DE9318321U1 - Betonpflasterstein - Google Patents
BetonpflastersteinInfo
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- DE9318321U1 DE9318321U1 DE9318321U DE9318321U DE9318321U1 DE 9318321 U1 DE9318321 U1 DE 9318321U1 DE 9318321 U DE9318321 U DE 9318321U DE 9318321 U DE9318321 U DE 9318321U DE 9318321 U1 DE9318321 U1 DE 9318321U1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/06—Pavings made of prefabricated single units made of units with cement or like binders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Signs Or Road Markings (AREA)
- Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
- Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
Description
Dipl.-Ing. (FH) Reiner Roth, DE - 66564 Ottweiler
Beschreibung
Beschreibung
Betonpflasterstein
Die Erfindung betrifft einen Betonpflasterstein für
Pflasterflächen mit gleicher Höhe und ohne oberer Fase.
Pflasterflächen haben die Aufgabe, die Belastungen so
abzuleiten, daß es zu keinen Verschiebungen, Setzungen oder sogar Aufsprengungen der Pflastersteinoberfläche
führt. Sie sollen optimal begeh- und befahrbar sein und auch anfallendes Regenwasser schnell durch Ihre
Fugen in den Untergrund ableiten. Weiterhin soll die Möglichkeit gegeben sein eine geschwungene Wegeführung
optimal zu verwirklichen.
Es ist bekannt, daß für Pflasterflächen Verbundsteine
mit den unterschiedlichsten Formen zum Einsatz gelangen. Die Pflastersteine besitzen zur einfachen Verlegung
Fugenabstandhalter. Anfallendes Regenwasser
wird durch die so entstehenden Fugen abgeleitet. Diese Verbundsteine greifen so ineinander, daß ein verschieben
der Pflastersteinfläche nicht mehr gegeben
ist. Durch Ihren starren Verbund untereinander ist jedoch eine geschwungene Wegeführung nicht realisierbar
.
Desweiteren ist aus der europäischen Patentschrift 0 060 961 ein Pflasterstein bekannt, dessen unterer
Teil mit über seine Mantelfläche lotrechte Verzahnungen besitzt, welche eine gute Verbindung der
Steine untereinander gewähren soll. Im oberen Bereich ist dieser Stein unregelmäßig wie ein Naturstein
geformt.
-3-
Durch die umlaufende Verzahnung ist zwar eine kraftschlüssige
Verankerung der Steine untereinander gewährleistet, der daraus resultierende minimale Fugenanteil
einer Pflasterfläche läßt ein Versickern des
Oberflächenwassers jedoch nur bedingt zu. Eine geschwungene
Wegeführung läßt sich mit diesem Pflasterstein ebenfalls nicht erzielen, da das System zu starr
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Betonpflasterstein
zu entwickeln, der Im Verlegezustand einen guten Oberflächenablauf in den Unterbau garant
iert.
Weiterhin soll er die Vorteile eines Verbundpflastersteines
mit einer guten Kraftübertragung der Steine untereinander gewährleisten.
Trotz dieser Verbundwirkung soll mit Ihm aber auch eine
geschwungene Wegeführung realisierbar sein.
Diese Aufgaben werden mit dem in den Ansprüchen beschriebenen Pflasterstein gelöst.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Betonpflasterstein nach der Erfindung
Fig. 2 einen weiteren erfindungsgemäßen Betonpflasterstein
Fig. 3 eine Pflastersteinfläche hergestellt
aus Betonpflastersteinen nach Fig. 1
-4-
Fig. 4 eine weitere Pflastersteinfläche aus Betonpflastersteinen
nach Fig. 1 bei der
Ausbildung einer Kurve
Ausbildung einer Kurve
Fig. 1 ziegt ein mögliches Ausführungsbeispiel von
Betonpflastersteinen (1) nach der Erfindung.
Der Betonpflasterstein (1) ist lediglich in einem Teilabschitt (7) mit einem gedachten, langgestreckten Sechseck (2), das zu seinen beiden Achsen (3,4) spiegelbildlich ist und bei dem jeweils benachbarte Sechseckseiten (5) stumpfe Winkel (6) einschließen, deckungsgleich. Die übrigen Teilabschnitte (8) bilden eine freie Linienführung am gedachten Sechseckrand vorbei, jedoch im Sechseckinnern ähnlich der Kanntenführung eines Natursteins.
Der Betonpflasterstein (1) ist lediglich in einem Teilabschitt (7) mit einem gedachten, langgestreckten Sechseck (2), das zu seinen beiden Achsen (3,4) spiegelbildlich ist und bei dem jeweils benachbarte Sechseckseiten (5) stumpfe Winkel (6) einschließen, deckungsgleich. Die übrigen Teilabschnitte (8) bilden eine freie Linienführung am gedachten Sechseckrand vorbei, jedoch im Sechseckinnern ähnlich der Kanntenführung eines Natursteins.
Die Teilabschnitte (7), die deckungsgleich mit den Sechseckseiten (5) sind, liegen jeweils mittig auf den
Sechseckseiten (5).
Fig. 2 zeigt einen weiteren möglichen erfindungsgemäßen
Betonpflasterstein (1).
Man erkennt, daß die Strecke (9) von zwei Teilabschnitten (7) und des dazwischenliegenden Teilabschnittes
(8) einer Sechseckseite (5) gleich groß ist mit einem einzigen Teilabschitt (7) auf einer anderen
Sechseckseite (5).
Eine Strecke (9) kann auch durch mehrere Teilabschitte
(7) und der dazwischenliegenden Teilabschnitte (8)
auf einer Sechseckseite (5) gebildet werden, die dann ebenfalls gleich groß ist mit einem einzigen Teilabschnitt
(7) auf einer anderen Sechseckseite (5).
In Fig. 3 erkennt man eine Pflasterfläche hergestellt
aus Betonpflastersteinen (1) nach Fig. 1.
Durch die Teilabschnitte (7) des Betonpflastersteins (1) ist das Raster der Pflasterfläche wie bei einem
Durch die Teilabschnitte (7) des Betonpflastersteins (1) ist das Raster der Pflasterfläche wie bei einem
-5-
Verbundstein vorgegeben. Die kraftschlüssige Verbundwirkung
der Steine untereinander ist somit geschaffen.
Die übrigen Teilabschnitte sind so geformt, daß ein Natursteinkarakter geschaffen wird. Im Bereich dieser Teilabschnitte weitet sich die Fuge von Stein zu Stein auf, was einen optimalen Oberflächenwasserablauf mit sich führt.
Die übrigen Teilabschnitte sind so geformt, daß ein Natursteinkarakter geschaffen wird. Im Bereich dieser Teilabschnitte weitet sich die Fuge von Stein zu Stein auf, was einen optimalen Oberflächenwasserablauf mit sich führt.
In Fig. 4 ist eine weitere Pflastersteinfläche aus
Betopflastersteinen (1) nach Fig. 1 bei der Ausbildung
einer Kurve dargestellt.
Durch die Aufweitung der Fuge im Bereich der Teilabschnitte ist es nun möglich beliebige Radien herzustellen.
Nun wird deutlich, daß der erfindungsgemäße Betonpflasterstein
(1) jede geschwungene Wegeführung verwirklichen kann, ohne dabei auf seine kraftschlüssige
Verbundwirkung von Stein zu Stein zu verzichten. In Jedem Verlegezustand gewährt der Betonpflasterstein
(1) einen optimalen Oberflächenwasserablauf in den Untergrund.
Betonpflastersteine (1) nach der Erfindung sind nach
dem Stand der Technik zu verlegen.
-G-
Claims (3)
1. Betonpflasterstein für Pflasterflächen mit gleicher
Höhe und ohne oberer Fase,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Betonpflasterstein (1) bei einem gedachten,
langgestrecktem Sechseck (2) , das zu seinen beiden Achsen (3,4) spiegelbildlich ist und bei dem jeweils
benachbarte Sechseckseiten (5) stumpfe Winkel (6) einschließen, mit seiner Steinkannte lediglich in einem
oder mehreren Teilabschnitten (7) mit jeder Sechseckseite (5) deckungsgleich ist und daß die übrigen Teilabschnitte
(8) eine freie Linienführung am gedachten Sechseckrand vorbei, jedoch im Sechseckinnern ähnlich
der Kantenführung eines Natursteins bilden.
2. Betonpflasterstein nach Anspruch 1,
dadurch gekennkennzeichnet,
dadurch gekennkennzeichnet,
daß die Teilabschnitte (7), die deckungsgleich mit den
Sechseckseiten (5) sind, jeweils mittig auf den Sechseckseiten (5) liegen.
3. Betonpflasterstein nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Strecke (9) mehrerer Teilabschnitte (7) und der
dazwischenliegenden Teilabschitte (8) einer Sechseckseite
(5) gleich groß ist mit einem einzigen Teilabschitt (7) auf einer anderen Sechseckseite (5).
-2-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9318321U DE9318321U1 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Betonpflasterstein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9318321U DE9318321U1 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Betonpflasterstein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9318321U1 true DE9318321U1 (de) | 1994-02-03 |
Family
ID=6901335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9318321U Expired - Lifetime DE9318321U1 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Betonpflasterstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9318321U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007048068B4 (de) * | 2007-10-06 | 2017-06-29 | Reiner Roth | Pflastersteinsystem |
-
1993
- 1993-12-01 DE DE9318321U patent/DE9318321U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007048068B4 (de) * | 2007-10-06 | 2017-06-29 | Reiner Roth | Pflastersteinsystem |
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