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DE1063783B - Zusammenlegbarer Servierwagen - Google Patents

Zusammenlegbarer Servierwagen

Info

Publication number
DE1063783B
DE1063783B DEB41237A DEB0041237A DE1063783B DE 1063783 B DE1063783 B DE 1063783B DE B41237 A DEB41237 A DE B41237A DE B0041237 A DEB0041237 A DE B0041237A DE 1063783 B DE1063783 B DE 1063783B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
supports
locks
locking
table top
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB41237A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bremshey and Co
Original Assignee
Bremshey and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bremshey and Co filed Critical Bremshey and Co
Priority to DEB41237A priority Critical patent/DE1063783B/de
Publication of DE1063783B publication Critical patent/DE1063783B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B31/00Service or tea tables, trolleys, or wagons
    • A47B31/04Service or tea tables, trolleys, or wagons foldable

Landscapes

  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Servierwagen, der bei Nichtgebrauch flach zusammengelegt werden kann. Sie geht von einer bekannten Bauart mit längsgeteilter Tischplatte aus, die auf einem Gestell ruht, das aus Längsstreben und je einem Doppelparallelogramm an den Stirnseiten besteht. Jedes dieser Parallelogramme setzt sich aus drei parallelen senkrechten Stützen und aus Lenkern zusammen, die die Stützen an den Enden miteinander verbinden und bei aufgeklapptem Wagen waagerecht liegen. Die beiden Teile der Tischplatte ruhen auf den oberen Lenkerpaaren. Es kann eine weitere Tischplatte von gleicher Gestalt vorgesehen sein, die auf den unteren Lenkerpaaren befestigt ist.
Die bekannten Tische dieser Bauart sind unbequem in der Handhabung. Beim Zusammenlegen des Gestells müssen die Tischplatten angehoben werden, was bei größeren Tischen erheblichen Kraftaufwand erfordert. Dabei muß man meist noch durch Aufsetzen des Fußes verhindern, daß das Gestell anstatt zusammenzuklappen vom Boden abgehoben wird. Beim Auseinanderfalten des Gestells brauchen zwar bei der bekannten Bauart keine Teile angehoben zu werden. Doch sind dazu mehrere aufeinanderfolgende Handgriffe nötig, um zunächst die eine Hälfte und danach die zweite Hälfte der Tischplatte in die Gebrauchslage überzuführen.
Die Erfindung zielt darauf ab, die Handhabung des Tisches wesentlich zu vereinfachen und zu erleichtern. Sie geht von dem Gedanken aus, die Schwerkraft sowohl beim Zusammenlegen wie beim Auseinanderfalten des Gestells nutzbar zu machen, so daß beide Operationen über einen Teil ihres Verlaufes vollkommen selbsttätig geschehen, wobei zur Einleitung dieser Vorgänge nicht mehr notwendig ist als die Auslösung einer Sperre. Danach sind, um die übrigen, nicht selbsttätig ablaufenden Phasen der Operationen zu bewältigen, nur ganz einfache und bequeme Handgriffe nötig, wie sich im einzelnen aus der nachstehenden Beschreibung noch ergeben wird.
Die Erfindung erreicht alles dies dadurch, daß die außenliegenden Stützen jedes Parallelogramms über das untere Ende der mittleren Stützen hinaus um ein Maß verlängert sind, das kleiner ist als die Länge einer Lenkers, und daß außerdem von Hand auslösbare Sperren vorgesehen sind, die die Gestellteile in aufgeklappter und zusammengelegter Stellung sichern.
Die Sicherung des Gestells in aufgeklappter Stellung durch eine von Hand auslösbare Sperre bringt die Gefahr mit sich, daß der Wagen bei unbeabsichtigter Auslösung im Gebrauch zusammenfällt. Um diese Gefahr zu beseitigen, sieht die Erfindung ferner zwei voneinander unabhängige und durch getrennte Auslöseglieder zu betätigende Sperrglieder vor, von Zusammenlegbarer Servierwagen
Anmelder:
Bremshey & Co., Solingen-Ohligs
Karl Müller, Solingen-Ohligs,
ist als Erfinder genannt worden
denen jedes einzelne die aufgeklappte Stellung sichert. Um den Tisch zusammenzuklappen, müssen dann zwei Auslöser gleichzeitig betätigt werden, was unbeabsichtigt nicht geschehen kann. Die unbeabsichtigte Betätigung nur eines Auslösers bringt dagegen das Gestell nicht zum Zusammenfallen.
Die beiden voneinander unabhängigen Sperrglieder können zugleich dazu dienen, die zusammengeklappte Stellung des Wagens zu sichern. Dadurch wird verhindert, daß das zusammengeklappte Gestell bei der Beförderung unbeabsichtigt auseinanderfällt.
Der Gedanke, zwei voneinander unabhängige Sperrglieder mit getrennten Auslösern vorzusehen, kann auch an Servierwagen verwirklicht werden, bei denen das Lenkerparallelogramm nicht in der oben beschriebenen Weise gestaltet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Servierwagen in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 bis 4 drei verschiedene Stellungen des Wagens in vereinfachter Darstellung,
Fig. 5 eine Stirnansicht des unteren Endes einer Mittelstütze mit Sperrvorrichtung in vergrößertem Maßstab und bei aufgeklapptem Gestell,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 eine der Fig. 5 ähnliche Darstellung, jedoch bei zusammengelegtem Gestell, und
Fig. 8 einen Längsschnitt durch das obere Ende einer Mittelstütze mit Auslöseglied.
Das Gestell des in Fig. 1 gezeichneten Wagens besteht aus Längsstreben 10 und je einem Lenkerparallelogramm an den Stirnseiten, das an die Enden der Streben 10 angeschlossen ist. Jedes Parallelogramm enthält drei senkrechte Stützen 11 und 12, von denen die seitlichen Stützen 12 über das untere Ende 13 der mittleren Stützen 11 nach unten verlängert sind und die auf dem Boden ruhenden Rollen 14 des Wagens tragen. Die Parallelogramme sind durch vier Lenker 15 und 16 oben und unten geschlossen. Die
909 608/27

Claims (3)

Lenkerpaare sind in der Mitte durch Gelenke 17 und 18 miteinander und mit den mittleren Stützen 11 verbunden. Zum Anschluß an die seitlichen Stützen 12 dienen Gelenke 19 und 20. Auf den oberen Lenkern 15 ruhen die Hälften 21 einer in der mittleren Längskante 22 geteilten Tischplatte. Im allgemeinen ist noch eine weitere, ähnlich gestaltete Tischplatte 23 mit Teilfuge 24 vorgesehen, die an den unteren Lenkerpaaren 16 befestigt ist. Der Abstand des unteren Endes 13 der Mittelstütze 11 vom Boden ist in aufgeklappter Stellung kleiner als die Länge eines Lenkers 16. In der in Fig. 1 gezeichneten aufgeklappten Stellung werden die Teile durch auslösbare Sperrglieder gehalten, die in der gezeichneten Ausführungsform die Lenker 16 gegen die Mittelstütze 11 festlegen. Derartige Sperren sind an beiden Stirnseiten des Gestells vorgesehen und unabhängig voneinander wirksam. Um das Gestell zusammenzulegen, müssen daher beide Sperren gleichzeitig ausgelöst werden. Bei unbeabsichtigter Auslösung nur einer Sperre bleibt der Wagen in Gebrauchsstellung. Die Auslöseglieder befinden sich in Form von Druckknöpfen an den oberen Enden der über die Stirnfläche nach außen abgebogenen Teile 25 der Mittelstütze 11, die als Handgriffe ausgebildet sind. Die Sperren und Auslöser werden weiter unten im einzelnen beschrieben. Werden beide Auslöser betätigt, so geht das Gestell aus der Lage nach Fig. 1 unter der Wirkung der Schwere selbsttätig in die Lage nach Fig. 2 über, ohne daß es eines Aufwandes an Kraft bedarf. Um das Gestell vollständig zusammenzufalten, also in die Stellung nach Fig. 3 überzuführen, ist dann lediglich notwendig, die Seitenkanten der oberen Tischplatte 21 im Sinne der gezeichneten Pfeile zusammenzudrücken. Ist die Stellung nach Fig. 3 erreicht, so fallen die Sperren erneut ein und sichern die Teile in der zusammengefalteten Lage. Das zusammengefaltete Gestell ruht nicht auf den Rollen 14, sondern auf den nunmehr einen Fuß bildenden unteren Enden 13 der Mittelstützen 11, kann also unbedenklich gegen eine Wand gelehnt werden. Soll der Wagen erneut in Gebrauch genommen werden, so erfaßt man die abgebogenen oberen Enden 25 der Mittelstütze 11 und löst die Sperren erneut aus. Dadurch klappen die Lenkerpaare 15 und 16 unter der Wirkung der Schwere seitlich ab, bis die Rollen 14 auf den Boden aufsetzen. Dazu ist wiederum kein Aufwand an Kraft nötig. Die Stellung nach Fig. 2 ist damit wieder erreicht. Es ist dann nur noch notwendig, die Handgriffe 25 leicht anzuheben, wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist, bis die Lenkerpaare 15, 16 waagerecht liegen und die Sperrglieder einrasten. Eine zweckmäßige Ausführungsform der Sperren ist in Fig. 5 bis 8 gezeigt. Solche Sperren sind, wie bemerkt, an beiden Stirnseiten des Wagens vorgesehen und stehen nicht miteinander in Wirkungszusammenhang. Die mittleren Stützen 11 bestehen aus Rohren mit einem Verschlußstück 26 am unteren Ende. Auf dieses Verschluß stück stützt sich eine Schraubenfeder 27, gegen die ein Kolben 28 durch ein im Rohr 11 längsbewegliches Gestänge 29 verschoben werden kann. Am Kolben 28 ist ein Riegel 30 befestigt, der durch einen Längsschlitz 31 in der Rohrwandung nach außen ragt und eine Sperrnase 32 bildet. Die am Rohr 11 um einen Zapfen 18 drehbaren Lenker 16 weisen an ihren inneren Enden Segmente auf, an deren Umfang Rasten 35 ausgebildet sind. ίο In diese Rasten greift die Sperrnase 32, wenn das Gestell gemäß Fig. 5 aufgeklappt ist. Wird die Sperrnase 32 durch das Gestänge 29 gegen die Feder 27 ausgelöst, so werden die Lenker 16 freigegeben. Haben sie sich dann in der beschriebenen Weise um 90° gedreht, so fällt die Sperrnase 32 wieder in Sperrstellung und greift dabei zwischen die radialen Kanten der Segmente 34, um die Lenker bei zusammengefaltetem Gestell zu sichern. Das Gestänge 29 ist gemäß Fig. 8 mit einem gekrümmten Fortsatz 37 bis zum Ende des abgebogenen Griffes 25 durchgeführt und trägt dort einen als Druckknopf ausgebildeten Zapfen 38, der in einer Büchse 39 geführt ist. Sein freies Ende liegt in einer erweiterten Bohrung 40 der Büchse 39 geschützt gegen unbeabsichtigte Auslösung. Der Knopf kann durch Druck mit dem Daumen leicht betätigt werden. Patentansprüche:
1. Zusammenlegbarer Servierwagen mit längsgeteilter Tischplatte und einem Gestell, das aus waagerechten Längsstreben und je einem Doppelparallelogramm an den Stirnseiten besteht, das sich aus drei parallelen senkrechten Stützen und diese Stützen an den Enden verbindenden Lenkern zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegenden Stützen (12) über das untere Ende (13) der mittleren Stütze (11) hinaus um ein Maß nach unten verlängert sind, das kleiner ist als die Länge eines Lenkers (16), und daß das Gestell mit von Hand auslösbaren Sperren (32) versehen ist, die die Gestellteile in aufgeklappter und zusammengelegter Stellung sichern.
2. Zusammenlegbarer Servierwagen mit längsgeteilter Tischplatte und einem Gestell, das aus waagerechten Längsstreben und je einem Doppelparallelogramm an den Stirnseiten besteht, das sich aus drei parallelen senkrechten Stützen und diese Stützen an den Enden verbindenden Lenkern zusammensetzt, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei voneinander unabhängige, durch getrennte Auslöseglieder (38) zu betätigende Sperrglieder (32), von denen jedes einzelne die aufgeklappte Stellung sichert.
3. Servierwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrglieder zugleich zur Sicherung der zusammengelegten Stellung dienen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 930176.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB41237A 1956-07-31 1956-07-31 Zusammenlegbarer Servierwagen Pending DE1063783B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB41237A DE1063783B (de) 1956-07-31 1956-07-31 Zusammenlegbarer Servierwagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB41237A DE1063783B (de) 1956-07-31 1956-07-31 Zusammenlegbarer Servierwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1063783B true DE1063783B (de) 1959-08-20

Family

ID=6966329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB41237A Pending DE1063783B (de) 1956-07-31 1956-07-31 Zusammenlegbarer Servierwagen

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DE (1) DE1063783B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178561B (de) 1957-04-11 1964-09-24 Reuge Ets Fahrbarer, zusammenklappbarer Tisch
DE1654473B1 (de) * 1967-09-16 1972-04-27 Bremshey Ag Zusammenklappbarer Tisch

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1930176A (en) * 1932-07-28 1933-10-10 H R Beebe Inc Collapsible table

Patent Citations (1)

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