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DE2031892C3 - Anlasserschaltung für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Anlasserschaltung für Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE2031892C3
DE2031892C3 DE2031892A DE2031892A DE2031892C3 DE 2031892 C3 DE2031892 C3 DE 2031892C3 DE 2031892 A DE2031892 A DE 2031892A DE 2031892 A DE2031892 A DE 2031892A DE 2031892 C3 DE2031892 C3 DE 2031892C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control switch
switch
current
starter
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2031892A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2031892B2 (de
DE2031892A1 (de
Inventor
Roy Price Solihull Warwickshire Bowcott (Grossbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF International UK Ltd
Original Assignee
Lucas Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lucas Industries Ltd filed Critical Lucas Industries Ltd
Publication of DE2031892A1 publication Critical patent/DE2031892A1/de
Publication of DE2031892B2 publication Critical patent/DE2031892B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2031892C3 publication Critical patent/DE2031892C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines
    • F02N11/0851Circuits specially adapted for starting of engines characterised by means for controlling the engagement or disengagement between engine and starter, e.g. meshing of pinion and engine gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anlasserschaltung für Brennkraftmaschinen mit einem Anlassermotor, dem in einer ersten Schaltstellung eines Steuerschalters über ein strombegrenzendes Bauelement Strom in verminderter Stärke zugeführt wird und in einer zweiten Stellung des Steuerschalter, nach Kurzschließen des strombegrenzenden Bauelemente durch ein Anlasser-Schütz, dessen Spule über den in der zweiten Stellung befindlichen Steuerschalter Strom erhält, Strom in voller Stärke zugeführt wird, und dessen Ritzel in der ersten Stellung des Steuerschalters durch einen über den Steuerschalter erregbaren Solenoiden einrückbar ist
Bei einer bekannten Anlasserschaltung dieser Art (US-PS 20 71 028) ist ein verhältnismäßig komplizierter Steuerschalter vorgesehen. Er besteht nämlich aus zwei Schalterteil, die voneinander trennbar sind In der ersten Schaltstellung sorgt das eine Schalterteil dafür, das dem Anlassermotor Strom verminderter Stärke über das als Widerstand ausgebildete strombegrenzende Bauelement zugeführt wird. Der Stromabfall an dem so strombegrenzenden Widerstand dient außerdem dazu, das andere Schalterteil mittels eines Solenoiden auch dann noch geschlossen zu halten, wenn sich das eine Schalterteil zum Schließen seiner Kontakte vom anderen Schalterteil abhebt Damit die Stromzufuhr zu dem Anlasser-Schütz, das die unmittelbare Stromzufuhr über seine Hauptkontakte zum Anlassermotor aufrechterhält, nicht unterbrochen wird, wenn durch Kurzschließen des strombegrenzenden Widerstandes durch die Hauptkontakte des Anlasser-Schützes die Erregung des Solenoiden des anderen Schalterteiles verlorengeht, weist der Anlasserschalter Hilfskontakte auf, über die zusammen mit dem einen Schalterteil dann der Strom dem Schalt-Schütz zugeführt wird. Für die Funktionsfähigkeit dieser Anlasserschaltung ist also ein zweigeteilter, teilweise solenoidgesteuerter Schalter zusammen mit Haupt- und Hilfskontakten des Anlasser-Schützes vorgesehen.
Bei einer anderen bekannten Anlasserschaltung (US-PS 34 07 306) ist es zwar bekann), dem Solenoiden eines Anlassermotors zwei Erregerspulen zuzuordnen, von denen die eine in Reihe mit dem Anlassermotor liegt und zum Einrücken dient, während die andere als Haltespule des Solenoiden dient Bei dieser Schaltung steuert der Solenoid selbst die Stromzufuhr zu der in Reihe liegenden Spule mittels eines von ihm betätigten Kurzsch'ußschalters. Anders als bei der eingangs genannten Anlasserschaltung wird die Stronaufuhr zu dem Anlassermotor nicht durch den Steuerschalter vermindert bzw. verstärkt sondern durch den vom Soleniden selbst betätigten Kurzschlußschalter.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlasserschaltung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einem einfacheren Steuerschalter als die bekannte gattungsgleiche Anlasserschaltung auskommt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Solenoid des Ritzels zwei Spulen aufweist, von denen die eine in der ersten Schaltstellung des Steuerschalters, in Reihe zum Anlassermotor liegend, das strombegrenzende Bauelement bildet und die andere in der zweiten Schaltstellung des Steuerschalters, unter Aufrechterhaltung des Stromkreises der einen Spule an der Stromquelle angeschlossen bleibend,, als Haltespule dient
Während bei de; bekannten gattungsgleichen Schaltung ein komplizierter zweigeteilter, teilweise solenoidgesteuerter Schalter zusammen mit relaisgesteuerten Kontakten vorgesehen sein muß, um die geforderten Funktionen zu erfüllen, kommt die Erfindung mit einem einfachen Drehschalter ohne zusätzliche Teile aus.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Schaltschema darstellenden Zeichnung näher erläutert
In der Schaltung ist eine Kraftfahrzeugbatterie 11 mit ihrer negativen Klemme geerdet und mit ihrer positiven Klemme an einen beweglichen Kontaktarm 12 eines Steuerschalters mit vier Stellungen angeschlossen. Der bewegliche Kontaktarm 12 des Steuerschalters ist von einer ausgeschalteten Stellung, die in der Zeichnung gezeigt ist, in eine erste Stellung bewegbar, in der ein Stromkreis zu einem festen Kontakt 13 geschlossen wird, über die die Zündanlage des Kraftfahrzeuge mit Strom versorgt wird, oder im Falle einer Diesel-Brennkraftmaschine die Verbraucher des Kraftfahrzeuges unter Strom gesetzt werden. Ferner wird eine erste Anlaßstellung durch einen festen Kontakt 14 gebildet wobei der bewegliche Kontaktarm 12 sowohl den festen Kontakt 13 als auch den festen Kontakt 14 berührt In einer zweiten Anlaßstellung wird der Stromkreis zu den Kontakten 13,14 und 15 geschlossen. Der Steuerschalter ist federbelastet, so daß er aus ersten und zweiten Anlaßstellung in die Stellung zurückspringt, in der nur der feste Kontakt 14 eingeschaltet ist
Die Schaltung enthält ferner einen Anlassermotor 16, dessen erstes Paar Bürsten geerdet ist, dessen zweites Paar Bürsten über die Motorfeldwicklung 20 und ein Kontaktpaar 17 in Reihe mit der positiven Batterieklemme geschaltet ist, und außerdem über eine Solenoidwicklung 18 an dem Kontakt 14 liegt Die Rontakte 14 und 15 sind entsprechend über eine zweite Solenoidwicklung 19 und eine Relais-Spule 21 geerdet
Zum Anlassen der Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges wird der Steuerschalter so bewegt, daß der bewegliche Kontaktarm 12 einen Stromkreis zum festen Kontakt 14 schließt, worauf die Wicklungen 18 und 19 erregt werden, so daß der Anker des Solenoids gegen
den Solenoidpol bewegt wird. Der Anker des Solenoids steht mit einem Hebel in Verbindung, der das Ritzel bewegt, das einen Teil des Anlassermotors bildet, so daß diese Ritzel in Eingriff mit einem Zahnrad der Brennkraftmaschine gebracht wird. Für den Fall einer Zahn-auf-Zahn-Berührung vollendet der Anker des Solenoids seine Bewegung, wobei eine Feder zusammengedrückt wird, die ein späteres Ineingriftgelangen von Ritzel und Zahnrad bewirkt Bei einer weiteren Bewegung des beweglichen Kontaktarmes Yl wird die
Spule 21 erregt, so daß das Kontaktpaar 17 geschlossen wird, wobei die Wicklung 18 kurzgeschlossen wird und der Motor 16 mit voller Energie wird, so daß das Ritzel mit dem Zahnrad der Brennkraftmaschine in Eingriff gebracht wird und hierauf die Brennkraftmaschine angelassen wird.
Die Spule 21 und das Kontaktpaar 17 sind einer Stelle angeordnet, die entfernt vom Anlassermotor 16 ist derart, daß ihre Arbeit nicht durch Feuchtigkeit ungünstig beeinflußt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anlasserschaltung für Brennkraftmaschinen mit einem Anlassermotor, dem einer ersten Schaltstellung eines Steuerschalters über ein strombegrenzendes Bauelement Strom in verminderter Stärke zugeführt wird und in einer zweiten Stellung des Steuerschalters nach Kurzschließen des strombegrenzenden Bauelementes durch ein Anlasser-Schütz, dessen Spule über den in der zweiten Stellung befindlichen Steuerschalter Strom erhält, Strom in voller Stärke zugeführt wird, und dessen Ritzel in der ersten Stellung des Steuerschalters durch einen über den Steuerschalter erregbaren Solenoiden einrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Solenoid des Ritzels zwei Wicklungen (18,19) aufweist, von denen eine (18) in der ersten Schaltstellung (Kontakt 13) des Steuerschalters (12, 13, 14), in Reihe zum Anlassermotor (16, 20) liegend, das strombegrenzende Bauelement bildet wird die andere (19) in der zweiten Schaltstelhing des Steuerschalters (12,13,14) unter Aufrechterhaltung des Stromkreises der einen Spule (18) an der Stromquelle angeschlossen bleibend, als Haltespule dient
DE2031892A 1969-07-28 1970-06-27 Anlasserschaltung für Brennkraftmaschinen Expired DE2031892C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB37712/69A GB1280665A (en) 1969-07-28 1969-07-28 Starter motor systems for road vehicles

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2031892A1 DE2031892A1 (de) 1971-02-11
DE2031892B2 DE2031892B2 (de) 1978-07-27
DE2031892C3 true DE2031892C3 (de) 1979-03-22

Family

ID=10398480

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2031892A Expired DE2031892C3 (de) 1969-07-28 1970-06-27 Anlasserschaltung für Brennkraftmaschinen

Country Status (5)

Country Link
DE (1) DE2031892C3 (de)
ES (1) ES380286A1 (de)
FR (1) FR2056375A5 (de)
GB (1) GB1280665A (de)
ZA (1) ZA702960B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR2056375A5 (de) 1971-05-14
GB1280665A (en) 1972-07-05
ES380286A1 (es) 1972-09-01
DE2031892B2 (de) 1978-07-27
ZA702960B (en) 1971-01-27
DE2031892A1 (de) 1971-02-11

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