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DE911590C - Tintenkugelschreiberspitze - Google Patents

Tintenkugelschreiberspitze

Info

Publication number
DE911590C
DE911590C DET4542A DET0004542A DE911590C DE 911590 C DE911590 C DE 911590C DE T4542 A DET4542 A DE T4542A DE T0004542 A DET0004542 A DE T0004542A DE 911590 C DE911590 C DE 911590C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ink
pin
ballpoint pen
pen tip
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET4542A
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Ernst Von Goetze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TILIOS SCHREIBWAREN JOSEF TILL
Original Assignee
TILIOS SCHREIBWAREN JOSEF TILL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TILIOS SCHREIBWAREN JOSEF TILL filed Critical TILIOS SCHREIBWAREN JOSEF TILL
Priority to DET4542A priority Critical patent/DE911590C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911590C publication Critical patent/DE911590C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K7/00Ball-point pens

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Tintenkugelschreiberspitze Die Schreibspitzen von Kugelschreibern, insbesondere Tintenkugelschreibern, werden durchweg von einem die Lagerstelle für die Kugel enthaltenden Metallteil gebildet, der in einer Düse aus Kunststoff od. dgl. steckt, welche im Spritzverfahren hergestellt wird und gleich den entsprechend gerillten Metallteil mit einschließt. Die Kunststoffdüse wird dann ihrerseits ähnlich wie bei den entsprechenden Einsatzstücken von FüllfederhaItern in das vordere, den Tintenraum abschließende Ende des Halters eingesteckt bzw. eingeschraubt.
  • Der die Kugel einlagernde Metallteil der Schreibspitze besteht nun außer dem genannten Rillenstück aus der Bettung und' einem daran anschließenden Bördelrand, welcher nach dem Einlegen der Kugel unter Formveränderung um die Kugel herum geschlossen wird, und zwar unter Freilassung eines entsprechenden Schreibteiles für die Kugel. Die Größenverhältnisse sind dabei ungefähr so, daß die Kugel etwa zu vier Zehnteln ihres Durchmessers frei über den Bördelrand heraussteht.
  • Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß die Schreibkugel nach längerem Gebrauch des Halters nicht mehr fest genug in der Bettung sitzt, da sich letztere mit der Zeit erweitert und somit die Schreibspitze zuviel Tinte durchläßt. Man hat deshalb schon sogenannte Bettungsstifte in die Spitze eingebaut, welche der Kugel einen vermehrten Halt nach rückwärts geben, und hat diese auch schon nachstellbar angeordnet. Alle diese Konstruktionen sind jedoch sehr kompliziert und deshalb empfindlich; vor allem muß bei einer eventuellen Nachstellung der ganze Halter auseinandergenommen werden.
  • Die Erfindung schafft nun eine äußerst einfache Schreibspitze für Tintenkugelschreiber, welche aus einer Halterandhülse und einer aus einem verstellbaren Stift gebildeten Bettung besteht, wobei die Halterandhülse gleichzeitig der Träger des verstellbaren Stiftes ist. Dies wird erreicht, indem die Halterandhül'se an ihrem hinteren Ende ein Muttergewinde aufweist, welches zwecks Einführung der Schreibkugel in die Hülse einen größeren Durchmesser aufweist als diese und in welches der mit einer mit Gewinde versehenen Verdickung ausgestattete Stift eingeschraubt wird. Hülse und Stift bilden gemeinsam den Metallteil einer zweckmäßig aufgespritzten Kunststoffdüse, welche in den Schaft des Kugelschreibers einschraubbar ist. Die Kugel kann somit nachgestellt werden, ohne daß der Halter oder die Schraubspitze auseinandergenommen werden muß, es braucht lediglich die Düse aus dem Halterschaft geschraubt werden.
  • Der Halterand der Hülse wird maschinell vorgearbeitet, gegebenenfalls aus sehr hartem Material, und hält allein schon durch seine Form und somit ohne nachträgliche Bördelung die Schreibkugel. Solche Bördelungen setzen nämlich voraus, daß verhältnismäßig weiches Material verwendet werden muß und daß bei der endgültigen Formgebung dieses Material über seine Streckgrenze hinaus beansprucht wird, so daß es unter dem späteren Schreibdruck der Kugel nicht mehr den Widerstand bietet, den man bei dem Material an sich voraussetzen würde. Auch sind bei diesem Einbördeln Haarrisse im Material unvermeidlich, <iie gegenüber dem Angriff von Säuren nicht mehr widerstandsfähig genug bleiben, so daß sich alsbald Zerstörungen der Randteile einstellen.
  • Auch -die Bettung kann infolge der Zweiteilung aus hartem, insbesondere verschleißfestem Material hergestellt bzw. mit solchem Material, beispielsweise Achat oder anderen Hartstoffen, hergestellt werden und wird ihrer Form nach .durch einen Stab gebildet, auf dessen vorderer Endfläche sich die Kugel abstützt und der hinten einen verstärkten Gewindeteil besitzt, der sich gegebenenfalls bis über die Düse hinaus tintenleitend fortsetzt und dort eine Handhabe bildet, um notfalls die Bettung nachzustellen, ohne dafür Spitze und Düse trennen zu müssen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für die Schreibspitze eines Tintenkugelschreibers dargestellt, dessen Schaft i in bekannter Weise mit einer einschraubbaren Düse 2 aus Kunststoff versehen ist, «-elche die Schreibspitze bildet. Gleichzeitig mit dem Spritzen dieser Düse wird ein Metallstück 3 eingelegt, welches durch sein Gewinde d in der Düse 2 hält. Das Metallstück 3 ist der Träger der Schreibkugel 5, welche bisher zwischen Bettung und einem Bördelrand eingefaßt wurde, wobei der Bördelrand einen Teil der Bettung bildete.
  • Das erfindungsgemäße Metallstück besitzt nun für Bettung und Bördelrand zwei miteinander befestigbare Teile, und die Schreibspitze wird durch einen hohlen Körper 6 von Spitzbogen- oder kegeliger Form gebildet, dessen Hohlraum 7 in einen fertigen Halterand 8 ausläuft, der früher der Bördelrand war und dessen Durchmesser etwas kleiner als der der Schreibkugel 5 ist. Diese Kugel 5 wird nun nicht mehr von vorn, sondern von hinten in das Metallstück 3 eingebracht und soll dann etwa drei bis vier Zehntel über den Halterand 8 vorstehen. Der zweite Teil, welcher zur Bettung der Kugel 5 gehört, wird durch einen Stab 9 gebildet, der vorn, der Kugelfläche entsprechend, ausgeschliffen ist und an seiner Bettung io auch eine Achatkappe erhalten kann. Hinten besitzt der Stab 9 eine Verdickung i i mit Gewinde r2, welches in den entsprechend geformten Metallteil 3 eingeschraubt wird. Zum Einschrauben dient ein Schlitz 13, welcher so tief durch den ganzen Gewindeteil hindurchgeführt ist, daß er gleichzeitig als Tintendurchlaß dient und ferner auch zum Aufspreizen verwendet werden kann, so daß die Gewindegänge federnd angepreßt werden und dadurch eine lagesichernde Klemmung erzielt wird. Der Metallkörper 6 ist schließlich noch mit dem Gewinde .4 versehen, welches zum Einschrauben bzw. Einspritzen in die Düse 2 dient.
  • In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel reicht der Stab 9 von der Schreibkugel 5 bis zum Gewinde i2. Er kann aber auch, wie strichpunktiert angedeutet, in der Düse 2 seine Fortsetzung finden und von der Verdickung i i wieder auf ein dünneres Stabstück 15 übergehen, welches über die Einsatzdüse hinausreicht und dort mit einer Griffverbreiterung 16 versehen ist. Diese Verlängerung ermöglicht es dann, Ein- und Nachstellungen der Kugel 5 bei ausgeschraubter Düse 2 vorzunehmen, ohne daß diese Düse 2 vom Metallstück 3 getrennt zu werden braucht.
  • Der Stab 9 und seine Verlängerung können mit entsprechenden tintenleitenden Riefen versehen sein oder Kanten besitzen, die in gerader oder in verwundener Form richtungweisend auf den Tintennachfluß einwirken. Selbstverständlich muß die verdickte Stelle ii auch bei verlängertem Stab 15 entsprechende Durchbohrungen oder Schlitze 13 aufweisen, da der Tintenfluß durch das Gewinde 12 keineswegs ausreichen würde. Der Schlitz 13 ist bei diesem Doppelstab 9, 15 etwas länger, damit auch hier eine federnde Aufweitung erfolgen kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tintenkugelschreiberspitze mit Halterandhülse und durch einen Stift verstellbarer Bettung für die Schreibkugel, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterandhülse (6) gleichzeitig derTräger des verstellbaren Stiftes (9) ist und zu einem :Muttergewinde (i2) mit einem Durchmesser größer als die Schreibkugel (5) eingezogen ist, in welches der Stift (9) mit einer mit Gewinde versehenen Verdickung (ii) unmittelbar eingreift, wobei Hülse (6) und Stift (9, 1i) den :Metallteil einer zweckmäßig aufgespritzten Düse (2) aus Kunststoff bilden, welche in den tinteführenden Schaft (i) des Kugelschreibers einschraubbar ist.
  2. 2. Tintenkugelschreiberspitze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verdickte Gewindeteil (11) des Bettungsstiftes (9) sich in Form eines Stabes (15) durch die Düse (2) hindurch und über diese hinaus fortsetzt und am Ende eine Handhabe (16) zum Nachstellen besitzt.
  3. 3. Tintenkugelschreiberspitze nach Anspruch2, gekennzeichnet durch tintenleitende Riefen oder Verwindungskanten im mit einer Achatkappe (io) besetzten Stift (9) bzw. in dessen stabförmiger Verlängerung (15).
  4. 4. Tintenkugelschreiberspitze nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenzuführung in den Hohlraum (7) der Halterandhülse (6) durch einen Schlitz (13) des verdickten Gewindeteils (i i) erfolgt, der gleichzeitig zur Gewindeklemmung und damit zur Sicherung der Einstellage der Schreibkugel (5) zwischen Widerlager (9) und Halterand (8) dient. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 804 769; schweizerische Patentschriften Nr. 255 122, 218 66o; französische Patentschriften Nr. 949 987, 935 473, 934 236, 953 607, 965 140, 945 809; USA.-Patentschrift Nr. 2 504 353.
DET4542A 1951-07-10 1951-07-10 Tintenkugelschreiberspitze Expired DE911590C (de)

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DET4542A DE911590C (de) 1951-07-10 1951-07-10 Tintenkugelschreiberspitze

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DET4542A Expired DE911590C (de) 1951-07-10 1951-07-10 Tintenkugelschreiberspitze

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DE (1) DE911590C (de)

Citations (10)

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