperertüchtigung und werden insbesondere in Turnhallen aufgestellt. Dabei ist es in der Regel notwendig, daß bei der Benutzung derartiger Geräte Sportleiter oder sonstige ausgebildete Personen den Betrieb an den Sportgeräten überwachen. Die Obungen am Schwebebalken sollen insbesondere zur Verbesserung der Körperhaltung und der Selbstbeherrschung dienen, während über die Obungen am Reck die verschiedenen Muskelpartien trainiert und beansprucht werden. Insbesondere beim Schwebebalken ist von Nachteil, daß der kantige und meist aus Holz bestehende Balken bei Ausrutschern, Fehltritten und ähnlichem zu teilweise unangenehmen Verletzungen führen kann. Trotz des mit den Obungen am Schwebebalken verbundenen Körperertüchtigungs- und Körperbeherrschungs- verbessernden Effektes sind daher die Übungen am Schwebebalken nicht sehr beliebt und werden häufig gemieden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein variables Sportgerät zu schaffen, das gleichzeitig für Schwebebalken- und auch für Reckübungen verwendet werden kann und das Verletzungen vermeidend ausgebildet ist.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Stützen im Abstand variabel zueinander und das Querteil als spannbares Seil ausgebildet sind.
  • Mit einem solchen Sportgerät können die bisher auf dem Schwebebalken ausgeführten Übungen ohne weiteres durchgeführt werden, ohne daß durch scharfkantige Ecken oder ähnliches Verletzungen entstehen können.
  • Bei entsprechender Abspannung und Vorspannung des Seiles kann das Sportgerät gleichzeitig auch für Reckübungen benutzt werden, wenn das Seil in ausreichender Höhe über dem Boden angeordnet ist.
  • Dabei wird das Seil bei Verwendung für Schwebebalkenübungen jeweils so gespannt, daß es je nach Ausbildungsgrad des Sportlers stramm oder weniger stramm gespannt ist (als Schlappseil oder federnd).
  • Um einerseits den Durchmesser des Seils nicht zu groß wählen zu müssen und um andererseits doch eine möglichst große Lauffläche zu erhalten, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß das Querteil als Doppelseil oder Band ausgebildet ist, deren einzelne Seile horizontal nebeneinanderliegend angeordnet und von einem Mantel, der sie eng zusammenpreßt, umgeben sind. Ein solches Doppelseil kann genauso mit den Stützen verbunden sein wie ein einzelnes Seil und kann von daher die gleichen Aufgaben bei größerer Lauffläche erfüllen. Der Mantel besteht dabei vorzugsweise aus einem möglichst griffigen Kunststoff, der wartungsfreundlich ist und auch bei einem Abrutschen vom Seil Verletzungen zusätzlich verhindert bzw. den Grad der Verletzungen wesentlich vermindert.
  • Zur Erhöhung der Sicherheit, insbesondere bei Anfängern, dient eine Ausbildung der Erfindung, nach dermehrere Seile als Querteil parallel und im Abstand von wenigen Zentimetern zueinander vorgesehen sind.
  • Auch bei einem Abgleiten von dem als Tragseil dienenden Querteil dienen die übrigen dazu parallel verlaufenden Seile als Sicherheitsnetz und verhindern ein Herunterfallen von dem Sportgerät. Der wesentliche Effekt ist aber darin zu sehen, daß die Personen sich aufgrund der nebeneinanderliegenden Seile wesentlich sicherer fühlen und von daher ihre Unsicherheit schneller verlieren.
  • Die Breite der Lauffläche kann erfindungsgemäß variiert werden und damit ein Schwebebalken unterschiedlicher Breite nachgebildet werden, indem die das Querteil bildenden Seile über Abstandshalter jeweils an mehreren Stellen miteinander verbindbar sind. Mit wachsendem Ausbildungsgrad kann somit die Breite reduziert und schließlich dem üblichen Schwebebalken angeglichen werden.
  • Eine günstige Verspannung des Seiles ist gegeben, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen, das das Querteil bildende Seil jeweils über die Umlenkrollen tragenden Stützen hinaus bis auf den Boden verlängert ist. Mit Hilfe von üblichen Spannvorrichtungen, die in dem Bereich zwischen Boden und Stütze angeordnet sind, kann das das Querteil bildende Seil auf einfache Art und Weise verspannt oder entspannt werden, dient somit zur Stabilisierung des Gerätes und stellt gleichzeitig den wesentlichen Teil des Sportgerätes selbst dar.
  • Der Zugang zum Sportgerät, d.h. das Hinaufsteigen, wird wesentlich dadurch vereinfacht, daß gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Stützen aus jeweils zwei durch ein Gelenk, an dem auch das Querteil befestigt ist, verbundene Flachleitern gebildet sind, deren Anstellwinkel durch Traversen begrenzt sind. Dabei dienen die Flachleitern sowohl als Stützen als auch als Leitern im eigentlichen Sinne. Als besonders vorteilhaft wirkt sich aus, daß diese Leitern jeweils zwei Auflagerpunkte aufweisen und über ein einfaches Gelenk so miteinander verbunden werden können, so daß die Gesamthöhe des Gerätes, d.h. insbesondere des Seiles, über dem Boden durch Veränderung des Anstellwinkels ohne weiteres verändert werden kann. Durch entsprechende Ausbildung der Traversen, z.B. in Form von Ketten oder ähnlichem kann dabei der jeweilige Anstellwinkel auf einfache Art und Weise fixiert werden. Die Flachleitern selbst bieten eine optimale Standfestigkeit für das Sportgerät je größer der Anstellwinkel ist. Das Optimum wird durch Anordnung von Anschlägen an den Flachleitern fixiert bzw. kenntlich gemacht.
  • Auch einfache Stützen sind verwendbar, indem einfache ineinandersteckbare Rohre verwendet werden, die in der eingeschobenen Stellung weniger als einen halben Meter über dem Boden enden. Ein solches Sportgerät ist insbesondere für Anfänger geeignet, da aufgrund der geringen Höhe über dem Boden die Unsicherheit nur eine untergeordnete Rolle spielt. Auch bei ängstlich veranlagten Personen ist eine solche Ausbildung vorteilhaft, soweit das Sportgerät wie ein Schwebebalken eingesetzt werden soll.
  • Um derartige Geräte auch außerhalb von speziell dafür eingerichteten Plätzen oder Hallen einzusetzen zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Stützen zusätzlich über einen auf oder dicht über dem Boden angeordneten und parallel zum Querteil verlaufenden Träger, der Streben aufweist, miteinander verbunden sind. Bei einem solchen als Bock ausgerüsteten Sportgerät kann grundsätzlich auf die unmittelbare Verspannung mit dem Boden verzichtet werden, da das Gerät bei entsprechend schräg nach außen verlaufenden Stützen und bei ausreichend dimensionierten Streben Uber eine sehr große Standfestigkeit in beide Richtungen verfügt.
  • Ein oder mehrere Seile parallel nebeneinander können ohne weiteres angebracht werden, wenn nach der weiteren Ausbildung die Stützen im oberen Bereich Querträger aufweisen, an denen das oder die Querteile schräg oder senkrecht dazu verlaufend befestigt sind.
  • Zur Verminderung der Verletzungsgefahr ist nach einer weiteren Ausbildung vorgesehen, daß das Querteil Schlaufen zum Anschlagen vom Dämpfungselementen aufweist. Diese Dämpfungselemente, insbesondere Federanordnungen, können dabei als Verbindungsmittel zwischen Querträger und Querteil bzw. Seil angeordnet sein oder aber oberhalb der Spannvorrichtung im Bereich der Abspannung oder aber auch an beiden Stellen. Die Dämpfungselemente geben dem Querteil bei plötzlicher Belastung, d.h. bei Fall, eine ausreichende Elastizität, um wesentliche Verletzungen sicher zu unterbinden. Eine solche Anordnung von Dämpfungselementen ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn das Sportgerät Schwebebalkenfunktionen Ubernehmen soll und wenn plötzliche Belastungen im eigentlichen Übungsprogramm nicht auftreten. Durch die Ausbildung der Dämpfungselemente, d.h. zum Beispiel durch die Wahl der Federn, kann das Seil jeweils so unter Spannung gehalten werden, wie es für den jeweiligen Verwendungzweck notwendig bzw.
  • zweckmäßig ist.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugteAusführungsbeispiele mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 ein Sportgerät mit versenkbaren Stützen in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch ein die Stützen verbindendes Querteil Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Stütze, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform in Vorderansicht, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht und Fig. 6 die Ausführungsform des Sportgerätes nach Fig. 5 in Draufsicht.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Sportgerät ist allgemein mit 1 bezeichnet.
  • Zwischen den beiden versenkbar ausgeführten Stützen 2, 3 ist als Querteil 5 ein Seil verspannt, das über geeignete Hilfsmittel am Boden angreift. Als Spannvorrichtung 8 können Spannschlösser oder ähnliche Aggregate dienen, die im dargestellten Beispiel innerhalb der Abspannung 9 zwischen Boden und Stütze 2 angeordnet sind.
  • Das Querteil 5, das an dem in den Fuß 4 einschiebbaren Anziehteil 11 befestigt ist, erhält eine ausreichende Nachgiebigkeit über die Dämpfungselemente 6, 7, Zwischen den beiden Füßen 4 der Stützen 2, 3 ist eine Matte 12 angeordnet, um beim Verlassen bzw. Herabspringen oder Herabfallen von Personen dämpfend zu wirken und Verletzungen zu vermeiden.
  • Fig. 2 zeigt ein als Einzel seil bzw. Doppelseil oder Band ausgebildetes Querteil 5, das von einem Mantel lo umgeben bzw. umhüllt ist. Der Mantel 12 dient dabei sowohl zum Schutz des eigentlichen Seiles bzw. Querteiles 5 als auch zum Schutz der Personen und bei der Doppelseilausführung auch zur Fixierung der beiden Seile, um dadurch die Lauffläche 13 möglichst groß zu gestalten.
  • Fig. 3 zeigt eine Stütze 3, deren Ausziehteil 11 bzw. deren Spitzen über einen Querträger 23 zusammengefaßt sind. Dieser Querträger 23 dient zum Befestigen eines oder mehrerer Querteile 5, die parallel zueiiiander in der gleichen Ebene verlaufen. Es können jeweils mehrere solcher Seile oder auch nur ein einzelnes Seil für die einzelne übung verwendet werden. Im letzteren Fall dienen die übrigen Seile dann als eine Art Sicherheitsnetz insbesondere auf phsychologischer Basis. über nicht dargestellte Abstandshalter kann eine Querverstrebung bzw. Zusammenfassung der Seile erreicht werden.
  • Die Stützen 2, 3 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 4 von zwei Flachleitern 14, 15 gebildet, die im Gelenk 16 zusammengehalten werden.
  • Ihr Anstellwinkel kann verändert werden, wobei die Traverse 17 zur jeweiligen Fixierung eines vorgegebenen Anstellwinkels dient. Die Flachleitern 14, 15 können bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform gleichzeitig auch zum Hinaufklettern benutzt werden. Das Gelenk 16 dient als Anschlag für das Querteil 5, das mit Hilfe der Flachleitern 14, 15 sehr leicht zu erreichen ist.
  • Das Sportgerät 1 nach den Fig. 5 und 6 besteht aus einer Art Bock, der von den Stützen 2, 3 und dem Träger 19 gebildet ist, und dem dazwischen verspannten Querteil 5. Auch hierbei ist zweckmäßigerweise ein Dämpfungselement 6 vorgesehen, das im dargestellten Beispiel in der Verbindung zwischen Stütze 2 und Querteil 5 liegt. Das das Querteil 5 bildende Seil ist dabei über den Anschlagpunkt an der Stütze 2 hinaus verlängert und am Träger 19 befestigt. Durch die Rolle 22 ist das Seil so an den Stützen 2, 3 geführt, daß es über die Spannvorrichtung 8 im Bedarfsfalle gespannt bzw. entlastet werden kann. Die Querstreben 20, 21 am Träger 19 geben dem Sportgerät 1 insgesamt die notwendige Stabilität, während durch die geneigte Anordnung der Stützen 2, 3 auch in der anderen Richtung eine ausreichende Stabilität bzw. Standfestigkeit gewährleistet ist.

Claims (9)

  1. Sportgerät Patentansprdche Sportgerät mit zwei im Abstand von mehreren Metern voneinander angeordneten Stützen und einem Querteil, das im wesentlichen senkrecht zur den Stützen diese miteinander verbindend angeordnet und so ausgebildet ist, daß es das Gewicht einer oder menrerer Personen tragen kann, dadurch gekennzeichnet, da!d die Stützen (2, 3) im Abstand variabel zueinander und das Quertei: (5) als spannbares Seil ausgebildet sind.
  2. 2. Sportgerät nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z ei c h n e t , daß das Querteil (5) als Doppelseil oder Band ausgebildet ist, deren einzelne Seile horizontal nebeneinanderliegend angeordnet und von einem Mantel (lo), der sie eng aneinanderpreßt, umgeben sind.
  3. 3. Sportgerät nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Seile als Querteil (5) parallel und im Abstand von wenigen Zentimetern zueinander vorgesehen sind.
  4. 4. Sportgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Querteil (5) bildenden Seile über Abstandshalter jeweils an mehreren Stellen miteinander verbindbar sind.
  5. 5. Sportgerät nach Anspruch 1 bis Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das das Querteil (5) bildende Seil jeweils über die Umlenkrollen tragenden Stützen (2, 3) hinaus bis auf den Boden verlängert ist.
  6. 6. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (2, 3) aus jeweils zwei durch ein Gelenk (16), an dem auch das Querteil (5) befestigt ist, verbundene Flachleitern (14, 15) gebildet sind, deren Anstellwinkel durch Traversen (17) begrenzt sind.
  7. 7. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (2, 3) verlängerbar sind, wobei sie in der eingeschobenen Stellung weniger als einen halben Meter über dem Boden enden.
  8. 8. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (2, 3) zusätzlich über einen auf oder dicht über dem Boden angeordneten und parallel zum Querteil (5) verlaufenden Träger (19)1 der Streben (20, 21) aufweist, miteinander verbunden sind.
  9. 9. Sportgerät nach Anspruch 1 und Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (2, 3) im oberen Bereich Querträger (23) aufweisen, an denen das oder die Querteile (5) schräg oder senkrecht dazu verlaufend befestigt sind.
    lo. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Querteil (5) Schlaufen zum Anschlagen von Dämpfungselementen (6, 7) aufweist.
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