[go: up one dir, main page]

DEB0000643MA - Verfahren zur Gewinnung von Alkalihyposulfiten. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Alkalihyposulfiten.

Info

Publication number
DEB0000643MA
DEB0000643MA DEB0000643MA DE B0000643M A DEB0000643M A DE B0000643MA DE B0000643M A DEB0000643M A DE B0000643MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
iron
acid
sulfur dioxide
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr. Karlsruhe Gettert
Günther Dr. Ludwigshafen Hamprecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

Links

Description

BADISCHE ANILIN- & SODA=FABRIK I0GβFarbenindustrie Aktiengesellschaft wIn Auflösung«
Unser Zeichen.; 0p.Zplj, 622
Ludwigshafen aoßhP, 10βΝονβ1949 Z/T
Alkalihyposulfiten8
Bei der Gewinnung von Hyposulflten durch Reduktion von schwefliger Säure mittels eines Metalls war man bisher auf die Verwendung von Zinkstaub angewiesene Der Versuch, das Zink durch das billigere Eisen zu ersetzen, scheiterte daran, dass Ferrohyposulfitlösungen sehr unbeständig sindo Leitet man natürlich in der Kälte Schwefeldioxyd in eine Suspension von feinem Eisenpulver in Wasser, so wird zwar das Schwefeldioxyd ohne Wasserstoffentwicklung aufgenommen, jedoch enthält die Lösung nach Abtrennung des nicht urngesetzten Eisens meistens nur 10 der dem angewandten Schwefeldioxyd entsprechenden Hyposulfitmenge0
Zur Vermeidung so weitgehender Zersetzungen soll man nach einem bekannten Vorschlag der Lösung Schwermetalle der zweiten Gruppe des periodischen Systems, insbesondere Zink oder Cadmium, oder deren Verbindungen in geringer Menge zusetzen«, Indessen ist man bei der Ausführung dieses Verfahrens in der Wahl des Eisenpulvers beschränkto Insbesondere lässt sich das billigste Eisenpulver, nämlich gemahlenes Gusseisen, das auf= grund seines hohen Kohlenstoffgehaltes und der dadurch bedingten Sprödigkeit besonders leicht zu zerkleinern ist, hierfür nicht verwenden«, Vielmehr muss das Eisen weitgehend frei von Kohlenstoff und am besten durch Reduktion von Eisenverbindungen, Z0B0 Kiesabbränden, hergestellt seins wenn man die erwünschten
höheren Ausbeuten an Hyposulfit erreichen
Es wurde nun gefunden, dass man jedes ausreichend feine Eisenpulver, unabhängig von seinem Kohlenstoffgehalt, insbesondere auch gemahlenes Gusseisen, zur Reduktion von Schwefeldioxyd mit gutem Erfolg verwenden kann, \ΐβηη man ausser den genannten Schwerraetallen oder deren Verbindungen noch wasserlösliche, mit Eisen und den genannten Schwermetallen keine schwerlöslichen Verbindungen bildende Salze schwacher Säuren zusetzt s welche die Wasserstoffionenkonzentration in der Reaktionsflüssigkeit herabsetzen,, Besonders geeignet für diesen Zweck sind die Alkali= salze schwacher organischer Säuren,, wie Essigsäure, Propionsäure und Zitronensäure» Mit ihrer Hilfe lässt sich in der Reaktions« flüssigkeit leicht ein pjj~Bereich von ko5 = 6o0 aufrechterhalten^ der sich als besonders günstig erwiesen hat0
Es lassen sich sos selbst bei Verwendung von gemahlenem Gusseisen, beständige Eisenhyposulfitlösungen mit Ausbeuten von beispielsweise &5fe> an Hyposulfite bezogen auf das angewandte Schwefeldioxyd, erzielen, während ohne diese Zusätze die Ausbeute erheblich geringer ist«,
Beispiel I0
4Ö Teile (Gewichtsteile) gemahlenes Gusseisen mit einem Kohlenstoffgehalt von 5$6% werden in einer Lösung von 15 Teilen Natriumacetat und 5 Teilen Zinkchlorid in 300 Teilen Wasser suspendierte In die Suspension werden unter Kühlung, Rührung und Luftausschluss 72 Teile Schwefeldioxyd eingeleitet» Danach wird noch 5 Minuten lang weiter gerührt und dann der schwarze Rückstand abfiltrierto Die Lösung enthält δ4% doTho an Ferrohyposul= fit, bezogen auf Schwefeldioxyd, und ist bei Luftabschluss einige Stunden lang ohne wesentliche Verminderung des Reduktionswertes
beständige
Führt man die Umsetzung ohne Zusatz von Natriumacetat, jedoch sonst unter denselben Bedingungen durch8 so beträgt die Ausbeute nur 5&fo doTho und ist nach l/2=stündigem Stehen auf 36,5$ gesunken, wobei sich weisses Ferrosulfit abgeschieden hat
Beispiel 2a
48 Teile gemahlenes Gusseisen und 2 Teile Zinkstaub werden in einer Lösung von 15 Teilen Natriumacetat in 300 Tel-» len Wasser suspendiert und, wie im Beispiel 1 angegeben^ mit 72 Teilen Schwefeldioxyd umgesetzte Man erhält eine Hyposulfit-Aus beute von 85,5^ doTho
48 Teile gemahlenes Gusseisen werden in 7395 Teilen eine! wasserhaltigen Gemischs von Ameisensäure, Essigsäure und Propion= säure mit einem Gesamt-Säuregehalt von 28$, dem 3 Teile Zinkoxyd und I6j5 Teile Natriumcarbonat zugesetzt sind, suspendiert und, wie in Beispiel 1 angegeben, mit 72 Teilen Schwefeldioxyd umgesetzt» Die Ausbeute an Ferrohyposulfitr beträgt- &3$5f° d0Th<,
Beispiel 4«.
48 Teile gemahlenes Gusseisen werden in einer Lösung von 25 Teilen Katriumcitrat und 5 Teilen Zinkchlorid in 300 Teilen Wasser suspendiert und? wie in Beispiel 1 angegeben^ mit 72 Teilen Schwefeldioxyd umgesetzt« Die Ausbeute an Hyposulfit beträgt
Beispiel 5 ο
48 Teile gemahlenes Gusseisen werden in einer Lösung
von 17>5 Teilen Natriumpropionat und 5 Teilen Zinkchlorid in

Claims (2)

300 Teilen Wasser suspendiert und,, wie in Beispiel 1 angegeben, mit 72 Teilen Schwefeldioxyd umgesetzt. Die Ausbeute an Hypo= sulfit beträgt βθ% d„The Patentansprüche„
1) Verfahren zur Herstellung von Hyposulfitlösungen durch Umsetzung von schwefliger Säure mit Eisen unter Zusatz von Schwermetallen der zweiten Gruppe des periodischen Systems oder deren Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart wasserlöslicher, mit Eisen und den genannten Schwermetallen keine schwerlöslichen Verbindungen bildender Salze schwacher Säuren vornimmt, welche die Wasserstoffionenkonzentration in der Reaktionsflüssigkeit herabsetzen,»
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkalisälze schwacher organischer Säuren,, wie Essigsäure, Propionsäure oder Citronensäure, anwendete
BADISGHE MILIN- & SODA-FABRIK -

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2326784B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Chinoxalin, insbesondere aus nicht gereinigten Rohstoffen
DE1445506C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem a-Aminobenzylpenicillin
DE2431483A1 (de) Verfahren zur herstellung von alkalioder ammoniuminsulinen
DE1186451B (de) Verfahren zur Herstellung von festem Kaliumdisulfit
DE2232352A1 (de) Verfahren zur gewinnung von glyoxylsaeure
DEB0000643MA (de) Verfahren zur Gewinnung von Alkalihyposulfiten.
DE818800C (de) Verfahren zur Gewinnung von Alkalihyposulfiten
DE2159127A1 (de) Verfahren zur Herstellung von hochreinem Trimangantetroxyd
EP0015478B2 (de) Alterungsbeständige Chromgerbstoffe
DE2235663A1 (de) N-carboxyderivate von cephradin und cephalexin
DE1189973B (de) Verfahren zur Herstellung von Zinkseifen gesaettigter Fettsaeuren
DE915083C (de) Verfahren zur Reduktion von Carbonsaeureestern
DE144281C (de)
DE1145588B (de) Verfahren zur Herstellung von reinem Natriumhypophosphit
DE592869C (de) Verfahren zur Herstellung von 3, 3&#39;-Diamino-4, 4&#39;-dioxyarsenobenzoldihydrochlorid
DE2210916C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Dibrompropyläthern hochhalogenierter Phenole
DE919601C (de) Verfahren zur Herstellung von Penicillinalkalisalzen
DE601465C (de) Verfahren zur Gewinnung von Cyanamid aus seinen Alkaliverbindungen
DE936872C (de) Verfahren zur Herstellung von schwerloeslichen Penicillinverbindungen
DE569944C (de) Herstellung von Hyposulfiten
DE620760C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalihyposulfiten
AT235243B (de) Verfahren zur Herstellung von festen, Alkali- bzw. Magnesium-bzw.-Ammoniumperoxomonosulfat enthaltenden Produkten
DE609026C (de) Verfahren zur Darstellung von 5, 5-disubstituiertem 6-Aminohydrouracil und seinen Abkoemmlingen
DE1518916A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydrindantin
AT97400B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalimetallzyaniden.