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AT514237B1 - Blinkeinrichtung für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer sowie Verfahren zum Betreiben der Blinkeinrichtung - Google Patents

Blinkeinrichtung für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer sowie Verfahren zum Betreiben der Blinkeinrichtung Download PDF

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AT514237B1
AT514237B1 ATA515/2013A AT5152013A AT514237B1 AT 514237 B1 AT514237 B1 AT 514237B1 AT 5152013 A AT5152013 A AT 5152013A AT 514237 B1 AT514237 B1 AT 514237B1
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Daniel Leeb
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Senitec Gmbh
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    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/2661Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic mounted on parts having other functions
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Blinkeinrichtung (1) für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer, dadurch gekennzeichnet, dass die Blinkeinrichtung (1) dazu ausgelegt ist, dass mit Hilfe eines Beschleunigungssensors (4) die Position einer Hand (11) erfasst wird, wobei eine Änderung der Hand (11) von der Lenkstange zur horizontalen seitlichen Ausstreckung der Hand (11) erfolgt und durch diese Änderung der Position der Hand (11) eine automatische Aktivierung der Blinkeinrichtung (1) erfolgt.

Description

Beschreibung
BLINKEINRICHTUNG FÜR NICHT MOTORISIERTE VERKEHRSTEILNEHMER
[0001] Die Erfindung betrifft eine Blinkeinrichtung für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmergemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einem Verfahren zum Betreiben einer Blinkein¬richtung für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 12.
TECHNISCHES GEBIET
[0002] Derartige Blinkeinrichtungen werden für die Anzeige der Richtungsänderung bzw. desAbbiegevorganges für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer, wie Fahrradfahrer, Inlineskateroder auch E-Bikes und Segways, da diese laut StVO als Fahrräder eingestuft werden, einge¬setzt. Üblicherweise wird zur Anzeige des Abbiegevorganges ein Leuchtmittel verwendet. Mitdem Begriff Leuchtmittel werden sowohl Glühbirnen als auch Leuchtdioden (LED) bezeichnet.Ein derartiges Leuchtmittel kann einzeln oder gemeinsam mit weiteren Leuchtmitteln in einerVorrichtung angeordnet sein.
STAND DER TECHNIK
[0003] Aus dem Stand der Technik ist ein reflektierender Handschuh auf welchem ein Pfeilaufgenäht ist bekannt, allerdings muss der Handschuh angeleuchtet werden um ein Lichtsignalzu reflektieren.
[0004] Weit verbreitet sind Blinkeinrichtungen, die auf der Fahrradlenkstange montiert werdenkönnen und mittels Knopfdruck aktiviert bzw. deaktiviert werden, diese Variante ist verhältnis¬mäßig teuer und bei größeren Entfernungen ist nicht sichtbar in welcher Richtung der Abbiege-vorgang stattfinden soll und damit ist die Sicherheit des nicht motorisierten Verkehrsteilnehmersnicht gegeben. Eine derartige Blinkeinrichtung ist aus der DE29701326 U1 bekannt, welcheseine Blinkanlage für Fahrräder zum Anzeigen einer Richtungsänderung und/oder eines Ab-bremsens, mit einer Stromquelle, mindestens einer Leuchteinheit und mindestens einem Schal¬ter zum Aktivieren der Leuchteinheit beschreibt.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren für eine Blinkein¬richtung bereitzustellen, ohne die oben genannten Nachteile bzw. unter einer deutlichen Redu¬zierung dieser Nachteile zu ermöglichen.
[0006] Diese Aufgabe wird für eine gattungsgemäße Vorrichtung erfindungsgemäß durch diekennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst und für ein Verfahren erfindungs¬gemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 14. Besonders vorteilhafteAusführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Die Bereitstellung einer Blinkeinrichtung beruht auf dem Gedanken, dass eine automati¬sche Aktivierung bzw. Deaktivierung der Blinkeinrichtung bei Durchführung eines Abbiegevor¬ganges erfolgt.
[0008] Es wird die Position einer Hand erfasst und mittels Beschleunigungssensors wird dieÄnderung der Position der Hand erfasst, wobei eine Änderung der Hand von der Lenkstangezur horizontalen seitlichen Ausstreckung der Hand erfolgt, wobei durch diese Änderung derPosition der Hand eine automatische Aktivierung der Blinkeinrichtung zur Folge hat. Nach Be¬endigung des Abbiegevorganges wird die Änderung der Position der Hand mittels Beschleuni¬gungssensors erfasst, wobei die Änderung der Position von der horizontalen seitlichen Lage hinzur ursprünglichen Lage erfolgt, sprich die Bewegung von der horizontal ausgestreckten Lageder Hand zurück zur Lenkstange und somit eine automatische Deaktivierung der Blinkeinrich¬tung eingeleitet wird.
[0009] Dadurch ist es nicht mehr notwendig, einen Knopf, Schalter oder ähnliches zu aktivieren um einen Abbiegevorgang anzuzeigen und auch aus größeren Entfernungen ist es ersichtlich inwelcher Richtung der nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer abbiegen möchte. Die Blinkeinrich¬tung kann auf der linken und/oder auf der rechten Hand befestigt werden.
[0010] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann die Blinkeinrichtung auf dem Handrücken oderüber einem Handschuh der linken und/oder rechten Hand getragen werden. Die Blinkeinrich¬tung kann in einem Gehäuse angeordnet sein.
[0011] Gemäß einem beispielhaften Ausführungsbeispiel kann die Blinkeinrichtung mit einerLichtquelle wie Glühbirne, LED oder LED Strecke elektrisch verbunden sein, um ein Lichtsignalauszugeben. Die Lichtquelle kann in demselben Gehäuse angeordnet sein wie die Blinkeinrich¬tung. Die Versorgung der Blinkeinrichtung erfolgt mittels einer Batterie wie beispielsweise einemLi-Ion Akkus oder ähnlichem. Die Batterie kann über eine Micro USB Schnittstelle, welche sichauf der Blinkeinrichtung befindet, wiederaufgeladen werden.
[0012] Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel kann die Blinkeinrichtung auch ein dau¬erhaftes Warnsignal ausgeben. Hierzu wird ein auf dem Gehäuse der Blinkeinrichtung gelege¬ner Taster, Schalter oder ähnliches, beispielsweise durch einmaliges Drücken des Tasters,betätigt.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Blinkeinrichtung auch in einen SOSModus gesetzt werden. Der SOS Modus kann automatisch aktiviert werden, wenn der Ver¬kehrsteilnehmer zu Sturz kommt. Dabei erfasst der Beschleunigungssensor eine große Erschüt¬terung und aktiviert die Blinkeinrichtung automatisch.
[0014] Alternativ kann der SOS Modus durch eine bestimmte Betätigungsabfolge, die sich vonder Betätigung des Warnsignalbetrieb unterscheidet, des Tasters aktiviert werden, beispielswei¬se durch zweimaliges schnelles Drücken des Tasters, dabei kann der selbe Taster betätigtwerden wie beim Betätigen des Warnsignalbetriebs, zusätzlich könnte aber auch ein zweiterTaster (nicht dargestellt) auf dem Gehäuse der Blinkeinrichtung angeordnet sein, um den SOSModus manuell zu betätigen.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0015] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert wer¬den. Es zeigen: [0016] Fig. 1 eine schematische Ausgestaltung einer Blinkeinrichtung für nicht motorisierte
Verkehrsteilnehmer [0017] Fig. 2 die Anbringung der Blinkeinrichtung auf eine Hand [0018] Fig. 3 eine weitere Ansicht der Fig. 2 [0019] Fig. 4 die Komponenten der Blinkeinrichtung [0020] Fig. 5 eine Ausführungsform der Blinkeinrichtung in einem Gehäuse [0021] Fig. 6 zeigt eine weitere Ansicht der Fig. 5 [0022] Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Fig. 5 [0023] Fig. 8 eine Explosionsansicht des Gehäuses und Teilen der Blinkeinrichtung [0024] Fig. 9 zeigt eine weitere Variante des Gehäuses.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels einer Blinkeinrich¬tung für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer erläutert.
[0026] In Fig. 1 wird eine schematische Abbildung einer Blinkeinrichtung 1 gezeigt, welche fürnicht motorisierte Verkehrsteilnehmer, wie beispielsweise Fahrradfahrer, Inlineskater oder auchE-Bikes und Segways geeignet ist. Die Blinkeinrichtung 1 nach Fig. 1 besteht aus einen Mikro¬kontroller 10, einen Akku 3, einen Taster 5, einen Beschleunigungssensor 4, eine Micro USBSchnittstelle 2 und einer LED 9 bzw. LED Strecke 9. Bei deaktivierter Blinkeinrichtung 1, befin¬ det sich diese in einem stromsparenden Modus 27, bei dem die LED 9 bzw. LED Strecke 9nicht leuchtet. So ein Modus kann ein Standby Betrieb sein.
[0027] Damit ein nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer, wie beispielsweise ein Fahrradfahrer,einen Abbiegevorgang anzeigen kann, muss er die Hand 11, welche sich ursprünglich auf derLenkstange befindet, von der Lenkstange horizontal nach Außen strecken. Die Blinkeinrichtung1 ist dazu ausgelegt, dass mit Hilfe des Beschleunigungssensors 4 die Positionsänderung derHand 11 erfasst wird, sprich die Änderung der Hand 11 von der Lenkstange zur horizontalenseitlichen Ausstreckung der Hand 11, wobei durch diese Änderung der Position der Hand 11eine automatische Aktivierung der Blinkeinrichtung 1 erfolgt. Die Aktivierung hat zur Folge, dassdie LED 9 bzw. LED Strecke 9 eine Blinkabfolge einnimmt, die ähnlich ist wie bei Richtungsän¬derungsanzeigen bzw. Blinkeinrichtungen bei motorisierten Fahrzeugen. Die Blinkeinrichtungändert dabei seinen Modus von Standby 27 zu Normalbetrieb 6.
[0028] Weiters kann die Blinkeinrichtung 1 nach Beendigung des Abbiegevorganges die Ände¬rung der Position der Hand 11 mittels Beschleunigungssensors 4 erfassen, wobei die Änderungder Position von der horizontalen seitlichen Lage hin zur ursprünglichen Lage erfolgt, sprich dieBewegung von der horizontal ausgestreckten Lage der Hand 11 zurück zur Lenkstange undsomit eine automatische Deaktivierung der Blinkeinrichtung 1 eingeleitet wird. Die Deaktivierungder Blinkeinrichtung hat zur Folge, dass die LED 9 bzw. LED Strecke 9 ihre Blinkabfolge been¬det. Die Blinkeinrichtung ändert dabei seinen Modus bzw. Betrieb von Normalbetrieb 6 in denStandbybetrieb 27.
[0029] Unter Arm 28 wird hier und im Weiteren die Gesamtheit von Oberarm, Unterarm und derHand 11 verstanden.
[0030] Dadurch ist es nicht mehr notwendig einen Knopf, Schalter oder ähnliches zu aktivierenum einen Abbiegevorgang anzuzeigen. Der Abbiegevorgang wird somit automatisch durch dieHandbewegung aktiviert und auch aus größeren Entfernungen ist es ersichtlich in welcherRichtung der nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer abbiegen möchte.
[0031] Der Normalbetrieb 6 ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Blinkabfolge der LED 9 bzw.der LED Strecke 9 erfolgt, die ähnlich ist, wie die Richtungsänderungsanzeigen bzw. Blinkein¬richtungen bei motorisierten Fahrzeugen.
[0032] Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel kann die Blinkeinrichtung 1 auch eindauerhaftes Warnsignal ausgeben, um beispielsweise eine Gefahrenstelle abzusichern. Dabeikann die Blinkeinrichtung von der Hand 11 abmontiert werden und an eine geeignete Stelleplatziert werden, um die Gefahrenstelle abzusichern. Hierzu kann ein auf dem Gehäuse 18 derBlinkeinrichtung 1 gelegener Taster 5 oder Schalter 5 oder ähnliches, beispielsweise durcheinmaliges Drücken des Tasters 5, betätigt werden. Die Blinkeinrichtung 1 wechselt dabei inden Warnsignalbetrieb 7. Dieser Warnsignalbetrieb 7 ist ähnlich wie der Normalbetrieb 6, nur istdie Blinkabfolge der LED 9 bzw. LED Strecke 9 mit einer langsamen Frequenz gekennzeichnet.Der Warnsignalbetrieb kann durch ein späteres Betätigen des Tasters 5 deaktiviert werden undsomit ein Beenden der Blinkabfolge der LED 9 bzw. LED Strecke 9 bezwecken. Die Blinkein¬richtung wechselt dabei vom Warnsignalbetrieb 7 in den Standby Betrieb 27.
[0033] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Blinkeinrichtung auch in einen SOSModus 8 gesetzt werden. Der SOS Modus 8 ist dadurch gekennzeichnet, dass er eine Blinkab¬folge der LED 9 bzw. LED Strecke 9 bewirkt, wie es üblicherweise in einem Morsecode (3 malkurz, 3 mal lang und 3 mal kurz) angewendet wird.
[0034] Der SOS Modus 8 kann automatisch aktiviert werden, wenn der nicht motorisierte Ver¬kehrsteilnehmer zu Sturz kommt. Dabei erfasst der Beschleunigungssensor 4 eine große Er¬schütterung und aktiviert die Blinkeinrichtung 1 automatisch. Alternativ kann der SOS Modus 8durch eine bestimmte Betätigungsabfolge, die sich von der Betätigung des Warnsignalbetrieb 7unterscheidet, des Tasters 5 aktiviert werden, beispielsweise durch zweimaliges schnellesDrücken des Tasters 5, dabei kann der selbe Taster 5 betätigt werden wie beim Betätigen desWarnsignalbetriebs 7, zusätzlich könnte aber auch ein zweiter Taster (nicht dargestellt) auf dem
Gehäuse 18 der Blinkeinrichtung 1 angeordnet sein, um den SOS Modus 8 manuell zu betäti¬gen.
[0035] Der SOS Betrieb 8 kann durch eine spätere bestimmte Betätigungsabfolge, die sich vonder Betätigung des Wamsignalbetrieb 7 unterscheidet, des Tasters 5 deaktiviert werden, bei¬spielsweise durch zweimaliges schnelles Drücken des Tasters 5, dabei kann der selbe Taster 5betätigt werden wie beim Deaktivieren des Warnsignalbetriebs 7, zusätzlich könnte aber auchein zweiter Taster (nicht dargestellt) auf dem Gehäuse 18 der Blinkeinrichtung 1 angeordnetsein, um den SOS Modus 8 zu deaktivieren. Die Deaktivierung bezweckt die Beendigung derBlinkabfolge der LED 9 bzw. LED Strecke 9. Die Blinkeinrichtung wechselt dabei vom SOSBetrieb 8 in den Standby Betrieb 27.
[0036] Die Fig. 2 und Fig. 3 zeigen wie die Blinkeinrichtung 1 auf die linke und/oder die rechteHand 11 angeordnet sein kann. Dabei kann die Blinkeinrichtung 1 in einem Gehäuse 18 ange¬ordnet sein. Die Blinkeinrichtung kann beispielsweise mittels 2 Befestigungsvorrichtungen 12und 13 auf die linke und/oder rechte Hand 11 befestigt werden. Dazu kann die Vorrichtung 12aus einem größenverstellbaren Klettverschlussband bestehen und die Vorrichtung 13 aus ei¬nem elastischen Gummiband. Die Blinkeinrichtung 1 kann auch über einem Handschuh (nichtdargestellt) getragen werden, wobei der Handschuh eine geeignete Befestigungsvorrichtung,wie beispielsweise eine Klettfläche, aufweist.
[0037] Die Komponenten der Blinkeinrichtung sind in Fig. 4 dargestellt. Die Blinkeinrichtung 1kann mittels einer Batterie 3 bzw. Akku 3 versorgt werden. Der Akku 3 kann über eine MicroUSB Schnittstelle 2 wiederaufgeladen werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Blinkeinrich¬tung 1 über eine Photovoltaik Zelle 25 versorgt werden. Die Photovoltaik Zelle 25 kann auchden Akku 3 der Blinkeinrichtung 1 aufladen. Dabei kann die Photovoltaik Zelle 25 alleinig ge¬nutzt werden um den Akku 3 zu laden, aber auch eine kombinierte Ausführungsform mit derMicro USB Schnittstelle 2 soll möglich sein.
[0038] Die Status LED 14 zeigt an, ob der Akku 3 aufgeladen werden muss, indem die LED 14vorzugsweise dauerhaft rot leuchtet. Weiters zeigt die Status LED 14 den Wechsel des Be¬triebsmodus an, vorzugsweise durch ein einmaliges kurzzeitiges rotes aufblinken.
[0039] Die Lade LED 15 ist während dem Aufladeprozess des Akkus 3 aktiviert und leuchtetvorzugsweise während dem Aufladeprozess rot. Wenn der Akku 3 vollständig aufgeladen ist,wechselt die LED 15 ihre Farbe von rot auf grün.
[0040] Die Status LED 14 und die Lade LED 15 werden nicht für die Blinkabfolge des Normal¬betriebes 6, Warnsignalbetriebes 7 oder des SOS Betriebes 8 verwendet. Für diese Betriebs¬modi wird die LED 9 bzw. LED Strecke 9 verwendet.
[0041] Die LED 9 bzw. LED Strecke 9 wird vom Mikrokontroller 10 gesteuert und vom Akku 3und/oder von der optionalen Photovoltaik Zelle 25 versorgt. Dabei ist die LED 9 bzw. LED Stre¬cke 9 elektrisch mit dem Mikrokontroller 10 und dem Akku 3 und/oder mit der Photovoltaik Zelle25 elektrisch verbunden.
[0042] In Fig. 5 bis 7 sind mögliche Ausführungsformen des Gehäuses 18 dargestellt. DasGehäuse kann aus einem transparenten Oberteil 19 bzw. Deckel 19 und einem Unterteil 20bestehen. Das Gehäuse 18 kann sowohl einen schwenkbaren Deckel 19 (Fig. 5) als auch einenvergossen Deckel (Fig. 6) haben. Vorzugsweise ist das Gehäuse 18 fest verschlossen undwasserdicht. Weiters besteht das Gehäuse aus einer Leiterplatte 17, auf dem die Komponentender Blinkeinrichtung miteinander elektrisch verbunden sind, einer Abdeckungsplatte 22, einemoptional schwenkbaren Verschließmechanismus 21, Micro USB Schnittstelle 2, einer orangenFläche 23, einem Taster 5 und einem Resetknopf 16.
[0043] Das Gehäuseunterteil 20 ist vorzugsweise oval angefertigt, um einen guten Kontaktzwischen Handrücken 26 und dem Gehäuseunterteil 20 zu gewährleisten.
[0044] Die Abdeckungsplatte 22 dient dazu, die Komponenten der Blinkeinrichtung abzudeckenund ist vorzugsweise aus einem schwarzen bzw. dunklen Kunststoffmaterial. Die orange Fläche 23 dient dazu, dass das Licht der LED 9 bzw. LED Strecke 9 orange leuchtet. Die LED 9 bzw.LED Strecke 9 wird nicht von der Abdeckungsplatte 22 umhüllt.
[0045] Durch das Betätigung des Resetknopfes 16, kann ein Neustart der Blinkeinrichtungerzwungen werden, beispielsweise bei einem Systemfehler der Blinkeinrichtung 1. Vorzugswei¬se befindet sich der Resetknopf 16 am Gehäuseunterteil 20.
[0046] Fig. 8 zeigt eine Explosionsansicht des Gehäuses 18 und Teilen der Blinkeinrichtung 1.
[0047] Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform des Gehäuses 18. Das Gehäuseoberteil 19und die orange Fläche 23 weisen dabei eine ovale Form auf. Damit ist die Blinkabfolge beiausgestreckter Hand 11 sowohl von vorne als auch von hinten sichtbar.

Claims (16)

  1. Patentansprüche 1. Blinkeinrichtung (1) für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer, welche dazu ausgelegt ist,dass mit Hilfe eines Beschleunigungssensors (4) die Position einer Hand (11) erfasst wird,wobei durch eine Änderung der Position der Hand (11) von der Lenkstange zur horizonta¬len seitlichen Ausstreckung der Hand (11) eine automatische Aktivierung der Blinkeinrich¬tung (1) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Blinkeinrichtung (1) bei einem Sturzdes nicht motorisierten Verkehrsteilnehmers automatisch in einen SOS Modus (8) wechseltund der Beschleunigungssensor (4) einen Sturz mittels Erschütterung erfasst.
  2. 2. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung derBlinkeinrichtung (1) eine Blinkabfolge einer LED (9) bzw. LED Strecke (9) zur Folge hat.
  3. 3. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Änderung derPosition der Hand (11) mit Hilfe eines Beschleunigungssensors (4) erfasst wird, wobei dieBewegung von der horizontal ausgestreckten Lage der Hand (11) zurück zur Lenkstangeerfasst wird und durch diese Änderung der Position der Hand (11) eine automatische De¬aktivierung der Blinkeinrichtung (1) erfolgt.
  4. 4. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Deaktivierungder Blinkeinrichtung (1) eine Beendigung der Blinkabfolge einer LED (9) bzw. LED Strecke(9= zur Folge hat.
  5. 5. Blinkeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dassdie Hand (11) die linke und/oder die rechte Hand (11) ist.
  6. 6. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blinkeinrichtung (1) mittels einer Batterie (3) versorgt wird.
  7. 7. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterie (3) mitHilfe einer Micro USB Schnittstelle (2) wiederaufladbar ist.
  8. 8. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blinkeinrichtung(1) zusätzlich durch das Betätigen eines Tasters (5) aktiviert werden kann, um ein dauer¬haftes Warnsignal (7) auszugeben.
  9. 9. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blinkeinrichtung(1) in einem Gehäuse (18) angeordnet ist.
  10. 10. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 9 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäu¬se (18) der Blinkeinrichtung (1) auf dem Handrücken (26) des nicht motorisierten Verkehrs¬teilnehmers getragen wird.
  11. 11. Blinkeinrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine LED (9) oderLED Strecke (9) mit der Blinkeinrichtung (1) elektrisch verbunden ist.
  12. 12. Verfahren zum Betreiben einer Blinkeinrichtung (1) für nicht motorisierte Verkehrsteilneh¬mer, wobei mit Hilfe eines Beschleunigungssensors (4) die Position einer Hand (11) erfasstwird, wobei durch eine Änderung der Position der Hand (11) von der Lenkstange zur hori¬zontalen seitlichen Ausstreckung der Hand (11) eine automatische Aktivierung der Blink¬einrichtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Blinkeinrichtung (1) bei einemSturz des nicht motorisierten Verkehrsteilnehmers automatisch in einen SOS Modus (8)wechselt und der Beschleunigungssensor (4) einen Sturz mittels Erschütterung erfasst.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung der Blinkein¬richtung (1) eine Blinkabfolge einer LED (9) bzw. LED Strecke (9) zur Folge hat.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Änderung der Positionder Hand (11) mit Hilfe eines Beschleunigungssensors (4) erfasst wird, wobei die Bewe¬gung von der horizontal ausgestreckten Lage der Hand (11) zurück zur Lenkstange erfasstwird und durch diese Änderung der Position der Hand (11) eine automatische Deaktivie¬rung der Blinkeinrichtung (1) erfolgt.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Deaktivierung derBlinkeinrichtung (1) eine Beendigung der Blinkabfolge einer LED (9) bzw. LED Strecke (9)zur Folge hat.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Blinkeinrichtung (1)zusätzlich durch das Betätigen eines Tasters (5) aktiviert werden kann, um ein dauerhaftesWarnsignal (7) auszugeben. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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