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DE950516C - Vorrichtung zur UEberwachung des OElumlaufdruckes sowie der Brennstoff-Foerderpumpe in Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur UEberwachung des OElumlaufdruckes sowie der Brennstoff-Foerderpumpe in Verbrennungskraftmaschinen

Info

Publication number
DE950516C
DE950516C DEC5863A DEC0005863A DE950516C DE 950516 C DE950516 C DE 950516C DE C5863 A DEC5863 A DE C5863A DE C0005863 A DEC0005863 A DE C0005863A DE 950516 C DE950516 C DE 950516C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
motor
pump
pressure
fuel feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC5863A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred C Korte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carter Carburetor Corp
Original Assignee
Carter Carburetor Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carter Carburetor Corp filed Critical Carter Carburetor Corp
Priority to DEC5863A priority Critical patent/DE950516C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950516C publication Critical patent/DE950516C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B77/00Component parts, details or accessories, not otherwise provided for
    • F02B77/08Safety, indicating, or supervising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Überwachung des Olumlaufdruckes sowie der Brennstoff-Förderpumpe in Verbrennungskraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung -zur Überwachung des Ölumlaufdruckes sowie der Brennstoff-Förderpumpe von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugmotoren, bei welcher der die Kraftstoff-Förderpumpe antreibende Elektromotor in zwei die Speisebatterie enthaltenden parallelen Stromkreisen liegt, von denen der eine nur während der Betätigung des Anlassers geschlossen ist und der andere einen vorn Öldruck betätigten Schalter enthält, der sich oberhalb einer Mindesthöhe des Ölumlaufdruckes schließt, während eine elektrische Warnanlage einen zu geringen Öldruck anzeigt.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Warnanlage über besondere Kontakte des Öldruckschalters gesteuert, was einen Mehraufwand an Schaltmitteln erforderlich macht . und die Betriebssicherheit herabsetzt.
  • Erfindungsgemäß wird diesem Mangel dadurch abgeholfen, daß die Warnanlage dem Öldruckschalter parallel geschaltet ist und einen so hohen Widerstand hat, daß der durch sie fließende Strom wohl zu ihrer Betätigung; nicht aber dazu ausreicht, um den Motor der Kraftstoff-Förderpumpe anzutreiben.
  • Befindet sich der den Öldruckschalter enthaltende Speisekreis des die Kraftstoffpumpe antreibenden Elektromotors bei normalem Öldruck in der Schlußstellung, so schließt er gleichzeitig die parallel geschaltete Warnanlage, also z. B. eine. Glühlampe, kurz, so daß diese nichts anzeigt. Sinkt jedoch der Öldruck unter einen bestimmten Mindestwert, so daß sich der Öldruckschalter öffnet, so fließt der volle, durch den Antriebsmotor der Brennstoff-Förderpumpe gehende Strom durch die Warnanlage hindurch. Die Stärke dieses Stromes reicht zwar infolge des Widerstands der Warnanlage nicht aus, um den Elektromotor in Tätigkeit zu setzen, er hat jedoch zur Wirkung, daß die Warnanlage ein Signal abgibt, welches anzeigt, daß der Öldruck so stark gefallen ist, daß ein weiterer Betrieb der Brennkraftmaschine diese gefährden würde. Durch das Stillsetzen der Brennstoff-Förderpumpe kommt auch die Brennkraftmaschine zum Stillstand. In gleicher Weise macht die Warnanlage erkennbar, wenn der Stromkreis der Kraftstoff-Förderpumpe trotz Einschaltung des in den beiden vorgenannten parallelen Stromkreisen enthaltenen Haupt- oder Zündschalters aus irgendeinem Grunde, z. B. infolge einer Störung, unterbrochen ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung in schematischer Darstellung. In dieser ist io eine durch einen Elektromotor angetriebene Kraftstoff-Förderpumpe, die von bekannter Bauart sein kann.
  • Der dargestellte Teil des Schmierölkreislaufs des Fahrzeugmotors enthält eine Ölpumpe 15, die vom Fahrzeugmotor angetrieben wird und als Zahnradpumpe dargestellt ist, deren Saugseite über eine Saugleitung 16 mit der Motorkurbelwanne verbunden ist, welch letztere bei-- i8. teilweise dargestellt ist. Das Schmieröl wird von der Pumpe 15 unter Druck über die Rohrleitungen ig und ao den Motorlagern und den anderen (nicht gezeigten) eine Schmierung erfordernden arbeitenden -Teilen zugeführt.
  • Das Anlassen des Fahrzeugmotors kann in der übliehen Weise, beispielsweise durch einen Anlaßmötor 22, geschehen, der von der Batterie 23 des Kraftfahrzeugs gespeist wird. Der Stromkreis des Anlaßmotors verläuft von der negativen Klemme 26 der Batterie über die Leitung 24 zu dem einen Kontakt 27 des Anlaßschalters 28, dessen Gegenkontakt 30 über die Leitung 31 mit dem Anlaßmotor 22 verbunden-ist. Der Anlaßmotor 22 ist bei 32 an Masse gelegt, wobei dessen Stromkreis über die Masseverbiridung 34 der positiven Batterieklemme 35 geschlossen wird. Der Anlaßschalter 28 kann ein beliebiger hand- oder fußbetätigter Schalter bekannter Bauart sein.
  • Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung für die Kraftstoff-Förderpumpe io und den Schmierölkreislauf des Fahrzeugmotors ist die eine Klemme des Antriebsmotors der Kraftstoff-Förderpumpe bei 36 an Masse gelegt,, während seine andere Klemme über eine Leitung 38 mit einem. festen Kontakt ¢o eines allgemein mit 42 bezeichneten Öldruckschalters verbunden ist. Das bewegliche Kontaktglied 43 des Öldruckschalters; das mit der Klemme 44 verbunden ist, steht mit der Batterie über eine Leitung 46, die von der Klemme 44 zum Zündschalter 47 des Fahrzeugs führt, sowie über eine Leitung 48 zwischen dem Zündschalter und der Batterieklemme 26 in Verbindung.
  • Der Öldruckschalter 42 ist von Gehäuseteilen 50 und 51 umgeben, die bei 52 vereinigt sind, wobei eine nachgiebige öder elastische Membran 54 das Innere des Gehäuses in eine Druckkammer 55 und in eine Schaltkammer 56 unterteilt. An der Endwand des Gehäuseteiles 5o ist in geeigneter Weise ein Isolationskörper 58 befestigt, -der den Kontakt 40, die Klemme 44 und das bewegliche Kontaktglied 43 des Schalters trägt, welch letzteres federnd ausgebildet und in der Kammer 56 so, angeordnet ist, daß sich in seinem freien oder ungespannten Zustand seine Kontaktstelle 59 in Abstand von dem festen Kontakt 4o befindet und daher keinen Kontaktschluß mit diesem bildet, wie aus der Zeichnung ersichtlich.
  • Die Membran 54 trägt einen Kolben 6o, der sich in die Schaltkammer 56 erstreckt und in seiner Bewegung durch eine starre Führung 62 geführt wird, welch letztere auch als Anlage für die Membran zur Begrenzung ihrer Bewegung unter Druck dient. Das freie Ende des Kolbens trägt einen Schaltkopf 63 aus Isolationswerkstoff, der am Schaltglied 43 bei der Bewegung der Membran 54 unter Druck zur Anlage .kommen kann, um das Schaltglied in die Schließstellung des Schalters zu bringen, in welcher die Kontaktstellen 40 und 59 Kontaktschluß miteinander haben. Der Kolben ist von einer geeigneten Druckfeder 64 umgeben, die sich zwischen dem starren Glied 62 und der Membran abstützt und die Membran und den Kolben normalerweise in ihre Ausgangsstellung drückt, wie in der Zeichnung gezeigt, in welcher der Schalter geöffnet ist.
  • Die Druckkammer 55 steht mit der Druckseite der Schmierölpumpe, beispielsweise über eine Leitung 66, von der die Druckölförderleitung 2o abzweigt, in Verbindung. Die Schaltkammer 56 weist ferner eine geeignete Entlüftungsöffnung auf, von der bei der dargestellten Ausführungsform eine Entlüftungsleitung 67 zur Verbindungsstelle 68 mit der Saugleitung 16 der Ölpumpe führt.
  • Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sich, daß es sich hier um eine Schaltung mit zwei parallelen Stromkreisen handelt, die die Batterie und den Motor der Kraftstoffpumpe verbinden, von denen einer durch die Betätigung des Anlaßschalters gesteuert wird und der andere durch das Schließen des Öldruckschalters.
  • Im Nebenschluß zum Öldruckschalter ist eine Anzeigelampe 7o geschaltet, die über eine Leitung 71 mit der Leitung 46 und über eine Leitung 72 mit der Leitung 38" verbunden ist. Statt der Lampe kann auch eine beliebige andere Anzeigevorrichtung mit einem vergleichbaren Widerstand benutzt werden. Die Anzeigelampe ist so angeordnet, daß sie für den Fahrer gut sichtbar ist, beispielsweise also am Instrumentenbrett.
  • Die Schaltanordnung gemäß der Erfindung umfaßt ferner einen Hilfsstromkreis für die Kraftstoff-Förderpumpe io des Fahrzeugmotors. Dieser Hilfsstromkreis wird durch eine Leitung 74 von der Leitung 46 zum beweglichen Kontakt 75 eines Relaisschalters 76 und durch die Leitung 78 zwischen dem festen Kontakt 79 des Relais und der Leitung 38 gebildet. Das Kontaktglied 75 wird durch eine geeignete Feder 8o in der Offenstellung des Schalters gehalten, während der Schluß mit dem Kontakt 79 bei Erregung des Relaiselektromagneten 82 hergestellt wird. Die Wicklung 83 des letzteren ist bei 84 an Masse gelegt und mit der Leitung 31 zum Anlaßmotor über die Leitung 86 verbunden, so daß der Elektromagnet durch den Anlaßschalter 28 gesteuert werden kann.
  • Die Arbeitsweise der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung ist wie folgt. Die verschiedenen Schalter .befinden sich, wenn der Fahrzeugmotor außer Betrieb ist, normalerweise in ihrer .Offenstellung, wie in der Zeichnung dargestellt. Durch das Einschalten des Zündschalters 47 wird die Anzeigelampe 70 stromführend, so daß der Einschaltzustand des Zündschalters sichtbar wird. Der die Anzeigelampe enthaltende Stromkreis verläuft dann von der Batterie 23 über den Zündschalter, die Leitungen 46 .und 71, die Lampe 7o, die Leitungen 72 und 38 zum Motor der Kraftstoffpumpe 1o und von dort über die Masse zur Batterie. Die Anzeigelampe und der Motor der Kraftstoffpumpe sind auf diese Weise in Reihe geschaltet, wobei die Stromstärke jedoch für den Antrieb des Pumpenmotors infolge des Widerstandes der Anzeigelampe nicht ausreicht. Für diesen Zweck wird eine Lampe gewählt, deren Fademdiderstand derart bemessen ist, daß im leuchtenden Zustand der Lampe der durch den Pumpenmotor fliessende Strom einen Wert hat,, der unter der @ für die Inbetriebsetzung des Pumpenmotors erforderlichen Stromstärke liegt. Wenn z. B. der Pumpenmotor parallel zur Batterie geschaltet sein würde und diese beispielsweise -eine Spannung von 6 Volt liefert, so würde der Pumpenmotor der Batterie einen Anlaßstrom von etwa 2,5 Amp. entnehmen. Die Anzeigelampe läßt jedoch nur o,25 bis o,5o Amp. durch. Der Spannungsabfall ist daher infolge des Widerstandes der Lampe für die Inbetriebsetzung der Pumpe zu groß, so daß der Pumpenmotor nur mehr zur Vervollständigung des Stromkreises der Lampe zur Masse und zur Batterie dient.
  • Das Anlassen des Fahrzeugmotors erfolgt bei eingeschaltetem Zündschalter durch das Einschalten des Anlaßschalters 28, der hierdurch den Stromkreis für den Anlaßmotor 2ä schließt. Das Einschalten des Anlaßschalters hat, wie aus der dargestellten Schaltanordnung ersichtlich ist, das Schließen des Relaisschalters 76 zur Folge, wodurch der vorerwähnte Hilfsstromkreis geschlossen wird, der eine direkte Verbindung des Kraftstoffpumpenmotors mit der Batterie über den geschlossenen Zündschalter herstellt und gleichzeitig die Anzeigelampe 7o kurzschließt, so daß die letztere außer Betrieb gesetzt wird. Dies hat zur Folge, daß während des Anlassens des Fahrzeugmotors die Kraftstoffpumpe in Betrieb gesetzt wird und arbeitet, wodurch die Kraftstoffzufuhr zum Vergaser des Fahrzeugmotors gewährleistet ist. Anstatt den Hilfsstromkreis für die Kraftstoffpumpe über das Relais zu steuern, kann auch ein besonderer Kontakt am Anlaßsehalter verwendet werden.
  • Wenn der Fahrzeugmotor zündet und anspringt, kehrt der Anlaßschalter normalerweise in seine Offenstellung zurück, so daß das Relais 76 stromlos wird und damit der Hilfsstromkreis des Pumpenmotors unterbrochen wird. Dies hat jedoch zur Folge, daß der Öldruckschalter 42 an seinen Kontakten 40 und 59 unter dem auf den Membrankolben wirksam werdenden Druck des Schmieröls, der durch den Antrieb der Ölpumpe 15 im Schmierölkreislauf des' Fahrzeugmotors erzeugt wird, geschlossen wird. Durch das Schließen des Öldruckschalters 42 wird der Hauptstromkreis des Kraftstoffputnpenmotors geschlossen, der von der Batterie 23 über den Zündschalter 47 und die Leitung 46 .zur Klemme 44 des Öldruckschalters und über das Schaltglied 43, die in Kontaktschluß befindlichen Kontakte 59 und 40, die Leitungen 38, und 38 zum Motor der Kraftstoffpumpe to verläuft, und von dort zur Batterie über die Massenklemme 36 des Pumpenmotors. Infolgedessen bleibt die beim -Anlassen des Fahrzeugmotors in Betrieb gesetzte Kraftstoff-Förderpumpe während des ganzen Betriebs des Motors in Tätigkeit, vorausgesetzt jedoch, daß der Öldruckschalter geschlossen bleibt. Der Schalter 42 schließt beim Schließen des Stromkreises für den Motor der Kraftstoffpumpe die Anzeigelampe 70 kurz, so daß die letztere während des ganzen normalen Betriebs des Fahrzeugmotors abgeschaltet ist.
  • Der Öldruckschalter 42 ist zum Teil durch die Membranbelastungsfeder 64 in seiner Arbeitsweise so einshell- und einregelbar, daß seine Kontakte geschlossen bleiben, solange der auf die Membran wirksame Öldruck innerhalb des normalen Bereiches des Öldruckes bleibt, der im Schmierölkreislauf des Fahrzeugmotors beim Betrieb desselben zwischen Leerlauf und Höchstdrehzahl herrscht. Wenn aus irgendeinem Grund während des Betriebs des Fahrzeugmotors der Druck im Schmierölkreislauf unter den normalen Mindestdruck fällt, so hat dies zur Wirkung, daß die Feder 64 die Membran und damit den Kolben 6o in einer Richtung bewegt, die der Öffnungsrichtung des Druckschalters entspricht. Das federnde Schältglied 43 führt daraufhin ein Trennen der Kontaktstellen 40 und 59 herbei, wodurch der Stromkreis des Motors der Kraftstoff-Förderpumpe ro unterbrochen wird und gleichzeitig der Kurzschluß um die Anzeigelampe 7o aufgehoben wird. Dies hat zur Folge, daß die Lampe 7o aufleuchtet und dem Fahrer ein sichtbares Warnzeichen gibt, daß im Schmierölkreislauf des Fahrzeugmotors entweder ein anormal niedriger Druck herrscht oder überhaupt kein Druck vorhanden ist. Durch das Einschalten der Lampe sinkt der dem Motor der Kraftstoff-Förderpumpe zugeführte Strom so weit ab, daß er für den Antrieb der Pumpe nicht mehr ausreicht. Hierdurch kommt die Kraftstoff-Förderpumpe zum Stillstand, was ein Aufhören der Kraftstoffzufuhr zum Fahrzeugmotor und damit eine Außerbetriebsetzung desselben zur Folge hat.
  • Die Steuervorrichtung gemäß der Erfindung liefert daher beim Ausbleibeh des Drucks im Schmierölkreislauf des Fahrzeugmotors nicht nur ein sichtbares Warnzeichen für den Fahrer für das Eintreten eines solchen Zustandes, sondern bewirkt auch eine selbsttätige Abschaltung des Fahrzeugmotors. Die Lampe dient dabei als einfache und zweckmäßige Warnanzeige bei jeder Abweichung von der normalen Arbeitsweise der Druckumlaufschmierung des Fahrzeugmotors und bewirkt gleichzeitig, wenn sich der Lampenwiderstand im Stromkreis der Kraftstoff-Förderpumpe befindet, eine Verminderung des durch den Antriebsmotor der Kraftstoff-Förderpumpe fließenden. Stromes, so daß die letztere außer Betrieb gesetzt wird. Die Lampe dient daher ebenfalls als einfache Anzeigevorrichtung des Betriebszustandes der Kraftstoff-Förderpumpe. Selbstverständlich kann jedoch auch eine beliebige andere geeignete Anzeigevorrichtung, die ähnliche Eigenschaften hinsichtlich ihres elektrischen Widerstandes hat wie die Lampe in dem Steuersystem gemäß der. Erfindung verwendet werden. Beispielsweise kann ein elektrisches Läutwerk oder ein Summer statt der Lampe 70 verwendet werden oder, wenn gewünscht, eine Lampe und ein Läutwerk oder ein Summer gemeinsam benutzt werden, so daß die Warnanzeige sowohl auf optischem als auch auf akustischem Wege erfolgt. Durch die Verwendung der üblichen Lichtmaschine und von Sicherungen in, der elektrischen Anlage wird die oben beschriebene Arbeitsweise nicht beeinträchtigt.
  • Es ist noch hervorzuheben, daß durch die verhältnismäßig einfache, jedoch sehr wirksame Steuervorrichtung gemäß der Erfindung für die Warnanzeige und den Antrieb der Kraftstoff-Förderpumpe die Verwendung eines einfachen und billigen Öldruckschalters mit nur einem festen und einem mit diesem zusammenarbeitenden beweglichen Kontakt, bei welchem das Schließen der Schalterkontakte unter Druckeinwirkung durch die Wahl der die Membran belastenden Feder, die die Membran unter einer bestimmten gewünschten Voirspannung hält, genau eingestellt werden kann, außerordentlich erleichtert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Vorrichtung zur Überwachung des Ölumlaufdruckes sowie der Brennstoff-Förderpumpe von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugmotoren, bei welcher der die Kraftstoff-Förderpumpe antreibende Elektromotor in zwei die Speisebatterie enthaltenden parallelen Stromkreisen liegt, von denen der eine nur während der Betätigung des Anlassers geschlossen ist und der andere einen vom Öldruck betätigten Schalter enthält, der sich oberhalb einer Mindesthöhe des Ölumlaufdruckes schließt, während außerdem eine elektrische Warnanlage .einen zu geringen Öldruck anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß die Warnanlage (7o) dem Öldruckschalter (42) parallel geschaltet ist und einen so hohen Widerstand hat, daß der durch sie fließende Strom wohl zu ihrer Betätigung, aber nicht dazu ausreicht, um den Motor der Kraftstoff-Förderpumpe (io) anzutreiben. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stromkreise den Haupt- oder Zündschalter (47) enthalten. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 370:249, 2 497 029, 2537354.
DEC5863A 1952-05-21 1952-05-21 Vorrichtung zur UEberwachung des OElumlaufdruckes sowie der Brennstoff-Foerderpumpe in Verbrennungskraftmaschinen Expired DE950516C (de)

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DE (1) DE950516C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1099790B (de) * 1959-12-24 1961-02-16 Daimler Benz Ag OEldruckschalter fuer das Andrehen und Abstellen von Brennkraftmaschinen
DE3310910A1 (de) * 1983-03-25 1984-09-27 Fichtel & Sachs Ag, 8720 Schweinfurt Schmieroel-druckschalter zur ueberwachung des oeldruckes

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