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DE849119C - Traegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem - Google Patents

Traegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem

Info

Publication number
DE849119C
DE849119C DES7636D DES0007636D DE849119C DE 849119 C DE849119 C DE 849119C DE S7636 D DES7636 D DE S7636D DE S0007636 D DES0007636 D DE S0007636D DE 849119 C DE849119 C DE 849119C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
khz
modulation
group
groups
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES7636D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Ferdinand Dr Phil Mayer
Dietwalt Dr Thierbach
Walter Von Dr Phil Werther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES7636D priority Critical patent/DE849119C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE849119C publication Critical patent/DE849119C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/04Frequency-transposition arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • Trägerfrequentes Nachrichtenübertragungssystem Die Erfindung betrifft ein trägerfrequentes NachrichtenübertragungssNstein mit mehrstufiger 1Zodulation. Bekanntlich wendet inan eine mehrstufige Modulation an. uni bezüglich der Anforderungen an die Filter in tragbaren Grenzen bleiben zu können. Als besonders vorteilhaft hat sich bisher die sogenan»te \'oriii(xltilatioii gezeigt, bei der sämtliche Frequenzbänder der verschiedenen Nachrichten zunächst in die gleiche und darauf durch ein-oder mehrstufige weitere Modulation in die gewiiiischte übertragungslage gebracht werden. Die Cbertragung der Nachrichten iii die gemeinsame Vormodulationslage erfolgt dabei vorteilhaft durch Modulation mit einer gemeinsamen Trägerfrequenz. Es ist weiterhin bekannt, in der ersten Modulationsstufe bereits in einem verhältnismäßig niedrigen Frequenzbereich durch Aneinanderreihung von Nachrichtenkanälen Frequenzbandgruppen zu bilden und das Übertragungsband durch weitere Modulation aus diesen Frequenzbandgruppen (Vormodulationsgruppen) aufzubauen.
  • Nachteilig für den Aufbau der trägerfrequenten Nachriclitenübertragungssysteme hat sich bisher vor allem gezeigt, daß die für die Übertragung benutzten Nachrichtenbänder nicht einheitlich die bleiche Frequenzban.dbreite aufweisen. Viele Nachrichtenbänder weisen beispielsweise eine Breite von 3 kHz auf, insbesondere dann, wenn es sich darum handelt, in einem beschränkten zur Verfügung stehenden Frequenzbandbereich eine größere Anzahl von Nachrichtenbändern unterzubringen. Will man jedoch eine bessere Qualität der einzelnen Nachrichten haben, so geht man vielfach auch zu größeren Frequenzbandbre-iten der einzelnen Nachrichtenbänder über, beispielsweise ist eine Breite von 4 kHz für Weitestverkehr vorgesehen. Es besteht auch der Wunsch, die vorhandenen 3 kHz breiten Nachrichtenbänder, sobald es die Verkehrslage erlaubt, durch die qualitativ hochwertigeren 4 kHz breiten Nachrichtenbänder zu ersetzen. Außerdem tritt vielfach die Notwendigkeit auf, in einem bereits bestehenden System zusätzlich noch weitere Nachrichtenkanäle unterzubringen. In diesem Fall wird es dann unter Umständen notwendig, die gesamten oder wenigstens einen Teil der vorhandenen 4-kHz-Nachrichtenbänder ,durch 3-kHz-Bänder zu ersetzen, um Raum für das oder die zusätzlichen Nachrichtenbänder zu schaffen. Die bekannten trägerfrequenten Nachrichtenübertragungssysteme mit mehrstufiger Modulation sind nun nicht geeignet, diese auftretende Schwierigkeit ohne weitgehende Änderung des Systemaufbaus zu bewältigen. Hier schafft die Erfindung Abhilfe.
  • Bei einem trägerfrequenten Nachrichtenübertragungssystem mit mehrstufiger Modulation, bei dem aus den niederfrequenten Nachrichtenbändern in der ersten N_iodulationsstufe (Vormodulationsstufe) im gleichen verhältnismäßig niedrigen Frequenzbereich (unterhalb etwa 30 kHz) liegende Frequenzbandgruppen (Vormodulationsgruppen) durch Aneinanderreihung von Nachrichtenbändern gebildet werden, weisen die so gebildeten Frequenzbandgruppen (Vormodulalionsgruppen) gemäß der Ertindung eine Frequenzbandbreite auf, die sowohl ein Vielfaches von 3 als auch von 4 kHz ist. Insbesondere sind dabei sowohl Vormodulationsgruppen vorgesehen, die aus Nachrichtenbändern von 3 kHz Breite als auch solche, die aus Nachrichtenbändern von 4 kHz Breite aufgebaut sind, derart, daß die aus diesen Vormodulationsgruppen aufgebauten Trägergeräte wahlweise 3 oder 4 kHz breite Bänder oder auch beide zusammen übertragen können. Auch -6 kHz breite Nachrichtenbänder können dann Übertragen werden, wenn beispielsweise Lautsprecherqualität gewünscht wird. Durch diese Maßnahme gemäß der Erfindung wird eine Beweglichkeit erreicht, die praktisch bisher durch keines der bekannten Systeme erreicht werden konnte. Es wird damit möglich, jederzeit von einem 3-kHz-System auf ein 4-kHz-System überzugehen oder umgekehrt, ohne d@aß an dem Aufbau der weiteren Modulationsstufen auch nur das mindeste geändert wird. Vorzugsweise sind dabei die Vormodulationsgruppenelemente für sich einsetzbar als geschlossene Baueinheit ausgebildet, so daß also wählweise Vormodulationisgruppen von 3 kHz durch Auswechslung der entsprechenden Baueinheit durch solche von 4 kHz oder umgekehrt ersetzt werden können.
  • D,ie Erfindung sieht weiter vor, auch die Trägerversorgung der Vorgruppen in entsprechender Weise auszubilden, d. h. die Trägerversorgung der Vormodulationsgruppen ist ebenfalls für sich als geschlossene einsetzbare Baueinheit ausgebildet, in der aus einer Grundfrequenz, die beispielsweise aus einem eingebauten Generator erzeugt wird, durch Vervielfachung beispielsweise in einer übersteuerten Eisendrossel die benötigten Trägerfrequenzen als Vielfache der Grundfrequenz erzeugt werden. Die Trägerversorgung ist dabei insbesondere so ausgebildet, daß @in ihr Vielfache von 2 und/oder 3 kHz erzeugt werden. Für die Erzeugung der Trägerfrequenzen für die 4 kHz breiten Nachrichtenbänder wird als Grundfrequenz 2 kHz genommen, damit aus der Trägerversorgung 'der Vormodulationsgruppen als Grundfrequenz für die Trägerversorgung der nächsten und gegebenenfalls weiterer Vormodulationsgruppen immer die gleiche Frequenz, insbesondere 6 kHz, entnehmbar ist, unabhängig davon, ob die Vormodulationsgruppe 3 oder :4 kHz breite Bänder enthält, d. h. unabhängig davon, ob die Trägerversorgung für die 3 kHz breiten Bänder oder die 4 kHz breiten Bänder bemessen ist.
  • Die Bandbreite der Vormodulationsgruppen wird besonders vorteilhaft gleich 12 kHz oder einem Vielfachen davon gewählt. In den übertragungsgruppen und/oder den sogenannten, eine oder mehrere Vormodulationsgruppen umfassenden, zum Aufbau von Übertragungsgruppen benutzten Grundgruppen sind dabei zweckmäßig die den Eckfrequenzen der Vormodulationsbänder entsprechenden Frequenzen als ganzzahlige Vielfache von 12 kHz zu wählen.
  • An Hand der Fig. t wird gezeigt, daß es durch die Erfindung möglich wird, eine große Anzahl von Trägerfrequenzsystemen aufzubauen, ohne daß sich an dem Frequenzschema dieser Systeme auch nur das mindeste ändert, ganz gleich, ob die Vormodulationsgruppe 3 oder 4 kHz breite Bänder umfaßt. In der Zeile a der Fig. i ist eine Vormodulationsgruppe dargestellt, die aus vier 3 kHz breiten Bändern aufgebaut ist und sich beispielsweise von 6 bis i8 kHz erstreckt. In der Zeile b ist eine andere Vormodulationsgruppe im gleichen Frequenzbandbereich dargestellt, die aus drei 4 kHz breiten Bändern aufgebaut ist. Die Vormodulationsgruppe hat also hierbei für jede Art der hauptsächlich verwendeten Nachrichtenbandbreiten dieselbe Frequenzbandbreite und dieselbe Frequenzlage. Sie kann also in den folgenden Modulationsstufen so behandelt werden, als ob sie eine Bandeinheit für sich darstelle.
  • In Zeile c ist das Frequenzschema eines Mehrfachsystems dargestellt, be,i dem in beiden Richtungen verschiedene Bandgruppen A und B oberhalb von 30 kHz benutzt sind. Diese beiden Bandgruppen können nun aus der Vorgruppe a und/oder b derart aufgebaut werden, daß zunächst die untere Übertragungsgruppe A z. .B. mit den Bändern 36 bis 48, 48 bis 6o, 6o bis 72 und 72 bis 84 kHz aufgebaut ist, während die zweite, Barüberliegende Übertragungsgruppe aus dieser durch erneute Modulation (Gruppenmodulation) z. B. im Bereich 96 bis 144 kHz gebildet ist. Beispielsweise könnte die untere Übertragungsgruppe A aber auch von 36 bis 6o und die obere Übertragungsgruppe B von 72 bis 96 kHz reichen, wie in der Zeile e dargestellt ist. Das letztere Frequenzschema wird man z. B. dann wählen, wenn die Übertragung über rauhreifgefährdete Freileitungen erfolgt. Ebenso könnte aber auch beispielsweise die untere übertragungsgruppe A von 48 bis 96 kHz reichen, wie es die Zeile li zeigt, und entsprechend die obere Übertragungsgruppe B von io8 bis 1,36 kHz reichen. Das Frequenzschema der Zeile h kann im übrigen auch z. 13. frei reinen Vierdrahtverhindungen, bei denen für die verschiedenen Richtungen in bekannter Weise getrennte Leitungen, vorzugsweise getrennte Kabel, vorgesehen sind, Verwendung finden, wenn es aus Gründen der Linearität erwünscht ist, über gemeinsame Verstärker u. dgl. nur Bänder innerhalb einer Oktave zu übertragen.
  • Bei Mehrfachsystemen für die Übertragung zweier Bandgruppen verschiedener Richtung unter 36 kHz, für die ein Frequenzschema beispielsweise in der Zeile i dargestellt ist, kann die Vormodulationsgruppe ganz oder teilweise als Übertragungsgruppe benutzt werden und die im Frequenzbereich höher liegende Übertragungsgruppe durch weitere Modulation aus der Frequenzlage dieser Übertragungsgruppe heraus gewonnen werden. Beispielsweise reicht die Übertragungsgruppe A von 6 bis 18 kHz und die Übertragungsgruppe B von 21 Iris 33 kHz.
  • Man hat auch die Möglichkeit, bei Systemen, frei denen in den beiden Übertragungsrichtungen l_`bertrahungsgruppen verschiedener Frequenzlage benutzt werden, die ohere Übertragungsgruppe B durch 'Modulation unmittelbar aus Vormodulationsgruppen zu bilden und die untere Übertragungsgruppe durch weitere Modulation aus der Frequenzlage der oberen Übertragungsgruppe heraus zu gewinnen. Beispielsweise könnte, wie es in der Zeile d <leg Fig. i dargestellt ist, die obere Übertragungsgruppe B zwischen 36 und 6o kHz und die untere Übertragungsgruppe A zwischen 6 und 3o kHz liegen.
  • Die in die Übertragungslage gebrachten Vormodulationsgruppen sind zweckmäßig für sich getrennt einsetzbar zu machen. Beispielsweise könnten bei einem System, dessen Frequenzschema in der Zeile d dargestellt ist, die Vormodulationsgruppen I und l' für sich auf einer Leitung eingesetzt werden und die Vormodulationsgruppen 1I und 1I' getrennt davon auf der gleichen Leitung eingesetzt werden, wie es schematisch in der Fig. 2 dargestellt ist. Auch bei einem solchen Staffeleinsatz können die einzelnen Trägergeräte wahlweise 3 oder 4 kHz breite Bänder oder auch beide zusammen übertragen, ohne daß das Frequenzschema irgendwie beeinflußtwird.
  • Die Vortnodulationsgruppen können auch in ihrer Ursprungslage (Zeile a oder h) zur Übertragung über Vierdralitverbindungen benutzt werden und gestatten eine einheitliche Ausrüstung der Zwischenverstärker. Der geschlossene Aufbau der Umsetzer und Trägerversorgung befähigt sie besonders dazu.
  • In Zeile g ist beispielsweise das Frequenzschema eines trägerfrequenten Systems über unbelastete Leitungen (U-System) dargestellt. Bei einem derartigen System wird zweckmäßig aus den Vormodulationsgruppen durch Modulation eine Grundgruppe GG (Zeile f) gewonnen, und zwar z. B. im Bereich von 72 bis 12o kHz, und die übertragungsgruppe C'G z. B. im Bereich von 12 bis 6o kHz durch erneute Modulation aus der Frequenzlage der Grundgruppe gewonnen. DerBereich72 bis 12okHz kann gleichzeitig auch als Grundgruppe nicht nur für das in Zeile g mit seinem Frequenzschema dargestellte sogenannte U-System benutzt werden, sondern auch als Grundgruppe für Breitbandsysteme. Aus dieser Grundgruppe von 72 bis 12o kHz kann dann durch erneute Modulation eine Grundübergruppe von beispielsweise 312 bis 558 kHz gebildet werden. Es ergibt sich dabei eine sehr einfache Trägerversorgung (9, 10 ... x 48 kHz). Ebenso kann aber auch diese Grundgruppe unmittelbar als Übertragungsgruppe beispielsweise für die Erweiterung des Frequenzbereichs beim Vierdrahtbetrielr mit für beide Übertragungsrichtungen getretinten Leitungen (U-System) verwendet werden.
  • Im Schema der Fig. i ist angenommen, daß die Vormodulationsgruppe zwischen 6 und 18 kHz liegt. Man hat dadurch bezüglich der Trägerversorgung den besonderen Vorteil, daß die Träger der zweiten Modulationsstufe (2 n-1) - 6 kHz sind, d. h. daß bei der Trägerversorgung der ersten Modulationsstufe 6 kHz als gemeinsames Vielfaches von 2 und 3 kHz entnommen werden und als Grundfrequenz für die Trägerversorgung der nächsten Modulationsstufe Verwendung finden kann.
  • Vorteilhaft kann man die Vormodulationsgruppe beispiels,%veise auch zwischen 12 und 24 kHz anordnen. Man hat dann .den Vorteil, daß etwaige Trägerreste der zweiten Modulationsstufe immer auf Eckfrequenzen der Vormodulationsbärnder entsprechende Frequenzen fallen.
  • Besonders vorteilhaft ordnet man zwischen den Übertragungsgruppen der beiden übertragungsrichtungen bei Systemen, bei denen in den beiden Übertragungsrichtungen verschiedene Frequenzbandbereiche benutzt sind, unbenutzte Frequenzlücken von 6 kHz oder einem Vielfachen davon an, wie dies auch in dien Beispielen der Fig. i Zeile c bis e gezeigt ist. Bei einer solchen Anordnung der Frequenzlücken ergibt sich eine besonders einfache Trägerversorgung für die höheren Modulationsstufen.
  • Der Aufbau eines Trägerfrequenzsystems gemäß der Erfindung ist beispielsweise für das in Zeile c gezeigte Frequenzschema schematisch in Fig.3 dargestellt, und zwar nur für eine Seite des Systems, beispielsweise also für den Ort X. Die Nachrichtenbänder 1, 2, 3, 4 werden in der Vormodulationsstufe den Frequenzumsetzern FU, bis FU4 zugeführt und dort durch Modulation mit entsprechend gewählten Trägerfrequenzen so umgesetzt, daß die benutzten Seitenbänder (obere oder untere) in dem Bereich der Vormodulationsgruppe, z. B. im Bereich von 6 bis 18 kHz, aneinandergereiht sind. Die Frequenzumsetzer FU enthalten dabei außer der Modulatoreinheit auch die übrigen erforderlichen Elemente, wie beispielsweise Filter. Das Vormodulationsband wird nun beispielsweise dem Frequenzumsetzer FL1" der zweiten Modulationsstufe zugeführt und in dieser beispielsweise in den Bereich 48 bis 6o kHz umgesetzt. In dem schematischen Ausführungsbeispiel ist der Aufbau nur einer Vormodulationsgruppe dargestellt. Gleich aufgebaute Vormodulationsgruppen sind außer an 11 auch an 1, 111 und IV anschaltbar und werden den Frequenzumsetzern FU", FU" und FU24 zugeführt, die ebenfalls sämtliche erforderlichen Elemente aufweisen. Ingesamt entsteht so aus den vier gleichen Vormodulations,gruppen eine Übertragungsgruppe, die von 36 bis 84 kHz reicht. Diese Gruppe wird durch erneute Frequenzumsetzung im Frequenzumsetzer FU31 in den Übertragungsbereich B, der von 96 bis 144 kHz reicht, umgesetzt und über den Hochpaß der Weichenschaltung W auf die Übertragungsleitung L geschaltet und nach dem Ort Y übertragen.
  • Vom Ort Y kommt die Obertragungsgruppe im Frequenzbereich A an, d. h. also zwischen 36 und 84 kHz. Die Umsetzung erfolgt gruppenweise in den Frequenzumsetzern FU" ,@ FU 22 , FU"', FU.,' in den Bereich der Vormodulationsgruppen. Von den so erhaltenen Vormodulationsgruppen, die an den Klemmen I', II', III', IV' auftreten, ist nur der Aufbau für die an den Klemmen 11' auftretende Vormodulationsgruppe dargestellt. Diese wird in den Frequenzumsetzern FU,', FU,', FU3', FU,' in die vier Nachrichtenbänder aufgeteilt und in den niederfrequenten Bereich umgesetzt, so daß an den Klemmen 1', 2', 3', 4 wieder die niederfrequenten Nachrichtenbänder zur Verfügung stehen. Die Frequenzumsetzer FUi usw. sowie FU21' usw. enthalten dabei ebenfalls sämtliche erforderlichen. Elemente.
  • Zur Entkopplung der einzelnen Kanäle bzw. Kanalgruppen sind in bekannter Weise Entkoppler G vorgesehen. Außerdem liegen im Zuge des Systemaufbaus noch Verstärker V und gegebenenfalls andere nicht dargestellte weitere Elemente, z. B. Entzerrer od. dgl. Die Elemente einer Vormodulationsgruppe sind als geschlossene Baueinheit ausgebildet, wie durch die ,gestrichelte Umrandung angedeutet, und können so jederzeit ausgewechselt werden und beispielsweise durch Vormodulationsgruppen, die 4 kHz breite Nachrichtenbänder enthalten, ersetzt werden. Es ist zweckmäßig, wie es auch in der Fig. 3 dargestellt ist, dabei zusammengehörende Vormodulationsgruppen für beide Richtungen baulich zu vereinigen. Ebenso bilden auch die nächsten Modulationsstufen für sich eine bauliche Einheit. Die elektrische Verbindung der einzelnen Stufen untereinander erfolgt dabei in bekannter Weise beispielsweise durch einschiebbare Kontakte.
  • Auch die Trägerversorgung ist hierbei je für sich als geschlossene Baueinheit ausgebildet. Für die Trägerversorgung .der Vormodulationsstufe wird eine Grundfrequenz f von beispielsweise 2 oder 3 kI1z benutzt, aus der in einem Vervielfacher VV, z. B. einer übersteuerten Drossel, die benötigten Trägerfrequenzen als Vielfache gewonnen werden. Mittels der Filter F, bis F5 werden die benötigten Trägerfrequenzen, z. .B. 6, 9, 12, 1 5 und 18 kHz, ausgesiebt und die im Ausgang von F, vorhandene Frequenz 6 kHz gleichzeitig dazu benutzt, in der Trägerversorgung für die zweite Modulationsstufe als Grundfrequenz Verwendung zu finden. Die fünf Trägerfrequenzen können nun verschieden eingesetzt werden. Beispielsweise benutzt man die Frequenzen 6, y, 12 und 15 kHz, wenn man die Kanäle des Vormodulationshands .in natürlicher Frequenzfolge erhalten will, und die Trägerfrequenzen 9, 12, 15 und 18 kHz, wenn man die Kanäle in umgekehrter (invertierter) Frequenzfolge erhalten will. Es sind dabei zweckmäßig Mittel vorzusehen, die eine einfache Umschaltung der Trägerfrequenzen gestatten. Der Aufbau der Vormodulationseinheit, insbesondere der benutzten Filtermittel, hat dabei so zu erfolgen, daß eine verzerrungsfreie Inversion möglich ist, d. h. das Filter muß symmetrisch sein. Die Möglichkeit der Inversion ist von Wichtigkeit, beispielsweise für den Betrieb auf verschiedenen Freileitungen desselben Gestänges. Um dort das verständliche Nebensprechen gering zu halten, kann es unter Umständen erforderlich sein, die gesamte übertragungsgruppe oder einer oder mehreren Vormodulationsgruppen entsprechende Teile der Übertragungsgruppe in invertierter Frequenzfolge zu übertragen. Diese '-Möglichkeit ist aber bei dem erfindungsgemäßen System ohne weiteres gegeben, und zwar vollkommen unabhättgi- davon, ob jeweils 3 oder 4 kHz breite Bänder übertragen werden.
  • Aus der .aus der Trägerversorgung der Vormodulationsgruppe gewonnenen Frequenz 6 kHz wird in dem Vervielfacher 1h2 eine Reihe von Vielfachen gewonnen, und aus .diesen werden über die Filter F6, F7, F8, F9 die für die zweite Modulationsstufe benötigten Trägerfrequenzen entnommen. Beispielsweise werden als Trägerfrequenzen die Frequenzen 54, 66, 78 und co kHz verwendet. Es besteht an sich auch die Möglichkeit, in der zweiten Modulationsstufe eine Inversion vorzunehmen. Beispielsweise könnte hierzu eine zweite Gruppe von Trägerfrequenzen 30, 42, 54 und 66 kHz vorgesehen sein und zwischen diesen Gruppen von Trägerfrequenzen wahlweise umgeschaltet werden. Da eine Inversionsmöglichkeit bereits in der Vorgruppe besteht, wird man sich im allgemeinen mit einer der beiden Gruppen begnügen, um die Filter zu vereinfachen. In der dritten Modulationsstufe, in der die Umsetzung der Übertragungsgruppe B aus dem Bereich A der anderen Gruppe heraus erfolgt, wird beispielsweise als Trägerfrequenz die Frequenz 18o kliz über das Filter F19 aus dem Vervielfacherausgang der zweiten Modulationsstufe gewonnen und gegebenenfalls verstärkt.
  • Die Trägerversorgungen sind zweckmäßig für jede Stufe .getrennt als geschlossene Baueinheit ausgebildet, und zwar derart, daß bei Auswechslung bzw. beim Zusammenbau die notwendigen elektrischen Verbindungen zwischen den einzelnen Stufen bzw. der jeweiligen Trägerversorgung und der zugehörigen Modulationsstufe selbsttätig, z. B. über Steckerverbindungen, erfolgen. Beim Ersetzen beispielsweise einer Vormodulationsgruppe mit :4 kHz breiten Naciiriclitenl)iindern durch eine Vormodulationsgruppe mit 3 kHz breiten Nachrichtenbändern braucht lediglich die Trägerversorgung der ersten Modulationsstufe ersetzt zu werden. Die Grundfrequenzen sind dabei so zu wählen, daß in beiden Fällen immer die gleiche Frequenz, insbesondere 6 kI-lz, als Grundfrequenz für die Trägerversorgung der zweiten oder höherer ModulatiOmsstufen zur Verfügung steht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Trägerfreeluentes Nachrichtenübertragungssystein finit mehrstufiger Modulation, hei dein atts den niederfrequenten Nachrichtenbändern in der ersten Modulationsstufe (Vorniodulationsstufe) im gleichen verhältnismäßig niedrigen Frequenzbereich (unterhalb etwa 3o kHz) liegende Frequenzliandgruppen (Vormodulationsgruppen) durch Aneinanderreihung von N aclirichtenbändern gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die so gebildeten Frequenzbandgruppen (Vormodulationsgruppen) eine Frequenzbandbreite aufweisen, die sowohl ein Vielfaches voll 3 als auch von 4 kHz ist.
  2. 2. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl Vormodulationsgruppen vorgesehen sind, die aus Nachrichtenbändern von 3 kHz Breite, als auch solche, die aus Nachrichtenbändern von 4 kHz und gegebenenfalls 6kHz Breite aufgebaut sind, derart, daß die aus diesen aufgebauten Trägergeräte wahlweise 3 oder 4 oder 6 kHz breite Bänder oder auch nebeneinander verschieden breite Bänder übertragen können.
  3. 3. Trägerfreclttenzsystem nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die .Bandlyreite der Vorniodulationsgruppen gleich 12kHz gewählt ist.
  4. 4. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormodulationsgruppe zwischen 12 und 24 kHz liegt.
  5. 5. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormodulationsgruppe zwischen 6 und 18 kHz liegt.
  6. 6. Trägerfrequenzsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormodulationsgruppenelemente für sich einsetzbar als geschlossene Baueinheit ausgebildet sind.
  7. 7. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerversorgung der Vormodulationsgruppen für sich als geschlossene einsetzbare Baueinheit ausgebildet ist, in der aus einer Grundfrequenz von 2 und/ oder 3 kHz die erforderlichen Trägerfrequenzen als Vielfache der Grundfrequenz erzeugt werden. B. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen solchen ,Aufbau .der Trägerversorgung der Vormodulationsgruppen, daß ihr als Grundfrequenz für die Trägerversorgung der nächsten und gegebenenfalls weiterer Modulationsstufen immer die gleiche Frequenz, insbesondere 6 kHz, entnehmbar ist, unabhängig davon, ob die Vormodulationsgruppe 3 oder ,4 kHz breite Bänder enthält. g. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Übertragungsgruppen und/oder den sogenannten, eine oder mehrere Vormodulationsgruppen umfassenden, zum Aufbau von Übertragungsgruppen benutzten Grundgruppen die den Eckfrequenzen der Vormodulationsbän.der entsprechenden Frequenzen ganzzahlige Vielfache von 12 kHz sind. io. Trägerfrequenzsystem nach einem .der vorllergeheiideti Ansprüche für die Übertragung zweier Bandgruppen verschiedener Richtung unterhall> voll 36 kHz, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Vormodulationsgruppe ganz oder teilweise als L?bertragungsgruppe benutzt und die zweite Übertragungsgruppe aus dieser Frequenzlage heraus durch weitere Modulation gewonnen wird. i i. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß sich die eine Übertragungsgruppe von 8 bis 18 kHz und die andere voll 21 bis 33 kHz erstreckt. 12. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch i bis 9 für die Übertragung zweier Bandgruppen verschiedener Richtung oberhalb von 3o kHz, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Übertragungsgruppe durch einstufige Modulation aus der Vormodulationsgruppe z. B. mit den Bändern 36 bis 48, 48 bis 6o, 6o bis 72, 72 his 84 kHz aufgebaut ist, während die darüberliegende Übertragungsgruppe aus der Frequenzlage der unteren Übertragungsgruppe heraus durch weitere Modulation (Gruppenmodulation) z. B. im Bereich von 96 bis 144 kHz gebildet ist. 13. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß als untere Übertragungsgruppe 36 bis 6o und als obere Übertragungsgruppe 72 bis 96 kHz gewählt ist. 14. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche i bis 9 mit Übertragung zweier verschiedener Übertragungsgruppen für beide Richtungen, dadurch gekennzeichnet, .daß die obere Cbertragungsgruppe, z. B. zwischen 36 bis 6o kHz, unmittelbar aus der Vorgruppe und die untere Übertragungsgruppe, z. B. 6 bis 30 kHz, aus der Frequenzlage der oberen übertragungsgruppe heraus durch weitere Modulation (Gruppenmodulation) gebildet ist. 15. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch einstufige Modulation aus den Vormodulationsgruppen eine Grundgruppe von z. B. 72 bis 12o kHz gebildet und aus dieser Frequenzlage heraus durch weitere Modulation eine Übertragungsgruppe im Bereich von 12 bis 6o kHz gewonnen wird. 16. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch einstufige Modulation aus den Vormodulationsgruppen eine Grundgruppe von z. B. 72 bis 12o kHz gebildet und daB diese Grundgruppe dazu benutzt wird, eine frequenzmäßig darüberl@egende Übergruppe, z. B. zwischen 312 und 552 kHz, zu bilden. 17. Trägerfrequenzsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzlücke zwischen den in den beiden Übertragtin,gsrichtungen benutzten Frequenzbandbereichen 6 kHz oder ein Vielfaches davon beträgt. 18. Trägerfrequenzsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB die in die Übertragungslage gebrachten Vormodulationsgruppen für sich getrennt einsetzbar gemacht sind.
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