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DE20203627U1 - Rinnen/Streifenelement - Google Patents

Rinnen/Streifenelement

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Publication number
DE20203627U1
DE20203627U1 DE20203627U DE20203627U DE20203627U1 DE 20203627 U1 DE20203627 U1 DE 20203627U1 DE 20203627 U DE20203627 U DE 20203627U DE 20203627 U DE20203627 U DE 20203627U DE 20203627 U1 DE20203627 U1 DE 20203627U1
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DE
Germany
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gutter
spacer
strip
stone
joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20203627U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schroeder Detlef Dipl-Ing De
Original Assignee
KOMBILITH ENTWICKLUNG & VERWERTUNG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOMBILITH ENTWICKLUNG & VERWERTUNG GmbH filed Critical KOMBILITH ENTWICKLUNG & VERWERTUNG GmbH
Priority to DE20203627U priority Critical patent/DE20203627U1/de
Publication of DE20203627U1 publication Critical patent/DE20203627U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/22Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
    • E01C11/224Surface drainage of streets
    • E01C11/227Gutters; Channels ; Roof drainage discharge ducts set in sidewalks
    • E01C11/229Shallow gutters, i.e. gutters forming a minor pothole
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C2201/00Paving elements
    • E01C2201/02Paving elements having fixed spacing features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)

Description

■ ■ &bgr;
KombiIith GmbH
Entwicklung und Verwertung
Wasserstr. 1
40213 Düsseldorf
Anwaltsakte: Dn - 2713 Düsseldorf, den 05. März 2002
Rinnen/Streifenelement
Die vorliegende Neuerung betrifft ein Rinnen/Streifenelement mit zwei entlang einer senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Achse angeordneten äußeren Steinabschnitten und einem hierzu in Rinnen/Streifenachsenrichtung versetzt angeordneten mittleren Steinabschnitt, wobei auf mindestens einer senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Seitenfläche der beiden äußeren Steinabschnitte je ein Abstandshalter angeordnet ist.
Ein solches Rinnen/Streifenelement ist aus der DE 296 14 953 Ul bekannt. Solche Rinnen/Streifenelemente ermöglichen die vereinfachte Herstellung von Rinnen bzw. Streifen, da hierbei mehrere Steinabschnitte zu einem Gesamtelement zusammengefaßt sind, so dass beträchtliche Verlegearbeit eingespart wird. Die drei Steinabschnitte weisen vorzugsweise zwischen sich angedeutete Fugen auf, so dass für den Betrachter der Eindruck von drei Einzelsteinen entsteht, obwohl die Steinabschnitte von einem Element gebildet sind.
• · I
Dadurch, dass der mittlere Steinabschnitt gegenüber den beiden äußeren Steinabschnitten versetzt angeordnet ist, ergibt sich beim Aneinandersetzen der Elemente eine Verzahnungswirkung, die ein Verschieben der Elemente senkrecht zur Rinnen- bzw. Streifenachse unmöglich macht.
Das bekannte Rinnen/Streifenelement weist auf mindestens einer senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Seitenfläche der beiden äußeren Steinabschnitte je einen Abstandshalter auf. Dieser Abstandshalter ist bei der bekannten Ausführungsform als kleiner Ansatz im unteren Bereich der Seitenfläche ausgebildet und hat die Aufgabe, beim Aneinandersetzen von zwei Elementen das Einhalten einer korrekten Fuge sicherzustellen.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rinnen/Streifenelement der eingangs wiedergegebenen Art zu schaffen, das sich besonders gut und variabel verlegen läßt.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß bei einem Rinnen/Streifenelement der angegebenen Art dadurch gelöst, dass
der Abstandshalter leistenförmig ausgebildet und vertikal .25 angeordnet ist,
der Abstandshalter im seitlich äußeren Bereich der Seitenfläche vorgesehen ist und
der Abstandshalter als Gelenk zum winkligen Anlegen eines Nachbarelementes für eine bogenförmige Verlegung ausgebildet ist.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf die Ausbildung und Anordnung eines Abstandshalters bei dem vorstehend beschriebenen Rinnen/Streifenelement. Dieser Abstandshalter ist neuerungsgemäß so ausgebildet und angeordnet, dass er folgende drei Funktionen erfüllt:
10
1. Eine herkömmliche Funktion als Abstandshalter zur Einhaltung eines korrekten Fugenmaßes zwischen zwei benachbarten Rinnen/Streifenelementen;
2. eine Funktion zur Verhinderung des seitlichen Entweichens von Fugenmaterial. Bei der Rinnen/Streifenverlegung müssen die Fugen nämlich noch vor dem seitliche Anpflastern vermörtelt werden. Das erfolgt durch Einfegen eines trockenen Zement- Sandgemischs in die offenen Fugen, das anschließend vernässt wird und dann abbindet. Da die Fugen bei herkömmlich ausgebildeten Rinnensteinen oder Rinnenelementen seitlich offen sind und ein seitliches Einschalen der Rinne aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht erfolgt, rieselt ein großer • 25 Teil des trockenen Gemischs seitlich aus den Fugen, die dann nur sehr unzureichend vermörtelt werden. Bei der neuerungsgemäßen Lösung, bei der der Abstandshalter im seitlich äußeren Bereich der Seitenfläche vorgesehen ist, verhindert dieser das seitliche Entweichen des Fugenmaterials, so dass eine wesentlich bessere Vermörte-
lung zwischen benachbarten Rinnen/Streifenelementen erreicht wird.
3. Eine Gelenkfunktion zum winkeligen Anlegen eines Nachbarelementes zum Verlegen einer bogenförmigen Rinne oder eines bogenförmigen Streifens. Mit anderen Worten, der Abstandshalter ist so ausgestaltet, dass das Nachbarelement unter einem bestimmten Öffnungswinkel der gewünschten Bogenverlegung an das bereits verlegte Rinnen/Streifenelement angelegt werden kann, wobei die entsprechende Seitenfläche des äußeren Steinabschnittes des angelegten Rinnen/Streifenelementes mit dem Abstandshalter des bereits verlegten Elementes in Kontakt tritt. Dabei soll der Abstandshalter das Anlegen des benachbarten Rinnen/Streifenelementes unter verschiedenen Öffnungswinkeln ermöglichen, so dass Bögen mit unterschiedlichen Radien verlegt werden können. Um eine entsprechende winkelige Verlegung zu erreichen, ist der Abstandshalter auf seiner Oberfläche vorzugsweise gekrümmt ausgebildet, insbesondere im Horizontalschnitt bogenförmig oder teilkreisförmig ausgestaltet.
Wie erwähnt, ist der Abstandshalter im seitlich äußeren Bereich der Seitenfläche vorgesehen. Gemeint ist hier-
•25 mit, dass der Abstandshalter mindestens innerhalb der seitlich äußeren Hälfte der Seitenfläche angeordnet ist, vorzugsweise im Randbereich der Seitenfläche'. Eine Anordnung des Abstandshalters direkt an der Außenkante der Seitenflächen ist weniger erwünscht, da hierbei der Abstandshalter seine Gelenkfunktion nicht so gut ausfüllen kann.
Mit dem neuerungsgemäßen Rinnen/Streifenelement können somit geradlinige aber auch bogenförmige Rinnen/Streifen verlegt werden. Bei der geradlinigen Verlegung stehen die Seitenflächen der äußeren Steinabschnitte des Nachbarsteines mit den Abstandshaltern auf beiden Seitenflächen des anderen Steines in Kontakt, so dass auf diese Weise eine gleichmäßige Fuge sichergestellt und ein Fugenabschluß nach außen erreicht wird, um das
seitliche Entweichen von Fugenmaterial zu verhindern.
Bei der bogenförmigen Verlegung tritt, je nach Größe
des Bogen- Öffnungswinkels, nur ein Abstandshalter mit der Seitenfläche des Nachbarsteines in Kontakt, wobei dieser Abstandshalter als Gelenk wirkt und ein Ver-
schwenken des Nachbarsteines zur Einhaltung des gewünschten
Öffnungswinkels ermöglicht. Natürlich bildet dieser Abstandshalter auch einen entsprechenden Fugenabschluß nach innen, so dass hier kein Material entweichen kann. Auf der Außenseite kann infolge der sich
nach außen hin vergrößernden Fuge der dort vorgesehene Abstandshalter die Fuge nicht mehr vollständig abschließen,
jedoch bildet er zumindest einen teilweisen Fugenabschluß. Auch bei der bogenförmigen Verlegung
wird daher auf der Außenseite zumindest teilweise ein '25 Entweichen von Fugenmaterial verhindert.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Neuerung zeichnet sich dadurch aus, dass auf beiden senkrecht
zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Seitenflächen eines äußeren Steinabschnittes je ein Abstandshalter angeordnet ist, wobei diese Abstandshalter in seitenflä-
chenparalleler Richtung geringfügig gegeneinander versetzt sind. Mit dieser Ausgestaltung wird erreicht, dass beim Aneinandersetzen von zwei Rinnen/Streifen- ' elementen ein Abstandshalter auf der einen Seitenfläche des einen Steines mit einem versetzt hierzu angeordneten Abstandshalter der Seitenfläche des anderen Steines zusammenwirkt, d.h. entweder in Kontakt tritt oder unter einem relativ geringen Abstand zu diesem angeordnet ist. Hierdurch wird einerseits eine verbesserte Gelenkfunktion erreicht, andererseits eine verbesserte Fugenabschlußfunktion erfüllt. Es versteht sich, dass das Zusammenwirken des Abstandshalterpaares die Fuge besser • abschließt als ein einziger Abstandshalter, da hier zwei Abstandshalter aus entgegengesetzten Richtungen in die Fuge ragen. Dieser verbesserte Abschlußeffekt tritt besonders dann hervor, wenn eine bogenförmige Verlegung der Rinnen/Streifenelemente erfolgt, da dann bei einer sich keilförmig nach außen erweiternden Fuge auch im Außenbereich bei einer Fugenbreite, die das Dickenmaß eines Abstandshalters übersteigt, noch ein vernünftiger Fugenabschluß erreicht wird, weil beide Abstandshalter wirken. Die Fuge kann somit doppelt so groß sein wie das Dickenmaß eines Abstandshalters, und trotzdem wird noch ein exakter Fugenabschluß erreicht. "25
Wie erwähnt, wird auch die Gelenkfunktion verbessert, da hierbei die beiden Abstandshalter der beiden Steine beim Verschwenken des eines Steines relativ zum anderen aufeinander abgewälzt werden können.
Schließlich üben bei dieser Ausführungsform die Abstandshalter eine gewisse Führungsfunktion beim Ansetzen der Steine aus.
In Weiterbildung sieht die Neuerung vor, dass auf einer senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Seitenfläche des mittleren Steinabschnittes mindestens ein weiterer Abstandshalter angeordnet ist. Hierdurch wird eine zusätzliche Fugensicherungsfunktion im Bereich des mittleren Steinabschnittes erreicht.
Besonders bevorzugt wird bei dieser Ausgestaltung eine Ausführungsform, bei der der Abstandshalter auf dem mittleren Steinabschnitt eine größere Abmessung paral-IeI zur Rinnen / Streifenachse hat als der/die Abstandshalter auf den äußeren Steinabschnitten. Mit dieser Ausführungsform hat es folgende Bewandnis. Zweckmäßigerweise werden zwei Abstandshalter auf dem mittleren Steinabschnitt mit Abstand voneinander, vorzugsweise in den Randbereichen des mittleren Steinabschnittes, angeordnet. Da hierbei die größeren Abstandshalter (mit größerer Dicke) näher zur Steinmitte orientiert sind, wirkt bei einer Bogenverlegung bei kleineren Öffnungswinkeln zunächst einer der größeren Abstandshalter als '25 Gelenk. Mit Vergrößerung des Öffnungswinkels übernimmt dann der kleinere Abstandshalter (mit geringerer Dikke) , der in der Nähe des Steinrandes (auf dem äußeren Steinabschnitt) gelegen ist, die Gelenkfunktion. Die Abstandshalter am mittleren Steinabschnitt können dann in der erforderlichen Größe ausgeführt werden, ohne dass sie bei Bogenverlegung die keilförmige Ausführung
der Fugen mit möglichst großem Öffnungswinkel bei möglichst geringen Fugenbreiten behindern. Die kleineren Abstandshalter (aus den äußeren Steinabschnitten) können so dimensioniert und zum Rand hin plaziert werden, dass sich bei Einhaltung der maximalen Außenfugenbreite das gewünschte Innenfugenmaß ergibt.
Da bei dieser Ausführungsform die Abstandshalter auf den äußeren Steinabschnitten.eine geringere Dicke besitzen als die Abstandshalter auf dem mittleren Steinabschnitt, werden die Fugen seitlich nicht ganz geschlossen, wenn auf den äußeren Steinabschnitten lediglich ein Abstandshalter mit der gegenüberliegenden Seitenfläche zusammenwirkt. Hierbei macht sich daher die Ausführungsform mit zwei zusammenwirkenden Abstandshaltern besonders günstig bemerkbar.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Neuerung weisen die Innenwinkel des Elementes keilförmige Aufdickungen auf. Derartige Aufdickungen können ebenfalls Abstandshalterfunktionen und/oder Gelenkfunktionen übernehmen. Sie haben darüber hinaus Führungsfunktionen und bilden eine wirksame Verlegehilfe durch Führung und Justierung der Steine beim Aneinandersetzen derselben in Rinnen-
■25 längsrichtung. Die hierdurch erreichte Justierung ist auch bei einer Bogenverlegung voll wirksam.
Eine entsprechende Führungsfunktion übernehmen die auf der senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Seitenfläche des mittleren Steinabschnittes angeordne-
ten Abstandshalter in Verbindung mit den auf den äußeren Steinabschnitten angeordneten Abstandshaltern.
Im übrigen kann das hier beschriebene Rinnen/Streifenelement in bekannter Weise ausgebildet sein. Bei einer Ausführungsform sind die Oberseiten der äußeren Steinabschnitte zur Mitte hin geneigt, während die Oberseite des mittleren Steinabschnittes parallel zur Unterseite des Elementes ausgebildet ist, um eine Rinnenfunktion zu erfüllen. Bei einem Einsatz als Streifenelement können alle drei Steinabschnitte in einer Ebene parallel zur Unterseite liegen.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand von Ausführungs-beispielen in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine räumliche Ansicht eines Teils einer
Rinne mit einem anzulegenden Rinnenelement;
Figur 2 eine Draufsicht auf zwei aneinandergesetzte Rinnenelemente einer anderen Ausführungsform als in Figur 1 gezeigt/
Figur 3 eine Draufsicht analog Figur 2, wobei die
Rinnenelemente bogenförmig aneinandergesetzt sind;
Figur 4 eine Draufsicht analog Figur 2 auf zwei an
einandergesetzte Rinnenelemente einer weiteren Ausführungsform;
Figur 5 eine Draufsicht entsprechend Figur 4. auf zwei bogenförmig verlegte Rinnenelemente; und
Figur 6 eine räumliche Ansicht von oben auf zwei an-
einanderzusetzende Rinnenelemente der Ausführungsform der Figuren 4 und 5.
Figur 1 zeigt einen Teil einer aus Rinnenelementen 1 zusammengesetzten Rinne sowie ein Rinnenelement 1 vor dem Ansetzen an die bereits verlegten Rinnenelemente. Das Rinnenelement 1 weist zwei entlang einer senkrecht zur Rinnenachse verlaufende Achse angeordnete äußere Steinabschnitte 2 und einen hierzu in Rinnenachsenrichtung versetzt angeordneten mittleren Steinabschnitt 3 auf. Der mittlere Steinabschnitt 3 ist gegenüber den beiden äußeren Steinabschnitten 1 und 2 etwa um ein halbes Steinmaß versetzt angeordnet. Die einzelnen Steinabschnitte sind etwa würfelförmig ausgebildet, wobei die Oberseiten der beiden äußeren Steinabschnitte 2 schräg nach innen geneigt sind, während die Oberseite des mittleren Steinabschnittes parallel zur Unterseite des Steinabschnittes verläuft.
'25 Wie Figur 1 zeigt, setzt sich die gebildete Rinne aus mehreren aneinandergesetzten Rinnenelementen 1 zusammen. Da der mittlere Steinabschnitt 3 eines jeden Rinnenelementes gegenüber den beiden äußeren Steinabschnittes 2 versetzt angeordnet ist, ergibt sich eine Verzahnung zwisehen den aneinandergesetzten Rinnenelementen, so dass diese in einer Richtung quer zur Rinnenachse nicht gegen-
. .i
einander verschiebbar sind.
Zum Ausbilden der Rinne werden die Steine aneinandergesetzt. Entsprechende Abstandshalter 4 sorgen dafür, dass zwischen den einzelnen aneinandergessetzten Rinnenelementen eine gleichmäßige Fuge gebildet wird. Diese Fuge ist erwünscht, um eine ausreichende Vermörtelung der verlegten Rinne sicherzustellen. Die Fugen müssen noch vor dem seitlichen Anpflastern vermörtelt werden. Das erfolgt durch Einfegen eines trockenen Zement- Sandgemischs in die offenen Fugen, das anschließend vernäßt wird und dann abbindet.
Jeder äußere Steinabschnitt 2 weist auf einer zur Rinnenachse senkrechten Seitenfläche einen Abstandshalter 4 auf, der als vertikale Leiste ausgebildet ist und im Horizontalschnitt etwa eine Teilkreisform besitzt. Dieser Abstandshalter 4 ist im seitlich äußeren Bereich der jeweiligen Seitenfläche angeordnet.Man erkennt, dass sie einen äußeren seitlichen Fugenabschluß bilden, der verhindert, dass das trockene Zement- Sandgemisch nach dem Einfüllen seitlich aus den Fugen herausrieselt. Dies ist aufgrund der vorgesehenen Abstandshalter 4 nicht mehr möglich, so dass eine nahezu vollflächige Vermörtelung ■25 zwischen zwei aneinandergesetzten Rinnenelementen stattfinden kann. Die entsprechende nahezu vollflächige Mörtelschicht ist in Figur 1 bei 6 dargestellt.
Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf zwei aneinandergesetzte 30
• · ♦
Rinnenelemente 1 einer anderen Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform sind zwei Arten von Abstandshaltern vorgesehen. Eine erste Art von Abstandshaltern 4 befindet sich auf den beiden äußeren Steinabschnitten, während sich eine zweite Art 5 auf einer senkrecht zur Rinnenachse verlaufenden Seitenfläche des mittleren Steinabschnittes 3 befindet. Die Abstandshalter 4, die ebenfalls im äußeren Bereich der Seitenfläche angeordnet sind, weisen eine geringere Dicke (Abmessung parallel zur Rinnenachse) auf als die Abstandshalter 5 am mittleren Steinabschnitt. Beim geradlinigen Ausbilden einer Rinne stehen daher die aneinandergesetzten Rinnenelemente nur über die beiden inneren Abstandshalter 5 in Kontakt, während die äußeren Abstandshalter 4 die gegenübliegende Seitenfläche des anderen Steines nicht kontaktieren. Trotzdem bilden die äußeren Abstandshalter 4 einen gewissen Fugenabschluß.
Figur 3 zeigt die Rinnenelemente der Figur 2 bei bogenmäßiger Verlegung. Man erkennt, dass sich die Fuge zwischen den beiden Rinnenelementen in Figur 3 von rechts nach
links keilförmig erweitert, wie bei 7 gezeigt. Bei kleineren Öffnungswinkeln zwischen den Rinnenelementen wirkt zunächst einer der größeren Abstandshalter 5 als Gelenk. Mit Vergrößerung des Öffnungswinkels übernimmt dann der ■25 kleinere Abstandshalter in der Nähe des Steinrandes die Gelenkfunktion. Die Abstandshalter können dann in der erforderlichen Größe ausgeführt werden, ohne dass sie bei Bogenverlegung die keilförmige Ausführung der Fugen mit möglichst großem Öffnungswinkel bei möglichst geringen Fugenbreiten behindern. Mit dieser Ausführungsform lassen sich daher besonders günstig bogenförmige Rinnen ver-
legen.
Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf zwei Rinnenelemente 1
einer anderen Ausführungsform. Auch bei dieser Ausführungsform
sind die am mittleren Steinabschnitt 3 vorgesehenen Abstandshalter 5 dicker ausgebildet als die an den
äußeren Steinabschnitten 2 vorgesehenen Abstandshalter 8. Unterschiedlich gegenüber der Ausführungsform der Figuren 2 und 4 ist hierbei, dass die äußeren Abstandshalter von
zwei zusammenwirkenden Abstandshaltern 8 gebildet werden, die jeweils von einer Seitenfläche eines Steines ausgehen und dicht nebeneinander angeordnet sind, sich jedoch
nicht berühren. Figur 5 zeigt, dass bei einer Bogenverlegung auch bei einer sich erweiternden Fuge 7 diese zusammenwirkenden Abstandshalter 8 einen guten Fugenabschluß
bilden, da sie in der in Figur 5 gezeigten Lage eine doppelt so große Dicke besitzen wie in der in Figur 4 gezeigten
Lage. Diese Ausführungsform eignet sich daher besonders gut für eine Bogenverlegung.
Figur 6 zeigt eine räumliche Ansicht von oben auf zwei
aneinanderzusetzende Rinnenelemente der Ausführungsform
der Figur 4 und 5. Man erkennt deutlich, dass die inneren Abstandshalter 5 eine größere Dicke besitzen als die äu-'25
ßeren Abstandshalter 8. Ferner weisen die Innenwinkel des Elementes hierbei keilförmige Aufdickungen 9 auf, die
Führungs- und Justierungsfunktionen beim Aneinandersetzen der Steine übernehmen.

Claims (6)

1. Rinnen/Streifenelement mit zwei senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Achse angeordneten äußeren Steinabschnitten und einem hierzu in Rinnen/Streifenachsenrichtung versetzt angeordneten mittleren Steinabschnitt, wobei auf mindestens einer senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Seitenfläche der beiden äußeren Steinabschnitte je ein Abstandshalter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstandshalter (4, 8) leistenförmig ausgebildet und vertikal angeordnet ist,
der Abstandshalter (4, 8) im seitlich äußeren Bereich der Seitenfläche vorgesehen ist und
der Abstandshalter (4, 8) als Gelenk zum winkeligen Anlegen eines Nachbarelementes für eine bogenförmige Verlegung ausgebildet ist.
2. Rinnen/Streifenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Seitenflächen eines äußeren Seinabschnittes (2) je ein Abstandshalter (8) angeordnet ist, wobei diese Abstandshalter (8) in seitenflächenparalleler Richtung geringfügig gegeneinander versetzt sind.
3. Rinnen/Streifenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer senkrecht zur Rinnen/Streifenachse verlaufenden Seitenfläche des mittleren Steinabschnittes (3) mindestens ein weiterer Abstandshalter (5) angeordnet ist.
4. Rinnen/Streifenelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (5) auf dem mittleren Steinabschnitt (3) eine größere Abmessung parallel zur Rinnen/Streifenachse hat als der/die Abstandshalter (4, 8) auf den äußeren Steinabschnitten (2).
5. Rinnen/Streifenelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwinkel des Elementes keilförmige Aufdickungen (9) aufweisen.
6. Rinnen/Streifenelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseiten der äußeren Steinabschnitte (2) zur Mitte hin geneigt sind.
DE20203627U 2002-03-06 2002-03-06 Rinnen/Streifenelement Expired - Lifetime DE20203627U1 (de)

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DE (1) DE20203627U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1464755A1 (de) 2003-04-02 2004-10-06 Kombilith GmbH Entwicklung und Verwertung Rinnen/Streifenelement, dieses enthaltender Bausatz und hiermit hergestellte Rinne/hergestellter Streifen
DE102004063689A1 (de) * 2004-12-28 2006-07-06 Beton Poetsch Gmbh & Co. Kg Rinnenstein
EP1873312A3 (de) * 2006-06-28 2009-11-04 Detlef Schröder Rinnen/Streifenelement

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EP1464755A1 (de) 2003-04-02 2004-10-06 Kombilith GmbH Entwicklung und Verwertung Rinnen/Streifenelement, dieses enthaltender Bausatz und hiermit hergestellte Rinne/hergestellter Streifen
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