DE9114293U1 - Rauschabsorber - Google Patents
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Description
14. November 1991 G 13 577 - rets
Kitagawa Industries Co., Ltd., Nagoya, Japan
Rauschabsorber
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft einen Rauschabsorber, der an einer elektrischen Leitung eines elektronischen Geräts befestigt
und von dieser gelöst werden kann.
Es ist bekannt, einen Rauschabsorber aus Ferrit zu bilden, der in typischer Weise rechtwinklig oder zylindrisch ausgebildet
ist, wie z. B. als Quader oder als Rohr. Ferrit ist ein starres, jedoch sprödes Material, so daß es vorzugsweise
für ein einfach geformtes Element verwendet wird, wie für einen Quader oder ein Rohr. Wenn jedoch die Verbindungsbereiche
eines solchen einfach geformten Elements ebenfalls aus Ferrit geformt sind, so führt dies zu Beschädigungen der Verbindungselemente
bei der mehrmaligen gegenseitigen Verbindung unter
Spannung. Daher weist ein bekannter Rauschabsorber für eine
Leitung zwei Kopplungsvorrichtungen zum Umgreifen einer
Leitung und ein Gehäuse zur Aufnahme der Kopplungsvorrichtungen
auf. Die Kopplungsvorrichtungen sind aus Ferrit geformt
und mit Anlageflächen versehen. Die Kopplungsvorrichtungen
sind in einem Gehäuse untergebracht, das aus einem elastischen
Material besteht. Das Gehäuse kann mittels eines Gelenks geöffnet werden, und Verbindungselemente sind integral mit
dem Gehäuse an der gegenüberliegenden Seite des Gelenks befestigt. Bei einem anderen Gehäuse kann dies lediglich
durch die Verbindungselemente verrastet werden.
Die vorstehend genannten Kopplungsvorrichtungen für einen
Rauschabsorber sind jedoch aus Ferrit gebildet, und das Gehäuse zur Aufnahme der Kopplungsvorrichtungen ist aus
einer unterschiedlichen Materialart gegenüber der der Kopplungsvorrichtungen
gebildet. Daher sind zwei Material Sorten für die Herstellung der Kopplungsvorrichtungen und des Gehäuses
jeweils erforderlich. Da weiterhin vorzugsweise eine präzise
Einpassung der Kopplungsvorrichtungen in den Gehäusen erreicht
werden soll, ist eine Präzision beim Herstellungsprozeß ebenfalls erforderlich. Im Ergebnis führt dies zu
höheren Material- und Herstellungskosten, und dies führt
wiederum zu hohen Kosten bei der Herstellung eines Rauschabsorbers .
KURZDARSTELLUNG DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen aus magnetischem Kunstharz gebildeten, Elastizität und magnetische
Eigenschaften aufweisenden Rauschabsorber zu schaffen, durch
den Rauschen effektiv absorbiert und der leicht und schnell an einer Leitung befestigt und von dieser gelöst werden
kann.
Zur Lösung der vorstehend aufgeführten Aufgabe kann der erfindungsgemäße Rauschabsorber an einer Leitung eines elektronischen
Geräts befestigt und von dieser gelöst werden, und wenigstens ein Teil seiner zusammensetzbaren Elemente
besteht aus magnetischem Kunstharz und ist zum Umgreifen der Leitung ausgebildet. Da die Leitung vollständig durch
die aus magnetischem Kunstharz gebildeten Elemente umgriffen
ist, kann ein magnetischer Fluß nicht austreten. Daher wird jegliches, in der Leitung erzeugtes Rauschen absorbiert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die vorliegende Erfindung wird ausführlich unter Bezugnahme
auf die folgenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Rauschabsorbers
als erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ein unteres Gehäuseteil eines Rauschabsorbers
als zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung eines Rauschabsorbers
als drittes Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung des dritten Ausführungsbeispiels bei eingesetzter Leitung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Rauschabsorbers
als viertes Beispiel, der an einer Platte befestigt ist, und
Fig. 6 eine perspektivische Explosionsdarstellung des
vierten Ausführungsbeispiels.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Nachfolgend werden die Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Rauschabsorber 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
Der Rauschabsorber 10 ist aus magnetischem Kunstharz geformt, das durch Vermischen eines ausreichenden
Anteils eines pulverförmigen magnetischen Materials, wie
Eisenoxid od.dgl., und einem pulverförmigen Kunstharz gepreßt
wird.
Wenn ein Kunststoffmagnet bzw. ein magnetisches Kunststoffmaterials
als Masse aus pulverförmigern magnetischem Material
und pulverförmigern Kunstharz Verwendung findet, so wird
90 Gew% oder mehr Ferritpulver als pulverförmiges magnetisches
Material mit Nylon als pulverförmiges Kunstharzmaterial
vermischt.
Wenn die Zusammensetzung nicht flexibel sein muß, kann im wesentlichen derselbe Prozentsatz an weichem Ferritpulver
wie beim Kunststoffmagneten mit einem starren, unelastischen
Kunstharz vermischt werden. Als Zusammensetzung bei notwendiger Flexibilität wird in der ungeprüften JP-GM
S60-144 295 ein flexibles Material beschrieben, das aus 10 - 20 Gew% magnetischem Pulver, wie Ni-Zn-Ferrit, vermischt
mit 90 - 80 Gew% eines Kunstharzes besteht, indem das Rauschen im Band von 100 MHz oder mehr wirksam absorbiert wird.
Die Daten eines Kunststoff-Ferrits, der von Mitsubishi Denki
Kabushiki Kaisha hergestellt und in der Zeitschrift EMC vom 5. Oktober 1990 publiziert ist, besagen, daß die magnetische
Permeabilität 800 &ggr; beträgt, wenn das Pulver des Sinterkörpers
des Weichferrits, wie Ni-Zn-Ferrit, vollständig
mit Kunstharz vermischt ist. Wenn Ku nststoff-Ferrit eingesetzt
wird, sinkt die magnetische Permeabilität jedoch auf 50
- 70 &mgr; ab, weil das Kunstharz als Bindemittel zwischen dem
Ferritpulver angeordnet ist. Gemäß der Formel &mgr; . Frequenz (f) = konstant kann bei Abnahme von y eine hohe Frequenz
vorliegen. Der Kunststoff-Ferrit mit einem nur geringen
&mgr;-Wert absorbiert daher ziemlich effektiv das Rauschen bei
einer hohen Frequenz im Bereich einiger 100 MHz.
Der Rauschabsorber 10 weist ein oberes (erstes) Gehäuseteil 12 und ein unteres (zweites) Gehäuseteil 13 auf und kann
mittels eines Gelenks 11 geöffnet und geschlossen werden.
Die Gestalt des oberen Gehäuseteils 12 und des unteren Gehäuse teils 13 ist quaderförmig. Anlageflächen 12a sind am oberen
Gehäuseteil 12 ausgebildet, und ein Kanal 12b mit im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt ist zur Aufnahme einer
nicht dargestellten Leitung dazwischen eingeformt. Rast
vorsprünge 14 stehen von einer Seitenkante des oberen Gehäuseteils
12 vor. Anlageflächen 13a sind in der entsprechenden
Ebene am unteren Gehäuseteil 13 ausgebildet, und ein Kanal 13b mit im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt ist
zur Aufnahme einer nicht dargestellten Leitung dazwischen eingeformt. Zusätzlich stehen Rastbereiche 15 von einer
Seitenkante des unteren Gehäuseteils 13 vor und können mit
den Rastvorsprüngen 14 in Verbindung treten und von diesen gelöst werden.
Wenn das obere Gehäuseteil 12 und das untere Gehäuseteil
13 durch Drehen um das Gelenk 11 verbunden werden, verrasten die Rastvorsprünge 14 des oberen Gehäuseteils mit den Rastbereichen
15 des unteren Gehäuseteils. Da die Rastvorsprünge
14 und die Rastbereiche 15 aus magnetischem Kunstharz geformt und elastisch ausgebildet sind, verrastet jedes Element
unter elastischer Verformung. Nach der Verrastung erhält jedes Rastelement seine ursprüngliche Gestalt zurück, wodurch
die Verbindung verstärkt wird. Dadurch sind die Anlageflächen 12a des oberen Gehäuseteils eng mit den AnIagef1ächen
13a des unteren Gehäuseteils verbunden, und der Kanal 12a steht eng mit dem Kanal 13a unter Bildung eines Durchgangslochs mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt zur
Aufnahme einer Leitung in Verbindung.
Wenn das obere Gehäuseteil 12 geschlossen wird, sind die Anlageflächen 12a des oberen Gehäuseteils 12 eng mit den
AnIageflachen 13a des unteren Gehäuse tei1s 13 verbunden,
wie dies vorstehend beschrieben ist. Dadurch treten Kraftlinien, die in der im Durchgangs1 och eingesetzten Leitung
erzeugt werden, nicht aus, und Rauschen wird absorbiert.
Fig. 2 zeigt lediglich ein unteres Gehäuseteil 21 eines
Rauschabsorbers 20 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Auf die Darstellung und Erläuterung des oberen Gehäuseteils wurde verzichtet, weil der Aufbau des oberen Gehäuseteils
symmetrisch zu dem des unteren Gehäuseteils 21 ist. Das
untere Gehäuseteil 21 ist aus magnetischem Kunstharz geformt. Am unteren Gehäuseteil 21 sind An 1ageflachen 21a in der
entsprechenden Ebene ausgebildet, und ein Kanal 21b mit im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt ist zur Aufnahme
einer nicht dargestellten Leitung dazwischen eingeformt.
Zusätzlich sind an dem unteren Gehäuseteil 21 Rastbereiche
22 und Rastvorsprünge 23 zu beiden Seiten des Kanals 21b
in einer diagonalen Position angeformt. Die Rastbereiche 22 und die Rastvorsprünge 23 sind integral aus demselben
Material wie dem des unteren Gehäusteils 21 angeformt. Durch
Verbindung des oberen, nicht dargestellten Gehäuseteils
mit dem unteren Gehäuseteil 21 greifen sowohl die Rastbereiche als auch die Rastvorsprünge elastisch ineinander
und können so miteinander verbunden und voneinander gelöst werden. Beide Kanäle mit halbkreisförmigem Querschnitt gelangen
in enge Verbindung miteinander unter Bildung eines Durchgangslochs für eine Leitung. Beide Anlageflächen sind ebenfalls
eng miteinander verbunden. Dadurch treten in der Leitung
erzeugte magnetische Kraftlinien auf Grund der Anlageflächen
nicht aus, und Rauschen wird absorbiert.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Rauschabsorber 30 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel.
Der Zweck der Verwendung eines Rauschabsorbers 30 ist es, zu verhindern, daß die Umhüllung der Leitung beschädigt
wird, wenn sie durch eine Platte verläuft, und die Leitung fest an der Platte zu fixieren. Eine im Innern des Gehäuses
eingesetzte wasserdichte Abdichtung wird auch für einen
Schaltkasten und andere Vorrichtungen eingesetzt, und der
Rauschabsorber 30 dient dazu, zu verhindern, daß Feuchtigkeit in das Durchgangsloch für die Leitung eindringt.
Der Rauschabsorber 30 weist ein Außengewinde 31a und einen
Flansch 31b auf, die an der äußeren Umfangsf1äche eines
äußeren Gehäuseteils 31 angeformt sind, welches aus magnetischem Kunstharz besteht, und weist weiterhin ein Innengewinde
31c auf, das an der inneren Umfangsf1äche des äußeren Gehäuseteils
31 angeformt ist. Das Innengewinde 31c greift in ein Außengewinde 32b eines inneren Gehäuseteils 32 ein, das
aus magnetischem Kunstharz geformt ist und ein Innenloch 32a aufweist. Eine ebene Dichtung 33 und eine aus magnetischem
Kunstharz gebildete Mutter 34 sind am Außengewinde 31a des äußeren Gehäuseteils 31 angebracht. Eine aus elastischem
Material, wie synthetischem Gummi, gebildete Dichtung
35 weist ein Innenloch 35a auf, und ihre Endkante steht von der linken Kante des äußeren Gehäuseteils 31 aus vor.
Ein Außenbereich eines mit einem Führungsloch versehenen Führungsrings 36 ist in das Gehäuseteil 31 eingesetzt. Ein
Klemmring 37 weist eine Vielzahl von verformbaren Klauen 37a auf, die am Umfang des inneren Gehäuseteils 32 nach
innen geneigt sind, und ist in das äußere Gehäuseteil 31 eingesetzt, um am Führungsring 36 angebracht zu werden.
Das Bezugszeichen 38 bezeichnet eine Befestigungsplatte.
Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion ist eine Leitung
3 vollständig von dem äußeren Gehäuseteil 31, dem inneren Gehäuseteil 32 und der aus magnetischem Kunstharz gebildeten
Mutter 34 umgriffen, so daß jegliches, in der Leitung 3 erzeugtes Rauschen durch den Rauschabsorber 30 absorbiert
wird. Es könnte jedoch auch irgendeines dieser Teile aus magnetischem Kunstharz gebildet sein, um den gleichen Effekt
zuerreichen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Rauschabsorber 40 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel. Der Rauschabsorber 40 weist
einen Körper 41 auf, der aus magnetischem Kunstharz gebildet ist und eine U-förmige Ausnehmung 41e besitzt, und weist
weiterhin ein aus magnetischem Kunstharz gebildetes Gegenpaßstück 42 auf, um die in die Ausnehmung 41e eingesetzte Leitung
3 zu halten. Der Körper 41 und das Gegenpaßstück 42 sind integral durch eine Wand 43 miteinander verbunden. Das Gegen-
paßstück wird auf der in den durch die Ausnehmung gebildeten Kanal eingesetzten Leitung eingefügt, indem das Gegenpaßstück
und der Körper mit der dazwischen liegenden Leitung ineinander einschnappen, und dann erfolgt eine Fixierung an einer
Platte 44 durch ein Befestigungs1 och 44a. Ein Teil des Körpers
44 und des Gegenpaßstücks 42 bilden jeweils Flansche 41a
und 42a. Weiterhin erstreckt sich ein Element 45 zur Verhinderung einer Loslösung von einem Teil des Flansches 41a
des Körpers 41 aus, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Der Flansch 41a bildet einen Vorsprung 41b, der das
Element 45 zur Verhinderung einer Loslösung trägt. An dem davon entfernten Ende des Elements 45 zur Verhinderung einer
Loslösung ist ein pfei1förmiges und elastisches Sperrelement
46 angeformt. Beim Einsetzen in ein Befes tigungs1 och 44b
der Platte 44 wird das Sperrelement 46 durch seine Elastizität kleiner, damit es leicht durch das Befestigungsloch
44b gesteckt werden kann. Wenn das Sperrelement 46 einmal durch das Befestigungs1 och 44b gesteckt ist, kehrt es elastisch
zu seiner ursprünglichen Gestalt zurück, so daß das eine
Loslösung verhindernde Element 45 sich nicht vom Befestigungs-1
och 44b 1 ösen kann.
Nachfolgend wird das Verfahren zur Fixierung der Leitung 3 an den Rauschabsorber erläutert.
Am Bodenbereich 41c der U-förmigen Ausnehmung 41e ist eine Stufe gebildet, die einem Leitungspreßelement 42b entspricht,
das von der Innenseite des Gegenpaßstücks 42 vorsteht. Die
Leitung 3 wird in die U-förmige Ausnehmung 41e des Körpers 41 eingelegt, und das Leitungspreßelement 42b wird in einen
Führungskanal 41d eingesetzt, so daß das Gegenpaßstück nach
unten in die Ausnehmung gedruckt werden kann. Die Leitung 3 wird gebogen und gegen den Bodenbereich 41c der U-förmigen
Ausnehmung 41e durch eine obere Kante 42c des Leitungspreßelements 42b gedruckt. In diesem Zustand, wenn der Rauschabsorber
40 durch das Befestigungs1 och 44a der Platte 44
fixiert ist, paßt sich eine an der oberen Fläche des Gegenpaßstücks 42 eingeformte Vertiefung 42d und eine im wesentlichen
dieselbe Gestalt wie die Vertiefung 42d aufweisende und an der unteren Fläche des Körpers 41 eingeformte, nicht
dargestellte Vertiefung an die innere periphere Wandung des Befestigungslochs 44a entsprechend der Elastizität der
Leitung 3 an. Dadurch wird der Rauschabsorber 40 an der Platte 44 fixiert. Die Leitung 3 ist vollständig von dem
aus magnetischem Kunstharz bestehenden Körper 41 und dem Gegenpaßstück 42 umgriffen, und dann greifen der Körper
41 und das Gegenpaßstück 42 eng ineinander ein, so daß ein magnetischer Fluß nicht austreten kann. Dadurch kann der
Rauschabsorber 40 jegliches Rauschen absorbieren.
Unter der verwendeten Bezeichnung magnetisches Kunstharz
oder magnetisches Material wird ein magnetisierbares Kunstharz bzw. ein magnetisierbares Material wie beispielsweise Ferrit
verstanden.
Claims (1)
14. November 1991 G 13 577 - rets
Kitagawa Industries Co., Ltd., Nagoya, Japan
Rauschabsorber Ansprüche
1. Rauschabsorber zum Umgreifen einer elektrischen Leitung
und zum Absorbieren von in der elektrischen Leitung erzeugtem oder vorliegendem Rauschen, dadurch gekennzeichnet, daß
er ein zusammensetzbares, wenigstens bereichsweise aus einem
magnetischen Kunstharzmaterial bestehendes Element (12,13;
21; 31,32; 41,42) und Mittel zur Verbindung des zusammensetzbaren
Elements (12,13; 21; 31,32; 41,42) mit der elektrischen Leitung (3) und zum Lösen desselben von dieser Leitung (3)
aufwe ist.
2. Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnt,
daß die Mittel zur Verbindung des zusammensetzbaren Elements
mit der elektrischen Leitung und zum Lösen desselben von
dieser Leitung erste und zweite zusammenpassende, im wesentlichen rechtwinklig ausgebildete Gehä'usete i Ie (12,13; 21)
aufweisen, wobei jedes Gehäuseteil (12,13; 21) Mittel zur gegenseitig angepaßten Verbindung der Gehäuseteile (12,13;
21) miteinander trägt und einen eingeformten Kanal (12b, 13b; 21b) mit im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt
-2-
besitzt, und wobei die Kanäle (12b, 13b; 21b) im passend
verbundenen Zustand der Gehäuseteile (12,13; 21) miteinander
ein Durchgangs1 och zur Aufnahme der elektrischen Leitung
(3) bilden.
3. Rauschabsorber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Gelenkmittel (11) zum Schwenken des ersten Gehäuseteils
(12) relativ zum zweiten Gehäuseteil (13) zwischen einer
offenen und einer geschlossenen Position vorgesehen sind.
4. Rauschabsorber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur gegenseitigen angepaßten Verbindung des
ersten (12) und des zweiten Gehäuseteils (13) miteinander wenigstens einen Vorsprung (14) im Bereich einer von den
Gelenkmitteln (11) entfernten Seitenkante des ersten Gehäuseteils
(12) und wenigstens einen Verbindungsbereich (15)
an einer von den Gelenkmitteln (11) entfernten Seitenkante
des zweiten Gehäuseteils (13) aufweisen, wobei der wenigstens eine Verbindungsbereich (15) zur Aufnahme und zum angepaßten
Eingriff des wenigstens einen Vorsprungs (14) ausgebildet
ist.
5. Rauschabsorber nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste (12) und das zweite Gehäuseteil
(13) jeweils zwei Anlageflächen (12a, 13a) aufweist, die
zu beiden Seiten des Kanals (12b, 13b) angeordnet sind und jeweils in einer Ebene liegen.
-3-
6. Rauschabsorber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste und das zweite Gehäuseteil (21) als separate Elemente und symmetrisch zueinander ausgebildet sind.
7. Rauschabsorber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei gegenüberliegende Seitenkanten jeweils des ersten und zweiten Gehäuseteils (21) mit wenigstens einem Vorsprung
(23) und wenigstens einem Verbindungsbereich (22) versehen
sind.
8. Rauschabsorber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (23) und die Verbindungsbereiche (22)
an den beiden gegenüberliegenden Seitenkanten jedes Gehäuseteils
(21) diagonal zueinander angeordnet sind.
9. Rauschabsorber nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite Gehäuseteil (21)
jeweils zwei Anlageflächen (21a) aufweist, die zu beiden
Seiten des Kanals (21b) und jeweils in einer Ebene angeordnet sind.
Seiten des Kanals (21b) und jeweils in einer Ebene angeordnet sind.
10. Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Verbindung des zusammensetzbaren Elements mit der elektrischen Leitung (3) und zum Lösen desselben
von dieser Leitung (3) ein äußeres Gehäuseteil (31) aus
magnetischem Kunstharz und ein im äußeren Gehäuseteil (31) untergebrachtes inneres Gehäuseteil (32) aus magnetischem
von dieser Leitung (3) ein äußeres Gehäuseteil (31) aus
magnetischem Kunstharz und ein im äußeren Gehäuseteil (31) untergebrachtes inneres Gehäuseteil (32) aus magnetischem
Kunstharz aufweisen, wobei das innere (32) und das äußere
Gehäuseteil (31) mit einem Durchgangsloch (32a) zur Aufnahme
der elektrischen Leitung (3) versehen ist, und wobei Mittel zur Befestigung des inneren Gehäuseteils (32) am äußeren
Gehäuseteil (31) vorgesehen sind.
11. Rauschabsorber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Außenfläche des äußeren Gehäuseteils (31) mit einem Außengewinde (31a) und einem Flansch (31b) versehen ist
und daß eine ein Innengewinde aufweisende Mutter (34) in Schraubverbindung mit dem Außengewinde (31a) zur Erleichterung
der Befestigung des Rauschabsorbers (20) an ein Element
steht.
12. Rausch absorber nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Dichtung (33) zwischen dem Flansch (31b) und dem Element (38) vorgesehen ist.
13. Rauschabsorber nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einem inneren Durchgangsloch
(35a) versehene elastische Dichtung (35) im Außengehäuse
(31) vorgesehen ist und daß ein Bereich der elastischen Dichtung (35) von einem Ende des Außengehäuses (31) vorsteht.
14. Rauschabsorber nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß ein mit einer Vielzahl von verformbaren
Klauen (37a) zur Befestigung an der elektrischen Leitung
-5-
(3) versehener Klemmring (37) im Außengehäuse (31) vorgesehen ist.
15. Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Verbindung des zusammensetzbaren Elements mit der elektrischen Leitung (3) und zum Lösen desselben
von dieser Leitung (3) einen aus magnetischem Kunstharz gebildeten und eine U-förmige Ausnehmung enthaltenden Körper
(41) sowie ein aus magnetischem Kunstharz gebildetes Gegenpaßstück
aufweisen, das zum Eingriff in die U-förmige Ausnehmung (4Ie) zur Fixierung der elektrischen Leitung (3)
in der U-förmigen Ausnehmung (4Ie) ausgebildet ist.
16. Rauschabsorber nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (41) und das Gegenpaßstück (42) miteinander durch ein Band (43) verbunden sind.
17. Rauschabsorber nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (41) ein die Loslösung verhinderndes Element (45) trägt, das mit einem elastischen Sperrelement
(36) an seinem entfernten Ende versehen ist, wobei das Sperrelement (36) zum Durchgang durch ein Befestigungs1 och (44b)
einer Platte (44) ausgebildet ist und den Körper und/oder das Gegenpaßstück (42) an der Platte (44) festhält.
18. Rauschabsorber nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Leitungspreßelement (42b)
-6-
von einer inneren Fläche des Gegenpaßstücks (42) vorsteht
und daß die U-fÖrmige Ausnehmung (4Ie) mit einem Führungskanal
(4Id) zur Aufnahme des Leitungspreßelements (42b) versehen
ist, wobei beim Eingriff des Gegenpaßstücks (42) in den Körper (41) das Leitungspreßelement (42b) entlang des Führungskanals (4Id) geführt wird und die elektrische Leitung (3)
gegen einen Bodenbereich der U-förmigen Ausnehmung (4Ie) drückt.
19. Rauschabsorber nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vertiefung (42d) an der Außenfläche
des Gegenpaßstücks (42) und des Körpers (41) eingeformt ist, wobei die Vertiefung (42d) zur Erleichterung
der lösbaren Befestigung des zusammensetzbaren Elements in einem Befestigungs1 och (44a) eines Elements (44) ausgebi1det
ist.
20. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das magnetische Kunstharzmaterial
eine Mischung aus Eisenoxid und einem pu1verförmigen Kunstharz
enthält.
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