DE940076C - Fliehkraftversteller, insbesondere zur AEnderung des Zuend- oder Spritzzeitpunktes von Brennkraftmaschinen - Google Patents
Fliehkraftversteller, insbesondere zur AEnderung des Zuend- oder Spritzzeitpunktes von BrennkraftmaschinenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P5/00—Advancing or retarding ignition; Control therefor
- F02P5/04—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
- F02P5/05—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means
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Landscapes
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Description
- Fliehkraftversteller, insbesondere zur Änderung des Zünd- oder Spritzzeitpunktes von Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft einen Fliehkraftversteller zur drehzahlabhängigen Änderung der gegenseitigen Drehlage zweier gleichachsig angeordneter Wellen, insbesondere zur Veränderung des Zünd-oder Spritzzeitpunktes bei Brennkraftmaschinen, wobei an der einen Verstellerseite wenigstens ein Zapfen mit darauf schwenkbar gelagertem Fliehgewicht vorgesehen ist, das mit einer Kurvenbahn auf ein an der anderen Verstellerseite angeordnetes, Ansatzstück wirkt und bei seinen mit steigender Drehzahl erfolgenden Bewegungen die beiden Verstellerseiten gegen dieKraft mindestens einerRückführfeder gegeneinander verdreht.
- Bei bekannten Verstellern dieser Art wirkt die Rückführkraft:der Feder unmittelbar auf das.Fliehgewicht, wobei die Rückführfeder sich an der die Lagerzapfen tragenden Verstellersei:te, abstützt. Dadurch fehlt diesen bekannten Verstellern der für ein. möglichst geräuschloses Arbeiten notwendige Kraftschluß zwischen den beiden Verstellerseiten. Versteller, die an Einspritzpumpen für Brennkraftmaschinen verwendet werden, sind sehr starken Drehmomentschw.ankungen ausgesetzt. Diese Drehmomentschwankungen machen sich insbesonderebei der Drehzahl bemerkbar, bei der der Versteller zu verstellen beginnt. Bei dieser Drehzahl überwiegen nämlich im Augenblick des schwächeren Drehmoments beim Saughub der Einspritzpumpe die Fliehkräfte und bewegen die Fliehgewichte, nach außen, während im Augenblick des stärkeren Drehmoments beimDruckhub. derEinspritzpumpe die zu übertragenden Antriebskräfte, überwiegen und die Fliehgewichte nach innen bewegen. Diese Drehmomentschwankungen folgen sehr rasch aufeinander und verursachen daheT ein Flattern der Fliehgewichte. Bei höheren Drehzahlen werden die zur übertragung der Antriebskräfte dienenden Teile und Gelenkstellen. durch -die Drehmornentschwankungen stark beansprucht.
- Durch Versteller anderer Bauart, die mit frei bevvegl@ichen Kugeln als Fliehgewichte arbeiten, ist es schon bekanntgeworden, Druckfedern als Rückführfedern zwischen je einem Ansatzstück der beiden Verstellerseiten anzuordnen und damit die beiden Verstellerseiten elastisch gegeneinander abzustützen. Da die Fliehgewichte jedoch frei beweglich sind und aus Raummangel nur eine verhältnismäßig geringe Masse aufweisen können, sind sie den starken Drehmomentschwankungen nicht gewachsen und neigen, zu starkem Flattern.
- Um den gemannten Nachteil der bekannten Verstellerbauarten zu vermeiden und einen Versteller zu schaffen, der rauch den starken Beanspruchungen beim Betrieb an Ei.nspritzlbrenukrafttnaschinen gewachsen isst, wird gemäß der Erfindung vorgesehen, daß als Rückführfeder eine Druckfeder zwischen dem Lagerzapfen für das Fliehgewicht und dem Ansatzstück angeordnet ist und die Verstellerseite mit den Lagerzapfen aus einer Scheibe mit Befestigungsnabe und einem auf dem Scheibenrand befestigten topfartigen Gehäuse für die übrigen VeT= stellerteile und die Verstellerseite mit den Ansatzstücken aus einem topfartigen Teil beisteht; an dem die Ansatzstücke befestigt sind und das an der inneren Umfangsfläche des Gehäuses drehbar gelagert ist. Durch die@seArt der- Lagerung der beiden Verstellerseiten ineinander wird zusätzlich die Wirkung der Drehmomentsehwankungen abgeschwächt.
- Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in, der Zeichnung :dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei sich weitere kennzeichnende Merkmale) eTgeban werden.
- Fig. i zeigt einen Schnitt nach Linie I-I in Fig.2 und Fig. 2 einen Schnittmach Linie II-II in Fig. i. Auf eine nicht dargestellte getriebene Welle wird die eine Verstellerseite mit ihrer Nabe i in bekannter Weise befestigt. Die Nabe i ist mit einer Scheibe :2 aus. einem Stück gefertigt: Auf den mit Gewinde versehenen Rand der Scheibe 2 ist ein topfartiges Gehäuse 3 geschraubt. In die" Scheibe 2 sind zwei Zapfen q. fest eingepreßt, auf denen, je ein Fliehgewicht 5 schwenkbar gelagert äst. Die Fliehgewichte wirken mit Kurvenbahnen 6 auf Ansatzstücke 7, die zusammen mit einem Ring 8 aus einem Stück gefertigt sind. Der Ring 8 trägt auf der den Ansatzstücken gegenüberliegenden Seite Kupplungsklauen g, an denen eine nicht dargestellter treibende Welle über eine ebenfalls nicht dargestellte Kupplungsscheibe in bekannter Weise angreift. Der Ring 8 ist mit einem topfartigen Teil io durch Punktschweißung verbunden, wie bei i i angedeutet ist. Dieser Teil io ist an der inneren Umfangsfläche des Gehäuses 3 drehbar gelagert und übernimmt die Lagerung der. treibenden VerstellerseitC 7 bis i i in der getriebenen Verstellerseite i bis 6, die, wie schon beschrieben, auf der getriebenen Welle befestigt ist.
- Die Ansatzstü;ckel und die Lagerzapfen 4 sind zur Aufnahme der zwischen den Lagerzapfen und den Ansatzstücken ängeordneten als Druckfeldern ausgebildeten Rückführfeder 12 -ausgespart.
- Mit steigender Drehzahl schwenken die Fliehgewichte 5 nach außen und verdrehen, indem sie den Abstand der Ansatzstücke 7 von den Lagerzapfen 4 verringern, die getriebene Versitellerseite i bis 6 gegenüber der treibenden 7 bis i i. Die Rückführfedern 12 werden dabei zusammengedrückt. Damit auf die Fliehgewichte keine Kräfte wirken, die zum Klemmei auf ihnen Lagerzapfen führen könntet., haben die Fliehgewichte an ihren Lagerstellen bei 13 die gleicher Dicke wie zwischen ihren der Lagerstelle abgewandten Ende und ihren Kurvenbahnen 6. -Der Ring 8 und der Boden des Gehäuses 3 liegen in einer Ebene. Zwischen der Mantelfläche des Ringes 8° und der Innenfläche der Öffnung des Gehäusebodens ist ein Dichtring 14 bekannter Art eingebaut. Ein gleichartiger Dichtring 15 befindet sich zwischen der Innenfläche des Ringes 8 und der Nabe i. Diese Abdichtung ermöglicht, da.B der Versteller mit Öl gefüllt werden. kann. Zum Einfüllen des 151s hat die Scheibe 2 eine Öffnung 16, die durch eine Schraube 17 verschlossen ist.
- Da der Ring 8 durch Verschweißen bei i i fest mit dem topfartigere Teil io verbunden ist, besteht die treibende Verstellerseite 7 bis i i praktisch aus einem einzigen Stück. Die getriebene Verstellerseite i bis 6 hat nur eine Gelenkstelle, die durch starke Lagerzapfen für die Fliehgewichte gebildet wird. Durch diese Anordnung wird eine Verstellerbauart erzielt; die starken Beanspruchungen gewachsen ist. - Die Lagerung der treibenden Verstellerseite 7 bis i i in dein ,getriebenen i bis 6 am Umfange des topfartigen Teilas: ro und die Füllung mit Öl ergeben. bei starkem DrehmomentsÜhwan kungen eine guteDämpfung der dadurch auftretenden. Schwingungen. Solchen starken Drehmomentschwankungen ist der Versteller insbesondere dann unterworfen, wenn er an Einspritzpumpen für Brennkraftmaschinen zur Änderung des Spritzzeitpunktes verwendet wird:.,
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftvers.teller zur drehzahlabhängigen Änderung der gegenseitigen Drehlage, zweier gleichachsig angeordneter Wellen, insbesondere zur Veränderung des Zünd- oder Spritzzeitpunktes bei Brennkraftm:asahinen, wobei an der einen Verstellerseite wenigstens ein Zapfen mit darauf schwenkbar gelagertemFliehgewichtvoT-gesehen ist, das mit einer Kurvenbahn auf ein an der anderen Verstellerseite angeordnetes Ansiatzstü@ck wirkt und bei seinen mit steigen der Drehzahl erfolgenden Bewegungen die 'beiden Verstellerseiten gegen die Kraft mindestens einer Rückführfeder gegeneinander verdreht, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückführfeder eine Druckfeder (i2) zwischen dem Lagerzapfen (4) für das Fliehgewicht und dem Ansatzstück (7) angeordnet ist, und die Verstellerseite mit den Lagerzapfen (4) aus einer Scheibe (2) mit Befestigungsnabe (i) und einem auf dem Scheibenrand befestigten topfartigen Gehäuse (3) für die übrigen Verstellerteile, und die Verstellerseite mit den Ansatzstücken, (7) aus einem topfartigen Teil (io) besteht, an dem die Ansatzstücke (7) befestigt sind und das an der inneren Umfangsfläche des Gehäuses (3) drehbar gelagert ist.
- 2. Fliehkraftversteller nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die mit der Kurvenbahn (6) zusammenwirkende Fläche des Ansatzstückes (7) die Form eines Zylinders hat, dessen Achse parallel zur Verstellerachse verläuft.
- 3. Fliehkraftversteller nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Ansatzstücke (7) aus einem Stück mit einem Ring (8) hergestellt sind, der außen am Boden des topfartigen Teiles (io) befestigt ist und auf seiner den Ansatzstücken (7) gegenüberliegenden Seite Kupplungsklauen (9), trägt.
- 4. Fliehlcraftvers.teller nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (8) mit dem Boden des Gehäuses (3) in einer Ebene angeordnet und gegen den CTehäuseb:oiden sowie gegen die Nabe (i) mit je einem Dichtring (14, 15) abgedichtet ist.
- 5. Fliehkraftversteller nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Versteller mit 01 gefüllt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche. Patentschriften Nr. 628 438, 262 751, 573 247, 766 236, 829 381, 322 121, 322 122, 622 530; schweizerische Patentschrift Nr. 94 92o; französische, Patentschrift Nr. 522 o66.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB18995A DE940076C (de) | 1952-02-10 | 1952-02-10 | Fliehkraftversteller, insbesondere zur AEnderung des Zuend- oder Spritzzeitpunktes von Brennkraftmaschinen |
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| DE940076C true DE940076C (de) | 1956-03-08 |
Family
ID=6959935
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE940076C (de) |
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-
1952
- 1952-02-10 DE DEB18995A patent/DE940076C/de not_active Expired
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