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DE956809C - Verfahren zur Herstellung hoehermolekularer Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hoehermolekularer Verbindungen

Info

Publication number
DE956809C
DE956809C DE1954P0011265 DEP0011265A DE956809C DE 956809 C DE956809 C DE 956809C DE 1954P0011265 DE1954P0011265 DE 1954P0011265 DE P0011265 A DEP0011265 A DE P0011265A DE 956809 C DE956809 C DE 956809C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pyrolysis
temperature
vapor
molecular weight
compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954P0011265
Other languages
English (en)
Inventor
Alec Norman Roper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Petrocarbon Developments Ltd
Original Assignee
Petrocarbon Developments Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Petrocarbon Developments Ltd filed Critical Petrocarbon Developments Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE956809C publication Critical patent/DE956809C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G61/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carbon-to-carbon link in the main chain of the macromolecule
    • C08G61/02Macromolecular compounds containing only carbon atoms in the main chain of the macromolecule, e.g. polyxylylenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyoxymethylene Polymers And Polymers With Carbon-To-Carbon Bonds (AREA)
  • Organic Insulating Materials (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung höhermolekularer Verbindungen Die Herstellung fester Polymere von hoher Hitzebeständigkeit, hoher Säurefestigkeit und hohem Widerstand gegenüber organischenLösungsmitteln durch die Pyrolyse von i, 4-Dimethylarylverbindungen in der Dampfphase und die anschließende Abkühlung der sich dabei ergebenden Dämpfe auf eine Temperatur, bei welcher sich ein festes Polymer ablagert, ist in den deutschen Patentschriften 849007 und 865 53i beschrieben und Gegenstand der älteren Patente 928 735 und 930045. AUSGEGEBEN AM 24. JANUAR 1957 Die i, 4-Dimethylarylverbindungen, welche als Ausgangsmaterialien für die Herstellung der festen Polymere verwendet werden können, sind Paraxy101, i, 4-Dimethylnaphthalin und Derivate dieser Verbindungen, welche am Kern durch eine oder mehrere Methylgruppen und/oder Atome der normalerweise gasförmigen Halogene, nämlich Chlor und Fluor, substituiert sind.
  • Die bereits genannten Verfahren für die Herstellung der festen Polymere betreffen im allgemeinen die Pyrolyse des Ausgangsmaterials in der Dampfphase, indem man den Dampf bei Unterdruck auf die Dauer von nicht mehr als i Sekunde einer Temperatur von 700 bis iooo° C aussetzt und die sich dabei ergebenden Dämpfe auf eine Temperatur, bei welcher sich ein festes Polymer ablagert, abkühlt.
  • Durch diese Pyrolyse wird die Bildung der i, 4-Dimethylenarylverbindung in der Dampfphase erzielt, und zwar durch Abspaltung zweier Wasserstoffatome vom Ausgangsmaterial. Dabei bildet sich diese D.imethylenverbindung, welche beim Abkühlen und Kondensieren polymerisiert, um das gewünschte Endprodukt zu bilden. Bei den angewandten Temperaturen findet indessen auch ein Kracken des Ausgangsmaterials jenseits des Stadiums, in welchem sich die beiden Wasserstoffatome abspalten, statt. Ein derartiges übermäßiges Kracken muß auf ein Mindestmaß gehalten werden, um gute Gesamtausbeuten zu erhalten.
  • Bisher wurde es für notwendig erachtet, die Pyrolyse bei Temperaturen unter iooo° durchzuführen, um das übermäßige Kracken bzw. Spalten in den Grenzen zu halten und das gewünschte feste Polymer zu erhalten.
  • Es wurde nunmehr festgestellt, daß entgegen den früheren Erwartungen die festen Polymere in sehr viel höherer Ausbeute bei Temperaturen von über 100o° erhalten werden können, wenn die Kontaktzeit in angemessener Weise verkürzt und auf unter 1/l0 Sekunde gehalten wird. Es kann unter diesen Verhältnissen nicht nur die Umwandlung in das gewünschte Endprodukt je Durchgang erheblich erhöht werden, sondern es wird auch der Verlust an Ausgangsmaterial jeDurchgang beträchtlich herabgesetzt. Diese Vorteile kann man bei Temperaturen bis zu etwa 130o° erhalten, vorausgesetzt, daß die Dauer für das Erhitzen- angemessen kurz gehalten wird.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft also ein Verfahren zur Herstellung fester Polymere, gekennzeichnet durch die Pyrolyse der Dämpfe einer oder mehrerer i, q-Dimethylarylverbindungen, ausgewählt aus der Gruppe, welche aus Paraxylol, i, 4-Dimethylnaphthalin und Derivaten dieser Verbindungen, welche am Kern durch eine oder mehrere Methylgruppen und/oder Atome der normalerweise gasförmigen Halogene substituiert sind, indem die besagten Dämpfe bei Unterdruck für die Zeitdauer von nicht mehr als 1/10 Sekunde einer Temperatur von mehr als iooo°, jedoch nicht über 130o° hinausgehend, ausgesetzt werden und die sich dabei ergebenden Dämpfe auf eine Temperatur, bei welcher sich ein festes Polymer ablagert, abgekühlt werden.
  • Der bevorzugte Temperaturbereich für die Pyrolyse ist zwischen iwo und ii5o'. Die Erhitzungsdauer soll vorzugsweise 1/20 Sekunde nicht überschreiten.
  • Das vorgeschlagene Verfahren kann am vorteilhaftesten für die Herstellung fester Polymere aus Paraxylol, welches bei den hohen zur Anwendung gelangenden Temperaturen am wenigsten zu übermäßiger Zersetzung neigt, verwendet werden. Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch auf andere i, 4-Dimethylarylverbindungen, wie auf Pseudocumol, Durol, Isodurol, 2-Fluoro-p-xylol, 2-chloro-p-xylol, 2, 5-Dichloro-p-xylol und 2, 5-Difluoro-p-xylol angewendet werden. Ebenso kann es bei Gemischen von Paraxylol mit irgendeiner dieser Verbindungen verwendet werden.
  • Ausgangsmaterialien, welche am Kern substituierte Fluoratome enthalten, können hergestellt werden, indem man nach dem Verfahren von Balz und Schiemann, wie es in »Organic Reactions« (Organische Reaktionen), Bd. 4, Kapitel 5, S. 194 bis 216,-beschrieben ist, immer je eines der Fluoratome in den aromatischen Kern einführt. Ausgangsmaterialien, welche am Kern substituierte Chloratome enthalten, können in der Weise hergestellt werden, daß man nach der wohlbekannten Sandmeyerreaktion, wie sie in »Organic Synthesis« (Organische Synthese), Sammelband i, S. 170, beschrieben ist, immer je-eines der Chloratome in den aromatischen Kern einführt.
  • Werden als Ausgangsmaterialien methyl- oder halogensubstituierte Paraxylole verwendet, dann wird man es im allgemeinen für notwendig finden, bei der Pyrolyse niedrigere Temperaturen, jedoch nicht unter iooo°, und/oder Kontaktzeiten, diese nicht über 1/1o Sekunde, vorzugsweise auch niedrigere Drücke als diejenigen, welche zweckmäßigerweise für Paraxylol verwendet werden, anzuwenden, um die Verluste an Ausgangsmaterial herabzusetzen.
  • Die Dauer des Erhitzens bzw. des Kontaktes bei dem Arbeitsgang der Pyrolyse des erfindungsgemäßen Verfahrens hängt bei jedem beliebigen Ausgangsmaterial in weitem Maße von der Temperatur der Pyrolyse ab. Ganz allgemein gesprochen, je höher die Temperatur ist, desto kürzer ist die zum Erhalt optimaler Resultate erforderliche Kontaktzeit.
  • Der hierin verwendete Ausdruck der Erhitzungs-oder Kontaktzeit bezieht sich auf die Zeitdauer des Verweilens des Dampfes in der Zone der Pyrolyse; sie wird normalerweise bestimmt durch die Teilung des die Pyrolysezone bildenden Pyrolyserohrs durch die lineare Geschwindigkeit der durch dieses Rohr hindurchströmenden Dämpfe.
  • Um das Kracken mit den damit verbundenen übermäßigen Verlusten an Ausgangsmaterial zu vermeiden, muß die Pyrolyse bei Unterdruck, bei einem Druck, der nicht wesentlich über 40o mm Hg absolut hinausgeht, ausgeführt werden. Die Pyrolyse kann in Gegenwart eines inerten Gases oder Dampfes, wie Kohlendioxyd, Stickstoff oder Wasserdampf, durchgeführt werden. In einem solchen Fall sollte der Gesamtdruck nicht wesentlich über 40o mm Hg absolut, der Teildruck des Dampfes des aromatischen Ausgangsmaterials nicht wesentlich über ioo mm Hg Druck hinausgehen. Besser noch ist es, wenn der Gesamtdruck Zoo mm Hg absolut nicht wesentlich überschreitet. Die zufriedenstellendsten Ergebnisse erzielt man, wenn man unverdünnten Dampf des aromatischen Ausgangsmaterials bei Drücken von etwa i o mm Hg und darunter verwendet. Wird aber der Dampf des aromatischen Ausgangsmäterials mit einem inerten Gas oder Dampf verdünnt, dann erhält man die zufriedenstellendsten Ergebnisse bei einem Partialdruck des Dampfes des aromatischen Ausgangsmaterials von etwa io mm Hg, absolut, und darunter und bei einem Gesamtdruck, der nicht wesentlich über ioo mm Hg, absolut, hinausgeht.
  • Die Vorteile gemäß dem vorgeschlagenen Verfahren werden durch die nachstehenden Daten erläutert. Unter den Verhältnissen für die Pyrolyse unverdünnten Paraxyloldampfes, wobei also die Temperatur zwischen io2o und ii5o' liegt, die Erhitzungsdauer sich auf 1/2o bis 1/10o Sekunde und der Dampfdruck sich auf weniger als io mm Hg, absolut, beläuft, erhält man je Durchgang leicht Ausbeuten des gewünschten Endproduktes von 23 bis 3o Gewichtsprozent bei einem Verlust an Paraxylol von weniger als io Gewichtsprozent je Durchgang. Arbeitet man dagegen bei Temperaturen unter iooo' unter den günstigsten Bedingungen, dann erhält man je Durchgang eine Ausbeute von -etwa 15 Gewichtsprozent, während der Verlust je Durchgang sich auf etwa25 Gewichtsprozent beläuft.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugten Polymere bilden sich bei der Abkühlung der pyrolysierten Dämpfe. Die optimale Kühltemperatur kann leicht durch Versuch bestimmt werden; sie hängt von dem Partialdruck des monomeren Dampfes in der Gasphase ab und nimmt mit zunehmendem Partialdampfdruck zu. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird im allgemeinen für diesen Zweck ein Abkühlen auf o bis 5o', vorzugsweise auf Zimmertemperatur, für sehr zufriedenstellend befunden werden, obwohl es gelegentlich von Vorteil sein kann, bis auf -8o' herunterzukühlen: Die Polymere können in Form eines Films durch Abkühlen in Berührung mit einer kalten Oberfläche gewonnen werden; sie können dann mit Benzol, Äther oder einem sonstigen geeigneten Lösungsmittel gewaschen werden, um kondensiertes Ausgangsmaterial oder sonst vorhandenes lösliches Material zu entfernen. Nach Bildung der Filme können dieselben von der Oberfläche, auf welcher sich dieselben abgelagert haben, um zusammenhängende selbsttragende Filme zu bilden, abgelöst werden. Ebenso können die Polymere in der Form von Flocken gewonnen werden, und zwar durch die Anwendung von Wasserdampf, wie es Gegenstand des Patents 930 045 ist.
  • Weiterhin kann das Polymer in feinverteilter Form gewonnen werden, indem man die pyrolysierten Dämpfe durch einen Sprühnebel einer nicht lösenden Flüssigkeit, wie Äthylenglykol, abschreckt.
  • Die gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugten Polymere haben viele bedeutsame Verwendungszwecke, da sie eine verhältnismäßig hohe Hitzebeständigkeit besitzen, sich in den üblichen organischen Lösungsmitteln bei normalen Temperaturen nicht auflösen, im allgemeinen konzentrierten Mineralsäuren bei normalen Temperaturen widerstehen und gute elektrische Isoliereigenschaften besitzen-; sie können- also immer dort verwendet werden, wo diese Eigenschaften benötigt werden, wie bei Schutzüberzügen und bei der Isolierung elektrischer Elemente.
  • In den meisten Fällen bestehen die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugten Polymere aus mindestens hundert monomeren Einheiten; sie besitzen die unerwünschten Kennzeichen, die mit Polymeren von hohem Molekulargewicht verbunden sind. Diese Polymere haben verhältnismäßig hohe Erweichungspunkte, diese liegen über Zoo'. Das aus Paraxylol gebildete Polymer erweicht beispielsweise bei nahezu 4oo'. Die Polymere sind ferner in organischen Lösungsmitteln von niedrigem Siedepunkt unlöslich; sie sind indessen bei erhöhten Temperaturen in hochsiedenden aromatischen Lösungsmitteln, wie Diphenyl-, Benzylbenzoat-, Phenanthren- und polycyclischen aromatischen Fraktionen aus der Destillation von Steinkohlenteerprodukten und Rohölspaltverfahren, löslich. So ist das aus* Paraxylol erhaltene Polymer in solchen Lösungsmitteln bei Temperaturen von 25o bis 300' und darüber löslich.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugten Polymere widerstehen auch dem Angriff kalter konzentrierter Salz-, Salpeter oder Schwefelsäure und dem von heißer konzentrierter Salzsäure.
  • Die aus- Isodurol und Pseudocumol oder aus Gemischen dieser Verbindungen mit Paraxylol erhaltenen Polymere können, um biegsame Produkte zu ergeben, bei einer Temperatur von etwa 300 bis 32o' und unter einem Druck von 78,75 kg/cm2 verformt werden. Das aus Paraxylol erhaltene Polymer ist schwierig zu verformen und ergibt ein sprödes Produkt. Es kann jedoch zweckmäßigerweise in zerkleinerter Form als Füllmittel für Massen verwendet werden, in denen sich seine Eigenschaften günstig auswirken, und es kann auch direkt als ein Überzug in Filmform aufgetragen werden.
  • Nachstehend einige Beispiele für das erfindungsgemäße Verfahren. Alle Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht. Beispiel i p-Xylol-Dampf wurde unter einem Druck von 2,5 mm Hg durch ein auf io2o' erhitztes Quarzrohr mit einer solchen Geschwindigkeit geleitet, daß der Dampf dieser Temperatur 1/2o Sekunde lang ausgesetzt war. Der das Rohr verlassende Dampf passierte ein U-Rohr, in welchem er auf ungefähr 18' gekühlt wurde, und zwar in Berührung mit einer kalten Oberfläche, auf welcher sich ein polymeres Produkt in Form eines gelblichweißen zusammenhängenden Films ablagerte. Nicht umgewandeltes p-Xylol wurde in einem weiteren, auf - 8o' gekühlten U-Rohr kondensiert. Der Film wurde mit Benzol . gewaschen, um irgendwelches anderes lösliche Material zu entfernen.
  • Die Ausbeute je Durchgang belief sich auf 23 Gewichtsprozent, der Verlust an p-Xylol je Durchgang auf 7 bis 8 0/0. Die Gesamtausbeute bei Wiedereinführen des unveränderten Ausgangsmaterials in den Verfahrensgang belief sich auf etwa 6o °/o. Beispiele Beispiel i wurde bei einer Temperatur der Pyrolyse von iogo° und einer Kontaktzeit von 3/100 Sekunde wiederholt. Die Umwandlung von p-Xylol zu Polymer je Durchgang belief sich auf 28,5 0!0, der Verlust von p-Xylol je Durchgang auf 8 0/0. Beispiel 3 Beispiel i wurde bei einer Temperatur der Pyrolyse von i 12o° und einer Kontaktzeit von I50 Sekunde wiederholt.
  • Die Ausbeute je Durchgang belief sich auf 310/a. der Verlust an p-Xylol je Durchgang auf 7,5 0/0. Beispiel q. Ein Gemisch aus Wasserdampf und p-Xyloldampf im Molarverhältnis von ioo : i wurde bei einem Druck von 15o mm Hg durch ein Reaktionsrohr geleitet, wobei sich die Temperatur des Gemisches im Rohr auf i ioo° belief. Die Strömungsgeschwindigkeit im Rohr war derart bemessen, daß das Gemisch 3/10o Sekunden lang der Temperatur von 1 ioo° ausgesetzt war. Die das Rohr verlassenden Dämpfe "wurden auf Zimmertemperatur gekühlt. Es setzte sich eine schwammige Masse ab, welche mit Benzol gewaschen wurde und dann getrocknet wurde, um das Polymer in Form von Flocken zu gewinnen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung höhermolekularer Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß 1, 4-Dimethylarylverbindungen, wie p-Xylol und r, 4-Dimethylnaphthalin oder deren im Kern durch Alkyl, Fluor oder Chlor substituierten Produkte, der Pyrolyse bei iooo bis 130o° und unter Unterdruck während einer Zeitdauer von nicht mehr als 1/10 Sekunde unterworfen werden und anschließend die entstandenen Reaktionsdämpfe zur Bildung eines festen Polymers abgekühlt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pyrolyse unter Verdünnung mit einem inerten Gas oder Dampf, vorzugsweise Wasserdampf, durchgeführt wird.
DE1954P0011265 1953-02-06 1954-02-04 Verfahren zur Herstellung hoehermolekularer Verbindungen Expired DE956809C (de)

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