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DES0000747MA - Einrichtung zum Aufbau von Trägerstromübertragungsbändern - Google Patents

Einrichtung zum Aufbau von Trägerstromübertragungsbändern

Info

Publication number
DES0000747MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
khz
group
band
carrier
groups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr. phil. von Werther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aufbau von Trägerstromübertragungsbändern in dem an 12 kHz anschliessenden Frequenzbereich, insbesondere dem Bereich von 12...252 kHz, aus einer Anzahl von je 12 Nachrichtenkanäle enthaltenden 48 kHz breiten Bandgruppen, die lückenlos aneinandergereiht sind wobei die einzelnen Kanäle in der untersten Bandgruppe normale Frequenzfolge (Regelfolge) und in den anderen Bandgruppen invertierte Frequenzfolge (Kehrfolge) aufweisen. Ein beispielweises Schema ist in der Figur bei a dargestellt. Die Gruppe A von 12...60 kHz enthält die einzelnen Kanäle in Regelfolge, die Gruppen B, C, D, E enthalten sie in Kehrfolge, wie durch die verschieden gerichteten Pfeile angedeutet ist. Der Aufbau soll aus einer gemeinsamen Frequenzlage der einzelnen Bandgruppen, z. B. 60...108 kHz heraus erfolgen bzw. bei der Demodulation in diese rückverwandelbar sein, um über diese "Grundgruppe" auf andere Trägerstromsysteme übergehen zu können.
Geht man beispielsweise, wie dies die Figur bei b zeigt, von einer Grundgruppe der Lage A (12...60 kHz) aus, die Regelfolge aufweist, so kann man die Gruppen B (60...108 kHz), C (108...156 kHz), D (156...204 kHz) und E (204...252 kHz) durch einfache Modulation mit den Trägerfrequenzen 120, 168, 216 und 264 kHz jeweils als unteres Seitenband in Kehrfolge erhalten. Zusammen mit der Gruppe A (Grundgruppe) hat man dann das verlangte Uebertragungsband. Ein solcher Aufbau hat aber schwerwiegende Nachteile. Bei der Gruppe B kann das Ursprungsband A über den Modulator übersprechen. Für alle Gruppen liegt das obere Seitenband sehr nahe, was insbesondere für die oberen Gruppen sehr störend ist. Man benötigt also Quarzfilter oder ähnlich scharf trennende Filter, die teuer sind und Verzerrungen mit sich bringen.
Geht man entsprechend der Darstellung c in der Figur von der Grundgruppe B (60...108 kHz) in Kehrfolge aus, so kann man zwar die Gruppe A durch einfache Modulation mit 120 kHz als unteres Seitenband in Regelfolge gewinnen, die Gruppen C, D und E können jedoch wegen der verlangten Kehrfolge nicht nur einfache Modulation, z.B. mit den in Klammern angedeuteten Trägern 48, 96 und 144 kHz erzeugt werden, weil in die benutzten oberen Seitenbänder dann Störgeräusche über 2T-G, 3T-G, 4T-G u.s.f. hineinfallen, wobei T die Trägerfrequenz und G die Frequenzen der Grundgruppen bedeuten. Man müsste also zur Erzeugung der Bänder C, D und E zu einer zweistufigen Modulation greifen.
Es ist bereits bekannt, aus der Gruppe B (60...108 kHz) als Grundgruppe eine Grundübergruppe im Bereich 312...552 kHz aufzubauen, wie sie für Koaxialsysteme verwendet wird. Wie es das Schema d der Figur zeigt, werden dabei sämtliche Gruppen aus der Lage er Grundgruppe heraus in einer Modulationsstufe mit den Trägern 420, 468, 516, 564 und 612 kHz im Bereich 312...552 kHz lückenlos aneinandergereiht und dann durch erneute Umsetzung mit dem bei der Gruppenumsetzung bereits benutzten Träger 564 kHz in den verlangten Bereich 12...252 kHz umgesetzt. Alle Gruppen, auch die untere Gruppe A, haben dann aber Kehrfolge.
Wird die Forderung gestellt, dass die untere Gruppe A Regelfolge die weiteren Uebertragungsgruppen Kehrfolge haben sollen, so erfolgt derr Aufbau gemäss der Erfindung aus einer gemeinsamen Grundgruppe (z.B. 60...108 kHz) ebenfalls über den Bereich von 312...552 kHz, und zwar derart, dass die in die höchste Lage umzusetzende Gruppe als oberes Seitenband und die anderen Gruppen als unteres Seitenband erzeugt werden, wie es beispielsweise das Schema e de Figur für eine Grundgruppe 60...108 kHz zeigt. Zur Bildung der Grundübergruppe dienen wie vorher die Trägerfrequenzen 420, 468, 516 und 564 kHz. Statt des Trägers 612 kHz wird aber der Träger 444 kHz benutzt. Die Umsetzung in den Uebertragungsbereich erfolgt wiederum mit dem bei der Gruppenmodulation benutzten Träger 564 kHz, wobei man jetzt aber die unterste Gruppe A in Regelfolge erhält.
Die Trägerfrequenzen 420, 468, 516, 564 und 612 kHz sind ungeradzahlige Vielfache von 12 kHz. Man kann nun gemäss der weiteren Erfindung die Trägererzeugung so ausbilden, dass die notwendigen ungeradzahligen Vielfachen von 12 kHz vorhanden sind, dass also ausser den Trägern 35.12, 39.12, 43.12, 47.12 und 51.12 kHz auch der Träger 37.12 kHz in dem Trägerfrequenzraster vorhanden ist. Durch Filter kann er aus dem Frequenzgemisch ebenso wie die anderen Obengenannten ausgesiebt werden. Zur Erzeugung des erforderlichen Trägerfrequenzrasters (2n-1). 12 kHz kann man beispielsweise Impulsschaltung mit 12 kHz Impulsfolgefrequenz benutzen. Ebenso sind aber alle anderen geeigneten
Schaltungen verwendbar, beispielsweise könnte die Trägererzeugung durch eine übersteuerte Eisendrossel mit 12 kHz Grundfrequenz erfolgen.
Die Erfindung sieht weiter vor, Mittel zur Trägerumschaltung anzuordnen, sodass für die oberste Gruppe der Grundübergruppe wahlweise ein oberhalb liegender Träger (z.B. 612 kHz) oder ein unterhalb liegender Träger (z.B. 444 kHz) benutzt werden kann. Das Bandfilter des entsprechenden Gruppenumsetzers hat dann einen symmetrischen Dämpfungsverlauf aufzuweisen, sodass es sowohl ein über dem Durchlassbereich als auch ein unter dem Durchlassbereich liegendes Seitenband in gleicher Weise sperren kann. Es wird so ohne besonderen zusätzlichen Aufwand möglich, entweder aus der Grundübergruppe ein Uebertragungsband 12...252 kHz zu erzeugen, bei dem die unterste Gruppe Regelfolge, alle anderen Gruppen Kehrfolge haben oder aber die Grundübergruppe mit sämtlichen Gruppen in Regelfolge auf ein Koaxialsystem arbeiten zu lassen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann ein Kabel mit einem Teil der Leitung mit einem Uebertragungsband 12...252 kHz belegt sein, dessen unterste Bandgruppe Regelfolge und dessen andere Bandgruppen Kehrfolge haben, während ein anderer Teil der Leitungen, der z.B. am fernen Ende auf Koaxialleitungen in der Grundübergruppe durchgeschaltet ist, mit einem Uebertragungsband 12...252 kHz belegt ist, das sämtliche Bandgruppen in Kehrfolge aufweist. Im nahen Ende unterscheiden sich die Endgeräte der verschiedenen Leitungen dann nur durch die Umschaltung eines Trägers (37.12 oder 51.12 kHz) bzw. Trägerfilters.
Statt einer Grundgruppe von 60...108 kHz kann beispielsweise auch eine solche von 72...120 kHz Anwendung finden. Das Schema f der Figur zeigt hierzu ein Beispiel. Zur Bildung der Grundübergruppe 313...552 kHz werden hierbei die Trägerfrequenzen 432 (9.48), 480 (10.48), 528 (11.48) und 576 (12.48) kHz benutzt, wobei für die vier unteren Gruppen die unteren Seitenbänder und für die höchste Gruppe ein oberes Seitenband benutzt sind; der Träger 432 ist für die Umsetzung zweier Gruppen benutzt. Die Umsetzung in den Uebertragungsbereich 12...252 kHz erfolgt wieder mit dem Träger 564 (47.12) kHz. Ausser einer Trägerversorgung (2n-1). 12 kHz wird hierbei also noch eine Trägerversorgung n.48 kHz erforderlich. Die Erfindung gibt die Möglichkeit wahlweise von einer Grundgruppe 60...108 oder 72...120 kHz auszugehen. Es ist dann lediglich erforderlich, eine Umschaltung der Träger bzw. Trägerfilter vorzusehen bzw. die Trägerversorgung umzuschalten.
Für Fälle, in denen ein Uebergang auf Trägerstromsysteme mit Lücken zwischen den Bandgruppen erwünscht ist, kann die beispielsweise aus einer Grundgruppe 60...108 kHz aufgebaute Grundübergruppe 312...552 kHz mit den gleichen Gruppenumsetzern auf eine Grundgruppe 72...120 kHz demoduliert werden, die sich besonders für den Aufbau von Mehrfach-Gruppensystemen mit Lücken eignet. Es sind dann lediglich die Gruppenumsetzer mit einer anderen Trägerversorgung zu betreiben, die die Träger als Vielfache von 48 kHz erzeugt. Dabei wird Gruppenumsetzer E mit 9.48, D mit 10,.48, C mit 11.48, B mit 12.48 und A je nach Kehr- oder Regellage in der Uebergruppe mit 9 oder 13.48 kHz versorgt. Aus der Grundgruppe 72...120 kann im anschliessenden System dann auf Vierdrahtsystem, z.B. mit den Gruppen 12...60, 72...120, 132..180 und 192...240 kHz oder Zweidraht-System, z.B. mit dem Band 72...120 in einer, dem Band 12...60 kHz in der anderen Verkehrsrichtung übergegangen werden.
Die Erzeugung der Grundgruppe kann auf verschiedene Weise erfolgen. Besonders eignet sich ein sogenannter Vorgruppenaufbau mit einer 3-Kanal-Vorgruppe im Bereich 12...24 kHz, in die die Sprachbänder zunächst umgewandelt werden, bevor sie durch eine zweite Modulation mit Hilfe der Träger 84, 96, 108 und 120 bzw. 132 kHz in die Lage der Gruppe 60...108 kHz bzw. 72...120 kHz gebracht sind. Diese Systeme enthalten in der Trägerversorgung bereits die Fequenz von 12 kHz, die zur Erzeugung der Impulse mit 12 kHz Impulsfolgefrequenz herangezogen werden können, um die Gruppenträger (2n-1). 12 kHz aufzubauen. Die Vorgruppensysteme besitzen ferner den Vorzug, die Grundgruppen 60...108 kHz oder wahlweise 72...120 kHz aufzubauen, sodass sie sowohl mit einer Gruppenumsetzereinrichtung (zur Uebergruppe) mit einer Trägerversorgung n.48 kHz, als auch (2n-1). 12 kHz zusammenarbeiten können.

Claims (7)

1. Einrichtung zum Aufbau von Trägerstromübertragungsbändern in dem an 12 kHz anschliessenden Frequenzbereich, insbesondere im Bereich von 12...252 kHz, aus einer Anzahl von je 12 Nachrichtenkanäle enthaltenden, 48 kHz breiten Bandgruppen, die lückenlos aneinandergereiht sind, wobei die einzelnen Kanäle in der ersten Bandgruppe normale Frequenzfolge (Regelfolge) und in den anderen Bandgruppen invertierte Frequenzfolge (Kehrfolge) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandgruppen aus einer gemeinsamen Frequenzlage (Grundgruppe) von z.B. 60...108 kHz heraus durch einstufige Modulation in eine höheren Frequenzbereich, insbesondere dem Bereich 312.552 kHz lückenlos aneinandergereiht sind, und zwar derart, dass die in die höchste Lage umzusetzende Gruppe als oberes Seitenband und die anderen Gruppen als untere Seitenbänder erzeugt werden und dass durch eine weitere einstufige Modulation eine gemeinsame Umsetzung der so gewonnenen Grundübergruppe in den Uebertragungsbereich erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Trägererzeugung, dass sowohl die zur Erzeugung des gesamten Uebertragungsbandes in Kehrfolge notwendigen Trägerfrequenzen als auch eine zur Erzeugung einer der Gruppen in Regellage benötigte Trägerfrequenz vorhanden sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägererzeugung, insbesondere bei einer Grundgruppe von 60...108 kHz, ungeradzahlige Vielfache von 12 kHz, insbesondere 35.12, 37.12, 39.12, 43.12, 47.12 und 51.12 kHz liefert.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägererzeugung ganzzahlige Vielfache von 48 kHz liefert, insbesondere bei einer Grundgruppe von 72...120 kHz.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Trägerumschaltung bzw. Trägerfilterumschaltung vorgesehen sind, insbesondere um in der Grundübergruppe die oberste Gruppe entweder als oberes oder als unteres Seitenband erzeugen zu können.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandfilter des entsprechenden Gruppenumsetzers einen symmetrischen Dämpfungsverlauf aufweist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass nur ein Teil der Leitungen eines Kabels mit einem Uebertragungsband 12...252 kHz belegt ist, dessen unterste Bandgruppe Regelfolge und dessen andere Bandgruppen Kehrfolge haben, während ein anderer Teil, der z.B. am fernen Ende auf Koaxialleistungen in der Grundübergruppe durchgeschaltet ist, mit einem Uebertragungsband 12...252 kHz belegt ist, das sämtliche Bandgruppen in Kehrfolge aufweist.

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