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DE1010781B - Fliehkraftregler fuer Brennstoff-Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Fliehkraftregler fuer Brennstoff-Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1010781B
DE1010781B DEK23805A DEK0023805A DE1010781B DE 1010781 B DE1010781 B DE 1010781B DE K23805 A DEK23805 A DE K23805A DE K0023805 A DEK0023805 A DE K0023805A DE 1010781 B DE1010781 B DE 1010781B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel injection
fuel
internal combustion
combustion engines
injection timing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK23805A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Ziesche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK23805A priority Critical patent/DE1010781B/de
Publication of DE1010781B publication Critical patent/DE1010781B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
    • F02D2700/0292Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element depending on the speed of a centrifugal governor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fliehkraftregler für Brennstoff-Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen, mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Verstellung des Einspritzzeitpunktes in Abhängigkeit von der Drehzahl durch Änderung der Winkeleinstellung zwischen treibender und getriebener Welle mittels einer Gliederreihe, die zwischen an den beiden Wellen befestigten Gleitbahnen angeordnet ist und aus radial verschiebbaren, federbelasteten Schwungkörpern und keilförmig mit diesen zusammenwirkenden Zwischenstücken besteht, mit gegenseitiger elastischer Abstützung der treibenden und getriebenen Welle und mit Belastung jedes Schwungkörpers durch je eine radial nach innen wirkende Feder, nach Patent 941 880.
Fliehkraftregler der vorstehend näher beschriebenen Art zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes haben sich gegenüber bekannten Fliehkraftreglern zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes durchgesetzt, weil sie sicher arbeiten und in Achsrichtung gesehen wenig Baulänge beanspruchen. Früher hat man vielfach von der Anordnung eines Reglers zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes überhaupt abgesehen, weil der Aufwand dafür zu groß war. Um hier Abhilfe zu schaffen, ist man auf den Gedanken verfallen, den zur Regelung der einzuspritzenden Brennstoffmenge unbedingt notwendigen Regler gleichzeitig zur Regelung des Einspritzzeitpunktes zu verwenden. Da zur Regelung der einzuspritzenden Brennstoffmenge Regler mit schwingenden Fliehgewichten benutzt wurden, ergab sich, im ganzen gesehen, eine verwickelte Regeleinrichtung.
Mit dem Gegenstand des Hauptpatents wurde nunmehr ein Regler zur Regelung des Einspritzzeitpunktes geschaffen, dessen Anwendung mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand verbunden ist. Er kann daher schon mit Vorteil neben einem anderen Regler zur Regelung der einzuspritzenden Brennstoffmenge verwendet werden. Um einen zweiten Regler jedoch einzusparen, besteht gemäß der neuen Erfindung die Aufgabe, den Regler zur Regelung des Einspritzzei ipunktes nach dem Hauptpatent in einfacher Weise auch zur Regelung der einzuspritzenden Brennstoffmenge verwendbar zu machen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Regler, wie bei anderen Reglern an sich bekannt, außer zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes auch zur Regelung der einzuspritzenden Brennstoffmenge dient, indem auf seiner von der Brennstoffpumpe abgewandten Seite ein Winkelhebel angeordnet ist, der mit einem Arm in eine Ausnehmung eines Schwungkörpers eingreift und mit seinem anderen Arm an einem Stift anliegt, der durch die hohl gebohrte Nockenwelle zur anderen Seite der Brennstoff-Einspritzpumpe führt Fliehkraftregler
für Brennstoff-Einspritzpumpen
von Brennkraftmaschinen
Zusatz zum Patent 941 880
Anmelder:
Klöckner-Humboldt-Deutz
Aktienges ells chaf t,
Köm-Deutz, Mülheimer Str. 149/55
Dr.-Ing. Kurt Ziesche, Köln-Dünnwald,
ist als Erfinder genannt worden
und sich dort gegen einen an sich bekannten Doppelhebel stützt, der als Verbindungsglied zur Regelstange der Brennstoff-Einspritzpumpe dient.
Es muß an dieser Stelle erwähnt werden, daß bei einem bekannten Regler für die einzuspritzende Brennstoffmenge ein vom Schwungkörper bewegter Hebel an einem Stift anliegt, der durch eine hohl gebohrte Nockenwelle zur anderen Seite führt und sich dort gegen einen Doppelhebel abstützt, der als Verbindungsglied zum Regelgestänge der Maschine führt. Der so bekannte Regler hat jedoch schwingende Schwungkörper, die in üblicher Weise an Winkelhebeln befestigt sind, wobei diese Winkelhebel an dem Stift anliegen. Der Regler nach dem Hauptpatent hat nicht solche Winkelhebel. Der bei ihm gemäß der neuen Erfindung angewandte Winkelhebel ist neben dem Stift das einzige Glied, welches zur Regelung der einzuspritzenden Brennstoffmenge zusätzlich aufgebracht werden muß, welches aber normalerweise bei dem Regler zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes nicht vorhanden ist.
Der erfindungsgemäße Regler bewirkt, wie jeder Drehzahlregler, das Einhalten jeder eingestellten SoIldrehzahl in den durch den Regler-Ungleichförmigkeitsgrad bedingten Grenzen. Durch die Erfindung kann unter nur geringem Mehraufwand an dem Spritzverstellregler auf einen besonderen, zusätzlichen Drehzahlregler verzichtet werden.
709 549/214
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert und beschrieben.
Abb. 1 zeigt einen Axialschnitt durch die Welle der erfindungsgemäßen Einrichtung nach der Linie Ä-B in Abb. 2;
Abb. 2 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Welle nach der Linie C-D in Abb. 1.
Als treibende Welle wirkt das Antriebszahnrad 1 der Einspritzpumpe 2. Das Zahnrad 1 wird mittelbar oder unmittelbar von der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine angetrieben. Die getriebene Welle der Einrichtung ist die Nockenwelle 3 der Einspritzpumpe 2. Die Welle 3 stützt sich mit ihrem Vorsprung 4 über die Feder 5 elastisch gegen den Vorsprung 6 des Zahnrades 1 ab. Zwischen den beiden Vorsprüngen 4 und 6 ist eine, im dargestellten Beispiel aus nur einem Fliehgewicht 7 bestehende Gliederkette angeordnet. Dieses Fliehgewicht 7 arbeitet mit den keilförmigen Oberflächen 8 bzw. 9 der Vorsprünge 4 und 6 keilförmig derart zusammen, daß eine Auswärtsbewegung des Fliehgewichtes 7 eine Zusammenpressung der Feder 5 bewirkt. Bei dieser Relativverdrehung wird die Nockenwelle 3 der Einspritzpumpe 2 auf frühere Einspritzung verdreht. Das Fliehgewicht 7 ist durch eine nach innen drückende Blattfeder 10 belastet, die an dem Vorsprung 4 der Nockenwelle 3 befestigt ist. Die radiale Bewegung des Fliehgewichtes 7 wird über einen zweiarmigen Hebel 11, der in eine Ausnehmung 12 des Fliehgewichtes 7 hineinragt, über eine in der Nockenwelle 3 gelagerte Stange 13 und einen zweiarmigen Hebel 14 auf die Regelstange 15 der Einspritzpumpe 2 übertragen. Die Regelstange 15 bewirkt bei ihrer Verschiebung durch den in eine Längsnut 16 des Pumpenkolbens hineinragenden Stift 17 eine Verdrehung des Pumpenkolbens. An der Regelstange 15 ist eine Rückholfeder 18 vorgesehen. Der zweiarmige Hebel 14 ist bei 19 exzentrisch zur Achse der Verstellwelle 20 gelagert. Die Einstellung der Soll-Drehzahl, die vom Regler eingehalten werden soll, erfolgt durch Verdrehung der Verstellwelle 20 und damit Verlagerung des Drehpunktes 19 des Hebels 14.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Fliehkraftregler für Brennstoff-Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen, mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Verstellung des Einspritzzeitpunktes in Abhängigkeit von der Drehzahl durch Änderung der Winkeleinstellung zwischen treibender und getriebener Welle mittels einer Gliederreihe, die zwischen an den beiden Wellen befestigten Gleitbahnen angeordnet ist und aus radial verschiebbaren, federbelasteten Schwungkörpern und keilförmig mit diesen zusammenwirkenden Zwischenstücken besteht, mit gegenseitiger elastischer Abstützung der treibenden und getriebenen Welle und mit Belastung jedes Schwungkörpers durch je eine radial nach innen wirkende Feder, nach Patent 941 880, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler, wie bei anderen Reglern an sich bekannt, außer zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes auch zur Regelung der einzuspritzenden Brennstoffmenge dient, indem auf seiner von der Brennstoffpumpe abgewandten Seite ein Winkelhebel (11) angeordnet ist, der mit einem Arm in eine Ausnehmung (12) eines Schwungkörpers (7) eingreift und mit seinem anderen Arm an einem Stift (13) anliegt, der durch die hohl gebohrte Nockenwelle zur anderen Seite der Brennstoff-Einspritzpumpe führt und sich dort gegen einen an sich bekannten Doppelhebel (14) stützt, der als Verbindungsglied zur Regelstange (15) der Brennstoff-Einspritzpumpe dient.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 900 890;
    schweizerische Patentschrift Nr. 38 391;
    deutsche Patentanmeldung K 10233 Ia/46b2.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 549/214 6·.
DEK23805A 1954-10-21 1954-10-21 Fliehkraftregler fuer Brennstoff-Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen Pending DE1010781B (de)

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Family

ID=7216832

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DE (1) DE1010781B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140021B (de) 1959-12-04 1962-11-22 Linde Eismasch Ag Vorrichtung zum Antrieb einer eine Einsteck-Einspritzpumpe betaetigenden Nockenwelle
DE1242048B (de) 1964-02-05 1967-06-08 Saurer Ag Adolph Spritzverstellregler fuer Einspritzpumpen an Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH38391A (de) * 1906-10-23 1907-10-15 Daimler Motoren Explosionsmotor
DE900890C (de) * 1950-10-13 1954-01-04 Hans List Dr Techn Regeleinrichtung fuer Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen

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