LU87620A1 - Lamellierte stahlbetontragkonstruktion,verfahren zu deren verwirklichung,sowie stahlbetonfertigteil,schalungsbank und verfahren zur herstellung von stahlbetonfertigteilen,z.b.kassettenfoermigen fertigteilen mit zwillingsplatten - Google Patents
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Description
LAMELLIERTE. S TAHLBETQ NTRAGKQNS TRUKTIQN, YEREAHREN ZU DERM VERWIRKIICHIJNG, SOWIE; STAHLBETQNEERÏIGTEIL, S CHA1UN GS BARK UND YEREAHREN ZUR HERSTEILUNG. YOU STAHLBETONEERTIGTEIIEN, · Z.B. KASSETTENEÖRMIGEN-.EERTIGTEILEN MIT ZWILLINGSPLATTEN
MÉLYÉPITÉSI Terveza Yallalat, Budapest 68 %.
BETON- es YASBETONIPARI MÜYEE, Budapest 12 % HOTZ, Gunter T., Wiehl, BRU 20 %.
Er£inderï ADAMIS, Géza, Budapest 16 % KERTÉSZ, Âdamné., Budapest ' 16 %.
TIMAR, Péter, Budapest 20 %
Dr. ZAJZON, Gaza, Budapest 16·*% KREPART, Jânos, Budakalâsz 12 %.
HOTZ, Giinter T., Wiehl, BRD 20 %
Tag der Anmeldung: 22. 11. 1988.
Die Erfindung bètrifft eine lamellierte Stahlbetontragkon-struktion, insbesondere fur dynamisch, beanspruchte und/oder ' grosse lasten tragende Ingenieur-Bauwerke, z.B. Schlitzwand, Sickerschlitz, Senkkasten, Becken, Tunnel, Stützwand, Strei-fenfundament, wobei die Stahlbetontragkonstruktion vorgefer-tigte Elemente, Yerbindungsstücke und gegebenenfalls Püll-stoff, z.B. mit den vorgefertigten Elementen mitwirkende monolithische Teile und/oder ergänzende Yerstärkungseinsätze und/oder Steifscheiben und/oder Dämmschichten und/oder Einle-geelemente enthält.
Gegenstand der Erfindung 1st auch ein V.erfahren zur Herstel-lung einer lamellierten Stahlbetontragkonstruktion, wobei die Stahlbetontragkonstruktion al3 Gesamtheit vorgefertigter Ele-mente, sowie gegebenenfalls Püllstoffe, z.B,·. mit den vorge-fertigten Elementen mitwirkendermonolithischer Teile und/oder Yerbindungsstücke und/oder ergänzender Verstärküngseinsätze und/oder Steifscheiben und/oder Dammschichten und/oder Einle-geelemente erzeugt wird.
Als Bestandteil der Erfindung stellt sich auch der Stahlbe-tonfertigteil zur Herstellung der lamellierten Stablbeton-tragkonstruktion dar, wobei' der Stahlbetonfertigteil über mindestens zwei Stahlhetonplatten verfügt, die Platten einen Innenraum umfangen, der Innenraum vorteilhaft ununterbrochen ist, und sich entlang den Einpassrandern der Platten an den Aussenraum anschliesst, die .Platten Yerstärkungseinsätze und gegebenenfalls Steifen und/oder Abstandshalter und/oder Ein-legeelemente enthalten*
Gleichfalls Bestandteil der Erfindung ist die Schalungsbank zur Herstellung der kassettenartigen Stahlbetonfertigteile mit Zwillingsplatten, wobei die Schalungsbank eine ïragkon-struktion sowie Pormprofile, zweckmässig Pertigungstragbrett, seitenkantbegrenzenden Rahmen, gegebenenfalls Ausschliessein-satz und/oder öffnungshildendes Rahdschalwerk enthält, die
Tragkonstruktion über zwei, in Parallelflachen liegende Fach-werklângstrager und gegebenenfalls über die Fachwerklangstra-ger ihren Enden nahe miteinander verbindendes Querfachwerk verfügt.
Einen weiteren Teil der Erfindung bildet das Verfahren zur Herstallung des kassettenartigen Stahlbetonfertigteiles mit Zwillingsplatten, wobei eine Schalungsbank ans Tragkonstruk-tion und Formprofilen zusammengestellt wirà, Verstarkungsein-sätze und gegebenenfalls Steifen und/oder Abstandshalter in den Eormraum der Schalungsbank eingehängt und/oder éihgelegt werden, eine der Platten des kassettenartigen Stahlbetonfertigteiles mit Zwillingsplatten einbetoniert wird, die einbe-tonierte, verfestigte Platte umgedreht wird, dann die umge-drehte Platte in den Formraum eingelegt wird, gegebenenfalls auch Ausschliesseinsatz. und/oder öffnungsbildendes Randschal-werk in den Formraum eingelegt werden, zuletzt die nächste Platte einbetoniert wird.
Die grosse Lasten tragenden Ingenieur-Bauwerke, hauptsächlich die Tiefbauanlagen verfügen im allgemeinen über einen monoli-thischen oder vorgefertigten Stahlbetonaufbau. Die Massgenau-igkeit, Materialqualität, das Aussehen der Oberflachen der in ansässigem Betrieb hergestellten Konstruktionselemente über-treffen die^enigen des Ortbetons, sie sind auf der Baustelle mit weiniger Arbeit montierbar, doch werden ihrer Anwendong Schranken von den Mass- und Massengrenzen des Transports ge- setzt.“In einigen Pallen dulden die vorgefertigten Konstruk-tionen kaum die Stützpuhktbewegungen und die dynamischen Be-anspruchungen.
I ·
Eie Daseinsberechtigung der monolithischen Konstruktionen erhielt sich hauptsächlioh auf dem Gebiete der individuel-len Grossbauwerke, wo die aus den technologischen Ansprüchen folgenden, scliwer “in System organisierbaren Masse und die unzähligen Einlegeelemente und/oder Durchbrüche die Yorfer-tigung unwirtschaftlieh schwerfällig machen könnten. Es ist jedoch ungünstig, dass die monolithischen Konstruktionen le-bendige Arbeit intensiv verbrauchen, und ihre Bauzeit ausser-ordentlich lang ist.
Es gibt auch. Konstruktionen, die durch Verknüpfen von den zweierlei Bauweisen hergestellt sind, wie z.B. die aus vor-gefertigten Elementen bestehenden Gebäude mit monolithischen Ortverbindungen oder die mit Moholithbeton mitwirkenden vor-gefertigten Sragkonstruktionselemente.
Man kann auch die lösung als zeitgemäss erachten, wo die mit Monolithbeton ausgefüllte vorgefertigte Schalung sich ins lasttragende Bauelement des endgültigen Bauwerkes umwandelt. Einige aus die.sen Ausführungen, wie z.B-. die3enige, gernass un-garischer Eatentschrift Kr.191 470, sind nur bei Kommunal-und Wohgebäuden v.erwendbar. _________________________
Es sind solche, durch Verbindung von vorgefertigten und monolithischen Bauelementen hergestellten Konstruktionen be- kannt, die ein bestimmtes Ziel erfüllen.
So z.B. die in der ungarischen Eatentschrift Br.177 284 be-schriebene hochbelastete Wandkonstruktion dient zur Begren-zung hermetisch geschlossener, Hochdruck- und Hochtemperatur--beanspruchter Räume von Kernkraftwerken. Bas W-esen liegt darin, dass mit- Blechbekleidung versehene, fertige, Beweh-rungseinheiten an der Baustelle zusaramengeschweisst werden, wonach diese mit Beton gefüllt werden.
Die ungarische Eatentschrift ®r.l84 470 heschreib/t eine Raum-schalung aus Stahlhetonplatten. Die Raumschalung begrenzt als verlorene Schalung den Formraum des monolithischen Keras. Es enthalt die Yerteilereinsätze, wâhrend die Einsatzschar in der Richtung der Hauptlasttragung an diesen angeschweisst in den' monolithischen Kern eingebettet ist. Mangel dieser Kon-struktion liegt darin, dass sie die Konstruktionsdicke wegen der ungünstigen Anordnung der ïïauptbewehrung nicht ausnutzt.
In der. ungarischen Eatentschrift Hr. 192. 074. wird das Yerfah-ren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Raumfachwerk und zwei Betonschalen bestehenden Stahlbetonplatten spezifiziert.
Das Raumfachwerk wird zwischen zwei Schalungsbänke eingelegt; die Elatte wird ^e Betonschalen betoniert, inzwischen wird sie umgedreht. Das Yerfahren ist in seiner ütrt von bahnbre-chender Hatur, und als solches tragt in sioh die Anfangsfeh-ler und die unausgearbeiteten Einzelheiten.
Besonders zur Herstellung von der Bodenoberflâche gebauter, unterirdischer, linearer Bauwerke mit 'geschlossenem Durch-schnitt, z.B. Tunnel, wurde- das Yerfahren gernass ungarischer Patent schrift Ur. 189 850 entwickelt. Das W.esen des Verfah-rens besteht darin, dass die Bewehrung der Konstruktion 'in Porm vorgefertigter Armierung auf ein Transport-Schalungs-brett befestigt wird, wonach es an der Baustelle einbetoniert wird. Das verlorene Brett nimmt nicht im Krgftspiel teil, so ist das nicht ausgenutzt.
Zur Verwirklichung einfacherer Aufbauten kann man die liegende plattenartige Konstruktion nach ungarischer Patent-schrift Nr.194 349 verwenden. Es enthält Stahlbetonschalungs-element veränderlicher Dicke, Stahleinsätze und monolithische Betonschicht. Das kann nur für Decken verwendet werden.
Das aus ungarischer Patentschrift Nr.190 208 erkennbare Ver-fahren unterscheidet sich von den früheren nur darin, dass die sichtbare oberflachenbildende Schicht in die vorgefer-tigte Stahlbetonschablone im voraus eingelegt wird. Haupt-sächlich kann es bei der âsthetischen Ausbildung raumbegren-zender Elemente von Ü-Bahn-Stationen Yerwendung finden.
Zur Stützung von Bodenmassen wurde die in ungarischer Pa^ tentschrift Nr.187 892: b.eschriebene Wandkonstruktion ausge-arbeitet. Die Stützwand besteht aus zwei vorgefertigten Be-tonschichten und gleichfalls vorgefertigten Rippen, diese werden aneinander gereiht, und nachtraglich z.B. mit Erde 0-der anderem Püllmaterial gefüllt.
Ahnlich, obwohl ein wenig komplizierter ist die in der un-garischen Patentschrift Hr.189 766 beschriebene Gewichts-mauer. Mangel beider Konstruktionen ist, dass das mit ihnen ausgeführte Bauwerk ein'einziges Zweck dient; allgemein ist es nicht anwendbar.
Es bedeutet einen Eortschritt in dieser Beziehung die aus ungarischer Patentschrift Hr.187 455 erkennbare sogenannte Mehrschichtplatte und die daraus.herstellbare kombinierte Stahlbetonkonstruktion. Dies ist eine weiterentwickelte Version der mit Mono-iithkern gefüllten zwei Stahlbetonschalen. -Die vorgefertigte Stahlbetonschicht nimmt als Teil der end-gültigen Konstruktion in der Lasttragung teil, dadurch ist die fertige Konstruktion zum Tragen auch von relativ gros-sen Lasten fähig.
Die Mehrschichtplattenkonstruktion ist als Konstruktionsele-ment von vielerlei Bauwerken im breiten ümfang, zu mehrerlei Zwecken anwendbar. Sein einziger bedeutender Mangel liegt darin, dass die Ausbildung der Anschlusspunkte, besonders in ungewöhnlichen Sonderlagen, ausserordentlich schwerfällig ist. Dann ist die Montagearbeit umstandlich, und der Bedarf an lebendige Arbeit macht die übrigens ‘vielseitige, günstig verwendbare Konstruktion unwirtschaftlich.
Ziel der Erfindung ist die Entwicklung einer lamellierten Stahlbetontragkonstruktion, die unter Mitwirkung vorgefer-tigter und monolithischer Bauelemente für Tragen besonders grosser ùnd/oder dynamischer Lasten geeignet ist; an der Grenze der vorgefertigten und monolithischen Körper kann Kraftübertragung erfolgen, die Verbindungen sind einfach, und sind an der Baustelle leicht, schnell und fehlerfrei auszubilden. Ein Ziel der Erfindung liegt aueh darin, dass man mit Hilfe der Konstruktion Wande und Decken von vieler-lei Ingenieur-Bauwerken, z.B. Schlitzwand, Wasserbecken, Tunnel, Senkkasten, Stützwand herstellen kann.
Auch ein Ziel der Erfindung ist, dass zur Verwirklichung der Konstruktion ein vorgefertigtes Element zur Verfügung stehe, das die Mehrheit der Bewehrung der fertigen Konstruktion enthalt, dass seine Baudicke sich innerhalb eines ein-zigen Elementes der Veränderung der Beanspruchungen oder den Konstruktionsumrissen entsprechend verändern könne, wei-terhin dass zur Pertigung vom vorgefertigten Element eine Schalungsbank und ein Pertigungsverfahren zur Verfügung stehe.
Grund des Erfindungsgedankens ist die Erkenntnis, dass man den den Innenraum begrenzenden, mit zwei Stahlbetonplatten versehenen Stahlbetonfertigteil fürs Polgen der entlang seiner Lange und/oder Breite veränderlichen Beanspruchungen ge-eignet machen kann, wenn mindestens eine der Platten in ei-ner oder in beiden Richtungen gebrochen, kassettenartig aus-gestaltet ist. Dieselbe Ausbildung ermöglicht auch, dass das vorgefertigte Element die in der Mhe der Bauelementenver-bindungen nötige ïïauptbewehrung und Verteilerbewehrung völ-lig enthalt.
Der. Zielsetzung entsprechend ist die lamellierte Stahlbeton-tragkonstruktion insbesondere für dynamisch beanspruchte und/oder grosse Lasten tragènde Ingenieur-Bauwerke, z.B. Schlitzwand, Sickerschlitz, Senkkastèn, Becken, Tunnel, Stütz-wand, Streifenfundament *— wobei die Stahlbetontragkonstruk-tion vorgefertigte Clemente, Verbindungsstücke und gegebenenfalls Füllstoff, z.B. mit den vorgefertigten Elementen mitwirkende monolithische Teile und/oder ergänzende Beweh-rungsstahle und/oder Steifscheiben und/oder Dämmschichten und/oder Einlegeelemente enthält — so ausgebildet, dass die vorgefertigten Stahlbetonfertigteile kassettenartige Stahl-. betonfertigteile mit Zwillingsplatten sind, die Stahlbetonfertigteile waagerecht und gegebenenfalls auch in Höhenlage zueinander gereiht sind, die Stahlbetonfertigteile sich an-einander vorteilhaft mit Hilfe von Verbindungsstücken, z.B. Stahleinsätzen, Bewehrungsmatten oder aus diesen gebogenen Körbern ansçhliessen, die ergänzenden Verstärkungseinsâtze im allgemeinen in den Innenraum der benachbarten Stahlbetonfertigteile hindurchreichen, die Gesamtheit der Stahlbetonfertigteile und gegebenenfalls des im Innenraum angeordneten, die Rolle des Füllstoffes erf lillenden nacherhartenden Gemi-sches zu einer mindestens teilweise mit ecksteifen Verbindun-gen versehenen, gegebenenfalls gespannten räumlichen Konstruk-tion mit der der Grosse der Beanspruchung entsprechenden Dikke zusammengebaut ist.
Es kann ein weiteres Kennzeichen der erfindungsgemässen ia-mellierten Stahlbetontragkonstruktion sein, dass kassetten-artige Stahlbetonfertigteile mit Zwillingsplatten mit erfül-lungsfreiem Innenraum im Sehlitz der Schlitzwand aneinander angeschlossen sind, und Schlitzstütze bilden.
Ebenfalls der Zielsetzung entsprechend beruht das erfindungs-gemâsse Yerfahren zur Herstellung von. lamellierter Stahlbeton-tragkonstruktion, besonders von dynamisch beanspruchten und/ oder grosse lasten tragenden Ingenieur-Bauwerken, z.B. Schlitz-wand, Sickerschlitz, Senkkasten, Becken, Tunnel, Stützwand, Streifenfundament, darauf — wobei die Stahlbetontragkonstruk-tion als Gesamtheit von vorgefertigten Elementen und gegebe-nenfalls Füllstoff, z.B. von mit vorgefertigten Elementen mit-wirkenden monolithischen Teilen und/oder Yerbindungsstücken und/oder ergânzenden Yerstarkungseinsatzen und/oder Steif-scheiben und/oder Dâmmschichten'und/oder Einlegeelementen her-gestellt wird — dass kassettenartige Stahlbetonfertigteile mit Zwillingsplatten der Oberflache des Bauwerkes folgend aneinander gereiht werden, das Aneinanderreihen durch deren An-ordnung dicht nebeneinander und/oder übereinander auf Unter-beton oder auf Fundament den Einpassrändern entlang durchge-führt wird, die aneinander gereihten Stahlbetonfertigteile z.B. durch Yerankerung und/oder Spannung und/oder provisorische .Abstützung gesteift werden, .ergänzende Yerstärkungsein-sâtze und/oder Steifscheiben und/oder Dâmmschichten · und/odër Einlegeelemente in den Innenraum zwischen den Platten der Stahlbetonfertigteile eingelegt werden, der Innenraum mindestens teilweise mit z.B. durch Überdruck bewegtem nach-erhärtendem Gemisch arbeitsfugénfrei und zweckmassig scha-lungsfrei gefüllt wird, und das Bauwerk gegebenenfalls nach-gespannt wird.
Bei einer mögliclien Art des Verfahrens wird kraftubertragen-de Yerbindung zwischen den aneinander gereihten kassettenar-tigen Stahlbetonfertigteilen mit Zwillingsplatten mit Hilfe von eigenen Verstärkungseinsätzen ohne Verbindungsstücke ver-wirklicht.
Bei einer weiteren Ausführungsweise wird ein Yerfestigungs- ' 1 kern aus den kassettenartigen Stahlbetonfertigteilen mit Zwillingsplatten zusammengebaut, die die Wand und/oder Decke des Bauwerkes bildenden kassettenartigen Stahlbetonfertigteile mit Zwillingsplatten mit Hilfe provisorischer Abstützungen an den Verfestigungskern befestigt werden, wodurch das Bauwerk wahrend des Baues stabilisiert, und der Verfestigungskern gegebenenfalls in Teil des fertigen Bauwerkes umgestaltet wird.
Der weiteren Zielsetzung entsprechend ist der erfindungsge-mässe Stahlbetonfertigteil für vorgefertigte und monolithische Teile gleichfalls enthaltende monolithische Ingenieur-Stahlbetonbauwerke, z.B;. Schlitzwand, Sickerschlitz, Senkka- sten, Becken, Tunnel, Stützwand, Streifenfundament, usw. — «#· die über mindestens zwei Stahlbetonplatten verfugt, wobei die
Platten einen Innenraum umfangen, der Innenraum vorteilhaft ununterbroohen ist, und sich den Einpassrändern der Platten entlang an den Aussenraum anschliesst, die Platten Verstär-kungseinsätze, sowie gegebenenfalls Steifen und/oder Abstands-halter und/oder Einlegeelemente enthalten — so ausgestaltet, dass mindestens eine der Platten eine für Kassettenbildung geeignete gebroohene Oberfläche hat, gegebenenfalls Zugstan-gen in die Platte mit gebrochener Oberflächa teilweise einbe-toniert sind, die in 'der Hauptrichtung der lasttragung liegenden Verstärkungseinsätze mindenstens teilweise in die Platten eingebettet sind, die Platten, die Yerstarkungseinsatze, die Steifen, z.B. die im wesentlichen senkrecht zu einer der Platten einbetonierten Betonscheiben und die Abstandshalter ein lasttragendes, raumliches Pachwerk bilden, die Platten gegebenenfalls bogenartig und/oder ihre Stellungen unterschied-lich voneinander sind, ihre Dioken und/oder Qualitäten veran-derlich und/oder verschieden sind, und ihrem Rand entlang mit Yerdickung und/oder Verzahnung und/oder Abstufung versehen sind.
Schalungsbank gemäss der Erfindung zur ïïerstellung von Stahl-betonfertigteilen, z.B., kassettenartigen Stahlbetonfertigtei-len mit Zwillingsplatten —: die Tragkonstruktion, sowie Porm-profile, zweckmässig Pertigungstragbrett, seitenbegrenzenden Rahmen, gegebenenfalls Ausschliesseinsatz und/oder öffnungs-bildendes Randschalwerk enthalt, wobei die Tragkonstruktion über zwei Pachwerklängsträger in Parallelflächen und gegebe-nenfalls über ein die Pachwerklängsträger in der Mhe ihrer Enden verbindendes Querfachwerk verfügt — ist so ausgebildet, dass mindestens zwei, ihren Enden nahe ait Hebeschemeln ver-sehene Umlaufbalken mit zur längsachse der Obergurte der Pach-werklängsträger im wesentlichen senkrecht liegender Achse auf den Obergurten übergelegt sind, die Höhen der Hebeschemel von-einander gemäss einheitlicher Massordnung verschieden sind, mindestens eine Einhängeleiste mit dem Umlaufbalken verbunden^ ist, der Umlaufbalken an die Obergurte der Eaohwerklängsträ-ger, die Einhangeleiste an den IJmlaufbalken mittels Gleitver-bindung angeschlossen sind, die üntergurte der Eachwerklangs-trager durch ein für lastübertragung geeignetes Geqtell ver-bunden sind, dag gegebenenfalls nicht flâche Pertigungstrag-brett an das Gestell, der seitenkantbegrenzende Rahmen an das Eertigungstragbrett, der Ausschliesseinsatz und das öffnungs-bildende Randschalwerk an das Eertigungstragbrett Oder an den seitenkanthegrenzenden Rahmen befestigt sind.
Das erfindungsgemasse Yerfahren zur Herstellung von Stahlbe-tonfertigteilen z.B. kassettenar.tigen Stahlbetonfertigteilen mit Zwillingsplatten — wobei eine Schalungshank aus Tragkon-struktion und Pormprofilen zusammengestellt wird, ITerstär-kungseinsätze und gegebenenfalls Steifen und/oder Abstands-halter in den Pormraum der Schalungsbank eingehängt und/oder eingelegt werden, eine der Platten des kassettenartigen Stahl- betonfertigteiles mit Zwillingsplatten einbetoniert, die ein-betonierte verfestigte Platte umgedreht, darm die umgedrehte Platte in den Pormraum eingelegt wind, gegebenenfalls aueh. Ausschliesseinsatz und/oder öffnungsbildendes Randschalwerk eingelegt wird, und zuletzt die nächste Platte einbetoniert wird — beruht darauf, dass die verfestigte Platte bis zur Yerfestigung der: nächsten Platte im Pormraum aufgehängt gehalten wird, und die verfestigte Platte gegebenenfalls samt der Schalungsbank oder den Eormprofilen umgedreht wird.
Bei einer Ausführungsweise wird die schon einbetonierte Platte vor dem Einbetonieren der nächsten Platte gespannt.
Gegebenenfalls werden die Steifen oder Abstandshalter der ver-einzelt verfestigten Platten verbunden.
In einem möglichen Palle wird der kassettenartige Stahlbeton-fertigteil mit Zwillingsplatten nach der· Betonverfestigung nach gewünschtem Mass zerstückelt.
Die Erfindung hat viele Yorteile. Die erfindungsgemasse la-mellierte Stahlbetontragkonstruktion als eine vorgefertigte und monolithische Elemente gleichfalls enthaltende monolithi- % sche. Konstruktion arbeitet, die die Wand- und/oder Decken-konstruktion von vielerlei Ingenieur-Bauwerken, z.B. Schlitz-wand, Wasserbecken, Tunnel, Senkkasten, usw. bilden kann. Die
Yerbindungen können ecksteif sein._______ »
Die lamellierte Stahlbetontragkonstruktion ist auch für Tra-gen von grossen Lasten und/oder dynamischer Beanspruchungen geeignët. Beim Bauverfahren sind Schalung, Gerüstbau nioht nötig. Die Yerbindungen an jder Baustelle können ausserordent-lich einfach, durch wenig lebendige Arbeit ausgestaltet werden.
Der kassettenartige Stahlbetonfertigteil mit Zwillingsplatten erfüllt die gestellten Anforderungen, z.B. das Polgen der Be-anspruchungen binnen einem einz'igen Bauelement restlos durch deren Gestaltung. Die Platten enthalten die in der Hauptrich-tung der Lasttragung liegenden Stahleinsätze, so ist der Kon-struktionsdurchschnitt völlig ausgenutzt, wodurch die Kon-struktion sehr wirtschaftlich ist.
Man kann die Einlegeplatten, die zu den Durchbrüchen nötigen Ausschliesseinsatze in die Bauplatte wahrend der Pertigung mit Werkstattspräzision einlegen, ein nachträgliches Meisseln der Konstruktion ist unnötig.
Dank dieser Eigenschaft kann man aus den im Werk mit strenger Massgenauigkeit erzeugten Stahlbetonfertigteilen speziel-le Grossbauwerke mit beliebigen Ponnen, Massen und Zwecken zusæmnenbauen. "
Das Bauelement kann die Rólle irgendeines Konstruktionsele-mentes in der fertigen Konstruktion erfüllen.
Der Verfestigungskern mit lamellierter Stahlbetontragkonstruk-tion — aufgebaut aus kassettenartigen Stahlbetonfertigteilen mit Zwillingsplatten — ist an sich stabil, stabilisiert das âhnlich·aufgebaute Bauwerk wahrend des Baues, und gegebenen-____ falls nimmt auch im endlichen Kraftspiel als Teil der ferti-gen Konstruktion teil.
Dadurch, dass die Bauelemente den Einpassrändern entlang mit schlingenartigen Anschlusseisen versehen werden,-fällt die er-gänzende Bewehrung senkrecht zu den Einpassrändern weg, so ist der Zusammehbau der Bauelemente frei von der schwerfälli-gen, arbeitsintensiven Bewehrangsfertigung an der Baustelle.
Auf der Schalungsbank kann man kassettenartige Stahlbetonfer-. tigteile mit Zwillingsplatten mit beliebigem Grand- und HS-henmass innerhalb der Fertigungsmassgrenzen erzeugen, die Un-terbringung der Randschalwerke und Einlegeelemente kann mit zuverlässiger Prazision durchgeführt werden.
Das Fertigungstragbrett besteht im allgemeinen aus mehreren Stücken, die austauschbar sind, wodurch man Bauelemente mit praktisch, beliebiger Form auf dem Fertigungstragbrett herstellen kann. Das Gestell dem Längsträgerantergurt entlang und die daran mit lösbarem Verbindungsstück befestigten Per-’ tigungstragbrettenstücke bilden miteinander eine oben geöff-nete, korbartige Schalungsbank. So wird der Arbeitsraum von der Schalungsbank umfangen, der Lichtraum — auf Art einer Unterbahnkonstruktion — bleibt innerhalb der Konstraktions-höhe. Die Anordnung bringt doppelte Yorteile: die Schalungsbank ist nicht nur raumersparend, sondern samt dem ïïerkstücke auch.drehbar.
Die Erfindung.wird anhand Ausführungsbeispiele, aufgrand bei- gefügter Zeichnungen im einzelnen erlautert.
Big.l - Axonometrisch.es Bild charakteristischer Konstruk- tions- und Anschlusspunkt-Ausführungen der lamellier-ten Stahlbetontragkonstruktion Big.2; - Zusammenbau der Wand und der Deckenkonstruktion Big.3 - Schnitt der lamellierten Stahlbetontragkonstruktion Big.4 - Schlitzwand und Sickerschlitz'
Big.5 - Gewichtsmauer
Big.6 - ¥ertikalschnitt eines Beckens mit Plattenaufbau Big.7 - halber Grundriss des Beckens
Big.8 - charakteristische Gestaltung des kassettenartigen Stahlbetonfertigteiles mit Zwillingsplatten Big.9 - Schnitt eines Details der Platte Big.10 - Axonometrisches Bild eines Details der Platte mit gegliedertem Ende
Big.ll - Axonometrisches Bild einer Ausführungsform der Scha-lungsbank
Big.12 - Detail der Schalungsbank Big.13 - Schnitt des Umlaufbalkenendes Big.14 - Axonometrisches Bild des Umlaufbalkenendes Big.15 - Bertigungsphasen des kassettenartigen Stahlbetonfer-tigteiles mit Zwillingsplatten
Big.l zeigt die mit einem Kanal zusammengebaute, mehrstöckige, zum Zwecke teilweise geteilten Tunnels gebaute lamellierte Stahlbetontragkonstruktion wahrend des Baues. Die Rolle der lasttragenden Wände 212. und der Decken 211, sowie der ïrenn-wande 213 wird von den kassettenartigen Stahlbetonfertigtei-len 1 mit Zwillingsplatten erfüllt. Die lasttragenden Wände 212 sind auf der monolithisehen Stahlbetongrundplatte 217 ange ordnet.-
Der Innenraum 12. zwischen den Platten 11 des kassettenartigen Stahlbetonfertigteiles 1 mit Zwillingsplatten ist mit nacher-härtendem Gemisch 241 ausgefüllt. Die fertige Konstruktion .verfügt über ecksteife Verbinçlungen 214. Der als zwischenlie-gende Decke 211 eingebaute kassettenartige Stahlbetonfertig-teil 1 mit Zwillingsplatten ist mit der Zugstange 134 zur Auf-nahme der Zugbelastung versehen.
Die Verbindung der kassettenartigen Stahlbetonfertigteile 1 mit Zwillingsplatten der Decken 211 und Wände 212 miteinander ist in Pig.2 zu sehen, während die obéré Platte 11 eines der Stahlbetonfertigteile 1 im Interesse der besseren Sichtbarkeit entfernt ist.
Die aus gebogener Bewehrungsmatte gebildete Bewehrung 13 der Stahlbetonfertigteile 1 wird durch gleichfalls aus gebogener Bewehrungsmatte erzeugte Yerbindungsstücke 241 ergänzt. Der Innenraum 12. zwischen den Platten 11 in der fertigen Konstruktion ist mit einem nacherhärtenden Gemisch 241 ausgefüllt.
In Pig. 3 ist die Verbindung ähnlicher Decken 211 zu sehen.
Die in den Innenraum 12 zwischen Platten 11 der kassettenar-tigen Stahlbetonfertigteile 1 mit Zwillingsplatten den Einpass- rändern 14 entlang eingelegten Verbindungsstücke 243 erfüllen zugleich die Rolle der ergänzenden Yerstärkungseinsätze 244. Bei dieser Yerbindung gibt das nacherhärtende Gemisch 241 die Druckzone des Durcbschnittes.
In Pig. 4 ist der Innenraum 12 zwischen den Platten 11 des kasset tenartigen Stahlbatonfertigteiles 1 mit Zwillingsplatten mit nacherhartendenr Gemisch 241, z.R. Beton, während die Duft-spalt zwischen dem Stahlbetonfertigteil 1 und der Seitenflache 222- des Schlitzes 221 mit das Wassereindringen behinderndem, von oben gesohlossenem Schwallstoff 246- oder gleichfalls mit nacherhartendem Gemisch 241, z.B. nacherhârtendem Mortel aus-gefüllt. Ansfüllungsfrei spielt der Stahlbetonfertigteil 1 "die Rolle einer Schlitzstütze — sowohl wahrend des Baues provisorisch, wie auch im endgültigen. Zustand.
In Eig.4 rechtsseitig enthalten die Platten 11 des in den Schlitz 221 gélegten Stahlhetonfertigteiles 1 die Höhle 117. Zwischen den Platten 11 ist das mit stückigem Material 247 bedechte Rohr 243, im Raume zwischen dem Stahlbetonfertigteil 1 und der Seitenflâche 222 des Schlitzes 2.21 befindet sich kor-niges Material 245. Die fertige Konstruktion wirkt als Sicker-schlitz.
Die Schlitzwand, Schlitzstütze und Sickerschlitz gemass Pig.4 können ohne die gewöhnlichen Trennungen ununterbrochen gebaut werden,
In Pig.5 bilden die aufeinander gelegten kassettenartigen
Stahlbetonfertigteile 1 mit Zwillingsplatten Gewichtsmauer. Ihre Gestalt wird dem sie belastenden Erddruck entsprechend hestiramt.
Der Eau des in Fig.6 und Fig.7 dargestellten Wasserbeckens beginnt mit der ünterbringung des auf den Unterbeton 215 und Fundament 216 gestellten mittleren kassettenartigen Stahlbe-tonfertigteiles 1 mit Zwillingsplatten. Der mittlere Kern wird nach Ausgiessen mit nacherhartendem Gemisch 241 an sich stabil.
Dann folgt die ünterbringung des kassettenartigen Stahlbeton-fertigteiles 1 mit Zwillingsplatten der Wand 212 und Decke 211. Die Stabilität des- Stahlbetonfertigteiles 1 ist von der Yérankerung 251 und der provisorischen Abstützung 252 gegeten. Der Innenraum 12 zv/ischen den Platten 11 wird mit wasserdichten! Beton 242 ausgefüllt.
Fig.8 stellt die charakteristische Ausführung des kassettenartigen Stahlbetonfertigteiles 1 mit Zwillingsplatten dar; Fig.9 ist Darstellung einer möglichen Ausbildung der Innen-oberflâche 111 der den Innenraum 12. begrenzenden Platte 11 mit Hippen 112; Fig.10 stellt ein Detail des Endes der Platte 11 mit Yerzahmmg 115 dar.
Der Stahlbetonfertigteil 1 in Fig.8 wird an der Oberseite durch eine Platte mit gebrochener Oberflâche 11 A. begrenzt. Darin ist die Zugstange 134 einbetoniert. Ein Ende der Platte mit gebrochener Oberflâcha il A. ist mit Ve'rzahnung 115 ver- sehen. Die untere. Platte 11 des Stahlbetonfertigteiles 1 verfilmt uber Verdickung 114 in der Mhe des Randes 113. In die Platte 11 sind Yerstärkungseinsätze 131, Steifen 132; und Ab-standshalter 133 eingebettet. Die letzteren durctiqueren den Innenraum 12-
Die Schalungsbank gemass Pig.11 enthalt die ïragkonstruktion 31 und das Fertigungstragbrett 322, sowie den seitenkantbe-grenzenden Rabmen 32-3. Die Tragkonstruktion 31 ist aus den · Pachwerklängptragern 311 und dem Querfachwerk 315 zusammen-gestellt.
Auf den Obergurten 312: des Fachwerklängsträgers 311 sind senkrecbt zu deren lângsachse Umlaufbalken 33 mit Achsen 331 übergelegt. Die Umlaufbalkén 33 sind mit Einhängeleisten 334 versehen. Die Einhangeleiste 334 enthält die Gewindespindel 335.
Der Umlaufbalken 33 schliesst sich an den Obergurt 312. und die Einhangeleiste 334 an den Umlaufbalken 33 durch Gleit-verbindung 336 an. Die Untergurte 314 sind durch das last-tragende Gesteil 316 verbunden, darauf ist das Fertigungstragbrett 322. befestigt. Der seitenkantbegrenzende Rabmen 323 ist mit dem Fertigungstragbrett 322 verblinden.
Das Yerbindungsstiick kann die Schraube 325 gemass Fig. 12 sein. Die Verteilung der Schrauben 325 folgt der Form des Fertigungstragbretts 322. ~ '
Auf dem Fertigungstragbrett 322. ist der Ausschliesseinsatz 324 angeordnet. Das Fertigungstragbrett 322 kann gleichfalls flâche, gebogene oder gebrochene Oberflâche haben.·Sie besteht im allgemeinen aus mehreren Platteneinheiten, zwenkmassig aus den Stücken eines Platteneihheit-Bestandes. '
Das Gestell 316 ist aus der Rippenschar 317 und dem Ferti-gungstragbrett 322 zusammengestellt. Diese sind. starr mitein-ander verbunden. In einem anderen, in Fig.12 nicht dargestell-ten Fall ist das Fertigungstragbrett 322 zwischen die Stabe des die Untergurte 314 verbindenden Fachwerkes .eingelegt.
In Fig.13 und 14 ist der Umlaufbalken 33 mittels des Hebesche-mels 332 auf. den Obergurt 312 aufgelegt. Die in ihrèr Höhe 333 verschiedene Hebeschemel 332 sind nahe" dem Tragerende 337 an den Umlaufbalken 33 befestigt. Ihre ïïöhen 333 unterschei-den sicb durch je ein Modulmass, so ergibt ein eirunaliges Um-drehen des Umlaufbalkens 33 eine Veranderung der Fertigungs-höhe um ein Modulmass.
Die einzelnen Schritte des Fertigungsverfahrens sind in Fig.
13 zu sehen. Zuerst wird die Schalungsbank 3 aus der Tragr konstruktion 31 und. den Formprofilen 32 gemäss Fig.15a zusammengestellt. Die Verstärkungseinsätze I3I, die Steifen .132 und die Abstandshalter 133 werden in den Formraum 321 eingelegt und. befestigt, dann wird die erste Platte 11 einbetoniert.
Danach wird die Schalungsbank 3 samt der. Platte. 11 in die. Lage gemass Fig. 15b gedreht. Die Blatte"11 wird nach der Ver- festigung im Simie der Eig.l5c in den Pormraum 321 einge-hângt. Die: Pormprofile 321 und gegeb.enenfalls die in der Zeichnung nicht gezeigten Ausschliesseinsätze sowia die öff-nungsbildenden Randschalwerke- werden gemass Pig.l5d. in den Pormraum 321 eingesetzt, dann wird auch die nachste Platte 11 einbetoniert. Der letztere Zustand ist in Pig.lSe darge-stellt.
Die Operationsschritte werden bis zum Ende des Yerfahrens wiederholt.
Die erfindungsgemässe lamellierte Stahlbetontragkonstruktion und der kassettenartige Stahlbetonfertigteil mit Zwillings-platten sind auf dem Gebiete der Ingenieur-Bauwerke fast un-begrenzt anwendbar. Sie sind besonders bei dynamisch bean-spruchten, hochbelasteten Konstruktionen von grosser Bedeu-tung. Kraft ihrer Yariabilitat sind sie für die Yerwirkli-chung von irgendwelchen individuellen Bauwerken, z.B.' Was-serbecken, Schlitzwand, Tunnel, Senkkasten, usw. geeignet.
Claims (11)
1, Lamellierte Stahlbetontragkonstruktion, insbesondere für dynamisch beanspruchte und/oder grosse Lasten tragende Ingenieur-Bauwerke, z.B. Schlitzwand, Sickerschlitz, Senkkästen, Becken, Tunnel, Stützwand, Streifenfundament, wobei die Stahlbeton-tragkonstruktion vorgefertigte Elemente, Yerbindungsstücke und gegebenenfalls Füllstoff, z.B. mit den vorgefertigten E-lementen mitwirkende monolithische Teile und/oder ergänzende Bewehrungsstahle und/oder Steifscheiben und/oder Dämmschich-ten und/oder Einlegeelemente enthält, dadurch ge-kennzeichnet, dass die vorgefertigten Stahlbeton-fertigteile kassettenartige Stahlbetonfertigteile /1/ mit Zwil-lingsplatten sind, die Stahlbetonfertigteile /1/ waagerecht und gegebenenfalls auch in Höhenlage zueinander gereiht sind, die Stahlbetonfertigteile /1/ sich aneinander vorteilhaft mit Hilfe von Verbindungsstücken /243/ z.B. Stahleinsätzen, Be-wehrungsmatten oder aus diesen gebogenen Körbern anschlies-sen, die ergänzenden Yerstärkungseinsätze /244/ im allgemei-nen in den Innenraum /12/ der benachbarten Stahlbetonfertigteile /1/ hindurchreichen, die Gesamtheit der Stahlbetonfertigteile /1/ und gegebenenfalls des im Innenraum /12/ ange-ordneten, die Rolle des Püllstoffes erfüllenden nacherhârten-den Gemisches /241/ zu einer mindestens teilweise mit eckstei- fen Verbindungen /214/ versehenen, gegebenenfalls gespannten ______ räumlichen Konstruktion mit der der Grosse der. Beanspruchung entsprechenden Dicka zusammengebaut ist.
2. lamellierte Stahlbetontragkonstruktion nach Anspruch 1 da-durch gekennzeichnet, dass kassettenartige Stahlbetonfertigteile /1/ mit Zwillingsplatten mit erfüllungs-freiem Innenraum /12/ im Schlitz /221/ der Schlitzwand /22/ aneinander angeschlossen sind und Schlitzstütze bilden.
3. Verfahren zur Herstellung von lamellierter Stahlbetontragkonstruktion, besonders von dynamisch, beanspruehten und/oder grosse lasten tragenden Ingenieur-Bauwerken, z.B. Schlitz-wand, Sickerschlitz, Senkkasten, Becken, Tunnel, Stützwand, Streifenfundament, wobei _die Stahlbetontragkonstruktion als Gesamtheit von vorgefertigten Elementen und gegebenenfalls Füllstoff, z.B. von mit vorgefertigten Elementen mitwirken- den monolithischen Teilen und/oder Verbindungsstucken und/oder ' ergänzenden Verstärkung'seinsätzen und/oder Steifscheiben und/ oder Dammschichten und/oder Einlegeelementen hergestellt wird, dadurch gekennzeich.net, dass kassettenartige Stahlbetonfertigteile /1/ mit Zwillingsplatten der 0-herfläche des Bauwerkes -/2/ folgend aneinander gereiht werden, das Aneinanderreihen durch deren Anordnung dicht neben-einander und/oder übereinander auf ünterbeton /215/ oder auf Fundament /216/ den Einpassrändern /14/ entlang durchgeführt wird, die aneinander gereihten Stahlbetonfertigteile /1/ z.B. durch Verankerung /251/ und/oder Spannung und/oder provisorische Abstützung /252/ gesteift werden, ergänzende Verstär-kungseinsätze /244/ und/oder Steifscheiben und/oder Dämm- schichten und/oder- Einlegeelemente in den Innenraum /12/' zwischen den Platten /11/ der S tahlbet onf e rt igt e il e /1/ ein-gelegt werden, der Innenraum /12/ mindestens teilweisa mit z.B. durch Überdruck hewegtem nacherhartendem Gemisch /241/ arbeitsfugenfrei und zweckmässig schalungsfrei gefüllt wird und. das Bauwerk /2/ gegebenenfalls nachgespannt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3 dad urch gekenn-zeichnet, dass kraftühertragende Yerbindung zwischen den aneinander gereihten kassettenartigen Stahlbetonfertig-teilen /1/ mit Zwillingsplatten mit Hilfe yon. eigenen Ver-stärkungseinsätzen /131/ ohne Verbindungsstücke /243/ ver-wirklicht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4 dadurch gekenn-zeichnet, dass ein Verfestigungskern /23/ aus den kassettenartigen Stahlbetonfertigteilen /1/ mit Zwillingsplatten zusammengebaut wird, die die Wand /212/’ und/oder Decke /211/ des Bauwerkes /2/ bildenden kassettenartigen Stahlbetonfer-tigteile /1/ mit Zwillingsplatten mit Hilfe provisorischer · Abstützungen /252/ an den Verfestigungskern /23/ befestigt werden, wodurch das Bauwerk /2/ während des Baues stabili-siert, und der Verfestigungskern /23/ gegebenenfalls in Teil des fertigen Bauwerkes /2/ umgestaltet wird.
6,. Stahlbetonfertigteil für vorgefertigte und monolithische Telle gleichfalls entha-ïtende monolithische Ingenieur-Stahlbeton-hauwerke, z.B. Schlitzwand., Sickerschlitz, Sehkkasten, Becken, Tunnel, Stützwand, Sbreifenfundament, usw., die liter minde-stena zwei Stahlhetonplatten verfügt, wobei die Platten ei-nen Innenraum umfangen, der Innenraum vorteilhaft ununter-brochen ist, und sicb den Einpassrändem der Platten entlang an den Anssenraum anschliesst, die Platten Verstärkungsein-sätze, sowie gegebenenfalls Steifen und/oder Abstandshalter und/oder Einlegeelemente enthalten, dadurch g e k e n n-z e i c h n e t, dass mindestens eine der Platten /11/ eine für Kassettenbildung geeignete gebroehene Oberflâche hat, gegebenenfalls Zugstangen /134/ in die Platte mit gebroche-ner Oberflâche /11 A/ teilweise einbetoniert sind, die in der Hauptrichtung der lasttragung liegenden Verstärkungseinsätze /131/ mindestens teilweise in die Platten /ll/'eingebettet sind, die Platten /11/, die Yerstärkungseinsätze /131/, die Steifen /132/, z.B. die im wesentlichen senkrecht zu einer der Platten /11/ einbetonierten Betonscheiben und die Abstandshalter /133/ ein lasttragendes, räumliches Pachwerk -.bilden, die Platten /11/ gegebenenfalls bogenartig und/oder. ihre Stellungen unterschiedlich voneinander sind, ihre Dikken und/oder Qualitäten veränderlich und/oder verschieden sind, und ihrem Rand /113/ entlang mit Verdickung /114/ und/oder Yerzahnung /115/ und/oder Abstufung versehen sind.
7. Schalungsbank zur Herstellung von Stahlbetonfertigteilen, z.B. kassettenartigen Stahlbetonfertigteilen mit Zwillings- platten, die Tragkonstruktion, sowie Pormprofile, zweckraässig ·»· Pertigungstragbrëtt, seitenkantbegrehzenden.Rahmen, gegebe- nenfalls Ausschliesseinsatz.'und/odeir öffnungsbildendes Randschal- werk enthält, wobei die ïragkonstruktion über zwei Pachwerk-längsträger in Parallelflächen und gegebenenfalls über ein die Pachwerklängsträger in der %he ihrer Enden verbindendes Querfachwerk verfügt, dadurch gekennzeich-n e t, dass mindestens zwe.i, ihren Enden nahe mit Hebesche-meln /332/ versehene Umlaufbalken /33/ mit zur Längsachse /313/ der Obergurte /312/ der Pachwerklangsträger /311/ im wesent-lichen senkrecht liegender Achse /331/ aufden Obergurten /312/ übergelegt sind, die Höhen /333/ der Hebeschemel /332/ von-einander gemäss einheitlicher Massordnung verschieden sind, mindestens eine Einhängeleiste /334/ mit dem Umlaufbalken /33/ verbunden ist, der Umlaufbalken /33/ an die Obergurte /312/ der Pachwerklângsträger /311/, die Einhängeleiste /334/ an den Umlaufbalken /33/ mittels Gleitverbindung angeschlossen sind, die Untergurte /314/ der Pachwerklängsträger /311/ duroh ein für Lastübertragung geeignetes Gestell /316/ verbunden sind, das gegebenenfalls nicht flache Pertigungstragbrett /322/ an das Gestell /316/, der seitenkantbegrenzende Rahmen /323/ an das Pertigungstragbrett /322/, der Ansschliesseinsatz /324/ und das öffnungsbildende Randschalwerk an das Pertigungstragbrett /322/ oder an den seitenkantbegrenzenden Rahmen /323/ befestigt sind.
8, Verfahren zur Herstellung von Stahlbetonfertigteilen, z.R. kas- settenartigen Stahlbetonfertigteilen mit Zwillingsplatten, wo- 1»· , bei eine Schalungsbank aus -'Dragkonstruktion und Pormprofilen 'zusammengestellt wird, Verstärkungseinsätze und gegebenenfalls Steifen und/oder' Abstandshalter in den Pormraum der Schalungs-bank eingehängt und/oder eingelegt werden, eine der Platten des kassettenartigen Stahlbetonfertigteiles mit Zwillingsplat- ten einhetoniert,.die einbetonierte verfestigte Platte umge-dreht, dann die umgedrehte Platte in den Pormraum eingelegt wird, gegebenenfalls auch Ansschliesseinsatz und/oder öff-nungsbildendes Bandschalwerk eingelegt wird, und zuletzt die nächste Platte einbetoniert wird, dadurch gekenn-zeichnet, dass die verfestigte Platte /11/ bis zur Yerfestigung der nächsten Platte /11/ im Pormraum /321/ auf-gehângt gehalten wird, und die verfestigte Platte /11/ gegebenenfalls samt der Schalungsbank /3/ oder den Pormprofilen · /32/ umgedreht wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8 dadurch gekenn- z:e-i..Cvh net, .dass die. schon einbetonierte-Platte /11/ vor dem Einbetonieren der nächsten Platte /11/ gespannt wird.
10. Yerfahren nach Anspruch 8 oder 9 da. durch gekenn-zeichnet, dass die Steifen /132/ oder Abstandshalter /133/ der. vereinzelt verfestigten Platten /11/ verblinden werden*
11. Yerfahren nach irgendeinem der Ansprüche 8 bis 10 dadurch gekennzeich.net, dass der kassettenar-tige Stahlbetonfertigteil /1/ mit Zwillingsplatten nach der Betonverfestigung nach gewiinschtem Mass zerstückelt wird.
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