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DE102008007424B3 - Verfahren zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Verfahren zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102008007424B3
DE102008007424B3 DE102008007424A DE102008007424A DE102008007424B3 DE 102008007424 B3 DE102008007424 B3 DE 102008007424B3 DE 102008007424 A DE102008007424 A DE 102008007424A DE 102008007424 A DE102008007424 A DE 102008007424A DE 102008007424 B3 DE102008007424 B3 DE 102008007424B3
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs (1), um einen das Kraftfahrzeug (1) umgebende Verkehr hinreichend vor der Öffnung der Tür und der damit verbundenen Unfallgefahr zu warnen. Hierzu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass für das Verfahren bereits vorhandene elektronische Einrichtungen des Kraftfahrzeugs verwendet werden, wobei die Signalisierung über wenigstens eine am Heck des Kraftfahrzeugs (1) angeordnete Beleuchtungseinrichtung (2, 3, 4, 5) erfolgt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs, unter Verwendung bereits vorhandener elektronischer Einrichtungen des Kraftfahrzeugs, wobei die Signalisierung über wenigstens eine am Heck des Kraftfahrzeugs angeordnete Beleuchtungseinrichtung erfolgt. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs.
  • Bei der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs entsteht häufig ein Gefahrenmoment, wodurch es zu Unfällen zwischen an dem Kraftfahrzeug vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern und der Tür des Fahrzeugs kommen kann. Auch kommt es vor, dass eine nach dem Öffnen der Tür aus dem Kraftfahrzeug aussteigende Person von einem an dem Kraftfahrzeug vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer verletzt wird, falls dieser Verkehrsteilnehmer die Öffnung der Tür zu spät bemerkt und daher nicht rechtzeitig anhalten oder ausweichen kann. Daher besteht in der Praxis der Bedarf, dass die Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs derart erfolgt, dass der übrige Verkehr diese Öffnung rechtzeitig wahrnehmen kann, um zum Verhindern von Unfällen rechtzeitig reagieren zu können.
  • Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 295 50 745 U1 ist ein neuartiger Multifunktionsschalter für Omnibusse bekannt, welcher durch den Fahrer aktiviert werden kann, um eine Schulbusschaltung auszulösen. Hierdurch wird bewirkt, dass immer dann, wenn eine Tür geöffnet wird, die Warnblinklichter aufleuchten und sobald alle Türen geschlossen sind, die Blinklichter wieder ausgehen. Bei dieser Schulbusschaltung besteht jedoch einzig und alleine die Absicht sämtliche Warnblinklichter einzuschalten, um somit das Ein- und Aussteigen zu signalisieren.
  • Aus der DE 196 06 540 A1 ist ferner eine Sicherheits- und Komfortbeleuchtung für Kraftfahrtzeuge bekannt, welche eine zusätzliche Beleuchtung des Ein- und Ausstiegs bereiches offenbart. Hierzu ist vorgesehen, dass die zusätzliche Leuchteneinheit beispielsweise an den Fahrzeugtüren zu befestigen oder bei rahmenlosen Fenstern an der Glasscheibe zu montieren ist. Die Leuchteinheit dient vorrangig zur besseren Ausleuchtung des Ein- und Ausstiegsbereiches und wird mit der Fahrzeugtüre verschwenkt.
  • Durch den bekannten Stand der Technik sind jedoch Umbaumaßnahmen verbunden mit teilweise zusätzlichen Leuchteinheiten bekannt, welche zu einer Kostensteigerung führen. Soweit die Einschaltung sämtlicher Warnblinklichter bei einer Schulbusschaltung vorgesehen ist, handelt es sich um einen allgemeinen Warnhinweis für ein Gefahrenpotential.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs bereit zu stellen, welches die Gefahr von Unfällen beim Öffnen der Tür weitestgehend reduziert.
  • Diese Aufgabe wird lösungsgemäß durch das Verfahren nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen offenbart.
  • Das Verfahren wird zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs unter Verwendung bereits vorhandener elektronischer Einrichtungen des Kraftfahrzeugs durchgeführt, wobei die Signalisierung über wenigstens eine am Heck des Kraftfahrzeugs angeordnete Beleuchtungseinrichtung erfolgt. Durch diese Art der Signalisierung wird dem Verkehr deutlich angezeigt, dass eine Tür des Kraftfahrzeugs geöffnet wird, sodass ein entsprechender Verkehrsteilnehmer rechtzeitig zum Verhindern einer Unfallgefahr auf die Signalisierung und die damit verbundene Türöffnung reagieren kann.
  • Zur Realisierung des Verfahrens werden bevorzugt bereits vorhandene elektronische Einrichtungen des Kraftfahrzeugs verwendet, sodass beispielsweise eine Nachrüstung bereits vorhandener Kraftfahrzeuge kostengünstig auf einfache Art und Weise erfolgen kann. Beispielsweise kann eine Sensoreinheit verwendet werden, welche üblicherweise bereits an einer Tür oder auch an einem Türgriff vorhanden ist oder dieser beziehungsweise mit diesem zusammenwirkt, durch welche ein Signal an eine Verarbeitungseinheit, wie zum Beispiel einen Bordcomputer, gesendet werden kann, welche daraufhin mittels eines geeigneten Programms oder einer geeigneten Elektronik ein Signalisierungssignal generieren und an wenigstens eine am Heck des Kraftfahrzeugs angeordnete Beleuchtungseinrichtung senden kann, welche darauf hin ein Lichtsignal abgibt, welches den übrigen Verkehr vor der Öffnung der Tür warnt.
  • Die vorliegende Erfindung soll aber nicht allein auf eine Signalisierung am Heck eines Kraftfahrzeugs beschränkt sein, sondern es kann ebenso gleichzeitig eine Signalisierung an der Front und an dem Heck des Kraftfahrzeugs erfolgen, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn ein entsprechendes Kraftfahrzeug in einer sehr schmalen Straße geparkt ist, sodass beim Öffnen der Tür auch für den Gegenverkehr eine Gefahr von Unfällen besteht. Meist tritt in der Praxis jedoch der Fall ein, dass sich im Gefahrenbereich der Tür befindliche Verkehrsteilnehmer vorwiegend von hinten dem Kraftfahrzeug nähern, weshalb eine Signalisierung einer Türöffnung vor allen Dingen am Heck eines Kraftfahrzeugs erfolgen sollte.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung blinkt die Beleuchtungseinrichtung beim Öffnen der Tür für eine vorbestimmte Zeit konstant oder mit einer vorgegebenen Frequenz auf. Auch sind verschiedene unregelmäßige Blinkintervalle denkbar, welche die Signalisierung der Türöffnung derart erzeugen, dass der Verkehr ausreichend vor der Türöffnung gewarnt wird. Das entsprechende Signalisierungssignal, welches die Beleuchtungseinrichtung steuert, wird vorzugsweise über eine bereits am Kraftfahrzeug vorhandene Verarbeitungssoftware oder -elektronik erzeugt, wobei vorstellbar ist, dass diese Verarbeitungseinrichtungen den jeweiligen Anforderungen anpassbar sind, beispielsweise das unterschiedliche Verarbeitungsprogramme auf ihnen installierbar sind, um den jeweiligen Anforderungen an das Signalisierungsverfahren gerecht zu werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass als Beleuchtungseinrichtung wenigstens eine Rückleuchte, wenigstens eine Bremsleuchte, wenigstens ein Fahrtrichtungsanzeiger, wenigstens ein Rückfahrscheinwerfer, wenigstens eine Nebelschlussleuchte und/oder wenigstens eine zusätzliche Leuchte des Kraftfahrzeugs verwendet werden. Welche dieser Ausgestaltungen gewählt wird, hängt von den jeweiligen Wünschen und Anforderungen ab, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Signalisierung eine ausreichende Warnfunktion für den Verkehr aufweisen sollte. Zudem ist denkbar, dass Kombinationen der vorgenannten Beleuchtungseinrichtungen abwechselnd, nacheinander oder mit unterschiedlichen Frequenzen aufblinken.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Signalisierung an der Seite des Hecks, die der Seite, an der die Tür geöffnet wird, am nächsten ist. Diese Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist deshalb von Vorteil, weil nicht nur der das Kraftfahrzeug umgebende Verkehr vor einer Türöffnung gewarnt wird, sondern das gleichzeitig die Signalisierung anzeigt, an welcher Seite des Kraftfahrzeugs eine Tür geöffnet wird, was insbesondere die Warnfunktion des erfindungsgemäßen Verfahrens weiter verbessert. Auch bei dieser Ausgestaltung ist es natürlich denkbar, dass die Signalisierung nicht nur am Heck, sondern auch an der Front des Kraftfahrzeugs erfolgt, um auch von vorne auf ein parkendes Kraftfahrzeug zukommende Verkehrsteilnehmer vor einer Türöffnung zu warnen.
  • Es wird weiter vorgeschlagen, dass die Signalisierung bei Betätigung eines inneren Türöffners erfolgt. Unter dem inneren Türöffner sind die üblicherweise vorhandenen Betätigungshebel an der Innenseite von Kraftfahrzeugtüren zu verstehen, welche bei Betätigung eine Entriegelung der Tür erzeugen, nach der eine Öffnung der Tür erfolgen kann. Dabei kann die Signalisierung beispielsweise bereits bei Berührung eines solchen Betätigungshebels durch einen Kontaktsensor oder auch erst bei Betätigung des Betätigungshebels erfolgen. Alternativ zu dieser Ausgestaltung des Verfahrens ist denkbar, dass die Signalisierung nicht durch Betätigung eines inneren Türöffners, sondern durch eine beginnende Verschwenkung der Tür initiiert wird, welche mittels einer geeigneten Sensoreinheit feststellbar ist. Welche dieser Ausgestaltungen gewählt wird, hängt von den jeweiligen Anforderungen an das Verfahren ab.
  • Die obige Aufgabe wird weiter durch eine Einrichtung zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs realisiert, aufweisend wenigstens eine Sensoreinheit, eine damit elektrisch verbundenen Verarbeitungseinheit und zumindest eine mit dieser elektrisch verbundenen Signalisierungseinheit, wobei die Signalisierungseinheit durch mindestens eine Beleuchtungseinrichtung am Heck des Kraftfahrzeugs gebildet ist.
  • Als Sensoreinheit kann hier eine bereits vorhandene Sensoreinheit zur Erfassung der Lage der Tür eines Fahrzeugs oder auch eine zusätzliche Sensoreinheit verwendet werden, welche an einer geeigneten Position im Bereich der Tür angeordnet werden kann. Ebenso kann bei der Verarbeitungseinheit auf eine bereits vorhandene Verarbeitungseinheit des Kraftfahrzeugs, wie beispielsweise einen Bordcomputer, zurückgegriffen werden, jedoch ist es auch denkbar, dass ein Kraftfahrzeug mit einer zusätzlichen Verarbeitungseinheit ausgestattet wird. Des Weiteren wird eine Signalisierungseinheit verwendet, welche durch eine Beleuchtungseinrichtung am Heck des Kraftfahrzeugs gebildet ist, die üblicherweise bereits an dem Kraftfahrzeug vorhanden ist. Bevorzugt wird gänzlich auf bereits vorhandene elektrische Einrichtungen des Kraftfahrzeugs zurückgegriffen, wodurch beispielsweise eine Nachrüstung von bereits vorhandenen Kraftfahrzeugen oder eine Ausstattung neuer Kraftfahrzeuge mit der Einrichtung kostengünstig und auf einfache Art und Weise erfolgen kann.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Sensoreinheit am Türblatt, an der Türzarge und/oder an einem inneren Türöffner wenigstens einer Tür angeordnet ist. Welche dieser Anordnungen gewählt wird, hängt von den jeweiligen Anforderungen an die Einrichtung ab, wobei zudem eine entsprechende Sensoreinheit zumindest an der Fahrertür eines Kraftfahrzeugs angeordnet werden sollte, da diese meist dem übrigen Kraftfahrzeugverkehr zugewandt ist und am häufigsten frequentiert wird. In vorteilhafter Weise sind jedoch alle seitlichen Türen eines Kraftfahrzeugs mit einer entsprechenden Sensoreinheit ausgestattet, um eventuelle Verkehrsteilnehmer an allen Seiten des Kraftfahrzeugs vor einer Türöffnung und der dadurch entstehenden Unfallgefahr zu warnen.
  • Bis hierher wird bereits deutlich, dass das Verfahren und die Einrichtung dazu geeignet sind, die bei Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeug entstehende Gefahr von Unfällen weitestgehend zu reduzieren, wobei insbesondere die Möglichkeit besteht, bereits vorhandene Fahrzeuge wie auch neu gefertigte Fahrzeuge kostengünstig und auf einfache Art und Weise zur Durchführung des Verfahrens weiter- beziehungsweise auszubilden oder mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung auszustatten. Dabei sind die verschiedensten Kombinationen der im Vorhergehenden beschriebenen Ausgestaltungen denkbar, um ein Verfahren beziehungsweise eine Einrichtung zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs bereit zu stellen, welches den das Kraftfahrzeug umgebenden Verkehr zur weitestgehenden Reduzierung einer Unfallgefahr warnt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale werden im Folgenden anhand der Figur beschrieben.
  • Dabei zeigt
  • 1 ein schematisches Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Verfahren und für die erfindungsgemäße Einrichtung.
  • In 1 ist ein schematisches Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Einrichtung gezeigt, welche anhand eines schematisch dargestellten Kraftfahrzeugs 1 erläutert werden soll. Das Kraftfahrzeug 1 weist Beleuchtungseinrichtungen 2, 3, 4 und 5 auf, wobei die Beleuchtungseinrichtung 2 und 3 an der Front und die Beleuchtungseinrichtungen 3 und 4 am Heck des Kraftfahrzeugs 1 angeordnet sind. Die Beleuchtungseinrichtungen 2, 3, 4 und 5 sind mit einer Verarbeitungseinheit 6 verbunden, welche beispielsweise durch eine bereits am Kraftfahrzeug 1 vorhandene Einrichtung, wie beispielsweise einen Bordcomputer, gebildet ist. Mittels dieser Verarbeitungseinheit 6 können Signalisierungssignale generiert und an zumindest eine der jeweiligen Beleuchtungseinrichtungen 2, 3, 4 und 5 gesendet werden, um ein einer bestimmten Funktion entsprechendes Signal zu erzeugen. Zur Verarbeitung kann die Verarbeitungseinheit 6 mit einer Verarbeitungselektronik oder auch mit einem entsprechenden Verarbeitungsprogramm versehen sein, um die gewünschte Funktion ausführen zu können. Die Verarbeitungseinheit 6 ist des Weiteren über eine Verbindung 11 mit einer Sensoreinheit 12 verbunden, welche zur Detektion der Lage der Fahrertür 13 vorgesehen ist. Statt der abgebildeten Anordnung der Sensoreinheit 12 im Schanierbereich der Fahrertür 13, kann die Sensoreinheit 12 auch alternativ an dem inneren Türöffner 14 angeordnet sein, um eine bevorstehende Öffnung der Fahrertür 13 bei Betätigung des inneren Türöffners 14 zu detektieren. Wie durch die Striche 15 angedeutet, wird die Öffnung der Fahrertür 13 mittels der Beleuchtungseinrichtungen 2 und 4 signalisiert, sodass beispielsweise ein auf der linken Seite des Kraftfahrzeugs 1 vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer ausreichend vor der Öffnung der Fahrertür 13 und der damit verbundenen Unfallgefahr gewarnt wird. Zur Signalisierung wird dabei zuerst mittels der Sensoreinheit 12 die Lage, beziehungsweise die Lageänderung, der Fahrertür 13 detektiert, woraufhin die Sensoreinheit 12 ein Detektionssignal generiert und über die Verbindung 11 an die Verarbeitungseinheit 6 weitergibt. Die Verarbeitungseinheit 6 generiert auf Basis des Detektionssignals ein Signalisierungssignal mit gewünschter Signalisierungsfrequenz, welches dann über einen entsprechende Verbindung 7, 8, 9 und/oder 10 an die gewünschte Beleuchtungseinrichtung 2, 3, 4 beziehungsweise 5 weiter gegeben wird, um die Öffnung der entsprechenden Tür derart zu signalisieren, dass der das Kraftfahrzeug 1 umgebende Verkehr ausreichend gewarnt wird.
  • In dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt die Signalisierung beispielsweise auf der Seite des Kraftfahrzeugs 1, auf der die Öffnung der Tür, hier der Fahrertür 13 erfolgt, sodass dem das Kraftfahrzeugs 1 umgebenden Verkehr gleichseitig angezeigt wird, auf welcher Seite des Kraftfahrzeugs 1 eine Türöffnung erfolgt, was die Warnfunk tion der Einrichtung beziehungsweise des Verfahrens verbessert. Soweit auf der Beifahrerseite ebenfalls eine Signalisierung, beispielsweise für Radfahrer gewünscht wird, kann durch Einbau von weiteren Sensoren der Funktionsumfang erhöht werden.
  • 1
    Kraftfahrzeug
    2
    Beleuchtungseinrichtung
    3
    Beleuchtungseinrichtung
    4
    Beleuchtungseinrichtung
    5
    Beleuchtungseinrichtung
    6
    Verarbeitungseinheit
    7
    Verbindung
    8
    Verbindung
    9
    Verbindung
    10
    Verbindung
    11
    Verbindung
    12
    Sensoreinheit
    13
    Fahrertür
    14
    Innerer Türöffner
    15
    Strich

Claims (3)

  1. Verfahren zur Signalisierung der Öffnung einer Tür eines Kraftfahrzeugs (1), unter Verwendung bereits vorhandener elektronischer Einrichtungen des Kraftfahrzeugs (1), wobei die Signalisierung über wenigstens eine am Heck des Kraftfahrzeugs (1) angeordnete Beleuchtungseinrichtung (2, 3, 4, 5) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalisierung an der Seite des Hecks erfolgt, die der Seite, an der die Tür geöffnet wird, am nächsten ist und die Signalisierung bei Betätigung eines inneren Türöffners (14) erfolgt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (2, 3, 4, 5) beim Öffnen der Tür für eine vorbestimmte Zeit konstant aufleuchtet oder mit einer vorgegebenen Frequenz aufblinkt
  3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Beleuchtungseinrichtung (2, 3, 4, 5) wenigstens eine Rückleuchte, wenigstens eine Bremsleuchte, wenigstens ein Fahrtrichtungsanzeiger, wenigstens ein Rückscheinwerfer, wenigstens eine Nebelschlussleuchte und/oder wenigstens eine zusätzliche Leuchte des Kraftfahrzeugs (1) verwendet wird.
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