DE935718C - Geraet zum Umlegen und Aufrichten schwerer Faesser - Google Patents
Geraet zum Umlegen und Aufrichten schwerer FaesserInfo
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- DE935718C DE935718C DEL13018A DEL0013018A DE935718C DE 935718 C DE935718 C DE 935718C DE L13018 A DEL13018 A DE L13018A DE L0013018 A DEL0013018 A DE L0013018A DE 935718 C DE935718 C DE 935718C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G7/00—Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
- B65G7/02—Devices adapted to be interposed between loads and the ground or floor, e.g. crowbars with means for assisting conveyance of loads
- B65G7/08—Devices adapted to be interposed between loads and the ground or floor, e.g. crowbars with means for assisting conveyance of loads for tilting the loads
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- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
- Gerät zum Umlegen und Aufrichten schwerer Fässer Es ist ein hebelförmiges Gerät für diesen Zweck bekannt, bei dem ein aus Rohr bestehender geknickter Hebel im Knickbereich in der Knickebene starr angebrachte, entgegengesetzt gerichtete, hakenartige Vorsprünge und eine starr angebrachte Abstützfläche am hinteren Ende aufweist. Der Hakenteil übergreift dort zwar den freien Faßbodenrand, aber er hintergreift ihn nicht, so daß ein Abrutschen nur durch eine besondere Maßnahme verhindert werden kann. Dazu ist etwa in der Mitte des hinteren Hebelendes eine Abstützfläche angeordnet. Mit ihr stützt sich der Hebel wohl an der Faßwand ab, aber sie ist eben ausgebildet und verhältnismäßig klein bemessen und glatt, so daß sie keine ausreichende Reibung gegen Längsverschiebung und keine Gegenwirkung gegen eine seitliche Verkantung des Hebels aufzubringen in der Lage ist, die beim Hantieren schwerer Fässer von 2 bis 300 kg Gewicht durch Schwerpunktverlagerungen aufzutreten pflegen. Daher griff bei Fässern mit im Mittelbereich im Abstand angeordneten Rippen (Rollreifen) noch ein am unteren Ende des Hebels längs verschiebbar angeordneter hülsenförmiger Quersteg in diesen Raum ein, der sich bügelförmig an der Faßwand abstützte, also die Aufgabe hatte, eine Lagesicherung gegen Verschieben des Hebels in der Längsachse hervorzubringen und so das Abspringen des Hakens vom Faßbodenrand zu verhindern. Die Drehbarkeit dieser Abstützung gestaltete den Angriff des Hebels labil. Bei einem anderen ganz ähnlichen Gerät ist der Hebel hinten abgeflacht und gegen das Faß gekrümmt, die Aufsitzfläche ist zahnartig aufgerauht. Das den Faßrand erfassende hakenförmige Glied jedoch ist hier nur lose mit einem Loch auf den Hebel aufgeschoben und daher um diesen verdrehbar, so daß auch hier ein labiler Angriff entsteht, obwohl der am Faßboden- rand angreifende Haken ihn hintergreift. Bei beiden Geräten erfolgt im übrigen der Zugriff am freien Ende des Hebels mit nebeneinanderliegenden Händen.
- Stellt der Arbeiter sich mit dem Blick auf den Faßboden vor das Ende des Hebels, so ist, abgesehen von der Verkürzung des Hebelarmes, die Handhaltung unnatürlich. Stellt er sich aber parallel zum Hebel, um eine natürliche Handhaltung herzustellen, so kann er den Angriff des Hebels am Faß nur schwer beobachten und bei dessen Abrutschen droht ihm Gefahr, sich die Füße zu quetschen.
- Von einem solchen Gerät muß vielmehr verlangt werden, daß man nicht nur gefahrlos das Faß aufstellen und umlegen kann, sondern man muß dem Arbeitel auch insofern Erleichterung verschaffen, als es nach dem Aufrichten der schweren Fässer gilt, diese auf der Bodenfläche eines Lagerraumes, eines Last- oder Güterwagens so zurechtzurücken, daß der Platz voll ausgenutzt wird.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Vereinigung folgender an sich bekannter Merkmale erreicht, indem a) mindestens der eine der beiden Hakenvorsprünge untergriffig gestaltet ist, b) die Abstützfläche entsprechend der Faßwand gekrümmt ausgebildet ist und ihre Ausladung in beiden Richtungen zur Erreichung einer großen Berührungsfläche etwa dem Hebeldurchmesser entspricht, c) der Hebelarm mit einem quer zu ihm und parallel zur Abstützfläche verlaufenden Handgriff am Bedienungsende versehen ist.
- Auf diese Weise wird es möglich, das Faß durch Erfassung der beiden Griffenden mit der Front des Arbeiters zum Faßbodenende hin bei größtem wirksamen Hebelarm gefahrlos umzulegen bzw. aufzurichten und in beiden Richtungen nach Bedarf zu rücken. Der Arbeiter kann also das Faß bei allen -diesen Tätigkeiten in natürlicher Stellung und Handhaltung daraufhin beobachten, daß weder der untergriffige Greifhaken noch die abgerundete Abstützfläche abrutscht.
- Es ist vorteilhaft, die gebogene Abstützfläche am äußeren Ende eines am Hebelarm um einen Querzapfen angelenkten Doppelhebels anzubringen, dessen anderes Ende an der dem Haken zugewendeten Kante eine Aufrauhung, z. B. Verzahnung, in Querrichtung aufweist, die sich unter der Last dem äußeren Faßrande besonders andrängt und auf diese Weise den Eingriff des Hakens in dessen nächster Nähe unterstützt.
- Erfindungsgemäß wird ferner der Hebelarm vorteilhaft aus zwei gelenkig verbundenen Teilen gebildet, wobei das Gelenk durch eine Verrastungsanordnung in nach Bedarf verschiedenen Winkellagen festgestellt wird, sei es- durch eine Sperrklinkenverrastung oder durch einen Stift, der durch Löcher von Wandungen hindurchgesteckt w1;rd.
- Der Hebel wird vorteilhaft teleskopartig verlängerbar und in den Zwischenstellungen verrastbar gestaltet, so daß er je nach der Größe der zu bewältigenden Last und der Körperkraft des Benutzers eingestellt werden kann.
- In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungs- -beispiele der Erfindung dargestellt.
- Abb. I bis- 3 zeigen das Gerät in der Arbeitslage, in Stirnansicht und Draufsicht und Abb. 4 bis 7 abgeänderte Ausführungsformen.
- Der Hebel I weist an seinem Ende einen Quergriff 2 auf. Sein abgekröpftes Ende Ia besitzt in der Nähe des Knies einen starr angebrachten, den Faßrand hintergreifenden Haken 3 und am freien Ende eine der Faßwandung angebogene verhältnismäßig lange Widerlagerfläche 4. Das gestrichelt angedeutete Faß weist bekanntlich an seiner Stirnseite am Rande der versenkten Stirnwand einen Falz oder einen Reifen auf. Dieser Falz bzw. Reifen wird von dem Haken 3 hintergriffen und dadurch der Hebel in dieser Lage gesichert Man erkennt in Abb. I, daß ein Faß mit Hilfe dieser Vorrichtung bequem aufgerichtet und auch noch nachträglich zur Ausnutzung der Bòdenfläche des Aufbewahrungs- oder Transportraumes zum Ausrichten in der Reihe gerückt werden kann. Die gesamte Arbeit kann nunmehr von einem Arbeiter sicher ausgeführt werden. Man kann die Haken 3 und Flächen 4 um I80" versetzt, also doppelt anordnen.
- Nach Abb. 4 kann am Knie ein Gelenk 5 vorgesehen sein, welches durch eine Verrastungsvorrichtung 6 in verschiedenen Winkellagen des Hebels 1 festgestellt werden kann.
- Nach Abb. 5 kann auch eine Lochscheibe 5a vorgesehen sein und die Feststellung durch einen Verrastungsstift 6a erfolgen.
- Bei der abgeänderten Ausführung nach Abb. 6 und 7 ist gegenüber dem Haken 3 ein angelenkter Doppelhebel 7 vorgesehen, der an seinem dem Haken zugewendeten Arm eine Querverzahnung 8 aufweist, die bei Belastung des Gerätes noch um so fester gegen die Faßwand gedrängt wird.
- Der Hebelarm I kann auch aus zwei Rohren I, 11 derart gebildet werden, daß eine teleskopartige Verlängerung möglich ist, in welchem Falle eine Verrastung g die Feststellung übernimmt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Gerät zum Umlegen bzw. zum Aufrichten schwerer Fässer in Form eines geknickten Hebels mit im Knickbereich in der Knickebene starr angebrachten, entgegengesetzt gerichteten, hakenartigen Vorsprüngen und einer am Ende des Hebels starr angebrachten Abstützfläche, dadurch gekennzeichnet, daß a) mindestens der eine der beiden Hakenvorsprünge (3) untergriffig gestaltet ist, b) die Abstützfläche (4) entsprechend der Faßwand gekrümmt ausgebildet ist und ihre Ausladung in beiden Richtungen etwa dem Hebeldurchmesser entspricht und c) der Hebel (I) mit einem quer zum Hebel und parallel zu der Abstützfläche (4) verlaufenden Handgriff (2) am Ende versehen ist.
- 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß am Hebelende (Ia) ein Doppelhebel (7) mittels Querzapfens angelenkt ist, der am äußeren Ende die gekrümmte Stützfläche (4) und am- inneren Ende eine Aufrauhung, z. B. Verzahnung (8), aufweist.
- 3. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (I) hinter dem Haken (3) ein in der Strecklage und in verschiedenen Winkellagen durch eine Verrastungsanordnung (5, 6) feststellbares Gelenk aufweist.
- 4. Gerät nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Handgriffende (I, Ib) des Hebels zur Vergrößerung der Hebelwirkung teleskopartig verlängerbar und in Zwischenstellungen verrastbar (9) ausgebildet ist.Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 244 988, 2 4I60I6, 2 499 338.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL13018A DE935718C (de) | 1952-07-31 | 1952-07-31 | Geraet zum Umlegen und Aufrichten schwerer Faesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL13018A DE935718C (de) | 1952-07-31 | 1952-07-31 | Geraet zum Umlegen und Aufrichten schwerer Faesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE935718C true DE935718C (de) | 1955-11-24 |
Family
ID=7259368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL13018A Expired DE935718C (de) | 1952-07-31 | 1952-07-31 | Geraet zum Umlegen und Aufrichten schwerer Faesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE935718C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1042469B (de) * | 1955-02-21 | 1958-10-30 | Fazit Ges Fuer Transporttechni | Transportbehaelter |
| DE1133309B (de) * | 1958-05-16 | 1962-07-12 | British Petroleum Co | Vorrichtung zum Kippen von Rollreifenfaessern |
| US5333924A (en) * | 1990-06-13 | 1994-08-02 | Reidar Furnes | Apparatus for moving barrels |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2244988A (en) * | 1940-07-01 | 1941-06-10 | Roy J Fuller | Box handling tool |
| US2416016A (en) * | 1945-09-11 | 1947-02-18 | Anna D Mckenna | Barrel lifter |
| US2499338A (en) * | 1947-03-25 | 1950-02-28 | Walton Ernest Thomas | Tipping device for containers |
-
1952
- 1952-07-31 DE DEL13018A patent/DE935718C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2244988A (en) * | 1940-07-01 | 1941-06-10 | Roy J Fuller | Box handling tool |
| US2416016A (en) * | 1945-09-11 | 1947-02-18 | Anna D Mckenna | Barrel lifter |
| US2499338A (en) * | 1947-03-25 | 1950-02-28 | Walton Ernest Thomas | Tipping device for containers |
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|---|---|---|---|---|
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| DE1133309B (de) * | 1958-05-16 | 1962-07-12 | British Petroleum Co | Vorrichtung zum Kippen von Rollreifenfaessern |
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