[go: up one dir, main page]

DE938576C - Dichtung fuer umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl. - Google Patents

Dichtung fuer umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl.

Info

Publication number
DE938576C
DE938576C DEB27273A DEB0027273A DE938576C DE 938576 C DE938576 C DE 938576C DE B27273 A DEB27273 A DE B27273A DE B0027273 A DEB0027273 A DE B0027273A DE 938576 C DE938576 C DE 938576C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
carrier
edge
seal according
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB27273A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Berger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB27273A priority Critical patent/DE938576C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE938576C publication Critical patent/DE938576C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3204Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings with at least one lip
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/76Sealings of ball or roller bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3248Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports
    • F16J15/3252Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports
    • F16J15/3256Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports comprising two casing or support elements, one attached to each surface, e.g. cartridge or cassette seals
    • F16J15/3264Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports comprising two casing or support elements, one attached to each surface, e.g. cartridge or cassette seals the elements being separable from each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)

Description

  • Dichtung für umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Dichtung füT umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl.
  • Es sind.Wellendichtungen bekannt, bei denen die glatte zylindrische Welle oder Ach,sie von einer glatten Manschette dichtend umfaßt wird, und Schleifringdichtungen, bei denen ein inetaffischer Dichtflächen- -und ein metallischex Dichtkantenträger unter leichtem Anpreßdruck aneinander gleiten. Bei den zuerst genannten Wellendichtungen kommt es auf eine s,chaxfkantig geschliffene, gegen den Druck gerichtete Dichtlippe an, die oft schon beimAufschieben über scharfkantigeWellenabsätze beschädigt wird. Durch die enger als die zu umfassende Welle gehaltene Manschettenbohrung ist der Einbau oft schwierig und muß mit äußexs,teT Sorgfalt vorgenommen werden. Bei den Schleifringdi,chtungen treten meist Undichtigkeiten infolge mangelhafter Federung oder fortschreitender Abnutzung auf.
  • Es gibt auch schon. Wellenabdichtungen, bei denen dieDichtungselementee fläcIlig gegeneinanderliegen. Bei solchen Dichtungen läßt sich das Unterwandern -der Dichtflächen durch das Schmieirmittel oder Fremdstoffe nicht verhindern, so# daß derartige Dichtungen nur eine mangelhafte Dichtwirkung haben.
  • Die Erfindung beseitigt die Mängel und Nachteileder geschilderten Dichtungsanürdnungen.
  • Sie bezieht sich auf selche Anordnungen, bei ,ve,Ichen ein federndeT Dichtflächenträger und ein Dithtkantenträger ander Dichtstelle unter leichtem Anpressungsdruck aneinander gleiten, und besteht darin, daß der Dichtflächenträger anis elastischem, nichtmetallischem Werkstoff besteht, dessen Dichtfläche mit mindestens einer.. unnachgiebigen gratlosen scharfen Kante des Dichtkantanträgers in Linienberührung zusammenwirkt.
  • Bei besondexen Aus,führungs,formen der Erfindung kann eine Vielzahl linienförmiger- Dichtkant-en_vo,rgesehen sein. Gemäß weiterer Aushildung 4ezErfindu-ng ist derDicht:flächenträgeT durch einen metallischen Ring versteift. Bei einer anderen Ausführungsform ist dieDichtfläche des elastischen D i chtfl ächenträgers du rch ei ne kegel ige B ohrung gebildet. Sie kann auch durch eine zylindrische Bohrun,g oder eine kegelige Stirnfläche gebildet werden. Ist der Dichtflächenträger mit einem Federkörper versehen, so, kann der metaLische Versteifungsiring und der auf den Dichtflächenträger wirkende Federkörper einstückig sein und- -der dem Anpressen dienende federnde Teil zahnariige, in radialer odeT axi,aler Richtung wirkende fiedernde Lappen bilden. Es ist auch möglich, den Versteifungs- und Federkörper mit dern elastischen Dichtflächenträger zu einer einbaufertigen Einheit zu verbinden.
  • Nach einem weiteren Merkmajl der Erfindung -kann die linienförmige-Dichtkante durch -den scharfkantigen Bund eines Gegenstückes, wie z. B. einer Welle ' eines Gehäuses oder eines losen Gegenringes, gebildet werden.
  • Hat der Dichtkantenträger eine Vielzahl linienföriniger Dichtkanten, so können die-, Dichtka#ten durch stufenartige Absätze in einer kegeligen Umhüllenden oder durch schneidenbildentde Rillen an einem Zylinder gebildet werden.
  • Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungs-. form der Etfindung kann der Dichtkantenträger in .einem vorwiegend aus Blech bestehenden-, den je- weiligen EinbauverhäLtnissen angepaßten Schtitz# ring untergebracht sein, der mit einem Staubschutzrand versehen sein kann. Zweckmäßig be#-stehen der Dichtflächen- und der Dirilitkantenträger aus geeigneten abriebfesten und den jeweiligen Bedarfsver,hältnissen entsprechend chemisch beständ-igen, Werkstoffen.
  • Die Erfindung ist in deir Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen veTaxischaulicht.
  • B.Ild i zeigt das Prinzip der Dichtung gemäß Erfindung in einem Teillquers-chnitt; _ Bild -, ist ein Teilquerschnitt durch e#ine der möglichen Ausführungsfbirmen der Dichtung gemäß Erfindung; Bild 3 zeigt einen Teilquerschnitt durch eine Dichtung gemäß Erfindung innerhalb eines Blechgehäuses; Bild 4 bis 8 zeigen Teilquerschnitte durch weitere A:usführungsmögLichlreiten des- Erfindung,#sgegen,-standes. I .
  • Bild i zeigt das PTinzip der Kantendichiung nach der Erfindung. Eine Tingförinige feste Kante 1.3, z. B. die eines Wellenbundes, wird darin von einer unter leichtem Anpreßdrud< liegenden Manschette i. i elastisch unischlossen, so daß sich cHe Rille i. 11 hildet. Diese wird durch die Drehbewegung zunehmend eingeschliffen, wodurch noch eine VerbesseTung der Abdichtung eintritt. Auch in dem Falle-, wo. die feste Kante selbst durch Verschleiß stumpf werden sollte" ist naich, wie vor die elastische Umschließung'der allmählich,abstumpfenden Kante vorhanden, solange der Anpreßdruck wirkt. Sehr günstig sind auch die Schmi-erungsverhäftrirsse.
  • Das. Schmiermittel kann. unter dem überstehenden Teil der Dichtfläche sehr -gut zu iden aneinander gleitenden Stellen gelangen. Eine gute Schm#ierung ist auf die Lebensdauer der Dichtung sehr von Einfluß, Es stehen aber auch geeignete Kunststoffe zur Verfügung, die auch ohne Schinierung praktisch nahezu ohne Abnutzung arbeiten, z. B. Polyamide. Man kann de6halb# Dichtflächen- und Dichtkantenträger sehr gut aus solchen Kunststoffen herstellen.
  • Das wesentliche Unterscheidungsinerkmal der später beschriebenen manschettenartigen Kantendichtungen (Bild:2 bis 5) gegenüber den bekannten besteht darin, daß die bisher beim Einbau empfin-dliche, dem Druck zugeAvandte, gratfrei und scharfkantig geschliffeneDichtkante durch eine gerundete, für den Einbau unempfindliche, nicht bearbeitete Kante ersetzt ist. Weiterhin kann die zur Anlage gegen die Dichtkanten kommende Dichtfläche der Manschettenbohrung wesentlich breiter und unbearbeitet bzw. unbehandelt sein, su. wie sie aus der Proßform- anfällt.
  • Die Dichtung kann-, wie bereits einleitend erwähnt, einbaumäßig gesehen, ein- oder zweiteilig sein. Bei der zwefteiligen Ausführung kommt zu dem eigentlichen Dichtring als Dichtflächenträger ein Gegenring hinzu, der ausZweckmäßigke-#itsigrünr .den Träger der Dichtkanten ist. Dieser Dichtkantenträger kann zweckentsprechend gestaltet und mit Staubschutzrändern versehen sein. Der Gegen-ring .schützt -die Welle bzw. das Gehäuse-, vor Abnutzung durbh den Diöhtflächenträger.
  • Der in Bild 2 der Zeichnung g abgebildete Dichtiring hat keinen Gegenring. Die Abdichtung erfolgt hier an der Kante, eines Wollena:bsatzes -2.3. Der Dichtring besteht aus einem - manscheittenartigen gummielastischen Dichtkörper :2.1 mit 'dem frei federnd angeordneten Dichtflächenträger 2. 11. Der metallische Versteifungsring.2.:2 ist durch, AnoTdnung federnder Lappen:2.2,i, entsprechend 7.21 nach Bild7, zugleich. als zusätzlicher Federungskörpeir fürden.Dichtflächenträgerausgebildet Beide Teile können durch Vulkanisieren fest miteinander verbunden werden, so! daß sie gemeinsam gleichmäßig federn, Der Dichtring wird an seinem äußeren Umfang in, bekannter Weise in - die abzurichtende Geh5,useboh-rung mit Übermaß eingepreßt. Der Dichtflächenträger 2,. 11 ist kegelig ausgeführt und zu dem Durchmesser der ringförmigen Dichtkante 2.3 so beanessen, d. h. die Kegelbährung ist soi verengt, daß letztere im eingebauten Zustand elastisch umfaßt und genügend angepreßt ist. Der Einbau des Dichtringes ist einfach und- ohne Gefahr der Beschädigung der Dichtfläche durchfühTbar.
  • B-ild 3 veranschaulicht eine zweiteilige, also mit einem Gegenring versehene Wellendichtung. In einem zum Einbau dienenden Blechgehäusering 3.2 ist eine im Querschnitt etwa V-förmige elastische, Manschette 3. 1 mit einem ebenfalls kegelig an der Dichtseite frei federnd angeordneten Dichtflächenträger 3. 11 anvulkanisiert. Ein übeT der Manschette in beikannter Weise angeordneter Schrauhenfederring3.5 sorgt für den zusätzlichen Anpreßdruck. Der Gegenring besteht aus dem gepreßten Blechring 3.4, der mit einem Staubsthutzrand 3.41 Und einem Bördelrand342 versehen ist. Letzterer eigneit sich zum Einbau zwischen Werkstückbunden, z. B. zwischen Wellenbund und Wälzlagerring. In dem Blechring 3.4 befindet sich der einvulkanisierte, eingepreßte oder eingespritzte.Dichtkantenträge-f 3.3 mit zwei ringförmigen Dichtkanten, der aus einem abTiebfesten harten Werkstoff besteht, z. B. Polyamid.
  • Im Gegensatz zu Bild 3 zeigt Bild 4 einen, einteiligen Gegenring 4.4, Ader zugleich Träger der Dichtkanten 4.3 ist und ohne Nazharbeit fertig gepreßt oder gespritzt aus einem für die jeweiligen Betriebsbedingungen geeigneten harten Werkstoff besteht. Die Dichtkanten4.3 sind etwa, im Zuge eines Kegels abgestuft angeordnet. Die hieraus sich ergebenden Rillen dienen als Fettkainmern. Sie werden beim Einbau mit Schmierfett -gefüllt. Es brauchen nicht unbedingt al#le Dichtkanten 4.3 gegen die Dichtfläche des DichtflächenträgeTs 4. 11 zur Anlage zu kommen. Dieses würde durch die axialen Einbautoleranzen zwischen Dichtring und Gegenring auch nicht immer garantiert sein. Die Abdichtung ist bereits ausreichend, wenn nur eine Dichtkante oder höchstens zwei Dichtkanten bei genügendem Anpreßdruck anliegen. Der kegelig dargestellte Dichtflächenträgeir 4.11 kann auch etwas abweichend so, geformt sein (etwa mit einer an-deren 1"'-egelneigung), so, daß nur eine Dichtkante oder zwei Dichtkanten des GegenTiniges unter ausreichendem AnpTeßd!ruck liegen, während die restliehen erst später, nach zunehmender Abnutzung der ersteren, eine dichtende Aufgabe übernehmen, Eine nachstellbare Ausführung des Gegenringes ist ebenfalls möglich. Der Dichtring selbst entspricht in seiner ührigen Bauart, bis auf den bereits- Vorher erwähnten Unterschied in der Manschettenbohrung, den zur Zeit üblichen Wellendichtringen.
  • In Bild 5 soll der Dichtring mit seiner aus einem gummielastischen Werkstoff bestehenden Manschette 5.1 mit verengter Bohrung Übeir einem zylindrischen Wellenteil oder Gegenring 5.4 abdichten, der mit durch spitze Rillen entstehende gratfreie Kanten 5.3 versehen ist. Die Rillen bilden ebenfalls gleichzeitig Fettkammern. für die Schmierung. Die, Kanten des Dichtflächenträgers 5.11 sind gerundet, damit ein leichteres Überschieben über Wellenabsätze möglich ist. Die Manschette, muß immer gegen den Druck gerichtet eingebaut werden (d. h. in den abzudichtenden Raum gerichtet), damit dieser sie noch zusätzlich an die Dichtkanten an, pressen kann. Dies gilt selbstverständlich für alle hier besch,ri#benen Dichtungen. Die Manschette 5.1 ist in bekannter Weise in einem zweiteiligen Blechgehäusering 5.2/5.22 gefaßt. Ein Federring 5.2,1, ähnlich 2.2/2.21 nach Bild 2, bewirkt einen zusätzlichen und gleichmäßigen Anpreßdruck des Dichtflächenträgers 5.11 an, den Dichtkantenträger 5.4. Die zylindrisch dargestellte Bohrung des letzteren -kann ebenfalls aus dem bei 4 geschilderten Gru#nde abweicheind davon geformt sein.
  • Die nachfolgend beschriebenen Dichtungen. nach Bild 6 bis 8 wirken in axialer Richtung. In Bild 6 ist eifi Dichtring abgebildet, der auf eine- Welle mit übermaß aufgeschoben ist und gegen die Kante 6.3 des Gehäusedeckels 6.4 d-ichtet. Der Dichtring selbst besteht aus einem gammielastischen Dichtkörper 6. 1 mit einetr kegelförmig angeordneten D.i#atringMcjhe 6. 11. Am äußeren Umfang ist ein metallisicher Versteifungsring 6.:2 anvulkani,siert mit federnden Lappen 6.21 versehen wie 7.:2/7.:21 in Bild 7. Diese drücken den Dichtflächenträger gegen die Dichtkante 6.3 des Deckels 6.4. Der Dichtring ist einfach und billig. Er ist vorwiegend für geringe Gleitgeschwindigkeiten geeignet.
  • Die Dichtringe- nach, Bild 7 und 8 sind insbesondere zum unmittelbaren, Einbau an Wälzlagern ge--eignet, können aber auch an jeder janderen Stelle verwendet werden. Sie sind zweiteilig, können aber auch unmittelbar ander Bundkante des angrenzenden Werkstückesdichten wie nach Bild 6. Der einfachste Dichtring dieser Art nach Bild 7 besteht aus dem kombinierten Stütz- und Federring 7.2, der federnde Lappen 7.21 hat. Auf diesen und einem Teil des vollen Randes ist der elastische Dichtflächenträgeir 7. 1, z. B. aus künstlichem Kautschuk oder Polyamiden bestehend, aufvulkanisiert oder aufgespritzt. Die Lüc1ken zwischen den Lappen 7.:21 sind dabei mit ausgefüllt, so daß Metallring und Dichtflächenträger eins und unter sich dicht sind. Die kegelTingförmige Dichtfläche 7.11 liegt durch eigene Federkraft des Dichtringes gegen die Dichtkante 7.3 des metallischen Gegenringels 7.4 an. Die metallische Dichtkante kann nötigenfalls auch mit einem ähriehfesten, Kunsts,toff belegt und dadurch verschleißfester gemacht werden. Dichtring und Gegenring können an ihren Rändern unter anderem zwischen Gehäusleb-und und WälzlaigeT-Außenring bzw. Wellenbund und Wälzlager-Innenring veT-klemmt werden, wie aus Bild 7 hervorgeht.
  • Der Dichtring nach Bild 8 ähnelt dem zuvor beschriebenen. Er isit für Einibaufälle gledacht, wo, kein Verklemmen des Dichtringes zwischen Werkstückhunde möglich ist. In seinem äußeren zylind-rischen Teil 848.2 mit Übermaß versehen, wird er in das Gehäuse bis an das Wälzlager bzw. bis an den Ge:-häusebund. eingepreßt. Der Dichtkantenträger 8.3 mit zwei Dichtkanten ist in dem Gegenring 8.4 untergebracht, der mit einem Staubschutzrand 8.41 versehen. ist.
  • Grundsätzlich kann jeder in der Zeichnung abgebildete Dichtring wahlweise auch entgegengesetzt aus.gefführt werden, d. h. der Dichtflächenträger kann Außen- oder Innenring und der zugelhörige Dichtkantenträger Innen- oder AußenTing sein. Außerdem können, an Stelle der metallischen Ve-rsteifungs-, Gehäuse- oder Federungskörper auch solche aus geeigneten Kunststoffen verwendet Werden. Der technische, Fortschritt bei diesen neuen Dichtringen besteht darin"daß sie besser abdichten, einfach in der Herstellung, unempfindlich beim Ein- und Ausbau und billig sind. Besonders trifft dies für die Ausführungen nach den Bildern.2, 6 und 7 zu.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Dichtung für umlaufendeTeile, wieWellen, Achsen u. dgl.; bei welcher ein federnder Dichtflächenträger und ein Dichtkantenträger an der Dichtstelle -unter leichtem Anpressungsdruck aneinander, gleiten, daidurch gekennzeichnet, daß der Dichtflächenträger aus elastischem, nichtmetallischem Wexkstoff besteht, dessen Dichtflär,he mit mindestens einer unnachgiebigen gratlosen schairfen Kante des Dich:tkantenträgers in Linienberührung zusammenwirkt.
  2. 2. Dichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet du-roh eine, Vielzahl linienförmiger Dichtkanten. 3. Dichtung nach Anspruch i oder:2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtflächenträger durch einen meta-Ilischen Ring (2.2, 6.:2, 7.2, 8.2) versteift ist. 4. Dichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtfläche des elastitschen Dichtflächenträger.s. durch eine kegelige Bohrung (:2. 11 bis 4. 11), eine zylindrische Bohrung (5.11) oder eine kegelige Sti.rnfläche (6.11 bis 8.11) gebildet ist. 5. Dichtung nach einemder Ansprüche i bis 4 mit auf den Dichtflächenträger wirkendem Fede-rköTper, dadurch gekennzeichnet, daß der metaIlischd VersteifUngSring und der auf den Dichtflächenträger wirkende FederköTper einsitücki,g sind und der dem -Anpresisen dienende federndeTeil zahnartige, in radiaileroderaxialer Richtung wirkende federnde Lappen bildet 6. D ichtung narch Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß derVersteifungs- undFederkÖrper mit dem elastischen Dichtflächenträger zu einer einbaxifertigen Einheit verbunden ist. 7. Dichtung nach einem derAnsptrÜc#he i bis 6, dadurch geleennzeichnet, daß die linienförmige Dichtkante durch den. scharfkantigenBund eines Geggenstückes, wie z. B. einer Welle, eines Gehäuses oder eines losen Gegenringes, gebildet ist. 8. Dichtung nach einem der Ansprüche i. bis 7 mit einer Vielzahl linlienfÖrmiger Dichtkanten .am Dichtkantenträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtkanten durch stufenartige Ab- sätze (3-3, 4.3, 8.3) in einer kegeligen Unihüllenden gebildet sind. g. Dichtung nach einem der Ansprüche i bis 7 mit einer Vielzahl linienförmiger Dichtkainten am Dichtkantenträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtkanten, durch sohneidenbildende Rillen (5.3) an einem Zylinder gebildet sind. io. Dichtung nach einem der Ansprüche, bis 8, dadurch gekennzeith-net, daß der Dichtkantenträger (3.3, 8.3) in einem vorwiegend aus Blech bestehenden, den jeweiligen Einhauverhä.Itnissen angepaßten SchutzTing (3.4, 8.4) untergebrkht ist, der mit einem Staubschutzrand (3.44 8.4 versehen sein kann. ii. Dichtung nach einem der Ansprüche I bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtflächen- und dew Dichtkantenträger aus geeigneten abriebfesten und den jeweiligen Bedarfsverhälitnissen entsprechend chemisch beständigen Werksitoffen bestehen. Angezogene Druckschriften: Deutsche PatentschTift Nr. 729 12,8.
DEB27273A 1953-09-02 1953-09-02 Dichtung fuer umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl. Expired DE938576C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB27273A DE938576C (de) 1953-09-02 1953-09-02 Dichtung fuer umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB27273A DE938576C (de) 1953-09-02 1953-09-02 Dichtung fuer umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE938576C true DE938576C (de) 1956-02-02

Family

ID=6962312

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB27273A Expired DE938576C (de) 1953-09-02 1953-09-02 Dichtung fuer umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE938576C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276504B (de) * 1963-04-03 1968-08-29 Gunther Sasse Abdichtung der aus einem Gehaeuse herausragenden Schliesserachse eines Bodentuerschliessers

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE729128C (de) * 1938-02-27 1942-12-10 Freudenberg Carl Fa Aus elastischem Werkstoff bestehende Dichtung fuer umlaufende Wellen oder hin und her gehende Stangen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE729128C (de) * 1938-02-27 1942-12-10 Freudenberg Carl Fa Aus elastischem Werkstoff bestehende Dichtung fuer umlaufende Wellen oder hin und her gehende Stangen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276504B (de) * 1963-04-03 1968-08-29 Gunther Sasse Abdichtung der aus einem Gehaeuse herausragenden Schliesserachse eines Bodentuerschliessers

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1004437C2 (de) Lager, insbesondere fuer Tragrollen
DE2308820C3 (de) Axial bewegliche Lippendichtung für die Keilwellennabe einer Gelenkwelle
DE102010034385A1 (de) Dichtungsanordnung für Wälzlager
DE102009050215A1 (de) Nichtschleifender Dichtungsring und Dichtungsanordnung
DE112010005439T5 (de) Wälzlager umfassend eine Dichtung und ein ringförmiges Schutzschild
DE112010005143T5 (de) Axialdrucklagervorrichtung mit einem beweglichen Dichtungsring
DE102013225713A1 (de) schwimmende Ölabdichtungsanordnung und maschinelle Vorrichtung mit der Ölabdichtungsanordnung
DE3610226C1 (en) Lip seal ring
DE938576C (de) Dichtung fuer umlaufende Teile, wie Wellen, Achsen u. dgl.
DE102012207745A1 (de) Pendelrollenlager mit Dichtscheibe
DE3809703C2 (de) Axialgleitlager
DE102008063597A1 (de) Dichtungsanordnung mit Dichtlippenschutz
DE2619335A1 (de) Anordnung zur abdichtung von lagern, insbesondere von waelzlagern an foerderbandtragrollen, vorzugsweise des untertagebetriebes
DE1058318B (de) Elastisch abgedichtetes Nadellager mit glatt durchgehenden Nadellaufbahnen
DE1044706B (de) Laufrolle fuer Foerderer
DE1675055A1 (de) Gleitringdichtung
DE6924791U (de) Dichtungseinheit fuer waelzlager
DE3238634A1 (de) Foerderbandtragrolle
DE102013225333A1 (de) Nachgeschmierte Lageranordnung
DD278387A1 (de) Zweiteilige lagerabdichtung, vorzugsweise fuer waelzlager
DE2008689C3 (de) Wellendichtung
DE7812669U1 (de) Abgedichtetes Wälzlager
DE2022406A1 (de) Dichtungsvorrichtung fuer Waelzlager
DE29805582U1 (de) Spannrolle
DE706884C (de) Achslagerdichtung mit Schlauchringen